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Sicherheit 2026 der ETH: Schweizer fühlen sich weniger sicher

KEYPIX - Soldaten posieren mit einer First Person View Angriffsdrohne an einem Medienanlass der Schweizer Armee zur Einbindung von Drohnen in Kampfverbaende, am Montag, 18. Mai 2026, auf dem Schiesspl ...
Das Sicherheitsgefühl in der Schweiz ist laut der ETH-Umfrage zurückgegangen.Bild: keystone

Sicherheitsbefragung der ETH: Schweizer wollen mehr Geld für die Armee

26.05.2026, 10:0026.05.2026, 10:05

Das Sicherheitsgefühl von Schweizern und Schweizerinnen hat sich gegenüber 2025 weiter verschlechtert. In einer Befragung ist der Wunsch nach mehr Geld für die Armee und mehr sicherheitspolitischer Kooperation gestiegen. Und die Zustimmung zur Neutralität ist gesunken.

86 Prozent der Stimmberechtigten finden, dass die Sicherheitslage sich verschlechtert hat. 2024 waren noch 81 Prozent dieser Meinung. Auch die Zukunft der Schweiz wird gegenüber 2024 deutlich schlechter beurteilt. Noch rund vier von fünf Antwortenden fühlen sich sicher.

Die Zahlen gehen aus der am Dienstag in Bern veröffentlichten Studie der Militärakademie und des Center for Security Studies der ETH Zürich hervor. So viele wie nie seit 1986 wollen mehr Geld für die Armee bereitstellen.

56 Prozent waren für eine Annäherung an die Nato; ein Drittel würde einen Nato-Beitritt bejahen. 43 Prozent fanden, die Mitgliedschaft in einem europäischen Verteidigungsbündnis würde mehr Sicherheit bieten als das Beibehalten der Neutralität. Die Zustimmung zur Neutralität ist gesunken. (leo/sda)

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