Schweiz
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Gesundheit

Erstes Halbjahr: 15 Fälle vom Chikungunya-Fieber in der Schweiz entdeckt



Im ersten Halbjahr sind in der Schweiz bereits 15 Fälle des Chikungunya-Fiebers registriert worden. Zum gleichen Zeitpunkt vor einem Jahr waren es zwei Fälle. Mit dem Auftauchen der Tigermücke in der Schweiz hat der markante Anstieg laut Bund aber nichts zu tun.

Die höhere Zahl der Infektionen mit dem Chikungunya-Virus, welches die Tigermücke übertragen kann, hängt mit der Ausbreitung der Krankheit in anderen Ländern – vor allem in Asien, in der Karibik und in Zentralamerika – zusammen, wie Daniel Koch, Leiter der Abteilung Übertragbare Krankheiten beim Bundesamt für Gesundheit (BAG), sagt.

Kein Zusammenhang mit «Schweizer» Tigermücken

Mit der Tatsache, dass die Tigermücke auch in der Schweiz nachgewiesen wurde, hat der Anstieg dagegen «nichts zu tun», sagte Koch. Im November 2013 waren erstmals Eier des Insekts nördlich der Alpen entdeckt worden. Die in der Schweiz nachgewiesenen Tigermücken tragen das Virus laut Koch aber nicht in sich.

Vor allem in den Armenvierteln Haitis grassiert das Virus seit zwei Monaten. Im Mai wurde erstmals eine Chikungunya-Erkrankung auf der Karibikinsel verzeichnet, seither infizierten sich dort bereits Zehntausende Menschen.

Ende vergangenen Jahres trat die Krankheit erstmals im französischen Teil der Insel St. Martin auf, eingeschleppt vermutlich durch einen infizierten Flugpassagier. Auch in anderen Teilen der Karibik breitet sich das Virus aus. Nach Angaben der Panamerikanischen Gesundheitsorganisation wurden bis Mitte Juni 166'000 Verdachtsfälle bekannt, in 4600 Fällen ist die Krankheit bestätigt. (pma/sda/ap)

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