
Der Berner SVP-Stadtrat Alexander Feuz.Bild: Screenshot SVP Bern
Der Berner SVP-Stadtrat Alexander Feuz umgeht bewusst die städtische Amtszeitbeschränkung von 12 Jahren. Dazu tritt er per sofort aus dem Stadtrat zurück, um dann bei den Wahlen im Herbst 2024 «wieder mit gewohntem Elan» anzutreten.
Feuz sei ein «Animal politique», begründete die SVP Stadt Bern den ungewöhnlichen Schritt. Kaum jemand dürfte sich mehr ans Mikrofon im Berner Rathaus gestellt haben als er und kaum jemand hat wohl mehr Vorstösse eingereicht. Der Jurist gilt als notorischer Schnellsprecher mit Unterhalterqualitäten.
Ende des Jahres würde für ihn die Amtszeitbeschränkung des Berner Stadtrats greifen. Darum überlässt er seinen Sitz dem nachrückenden Stephan Ischi, einem Finanz- und Anlageexperten und Unternehmer.
Das Fraktionspräsidium übernimmt Janosch Weyermann, wie die Partei weiter mitteilte. (sda)
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