Schweiz
Gesundheit

Blutspenden soll für Schwule verboten bleiben

Swissmedic winkt ab

Blutspenden soll für Schwule verboten bleiben

18.07.2014, 08:4818.07.2014, 10:52
  • Am Europäischen Gerichtshof (EuGH) wird in naher Zukunft entschieden, ob ein generelles Blutspendeverbot für Schwule eine «offenkundige indirekte Diskriminierung» darstellt und ob dieses deshalb aufgehoben werden soll.
  • Die Schweiz ist zwar nicht an Entscheide des EuGH gebunden, dennoch könnte ein entsprechendes Urteil Druck auf das hiesige System aufbauen. Bei der Schwulenorganisation Pink Cross flackert deshalb Hoffnung auf.
  • Der Schweizer Blutspendedienst SRK möchte Schwule unter gewissen Auflagen zur Blutspende zulassen und hat dies bei den Bundesbehörden beantragt. Die Aufsichtsbehörde Swissmedic winkt jedoch klar ab und droht der SRK sogar mit Betriebsschliessung.

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Bund plant 670-Millionen-Investition zur Drohnen-Bekämpfung – die Sonntagsnews
Rund 670 Millionen Franken zur Bekämpfung von Minidrohnen, Millionen-Ausgaben weil Italien Dublin-Flüchtlinge nicht aufnimmt und über 500 Schweizerinnen und Schweizer im Dienst der israelischen Armee: die Sonntagsnews.
Der Bund will nach Informationen der «NZZ am Sonntag» für rund 670 Millionen Franken Systeme zur Bekämpfung von Minidrohnen beschaffen. Das entnahm die Zeitung einem internen Bericht des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) zuhanden der Sicherheitspolitischen Kommission des Nationalrats, wie die Zeitung schrieb. Bis Ende 2027 rechnet das VBS demnach mit Kosten von 70 Millionen Franken, danach sollen die Ausgaben sukzessive steigen. Im Bericht werde etwa der Kauf von Hochenergie-Laser-Waffen erwähnt. Welche Beschaffungen das VBS konkret anvisiert, habe es nicht kommentieren wollen. Sicherheitspolitiker von rechts bis links begrüssten laut der Zeitung die Pläne, kritisierten aber die späte Reaktion auf die Bedrohung aus der Luft.
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