Schweiz
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A passenger checks in for his plane at a domestic terminal of Haneda Airport in Tokyo, at the start of Golden Week holiday Wednesday, April 29, 2020. Japan's Prime Minister Shinzo Abe expanded a state of emergency to all of Japan from just Tokyo and other urban areas as the virus continues to spread. (AP Photo/Eugene Hoshiko)

Am Flughafen in Tokio ist der Notstand in Japan noch immer deutlich sichtbar. Bild: AP

Japan durchlebt eine zweite Corona-Welle – mit diesen Szenarien rechnet man in der Schweiz

Was passiert nach dem 8. Juni? Ein Forscherteam der ETH Lausanne zeigt, wie sehr sich das Beibehalten der Hygiene- und Abstandsregeln auf die Verbreitung des Virus auswirken könnte.



Es wäre der Worst-Case-Verlauf für die Schweiz: Nachdem alle Geschäfte wieder geöffnet werden und eine Art Normalität einkehrt, steigt die Zahl der Infizierten im Hochsommer wieder stärker an. Eine zweite Infektionswelle erfasst uns und ein zweiter Lockdown wäre unausweichlich.

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Wie wahrscheinlich ist dieses Szenario? Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit möchte darauf vorbereitet sein und hat am Mittwoch im Nationalrat eine Motion eingereicht. Der Bundesrat soll im Hinblick auf eine «potenzielle» Ausbreitungswelle «so rasch wie möglich» Massnahmen evaluieren und vorbereiten.

Bereits damit befasst hat sich ein Forscherteam der ETH Lausanne. Das Team skizzierte drei Szenarien bis im Oktober. Doch zuerst ein Blick ins Ausland, wo manchen Ländern eine zweite Corona-Welle bereits bevorsteht.

Situation in anderen Ländern

Japan war das erste Land nach China, in dem das neuartige Coronavirus auftrat. Mit schnell ergriffenen Massnahmen konnte das Land eine starke Ausbreitung vorerst verhindern. Die Japaner setzten auf Kontaktverfolgungen, freiwilliges Zuhausebleiben und Maskentragen.

Bis zum 21. März steckten sich weniger als 1000 Personen in Japan an. Doch die Disziplin liess trotz milden Massnahmen nach; Immer öfters wurde auf die Maske verzichtet und man feierte sogar Partys.

Diese Nachlässigkeit hatte Auswirkungen auf die Infektionszahlen: Innerhalb von wenigen Wochen ist die Zahl der Infizierten auf aktuell über 14’000 gestiegen. Dieser Anstieg wird bereits als zweite Infektionswelle bezeichnet.

Anfang April rief die Gouverneurin Yuriko Koike dazu auf, öffentliche Veranstaltungen abzusagen und Anlagen zu schliessen. Restaurants und Läden bleiben weiter offen – der Staat appelliert an die Eigenverantwortung der Bürgerinnen und Bürger. Ausserdem wurde inzwischen für alle Präfekturen Japans der Notstand ausgerufen – nachdem dieser anfangs April nur für Tokio und andere grosse Wirtschaftszentren galt.

Positiv Getestete in Japan

Japan

Am 7. April wurde für 7 der 47 Präfekturen der Notstand ausgerufen. Inzwischen gilt er für ganz Japan. Bild: watson

In China, Südkorea und Singapur nahmen die Fälle ebenfalls zwischenzeitlich wieder zu. Hier handelte es sich primär um Menschen, die eingereist sind und bereits bei der Einreise mit dem Virus infiziert waren.

Deutschland und Österreich warnen vor zweiter Welle

Auch in den Nachbarländern Deutschland und Österreich wird über die zweite Welle diskutiert. Vor einer Woche hat die Bundeskanzlerin Angela Merkel explizit davor gewarnt. In den vergangenen Tagen ist die Reproduktionszahl in Deutschland wieder leicht gestiegen, von 0,7 auf 0,9. Aktuell liegt sie bei 0,76.

Das hänge aber nicht mit der Ladenöffnung zusammen. Der Anstieg stamme vom Osterwochenende, sagt Michael Meyer-Hermann vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung gegenüber Zeit Online. Es sei unklar, ob es daran liege, dass die Menschen während den Osterfeiertagen mehr Sozialkontakte hatten. Wäre dem so, könnte man abschätzen, wie sensibel die Reproduktionszahl auf Schwankungen bei der Kontaktzahl reagiere und auf wie dünnem Eis sich die Staaten eigentlich bewegen.

Merkel rechnete bei einer Pressekonferenz vor: Wenn die Reproduktionszahl wieder auf 1,3 steigt, wären möglicherweise bereits im Juni so viele infiziert, dass das Gesundheitssystem massiv überlastet wäre. Auch der Berliner Virologe Christian Drosten sagte im «NDR»-Podcast, dass es ihn nach diesen Lockerungen nicht wundern würde, wenn die Situation im Mai oder Juni schwer kontrollierbar wäre.

Auch in Österreich, wo die Lockerungen schon früher vorgenommen wurden, bleibt man auf der Hut vor einer zweiten Welle. Aktuell soll die Reproduktionszahl in Österreich bei 0,59 liegen. Aber: «Eine zweite Welle ist nicht unrealistisch, im Gegenteil: Man muss davon ausgehen, dass sie auf uns zukommen wird», sagt Eva Schernhammer, Leiterin der Abteilung für Epidemiologie der Medizin-Universität Wien, gegenüber ORF.

Sie geht davon aus, dass das Virus im Herbst zurückkehren wird. Auch, weil sich die Krankheit über die ganze Welt verteilt und auch nach erfolgreicher lokaler Bekämpfung wieder eingeschleppt werden könnte. Der Sommer könnte jedoch helfen, den Virus in Schach zu halten. Um die zweite Welle verhindern zu können, brauche es genügend Kapazitäten, um alle – nicht nur die gefährdeten Personengruppen – möglichst schnell testen zu können, so Schernhammer. In einem zweiten Schritt sei die Kontaktverfolgung und die gezielte Isolation wichtig.

Szenarien für die Schweiz

Droht der Schweiz nun das Gleiche wie Japan? Die Antwort ist einfach: Es hängt davon, ab wie gut die Distanz- und Hygieneregeln hierzulande weiterhin eingehalten werden. Denn dieses Verhalten beeinflusst die Reproduktionszahl R0.

Die Reproduktionszahl R0 lag in der Schweiz zu Spitzenzeiten bei über 2,5. Dank dem Lockdown schätzt ihn die ETH Zürich auf rund 0,7, wie sie gegenüber dem Tages-Anzeiger berichtet. Doch nach den Lockerungen wird dieser Wert wieder steigen. Die Frage ist: Um wie viel?

Ein Expertenteam der ETH Lausanne und der Johns Hopkins University in Baltimore hat für die Schweiz drei mögliche Szenarien durchgerechnet.

Die drei Szenarien im Überblick:

Bild

Beim ersten Szenario gehen die Experten davon aus, dass man ab dem 1. Mai wieder in die Normalität zurückkehrt und auf sämtliche Massnahmen wie Hygiene und Abstandsregeln verzichtet. Schnell wäre man wieder an einem ähnlichen Punkt wie Anfang März, als das Virus in der Schweiz Fahrt aufnahm.

Beim zweiten Szenario geht man davon aus, dass die Reproduktionszahl durch die Lockerungen zwar ebenfalls steigt, sich aber auf ungefähr 1,5 einpendelt.

Das optimistischste Szenario ist die Nummer drei: Hier schafft man es, R0 auf 1,2 zu drücken. Und dieses hält Jacques Fellay, Mitglied des Autorenteams der ETH Lausanne, gegenüber dem «Tages-Anzeiger» für «sehr realistisch».

Warum nicht eine Reproduktionszahl unter 1?

Die Reproduktionszahl R0 unter 1 zu halten, wäre auf den ersten Blick die beste aller Varianten. Wenn jeder Infizierte weniger als eine weitere Person ansteckt – wie es zurzeit in der Schweiz der Fall ist – wäre das Virus bald ausgerottet.

Haltbar ist das auf Dauer aber nur mit den aktuell sehr strengen Massnahmen. Diese müssten über viele Monate hinweg andauern. Das ist aus wirtschaftlicher und sozialer Sicht keine Option.

Mit einem R0-Wert von knapp über 1 steigt die Kurve zwar nochmals an, irgendwann flacht sie jedoch wieder ab, weil ja auch die Gruppe der potentiellen Virenträger (also Leute, die noch nicht immun sind) im Verlauf kleiner wird. Noch immer gilt dabei: Die Kurve soll so flach wie möglich sein, damit das Gesundheitssystem nicht überlastet wird.

Die Auswirkungen auf das Gesundheitssystem

Die Experten haben für jedes Szenario mehrere Simulationen mit unterschiedlichen Parametern berechnet.

Szenarien zweite Welle Schweiz

Bild: watson/jcblemai.github.io

Dabei sticht das Szenario 1 sofort ins Auge: Würden wir alle Massnahmen aufheben, würde uns die zweite Welle im Juni mit grosser Wucht treffen: Zu Spitzenzeiten müssten bis zu 30'000 Personen hospitalisiert werden.

Beim optimistischen Szenario 3 mit einer Reproduktionszahl von 1,2 wäre der Peak der zweiten Welle gegen Ende des Sommers ähnlich hoch wie Anfang April. Allerdings würde sich die Welle über mehrere Monate hinstrecken. Die Skala des Forschungsteams geht bis Oktober 2020 – die Kurve ist aber dann noch nicht vollständig abgeflacht.

Wie viele müssten auf die Intensivstation?

Natürlich interessiert vor allem, wie viele dieser Hospitalisierten auf eine Intensivstation verlegt werden müssten.

Dank der Aufrüstung in den letzten Wochen verfügt die Schweiz über rund 2000 Betten auf Intensivstationen. Bei einem Szenario 2 (also einem R0-Wert von 1,5) könnten knapp alle Personen versorgt werden, die eine Behandlung auf der Intensivstation brauchen.

Szenarien zweite Welle Schweiz

Bild: watson/jcblemai.github.io

Ohne weitere Hygiene- und Abstandsmassnahmen käme man laut dem Modell der Experten in eine ähnliche Situation wie in Norditalien: Ärzte müssten triagieren.

Wie viele wären infiziert?

Wie viele Menschen in der Schweiz würden sich denn überhaupt mit dem Coronavirus anstecken? Zurzeit hat die Schweiz rund 30'000 Personen positiv getestet – dazu kommt eine schwer abzuschätzende Dunkelziffer. Die Prognose der ETH Lausanne zeigt für den Zeitraum bis zum 15. September 2020 folgende Szenarien:

Prognose Infizierte bis 15. September

Infizierte nach Szenario

Jede abgebildete Person steht für eine Million Personen – alle zusammen stehen sie für die gesamte Bevölkerung der Schweiz (rund 8,5 Millionen). Bild: watson

Wie viele würden sterben?

Und wie viele würden an COVID-19 sterben? Zur Erinnerung: Zurzeit verzeichnet die Schweiz rund 1'400 Todesfälle.

Prognose Todesfälle bis 15. September

Tote nach Szenario

Jede abgebildete Person repräsentiert eine Anzahl von 1000 Personen. Die Menschen-Gruppe bildet jedoch im Gegensatz zur obigen Grafik nicht die gesamte Bevölkerung ab. Bild: watson

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    Alle Leser-Kommentare
  • Meierli 01.05.2020 03:14
    Highlight Highlight Also geniessen wir paar Wochen Ruhe mit Abstand bevor wir wieder Krise haben. Unabhängig vom Szenario, mit den Lockerungen werden die Neuinfektionen wieder ansteigen. Es ist nicht vorbei und der Virus wird uns im 2020 durchs Jahr begleiten.
  • Sherlock.H 30.04.2020 23:18
    Highlight Highlight Kleine Korrektur: Es ist nicht R0, das auf unter 1 gegangen ist, sondern R. R0 ist die Basisreproduktionszahl am Anfang, wenn noch keine Massnahmen getroffen wurden und es keine Immunität in der Bevölkerung gibt, und kann sich von daher gar nicht ändern.
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 30.04.2020 21:12
    Highlight Highlight "Haltbar ist das auf Dauer aber nur mit den aktuell sehr strengen Massnahmen. Diese müssten über viele Monate hinweg andauern. Das ist aus wirtschaftlicher und sozialer Sicht keine Option."

    Sehe darin kein Problem. Einführen!
  • Pit Ralon 30.04.2020 18:53
    Highlight Highlight Nur weil man heute die technischen Hilfsmittel dafür hat, rechtfertigt sich keine totale Überwachung.
  • eldorak 30.04.2020 17:19
    Highlight Highlight Ich war heute mal in einem Gartencenter. Die Anzahl Leute, die auf einmal drin sind wurde begrenzt und draussen mit Abstandslinien ein Wartebereich gekennzeichnet. Es war jederzeit problemlos möglich die Abstände einzuhalten. Ich denke viele hier gehen einfach davon aus, dass alles aufgeht und nichts gemacht wird.
    Es werden überall Massnahmen umgesetzt, an die man sich dann auch halten muss. Dann sollte es auch möglich sein, die Ansteckungsgefahr auf einem minimum zu halten.
  • Charlie84 30.04.2020 15:50
    Highlight Highlight Mutige Prognosen. Am 30.4. sind es ca. 30k Infizierte in der Schweiz (Dunkelziffer ist viel höher). Millionen, auch im günstigeren Szenarien, sollen es im September sein. Reputationsverlust ist vorprogrammiert.
  • inquisitio 30.04.2020 15:47
    Highlight Highlight Bleibt doch bitte bei der Wahrheit:

    1. Titel ist falsch: Es gab noch gar keine Welle in Japan. Also kann es auch keine zweite geben.

    2. R0 lag schon vor dem Lockdown unter 1. Also streicht die Aussage: "(...) dank des Lockdowns"
    • Mutzli 01.05.2020 19:24
      Highlight Highlight @inquisitio

      Über Punkt 1 kann man sich meinetwegen streiten aber Ihre vorgeschlagene zweite Korrektur ist leider selbst nicht korrekt.
      Von ETH-News:"The “lockdown light” decreed by the Swiss Federal Council has led to each person infected with Sars-​CoV-2 going on to infect only one person on average instead of two or three prior to the lockdown, as calculations by a team from ETH Zurich have shown." https://bit.ly/2zGpsWL

      Grafik vom dort verlinkten Infektionsratenrekonstruktionsmodell->erste grössere Massnahmen waren am 13.3, was sich exakt mit dem plötzlichen Einbruch der R-Rate deckt.

      Benutzer Bild
  • iggy pop 30.04.2020 15:26
    Highlight Highlight Einige der Kommentaren und Journalisten lassen sich hier geradewegs in den Abrung reiten durch Mathematikkünste einiger Experten. Der Mensch und ein Virus lassen sich nicht allein durch Zahlen erklären. Mehr infizierte müssen keine Gefahr darstellen - man muss sie in einem Zusammenhang setzen, der hier absolut lückenhaft dargestellt wird.
    Mit streuen von Unsicherheit kommen wir in neue Abhängigkeiten wenn wir nicht wachsam sind! Die Menschheit wird an Zahlen und einige Experten zu Grunde gehen wenn wir das nicht ganzheitlicher analysieren: Es droht der wirtschaftliche & politische Kollaps!
  • belane 30.04.2020 15:13
    Highlight Highlight Keines dieser 3 Szenarien wird eintreffen: #1 ist reine Zahlenspielerei, bei #2 resp. #3 könnte die Kurve zwar anfänglich die beschriebene Form annehmen. Spätestens wenn wir wieder bei 1000+ Neuinfektionen resp. 50+ Toten täglich sind (ich würde behaupten schon vorher) kommt ganz schnell der nächste Hammer. Und mit dem zweiten Lockdown sänke auch das R sehr schnell wieder auf unter 1.
    Ich denke Ziel & Hoffnung ist und bleibt, dass wir trotz Lockerungen, dank der zahlreichen begleitenden Massnahmen, bei R<=1 bleiben.
    Ein Versuch ists Wert. Danke BR für das entgegengebrachte Vertrauen.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 30.04.2020 21:25
      Highlight Highlight Glaubst du den rechnerischen Stuss auch noch, den du da verfasst hast?

      Ein weiterer Lockdown würde wieder an den Punkt führen, an dem wir jetzt schon sind. Mit ein paar wenigen Tausend Neuinfizierter mehr. Oder glaubst du, ein Virus lässt sich von einem weiteren lieblosen Lockdown beeindrucken?

      Das Ziel ist klar: Es geht nicht darum, Infektionen zu verhindern. Es geht darum, die wirtschaftlichen Interessen zu wahren. Ein paar Tausend Tote ist einem Staat weitestgehend egal. Ein Kollaps dagegen tut ihm finanziell weh. Das sind die harten Fakten, die sämtlichen Gutmenschen so sauer aufstossen.
    • Magnum 01.05.2020 13:19
      Highlight Highlight Ein Blitz für «Gutmenschen» und den «lieblosen Lockdown» - wäre denn ein Lockdown mit offenen Blumenläden und Geranien auf dem Balkon lieblicher gewesen?
  • RozaxD 30.04.2020 15:07
    Highlight Highlight Solche Berechnungen sagen leider nicht viel aus. Es gibt momentan etliche freie Intensivbetten, die ach so grosse Welle ist nicht gekommen. Indem man einfach ein R0 aus der Luft greift und das schnell mit dem Taschenrechner ausrechnet, können wir kaum vorraussagen, wie viel Infizierte und Tote wir im Sommer haben werden.
    • Magnum 30.04.2020 17:51
      Highlight Highlight Und warum ist die grosse Welle nicht gekommen? Weil sich alle geirrt haben, oder weil die ergriffenen Massnahmen nicht nur der Wirtschaft geschadet, sondern auch die Ausbreitung dieses neuen Erregers zumindest deutlich gebremst haben?

      Denk darüber mal ganz scharf nach. Wenn's sein muss auch zwei Mal.

      Der Wald lebt noch, die Ozonschicht gibt's auch noch - aber nicht, weil wir den Autopartei-Blagöris Folge geleistet und nichts unternommen haben!
  • SUV-Fahrer 30.04.2020 14:39
    Highlight Highlight Schöne Theorien, ja, so sind sie halt, die Wissenschaftler, ein Modell erstellen und dann war das. Bitte etwas mehr Pragmatismus. Das Ganze ist ein "Regelwerk" und wir können dynamisch Einfluss nehmen. wir hatten am Anfang Ro > 3 und keine Ahnung vom Virus. Jetzt 30'000 infizierte. Also wieso sollen wir nun plötzlich 6 Mio haben im August? Das ist realitätsfremd. Es wird eine 2 / 3 / 4 Welle geben. Aber wir haben das im Griff. Dann gehen wir halt wieder nach hause.. Ich habe den Artikel im Tagi gelesen. Das war also ein Doktorand der da geplappert hat. Die Profs getrauen sich wohl nicht mehr.
    • Magnum 30.04.2020 17:52
      Highlight Highlight So sind sie, alle Wissenschaftler. Ohne jede Ausnahme. Auch kein Prof traut sich mehr.

      Erstaunliche Erkenntnisse für einen SUV-Fahrer. Mich beeindrucken vor allem die Nuancen und das differenzierte Bild, das hier gezeichnet wird.
  • goodguy00 30.04.2020 14:34
    Highlight Highlight was ich seltsam finde, ist die todesrate, die obiger statistik zu entnehmen ist: bei allen 3 szenarien beträgt sie ~0.4-0.5% (also zb auf 3mio infizierte 15k tote ≃ 0.5%). ist die wirklich so tief? bislang hörte man eher von 2-4% todesrate. kann das jemand aufklären?
    • Magnum 30.04.2020 15:40
      Highlight Highlight Die 2 bis 4 % beruhen auf einer Kalkulation (Anzahl Tote/Anzahl positiv Getestete), die Todesrate beruht auf einer Kalkulation (Anzahl Tote/Anzahl Angesteckte), was angesichts der zweifellos hohen, aber nach wie vor unbekannten Dunkelziffer halt noch spekulativer ist als eine Kalkulation auf Basis der Todesfälle und der positiv Getesteten.
    • Shlomo 30.04.2020 15:58
      Highlight Highlight Kommt auf die Dunkelziffer an. Man geht aber von einer Mortalität von 0.5 bis 2% aus. Je nach Medizinischer Versorgung.
    • Pedro Salami 30.04.2020 17:03
    Weitere Antworten anzeigen
  • AndOne 30.04.2020 14:30
    Highlight Highlight So lange bis nicht das Militär auf der Strasse steht und alle Uneinsichtigen die sich nicht an die Regeln halten nach Hause schickt bzw. in Sonderisolation stellt. So lange werden wir mit diesem Schei... leben müssen.
    • Magnum 30.04.2020 15:06
      Highlight Highlight Das Militär, das Uneinsichtige in Sonderisolation steckt? Du solltest weniger dystopische Filme gucken, es tut Deiner Phantasie nicht gut.

      Vor einigen Tagen war hier ein Artikel über die Rückkehr der Militärs in Südamerika im Zuge der Pandemie zu lesen. Vielleicht solltest Du dahin ziehen, wenn Du Dich nach einem Armeeeinsatz gegen Uneinsichtige sehnst...
  • Der Kritiker Bernd 30.04.2020 13:49
    Highlight Highlight Also.. 2. Welle in Japan.. Mit wenigen Ausreissern weniger als 500 neuinfektionen pro Tag.. Tendenz abnehmend. Bei 126 Millionen Einwohnern 14000 Ansteckungen insgesamt.. Das sind 0.01 % der Bevölkerung.. Und das ohne Schliessung der Wirtschaft.. Fazit: Japan ist der beste Beweis für die Strategie der Lockerungen in der Schweiz!!
    • Kruk 30.04.2020 15:46
      Highlight Highlight Dies kommt eben auf die Begleitmassnahmen an, geschickte Länder mussten nie in den Lockdown ungeschickte öffnen bevor die Netze ausgeworfen sind.
  • Musta Makkara 30.04.2020 13:39
    Highlight Highlight Ich finde die Aussage, das "optimistischste Szenario" sei "sehr realistisch" interessant.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 30.04.2020 21:35
      Highlight Highlight Cheerleading nennt man das. Hat etwa die gleiche Funktion und Dynamik wie diese "Pray for..."-Aktionen.
      Manche besonders religiöse Länder glauben gar, dass beten und der feste Glaube an Gott das Virus vertreibe.

      Die Truppe sieht doch in dieser Konstellation auch schon fast wie ein Coronavirus unter dem Elektronenmikroskop aus, nicht?
      Benutzer Bild
  • I don't know what you heard about me 30.04.2020 13:24
    Highlight Highlight Keines dieser drei ETH Szenarien entspricht dem Containment, das doch laut Bundesratsstrategie geplant war. Selbst beim optimistischsten Szenario 3 gibt's jetzt 2-5mio Infizierte, ca. 50% der Bevölkerung. Ich will kein Corona. Wäh! Grusig!
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 30.04.2020 21:38
      Highlight Highlight Du bist eben nicht systemrelevant. Drum läuft's anders. Falls du aufgrund einer Infektion drauf gehen solltest, was natürlich niemand hofft, würde es das System nicht einmal merken. Gilt natürlich für jede Einzelperson. Individuen sind irrelevant. Es geht nur darum, das System zu bewahren.

      Arbeiter und Konsumenten sind nn mal ersetzbar. Und viele sorgen ja ständig und fleissig für Ersatz.
  • Beeee 30.04.2020 13:23
    Highlight Highlight Wir können die Natur nicht besiegen.
  • simonview 30.04.2020 13:23
    Highlight Highlight Neuseeland praktiziert die Eindämmungsstrategie erfolgreich, neu ohne Lockdown:

    "Elimination doesn't mean zero cases, it means zero tolerance for cases. It means when a case emerges, and it will, we test, we contact trace, we isolate, and we do that every single time with the ambition that when we see Covid-19, we eliminate it. That is how we will keep our transmission rate under 1, and it is how we will keep succeeding."

    Auch watson berichtet:

    https://www.watson.ch/videos/29580-coronavirus-die-welt-staunt-ueber-neuseeland

    Lest ihr eure eigene Zeitung nicht?
    • Magnum 30.04.2020 15:02
      Highlight Highlight Bei ±100 neu gemeldeten Fällen am Tag (deren Ansteckung eins bis zwei Wochen zurück liegt) ist der Ansatz «Test Trace Isolate» leider nicht praktikabel. Dafür müssen die Fallzahl deutlich runter kommen. Ab 30 bis 40 neu gemeldeten Fällen kann man das ins Auge fassen. Sonst aber nicht. Und darum gilt auch weiterhin: Hygiene- und Distanzvorgaben beachten, Disziplin üben - jede(r) für sich.

      Taiwan hat nach einem Cluster von Neuansteckungen in der Marine nun vier Tage nacheinander KEINE neuen Fälle gehabt. Darum funktioniert dort Test, Trace, Isolate sehr gut.
    • simonview 30.04.2020 15:50
      Highlight Highlight @Magnum: Woher kommt ihr Wissen, dass dies nicht praktikabel ist? Neuseeland plant das Tracing bis zu 1000 Fällen pro Tag aufrecht zu erhalten (bei 1/2 der Einwohner der Schweiz). Die Schweizer Expertenkommission rechnet in Beispielen mit 600 Fällen pro Tag. Die Aktuelle Lage kostet uns Mrd.en, da sollten wir doch was auf die Beine kriegen? 100 Fälle Max. klingt für mich nach fehlendem Wille, Unfähigkeit und fauler Ausrede.
    • buddelflink 30.04.2020 15:57
      Highlight Highlight @Magnum, ist das wirklich so ein grosser Unterschied zwischen 100 und 30-40 Fällen? Habe mal irgendwo gelesen, ein 100% Pensum pro bestätigter Infektion für das Contact Tracing.

      Ich fände es auch interessant, mal nach Luxemburg zu schauen, wie dort die Eindämmung gemacht wurde. Auch wenn das Land deutlich weniger Einwohner hat.

    Weitere Antworten anzeigen
  • Lokutus 30.04.2020 13:22
    Highlight Highlight Die Reproduktionszahl muss < 1 (kleiner) bleiben, andernfalls werden wir einen nicht zu beherrschenden Zustand bekommen.
    Deshalb erscheinen mir eure gesamten Szenarien mit den vielen Farben, die ich nicht und wahrscheinlich auch niemand anders deuten kann, vollkommener Unsinn zu sein.
  • neutrino 30.04.2020 13:17
    Highlight Highlight Ich sehe Japan eher als Vorbild: völlig überalterte Bevölkerung, wenig Immigration, dicht bevölkert, schrumpfende Wirtschaft seit Jahrzehnten, praktische keine Bodenschätze, sehr stark Export-abhängig, etc. Unter diesen Bedingungen hat man es zB. im Gegensatz zu USA und anderen geschafft, die Wirtschaft einigermassen am laufen zu halten und gleichzeitig Corona im Griff zu haben.
    • n3rd 30.04.2020 14:12
      Highlight Highlight Ein Vorbild genau warum jetzt?

      Bei dicht bevölkert (= wenig Naturgebiete) und export-abhängig (= von Fremdinteressen gesteuert), plus noch das AKW das ihnen in die Luft ist, scheint mir das nicht gerade ein Vorbild zu sein.
    • neutrino 30.04.2020 14:34
      Highlight Highlight n3d: ich beziehe mich auf heute, nicht auf Fukushima, WW2, etc. was auch immer.

      Fakt ist, Japan = kleine Inseln am anderen Ende der Welt mit wenig nat. Ressourcen. Trotzdem geht es den Japanern einigermassen wirtschaftlich gut und es gibt kaum Kriminalität. Ohne Exportorientierung ist dies wirtschaftlich nicht zu schaffen - der Binnenmarkt ist schlicht zu klein.

      Es gibt hunderte anderer Staaten (Südamerika, etc.), reich an Bodenschätzen, mit viel Land, mit viel jungen Leuten, etc., welche ihre Wirtschaft komplett am Boden haben, hohe Kriminalität, Hungersnöte, etc. Das meine ich mit Vorbild.
    • neutrino 30.04.2020 14:45
      Highlight Highlight n3d: es geht auch um die Relationen - vergleiche mal die drei grössten Volkswirtschaften der Welt (China, USA, Japan). Klar, hat auch Japan Dreck am Stecken - aber ich würde meinen, die beiden anderen haben noch eine ganze Portion mehr davon.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Toerpe Zwerg 30.04.2020 13:09
    Highlight Highlight Wieso wird kein Szenario entwickelt mit - zum Beispiel - 10'000 intensivmedizinischen Betreuungsplätzen bis Ende August?
    • Wiesler 30.04.2020 13:45
      Highlight Highlight Grundsätzlich interessanter Ansatz.
      Wird aber am benötigten Personal scheitern. Wo sollen die Spitäler 5x mehr Ärzte und Pflegende in 4 Monaten herzaubern?
    • soulpower 30.04.2020 13:50
      Highlight Highlight Vielleicht weil sie verschiedene Analysen von Wissenschaftlern angeschaut haben und die Chancen auf das von ihnen geschilderte Horrorszenario als gering einschätzen?
    • Hey Ya! 30.04.2020 13:55
      Highlight Highlight Und wie willst Du die bis August herzaubern? Vor allem das dazugehörige Personal und Instrumentarium (wie bspw. Beatmungsgeräte)... Für Intensivbetten braucht es ja nicht nur ein Bett, sonst könnte man ja gleich zu Hause im eigenen Bett bleiben...
    Weitere Antworten anzeigen
  • neutrino 30.04.2020 13:07
    Highlight Highlight Japan hatte keine eigentliche Welle, sondern immer kleinere Peaks. Das liegt daran, dass eine Schweden-Strategie gewählt wurde - harte Verbote existieren fast keine (Restaurants offen, etc.). Bei Verschlechterung der Zahlen erfolgte jeweils ein Appell an die Bevölkerung, der wirkte. Bis jetzt macht es Japan nicht schlecht - insbesondere angesichts der Tatsache, dass man die älteste Bevölkerungsstruktur der Welt hat. Klar, kann man Zahlen hinterfragen - aber ein Zusammenbruch des Gesundheitssystems (à la US oder IT) ist bisher nicht eingetreten und das hätte man auch nicht verstecken können.
    • 7immi 30.04.2020 13:49
      Highlight Highlight @neutrino
      der Staat schreibt die Schliessung zwar nicht vor, dennoch sind rund 80 % der Restaurants geschlossen, auch viele Läden. Grund dafür sind ausbleibende Touristen. Meine Schwester kam vor zwei Wochen zurück (mit einem Linienflug, ohne Bundeshilfe, nach halbjähriger Reise) und berichtete davon.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 30.04.2020 22:09
      Highlight Highlight Japan hat das weltweit beste Gesundheitssystem. Sie verfügen über am meisten Kliniken, Ärzte, Pflegepersonal und Krankenhausbetten pro Kopf. Hinzu kommt, dass alte JapanerInnen fitter und bei besserer gesunheitlicher Verfassung als die SchweizerInnen sind. In keinem anderen Land gibt es eine derart hohe Zahl fitter Hundertjähriger wie in Japan.

      Da kann es unser Gesundheitsminister drehen und wenden wie er will. Die Schweiz kann nicht mithalten. Wenn also Japans Gesundheitssystem zusammenbrechen sollte, dann wird auch jenes der Schweiz und aller anderen Länder zusammenbrechen.
  • Chris B. 30.04.2020 12:58
    Highlight Highlight Leider ist es offensichtlich, dass in der Schweiz auf die Abstandsregel gesch... nicht geachtet wird. War heute wieder auf meinem einwöchentlichen Einkauf. Eine alte Dame stand mir fast auf den Füssen. Eine andere stellte sich genau neben mich, um ihre Wahl aus dem Regal zu treffen. Die Leute sind auch zu bequem nur schon den minimalsten Umweg zu gehen, um den Abstand einzuhalten. Die zweite Welle wird kommen und die Politik wir rätseln, warum die Wiedereröffnung nicht geklappt hat. Normalität kommt erst, wenn es einen Impfstoff gibt, weil die Leute zu blöd sind.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 30.04.2020 22:18
      Highlight Highlight Wer sagt denn, es gäbe eine dauerhafte Immunität? Bis dato gibt es nicht einmal einen einzigen zugelassenen Impfstoff gegen irgendein Coronavirus.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Coronavirusimpfstoff

      Gegen das Katzen-Coronavirus FIP z.B. wurde mitte 90er ein Impfstoff zugelassen. Aber von dessen Anwendung wird längst abgeraten, weil sie nichts nützt.

      Darauf wird's wohl auch bei SARS-CoV-2 hinauslaufen. Am Ende nur Spesen und nichts gewesen.
  • leu84 30.04.2020 12:48
    Highlight Highlight In Japan schätze ich eine Dunkelziffer im Februar/März. Da Shinzo Abe, seine Politik und die TEPCO Olympia brauchen. Speziell um zu zeigen, dass in Fukushima alles wieder in Ordnung ist.
    • bebby 30.04.2020 13:17
      Highlight Highlight Also mit Tepco hat das ja jetzt gar nichts zu tun...
  • Die Nebelkrähe 30.04.2020 12:43
    Highlight Highlight dann halt die 2. Welle lets Surf
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    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 30.04.2020 22:20
      Highlight Highlight Eher so...
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  • machtMalMedien 30.04.2020 12:39
    Highlight Highlight Liebe Medien, Liebe Wissenschaft ihr enttäuscht mich echt momentan.

    Wissenschaft: Irgendwelche Studien veröffentlichen, Statistiken erstellen mit Zahlen die grade so passen und nicht über die Konsequenzen nachdenken.

    Medien: Alles einfach möglichst schnell kopieren und ja reisserisch darstellen. Ich hoffe ihr habt bis zum Ende gelesen.
    Dann bitte ich euch: Bitte schreibt doch auch über die "Limitations" der Studie, also was sie alles nicht berücksichtigt:


    "We do not explicitly model the role of asymptomatic infection when calculating the number of expected hospitalizations... usw."
    • Jabberwocky 02.05.2020 02:37
      Highlight Highlight Eigentlich hasse ich Vereinfachungen, aber hier muss es sein: Wissenschaft ist die Disziplin, die Wissen schafft.
      Verstanden ? Die Wissenschaft hat <bf>nicht</bf> die Antwort auf alles, sie hat lediglich eine Methode, die uns dem Wissen näher bringt, d.h, neues Wissen (er)schafft.
      Wenn Du absolute Wahrheit(en) suchst, dann solltest Du anfangen zu beten. Wahrheit erhälst Du nicht von der Wissenschaft, von der Wissenschaft erhälst Du nur die aktuell beste Annäherung daran.
  • Kastigator 30.04.2020 12:37
    Highlight Highlight [Psst.
    Korrekt: Anfang April
    Nicht korrekt: anfangs April
    Steht aber in beiden Varianten im selben Absatz.

    In diesem Absatz beachte man auch den wilden Wechsel zwischen den Zeitformen: Imperfekt - Präsens - Imperfekt - und dann wieder Imperfekt, obwohl Plusquamperfekt richtig wäre.

    während *der *Osterfeiertage

    Gliedert ihr die Zahlen nun mit Apostroph (14’000) oder der einfachen geraden Anführung (30'000)?

    Doch die Disziplin liess trotz *milder Massnahmen nach; *immer *öfter wurde auf die Maske verzichtet.

    Und so weiter. Das macht einfach wenig Freude so.]
    • Rabbi Jussuf 30.04.2020 14:45
      Highlight Highlight Komm schon! Wenigstens hat's schöne Grafiken drin! Auch wenn die nichts taugen. Wenigstens sind sie bunt.
    • inquisitio 30.04.2020 15:52
      Highlight Highlight Wirkt schlampig.
    • FrancoL 30.04.2020 19:39
      Highlight Highlight Du erinnerst mich an einen Professor an der ETH der bei der Abschlussvorstellung der optisch schönsten Abschlussarbeit eines Kommilitonen einleitend Feststellte; Wunderschön dargestellt, aber der Inhalt ist falsch und einen Bonus für die Darstellung gibt es nicht. Es wäre ihm, dem Professor, lieber man zeichne eine gute und richtige Lösung auf Butterpapier auf und verschwende nicht kostbares Papier um eine fehlerhafte Lösung zu vertuschen.
  • Thomas G. 30.04.2020 12:32
    Highlight Highlight Diese Szenarien gehen also davon aus dass der Bundesrat die Durchseuchung der Bevölkerung will? Dann hat uns der Bundesrat angelogen.
    • P. Meier 30.04.2020 13:14
      Highlight Highlight Solange kein wirklich wirksamer Impfstoff verfügbar ist, wird es zur weiteren Durchseuchung kommen. Entscheidend ist, wie schnell die die Ansteckungen erfolgen. Da ist nichts von "der BR hat gelogen".
    • Ralph 30.04.2020 13:14
      Highlight Highlight Niemand hat gelogen, es ist von Anfang an immer klar gewesen, dass die Welt durchseucht wird! Daran hat nie ein Weg vorbeigeführt!
      Das Problem war immer die Kapazität der Krankenhäuser, nichts anderes!
      Wir werden alle daran erkranken!
    • Lowend 30.04.2020 13:14
      Highlight Highlight Nein. Zu Beginn war die Kommunikation sehr klar und gut, aber vermutlich hat der bürgerliche Teil des BR dem Druck ihrer Geldgeber nicht mehr standgehalten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Menel 30.04.2020 12:32
    Highlight Highlight Wer auf den "gesunden Menschenverstand" vertraut, der hat nicht kapiert, wie der Mensch tickt 😅
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 30.04.2020 22:27
      Highlight Highlight Ich verzweifle ja schon fast auf der Suche nach der Antwort, was denn genau ein kranker Menschenverstand sein soll. Muss es ja auch geben, wenn es einen gesunden geben soll... Ist der kranke Menschenverstand womöglich synonym für die Denkweise der SVP und FDP?

      Vielleicht kannst du mir weiterhelfen?
    • Thomas G. 01.05.2020 09:46
      Highlight Highlight Wer glaubt die Durchseuchung sei unabwendbar hat nicht kappiert worum es geht. Es ist nicht kontrollierbar wie schnell sich das Virus ausbreitet. Sobald es wieder los geht wird das Wachstum exponentiell sein. Wenn wir uns vormachen das kontrollieren zu können werden wir alle verlieren, die Zustände werden bald so sein wie in Wuhan, Bergamo, New York.
  • simonview 30.04.2020 12:30
    Highlight Highlight Wenn wir nun Variante Reff = 1.2 wählen, würde ja COVID-19 während mindestens 10 Monaten intensiv in der Schweiz "grassieren". Was ist da das Angebot an alle Risikopersonen und 65+.

    10 Monaten in Isolation leben?
    • Meiniger 30.04.2020 13:15
      Highlight Highlight Gibt es alternativen für Risikopatienten?
      Es muss massiv mehr getestet werden, andere Wege gibt es nicht mehr!
    • Punktraum 30.04.2020 13:24
      Highlight Highlight Frag doch mal das Virus nach seinem konkreten Angebot...
      🤦🏻‍♂️
    • simonview 30.04.2020 13:42
      Highlight Highlight @Meiniger: Ja gibt es - die Fallzahlen sehr tief halten, dann ist auch für Risikopersonen das Risiko gering. Wie erreicht man dies ohne die Wirtschaft sehr zu gefährden: Test, Trace & Isolate und Abstand halten. Wird von vielen Ländern erfolgreich gemacht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • simonview 30.04.2020 12:22
    Highlight Highlight Ob keine Massnahmen, Reff = 1.5 oder Reff = 1.2 führt zum gleichen Ergebnis 30'000 Tote und wohl mindestens doppelt so viele mit Langzeitschädigungen (Ein Überlastung des Gesundheitssystem kann die Zahlen nach oben treiben.)

    ABER! Zeigt die Schweiz Wille und Reff bleibt <1 sind die Schäden mindestens Faktor 10 kleiner! Viele Länder (Honkong, Taiwan, Südkorea, Neuseeland u.v.m) praktizieren dies Erfolgreich mit Test, Trace &Isolate ohne Dauerlockdown. Zudem bedeutet es mehr Freiheit als bei Varianten mit Durchsäuchen. Können Sie es Verantworten, diesen Weg als nicht gangbar zu deklarieren?
    • ursus3000 30.04.2020 13:15
      Highlight Highlight Häää?
    • bebby 30.04.2020 13:21
      Highlight Highlight Das sind Inseln! Solange wir regen Grenzverkehr haben, kann es gar nicht so tief sinken. Und in einem kleinen Land wie unserem braucht es die Grenzgänger.
      Trace & Isolate bedeutet mehr als 100 Leute für 14 Tage zu isolieren pro Infektionsfall! Das bekommen wir bei den heutigen Infektionsraten nicht hin.
  • PlayaGua 30.04.2020 12:19
    Highlight Highlight Ist da auch Contact Tracing etc. eingeflossen?
  • COVID-19 ist Evolution 30.04.2020 12:12
    Highlight Highlight Den Artikel könnte man nahezu 1:1 auf die Schweiz umschreiben:
    "Denn vielleicht heißt das viel gefährlichere Virus Angst. Und mit Leuten, die an krankhafter Angst leiden, kann man vieles anstellen."
    „Zugunsten eines wichtigen moralischen Gebots – nämlich der Schutz der vom Coronavirus Bedrohten – ignorieren wir andere moralische Gebote, deren Gesamtsumme viel größer ist.“
    "Weil der Ruf nach dem starken Mann in Europa wieder beängstigend laut wird."
    https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/sebastian-kurz-in-der-corona-krise-widerspruch-ist-zwecklos-16745743-p2.html
  • Gubbe 30.04.2020 12:09
    Highlight Highlight Wahrscheinlichkeitsrechnungen bis zum Anschlag. Als Realist nehme ich Tatsachen war. Dazu brauche ich keinen R-Faktor. Diese vielleicht könnte, wenn dem so wäre, eine zweite Welle kommen würde, ist für mich Kaffeesatzlesen.
    • Magnum 30.04.2020 13:25
      Highlight Highlight Entschiedener Einspruch.

      Um handlungsfähig zu bleiben, muss man Szenarien für die Zukunft entwerfen und deren Wahrscheinlichkeit abschätzen - und dann das Handeln auf die Einschätzung abstimmen.

      Ein reines Durchwurschteln von Tag zu Tag auf Grund gesicherter Fakten dürfte im Angesicht einer globalen Pandemie kaum eine Erfolg versprechende Strategie sein.
    • Bruuslii 30.04.2020 17:28
      Highlight Highlight gubbe: deine aussage ist ja nicht gerade realistisch. ich schliesse mich hier der erklärung von magnum an. ich empfehle zu überdenken, ob du dich wirklich als realist bezeichnen möchtest...
    • Gubbe 30.04.2020 23:27
      Highlight Highlight Bruuslii
      Oh doch bin ich Realist. Wie Magnum vorschlägt, Szenarien entwickeln und deren Wahrscheinlichkeit abschätzen ist doch, man weiss es nicht. Hunderte Szenarien können im Raum stehen, und keine passt. Ich plädiere absolut nicht auf ein Durchwursteln, die täglichen Aussagen von sogn. Experten, die sich zum teil wiedersprechen, finde ich nicht zielführend. Es gilt Fakten zu berücksichtigen und nicht Vermutungen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Noblesse 30.04.2020 12:07
    Highlight Highlight Neuste Studie von Topvirologe Drosten (Coronaspezialist durch und durch): Kinder und Jugendliche gleich betroffen! Ich glaube Hrn Koch nicht mehr alles! In 4 Wochen sehen wir, was mit den Grosseltetn los ist? CH Behörden: Augen auf bitte. Sagt uns mal endlich, worauf und wen ihr euch stützt? Hrn Koch?
    • kenFM 30.04.2020 13:12
      Highlight Highlight Bitte erkundige dich genauer über die Vergangenheit und nicht vorhandenen Leistungsausweis dieses Drosten. Er wird ins als Topvirologen verkauft. Aber wenn man zu seinem sogenannten Fachwissen recherchiert, kommt ein ganz anderes Resultat. Ich empfehle kritisch zu bleiben, nicht alles zu glauben.
    • Meiniger 30.04.2020 13:15
      Highlight Highlight Lies bitte was dein Topvirologe Drosten zur Schweinegrippe gesagt hat.
    • P. Meier 30.04.2020 13:17
      Highlight Highlight Momentan kann man die Top-Virologen verschiedenster Länder befragen und alle Infos weichen voneinander ab. Für eine einheitliche Einschätzung ist das Virus noch zu neu. Mann kann also wählen zwischen Drosten, Streeck, Koch oder einem anderen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • landre 30.04.2020 12:07
    Highlight Highlight "Wie wahrscheinlich ist dieses Szenario? Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit möchte darauf vorbereitet sein und hat am Mittwoch im Nationalrat eine Motion eingereicht. Der Bundesrat soll im Hinblick auf eine «potenzielle» Ausbreitungswelle «so rasch wie möglich» Massnahmen evaluieren und vorbereiten."

    ...Ist es wirklich so verwerflich froh und dankbar zu sein dass unser Parlament endlich tagen wird?

    (Frage, weil wenn man hier diese sachlich orientierte Frohheit und Dankbarkeit äussert, wird man krass abgeblitzt...)
  • Hausmeister krause 30.04.2020 12:05
    Highlight Highlight Mit ca 150 Neuansteckungen am Tag kommt diese Öffnung zu früh. Es wird unausweichlich eine 2 Welle geben. Contacttracing ist aufgrund der Fallzahlen nicht möglich.
    • MartinZH 30.04.2020 13:49
      Highlight Highlight @Hausmeister krause: Genau so sehe ich das auch. Hätte man gewartet, bis die täglichen Fallzahlen konstant unter 100 geblieben wären, dann hätte man ein lückenloses und seriöses Contact-Tracing machen können.

      Wenn die Fallzahlen aber regelmässig >100 sind, ist dies in der Schweiz gar nicht mehr möglich.

      Traurig, dass die Geschichte sich wiederholt (wie mit den Schutzmasken): Der Bund schiebt die Verantwortung erneut auf die Kantone ab. Die Spar-Füchse unter ihnen werden gar nicht umfangreich genug und schnell Ressourcen bereitstellen können/wollen, um das Tracing professionell zu handhaben.
  • Kastigator 30.04.2020 12:01
    Highlight Highlight Erklärt mir jemand dieses Komma?
    "Mit schnell ergriffenen Massnahmen, konnte das Land eine starke Ausbreitung vorerst verhindern."

    Ferner: freiwilliges *Zu-Hause-Bleiben.

    Sind Deutschkenntnisse keine Voraussetzung mehr für den Beruf? Und wo bleibt das Korrektorat? Solche Fehler machen jedem/-r Deutschkundigen Bauchweh, die weitere Lektüre des Artikels ist nicht möglich.
    • Robba 01.05.2020 06:42
      Highlight Highlight Rechtschreibung interessiert mich persönlich nicht mehr.
      Ich spreche Deutsch, Englisch und Polnisch, lerne im Moment Spanisch. Ich kann das hier sehr gut lesen.
    • Thomas G. 01.05.2020 09:51
      Highlight Highlight "Hängt ihn nicht warten!" schrieb der König seinem Kerkermeister auf die Frage, ob der Gefangende gehängt werden soll. Leider war er der Kommaregeln nicht mächtig.
  • adi37 30.04.2020 12:01
    Highlight Highlight Wie war es bei früheren Pandemien, als kaum etwas gemacht wurde? Höchstens die Hygiene-Massnahmen wurden propagiert! Alles ging vorbei ohne Klamauk wie dieses Mal! Wollen sich die Medien mit Horror-Nachrichten überbieten? Ich will nicht verharmlosen, doch wie Ernst ist es wirklich ehrlich?
    • bebby 30.04.2020 13:25
      Highlight Highlight In jener Vergangenheit war ein Menschenleben nicht viel wert. Ausser es war ein König. Ernst ist es dann, wenn im Notfall Triage nötig wird. Also zB alle ü70 nicht mehr gerettet werden. Das will niemand.
    • Magnum 30.04.2020 13:27
      Highlight Highlight Du willst es nicht verharmlosen.
      Du tust aber genau dies mit Worten wie «Klamauk».

      Ich will nicht, aber... : Kommentaren, in denen diese Formulierung vorkommt, mangelt es leider meist grundlegend an Ehrlichkeit.
    • Mutzli 30.04.2020 14:10
      Highlight Highlight @adi37

      Hallo, Historiker hier.

      Bei früheren Pandemien sind Millionen von Menschen gestorben.

      Heute möcht man das verhindern.

      Kommt auch immer darauf, was man als Klamauk anschaut, aber bei der spanischen Grippe gings auch ziemlich hoch zu und her, Allein Cholera tötete in Grosstädten regelmässig Zehntausende von Menschen und da haben die Leute dann gerne mal aus Protest en Masse randaliert.

      Mann kann natürlich auch noch extremere Pandemien hinzuziehen, aber ich finds eigentlich recht nett modern, wenn einem Todesfälle nicht egal sind.

      ¯\_(ツ)_/¯

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  • Majoras Maske 30.04.2020 11:56
    Highlight Highlight Die Zahlen werden sowieso wieder steigen. Ich hab das Gefühl, dass das Verhalten in den letzten Wochen bereits Stück für Stück wieder normalisiert wurde, je nachdem wie akkut gefährlich die Leute die Situation eingeschätzt haben. Da auch erste Firmen wieder das Home Office zurücknehmen wollen, wirds sich die Krankhelt sowieso wieder schneller verbreiten weil mehr Leute im Büro und ÖV sind.
    • Robba 01.05.2020 06:49
      Highlight Highlight Ich verstehe nicht warum Firmen nicht zu unterschiedlichen Startzeiten gezwungen werden um Stosszeiten zu verhindern.
    • Magnum 01.05.2020 16:34
      Highlight Highlight Sehr enttäuschend, dass «Zurück zur Normalität» für viele Arbeitgeber heisst: Zurück zu alten Gewohnheiten.

      Kein Homeoffice, keine flexiblen Arbeitszeiten, dafür kurz nach 7 Uhr morgens und dann wieder zwischen 17 und 18 Uhr die Züge bis zum Bersten mit Pendlern füllen, wie vor der Pandemie. Das ist genau genommen nicht nur enttäuschend. Das ist dumm bis grob fahrlässig. Und für mich unverständlich.
  • lilas 30.04.2020 11:46
    Highlight Highlight Der Kollaps im Gesundheitswesen wurde glücklicherweise verhindert, anhand der Überkapazitäten sah man, was zu bewältigen wäre. Langfristig werden wir mit diesem Virus leben lernen müssen, ewig kann kein Land im lockdownmodus überleben und immer wieder lockdowns- Lockerungen- lockdowns ist auch nicht besser.
    • medmi 30.04.2020 13:21
      Highlight Highlight Wir sind ca. bei 2%. Wir haben noch gar nichts hinter uns...
  • pun 30.04.2020 11:41
    Highlight Highlight Bis zu 15'000 Tote beim optimistischsten Szenario, aber der Bundesrat beschloss gestern entgegen seiner Kommunikation der Vorwoche, am 11. Mai fast alles aufzumachen? Ohne die Auswirkungen der Öffnung vom 27. April zu kennen?

    Ich kann nicht glauben, dass das eine von den Expert*innen empfohlene Öffnung ist und nicht ein Spiel mit dem Feuer und der Gesundheit von Tausenden weil die Wirtschaftslobby und die neoliberalen Staatsverhinderer Druck gemacht haben...
  • Lowend 30.04.2020 11:39
    Highlight Highlight Die ganze Öffnungsdiskussion erinnert mich an ein Haus, in dem es gebrannt hat und die Feuerwehr nur mit grösster Not einen Vollbrand verhindern konnte. Nun lodern die Flammen zwar nicht mehr, aber es hat noch sehr viele Glutnester. Trotzdem wird die Feuerwehr abgezogen, weil die Bewohner wieder normal leben und arbeiten vor allem Geld verdienen möchten und alle hoffen, dass aus der Glut nicht erneut ein Feuer wird, wobei die Gefahr besteht, dass dieses zweite Feuer noch um einiges verheerender sein könnte.
    • Robba 01.05.2020 06:58
      Highlight Highlight Bravo, guter Vergleich.
  • Isa Boletini 30.04.2020 11:36
    Highlight Highlight Werden jedoch nur moderate Massnahmen getroffen, sieht es schon wieder ganz anders aus. Am Peak der Epidemie müssten in Schweizer Spitälern 12'250 Patienten gleichzeitig mit kritischen Krankheitsverläufen behandelt werden. Das Gesundheitssystem würde da schon deutlich an oder über seine Grenzen stossen.

    Insgesamt müssen rund 122'000 Patienten hospitalisiert werden. Dabei kommt es laut diesem Modell zu rund 55'000 Todesfällen.

    Bis 19. September auf die Schweiz gerechnet. Die Modellrechnungen von Watson sind so gut, wie die Medizinkentnisse von Donald Trump.
    • Robba 01.05.2020 06:59
      Highlight Highlight Dumb kennt sich mit Allem aus!
  • medmi 30.04.2020 11:35
    Highlight Highlight "Die Reproduktionszahl R unter 1 zu halten, wäre auf den ersten Blick die beste aller Varianten.[...]

    Haltbar ist das auf Dauer aber nur mit den aktuell sehr strengen Massnahmen. Diese müssten über viele Monate hinweg andauern. Das ist aus wirtschaftlicher und sozialer Sicht keine Option."

    Südkorea, Taiwan, HongKong hat Re unter 1, obwohl weitgehend normales Leben. Wie das geht?
    Testen, konsequentes unterbrechen der Ansteckungsketten. Isolieren.
    Es ist möglich, braucht aber der Wille dazu. Es ist kein vollständiger Lockdown dafür notwendig. Bitte torpediert nicht diese Strategie.
    • tTurbø 30.04.2020 12:31
      Highlight Highlight ..und bitte den vermutlich wichtigsten Faktor dieser Länder nicht vergessen: Sinn für die Algemeinheit, weniger Egoisten. Darum klappt das auch dort, bei uns vermutlich leider nicht...
    • lilie 30.04.2020 12:33
      Highlight Highlight @medmi: Das sehe ich ganz genauso und ist auch klar die Strategie des Bundes. 👍
    • pun 30.04.2020 17:17
      Highlight Highlight @medmi und @lilie: Ja, das wäre toll, wenn das funktionieren würde. Die Antwort der Kantone auf ihre Zuständigkeit beim Contact tracing und die Szenarien hier im Artikel machen mich leider wenig zuversichtlich. Es ist, als ob man bereits aufgegeben hat, weil der konsequente Weg ja zu viel kosten würde. Aber hey, ich hoff es sehr, dass das klappt!
    Weitere Antworten anzeigen
  • MartinZH 30.04.2020 11:34
    Highlight Highlight Vielen Dank für diesen aufschlussreichen Beitrag. Hoffentlich merken die Euphoriker, dass mit den überstürzten Lockerungsmassnahmen der R-Faktor sehr schnell auf über 1 steigen wird. Szenario 3 (1,2) oder auch Szenario 2 (1,5) werden in kurzer Zeit der Realität entsprechen. Ob im Juli, August oder September ist sekundär.

    Leider gibt es noch immer viel zu viele, die das nicht begreifen, sich der Realität verweigern sowie unreflektierte und z.T. äusserst naive Kommentare schreiben. Die Erfahrungen der ersten paar Wochen zeigen leider, dass Eigenverantwortung von vielen nicht gelebt werden kann.
    • Eiswalzer 30.04.2020 11:50
      Highlight Highlight Du hast die Naivität derjenigen vergessen, welche die drohenden Folgen der Massnahmen (je länger desto katastrophaler) komplett ausblenden oder ins „Reich der Annahmen“ verbannen.
      Wobei ich bei dir annehme, dass es dir um 2-3 weitere Wochen gegangen wäre, was ich noch annehmbar fände. Auf mittlere Sicht aber ist der Shutdown nicht aufrecht zu erhalten. Wenn wir von einer ohnehin kommenden 2. Welle und wohl auch 3. Welle vor einem Impfstoff ausgehen, erst recht nicht. Ich glaube das muss allen langsam klar sein: Monatelange Shutdowns wie den jetzigen wird es nicht mehr geben können
    • Pankratios 30.04.2020 12:43
      Highlight Highlight Sehr richtig, musste gestern einkaufen mit Mundschutz, wurde vor allem von Ü60 blöd angeschaut. Beim Blumenregal steckten sich 2 Leute die Köpfe zusammen, Abstand bestens für Corona. Nee, Leute, das klappt nicht.
    • hs52 30.04.2020 13:03
      Highlight Highlight Es gibt Corona Ignoranten/Corona Leugner, aber was noch fehlt sind die Corona Paniker. Es kann ja sein, dass Ihre Vermutung mit Zunahme des R-Faktors stimmt. Es ist auch richtig, dass man diese Krankheit ernst nimmt. Jedoch diese absoluten Horrorszenarien sind auch nicht immer das Gelbe vom Ei. Anfangs März habe ich eine Studie gelesen. Dort waren drei Szenarien über den Verlauf der Corona Pandemie in der Schweiz berechnet worden. 1 = schlimmster Fall/ bis zu 80'000 Tote. 2 = mittlerer Verlauf/ bis zu 22'000 Tote. 3 =harmloser Verlauf/ bis zu 2'500 Tote.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dr. Unwichtig 30.04.2020 11:31
    Highlight Highlight Gott im Himmel - dieser Beitrag ist so voller Fehler und Mutmassungen, dass man sich wirklich fragen muss, welchen Zweck er verfolgt. Allein die Grafik der "Anzahl Betten auf Intensivstationen" soll wohl ein Scherz sein. Daraus wird augenfällig, dass das Horrorszenario R0=2.5 noch nicht mal in den Spitzenzeiten - als der Lockdown noch keine Auswirkungen haben konnte - auch nur im Ansatz erreicht wurden. Und das Gefasel der "2. Welle" in Japan wird durch die Statistik ebenfalls ad absurdum geführt, sprechen wir hier doch von einem hochansteckenden Virus ohne Immunität in der Bevölkerung.
  • R10 30.04.2020 11:31
    Highlight Highlight Japan hat die ersten Wochen einfach geflunkert, um die Olympischen Spiele doch noch irgendwie durchführen zu können. Nachdem eine Absage unausweichlich war, gibt es eben auch kein Grund mehr, die Zahlen zu frisieren.
    • Robba 01.05.2020 07:10
      Highlight Highlight Wir sollten den Asiaten jedes Wort glauben, noch brauchen wir sie.
      Deutschland hat Massen von Masken in China gekauft.
      Also bitte nicht selber denken.
  • maylander 30.04.2020 11:31
    Highlight Highlight Man sollte doch mal die projizierten Daten für März und April mit den tatsächlichen Werten vergleichen.

    Das Kurvenwirrwar für die Vergangenheit macht ja keinen Sinn, da diese ja bekannt sein sollten.

    Wie sich 2 Millionen Anstecken können bei den geringen Zahlen ist auch rätselhaft.
    • medmi 30.04.2020 12:45
      Highlight Highlight "Wie sich 2 Millionen Anstecken können bei den geringen Zahlen ist auch rätselhaft."

      Die Magie der Exponentialfunktion.
    • pontian 30.04.2020 13:22
      Highlight Highlight Die Verbreitung ist nicht linear, sondern exponentiell.

      Stell dir ein Schachbrett vor. Das hat 64 Felder. Auf das erste Feld legst du ein Reiskorn. Auf das zweite 2 Körner. Dann 4, 8, 16, 32 Körner und so weiter. Wie viele Körner hast du auf dem 64. Feld?

      Achtung: Der Taschenrechner wird eine Fehlermeldung bringen. Es wären mehr Körner als es Atome im bekannten Universum gibt. Das ist exponentielles Wachstum. Wir Menschen können nur schlecht damit umgehen, weil wir lineare Entwicklungen gewohnt sind.
  • medmi 30.04.2020 11:28
    Highlight Highlight Ähhh, Ziel ist es ganz klar die effektive Reprodultionszahl stets <1 zu halten. Dies vor allem durch effizientes Testen, Tracing & Isolation. Re über 1 wird nicht toleriert. National COVID-19 Science Task Force: "Massnahmen müssen strenger werden wenn Re über 1 steigt."
    Benutzer Bild
    • simonview 30.04.2020 12:25
      Highlight Highlight Angela Merkel hat Reff < 0 in Deutschland klar zum Ziel erklärt.
    • medmi 30.04.2020 13:34
      Highlight Highlight Unter 0 wird schwierig. Aber unter 1 ist gut!
    • goodguy00 30.04.2020 14:25
      Highlight Highlight @SimC
      R unter 0? ich stecke weniger als keinen an?
    Weitere Antworten anzeigen
  • lilie 30.04.2020 11:27
    Highlight Highlight @watson: Danke für die Ausführungen, aber ich muss gestehen, ich kann den Grafiken nicht ganz folgen. Was ist bunt, was ausgegraut und was schwarz? Und wenn die zweiten Grafiken nicht die ganze Bevölkerung darstellen, was denn dann? 🤔
    • ursus3000 30.04.2020 13:26
      Highlight Highlight Das ist die Sichtweise . Martin und Lotend sehen schwarz ein paar grau und ich bin für bunt
    • lilie 30.04.2020 14:11
      Highlight Highlight @ursus3000: 😂😂😂

      Nein im Ernst, Grafiken ohne Legende sind doch für die Füchse. 😏
    • ursus3000 30.04.2020 15:18
      Highlight Highlight Das mit den Füchsen ist grad ein schwieriges Thema , bei uns waren die Hühner für die Füchse . Statistiken sind nur für die Vergangenheit relevant . Prognosen sind schwierig vor allem wenn sie die Zukunft betreffen . Weil immer 50% igel Wahrscheinlichkeit . Entweder trifft es ein oder nicht , da kannst Du Grafiken in allen Farben und Formen malen
    Weitere Antworten anzeigen
  • Magnum 30.04.2020 11:25
    Highlight Highlight Bei Japan würde ich nicht von einer zweiten Welle sprechen. Das ist die lange unter dem Deckel gehaltene erste Welle. Die Fallzahlen wurden durch wenige Tests tief gehalten, bis der Termin von Tokyo 2020 aufgegeben werden musste. Kaum war dieser Grossanlass verschoben, schnellten die Covid-19-Fälle in die Höhe.

    Entweder ist das ein unglaublicher Zufall, oder die Regierung Abe hat versucht, das Ausmass der Infektion zu vertuschen, um die Olympischen Spiele nicht zu gefährden. Ein in Taiwan wohnhafter Freund meinte Ende Februar: «Abe macht einen auf Tschernobyl. Aber das wird nicht aufgehen.»
    • neutrino 30.04.2020 13:12
      Highlight Highlight Auch wenn Abe alles hätte vertuschen wollen: spätestens beim Zusammenbruch des Gesundheitssystems hätte er es nicht mehr geschafft.

      Es gibt übrigens auch viele Quellen über Japan auf Englisch (ausländische und japanische, wie zB. Japan Times) - ich finde, Abe hat durchaus klar kommuniziert. Aber klar, man kann sich auch auf taiwanesische Freunde verlassen, um Japans Politik beurteilen zu können.
    • Robba 01.05.2020 07:17
      Highlight Highlight Kein Kritik an Japan und China!
      Apple, VW, BMW, Mercedes, Siemens, Bosch,._. produzieren dort und bezahlen unsere Politiker.
      Wir bezahlen nur unsere Arbeitslosen.
    • neutrino 01.05.2020 09:06
      Highlight Highlight @Robba: welche dieser Firmen produziert in Japan? Und wo in Japan soll die Produktionsstätte sein?

    Weitere Antworten anzeigen
  • Caryssia Mal'Ganis 30.04.2020 11:25
    Highlight Highlight Man muss zu Japan noch sagen, dass die Gesellschaft eine andere Einstellung zur öffentlichen Gesundheit hat. Sobald man sich krank fühlt, wird Maske getragen ausnahmslos. Das ist dort eine Selbstverständlichkeit.
    • Rellik 30.04.2020 11:43
      Highlight Highlight und weil sie ja nicht bei der Arbeit fehlen wollen/dürfen gehen sie auch noch krank zur Arbeit. Und da die meisten noch mit Fax (for real!) kommunizieren und ins Büro müssen, sind die Metros immer noch voll...
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 30.04.2020 21:20
      Highlight Highlight Der Punkt war doch der, dass man mit SARS-CoV-2 schon ansteckend ist, bevor man sich krank fühlt...?

      Ist jetzt natürlich etwas ungünstig, weil wer sich krank fühlt, der hat möglicherweise schon über Tage hinweg eine ganze Reihe Anderer angesteckt, ehe er selbst auch nur die leiseste Ahnung hat, längst selbst infiziert zu sein.
  • Tobias K. 30.04.2020 11:24
    Highlight Highlight Ich freue mich schon wieder auf die Ausgangssperrenfanatiker.
    • Magnum 30.04.2020 12:01
      Highlight Highlight Ausgangssperrenfanatiker?
      Wahrlich eine schöne Schublade.
      Der Antagonist wäre dann wohl der Zweite-Welle-Taleban, das Herdenimmunitäts-Vieh oder der Menschenderwirtschaft-Opferer?

      Solche Etiketten verunmöglichen jede sachliche Diskussion. Und über- statt miteinander zu sprechen, mag kurzfristig dem Frustabbau dienlich sein, wird in der Gesellschaft aber nur Gräben vertiefen.
    • PaLve! 30.04.2020 13:08
      Highlight Highlight Magnum
      Wennschon sorgen die Coronaextremisten für eine Spaltung, und nicht Leute die die Situation vernünftig betrachten
    • Magnum 01.05.2020 12:03
      Highlight Highlight @PaLve!

      Ach, die eigene Meinung ist immer vernünftig, nicht wahr? Und die Spalter sind sowieso immer die anderen? Diese Einstellung zeugt wirklich von einem offenen Geist und diskursiver Reife.

      Eine Frage: Wer oder was sind denn Coronaextremisten? Sind das Terroristen, die im öffentlichen Raum Passanten anhusten? Ist es ein neuer, religiöser Kult, wo sich Anhänger freiwillig anstecken?

      Oder ist es nur eine weitere, dümmliche Schublade, um Andersdenkende abzukanzeln? Wenn es letzteres sein sollte, wäre meine Botschaft an Dich: Si tacuisses, philosophus mansisses.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Triumvir 30.04.2020 11:22
    Highlight Highlight Mich würde interessieren wie hoch der R0-Wert in Schweden ist. Die haben nämlich sehr wenig getan bislang und vor allem nicht ihre Wirtschaft schwer geschädigt...wie sieht es dort aus?
    • lema 30.04.2020 12:12
      Highlight Highlight sehr wenig getan?
      Schweden hat ein Versammlungsverbot über 50 Leute. Die Regierung rufte die Bevölkerung auf von zuhause zu arbeiten, hygiene massnahmen einzuhalten und nicht essentielle reisen zu verschieben. Ja Restaurants sind noch offen... und jüngst hat man die Restaurant betreiber abgemahnt:

      "We have seen Easter travel decrease by 90 percent, we have businesses going bankrupt, a record number of temporary layoffs, and a lot of unemployed people." https://www.thelocal.se/20200424/interview-isabella-lovin-coronavirus-the-biggest-myth-about-sweden-is-that-life-is-going-on-as-normal
    • lema 30.04.2020 12:16
      Highlight Highlight Reproduktionszahlen sind ein super Wert um herauszufinden wie sich etwas entwickelt hat... aber im moment ist es einfach zu früh dafür. Sie können einfach begutachten wie sich die Fallzahlen entwickeln: https://www.worldometers.info/coronavirus/country/sweden/ oder die Intensivbetten: https://www.icuregswe.org/en/data--results/covid-19-in-swedish-intensive-care/ die Zahl scheint sich stabil bei 550 zu halten. Im endeffekt treffen wir uns bezgl. der Massnahmen wohl zwischen dem was Schweden hat und was der rest von Europa hat. Sofern die Strategie Containment bleibt.
    • Lowend 30.04.2020 12:31
      Highlight Highlight Wie man Schweden als Vorbild nehmen kann, wissen echt nur rechte Träumer!

      Die Wirtschaft in Schweden ist genau so am Boden wie sie es weltweit ist. Dafür steigen die Zahlen der Toten und der Infizierten weiterhin stark an, während die Zahl der Toten in der Schweiz sich langsam abflacht und die Zahl der Infizierten sinkt.

      https://www.worldometers.info/coronavirus/country/sweden/

      https://www.worldometers.info/coronavirus/country/switzerland/
    Weitere Antworten anzeigen
  • The Destiny // Team Telegram 30.04.2020 11:21
    Highlight Highlight @watson
    Bitte hinterlegt die Chart mit positiv getesteten pro Tag noch mit der Anzahl an Tests welche pro Tag gemacht/getestet wurden.
  • Ohniznachtisbett 30.04.2020 11:20
    Highlight Highlight Jetzt geht die Rechnerei mit Modellen, die irgendeiner entwickelt hat um seine Sicht der Dinge zu zeigen wieder los. Dachte das hätten wir hinter uns. Von all den Modellen hat nicht eins gestimmt
  • ZimmiZug 30.04.2020 11:19
    Highlight Highlight 2. Welle in Japan? Ich sehe dort jetzt eine 1. Welle. Sie haben es einfach sehr lange unterdrückt und so die 1. herausgezögert. Offensichtlich Olympia doch durchführen zu können.
    • taz 30.04.2020 12:04
      Highlight Highlight genau so ist es! ich verstehe wirklich nicht, was mit so einem artikel bezweckt werden sollte. warum wird dieser 2. welle so viel aufmerksamkeit geschenkt? schaut euch bitte mal die fallzahlen und deren entwicklung von wuhan an! dort wurde am 8. april gelockert. der bundesrat hat, meiner meinung nach, richtig entschieden und versucht mit der lockerung der naechsten generation ein schuldenmatterhorn und nicht ein schuldeneverest zu hinterlassen. vielen dank fuer diese schadensbegrenzende massnahme.
      Benutzer Bild
  • Isa Boletini 30.04.2020 11:10
    Highlight Highlight Japan hatte nie eine erste Welle! Das wäre jetzt die erste.
    • Magnum 30.04.2020 12:03
      Highlight Highlight Doch, doch: Japan hat schon lange eine erste Welle, hat aber versucht, das unter dem Deckel zu halten. Hat halt nicht geklappt. Weil sich das Virus nicht an Abes Messagecontrol hält.
  • Panic4Clicks 30.04.2020 11:04
    Highlight Highlight Japan hat 400 Neuinfektionen pro Tag auf 80 Mio?

    Jööööööööööö ....
    • Tanuki 30.04.2020 11:24
      Highlight Highlight Japan testet praktisch nicht.. da hat man natürlich auch fast keine Fälle.
    • Spiegelkopf 30.04.2020 11:34
      Highlight Highlight Ca. 125 Mio, nicht 80. Schon vor der Schweiz von Corona betroffen und bis heute wesentlich weniger Tote. Infektionszahlen interessieren nicht, weil nicht vergleichbar. Am Anfang wurde sehr wenig getestet. Grossflächige Massnahmen wurden sehr spät empfohlen und nicht durchgesetzt. 425 Tote insgesamt, Stand 30 April.(https://www.worldometers.info/coronavirus/country/japan/). Die Zahlen werden zunehmen, aber niemand weiss wieviel (Todesfälle).
    • opwulf 30.04.2020 12:00
      Highlight Highlight Wie kommst du auf 80 Mio.? Die japanische Bevölkerung ist zwar am schrumpfen, aber nicht ganz so rapide. Die Bevölkerung Japans liegt 2020 bei etwa 125 Mio. Einwohnern
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