DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Schweizer brauchen bald Reisepass für Grossbritannien

08.10.2020, 16:0608.10.2020, 16:14
Der Brexit auch auch für Schweizer Normalbürger Folgen.
Der Brexit auch auch für Schweizer Normalbürger Folgen.Bild: AP

Schweizer und EU-Bürger brauchen von Oktober 2021 an für die Einreise nach Grossbritannien einen Reisepass. Das geht aus einem Modell der britischen Regierung für die künftigen Abläufe im europäischen Grenzverkehr hervor, das am Donnerstag in London veröffentlicht wurde. Identitätskarten sollen nicht mehr akzeptiert werden. Die Neuregelung gilt auch für Besucher aus Island, Norwegen und Liechtenstein.

Identitätskarten gehörten zu den «am wenigsten sicheren Dokumenten», hiess es zur Begründung. Mit der Pflicht zum Reisepass werde die Sicherheit Grossbritanniens gestärkt. Das Land hat die Europäische Union Ende Januar verlassen. Bis Ende Dezember gilt jedoch noch eine Übergangsphase, in der sich praktisch nichts ändert. Zum Jahreswechsel droht ohne eine Einigung auf einen Handelspakt ein harter wirtschaftlicher Bruch mit Zöllen und anderen Hürden. (aeg/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

England feiert den Brexit

1 / 19
England feiert den Brexit
quelle: ap / andrew milligan
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Die Briten schulden der EU Milliarden

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Spitäler bereiten sich auf Triage vor – «ein Albtraum»
Die Zürcher Spitäler sind voll. Ein Berner Intensivmediziner schlägt Alarm: Es werde zu Triagen kommen. Einige Krankenhäuser zeigen sich vorbereitet. Expertenteams sollen im schlimmsten Fall Triage-Entscheide treffen.

Die Schweiz: Sie ist im Krisenmodus. Einerseits wegen Omikron. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) teilte gestern mit, dass die Virusmutation in drei Fällen nachgewiesen worden ist. In Basel ist ein 19-jähriger Doppeltgeimpfter betroffen. Da der Gymnasiast Teil einer Choraufführung war, mussten rund 100 Kontaktpersonen in die Quarantäne geschickt werden. Je ein Omikron-Fall wurde zudem in den Kantonen Baselland und Genf nachgewiesen.

Zur Story