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Thomas Zurbuchen hat's an die Spitze der NASA in Washington D.C geschafft.
Thomas Zurbuchen hat's an die Spitze der NASA in Washington D.C geschafft.Foto: Uni michigan

Dieser Berner mischt jetzt ganz oben bei der NASA mit

Der erste Schweizer überhaupt übernimmt einen Chefposten bei der amerikanischen Raumfahrtbehörde. Aufgewachsen ist Thomas Zurbuchen im Bernbiet.
29.09.2016, 06:0329.09.2016, 06:13

Ab kommendem Montag wird ein Berner aus einem Bauerndorf am Thunersee bei der amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA ganz oben mitmischen. In Washington D.C wird Thomas Zurbuchen als Wissenschaftsdirektor (Associate Administrator) für alle Wissenschaftsprojekte der NASA zuständig sein. In dieser Funktion entscheidet er, welche Projekte Geld erhalten. Dabei geht es um Unsummen. Zurbuchen wird für die Verteilung von fünf Milliarden Dollar pro Jahr verantwortlich sein: Das sei eines der höchsten Budgets, welches die NASA erhält. 

«Es ist kein Job, auf den man sich vorbereiten kann.»
Thomas Zurbuchen

«Ich habe Respekt, gar ein bisschen Angst vor dieser neuen Herausforderung. Es ist kein Job, auf den man sich vorbereiten kann», sagt der 47-Jährige gegenüber «Der Bund».

Alles begann an der Uni Bern

Begonnen hat Zurbuchen seine Karriere an der Uni Bern. Dort studierte er: Bachelor, Master, Doktor. Sein USA-Abenteuer begann mit 26 Jahren in der Kantine der Uni Bern. Er hatte 1996 gerade seinen Doktortitel in experimenteller Astrophysik gemacht und ein Stipendium des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) erhalten.

Am Nebentisch diskutierten Johannes Geiss, führende Persönlichkeit in der Berner Weltraumforschung, und Lennard Fisk, Professor an der Universität Michigan und damals zuständig für das Wissenschaftsprogramm der NASA. Zurbuchen setzte sich dazu. Drei Stunden später bot ihm Fisk einen Job in Michigan an. An der Uni Michigan wurde er dann später Professor für Weltraumforschung und Raumfahrttechnik.

Der erste «Studierte» in der Familie

Aufgewachsen ist er in Heiligenschwendi am Thunersee. Dort zeigte sich auch sein Interesse für die Wissenschaft. «Wenn es dunkel wurde, ging ich in die Berge, um die Sterne zu sehen. Ich wollte wissen, wie diese Sterne entstehen, was Sterne sind», sagt er gegenüber dem «Bund». Er war der erste in der Familie, der dann studierte. Seiner Familie sagte die Wissenschaft wenig. Sie wandte sich viel lieber Gott zu. Sein Vater war Prediger einer Freikirche – mit Physik, wie sie sein Sohn studierte, konnte er nichts anfangen. (rwy)

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