Schweiz
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Studiogäste Markus Somm, Christa Markwalder, Patrick Walder und Mattea Meyer mit Moderator Sandro Brotz in der Iran-«Arena» am Freitagabend. screenshot: srf

In der Iran-«Arena» tanzt Markus Somm aus der Reihe – bis dieser Rentner ihn stoppt

In der SRF-«Arena» zum Konflikt zwischen den USA und dem Iran waren sich die Studiogäste oft einig. Nur Markus Somm scherte aus. Bis ihn ein Publikumsgast stoppte – mit einem Witz.



Es ist ein heisses Eisen, das sich SRF-Moderator Sandro Brotz für seine «Arena» ausgesucht hat: «Trump, Teheran, Tod – und die Schweiz?» Nach der Tötung des hohen iranischen Generals Qassem Soleimani hält die Welt den Atem an und blickt gebannt in die USA. Was tut Präsident Donald Trump als nächstes? Kommt es nun zur vollständigen Eskalation? Und was ist die Rolle der Schweiz in diesem internationalen Hick-Hack?

Schaut man dieser Tage in die sozialen Medien, scheint die Meinung diesbezüglich schon gemacht: Memes, Videos, Gifs in der über die Neutralität der Schweiz gespottet wird, verbreiten sich tausendfach. In einem Post auf Swissmeme – dem Instagram-Kanal folgen über 800'000 Personen – heisst es: «Der 3. Weltkrieg steht vor der Tür. Und die Schweiz: Weckt mich auf, wenn es mich interessiert.» Der Berner Komiker Gabirano beschreibt den momentanen Gemütszustand der Schweizer in einem Video so:

Vornehmlich jüngere Leute erachten die Rolle der Schweiz demnach also als scheinheilig zurückhaltend. Wie sehen das die Studiogäste von SRF-Moderator Brotz?

In vielen Punkten ist man sich vorerst mal einig: Dass der Iran ein Pulverfass im Nahen Osten ist, dass im Land gezielt Menschenrechte verletzt werden und dass es sich bei General Soleimani um einen sehr gefährlichen Mann handelte. Doch war seine Tötung ein Verstoss gegen das Völkerrecht?

«Unter den Völkerrechtlern ist man sich eigentlich einig, dass die Tötung unzulässig war.»

Professor für Völkerrecht Urs Saxer

Patrick Walder von Amnesty International und SP-Nationalrätin Mattea Meyer sind klar der Meinung, dass der Angriff völkerrechtswidrig war. Auch Meyers Ratskollegin von der FDP, Christa Markwalder, die den parlamentarischen Verein Schweiz-USA präsidiert, äussert sich kritisch zum Vorgehen von Donald Trump.

Für den Experten im Studio, Professor für Völkerrecht an der Universität Zürich, Urs Saxer, ist der Fall offenkundig: «Unter den Völkerrechtlern ist man sich eigentlich einig, dass die Tötung unzulässig war.»

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Video: streamable

Nur einer in der Runde schert aus. Markus Somm, ehemaliger Chefredaktor und Verleger der Basler Zeitung ist bekannt als Agent provocateur, als einer, der gerne gegen den Strom schwimmt. Und so tut er es auch am Freitagabend im Leutschenbacher Fernsehstudio. «Selbstverständlich konnten sich die Amerikaner durch den Iran bedroht fühlen», sagt er. Schliesslich führe das Regime schon seit vielen Jahren in der Region faktisch Krieg mit dem Libanon, Irak, Jemen und mit Syrien. Der Iran sei seit zwanzig Jahren eines der gefährlichsten Länder in der Region. «Hätte Trump jetzt nicht reagiert, wäre die ganze Situation noch viel instabiler geworden.»

Ein Punkt, über den sich streiten lässt. Wie auch über die Rolle der Schweiz. Seit der Geiselnahme von 52 US-Diplomaten in Teheran ab dem Jahr 1979 hält Bern eine wichtige Diplomatenrolle inne und vertritt als Schutzmacht die amerikanischen Interessen im Iran. Als eine Art neutrale «Briefträgerin» vermittelt sie zwischen den beiden verfeindeten Ländern.

«Jetzt hört mal auf, diese Waffen so zu verteufeln!»

Ex-Chefredaktor Markus Somm

Doch welche Verpflichtung bringt diese Schweizer Neutralität mit sich? Geht es nach der SP-Nationalrätin Meyer würde es der Schweiz gut anstehen, ihre friedenspolitische Rolle etwas aktiver einzunehmen. Davon hält Somm allerdings wenig. Die Schweizer seien die besten Pöstler der Welt, und zwar gerade deswegen, weil sie diskret und ruhig seien. «Da brauche ich nicht noch einen Briefträger, der die ganze Zeit rumschwätzt.»

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Video: streamable

Wie wichtig die Schweiz im Konflikt zwischen dem Iran und den USA ist, verdeutlicht FDP-Frau Markwalder. Ein allfälliges Treffen zwischen den beiden Parteien könnte es schon bald geben: In Davos Ende dieses Monats am WEF. Es gebe sicherlich Bemühungen, eine solche Begegnung zu ermöglichen. Doch vermitteln könne die Schweiz nur, wenn beide Mächte dies auch wollten.

Nebst der Frage zur Schweizer Neutralität stellt sich auch die Frage nach dem Waffenexport. Zwar dürfen hiesige Rüstungsfirmen schon seit mehreren Jahren nicht mehr in den Iran liefern. Umliegende Länder im krisengeschüttelten Nahen Osten werden aber weiterhin mit Schweizer Waffen versorgt. Was bedeutet das für die oft so hoch gehaltene Neutralitätspolitik der Schweiz?

«Oder schiessen wir dann mit unseren Armbrüstchen?»

Rentner Daniel Spalinger

Markus Somm hat ein grosses Interesse an der Schweizer Rüstungsindustrie. Das brauche es, damit man sich im Notfall verteidigen könne. «Jetzt hört mal auf, diese Waffen so zu verteufeln!», sagt er. Die meisten Waffen seien nämlich eingesetzt worden, um sich verteidigen zu können. Und zwar genau gegen solche Regime, wie der Iran eines ist. «Was hätten Sie im 3. Reich gemacht? Es muss doch die Möglichkeit geben, dass sich Demokratien verteidigen können.»

Publikumsgast Daniel Spalinger ist gar nicht zufrieden mit der Wortmeldung von Somm und kontert geschickt. «Wir sind umgeben von der Nato, wer soll uns denn noch angreifen?», fragt er rhetorisch. Die Rüstungsindustrie in einem Land mit der Grösse der Schweiz sei ein Witz und gegen Geschosse aus der Luft könne man sich sowieso nicht wehren. «Oder schiessen wir dann mit unseren Armbrüstchen?»

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Video: streamable

Mit gewieftem Scharfsinn holt sich der Rentner am Schluss der Sendung die Sympathiepunkte aus dem Publikum – und vermag es als einziger Studiogast dem Provokateur Somm das Wasser zu reichen.

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195Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • chäsli 12.01.2020 11:08
    Highlight Highlight Blöde Sprüche sind bei diesem Thema wirklich nicht am Platz, Daniel Spalinger hat sich aufgespielt und Witzchen gerissen, zudem hat er klar gesagt, dass wir keine Armee brauchen. Suleimanis war einer der gefährlichsten Terroristen auf der Welt, das ganze passt wunderbar zu unseren halblinken oder gar linken Medien.
  • Andreas Karz 12.01.2020 07:25
    Highlight Highlight Was der Ami (und einige Andere) nicht begreifen wollen: JEDE Militätaktion der US Armee ausserhalb der USA ist IMMER ein Angriff, und nie Verteidigung.
  • no-Name 12.01.2020 03:28
    Highlight Highlight Genau: Völkerrechtlich verurteilt und vom us-Parlament in Frage gestellt aber Herr Somm scheint es (dank Geheimwissen? 😜) besser zu wissen... 😂
  • Der Kritiker 11.01.2020 22:34
    Highlight Highlight Agent provocateur? Der Kerli hört sich für mich an wie ein Wicht, sieht für mich aus wie ein Wicht und macht für mich Sprüche wie ein Wicht. Wenn so viel auf einen Wicht hinweist, dann ist er in meinen Augen ein.... Wicht.
    • rodolofo 12.01.2020 10:10
      Highlight Highlight Oder ein Giftzwerg...
  • djohhny 11.01.2020 17:11
    Highlight Highlight Es wurde mehrfach erwähnt, dass die Schweiz NICHT vermittelt, sondern 'nur' Briefträger spielt.
    Wieso schreibt ihr jetzt im Artikel "vertritt als Schutzmacht die amerikanischen Interessen im Iran. Als eine Art neutrale «Briefträgerin» vermittelt sie zwischen den beiden verfeindeten Ländern." ??

  • Calvin Whatison 11.01.2020 16:56
    Highlight Highlight Frau hätte den Artikel mit Satire kennzeichnen sollen. 🤦🏻‍♂️
  • Diese Nüsse 11.01.2020 16:55
    Highlight Highlight Somm hat mit seinen wöchentlichen Kolumnen in der Basler Zeitung acht Jahre lang regelmässig bewiesen, dass er von Geschichte und internationaler und US-Politik wenig bis keine Ahnung hat. Ich weiss, er hat angeblich Geschichte studiert und bezeichnet sich sogar als "Historiker". Wer im Geschichtsstudium effektiv etwas mitgekriegt hat, weiss, dass das lächerlich ist. Und auch in dieser Diskussionsrunde kann man ihn nicht überraschenderweise einmal mehr nicht ernst nehmen.
  • MartinZH 11.01.2020 15:23
    Highlight Highlight Markus Somm sagt: «Selbstverständlich konnten sich die Amerikaner durch den Iran bedroht fühlen. Schliesslich führt das Regime schon seit vielen Jahren in der Region faktisch Krieg mit dem Libanon, Irak, Jemen und mit Syrien. Der Iran ist seit zwanzig Jahren eines der gefährlichsten Länder in der Region. Hätte Trump jetzt nicht reagiert, wäre die ganze Situation noch viel instabiler geworden.»

    Mit seiner Aussage hat er vollkommen recht! 👍🎯

    «Oder schiessen wir dann mit unseren Armbrüstchen?» – Ui, momoll, damit vermochte er als einziger Somm das Wasser zu reichen... 😂

    Bräuchte etwas mehr!
    • Freedom Fighter 11.01.2020 16:46
      Highlight Highlight Ähm, die Iraner führen also seit 20 Jahren in der Region Krieg mit Jemen, dem Libanon, Irak und Syrien. Und deshalb konnten sich die Amerikaner bedroht fühlen. Soweit Somms Aussage, die du so richtig findest.
      Wo genau verlaufen denn da unten die US-Grenzen?
      Und ja, der Spruch mit den Armbrüstchen war gar nicht so schlecht. Man muss schon an totalem Realitätsverlust leiden, wenn man glaubt, militärisch mithalten zu können. Und man ist unglaublich bigott, wenn man den Verkauf von Rüstungsgütern an die Saudis rechtfertigen will. Aber SVP und Bigotterie... passt schon zusammen.
    • djohhny 11.01.2020 17:17
      Highlight Highlight Die USA führt seit den 1950er permanent Krieg im nahen Osten und haben den mit ihren permanenten Regimewechsel die Region destabilisiert, nicht der Iran

      Hier: Geschichtsunterricht satirisch aufbereitet
      Play Icon
    • ninolino 11.01.2020 17:52
      Highlight Highlight In Geschichte scheinst du eine ähnlich grosse Ahnung zu haben wie Somm. Die USA gängelt und piesakt den Iran seit Jahrzenten. Die Gründe dafür dürften weder in der Ideologie noch beim angeblichen Terror-Regime sondern ausschliesslich bei den Ressourcen liegen. Die USA haben sich da mit Ausdauer und Nachdruck bei vollem Bewusstsein einen Todfeind gezüchtet. Unter Obama herrschte Tauwetter, was den für alle guten Atomdeal hervorbrachte. Mit Donnie hat sich die Grosswetterlage wieder gewaltig verschlechtert. Dass auf diese Weise nichts fruchtbares entstehen/wachsen kann, ist schlicht logisch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Glenn Quagmire 11.01.2020 13:28
    Highlight Highlight Swissmeme zum ThemaIran vs USA zitieren ist knapp 20min-Leser-Stammtisch Niveau!
    • Utschli 11.01.2020 17:37
      Highlight Highlight Wo wurde swissmeme zitiert? Hab es wohl übersehen
  • Groovy 11.01.2020 12:43
    Highlight Highlight Der Rentner war peinlich. Das Thema ins Lächerliche ziehen einfach blöd. Somm hatte schlicht die besseren und vernünftigeren Argumente. Dass Watson das anders sieht war zu erwarten. Ist ja nach jeder Arena so.
    • rodolofo 11.01.2020 15:29
      Highlight Highlight Soll ich darauf in Somm'scher Manier reagieren?
      Also los:
      "Nääääi! Daas sich doch nöd soo!
      De Trömp hätt dene Mullas eifach emaol wele zeige, wo de Baartli de Moschd holt!
      Aber de eigentlichi Baartli isch eben Eine fo dene Mullas!
      Soo eifach isch es eben amel nööd, wie sich das di Rächde soo tängked!" (breites, nach Anerkennung lechzendes Grinsen in die Runde)
    • Ueli der Knecht 12.01.2020 03:06
      Highlight Highlight Der Rentner hatte jedenfalls recht. Die Idee, die Schweiz könne sich militärisch verteidigen, ist schlicht Mumpitz. Militär-Betonköpfe glauben das.

      Die beste Armee der Welt hat im Ernstfall null Chance. Es brauchte diese Armee weder im ersten Weltkrieg, noch im Zweiten, um die Schweiz schadlos zu halten.

      Im Zweiten Weltkrieg gab es sogar explizit den Befehl an die schweizer Luftwaffe, gefälligst am Boden zu bleiben. Die Mobilmachung diente nur dazu, den inneren Feind, nämlich die vielen deutschschweizer Nazis, zu entschärfen. Die hätten sonst die Schweiz dem Dritten Reich angeschlossen.
    • Cédric Wermutstropfen 12.01.2020 07:48
      Highlight Highlight @Ueli: Die Schweizer Armee war Teil der Dissuasionsstrategie im 2. Weltkrieg. Das mag durchaus eine Aussenwirkung gehabt haben.

      Im Ersten Weltkrieg: Ohne Vorhandensein von einer Schweizer Armee hätten sich Entente und die Mittelmächte durchaus dazu bewogen fühlen können, die Grabensysteme des Gegners zu umgehen via Schweiz.

      Was versuchst Du mit Deinem Defätismus zu erreichen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Adi E. 11.01.2020 11:42
    Highlight Highlight Der beste Gast war jener, der Sandro Brotz ein wenig vom amerikanischen Politsystem erklärt hat. Darauf war er nicht vorbereitet. Wie immer, einseitige Berichterstattung!
  • Sean Amini 11.01.2020 11:35
    Highlight Highlight Kann mir jemand mal erklären von welcher unmittelbarer IRANISCHEN Gefahr der letzten 20 Jahren er spricht?

    Habe ich nicht aufgepasst oder waren die Drahtzieher von 9/11 hauptsächlich Saudis? Oder wurde nicht der Irak mit falschen Beweisen attackiert? Syrien? Libanon?
    • TheRealSnakePlissken 11.01.2020 13:41
      Highlight Highlight Ohne iranische Unterstützung für Assad wäre Syrien wohl heute kein menschenleerer Trümmerhaufen.
    • Sean Amini 11.01.2020 16:32
      Highlight Highlight Ah Iran ist also Schuld an der Misere in Syrien? Hmm also nicht die Invasion der USA oder die IS?! Der Iran hat also für den IS gekämpft? Interessante Aussage - ist wohl jemand sehr unwissend bezüglich der Situation.

      Iran ist garantiert nicht unschuldig aber verantwortlich garantiert auch nicht. Rundherum nistet sich die USA ein, bedroht den Iran immer und immer wieder und die Iraner sollen einfach tatenlos zusehen?!

      Hast ein wenig ein verzerrtes Bild der Realität oder?
    • Yogi Bär 12.01.2020 16:16
      Highlight Highlight @TheRealSnakePlissken dank den USA gibt es den IS (Foltergefängnisse Irak) zudem kam es zum Arabischen Frühling Protestbewegungen in vielen Arabischen Staaten ua. auch Syrien, die sich gegen das Syrische Regiem erhoben! Also bevor Sie solchen Stuss rauslassen sollten Sie sich ein wenig informieren.
  • IZO 11.01.2020 11:31
    Highlight Highlight An Herr Spalinger; hätte ich einen Hut würde ich ihn vor Ihnen ziehn.
  • Quacksalber 11.01.2020 11:30
    Highlight Highlight Trump ist der Pausenhofschläger der mit seinem unberechenbaren Verhalten alle zu seinem Vorteil verunsichert. Deswegen ist er auch Schuld am Abschuss des Fliegers.
    • Andreas Karz 12.01.2020 07:31
      Highlight Highlight Genau meine Meinung, exakt auf den Punkt gebracht.
  • Toni.Stark 11.01.2020 11:04
    Highlight Highlight Das Neutralitätsprinzip der Schweiz wird überwiegend völlig falsch verstanden. Es hat nichts mit Gleichgültigkeit zu tun, sondern mit weiser Zurückhaltung um für Konfliktparteien als Vermittler zu handeln.
    • Groovy 11.01.2020 12:51
      Highlight Highlight Aber wir haben uns für eine "Bewaffnete Neutralität" entschieden. Das ist unser System. Also stellen wir unsere Waffen selber her. Dass wir dann auch mal was verkaufen macht schlicht Sinn. Lager räumen für Neuentwicklungen nennt man das. Moral hat da wenig bis nichts zu suchen. Wir müssten uns schon für eine andere Art der Neutralität entscheiden.
    • TheRealSnakePlissken 11.01.2020 13:53
      Highlight Highlight Die Neutralität der Schweiz war ein Thema in der Zeit, als Europa entweder Kriegsschauplatz war (vor allem D vs F) oder zu werden drohte (NATO vs WaPa). Heute noch gross davon rumtönen, ist lächerlich - genauso wie das Mediengehechel in Sachen „Friedenskonferenz am WEF in Davos“. Die Wirtschaftsbosse fahren dahin fürs Business, Zuprosten etc. Die Politik ist Staffage. Oder soll gefälligst die Dominanz von Big Money anerkennen. - Jeder, der NICHT hinfährt, obwohl er könnte, ist auf dem richtigen Weg. Gilt auch für Greta.🤔
    • Ueli der Knecht 12.01.2020 03:18
      Highlight Highlight Die Neutralität ist ein völkerrechtlicher Begriff.

      1815 war es Bedingung der Siegermächte, damit die Schweiz ihre territoriale Unversehrtheit grösstenteil behaupten konnte. Die Neutralität wurde der Schweiz aufgezwungen.

      1907 wurde die Neutralität völkerrechtlich besser definiert in den beiden Abkommen über die Pflichte neutraler Mächte im Falle von Land- oder Seekriegen.

      https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19070029/index.html

      https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19070028/index.html

      Diese Abkommen gälte es zu beachten, wenn die Schweiz souverän bleiben will.
  • dorfne 11.01.2020 11:00
    Highlight Highlight SP-NR Mattea Meyer sagte es: nach den iranischen Angriffen gegen die USA hätten diese den UNO-Sicherheitsrat einschalten müssen, um das weitere Vorgehen zu bestimmen! Sie hätten nicht eigenmächtig einen hohen Militär töten dürfen. Leider haben im Sicherheitsrat Kriegsländer wie USA und Russland das Vetorecht, mit dem sie Alles verhindern können. Der SR sollte mMn die Satzung ändern - weg vom Vetorecht, hin zu Mehrheitsentscheidungen, sowie einer Erhöhung der Anzahl Länder mit Stimmrecht. Dann könnte der so gestärkte Rat nicht mehr einfach umgangen werden.
    • Bruno Meier (1) 11.01.2020 12:10
      Highlight Highlight ... dann gibt es den Sicherheitsrat nicht mehr, USA Russland, China würden austreten und sich nicht mehr an Vereinbarungen gebunden fühlen. Denn genau jene Länder mit Vetorecht, haben all die Jahre, auch während schlimmer Zeiten (kalter Krieg), miteinander im Sicherheitsrat gesprochen, wenn auch auf kleinstem gemeinsamen Nenner.
    • dorfne 11.01.2020 13:40
      Highlight Highlight @Bruno. Ich geh nicht einfach davon aus, dass bei einer entspr. Satzungsänderung die Vetomächte austreten würden. Das wäre Erpressung und würde doch nur zu weiteren unnötigen Destabilisierungen führen.
    • rodolofo 11.01.2020 15:17
      Highlight Highlight Aber wir hätten dann wenigstens Klarheit darüber, wo die Anti-Demokraten hocken.
      Und mit einigen wenigen Mitgliedern, die dann noch bleiben würden, könnten wir die Weltorganisation der organisierten Kriminalität auflösen und dafür den NGO's besser zuhören, wenn sie sich zu ihren (jetzt noch "alternativ genannten) Gipfeltreffen versammeln!
      Das falsche Theater können wir uns nämlich sparen.
      (Da stimme ich sogar mit Donald Trump überein, allerdings aus total entgegengesetzten Gründen...)
  • HundBasil 11.01.2020 10:51
    Highlight Highlight Wenigstens waren Somm und Foley dabei. Im Club (SRF Dienstag) war die Teilnehmerrunde noch einseitiger. Das Gebühren-TV hätte locker weniger Einheitsmeinung à la Pyongyang einladen können. Das lag aber nicht im Sinn des linken Staatsfernsehens. Somm hatte natürlich mit jedem Wort recht. Er schwamm mit Kraft gegen den reissenden und gefährlichen Strom aus Richtung links. Tote Fische machen bekanntlich das Gegenteil.
    • jeffo56 11.01.2020 12:49
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • jeffo56 11.01.2020 13:08
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • rodolofo 11.01.2020 15:11
      Highlight Highlight Kannst Du mir einmal erklären, wie es in einem durch und durch bürgerlich dominierten Land ein "linkes Staatsfernsehen" geben kann?
      Ich rate Dir zu einer Fernseh-Therapie mit den Sendungen "De Samschdigsjass", "Landfrauenküche", "Bi de Lüüte", "Glanz und Gloria", und mind. Einem der vielen Sendungsformate mit Sven Epinet.
      Nach dem Schauen dieser volkstümlichen Sendungen wird sich Deine Linken-Paranoia allmählich zurückbilden.
      Dann käme Teil 2 der Therapie mit dem Lernziel, den Unterschied zwischen einem "Staatsfernsehen" und einem "Öffentlich-Rechtlichen Sender" erklären zu können.
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 11.01.2020 10:36
    Highlight Highlight Das ist tatsächlich der "Pferdefuss" unserer sogenannten "Schweizerischen Neutralitätsverteidigung":
    Zuerst verkaufen wir zum Beispiel den Saudis unsere Schweizer Hochpräzisions-Superwaffen.
    Und dann müssen wir uns "vom islamistischen Feind" schützen, indem wir selber weiter aufrüsten.
    Für die Rüstungsindustrie ist dieses (verrückte) "Verteidigungskonzept" natürlich super, denn sie verkauft gleich mehrfach: Zuerst "dem Feind", dann wieder "den eigenen Leuten", dann wieder "dem Feind", usw.!
    Dadurch werden komplett sinnlose, nutzlose und sogar selbstzerstörerische Arbeitsplätze geschaffen...
  • DemonCore 11.01.2020 10:21
    Highlight Highlight Tja, Schweizer Humor. Sehr selten wirklich lustig, aber oft die Prämisse ganzer Artikel.

    Die kognitive Dissonanz der Schweizer: Unabhängigkeit um jeden Preis. Aber bitte ohne Armee und ohne Rüstung. Die Nato oder die EU soll uns gratis verteidigen.

    Beides zusammen: Dieses Rentnersprüchlein. SRF tauglich. Wohlig-warm wird es den guten Menschen, zwischen Rhein und Alpen, wenn sie so etwas lesen. Die Welt ist wieder in Ordnung.
    • swisskiss 11.01.2020 12:15
      Highlight Highlight DemonCore: Die kognitive Dissonanz besteht NICHT in der der Forderung nach Souveränität durch fremde Mächte, sonden in den völlig veralteten Feindbildern und den damit einhergehenden Schutzmassnahmen.
      Kein Mensch verlangt einen Gratisschutz durch die NATO, noch ist dieser Schutz, genannt "Partnerschaft für den Frieden" gratis zu haben. Völlig ausgelutschtes Thema, dass seit Beitritt 1996 genügend vertieft wurde. Mal etwas besser informieren mein Lieber!
    • TheRealSnakePlissken 11.01.2020 13:57
      Highlight Highlight Demoncore läuft zu Hochform auf - I love this guy. Lass Dich nicht unterkriegen!👍
    • DemonCore 11.01.2020 14:10
      Highlight Highlight Ich weiss nicht wer veraltete Feindbilder hat. Ich nicht, die sicherheitspolitischen Fachleute nicht von denen man so hört und liest. Die alten Feindbilder existieren hauptsächlich in den Köpfen der meistens sehr dürftig informierten Armeekritiker.
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  • neutrino 11.01.2020 10:04
    Highlight Highlight Problem an der Arena war folgendes: Somm hatte von allen Personen das grösste Wissen über den Konflikt und Soleimani, inkl. der geschichtlichen Zusammenhänge.

    Rein menschlich war ich mit Mattea Meyer einig - aber mir schien, sie kennt die Facetten des Konflikts viel zu wenig. Resultat waren viele Allgemeinheiten und Gemeinplätze. Genau gleich bei Markwalder.

    Beim Thema gestern ging es um interessante geschichtliche und sicherheitspolitische Fragen - das Fachwissen von Meyer und Markwalder war da klar ungenügend und unbefriedigend.
    • Stefan Morgenthaler-Müller 11.01.2020 10:34
      Highlight Highlight Wie haben in der Schweiz sehr viele Historiker, mit sehr viel mehr Wissen als Somm. Das Problem ist, dass sich solche Leute eine Arena nicht antun wollen.

      Arena oder Fernsehen generell ist vielleicht ohnehin das falsche Format, um da wirklich Wissen an den Bürger zu bringen. Da muss man schon selber sich abmühen, lesen, mit Beteiligten reden, Erfahrungen sammeln, usw. Nur vom Zuschauen alleine bekommt man kein Wissen.
    • rodolofo 11.01.2020 10:54
      Highlight Highlight Und das "Fachwissen" von Somm ist halt sehr einseitig, ideologisch und parteiisch.
      Es beinhaltet sehr viel Wunschdenken und Selbstbeweihräucherung.
      Bemerkenswert finde ich, dass sich Markwalder und Meyer weitgehend einig sind in der Einschätzung der Lage, die durch das Trump'sche Banditentum weiter verschärft und verkompliziert wurde.
      Wie man allerdings mit Faschisten und Banditen völkerrechtlich zivilisiert umgehen soll, wenn sie sich nur scheinbar an Verträge halten, diese aber wie selbstverständlich ständig brechen (Paradebeispiel Putin-Russland!), weiss keine der beiden Frauen...
    • dorfne 11.01.2020 11:06
      Highlight Highlight Somm ist ein kluger Mann mit enormem Wissen als politischer Journalist, Buchautor und Historiker. Aber mittlerweile sind seine Aussagen verunreinigt durch die SVP-Ideologie. Keine Partei argumentiert mit sovielen Halbwahrheiten wie die SVP. Neutral sein, aber Big Business machen mit Kriegstreibern?
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  • Stefan Morgenthaler-Müller 11.01.2020 09:41
    Highlight Highlight Also wenn die Schweiz von einem anderen Land angegriffen werden würde, sollten Leute an die Front und sich als Kanonenfutter für die Schweiz opfern, die hier etwas zu verteidigen haben, also Land, Immobilien, Fabriken, Kapital, usw. besitzen.

    Einen grossschwatzenden Markus Somm oder seine Kinder werden Sie aber nicht an der Front sehen, sondern den 4'500 CHF Niedriglohnbüezer.
    • troop5444 11.01.2020 10:10
      Highlight Highlight Ich weiss nicht ob Sie oder Makus Somm einen Sohn haben, aber falls ja wäre seiner wohl im Militär und ihrer Zivi.
      Ps. War Zivi.
    • Stefan Morgenthaler-Müller 11.01.2020 11:59
      Highlight Highlight Genau, ins Militär gehen heute mehrheitlich Lehrabgänger, Leute vom Land und Eingebürgerte. Da können Sie Statistiken konsultieren.
    • Zauggovia 11.01.2020 16:30
      Highlight Highlight @Stefan: eigentlich traurig. Die Städter glauben an den 1000jährigen Frieden?
  • paco95 11.01.2020 09:33
    Highlight Highlight Rentner Spalinger hat die gleiche naive Meinung wie jeder Zweite mittlerweile: „Rundherum sind Freunde wer soll uns den schon angreifen?“ Gähn.. Es scheint sich trotz des fortgeschrittenen Alters nicht allzu viel Weisheit angesammelt zu haben.
    • RicoH 11.01.2020 11:52
      Highlight Highlight Im Gegenteil: Rentner Spalinger hat sogar was sehr wichtiges gesagt.

      Bei der modernen Kriegsführung (Drohnenangriffe und vor allem Flugkörper) hat die Schweiz ungenügende Mittel um diese Angriffe abzuwehren.
    • MAOAM 11.01.2020 18:26
      Highlight Highlight Hättest du dem Rentner genau zugehört und eine Sekunde darüber nachgedacht, dann würdest du nicht so einem Scheiss von dir geben. Unsere höchsten Militärs können nicht glaubwürdig erklären gegen welches Feindbild wir uns Morgen verteidigen wollen. Auch wenn wir s'Goldvreneli im Scheisshaufen Europa sind, hat nach dem kalten Krieg keiner mehr eine wirklich sinnvolle Aufgabe für die Armee proklamiert. Es wird also Zeit sich über die internationale Aufgabe der Schweiz zu machen. Sonst kommt der Tag wo wir uns von den anderen nicht mehr unterscheiden. #Neutralität.
    • paco95 11.01.2020 19:34
      Highlight Highlight Und genau aus diesem Grund wäre es sinnvoll, genügend Mittel für ein anständiges Boden-Luft Abwehrsystem in die Hand zunehmen. Israel fängt mittlerweile jede Rakete mit dem Iron-Dome ab. Aber vielleicht hat der Gute Herr davon ja noch nie was gehört.
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  • JoeyOnewood 11.01.2020 09:26
    Highlight Highlight Was für eine verdrehte Argumentation:

    -„Selbstverständlich konnten sich die Amerikaner durch den Iran bedroht fühlen», sagt er. Schliesslich führe das Regime schon seit vielen Jahren in der Region faktisch Krieg mit dem Libanon, Irak, Jemen und mit Syrien.-

    Ich mag Somm ja nicht, aber ich hielt ihn für clever. Hat der das wirklich so gesagt?

    Wenn ja,m würde das zeigen, wie die imperialistische Denkweise der USA sich auf die bürgerlich-konservativen Vordenker der Schweiz übertragen hätte. Das fände ich sehr gefährlich, insbesondere im Kontext unserer Neutralität.

    • RicoH 12.01.2020 11:51
      Highlight Highlight Man könnte den Gedanken auch weiter spannen:
      Was zum Henker haben die Amis in der Gegend zu suchen?
  • benn 11.01.2020 09:17
    Highlight Highlight Ich denke wehr ehrlich ist weiss das uns nicht unser militär oder waffen vor dem dritten reich geschützt hat, das ist lächerlich. Wir waren die finanzdrehscheibe für die nazis, deswegen wurden wir nicht anektiert!
    • Bruno Meier (1) 11.01.2020 12:17
      Highlight Highlight Wen sie eine Ahnung von Geschichte hätten, würden sie so etwas nicht schreiben. Wer sich intensiv damit befasst hat, hat auch viel über Hitler gelesen und versucht seine Denkweise nachzuvollziehen. Es waren diverse Faktoren u.a. auch die Bereitschaft gegen die Nazis zu kämpfen und wahrscheinlich zu verlieren. Damit hat das Militär seinen Beitrag geleistet. Hier ist viel zu wenig Platz um das ausreichend darstellen zu können.
    • Groovy 11.01.2020 12:47
      Highlight Highlight @benn: Diese einseitige Sichtweise gilt heute als überholt und nicht richtig. Es waren sehr wohl mehrere Faktoren entscheidend.
    • jeffo56 11.01.2020 13:16
      Highlight Highlight es gibt immer unglaublich viele experten die unglaublich viel wissen. aber keine ahnung haben BM
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  • Bowerick Wowbagger 11.01.2020 08:54
    Highlight Highlight Dem rüstigen Rentner scheint entgangen zu sein dass wir nicht nur von Nato Staaten umgeben sind. Zudem erscheint es mir fragwürdig, wenn wir uns in Fragen der Verteidigung nur auf andere verlassen. So funktioniert nun mal kein gutes Krisenmanagement. Gegen eine vertiefte Zusammenarbeit spräche meiner Meinung nach allerdings nichts.
  • Vecchia 11.01.2020 08:53
    Highlight Highlight "und vermag es als einziger Studiogast dem Provokateur Somm das Wasser zu reichen."

    Der Studiogast hat treffend gekontert, aber "das Wasser reichen" können ihm noch viele andere.

    Somm leidet unter massloser Selbstüberschätzung, wenn er meint, ohne fundierte Sprach- und Landeskenntnisse den Nahostkorrespondenten markieren zu können. Erst recht in Zeiten, wo richtige Experten wie Gysling, Tilgner etc. wieder medial präsent sind.

    Die ersten paar ignoranten Sätze des SVP- und Trump-Huldigers Somm haben gereicht um die Arena für mich unerträglich zu machen.

  • King Ricky Bobby 11.01.2020 08:46
    Highlight Highlight Wow, es Sprüchli Us de neutrale Plätze? und schon ist man Publikumsliebling? Ja genau.
    Somm hat einfach recht und der hat mehr Ahnung als die aufgescheuchten Hühner in dieser Runde.
    • Uretsukitoshi Ruebario 11.01.2020 11:26
      Highlight Highlight Somm ist scheinbar wie gewisse andere Alpha-Journis eine Marionette Transatlantischer Netzwerker - oder einfach ein Nachplapperi ohne Eier, was ich persönlich schade finde, denn er hat das Wissen, die Rethorik und manchmal auch Format/Stil.
      Für die USA ist Mexiko bedrohlicher als der Iran, denn es sterben mehr Amerikaner an Drogen und Waffen aus diesem Nachbarland als durch direkte Aktionen des Irans. Aber ok, es geht hier "bloss" um geopolitische Dominanz und kaum das Wohl der US-Bürger.
  • walsi 11.01.2020 08:31
    Highlight Highlight Es stimmt wir sind von befreundet Ländern umgeben, die werden uns ihre Politik nicht aufdrücken, so lange es bei uns nichts zu holen gibt. Sollte es sich herausstellen, dass es im Schweizer Boden sehr viel Erdöl gibt, mit dem Europa 50 Jahre leben könnte. Würde sich das sehr schnell ändern, man würde von der Schweiz verlangen, dass dieses gefördert wird. Zusätzlich würde man verlangen, dass die grossen europäischen Firmen an der Förderung beteiligt werden.

    Wenn es im nahen Osten kein Öl gäbe wäre dieser dem Rest der Welt scheiss egal.
    • RicoH 11.01.2020 09:19
      Highlight Highlight Wäre, hätte, Fahrradkette.
      Was genau willst du uns damit sagen?
    • häxxebäse 11.01.2020 09:23
      Highlight Highlight Die dislikes verstehe ich nicht. Trolle unterwegs?
    • walsi 11.01.2020 09:37
      Highlight Highlight @RicoH: Es trügerisch zu glauben, dass wir mit unseren Nachbarn einfach so in Frieden leben können. Ein berühmter Politiker hat mal gesagt: Staaten haben keine Freunde, Staaten haben Interessen. Wenn sich die Interessen der EU nicht mit denen der Schweiz decken, bekommen wir das sehr schnell zu spüren. Schon vergessen wie die EU reagierte als wir die Masseneinwanderungsinitiative angenommen haben?
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  • Annette von Droste Hülshoff 11.01.2020 08:22
    Highlight Highlight Naja, die NATO macht in letzter Zeit auch nicht den geeintesten und besten Eindruck. Die USA, die alle anderen NATO-Staaten vor sich hertreiben, die Türkei, die sowieso macht was sie will,... Die frage ist, wie lange die NATO in dieser Form noch existieren wird, die Interessen der Staaten sind zu unterschiedlich.
    • JoeMuc 11.01.2020 11:54
      Highlight Highlight Wie oft in den Jahrzehnten habe ich das gelesen und immer noch gibt es sie, die NATO. Ja und auch die EU.
      Und wenn man ein wenig ehrlich ist, sind es diese beide Bündnisse die uns nahezu 100% Frieden und somit Wohlstand in Europa gebracht hat. Und auch die Schweiz, obwohl kein Mitglied der Bündnisse ist somit Gewinner...

      Bis zum nächsten Jahrzehnt, da lese ich das wieder in irgendeiner Form. Alles Gute :-)
  • Max Dick 11.01.2020 08:22
    Highlight Highlight Zum ersten mal seit Jahren wieder Arena BEGONNEN zu schauen. Und zwar wirklich nur begonnen, von Mattea Meyer habe ich keine Wortmeldung erlebt, zu peinlich war mir die Sendung. Und zwar alle, auch der von euch gelobte Rentner mit seinem ach so witzigen Armbrust-Witz war kaum auszuhalten.

    Einzig das Eröffnungsstatement vom AI-Menschen war einigermassen ok.
    • FrancoL 11.01.2020 10:09
      Highlight Highlight Fragt sich wieso, dass Sie dann darüber schreiben. Entweder man schaut etwas zu Ende oder man lässt das Kommentieren, das wäre einigermassen erwachsen.
      Man kann verschiedener Meinung sein, aber man sollte in der Sache auch alles „mitsehen“.
    • rodolofo 11.01.2020 11:01
      Highlight Highlight Musst Dich halt selber mal zum Mitdiskutieren melden.
      Bin gespannt, wie Du aus Blinden Sehende machen wirst!
  • Kari Baldi 11.01.2020 08:18
    Highlight Highlight Nebst Soleimani hat Trump auch die 176 Toten der ukrainischen Maschine - wenn auch indirekt - auf dem Gewissen. Die gezielte Tötung Soleimanis hat die Iraner kollektiv traumatisiert und in Angst und Schrecken versetzt. Der Abschuss der Maschine war klar eine Angst-Überreaktion vor einem weiteren Anschlag und kein "Versehen". Danke an Mattea Meyer und Patrick Walder für ihre wohltuenden, menschlichen Statements.
    • Pümpernüssler 11.01.2020 09:22
      Highlight Highlight Schuld am Absturz sind die Iraner. Nicht weil sie von Trump in Angst und Schrecken versetzt wurden. Sie waren inkompetent in der Handhabung der BL Raketen. Trump liess einen General töten. Dieser war Drahtzieher der Entführung von 5 Briten. Aber Trump soll nun die Schuld am Absturz tragen?
    • FrancoL 11.01.2020 10:11
      Highlight Highlight Man kann davon ausgehen dass Zusammenhänge bestehen, dies zu übersehen wäre tatsächlich ein fataler Fehler, doch der Iran sollte in der Lage sein solche Fehler zu vermeiden, auch in Notfallsituationen.
    • troop5444 11.01.2020 10:12
      Highlight Highlight Du hast mir aber eine spezielle Logik.
  • Timbooked2 11.01.2020 08:17
    Highlight Highlight Immer dieses ‚Underdog bändigt SVP, emfall!‘...

    Immer dieser süffisante Unterton gegenüber dem einen politischen Lager...

    Nein, ich bin kein SVP-Wähler, sondern wünsche mir einfach ein ausgewogenes Medium, ohne starke Färbung.

    Eigentlich finde ich euch ja gut. Aber sorry Watson, ihr habt deutlich mehr drauf bezüglich SACHLICHER Berichterstattung.
    • Martel 11.01.2020 09:16
      Highlight Highlight Somm ist FDP-Mitglied.
    • Herr Ole 11.01.2020 09:17
      Highlight Highlight Somm ist zwar äusserst mühsam, und mehr darum bemüht, vom „Mainstream“ abzuweichen, als irgendwie Sinn zu machen, aber er ist trotzdem nicht in der SVP (sondern FDP-Mitglied).
    • häxxebäse 11.01.2020 09:22
      Highlight Highlight Jede zeitung hat eine politische ausrichtung - so auch watson. Das ist auch gut so, denn neutralität existiert nicht. Wir sind menschen und haben gefühle und erfahrungen und diese fliessen in jeden artikel ein. Auch das fehlen eines artikels in ener zeitung zeigt eine meinung.
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  • Leachim 11.01.2020 08:14
    Highlight Highlight Das „Problem“ der Iraner ist, dass sie wirtschaftlich nach Russland ausgerichtet sind, während die Saudis v.a. mit den USA geschäften, die Öl brauchen.
    • RicoH 11.01.2020 12:02
      Highlight Highlight Wenn du wie Iran jahrelang mit Sanktionen der USA belegt wirst, dann bleiben dir nur einige wenige Optionen offen. Eine davon ist, sich enger an Russland zu binden.
  • Leachim 11.01.2020 08:08
    Highlight Highlight Für all jene, die die Tötung Suleimanis rechtfertigen: Natürlich war Suleimani kein Chorknabe! Aber mit dieser Logik könnte man gegen die Potentaten der halben Welt Drohnen losschicken. Seine Tötung hat die Welt mit Garantie nicht sicherer gemacht, im Gegenteil! Die Scheinheiligkeit der US-Regierung ist abstossend, denn das mittelalterliche Regime in Saudi Arabien müsste genauso bekämpft werden. Das Problem der Iraner
    • Max Dick 11.01.2020 09:05
      Highlight Highlight Soleimanis Tod hat die Welt zu einem sichererem Ort gemacht. Punkt. Zwei Jahrzehnte war er Mit-Drahtzieher und Oberstratege eines mörderischen Regimes, das nicht nur seine eigene Bevölkerung unterjocht, sondern auch jene anderer Staaten, und an einer grossen Machtausweitung dran ist. Zudem ein erbitterter Feind westlicher Demokratien. Sein Leben war Morden, also geht es in Ordnung, dass auch sein Leben unsanft beendet wurde.
    • JoeyOnewood 11.01.2020 09:32
      Highlight Highlight @max dick: leider ist die Realität komplizierter als du sie hier schilderst. Ich verstehe, dass man Mörder und Aggressoren zur Strecke bringen will. Aber hat der Tod von Gaddaffi, Sadam Hussein oder auch diverser Chefs von Mexikanischen Drogenkartellen diese Regionen sicherer gemacht? Leider nein.

      Verstehe mich nicht falsch, ich behaupte nicht, ich hätte eine bessere Lösung. Ich sage nur, dass man die Konsequenzen ganz genau studieren muss und ich bin mir nicht so sicher, ob das die USA getan haben. Bereits Obama wollte Suleimani töten lassen und tat es - aus Gründen - nicht.
    • Skip Bo 11.01.2020 09:32
      Highlight Highlight Völkerrechtlich scheint die Sache klar zu sein. Es geht nicht, dass ein Staat im Ausland (im Inland natürlich auch!) Menschen tötet/töten lässt. Punkt. Auch bei Obama, Friedensnobelpreisträger, anwendbar. Punkt.
      Das Aufheulen der Muhllas ist Heuchelei. Soleimani hat in deren Auftrag Tötungen im Ausland organisiert. Sein Ableben hat möglicherweise hunderte Menschenleben gerettet.
      Ob der Nachfolger Soleimani's Effizienz erreicht ist nicht zu hoffen.
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  • ray cappo 11.01.2020 07:57
    Highlight Highlight und dass es sich bei General Soleimani um einen sehr gefährlichen Mann handelte.

    Man sollte Trump danken, dass er diesen Mann liquidiert hat.
    • Hierbabuena 11.01.2020 09:15
      Highlight Highlight Ich danke jemandem, wenn er etwas macht, was einen Nutzen bringt. Was genau bringt der Tod Soleimanis deiner Meinung nach? Z.B. dass die gemässigten Kräfte im Iran verlieren, weil sich die Iraner nun aus nationalistischen Gründen stärker hinter die Mullahs scharen???
      Und noch eine andere Frage: findest du folgennde Personen auch sehr gefährlich: Putin, Erdogan, bin Salam, Xi Jingping, Trump?
    • RicoH 11.01.2020 09:22
      Highlight Highlight Auch Trump ist ein sehr gefährlicher Mann.
      Sollte man den nicht auch liquidieren?
    • häxxebäse 11.01.2020 09:25
      Highlight Highlight Und in welcher weise hat er Dich oder Deine familie persönlich bedroht? Oder Deine arbeitsstelle? Wohnort?
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  • Erklärbart. 11.01.2020 07:56
    Highlight Highlight Die Schweiz ist so neutral wie die FIFA... und diese wird ja von Schweizern geführt.
  • Militia 11.01.2020 07:25
    Highlight Highlight Man kann natürlich über den Witz des Rentners lachen. Eigentlich hat er aber selber zugegeben, dass wir eine Rüstungsindustrie brauchen, wenn wir dann eben nicht mit Armbrüstchen schiessen wollen.
    Dass wir von der Nato umgeben sind ist ebenfalls nur ein schwacher Trost und keinesfalls eine dauerhafte Sicherheit. Wer garantiert uns die Stabilität und den Fortbestand dieses Bündnisses? Entweder wir wollen ein souveräner Staat sein oder wir treten der EU bei, dann brauchen wir keine Armee mehr werden dann aber trotzdem fär sie bezahlen. Ich denke wir haben im Moment andere Herausforderungen.
    • Merlin.s17 11.01.2020 09:18
      Highlight Highlight Krieg in Europa gegeneinander wird es nie mehr geben. Da würden alle zu viel verlieren.
      Da die Schweiz Neutral ist, würde sie die Angegriffene sein und somit würde unser Verteidigungsbündnis aktiviert. Da wir jedoch nie angegriffen werden, ist das egal. Die Armee ist überholt.
    • DemonCore 11.01.2020 10:35
      Highlight Highlight Man kann aus drei Gründen über den "Witz" lachen:

      Aus Mitleid, aus politischer Solidarität, oder weil man einen recht anspruchslosen Humor hat.
    • Cpt. Jeppesen 11.01.2020 17:09
      Highlight Highlight @Militia: Auch wenn ich mich wiederhole, die Staaten in der EU sind weiterhin souverän. Die EU ist in erster Linie ein Wirtschaftsbündniss. Wenn schon Verteidigungsbündniss, dann wäre wohl nur die NATO eine Option. Aber dann gibt die Schweiz die Neutralität auf, da sie beim Bündnisfall reagieren müsste. Hat aber nichts mit der EU zu tun. Österreich, als Beispiel, ist in der EU aber trotzdem neutral, also nicht in der NATO.
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  • Philboe 11.01.2020 07:18
    Highlight Highlight Das ist ja genau der Punkt alles Nato Staaten. Wenn ich die letzten 30 Jahre anschaue was diese Länder verbrochen haben so wäre Ich froh wären wir noch mehr eigenständig. Die Verbrechen gegen Lybien, Irak, Afghanistan usw. sind alles Konflikte welche von der Nato gestartet worden sind. Die Nato war der Aggressor in diesem Fall. Sie hatten ganz einfach rein geopolitische Interessen. Wenn wir es ganz genau nehmen müssten wir uns eigentlich bis an die Zähne bewaffnen. Diese Tötung auf fremden Boden warVölkerrechtswiedrig Punkt. Deshalb gehört so etwas vor ein Gericht der UNO
    • Chrisbe 11.01.2020 07:29
      Highlight Highlight Jawohl, bis an die Zähne bewaffnen müssen wir uns, unbedingt.
      Dann gehen wir alle mit nem Sackmesser bewaffnet und beruhigt in die grosse Schlacht, die da ganz sicher ganz bald kommt..
    • ingmarbergman 11.01.2020 08:08
      Highlight Highlight Du hast also das Gefühl, in der Schweiz gibt es jemanden wie Gaddhafi, Sadam Hussein oder die Taliban, so dass die NATO auf die Idee kommen könnte, uns anzugreifen?

      Das ist absurd, das weisst du genau.
      Es gibt überhaupt keinen Grund sich gegen einen Angriff aus westeuropäischen Ländern zu bewaffnen.
      Und für alle anderen realistischen Bedrohungen zurzeit sind Panzer und Kampfflugzeuge komplett die falschen Systeme. Das ist herausgeschmissenes Geld, das besser in eine moderne Cyber-Abwehr investiert wäre.
      Die Nato hat uns seit 1949 mitgeschützt, egal ob wir wollen oder nicht. Nix selbständig.
    • Max Dick 11.01.2020 08:26
      Highlight Highlight Sie bringen da einiges durcheinander. Das gegen Lybien war ein humanitäres Eingreifen, der Krieg lief schon längst und es drohte ein Mord an die ganze Bevölkerung einer Grossstadt.

      Der Krieg in Afghanistan startete damit, dass von dort aus ein Angriff auf einen NATO-Staat mit 3000 Toten lanciert wurde. Ausserdem herrschte auch dort schon lange Krieg.

      Die NATO und auch kein NATO-Mitglied kann in diesen Fällen als Aggressor bezeichnet werden, Völlig falsch Ihr Post also.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Basti Spiesser 11.01.2020 06:59
    Highlight Highlight Hier wird eine Einheitsmeinung gefordert? Krass... wie in Nordkorea?
  • ray cappo 11.01.2020 06:41
    Highlight Highlight bei Frau Meyer merkt man, dass sie keine Ahnung hat.
    • dorfne 11.01.2020 11:33
      Highlight Highlight Sie sagte was Fakt ist: diese Tötung war völkerrechtswidrig und obendrein russisches Roulett, weil sie zu einer Ausweitung der Stellvertreterkriege im nahen und mittleren Osten hätte führe können. Und ev. steht uns das jetzt noch bevor.
    • Uretsukitoshi Ruebario 11.01.2020 12:44
      Highlight Highlight Ich schätze, da denkt jemand nicht wirklich "straight" und das sind auch nicht die Werte der Jugend von heute ... You're in this alone - sad but true.
  • N. Y. P. 11.01.2020 06:21
    Highlight Highlight Eigentlich ist ja der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika die grösste Bedrohung für die Menschheit.

    Wäre Mr President konsequent, müsste er eigentlich den Befehl geben, dass man auch ihn "aus dem Verkehr zieht".
    • Merlin.s17 11.01.2020 09:21
      Highlight Highlight http://www.der-postillon.com/2020/01/trump-lebt.html
    • Eidg. dipl. Tütenbauer 11.01.2020 09:24
      Highlight Highlight An seinen Haaren wurde offensichtlich schon wiederholt gezogen, scheint aber nicht ausreichend gewesen zu sein.
    • Bruuslii 11.01.2020 11:01
      Highlight Highlight du verstehst die 🍊 falsch!

      alle seine begründungen sind nur für die medien.
      die logik ist eine ganz andere riesen👶

      die geht so:

      ICH ICH ICH
  • Antinatalist 11.01.2020 06:17
    Highlight Highlight Die Menschheit ist ein einziger ADHS-Fall. Sie schafft es nicht, sich auf die wahren Probleme zu konzentrieren, sondern sie lässt sich permanent von anderem ablenken.

    Wenn man ein Puff hat, muss man systematisch dran bleiben und eins nach dem andern in Ordnung bringen. Also, wirklich akut und das grösste Puff ist das menschengemachte Umwelt- und Klimaproblem. Nebenschauplätze wie hypothetische Angriffszenarien sind das, was die ADHS-Menschheit zwar interessiert, weil irgendwie spannend, mur soll sie sich nicht von den wirklichen, real existierenden Problemen ablenken lassen. Fokussiert euch!
    • Merlin.s17 11.01.2020 09:21
      Highlight Highlight Als ADS‘ler muss ich dir da zustimmen.
    • ChlyklassSFI 11.01.2020 10:00
      Highlight Highlight Warum vergleichst du das mit ADHS?
    • Antinatalist 11.01.2020 16:00
      Highlight Highlight @ChlyklassSFI: Ist eigentlich kein Vergleich. Es passt insofern, als es u.a. ein Symptom von ADHS ist, dass man sich von irgengendwelchen irrelevanten Randerscheinungen ganz leicht ablenken lässt.

      "Aufmerksamkeitsstörung – leichte Ablenkbarkeit, Konzentrationsschwäche, häufiges Verlegen oder Verlieren von Schlüssel, Portemonnaie und andere wichtigen Unterlagen".

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