Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Wahlkampfleiter Albert Roesti spricht an der Delegiertenversammlung und dem Wahlauftakt der SVP Schweiz, am Samstag, 22. August 2015, in St. Luzisteig, Maienfeld. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Albert Rösti wäre bereit, Bundesrat zu werden.
Bild: KEYSTONE

Bundesratswahlen: Berner SVP schickt Albert Rösti ins Rennen



Die SVP des Kantons Bern schlägt der SVP-internen Findungskommission den Berner Nationalrat Albert Rösti als Bundesratskandidaten vor. Das hat der Vorstand der bernischen SVP am Dienstagabend entschieden.

An der Vorstandssitzung sei vor allem darüber diskutiert worden, ob die Berner Sektion einen Vorschlag machen solle, da doch bereits eine Bernerin und ein Berner im Bundesrat sitzen. Das sagte die Geschäftsführerin der SVP Kanton Bern, Aliki Panayides, nach der Sitzung auf Anfrage.

Newly elected Swiss President for 2015 Justice Minister Simonetta Sommaruga (L) stands next to newly elected Swiss Vice-President and Economy Minister Johann Schneider-Ammann in the parliament after their election in Bern December 3, 2014.  REUTERS/Ruben Sprich (SWITZERLAND  - Tags: POLITICS TPX IMAGES OF THE DAY)

Simonetta Sommaruga und Johann Schneider-Ammann: Eine Bernerin und ein Berner sitzen bereits im Bundesrat.
Bild: RUBEN SPRICH/REUTERS

Der Vorstand habe sich schliesslich zugunsten eines Vorschlags an die Findungskommission entschieden, weil sie der Meinung sei, die SVP-Bundeshausfraktion solle zwischen mehreren Kandidaten auswählen können. Zudem sei Albert Rösti ein guter Kandidat. Die SVP-Fraktion entscheidet schliesslich, wer für die SVP bei den Bundesratswahlen antritt.

Eine Rolle gespielt habe bei den Überlegungen auch, so Panayides weiter, dass die bernische SVP die zweitgrösste Kantonalsektion sei und neun Nationalräte stelle. Deshalb finde es die bernische SVP angemessen, jemanden zu melden.

Rösti ist laut Panayides auch bereit, Bundesrat zu werden. Abgesagt haben hingegen drei andere bekannte Berner SVP-Vertreterinnen und -Vertreter in Bundesbern, welche von der Spitze der bernischen SVP kontaktiert wurden: Die Nationalräte Adrian Amstutz, Nadja Pieren und Andreas Aebi.

Bisher zwei Meldungen aus Kantonen

Abgesehen von der Berner Sektion haben bisher zwei Kantonalsektionen der SVP-Findungskommission Personalvorschläge unterbreitet. Es sind dies die SVP des Kantons Aargau - sie empfiehlt Nationalrat Hansjörg Knecht - und die SVP des Kantons Schaffhausen.

Diese entschied am Montagabend, Ständerat Hannes Germann und Nationalrat Thomas Hurter der Findungskommission zu melden.

germann hurter

Hannes Germann (links) und Thomas Hurter wurden für den Kanton Schaffhausen nominiert.
Bild:

Im Kanton Waadt dürfte am 11. November Nationalrat Guy Parmelin zuhanden der Findungskommission nominiert werden. Ebenfalls im Gespräch als möglicher Bundesratskandidat ist der Bündner Nationalrat Heinz Brand.

Die SVP Schweiz lässt den Kantonalsektionen bis zum 13. November Zeit, ihre Kandidaten offiziell vorzuschlagen. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Interview

«Eine Gesellschaft, die auf Dauer eingesperrt wird, ist keine Gesellschaft mehr»

Mit Corona werden wir alle zu «Gefährdern». Der Philosoph und Wirtschaftsethiker Andreas Brenner sieht diese Entwicklung sehr kritisch. Im Interview spricht er über das Versagen von Politik und Medien und die verheerenden Folgen unserer Corona-Massnahmen für die armen Länder.

In Basel sind seit Montag Restaurants und weitere Einrichtungen geschlossen. Was denken Sie über solche Massnahmen? Andreas Brenner: Die Politik orientiert sich meiner Meinung nach hier wie überall zu stark an den Empfehlungen der Virologen. Das hinterlässt ein ungutes Gefühl und ist gesellschaftspolitisch hoch problematisch.

Was kritisieren Sie daran? Dieser Ablauf scheint logisch. Wir haben es seit dem Frühjahr mit gravierenden Einschnitten in die Gesellschaft zu tun, orchestriert von einer …

Artikel lesen
Link zum Artikel