Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Sauftaxi über Silvester

«Nez Rouge» bringt über 29'000 Personen nach Hause



Die Fahrteams von Nez Rouge haben über die Festtage 29'090 Menschen nach Hause begleitet, die sich nicht mehr im Stande fühlten, ihr Auto selbst zu lenken. 8'351 Fahrer wurden dafür insgesamt eingesetzt. Schnee und Kälte verhinderten allerdings einige Fahrten.

Nez Rouge wird immer gefragter: Die Zahl der ausgeführten Fahrten stieg gegenüber dem Vorjahr um rund 8 Prozent auf 13'541, wie Nez Rouge zum Ende der Aktion am Donnerstag mitteilte.

Die Zahl der Freiwilligen, die sich für den sicheren Heimfahrdienst engagierten, war mit 8'351 etwas höher als während der Festtage 2013/2014. Die Nez-Rouge-Sektion Zürich meldete, dass es schwieriger geworden sei, der Nachfrage entsprechend Fahrerteams zu rekrutieren, besonders in der Silvesternacht.

Nez Rouge fuhr zum 25. Mal

Zu Beginn der diesjährigen Aktion Nez Rouge hätten die freiwilligen Fahrerinnen und Fahrer von angenehm milden Temperaturen profitiert, schrieb Nez Rouge. Als Ende Dezember die Kälte kam und der Schnee fiel, mussten aber einige Zentralen vorübergehend schliessen, denn die freiwilligen Fahrer sollten sich nicht selbst gefährden.

Die Aktion Nez Rouge fand zum 25. Mal statt. Seit 1990 führte der Fahrdienst insgesamt gegen 158'000 Transporte aus und legte knapp 540'000 Kilometer zurück. Über 325'000 Personen nutzten die Gelegenheit, sich nach dem Feiern von Freiwilligen samt ihrem Auto nach Hause bringen zu lassen. Im ersten Jahr – 1990 – waren gerade mal 97 Fahrten registriert worden.

Gründe dafür, den Autoschlüssel in fremde Hände zu geben, können Müdigkeit, Alkohol, Drogen oder Medikamente sein. Die diesjährige Aktion begann Anfang Dezember und endete am Neujahrstag. (pma/sda)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Heikler Datenaustausch: Schweiz meldet eritreische Geflüchtete ans Herkunftsland

Die Schweiz verrät Daten von abgelehnten Asylsuchenden dem Regime in Eritrea. Im Nationalrat werden nun Antworten vom Bundesrat gefordert.

Eritreische Flüchtlinge haben in den vergangen Jahren eine Asyl-Verschärfung nach der anderen erlebt. Faktisch haben jene Menschen, die vor der Diktatur und dem Nationaldienst flüchten, heute kaum mehr Chancen auf Schutz in der Schweiz: Zuerst wurde die illegale Ausreise als Fluchtgrund aberkannt, dann wurde behauptet, das Desertieren vom Nationaldienst stelle keine Gefahr für Rückkehrer dar. Und zuletzt entschied das Bundesverwaltungsgericht, dass in Eritrea keine Situation allgemeiner …

Artikel lesen
Link zum Artikel