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Tod von Papst Franziskus forderte Schweizergarde 2025 stark

Ein Schweizergardist wird vereidigt waehrend der Feier zur Vereidigung der neuen Schweizer Gardisten mit der Anwesenheit von Papst Leo XIV am Samstag, 4. Oktober 2025 im Damasus-Hof des Apostolischen  ...
Ein Schweizergardist wird vereidigt waehrend der Feier zur Vereidigung der neuen Schweizer Gardisten.Bild: keystone

Tod von Papst Franziskus forderte Schweizergarde 2025 stark

30.04.2026, 20:4030.04.2026, 20:41

Wegen des Todes von Papst Franziskus am Ostermontag 2025 seien alle Gardisten aus den Ferien zurückgerufen worden, teilte das Kommando der Päpstlichen Schweizergarde am Donnerstag in seinem Jahresbericht mit. Die Phase der Sedisvakanz und das Konklave hätten eine ausserordentliche Leistung erfordert.

Allein für die Totenwache sei ein 24-Stunden-Dienst mit jeweils acht Gardisten im Sechs-Stunden-Rhythmus nötig gewesen. Bei einem Gesamtbestand von 135 Gardisten hätten mehrere Personen doppelte Einsätze leisten müssen.

Weitere Aufgaben waren der Schutz des Kardinalskollegiums und die Sicherung der Beisetzungsfeierlichkeiten mit über 180 offiziellen Delegationen. Dabei sei eine enge Koordination mit den vatikanischen und den italienischen Sicherheitsbehörden nötig gewesen.

32 neue Rekruten

Zusätzliche Belastung habe die Reaktivierung der Sommerresidenz in Castel Gandolfo durch den neuen Papst Leo XIV gebracht. Trotzdem habe die Garde das Projekt für den Neubau der Kaserne voran getrieben. Die Planungen stünden kurz vor dem Abschluss und würden demnächst der UNESCO zur Genehmigung vorgelegt. Gestiegene Baupreise in Rom hätten jedoch zu Mehrkosten geführt.

Im Berichtsjahr traten 32 neue Rekruten in das Korps ein, während 29 Gardisten den Dienst verliessen. Am kommenden Mittwoch wird der Schweizer Bundespräsident Guy Parmelin der Vereidigung der neuen Rekruten der Schweizergarde beiwohnen und im Vatikan mit Papst Leo XIV. zusammentreffen.

Die päpstliche Schweizergarde ist eine Wachtruppe aus Schweizer Soldaten, die für den Schutz der Papstes und seiner Residenz zuständig ist. Sie bildet das älteste noch existierende Militärkorps der Welt. Die Schweizergardisten sichern den Apostolischen Palast, die Zugänge zur Vatikanstadt und jene zur Sommerresidenz des Papstes im italienischen Städtchen Castel Gandolfo. (sda)

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