DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
1 / 6
Nez Rouge
quelle: keystone / walter bieri
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Sauftaxi über Silvester

«Nez Rouge» bringt über 29'000 Personen nach Hause



Die Fahrteams von Nez Rouge haben über die Festtage 29'090 Menschen nach Hause begleitet, die sich nicht mehr im Stande fühlten, ihr Auto selbst zu lenken. 8'351 Fahrer wurden dafür insgesamt eingesetzt. Schnee und Kälte verhinderten allerdings einige Fahrten.

Nez Rouge wird immer gefragter: Die Zahl der ausgeführten Fahrten stieg gegenüber dem Vorjahr um rund 8 Prozent auf 13'541, wie Nez Rouge zum Ende der Aktion am Donnerstag mitteilte.

Die Zahl der Freiwilligen, die sich für den sicheren Heimfahrdienst engagierten, war mit 8'351 etwas höher als während der Festtage 2013/2014. Die Nez-Rouge-Sektion Zürich meldete, dass es schwieriger geworden sei, der Nachfrage entsprechend Fahrerteams zu rekrutieren, besonders in der Silvesternacht.

Nez Rouge fuhr zum 25. Mal

Zu Beginn der diesjährigen Aktion Nez Rouge hätten die freiwilligen Fahrerinnen und Fahrer von angenehm milden Temperaturen profitiert, schrieb Nez Rouge. Als Ende Dezember die Kälte kam und der Schnee fiel, mussten aber einige Zentralen vorübergehend schliessen, denn die freiwilligen Fahrer sollten sich nicht selbst gefährden.

Die Aktion Nez Rouge fand zum 25. Mal statt. Seit 1990 führte der Fahrdienst insgesamt gegen 158'000 Transporte aus und legte knapp 540'000 Kilometer zurück. Über 325'000 Personen nutzten die Gelegenheit, sich nach dem Feiern von Freiwilligen samt ihrem Auto nach Hause bringen zu lassen. Im ersten Jahr – 1990 – waren gerade mal 97 Fahrten registriert worden.

Gründe dafür, den Autoschlüssel in fremde Hände zu geben, können Müdigkeit, Alkohol, Drogen oder Medikamente sein. Die diesjährige Aktion begann Anfang Dezember und endete am Neujahrstag. (pma/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Gefälschte Covid-Zertifikate: Jetzt ermitteln die Zürcher Polizei und das deutsche BKA

Wer über Telegram und Co. gefälschte Impfnachweise verkauft, könnte bald Besuch von der Polizei kriegen.

Die Recherchen vom deutschen «Handelsblatt» und watson haben vergangene Woche hohe Wellen geschlagen: Der deutsche Apothekerverband musste mehrere Tage lang sein Covid-Zertifikats-System herunterfahren. Dies, nachdem bekannt wurde, dass damit gefälschte Impfnachweise generiert und von Kriminellen auf den Schwarzmarkt gebracht wurden.

Wie sieht die Situation in der Schweiz aus? Ein Blick in die anonymen Chatkanäle zeigt: Auch hierzulande werben dubiose Anbieterinnen und Anbieter für …

Artikel lesen
Link zum Artikel