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Liveticker

Malta lässt nur noch Geimpfte rein ++ Clubs in den Niederlanden müssen schliessen

Die neuesten Meldungen zum Coronavirus – lokal und global.
09.07.2021, 15:4209.07.2021, 19:55
  • Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) meldete am Freitag 323 neue Corona-Fälle für die letzten 24 Stunden Die Positivitätsrate der gemeldeten Tests beträgt 1,0 Prozent. 1 Person ist gestorben, 6 mussten ins Spital.
  • Bislang wurden 8'133'175 Impfdosen an die Kantone und Liechtenstein ausgeliefert. 3'272'008 Personen sind bereits vollständig geimpft.
  • Von den festgestellten mutierten Varianten des Coronavirus betrafen 28,9 Prozent die Delta-Mutation (B.1.617.2).
  • Discos auf, Maskenpflicht draussen weg: Der Bundesrat hat am 23. Juni den nächsten Öffnungsschritt kommuniziert. Die Details findest du hier.
  • Die SwissCovid-App hilft, Infektionsketten schnell zu unterbrechen. Sie hat 1,71 Millionen aktive Userinnen und User.
  • Das Covid-Zertifikat ist da. Die Details findest du hier, die Android-App hier und die iOS-App hier. Auch in EU-Ländern wird das Zertifikat nun offiziell anerkannt.
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Liveticker: Corona National+International 09.07.21

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19:54
Wieder Aus fürs Nachtleben in Niederlanden
Wegen einer enorm gestiegenen Zahl an Neuinfektionen haben die Niederlande eine Reihe von Corona-Massnahmen wieder verschärft. Clubs und Discos müssen von Samstag an erneut schliessen. Für Gaststätten ist um Mitternacht Schluss, wie Ministerpräsident Mark Rutte (im Bild) am Freitag in Den Haag mitteilte. Nach nur knapp zwei Wochen bedeutet das wieder das vorläufige Aus fürs Nachtleben.

Auch Festivals und andere Grossveranstaltungen ohne feste Sitzplätze, bei denen kein Sicherheitsabstand gehalten werden kann, werden wieder untersagt. «Wir müssen die schnelle Verbreitung des Virus abbremsen», mahnte der Regierungschef. Rutte mahnte seine Landsleute zur Vorsicht.

Zuletzt waren in den Niederlanden rund 7000 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden registriert worden – etwa sieben Mal soviel wie in der Vorwoche. Allein in einer Diskothek in Enschede hatten sich knapp 200 von 6000 Gästen infiziert, vor allem Jugendliche. Der Zugang war nur mit einem negativen Testergebnis möglich. Offenbar gab es aber viele Fälschungen.

Bisher führte die Zunahme der Infektionen zwar nicht zu mehr Patienten in Krankenhäusern. Die Regierung ist jedoch äusserst besorgt, dass das Land erneut den Status eines Risikogebiets bekommt und Urlaubsreisen nicht mehr möglich sind. Die Niederlande hatten zum 26. Juni fast alle Corona-Massnahmen aufgehoben. Das war vielfach als zu schnell und fahrlässig kritisiert worden. (dpa/sda)
epa09329501 Outgoing Prime Minister Mark Rutte speaks during a debate in the House of Representatives about the childcare benefits report and the resignation of the cabinet, in The Hague, the Netherlands, 07 July 2021.  EPA/BART MAAT
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19:43
Malta lässt nur noch Corona-Geimpfte ins Land
Die Regierung in Malta hat nach einem deutlichen Anstieg der Corona-Infektionszahlen die Regelungen für Einreisen verschärft. Ab Mittwoch kommender Woche müssten Reisende einen Impfnachweis vorzeigen, sagte Gesundheitsminister Chris Fearne am Freitagnachmittag auf einer Pressekonferenz. Kinder, die in Begleitung ihrer Eltern unterwegs seien, bräuchten einen negativen PCR-Test.

Die Regierung entschied sich für die Verschärfung, nachdem die Behörden 96 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet hatten. In den vorangegangenen vier Tagen waren die Fallzahlen ebenfalls deutlich gestiegen. Die meisten Fälle konnten auf Reisende aus dem Ausland zurückgeführt werden, vor allem auf Studenten, die Malta besuchten, um Englisch zu lernen. Ab Mittwoch will die Regierung deshalb auch die Sprachschulen vorerst dichtmachen. (sda/dpa)
16:02
Covid-19: Israel verschärft Quarantäneregeln für Einreisende
Israel verschärft wegen einer Zunahme von Corona-Neuinfektionen die Quarantänebestimmungen für Einreisende. Alle – auch Geimpfte und Genesene – müssten nach Ankunft 24 Stunden in Quarantäne oder bis das Ergebnis ihres Coronatests vom Flughafen vorliege, teilte das Gesundheitsministerium am Freitag mit. Wegen der Corona-Pandemie dürfen derzeit nur in begrenzter Anzahl geimpfte Touristen in Gruppen einreisen.

Alle, die aus Ländern mit einer besonderen Reisewarnung wegen hoher Corona-Zahlen einreisten, müssten zudem nun mindestens zehn Tage in Quarantäne, hiess es weiter. Bisher galten grundsätzlich für Geimpfte und Genesene Ausnahmen. Die neuen Regelungen gelten ab kommende Woche Freitag.

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Israel ist in den vergangenen Wochen wieder deutlich gestiegen. Das Gesundheitsministerium teilte am Freitag mit, am Vortag seien 450 neue Fälle gemeldet worden. Die Zahl der Schwerkranken lag bei 39.

Die meisten der neuen Fälle stehen nach offiziellen Angaben in Verbindung mit der Delta-Variante des Virus. Diese war zuerst in Indien entdeckt worden und gilt als besonders ansteckend.

Mehr als 5,7 Millionen der 9,3 Millionen Landesbewohner (mehr als 61 Prozent) haben bereits eine erste Corona-Impfung erhalten, rund 5,2 Millionen Menschen (rund 56 Prozent) auch die zweite Dosis.

Die Impfkampagne in Israel schritt zu Beginn schnell voran und sorgte damit international für Aufsehen. Ministerpräsident Naftali Bennett will prüfen lassen, ob der Bau einer Fabrik zur Herstellung von Corona-Impfstoff möglich ist, wie sein Büro am Freitag mitteilte. (sda/dpa)
An Israeli youth receives a Pfizer-BioNTech COVID-19 vaccine in the central Israeli city of Rishon LeZion, Sunday, June 6, 2021. Israel started vaccinating children from 12 to 15 on Sunday. (AP Photo/Sebastian Scheiner)
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15:38
In Obwalden können sich neu Zwölf- bis 15-Jährige impfen lassen
Auch im Kanton Obwalden können sich neu die Zwölf- bis 15-Jährigen mit einer Impfung gegen das Coronavirus schützen. Die Jugendlichen erhalten den Impfstoff von Pfizer/Biontech, weil dieser der einzige ist, der für diese Altersgruppe zugelassen ist, wie die Staatskanzlei am Freitag mitteilte.

Die Jugendlichen können sich ab sofort online beim kantonalen Impfzentrum anmelden. Wer bei der Impfung nicht von den Eltern begleitet wird, muss deren Einwilligungserklärung vorlegen. Ein entsprechendes Formular ist ebenfalls online verfügbar.

Die Staatskanzlei weist darauf hin, dass der Impfstoff nicht in grossen Mengen verfügbar sei und auch noch Personen von anderen Altersgruppen auf ihre Zweitimpfung warten würden. Die Impftermine für die Zwölf- bis 15-Jährigen könnten deswegen nicht sofort vergeben werden. (sda)
epa08922832 Pfizer Biontech's Corona vaccine is prepared on the day of the vaccination launch in the canton of Uri at the Uri Cantonal Hospital in Altdorf, Switzerland, 04 January 2021 (issued 06 January 2021).  EPA/URS FLUEELER
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14:51
Flughafen Zürich erwartet nur mässige Auslastung in der Ferienzeit
Am Samstag beginnen in weiteren Schweizer Kantonen die Sommerferien. Der Flughafen Zürich rechnet für dieses Wochenende mit rund 40 Prozent des vor Beginn der Corona-Pandemie üblichen Passagieraufkommens. Aufgrund des derzeitigen Mehraufwands beim Check-In kann es trotzdem zu Wartezeiten kommen.

Rund 45'000 Passagiere pro Tag erwartet der Flughafen Zürich am bevorstehenden Wochenende, wie Bettina Kunz, Mediensprecherin Flughafen Zürich AG, gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte.

Das entspreche rund 40 Prozent des üblichen Passagieraufkommens an diesem Wochenende vor Ausbruch der Corona-Pandemie. An Spitzentagen in den kommenden Wochen werden bis zu 50'000 Passagiere erwartet.

Zu den gefragten Destinationen gehören laut Kunz unter anderem Spanien, die Türkei, Griechenland und Deutschland. Dies könne sich aber rasch ändern, wenn sich die epidemiologische Lage in einem Land verschlechtere, wie dies beispielsweise zuletzt in Portugal geschehen sei.

Der Flughafen empfiehlt, mindestens zwei Stunden vor Abflug am Flughafen einzutreffen. Wird für die Einreise ins Zielland ein Coronavirus-Test benötigt, sollte dieser wenn möglich bereits vorher gemacht werden. Auch allfällige zusätzlich benötigte Dokumente sollten die Passagiere laut Kunz beim Check-In bereithalten, um diesen zu beschleunigen. (sda)
ARCHIV - ZUM ERGEBNIS 2020 DER SWISS STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Parked planes of the airline Swiss at the airport in Zurich, Switzerland on Monday, 23 March 2020. The bigger part of the Swiss airplanes are not in use due to the outbreak of the coronavirus. (KEYSTONE/Ennio Leanza)
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14:40
Ein Drittel mehr Delta-Fälle in Grossbritannien in einer Woche
In Grossbritannien ist die Zahl der Corona-Infektionen mit der hochansteckenden Delta-Variante im Vergleich zur Vorwoche um rund ein Drittel gestiegen.

Die Gesundheitsbehörde Public Health England (PHE) machte 54'268 Neuinfektionen aus. 44 Fälle beträfen die sogenannte Delta-Plus-Variante. Die Delta-Variante ist landesweit mittlerweile für 99 Prozent aller Corona-Fälle im Land verantwortlich.

PHE-Chefin Jenny Harries rief auch angesichts der geplanten Aufhebung aller Corona-Regeln zur Vorsicht auf. Sie wies aber darauf hin, dass Impfungen offensichtlich gegen die Delta-Variante wirken.

«Die Daten zeigen weiterhin, dass dem starken Anstieg, den wir bei Neuinfektionen beobachten, kein ähnlicher Anstieg bei Krankenhauseinweisungen und Todesfällen folgt», sagte Harries. Zwei Impfdosen böten also ein grosses Mass an Schutz.

Wegen der Delta-Variante war die Zahl der neuen Corona-Fälle in Grossbritannien in den vergangenen Wochen wieder in die Höhe geschossen. Die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen je 100'000 Menschen in einer Woche, stieg von unter 20 auf zuletzt 267 (Stand: 3. Juli).

Dennoch will die Regierung von Premierminister Boris Johnson am 19. Juli alle verbliebenen Corona-Regeln aufheben. (sda/dpa)
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14:25
Trotz Corona-Impfung über 50 Todesfälle in der Schweiz
Obwohl sie gegen das Coronavirus geimpft waren, sind in der Schweiz bisher über 50 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. 17 der betroffenen Personen waren vollständig geimpft, also zwei Mal, 37 Personen hatten erst eine Impfung seit mindestens 14 Tagen hinter sich. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) bestätigte am Freitag einen Bericht des Online-Portals nau.ch mit den entsprechenden Zahlen.

Zu beachten sei, dass die Spitaleinweisungen oder der Tod «im Zusammenhang mit Covid-19» standen, präzisiert das BAG. Das heisse, die Personen wurden positiv auf den Erreger Sars-CoV-2 getestet. Allerdings könnten auch andere Grunderkrankungen für Spitaleinweisung oder Tod verantwortlich sein.

Covid-19-Infektionen bei Geimpften werden laut dem BAG seit Ende Januar dieses Jahres erhoben. Seither wurden dem Bundesamt insgesamt 206 Angesteckte gemeldet, die seit mindestens 14 Tagen eine Impfdosis erhalten hatten, aber noch keine zweite. Weitere 223 Infizierte waren seit mindestens 14 Tagen mit zwei Impfdosen vollständig geimpft.

81 der 206 Ansteckungs-Fälle mit erster Impfdosis und 71 der 223 Fälle mit vollständiger Impfung seit mindestens 14 Tagen waren im Spital. Bisher waren von einer Infektion ältere Geimpfte betroffen, wie das BAG weiter schreibt. Die Durchimpfung sei bei älteren Personen auch höher als bei jüngeren.

Vor dem Hintergrund, dass bis Ende Juni insgesamt über 4,4 Millionen Personen mindestens eine Impfdosis und über 3,1 Millionen bereits zwei Impfdosen erhalten haben, sei dies eine geringe Anzahl an Spitaleinweisungen und an Todesfällen im Zusammenhang mit Covid-19, die bei geimpften Personen auftraten, betont das BAG. Das Bundesamt geht von höheren Zahlen aus. Es müsse von einem gewissen «Underreporting» ausgegangen werden, bemerkt das BAG. (rst)
epa08998581 A medical worker takes nasal swab samples at a test station for Covid-19 coronavirus in Montpellier, France, 09 February 2021. The top French medical authority (Haute autorite de Sante) has approved the vaccine AstraZeneca-Oxford for use in France, but only for people under 65, echoing decisions made in Sweden, Germany, Belgium and Switzerland over concerns about a lack of data on the effectiveness of the vaccine for over 65s.  EPA/GUILLAUME HORCAJUELO
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14:12
BAG registriert 445'763 neue Impfungen in den letzten sieben Tagen
Vom 1. Juli bis 7. Juli sind in der Schweiz 445'763 Impfdosen gegen Covid-19 verabreicht worden. Dies geht aus den Angaben hervor, die das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Freitag auf seiner Website veröffentlichte.

Pro Tag wurden damit durchschnittlich 63'680 Impfungen durchgeführt. Im Vergleich zur Woche davor sank die Impfkadenz um 12 Prozent.

Insgesamt wurden bis Mittwoch 7'967'962 Impfungen durchgeführt. Bislang sind 3'442'430 Personen vollständig geimpft, das heisst 39,8 Prozent der Bevölkerung haben bereits zwei Impfdosen erhalten. Bei 1'083'102 Personen wurde bislang nur die Erstimpfung durchgeführt. (sda)
ARCHIVBILD ZUR MELDUNG, DASS DER IMPFSTOFF VON PFIZER/BIONTECH FUER JUGENDLICHE ZWISCHEN 12 UND 15 JAHREN ZUGELASSEN WURDE, AM FREITAG, 4. JUNI 2021 - Der Impfstoff von Pfizer Biontech, aufgenommen in einem Altersheim in Gelterkinden am Dienstag, 29. Dezember 2020. Eine mobile Impf-Equipe ist im Einsatz im Kanton Basel-Land. (KEYSTONE/Alexandra Wey)
Bild: keystone
13:32
BAG registriert 445'763 neue Impfungen in den letzten sieben Tagen
In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Freitag innerhalb von 24 Stunden 323 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden, bei 33'780 Tests. Das sind erneut mehr als doppelt so viele wie vor einer Woche. Die Positivitätsrate beträgt damit 1 Prozent.

Am vergangenen Freitag waren dem BAG noch 158 neue bestätigte Fälle gemeldet worden. Der 7-Tages-Schnitt der Delta-Variante machte vor zwei Wochen nach einer Schätzung des BAG basierend auf Stichproben bereits 44,6 Prozent aus.

Auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner gab es in den vergangenen zwei Wochen 27,37 laborbestätigte Coronavirus-Infektionen. Die Reproduktionszahl R, die angibt, wie viele Personen eine infizierte Person im Durchschnitt ansteckt, stieg vor rund zehn Tagen auf 1,45.

Zudem wurden am Freitag ein neuer Todesfall und sechs Spitaleinweisungen verzeichnet. Die Auslastung der Intensivstationen in den Spitälern beträgt zurzeit 67,3 Prozent. 2,8 Prozent der verfügbaren Betten werden von Covid-19-Patienten besetzt. (sda)
Eine Medizinerin macht bei einer freiwilligen Teilnehmerin des Corona-Massentests in Zuoz GR einen Abstrich. (Archivbild)
Bild: sda
11:50
Frankreichs Gesundheitsminister: Delta-Variante überwiegt bald
Die Delta-Variante des Coronavirus breitet sich in Frankreich weiter aus und dürfte bald überwiegen. Gesundheitsminister Olivier Véran sagte am Freitag im Sender France Inter, Delta werde vermutlich schon am Wochenende die vorherrschende Variante in Frankreich sein.

Trotz steigenden Inzidenzwerts sei man aber nicht zwangsläufig in einer neuen Infektionswelle. Es gebe nur eine Woche Rückschlag, sagte Véran. Man könne auf gute Neuigkeiten hoffen, müsse aber wachsam bleiben.

Die Anzahl der Neuansteckungen je 100'000 Menschen innerhalb einer Woche war in Frankreich über Wochen zurückgegangen. Seit Ende Juni steigt sie aber wieder leicht. Zuletzt lag der Wert landesweit bei etwa 27, in der französischen Hauptstadt Paris betrug er rund 63.

Der Wissenschaftliche Rat, der die Regierung im Vorgehen gegen das Coronavirus berät, warnte in einer Empfehlung, das aktuelle Impfniveau alleine werde eine neue Welle durch die Delta-Variante nicht verhindern. Das Gremium rät unter anderem dazu, die Maximalzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei Veranstaltungen herabzusetzen.

Das Fachteam sprach sich ausserdem für eine verpflichtende Impfung für Pflegekräfte aus. Frankreichs Regierung erwägt derzeit, eine solche Verpflichtung zu schaffen, und hat damit teils heftige Diskussionen ausgelöst. (sda/dpa)
A member of the medical staff tends to a patient affected by the COVID-19 virus in the ICU unit at the Charles Nicolle public hospital, Thursday, April 15, 2021 in Rouen, France. A renewed crush of COVID-19 cases is again forcing intensive care units across France to grapple with the macabre mathematics of how to make space for thousands of  critically ill patients (AP Photo/Christophe Ena)
Bild: keystone
6:20
Südkorea mit höchster Ansteckungszahl seit Pandemie-Beginn
Südkorea verzeichnet derzeit den stärksten Anstieg der Neuansteckungen mit dem Coronavirus seit Beginn der Pandemie. In den vergangenen 24 Stunden wurden 1316 neue Fälle gemeldet, wie die Behörden in Seoul am Freitag mitteilten. Regierungschef Kim Boo-Kyum kündigte für die Hauptstadt eine deutliche Verschärfung der Einschränkungen des öffentlichen Lebens an.

In Seoul, in dessen Metropolregion die grosse Mehrheit der Neuansteckungen festgestellt wurde, gelte ab Montag maximales Krisenniveau, sagte Kim. Nach 18 Uhr sind dann keine Treffen in Gruppen von mehr als zwei Menschen mehr erlaubt und die Schulen werden geschlossen. (sda/afp)
5:54
Oberste Apothekerin will Impfzentren zu Testzentren machen
Die Apotheken in der Schweiz kommen wegen des grossen Andrangs nach Tests an den Anschlag. Die Nachfrage ist laut Martine Ruggli, Präsidentin des Schweizerischen Apothekerverbandes so gross, dass die Apotheken nicht mehr alles stemmen können.

Wer in die Ferien verreisen oder einen Club besuchen will, braucht das Covid-Zertifikat. Und weil die Mehrheit noch nicht doppelt geimpft ist, traben die Leute gleich reihenweise zum Testen an, wie Ruggli in einem Interview mit dem «Blick» sagte.

Die Grundproblematik liege darin, dass die Antigen-Schnelltests nur zwei Tage gültig seien. Die meisten Personen, die sich derzeit testen liessen, wollten in die Ferien. Und weil ein Grossteil am Samstag verreise, sei das Testvolumen vor dem Wochenende extrem.

Es sei problematisch, dass die Zahl der Impfungen derzeit sinke. Die Bevölkerung sollte solidarisch sein und sich impfen lassen. Gleichzeitig schaffe es aber Platz in den Impfzentren. «Wir sollten diese Impfzentren vorübergehend zu Testzentren umfunktionieren».

Dies vor allem am Wochenende, wenn die Impfzentren nicht ausgelastet seien, die Nachfrage nach Tests aber umso höher sei, sagte Ruggli weiter. Auch das Gesundheitspersonal wäre in den Impfzentren ja bereits vorhanden. Wer impfen könne, könne auch testen. (sda)
4:37
Pfizer/Biontech: Auffrischungs-Impfung wahrscheinlich erforderlich
Die Impfstoffhersteller Pfizer und Biontech gehen von einem Rückgang der Schutzwirkung des gemeinsamen Coronavirus-Vakzins nach einem halben Jahr aus. «Wie anhand der vom israelischen Gesundheitsministerium erhobenen Daten aus der praktischen Anwendung bereits deutlich wurde, sinkt die Schutzwirkung des Impfstoffs gegenüber Infektionen und symptomatischen Erkrankungen sechs Monate nach der zweiten Impfung», hiess es am Donnerstag (Ortszeit US-Ostküste) in einer gemeinsamen Mitteilung. Auf Basis der bisher vorliegenden Daten sei es wahrscheinlich, «dass eine dritte Dosis innerhalb von sechs bis zwölf Monaten nach der vollständigen Impfung erforderlich sein wird». (sda/dpa)
4:30
Deutlicher Geburtenrückgang in Europa und USA wegen Covid-19
Die Zahl der Neugeborenen in Europa und den USA ist nach Erkenntnissen der den Vereinten Nationen aufgrund der Corona- Pandemie teilweise deutlich zurückgegangen. «Veränderungen der menschlichen Geburtenrate sind bei neun Monaten Schwangerschaft kurzfristig nie offensichtlich, aber mit Fortdauer der Pandemie wird der Rückgang der Geburtenraten immer deutlicher», heisst es in einer Studie des Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA), deren Ergebnisse der Deutschen Presse-Agentur vorliegen. Der UNFPA will die Untersuchung am Weltbevölkerungstag am 11. Juli veröffentlichen.

Die Daten aus 19 europäischen Ländern und den USA zeigen seit Oktober 2020 «starke Geburtenrückgänge» gegenüber den Vorjahresmonaten. Allein in den 15 untersuchten Ländern der EU ging die Zahl der Babys im Oktober um 3, im November um 5 und im Dezember 2020 um 8,1 Prozent zurück. Rachel Snow, führende Populationsexpertin des UNFPA, erklärt: «Die meisten Menschen würden in unsicheren Zeiten lieber weniger Kinder haben - und die Frage ist, ob sie die Mittel dazu haben». Diese Voraussetzung sei in Europa sicherlich gegeben. (sda/dpa)
1:46
Pfizer und Biontech wollen Zulassung für dritte Dosis beantragen
Die Impfstoffhersteller Biontech und Pfizer wollen bald die Zulassung für die Verabreichung einer dritten Dosis ihres Corona-Impfstoffs beantragen. Die beiden Unternehmen planen nach eigenen Angaben vom Donnerstag, in den kommenden Wochen entsprechende Daten bei der US-Behörde FDA, der Europäischen Arzneimittel-Agentur Ema und weiteren Zulassungsbehörden einzureichen.

«Obwohl der Schutz gegen schwere Erkrankungen sechs Monate lang hoch bleibt, ist mit einer Abnahme der Wirksamkeit gegen symptomatische Fälle im Laufe der Zeit und dem Auftreten von Varianten zu rechnen», erklärten die beiden Unternehmen. Deshalb könnte eine dritte Dosis sechs bis zwölf Monate nach der ersten Impfung erforderlich sein.

Erste Daten einer Studie zeigen demnach, dass eine dritte Impfung mit dem Biontech-Vakzin die Menge an Antikörpern um das fünf- bis zehnfache erhöht. Die Unternehmen rechnen den Angaben zufolge auch damit, dass eine dritte Dosis zuverlässig bei der hochansteckenden Delta-Variante des Coronavirus wirken wird. (sda/afp)
22:55
Corona-Sorgen belasten Kurse in New York
Die US-Börsen haben sich am Donnerstag der weltweiten Marktschwäche nicht entziehen können. Wegen anhaltender Sorgen um die weltweite Konjunkturerholung infolge der Corona-Pandemie ging der Dow Jones Industrial 0,75 Prozent tiefer bei 34 421,93 Punkten aus dem Handel. Zuvor waren in Europa und Asien die Kurse teils stark unter Druck. Allerdings schaffte es der Dow, sein Minus im Verlauf in etwa zu halbieren.

Die anderen wichtigen New Yorker Indizes unterbrachen ihre jüngste Rekordrally. Der marktbreite S&P 500 fiel am Ende um 0,86 Prozent auf 4320,82 Punkte und der technologielastige Nasdaq 100 gab um 0,60 Prozent auf 14 722,14 Punkte nach. Beide konnten ihre Abschläge damit aber auch reduzieren, der Nasdaq-Index hatte im Tief gut 1,7 Prozent verloren.
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Anlegerinnen und Anleger befürchten derzeit wegen der besonders ansteckenden Delta-Variante, dass die wieder steigenden Corona-Infektionszahlen zu einer Gefahr für die konjunkturelle Erholung werden. Ausdruck dessen waren am Donnerstag weiter fallende Kapitalmarktzinsen. Die Rendite zehnjähriger Staatsanleihen fiel mit 1,25 Prozent auf den tiefsten Stand seit fünf Monaten. (sda/dpa)
18:43
Delta inzwischen die dominante Coronavirus-Variante in den USA
Die besonders ansteckende Delta-Variante des Coronavirus ist in den USA Schätzungen zufolge inzwischen für mehr als die Hälfte aller untersuchten Infektionen verantwortlich. Dies gehe aus Genomanalysen des Virus hervor, sagte am Donnerstag die Chefin der US-Gesundheitsbehörde CDC, Rochelle Walensky. Vor knapp drei Wochen sei die Variante noch für ein Viertel der analysierten Infektionen verantwortlich gewesen.
epa09212460 Centers for Disease Control and Prevention Director Dr. Rochelle Walensky answers a question during a Senate Appropriations Subcommittee hearing to examine the FY 2022 budget request for the Centers for Disease Control and Prevention, on Capitol Hill, in Washington, DC, USA, on 19 May 2021.  EPA/Greg Nash / POOL
Bild: keystone
«Dieser rasche Anstieg ist besorgniserregend, obwohl wir erwartet hatten, dass die Delta-Variante in den USA dominant werden würde», sagte Walensky. In einzelnen Landesteilen wie dem Mittleren Westen liege der Anteil bereits bei rund 80 Prozent, erklärte Walensky. Die Variante setze sich vor allem in Regionen mit niedriger Impfquote rasch durch.

Walensky forderte daher alle Menschen mit Nachdruck auf, sich möglichst schnell impfen zu lassen, zumal die Impfungen auch gegen die Delta-Variante wirkten. Sie betonte, dass ungeimpfte Menschen in den USA derzeit 99,5 Prozent aller Corona-Todesfälle ausmachten. (sda/dpa)
18:13
Corona-Testpoints in der Luzerner Innenstadt für Partygänger
Weil am vergangenen Wochenende viele das für den Einlass in Kulturbetriebe und Clubs notwendige Covid-Zertifikat nicht vorweisen konnten, haben die IG Kultur Luzern und die Bar & Club Kommission reagiert und ein Pilotprojekt lanciert. An den kommenden zwei Wochenenden können sich Nachtschwärmerinnen und Nachtschwärmer in der Innenstadt jeweils am Freitag- und Samstagabend testen lassen.
HANDOUT - BILDPAKET ZU 150 JAHRE POSTKARTE AM DIENSTAG, 30. JULI 2019 -- Die Stadt Luzern mit der Kappellbruecke und dem Wasserturm,eines der beliebtesten Schweizer Sujets im Sortiment des Postkartenverlags Photoglob. Postamtlich wurde die Postkarte am 1. Oktober 1869 offiziell, der Welttag der Postkarte wird aber schon am 30. Juli begangen. (PHOTOGLOB) *** ONE TIME USE ONLY, NO ARCHIVES, NO SALES, DARF NUR MIT VOLLSTAENDIGER QUELLENANGABE VERWENDET WERDEN ***
Bild: PHOTOGLOB
Ein Testpoint wird auf dem Bahnhofplatz zur Verfügung stehen, ein zweiter ab nächster Woche voraussichtlich auch auf dem Theaterplatz, wie die IG Kultur und die Bar & Club Kommission am Donnerstag mitteilten.

Die Testpoints sind vom frühen Nachmittag bis in den späten Abend hinein offen. Für den Antigen-Schnelltest ist keine Anmeldung erforderlich und das Covid-Zertifikat kann vor Ort ausgestellt werden. Die gesammelten Erfahrungen sollen nach der Pilotphase ausgewertet werden. (sda)
17:21
London hebt für Briten Quarantänepflicht nach Ankunft auf
Touristinnen und Touristen müssen auch nach dem 19. Juli nach Ankunft im Vereinigten Königreich für mindestens fünf Tage in häusliche Quarantäne.
epa08585289 A deserted Victoria Gardens around parliament in London, Britain, 05 August 2020. After some four and a half months since lockdown, London, one of the most visited capital city's in the world remains eerily calm. The large drop off in tourism due to the Coronavirus pandemic and with the continued fears of a second wave tourists and Britons alike remain weary of visiting the capital.  EPA/ANDY RAIN
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Zwar hebt die britische Regierung die verpflichtende Selbstisolation für vollständig geimpfte Einreisende sowie Minderjährige auf, dies gilt aber nur für Menschen mit Wohnsitz im Land. Am 19. Juli sollen alle noch bestehenden Corona-Regeln beendet werden.

«Wir möchten internationale Besuchende wieder in Grossbritannien willkommen heissen und arbeiten daran, unseren Ansatz auf geimpfte Passagiere von wichtigen Reisezielen auszuweiten», sagte Verkehrsminister Grant Shapps am Donnerstag im Parlament. Er hoffe, dass die Ausweitung auf Länder wie die USA und die EU-Mitgliedstaaten «im Laufe des Sommers» erfolgen könne. Ein Sprecher von Premierminister Boris Johnson machte klar, dass die Impfungen durch den britischen Gesundheitsdienst NHS erfolgt sein müssten, um ohne Quarantäne einreisen zu dürfen. (sda/dpa)
16:43
Neuinfektionen steigen in den Niederlanden explosionsartig
In den Niederlanden ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen explosionsartig gestiegen. Am Donnerstag wurden rund 5500 Fälle gemeldet. Das ist die höchste Zahl seit dem 14. Mai, wie das nationale Institut für Gesundheit und Umwelt RIVM am Donnerstag mitteilte.

Vor genau einer Woche waren es noch rund 800 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden. Auf 100'000 Einwohnende kommen nun etwa 67 Neuinfektionen in sieben Tagen. Die Regierung erwägt neue Massnahmen, um das Virus einzudämmen.
epa09302179 Cafe visitors hang out near a pub after 10pm in Amsterdam, The Netherlands, late 25 June 2021. Starting from 26 June 2021, a number of coronavirus restrictions in the country will be lifted. Face mask requirement will drop in most situations except where the social distancing of at least 1.5 meter cannot be guaranteed, such as in public transport, stations, in airports, on airplanes and other forms of passenger transport and in secondary schools. The ban on the sale of alcohol or drinking alcohol in public spaces after 22.00 will be also lifted. Despite the fact that relaxations took effect on 26 June at midnight, Justice Minister Ferg Grapperhaus did not mind if mayors dealt with it mildly and decided not to enforce the rules on 25 June evening.  EPA/PAUL BERGEN
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Die Niederlande hatten zum 26. Juni fast alle Corona-Massnahmen aufgehoben. Nur noch in den öffentlichen Verkehrsmitteln muss eine Maske getragen werden. Der Anstieg der Neuinfektionen wird mit der Verbreitung der Delta-Variante begründet. Der Anstieg der Neuinfektionen wird mit der Verbreitung der Delta-Variante begründet. Von den Neuinfektionen sind den Angaben zufolge vor allem Jugendliche betroffen. Viele haben sich demnach in Diskotheken und Nachtclubs angesteckt. (sda/dpa)
16:27
Luxemburger Premier nach Covid-19-Erkrankung nicht mehr im Spital
Nach seiner Covid-19-Erkrankung hat der Luxemburger Premierminister Xavier Bettel das Spital wieder verlassen können. Er werde die Amtsgeschäfte an diesem Freitag wieder aufnehmen, teilte die Regierung am Donnerstag mit.

Der 48-Jährige war am vergangenen Wochenende wegen verstärkter Symptome in eine Klinik gebracht und dort vier Tage lang behandelt worden. Anfangs war bei ihm eine unzureichende Sauerstoffsättigung festgestellt worden.
FILE - In this file photo dated Friday, June 25, 2021, Luxembourg's Prime Minister Xavier Bettel, faces the media as he arrives for an EU summit at the European Council building in Brussels.  The government of Luxembourg said Monday June 28, 2021, that Prime Minister Xavier Bettel has tested positive for COVID-19 and is in isolation for 10 days. (AP Photo/Olivier Matthys, FILE)
Bild: keystone
Der Luxemburger Premierminister war Ende Juni nach dem EU-Gipfel in Brüssel positiv auf das Coronavirus getestet worden. Bei dem Treffen hatte Bettel Kontakt mit vielen anderen europäischen Staats- und Regierungschefs. Nach eigenen Angaben war er zuvor einmal gegen das Coronavirus geimpft worden. (sda/dpa)
15:58
Fast jeder zweite beatmete Corona-Patient ist 2020 verstorben
Eine mechanische Beatmung kann das Leben von Patientinnen und Patienten mit Covid-19 nicht immer retten. 2020 verstarb an St. Galler Spitälern fast jede zweite der künstlich beatmeten Patientinnen und Patienten mit einer Coronavirus-Erkrankung.

Die Fachstelle für Statistik und das Amt für Gesundheitsversorgung haben in einem Bericht die Ergebnisse der statistischen Analyse sämtlicher Spitalaufenthalte im Kanton St. Gallen von Patientinnen und Patienten mit einer Covid-19-Erkrankung aus dem Jahr 2020 veröffentlicht. Aufgrund der Grösse des Kantons seien die Resultate auch auf schweizweiter Ebene von Relevanz, heisst es in der Mitteilung der St. Galler Staatskanzlei vom Donnerstag.
Einfahrt zur Notfall-Aufnahme am Kantonsspital St. Gallen. (Archivbild)
Bild: sda
Die Auslastung der Spitäler ist in der Corona-Pandemie von zentraler Bedeutung. Am Donnerstag meldete der Kanton St. Gallen zwei Covid-19-Patienten im Spital, einer davon befand sich auf der Intensivstation mit Beatmung. (sda)
15:37
Lufthansa will bis September wieder fast alle Flugziele anbieten
Die Lufthansa-Airline-Gruppe baut das Flugangebot trotz Corona-Reisebeschränkungen weiter aus. «Wir haben entschieden, dass wir bis September nahezu alle Flugziele wieder anbieten, um ein vollwertiges Angebot für Privat- und Geschäftsreisende zu haben», sagte Netzplaner Heiko Reitz in einem Interview mit dem Magazin «Capital».
Bild: keystone
Allerdings werden die Strecken mit geringeren Frequenzen geflogen. Die bisherige Kapazitätsplanung gilt einer Lufthansa-Sprecherin zufolge weiter. Für das Gesamtjahr werden im Schnitt 40 Prozent der Sitzplätze des Vorkrisenjahrs 2019 angeboten. Über den Sommer wird das Angebot schrittweise hochgefahren auf bis zu 70 Prozent der Vorkrisenkapazität. (awp/sda/reu)
14:18
Delta-Variante des Coronavirus bei 27 Prozent der Ansteckungen
In der Woche zwischen dem 28. Juni und dem 4. Juli hat die Delta-Variante des Coronavirus 27 Prozent der registrierten Ansteckungen in der Schweiz und Liechtenstein verursacht. Damit steigen die Ansteckungen mit dieser Mutation seit der letzten Maiwoche kontinuierlich.

Insgesamt verzeichnete das Bundesamt für Gesundheit in der Berichtswoche 1035 laborbestätigte Ansteckungen mit dem Coronavirus, wie dem Bericht vom Donnerstag zu entnehmen ist. Gegenüber der Vorwoche sind das 40 Prozent mehr und der erste Anstieg seit Mitte April. Insgesamt betrug der Anteil der Ansteckungen mit besorgniserregenden Virusmutationen zwölf 12 Covid-19-Patientinnen und -Patienten. In der Vorwoche waren es noch 24 gewesen. Die durchschnittliche Zahl der Covid-Patienten in Intensivbehandlung lag in der Berichtswoche bei 38 nach 56 in der Woche zuvor.

Zudem wurden zwischen dem 28. Juni und dem 4. Juli drei neue Todesfälle in Zusammenhang mit der Infektion gemeldet. In der Vorwoche waren es sechs gewesen. Damit lag die Zahl der Toten weiter auf tiefem Niveau. (sda)
FILE - In this June 22, 2021, file photo, nurse Jody Berry draws a syringe full of the Johnson & Johnson COVID-19 vaccine at a clinic at Mother's Brewing Company in Springfield, Mo. New York threw a ticker-tape parade Wednesday, July 7, for the health care workers and others who helped the city get through the darkest days of COVID-19, while authorities in Missouri struggled to beat back a surge blamed on the fast-spreading delta variant and deep resistance to getting vaccinated. (Nathan Papes/The Springfield News-Leader via AP)
Bild: keystone
13:57
Afrika im Griff der dritten Corona-Welle – knapp 1,2 Prozent geimpft
In Afrika sind bisher erst 1,19 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft, obwohl sich der Kontinent aktuell im Griff einer dritten Infektionswelle befindet.

«Das ist zu diesem Zeitpunkt der Pandemie viel zu wenig», rügte am Donnerstag John Nkengasong von der Gesundheitsorganisation der Afrikanischen Union, der Africa CDC. Die Infektionswelle werde von der hochansteckenden Delta-Variante getrieben, die bisher in 15 afrikanischen Ländern nachgewiesen wurde.

In den sieben Tagen bis zum 4. Juli hat der Kontinent laut der Regionaldirektorin der Weltgesundheitsorganisation WHO, Matshidiso Moeti, die schlimmste Pandemiewoche seit Beginn der Pandemie erlebt.

Seit Beginn der dritten Welle im Mai ist die Zahl der Corona-Fälle demnach sieben Wochen in Folge gestiegen. In der vergangenen Woche wurden auf dem Kontinent mehr als 251'000 neue Fälle gemeldet, was einem Anstieg von 20 Prozent gegenüber der Vorwoche entspricht. In 16 afrikanischen Ländern steige die Zahl der Fälle.

«Aber das Schlimmste steht noch bevor, da die schnelllebige dritte Welle weiter an Geschwindigkeit gewinnt und neue Wege einschlägt», warnte Moeti. «Das Ende dieses steilen Aufstiegs ist noch Wochen entfernt.»

Insgesamt wurden bisher in Afrika laut CDC gut 5,7 Millionen Infektionen dokumentiert, von denen mehr als 148 000 tödlich waren. Die Dunkelziffer dürfte nach Expertenansicht auf dem Kontinent mit seinen 1,3 Milliarden Menschen aber höher liegen. Dennoch ist die Gesamtzahl gering im Vergleich zu anderen Weltregionen: Afrika macht 3,1 Prozent aller weltweiten Infektionsfälle aus. (sda/dpa)
A patient is vaccinated against COVID-19 in Hammanskraal, South Africa, Tuesday, July 6, 2021. New vaccination centres are being opened as South Africa's resurgence of COVID-19 is setting record numbers of new daily cases driven by the delta variant that was first found in India. (AP Photo/Alet Pretorius)
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Das Coronavirus in der Schweiz – eine Chronologie

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