Schweiz
Gesundheit

Blutspenden soll für Schwule verboten bleiben

Swissmedic winkt ab

Blutspenden soll für Schwule verboten bleiben

18.07.2014, 08:4818.07.2014, 10:52
  • Am Europäischen Gerichtshof (EuGH) wird in naher Zukunft entschieden, ob ein generelles Blutspendeverbot für Schwule eine «offenkundige indirekte Diskriminierung» darstellt und ob dieses deshalb aufgehoben werden soll.
  • Die Schweiz ist zwar nicht an Entscheide des EuGH gebunden, dennoch könnte ein entsprechendes Urteil Druck auf das hiesige System aufbauen. Bei der Schwulenorganisation Pink Cross flackert deshalb Hoffnung auf.
  • Der Schweizer Blutspendedienst SRK möchte Schwule unter gewissen Auflagen zur Blutspende zulassen und hat dies bei den Bundesbehörden beantragt. Die Aufsichtsbehörde Swissmedic winkt jedoch klar ab und droht der SRK sogar mit Betriebsschliessung.

Weiterlesen auf Tages-Anzeiger

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
3 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3
Parmelin pocht auf die Verfassung – bis ihm eine Junge Grüne die Leviten liest
Am 14. Juni stimmt die Schweiz über Änderungen des Zivildienstgesetzes ab. In der «Arena» wurde darüber gestritten, ob der Zivildienst zu attraktiv ist – oder ob die Armee ihr Problem am falschen Ort sucht.
Bundesrat Guy Parmelin hat an diesem Abend einen Satz etwa achtmal gesagt. Dieser ging jedes Mal ungefähr so: Die Bundesverfassung regle klar, dass der Zivildienst die Ausnahme sei. Wer keinen echten Gewissenskonflikt habe, gehöre grundsätzlich ins Militär. Weil das nicht mehr so gelebt werde, müsse man korrigieren.
Zur Story