Schweiz
Immobilien

Immobilien: Eigentumswohnungen sind erneut teurer geworden

Die Hausfassade der ersten staedtischen Wohnsiedlung ?Limmat 1? waehrend eines Rundgangs anlaesslich der Entstehung der 10000. staedtischen Wohnung in der Stadt Zuerich, am Donnerstag, den 28. August  ...
In den Monaten Oktober bis Dezember sind die Preise für Eigentumswohnungen gegenüber dem dritten Quartal insgesamt um 0,5 Prozent angestiegen.Bild: keystone

Eigentumswohnungen sind im vierten Quartal erneut teurer geworden

14.01.2026, 14:0014.01.2026, 14:41

In der Schweiz haben sich Eigentumswohnungen im vierten Quartal 2025 erneut leicht verteuert. Demgegenüber entwickelten sich die Preise für Einfamilienhäuser verglichen mit dem Vorquartal insgesamt nahezu stabil, wie vom Beratungsunternehmen Fahrländer Partner Raumentwicklung (FPRE) veröffentlichte Daten zeigen.

In den Monaten Oktober bis Dezember sind die Preise für Eigentumswohnungen gegenüber dem dritten Quartal insgesamt um 0,5 Prozent angestiegen, wie FPRE am Mittwoch mitteilte. Dabei zogen die Preise im unteren Segment um 1,0 Prozent an, im mittleren um 0,5 Prozent und im gehobenen um 0,3 Prozent.

Die Preise für Einfamilienhäuser gingen derweil zum Vorquartal um 0,1 Prozent minim zurück. Im unteren und mittleren Segment gaben die Preise um 1,0 bzw. um 0,5 Prozent nach, wogegen das obere Segment einen Anstieg um 0,4 Prozent verzeichnete.

Wohnungen legen zum Vorjahr stärker zu

Über das gesamte Jahr 2025 gesehen kletterten die Preise für Einfamilienhäuser um 3,0 Prozent hoch. Bei den Wohnungen war die Zunahmen mit einem Plus von 5,6 Prozent deutlicher.

Hier gab es jedoch regionale Unterschiede. Im mittleren Segment stiegen die Preise auf Jahressicht etwa in den Regionen Zürich, Jura, Alpenraum und Mittelland, wogegen die Ostschweiz, die Genferseeregion, die Südschweiz und die Region Basel rückläufige Preise verzeichneten.

Preise zeigen 2026 weiter nach oben

FPRE geht für 2026 von weiter steigenden Eigenheimpreisen aus. Die Nachfrage dürfte hoch bleiben, während die Bautätigkeit weiterhin nicht Schritt halten könne, so die Erwartung. Das Beratungsunternehmen rechnet indes insbesondere bei den Einfamilienhäusern mit regionalen Abweichungen.

So dürfte in stark nachgefragten Regionen wie den Agglomerationen Zürichs oder dem Genferseegebiet das Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage weiterhin zu Preissteigerungen führen. In peripheren oder weniger zentralen Regionen könnte die Preisentwicklung hingegen stabiler bleiben. (sda/awp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
22 Beweise dafür, dass Bau-Fails niemals nicht lustig sind
1 / 23
22 Beweise dafür, dass Bau-Fails niemals nicht lustig sind
Och, mit genügend Anlauf ...
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Kreative Verkaufsstrategie: Immobilienmaklerin tanzt durch ihre Häuser
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
5 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
5
«Kein Geheimnis daraus gemacht»: So ging ein Schweizer Politiker mit Leihmutterschaft um
Das Volk sei meist progressiver eingestellt als die Politik. Das sagt ein Mann, der mit seinem damaligen Partner ebenfalls die Dienste einer Leihmutter in Anspruch genommen hat.
Es war vor fast zehn Jahren, als in der Schweiz ebenfalls ein Politiker der christlichen Partei Schlagzeilen machte mit einer Leihmutterschaft: Der Partner hatte in den USA eine Frau seine Tochter austragen lassen. Vor der Kandidatur des CVP-Politikers (heute: die Mitte) in eine städtische Regierung wurde dies zum Thema. Allerdings sorgte das längst nicht für so viel Aufregung wie in Deutschland, wo CDU-Fraktionschef Jens Spahn zurücktreten musste.
Zur Story