Schweiz
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epa08308976 Social distance warning signs by the Indonesia Transportation Agency are placed on seats in a Transkoetaradja public bus, in Banda Aceh, Indonesia in Banda Aceh, Indonesia 20 March 2020. The Indonesian government increased social distancing on public places as part of measures to prevent a further spread of the Covid-19 coronavirus in Indonesia. According to media reports, Indonesia has confirmed 311 people infected with the SARS-CoV-2 coronavirus, of whom 268 are in treatment, 15 people recovered and 25 people died from the Covid-19 desease.  EPA/HOTLI SIMANJUNTAK

So funktioniert Social Distancing in Indonesien. Bild: EPA

Willst du heute Freunde treffen? Dieses Tool zeigt dir, warum das keine gute Idee ist

Dass Abstandhalten Leben rettet, sollte inzwischen bei allen angekommen sein. Doch was bringt Social Distancing wirklich? Ein neues Onlinetool bringt erste Antworten – und diese sind eindrücklich.



Für viele Menschen ist es schwer abzuschätzen, wie gravierend es wirklich ist, wenn man sich trotz staatlichem Lockdown weiterhin unter die Leute mischt. Muss ich nun wirklich auf den Sonntagsbrunch verzichten? Darf ich meine Freunde wirklich nicht auf ein Feierabendbier treffen?

Ein kanadisches Team von Wissenschaftlern hat sich dieser Frage angenommen und ein interaktives Tool programmiert, das genau diesen Fragen nachgeht. Das Modell berechnet die Anzahl Infizierte und Tote – unter Berücksichtigung der Bettenkapazitäten in den Spitälern. Selbsterklärend handelt es sich dabei um eine Modellrechnung – doch diese gibt einen guten Anhaltspunkt, warum Social Distancing so wichtig ist.

Um ein Modell für das eigene Land zu erhalten, wählt man dieses zuerst aus. Danach kann man beginnen, damit herumzuspielen: Mit einem Slider ändert man die Anzahl Personen, auf die ein mit dem Coronavirus Infizierter (der sich dessen möglicherweise noch gar nicht bewusst ist) trifft.

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Wir haben für die Schweiz drei Szenarien durchgespielt.

Infizierter trifft täglich auf 15 Personen

Gehen wir davon aus, dass jeder Infizierte in der Schweiz im Schnitt täglich 15 verschiedene Leute trifft, darunter sind Sitznachbarn im ÖV, Büromitarbeiter, Servierpersonal im Restaurant und so weiter.

Das Modell für die Schweiz zeigt folgende Kurve. Nach rund 38 Tagen, also gut fünf Wochen, ist der Peak erreicht: Über 2 Millionen Menschen wären in der Schweiz gleichzeitig mit dem Coronavirus infiziert.

Kurve corona-calculator.herokuapp.com

Uninfected = Nicht infizierte (hellgrau), Recovered = Genesene (dunkelgrau), Infected = Infizierte (gelb) Bild: corona-calculator.herokuapp.com

Und das hätte gravierende Auswirkungen auf unser Gesundheitssystem. Die Schweiz verfügt laut den Autoren über knapp 40'000 Spitalbetten. Zu Spitzenzeiten wären nach diesem Modell über 60'000 Personen auf ein solches Bett angewiesen – also hätte rund ein Drittel aller kritischen Patienten keinen Platz.

Hospitalisierte und Todesopfer Corona-calculator

Hospitalized = hospitalisierte (hellrot), Dead = Tote (dunkelrot) Bild: https://corona-calculator.herokuapp.com/

Und das wiederum hätte fatale Folgen: Die Autoren kommen mit ihren Berechnungen auf rund 53'000 Tote während dieser Epidemie, alleine in der Schweiz.

Infizierter trifft täglich auf 8 Personen

Schaffen wir es, die Anzahl Personen, auf die ein/e Infizierte/r täglich trifft, gesamtschweizerisch auf einen Schnitt von 8 Personen zu reduzieren, ist schon eine klare Verbesserung sichtbar.

In diesem Modell wäre der Peak erst nach knapp 100 Tagen erreicht, also nach gut dreieinhalb Monaten. Die Anzahl gleichzeitig Infizierter würde die 500'000er-Marke wohl nicht überschreiten.

Kurve corona-calculator.herokuapp.com

Uninfected = Nicht infizierte (hellgrau), Recovered = Genesene (dunkelgrau), Infected = Infizierte (gelb) Bild: corona-calculator.herokuapp.com

Zu Spitzenzeiten wären rund 12'000 Menschen hospitalisiert, sie alle hätten Platz in unseren Spitälern und könnten versorgt werden.

Hospitalisierte und Todesopfer Corona-calculator

Hospitalized = hospitalisierte (hellrot), Dead = Tote (dunkelrot)
Achtung: Skala hat sich verändert, im Vergleich zur obigen Grafik
Bild: https://corona-calculator.herokuapp.com/

Trotzdem gehen die Autoren des Tools in diesem Fall von knapp 30'000 Toten in der Schweiz aus.

Infizierter trifft täglich auf 5 Personen

Schaffen wir es, den Schnitt auf fünf Personen herunterzubringen, hätte Covid-19 in der Schweiz kaum verheerende Folgen. Rund 30'000 Personen würden sich infizieren – man bedenke, heute Freitag zeigen die offiziellen Zahlen bereits gut 4000 Infizierte.

Kurve corona-calculator.herokuapp.com

Uninfected = Nicht infizierte (hellgrau), Recovered = Genesene (dunkelgrau), Infected = Infizierte (gelb) Bild: corona-calculator.herokuapp.com

Während der intensivsten Zeit müssten gut 700 Personen im Spital versorgt werden. Die erwartete Zahl an Todesfällen läge bei rund 1500 Personen.

Hospitalisierte und Todesopfer Corona-calculator

Hospitalized = hospitalisierte (hellrot), Dead = Tote (dunkelrot)
Achtung: Skala hat sich verändert, im Vergleich zur obigen Grafik
Bild: https://corona-calculator.herokuapp.com/

Fazit

Was wir daraus lernen: Natürlich gibt es Menschen in der Schweiz, die täglich aus beruflichen Gründen dutzende andere Menschen treffen – darunter beispielsweise unser Gesundheitspersonal oder Personen im Detailhandel.

Wenn jedoch alle anderen mithelfen, den Schnitt so weit wie möglich herunterzuziehen, lässt sich Schlimmeres verhindern. Und das bedeutet für alle, denen es möglich ist: Bleibt zu Hause, reduziert den Kontakt zu anderen Menschen auf das absolute Minimum.

Hier kannst du das Tool selbst ausprobieren – mit anderen Zahlen, oder für andere Länder.

Zur Berechnung

Das Tool nutzt zur Berechnung der Ausbreitung das sogenannte SIR-Modell. Die Autoren gehen davon aus, dass 19% aller Infizierten hospitalisiert werden müssen. Bei den Sterblichkeitsraten nach Alter stützten sie sich auf eine Studie des Imperial College COVID-19 Response Team. Mehr Details zur Methodik beschrieben die Autoren hier. Es handelt sich bei den Berechnungen um Annäherungen an die Realität.

(lea)

Coronavirus: Was du wissen musst

Wegen Coronakrise sind in Italien die Spitäler am Limit

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58Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Pümpernüssler 21.03.2020 19:42
    Highlight Highlight Dann müssten jedes Jahr 2 Mio Schweizer an Influenza leiden. Spannend
  • Sarkasmusdetektor 21.03.2020 10:33
    Highlight Highlight Die andere Seite der Medaille ist allerdings, dass der Shutdown im zweiten Modell mehr als 200 Tage dauern muss. Frohe Weihnachten allerseits.
  • Cpt. Jeppesen 21.03.2020 07:23
    Highlight Highlight Gesetzt den Fall der Bund versucht das moderate Szenario durch zuspielen, dann sind das immer noch ca. 150 - 180 Tage Ausnahmesituation.
    Ich habe so meine Zweifel, dass das jetzige Regime ein halbes Jahr durch zustehen ist. Wir sind erst am Tag 5 der Massnahmen und viele jammern schon, dass ihnen die Decke auf den Kopf fällt. Vom wirtschaftlichen Schaden ganz zu schweigen, der wird mit jeden Tag grösser.
    So wie ich das verstehe sind die Aussichten für diesen Sommer ziemlich bescheiden. Ein überlastetes Gesundheitssystem, Wirtschaftschaos und staatliche Repressionen. Ich hoffe ich täusche mich.
  • Dysto 20.03.2020 23:28
    Highlight Highlight Wird bei „5 Personen pro Tag“ unterschieden zwischen „immer wieder dieselben 5 Personen“ und „jeden Tag 5 andere Personen“? Wenn es sich immer um dieselben Personen handelt, hat es einen ganz anderen Effekt, als wenn es jedes mal andere Personen sind. Am besten bildet man mit Familie/Partner/Freunden eine geschlossene kleine Blase à max. 5 Personen, sofern natürlich möglich.
    • oh snap 21.03.2020 13:12
      Highlight Highlight Genau so handhabe ich das auch! Mein Umfeld, welches mir in den nächsten Wochen noch näher als 2m kommt besteht aus genau 3 Personen, zwei Freunde und meiner Freundin.

      Ausser natürlich beim Arbeiten, da ziehe ich fröhlich von Wohnung zu Wohnung, die Menschen brauchen ja Internet und wehe der TV unterbricht für 2 Sek.
    • Burn 21.03.2020 13:47
      Highlight Highlight Gute Frage. Die Autoren geben an, dass ihr Modell keine sozialen Strukturen berücksichtigt. Die Leute sind perfekt homogen gemischt. Für mich heisst das, sie nehmen an, man treffe zufällig soviele Leute und immer wider andere.
  • DaniSchmid 20.03.2020 21:11
    Highlight Highlight Zu diesen ‚wieviele Spitalbetten...?‘ Gesankenspielen: Diese Betten sind im Fall nicht frei, sondern grösstenteils durch chronisch Kranke, Unfallopfer und andere besetzt. Wiegt euch mal besser nicht in falscher Sicherheit.
  • Lolita 20.03.2020 20:54
    Highlight Highlight Danke Watson,
    vielleicht merken es doch die meisten dass man gar niemand weder 5 noch 1 treffen sollte, weil es direkt Tote und hohe Todesraten zur Folge hat.
  • regen 20.03.2020 20:48
    Highlight Highlight
    Benutzer Bild
    • Antinatalist 20.03.2020 23:00
      Highlight Highlight Was ist denn der kranke Menschenverstand? 🤔
    • regen 21.03.2020 09:48
      Highlight Highlight @antinatalist
      vermutlich handelt es sich hier um eine gängige redewendung und entzieht sich darum ihrer scharfisinnigen linguistischer logik....🤔
    • Antinatalist 21.03.2020 13:27
      Highlight Highlight Das kann gut sein. Die Frage ist, woher die Redewendung stammt (Stammtisch?) und auch welchem Anlass?
  • drmichi 20.03.2020 19:50
    Highlight Highlight Ein wichtiger Aspekt dieser Grafiken wurde in diesem Artikel unterschlagen: die X-Achse! Die letzte Grafik zeigt einen Verlauf über mehr als 1.5 Jahre an (entspricht in etwa der Dauer bis zum erwarteten Impfstoff). Wenn das Social Distancing solange aufrecht gehalten werden soll, sterben am Schluss mehr Menschen an Hunger aufgrund der massiven Wirtschaftskrise.
    • makla 21.03.2020 09:07
      Highlight Highlight Ja, sehe ich das richtig, dass Szenario 3 von einer 18-monatigen Quarantäne ausgeht?
  • Nonkonformist 20.03.2020 19:13
    Highlight Highlight So ein Schwachsinn, natürlich trink ich heute Abend mit zwei Freunden ein paar Bier. Statt in der Bar halt einfach bei einem zuhause.
    • Qui-Gon 20.03.2020 23:10
      Highlight Highlight Dann bleibt aber zu Hause, wenn ihr krank werdet und verlangt kein Bett im Spital.
    • Selbst-Verantwortin 20.03.2020 23:29
      Highlight Highlight Soll das satirisch sein oder ist der non-sozial ein Ego-ist?
    • nicht_millenial 21.03.2020 04:37
      Highlight Highlight Das ist ja genau der Witz! ‚Bei einem der beiden‘. Wohnen also alle separat, die drei, und je nachdem je einzeln oder mit weiteren.

      Virus freut‘s! Judihui




    Weitere Antworten anzeigen
  • atorator 20.03.2020 19:07
    Highlight Highlight Unsere Lehrtochter, sonst total verpeilt, hatte heute in unserem Betrieb eine gute Idee. Haben zwei Leute etwas zu besprechen, stehen sie sich einfach Rücken an Rücken gegenüber. Cooler Nebeneffekt: Die Gespräche sind sehr viel strukturierter und man lässt den anderen ausreden.
    • dho 21.03.2020 01:42
      Highlight Highlight Interessante Vorgehensweise bei Konfliktlösung. Grosses Lob der kreativen Lehrtochter.
    • SkippyTheMagnificent 21.03.2020 09:26
      Highlight Highlight Wo ist genau der Unterschied zum Telefonieren? Bei beidem ist keine Köpersprache sichtbar und das ist DER Vorteil von persönlichen Meetings. Habt ihr Spiegel installiert?
  • Frère Jacques 20.03.2020 19:00
    Highlight Highlight Ja, aber wie lange müsste man diese jeweilige Massnahmen durchziehen. Ich sehe den Sinn und Nutzen der Massnahmen durchaus ein. Aber ich hätte trotzdem Mühe, wenn dieser Zustand länger als zwei Monate dauern würde. Ab einem gewissen Zeitpunkt wäre mir dann die Prämisse "lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende" lieber. Sorry an alle.
    • Lolita 20.03.2020 20:56
      Highlight Highlight Es geht um das Abflachen der Kurve,je länger es dauert, desto eher ist alles vorbereitet, mehr Material, Sauerstoffgeräte, Immune, immune Aerzte und Pflegepersonal vor allem usw.
    • nicht_millenial 21.03.2020 04:39
      Highlight Highlight Oh? Es gibt in Bälde immune?
      Oder denkst Du die Kurve flacht erst in einem Jahr ab?!
    • makla 21.03.2020 09:12
      Highlight Highlight Szenario 3 geht von 18 Monaten aus, weil nach 18 Monaten ein Impfstoff ein Impfstoff erwartet wird. Aus meiner Sicht wäre es jetzt auch wichtig, diese Szenarien zu diskutieren und nicht einfach reflexartig #stayhome schreien. Das Bewusstsein, dass wir im Quarantänetag 6 von 550 sind, wenn wir das voll durchziehen, scheint zu fehlen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • KarlWeber 20.03.2020 18:32
    Highlight Highlight Interessant, ich denke bei Treffen ist gemeint < 2m für ein paar Minuten ?

    Dann treffe ich persönlich nur noch drei Personen. 2x Mitbewohner und 1x Freundin.
  • MartinZH 20.03.2020 18:30
    Highlight Highlight Solche "Tools" sind momentan einfach nur des Teufels! 😈👎😠

    Achtet im 'realen Leben' auf die Verhaltens- und Hygiene-Empfehlungen. Technische Gimmicks sind lediglich Spielereien, sind unzuverlässig und in der gegenwärtigen Situation – erst recht in der Schweiz [!] – nicht von grossem Nutzen.
    • El Vals del Obrero 20.03.2020 19:02
      Highlight Highlight Warum denn? Sie zeigen doch auf, dass das eigene Verhalten einen Einfluss hat und können so eher motivierend wirken.

      "Mach einfach, mehr brauchst du nicht zu wissen!" erzeugt eher Abwehr- und Trotzreaktionen.

      Und es geht ja auch nicht darum, ob die Zahlen ganz genau stimmen (das wird ja auch nicht behauptet), sondern um Prinzipien und Grössenordungen.
    • MartinZH 20.03.2020 19:40
      Highlight Highlight @El Vals: "Mach einfach, mehr brauchst du nicht zu wissen!"...

      Genau! 😂

      Wie naiv man doch nur sein kann..!? 😔

      Lies' einmal die gesamten AGBs, dann überlege Dir, wo Deine Daten landen und dann denkst Du nochmals genau über alles nach. (Und ja, ich weiss, das geht länger als einfach eine App zu installieren und auszubrobieren...)

      Vielleicht erkennst Du dann, wer am meisten Motivation und 'Incentives' hat... 😉

      Man kann kann sich nur immer wieder darüber wundern, dass es Leute gibt, die sich über 'staatliche Bespitzelungen' mokieren, ihre Daten aber einfach an 'Unbekannte' weiterleiten. 😔
    • El Vals del Obrero 20.03.2020 20:03
      Highlight Highlight Es geht mir nicht um spezifische Apps (die oftmals sicher unseriös und stark zu kritisieren sind), sondern um die grundsätzliche Information.
    Weitere Antworten anzeigen
  • murrayB 20.03.2020 18:17
    Highlight Highlight Offiziell ist der r0 Wert die massgebende Zahl! Und diese liegt beim Corona bei 2,2 - sprich jeder infiszierter steckt 2,2 Personen an. Das ist Fakt...

    Die gezeigte Statistik ist reine angstmacherei, sorry, von Watson hätte ich mehr erwartet...
    • Selbst-Verantwortin 20.03.2020 23:33
      Highlight Highlight 5 Personen treffen, heisst nicht 5 Personen anstecken. Vielleicht haben die Entwickler weiter gedacht, als du meinst?
    • Black hat (minus hat) 21.03.2020 08:39
      Highlight Highlight 1. (siehe Selbst-Verantwortin)

      2. Es ist kein "Fakt", dass der R0 von Corona 2.2 ist. Du hast einfach einen Wert aus einer Bandbreite der Schätzung herausgepickt (je nach Quelle zwischen 1.5 und 4).

      3. Was soll deine Aussage? Auch wenn derR0 = 2.2 ist, dann ist das immernoch zu hoch. Um die Ausbreitung aufzuhalten muss er unter 1 kommen...
    • murrayB 21.03.2020 09:51
      Highlight Highlight @Selbst-Verantwortin: Okey, es geht nicht um das...

      Dann geht es einzig um angstmacherei?

      Wer mein Kommentar blitzt soll doch selbst den r0 Wert von Corona Googlen und dann diese Zahlen vergleichen!
    Weitere Antworten anzeigen
  • joevanbeeck 20.03.2020 18:17
    Highlight Highlight Man könnte ja das mal mit den Springbreak Heimkehrern berechnen. Wen das stimmt dann gute Nacht USA.
  • El Vals del Obrero 20.03.2020 18:16
    Highlight Highlight Auf jeden Fall ist es schon mal ein Grund zur Hoffnung, dass es überhaupt eine Spitze und eine Rückgangsphase gibt.

    Wer sich nicht zur Risikogruppe zählt, könnte einfach in Versuch zu geraten sich egoistisch zu sagen, "Je weniger man es aufhält, desto schneller ist es vorbei" (nur sterben dann halt einfach viel mehr Leute, aber eben, das sind ja "andere").
    • mrmikech 20.03.2020 19:38
      Highlight Highlight Jüngere sterben auch, und ihre freunden, und partner, und eltern, und grosseltern...
    • Lolita 20.03.2020 21:00
      Highlight Highlight Vielleicht sind es andere, vermutlich triffst aber auch dich oder deine Familien oder liebe Bekannte.
      Und du erhöhst die Todesrate von 0.3 auf 4. 5,10 oder so. je weniger Massnahmen desto höher, desto mehr Begräbnisse.
    • Zat 20.03.2020 23:12
      Highlight Highlight "könnte einfach in Versuch zu geraten"
      So einfach ist es dann nicht mehr, wenns Bekannte und Verwandte trifft.
      Und ich möchte nicht verantwortlich sein, jemanden weiteres anzustecken, der dann einen schweren Verlauf hat, oder schlimmer. Ich könnte das nicht aushalten.
  • farbarch1 20.03.2020 17:24
    Highlight Highlight Ich bin beeindruckt von den virologischen Voraussagen, aber auch von der Wirkung der Beachtung der Forderung: nicht mehr als 5 Personen täglich treffen. Das Virus arbeitet gegen uns ohne Verstand. Aber wir haben einen. Nutzen wir ihn!
  • Garp 20.03.2020 17:17
    Highlight Highlight Was versteht das kanadische Team unter Treffen? Wie lange, wie nah usw. ? Egal?
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 20.03.2020 17:59
      Highlight Highlight geh einfach mal von sehr kurzen treffen mit einem Abstand weniger als 2 Meter aus, dann bist du auf der sicheren Seite.

      Und immer daran denken.
      Bleibt verdammt nochmal zu Hause wenn es möglich ist.
    • Garp 20.03.2020 18:23
      Highlight Highlight Ihr könnt schon blitzen, als Wissenschaftler definiert man das und gibt alle Parameter bekannt.
    • Garp 20.03.2020 18:41
      Highlight Highlight Geht mit ja nicht um mich, sondern um die Kommunikation die Watson betreibt, nada.. Wenn schon so wissenschaftliche Arbeiten zitiert werden, dann so, wie es wissenschaftlichem Standard entspricht.
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