Schweiz
Glarus

Betroffene des Erdrutsches in Schwanden GL bekommen Hilfe vom Kanton

Bilder vom Erdrutsch in Schwanden (GL) vom 04.09.2023. Interview mit Geologe Mark Feldmann
Bilder vom Erdrutsch in Schwanden (GL) vom 04.09.2023.Bild: aye/watson

Betroffene des Erdrutsches in Schwanden GL bekommen Hilfe vom Kanton

06.09.2023, 10:4606.09.2023, 10:46

Der Kanton Glarus unterstützt die Gemeinde Glarus Süd bei der Bewältigung des Erdrutsches in Schwanden mit 50'000 Franken aus dem Sozialfonds. Mit dem Geld soll die Gemeinde unbürokratisch finanzielle Soforthilfe für die betroffenen Menschen leisten können.

Der Geldbeitrag sei ein Zeichen der Solidarität des ganzen Kantons, schrieb die Kantonsregierung am Mittwoch in einer Mitteilung. Zudem habe der Kanton zusammen mit der Gemeinde Glarus Süd eine Drehscheibe für die Betroffenen des Erdrutsches geschaffen. Diese Koordinierungsstelle hilft ihnen bei der Organisation längerfristiger Wohnlösungen und bei Anliegen finanzieller Art.

Nach den Rutschungen oberhalb von Schwanden vor einer Woche können etwa 90 evakuierte Bewohnerinnen und Bewohner der betroffenen Quartiere nach wie vor nicht zurück in ihre Liegenschaften. Die Gemeinde hat eine Telefon-Hotline für die Bevölkerung eingerichtet und arbeitet mit den Sozialen Diensten des Kantons Glarus zusammen, um die betroffenen Personen mit dem Nötigsten zu versorgen.

Im Weiteren unterstützt die kantonale Hauptabteilung Militär und Zivilschutz die Gemeindeführungsorganisation beratend und auch personell. Sie erstellt zweimal täglich Drohnen-Aufnahmen für die Naturgefahrenexperten zur Lagebeurteilung.

Angehörige des Zivilschutzes regeln den Zutritt ins Sperrgebiet, beobachten das Gefahrengebiet und alarmieren. Weitere Zivilschützer unterstützen die Gemeindeführungsorganisation.

(yam/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Sandoz-Chef: «Lichter der europäischen Antibiotika-Produktion gehen aus»
Der Generikariese spricht vor einer Billig-Schwemme aus Asien – und will bald die US-Armee mit Antibiotika beliefern.
Richard Saynor ist bekannt für klare Ansagen. Bei der Präsentation der Jahreszahlen folgte der Sandoz-Chef seinem Ruf. Er warnte davor, dass «die Lichter der europäischen Antibiotika-Produktion langsam ausgehen». Dabei nahm er Bezug auf den jüngsten Entscheid von Roche, sein Antibiotika-Werk in Kaiseraugst AG zu verkaufen. «Das ist ein Frühwarnzeichen», so Saynor. Roche hatte erklärt, dass sich eine Antibiotika-Fabrik in der Schweiz schlicht nicht mehr rentiere.
Zur Story