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Dieser Ex-Crypto-Mitarbeiter warnte schon vor 26 Jahren – und wird jetzt rehabilitiert

1992 wurde der ehemalige Crypto-Mitarbeiter Hans Bühler in Teheran verhaftet. Seither gibt es Gerüchte um die Zusammenarbeit zwischen der Zuger Firma und den Geheimdiensten. Die Affäre Bühler war die schwerste Krise der Operation Rubikon – und verunsicherte die Deutschen nachhaltig.

Doris Kleck / ch media



Der Angestellte der Zuger Firma Crypto AG, Hans Buehler, bei seiner Ankunft am Flughafen Zuerich Kloten, aufgenommen am 5. Januar 1993. Nach langjaehriger Taetigkeit bei der Crypto AG als Verkaeufer, die an 120 Laendern und auch an den Iran Verschluesselungsgeraete an Ministerien, Armee, Polizei- und Nachrichtendienste verkauft, wird Buehler am 18. Maerz 1992 in Teheran wegen Spionage verhaftet und in ein Militaergefaengnis eingesperrt. Die Verhaftung haelt er zuerst für ein Missverstaendnis, doch seine Inhaftierung dauert neuneinhalb Monate. Am 4. Januar 1994 wird Hans Buehler endlich freigelassen, nachdem die Crypto AG fuer ihn in Teheran eine Kaution in der Hoehe von 1 Million Dollar hinterlegt hat. Kaum zurueck in der Schweiz erhaelt Buehler von der Crypto AG das Entlassungsschreiben mit der Begruendung: «Das Vertrauensverhaeltnis ist schwer gestoert. Für eine Weiterbeschaeftigung besteht kein Bedarf» und forderte von ihm die vollstaendige Rueckerstattung der Kaution, denn seine Verhaftung im Iran haette nichts mit der Crypto AG zu tun. (KEYSTONE/Str)

Hans Bühler (links) bei seiner Ankunft am Flughafen Zürich am 5. Januar 1993. Bild: KEYSTONE

Auch die Affäre um den Schweizer Hans Bühler brauchte einen Codenamen: «Hydra» steht für die schwerste Krise der Operation Rubikon. Sie ist verantwortlich dafür, dass es seit den 90er-Jahren Gerüchte um die Crypto AG gab. Und sie war mit ein Grund, weshalb die Partnerschaft des amerikanischen und des deutschen Geheimdienstes 1993 ein rasches Ende nahm.

Was war passiert?

Die iranische Führung hegte schon länger einen Verdacht, als sie 1992 den besten Verkäufer der Crypto AG festnahm. Hans Bühler, damals 51-jährig, farsi-sprechend und unwissend. Bühler führte in einer Teheraner Privatwohnung Gespräche mit zwei Offizieren der iranischen Armee, als er verhaftet und der Spionage beschuldigt wurde. 292 Tage sass er fest; dank einer Kautionszahlung kam er frei.

Bis anhin dachte man, die Crypto habe die Summe von einer Million Franken bezahlt. Doch von der «Washington Post» publizierte Dokumente zeigen, dass das Geld vom deutschen Bundesnachrichtendienst stammte. Der CIA wollte sich nicht beteiligen, weil er keine Lösegelder für Geiseln bezahlt. Dem Präsidenten des BND war die Freilassung aber zu wichtig, deshalb griffen die Deutschen in die Staatskasse.

Bühler brachte die Crypto AG in Bedrängnis

Bühler kam als traumatisierter Mann zurück. Von seinen Arbeitskollegen wurde er zwar im Januar 1993 mit Ballonen empfangen, doch bereits einen Monat später entliess ihn die Crypto AG. Sie stellte sich auf den Standpunkt, dass die Festnahme in keinerlei Zusammenhang mit seiner Verkaufstätigkeit stand. Bühler musste noch im Teheraner Gefängnis ein Dokument unterschreiben, dass die Firma keine rechtliche Verantwortung trage. Bühler wurde misstrauisch. Er begann zu recherchieren und äusserte sich in hiesigen Medien. Zunächst im März 1994 in der «Rundschau».

Der Beitrag von 1994 über Bühler:

Video: SRF

Im Beitrag trat anonym auch ein weiterer ehemaliger Mitarbeiter der Zuger Chiffriergerätefirma auf, der behauptete: «Ich weiss, dass deutsche und amerikanische Geheimdienste Crypto-Geräte so manipulieren, dass sie für diese Dienste abhörbar wurden.»

Kurz darauf sagte Bühler in der «Schweizer Illustrierten»: «Ich habe neue Erkenntnisse, dass mein ehemaliger Arbeitgeber jahrelang Nachrichtendienst betrieben hat.» Die Crypto AG ging wegen Rufschädigung gegen Bühler vor. Das Zürcher Bezirksgericht untersagte Bühler, sich weiter so zu äussern. Später einigten sich die beiden Parteien aussergerichtlich und Bühler schwieg fortan.

Der CIA verfolgte die Geschehnisse genau und schaute auch Schweizer Fernsehen. Dort trat Crypto-Geschäftsführer Michael Grupe auf und bestritt die Vorwürfe. «Seine Leistung war glaubwürdig und hat wohl das Programm gerettet», heisst es in einem gestern veröffentlichten Dokument der CIA-Historiker. Sie beschreiben die Affäre Bühler als die schwierigste Krise des Programms, «aber sie war nicht tödlich. Wir kamen knapp davon».

«Die Affäre Bühler war die schwierigste Krise des Programms, aber sie war nicht tödlich. Wir kamen knapp davon»

Zitat aus dem CIA-Dokument

Gemäss der «Washington Post» hatte Hydra die Deutschen aber verunsichert. Mit dem Ende des Kalten Krieges und der deutschen Wiedervereinigung präsentierte sich die Lage neu. Sie fürchteten, dass das Auffliegen der Spionageaktion Empörung bei den europäischen Partnern auslösen und zu enormen politischen und wirtschaftlichen Auswirkungen führen würde.

Hans Bühler kann sich nicht mehr zu den neuesten Enthüllungen äussern. Er verstarb 2018. (aargauerzeitung.ch)

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29Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • MadPad 13.02.2020 14:26
    Highlight Highlight Sein Buch über seine Gefangenschaft ist sehr lesenswert. Hier ist es frei zugänglich. Das Buch von Hans Bühler, der im Iran inhaftiert wurde weil er bei der Firma Crypto arbeitete.


    https://archive.org/stream/verschlusseltder00stre/verschlusseltder00stre_djvu.txt
  • critico 12.02.2020 21:55
    Highlight Highlight da jetzt schon akten "unauffindbar" sind, wird sicher nicht alles ans licht kommen, wird sicher einiges "unter den tisch gekehrt" wie schon mal und auch andernorts, oder als verjährt eingestuft, man erinnert sich einfach nicht, weiss von nichts. (ausser akten tauchen auf)
  • Dani B. 12.02.2020 18:55
    Highlight Highlight Die Maschine gabs in zwei Modi:
    -Ohne Schlüssel unleserlich
    -Schlüssel wird mitgeliefert, nach Generalcode
    Beides hat Vor-&Nachteile.
    Die wussten schon, was sie kauften :-)
  • wolge 12.02.2020 16:50
    Highlight Highlight Schade konnte Herr Bühler dies nicht mehr miterleben. Zeitlebens Mundtot gemacht, musste er dieses für ihn sicherlich sehr unbefriedigende Thema mit ins Grab nehmen...
  • Blackfoxx 12.02.2020 15:21
    Highlight Highlight Heil Hydra :)
  • smoking gun 12.02.2020 14:59
    Highlight Highlight Frage an die Spezialisten: Die Chiffriermaschine sendet also „Hilfsinformationen“ mit. Der Mann in der Mitte kennt diese Informationen und kann so den verschlüsselten Text entschlüsseln. Kommt nun aber der verschlüsselte Text zusammen mit den Hilfsinformationen am Bestimmungsort an, sind diese Hilfsinformationen auch dort sichtbar und müssten eigentlich erkannt werden. Frage: Waren diese Hilfsinformationen unsichtbar oder besser gesagt, wie muss man sich das technisch vorstellen?
  • Scaros_2 12.02.2020 13:12
    Highlight Highlight Kann ein Journalist mal ergründen "wie" diese Maschinen funktionierten und "Wie" das abhören in der Tat stattgefunden hat?

    Ich kann mir bis jetzt nicht vorstellen, wie man eine Schreibmaschine abhören konnte.

    Mir fehlt leider auch nach gefühlt 10 Artikeln immer noch der Kontext.
    • smoking gun 12.02.2020 13:40
      Highlight Highlight @Scaros_2: Bitte schön. Ausschnitt aus einem Spiegel-Artikel von 1996:

      „Die so präparierten Maschinen hätten dem verschlüsselten Text "Hilfsinformationen" beigefügt, mit denen all jene, die Bescheid wußten, den ursprünglichen Schlüssel rekonstruieren konnten. Das Ergebnis war stets dasselbe: Was für den gutgläubigen Benutzer der Crypto-Maschinen wie ein undurchdringlicher Geheimcode aussah, war für die eingeweihten Lauscher mit kaum mehr als einer Fingerübung wieder lesbar zu machen.“

      https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-9088423.html


    • fools garden 12.02.2020 13:49
      Highlight Highlight ...vielleicht wär das was für den Dani Huber, sorry für die extra Arbeit🤔😘
    Weitere Antworten anzeigen
  • MeinAluhutBrennt 12.02.2020 12:50
    Highlight Highlight schweigen ist Gold!
  • Retiru 12.02.2020 11:26
    Highlight Highlight Hat das ganze eigentlich rechtliche Konsequenzen für die CIA/BND oder auch Konsequenzen für die Schweiz (ausser Rufschaden)?
    • dä dingsbums 12.02.2020 16:47
      Highlight Highlight Kaum. Das ist im Grunde genommen die Aufgabe der Geheimdienste.
  • rolf.iller 12.02.2020 11:25
    Highlight Highlight Heute brauchen die 5 eyes die Crypto AG auch nicht mehr. Cisco, Juniper, D-Link, Netgear, ... liefern ihre Geräte ja schon mit NSA Backdoors aus. Das ist seit Snowden auch bekannt und eigentlich der viel grössere Skandal.
    • smoking gun 12.02.2020 15:33
      Highlight Highlight @rolf.iller: Da hast du vollkommen recht. Seit 9/11 befinden wir uns im Zeitalter der totalen Überwachung. Condoleezza Rice - mitverantwortlich für den Ausbau des US-Überwachungsapparats - sitzt übrigens seit 2014 im Verwaltungsrat von Dropbox. Überlegt euch also gut, was ihr da hochlädt.
  • Glatttaler 12.02.2020 11:20
    Highlight Highlight Hans Bühler der Schweizer Edward Snowden
  • what's on? 12.02.2020 10:41
    Highlight Highlight Erstaunlich, dass Hans Bühler nicht bei einem Autounfall ums Leben kam, sondern nur entlassen wurde.
    • *sharky* 12.02.2020 16:36
      Highlight Highlight https://www.infosperber.ch/FreiheitRecht/NSA-BND

      "Boris Hagelin junior wollte aufräumen
      (...)
      Hagelin junior habe P.F. gesagt, wenn er einmal die Firmenleitung übernehme, werde er keine manipulierten Geräte verkaufen. Dazu kam es nicht. Noch bevor er die Firmenleitung übernehmen konnte, starb er im Jahre 1970 – nach einem schweren Autounfall in New York. Die genauen Umstände dieses Unfalls wurden nie abgeklärt. Trotzdem behauptete P. F.: «Das war kein Unfall, das war ein Attentat.»"

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