Schweiz
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Liveticker

Nur 88 neue Fälle ++ Tessin öffnet weitere Grenzübergänge ++ Rekordeinbruch im Automarkt



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Team watson
16:19
Corona-Krise beschert Schweizer Automarkt Rekordeinbruch
Die Coronavirus-Pandemie stürzt die Schweizer Automobilbranche in eine tiefe Krise. Die Anzahl neu zugelassener Autos ist laut Auto-Schweiz im April auf den tiefsten Stand seit der Ölkrise in den 1970er Jahren gesunken.

Seither habe es keinen Kalendermonat gegeben, in dem in der Schweiz weniger als 10'000 Neuimmatrikulationen registriert wurden seien, teilte der Branchenverband am Sonntag mit.

Konkret seien im April mit 9'382 neuen Fahrzeugen 67,2 Prozent weniger frisch zugelassene Personenwagen auf den Strassen der Schweiz und des Fürstentums Liechtenstein unterwegs gewesen als im Vorjahresmonat. Der kumulierte Rückgang seit Jahresbeginn liege damit bei 35,6 Prozent.

Waren es in den ersten vier Monaten 2019 noch 100'685 Einlösungen, so betrug dieser Wert im laufenden Jahr lediglich 64'834. Seit Beginn der Schliessung durch die Behörden seien damit an einem durchschnittlichen Arbeitstag rund 800 Autos weniger zugelassen worden als üblich.
15:52
Bund öffnet im Tessin drei weitere Grenzübergänge
Um den wieder zunehmenden Arbeitsverkehr zu erleichtern, öffnet der Bund am Montag im Tessin drei weitere Grenzübergänge: Bei Ponte Cremenaga, Brusino und Ligornetto will er eine Woche vor dem grossen Lockerungsschritt am 11. Mai Staus vorbeugen.
Der Grenzübergang von Brusino ist ab Montag wieder teilweise offen.
Bereits in der letzten Woche habe der Grenzverkehr im Tessin um zehn Prozent zugenommen, schreibt die Eidgenössische Zollverwaltung in einer Medienmitteilung. Mit der Öffnung von drei zusätzlichen Grenzübergängen solle der Verkehrsfluss verbessert werden.

Alle drei Übergänge sind ausschliesslich unter der Woche geöffnet, und zwar in den Morgenstunden zwischen 5 und 9 beziehungsweise 6 und 10 Uhr sowie abends zwischen 16 und 19 beziehungsweise 16 und 20 Uhr.

Neben Ponte Cremenaga, Brusino und Ligornetto sind im Tessin auch die Grenzübergänge Dirinella, Brusata di Novazzano, Chiasso Brogeda autostrada, Chiasso strada, Gandria, Madonna di Ponte, Ponte Tresa und Stabio offen.

Der Bund hatte am 11. und 17. März insgesamt 14 kleinere Grenzübergänge zwischen Italien und der Schweiz geschlossen, um den Verkehr besser kontrollieren zu können.

Insgesamt gibt es im Tessin rund zwei Dutzend Grenzübergänge nach Italien. Die zeitliche Beschränkung gilt lediglich für die drei neu eröffneten Übergänge sowie für Dirinella und Brusata di Novazzano. (sda)
12:27
88 neue Fälle in der Schweiz
Zum ersten Mal seit dem Lockdown fällt die Zahl der Neuansteckungen wieder unter 100 Fälle. In den letzten 24 Stunden wurden 88 neue Fälle gemeldet, insgesamt sind das 29'905 laborbestätigte Fälle in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein. Am Samstag hatte das Bundesamt für Gesundheit (BAG) noch 112 zusätzliche Fälle gemeldet, am Freitag deren 119.

Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19 in allen Kantonen zusammen betrug nach einer Zählung der Nachrichtenagentur Keystone-SDA am Sonntagmittag 1763.

Das BAG gab die Zahl der Todesopfer mit 1473 an. Das Bundesamt bezieht sich auf die Meldungen, die die Laboratorien sowie Ärztinnen und Ärzte im Rahmen der Meldepflicht bis am Sonntagmorgen übermittelt hatten. Die Zahl könne deshalb von den Zahlen der Kantone abweichen, schreibt das BAG. Pro 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner gab es 348 Infektionen.

Bisher wurden insgesamt 280'220 Tests durchgeführt. Davon waren nach Angaben des BAG 13 Prozent positiv. Eine Person kann mehrere Male getestet worden sein. Das BAG empfiehlt Tests für alle Patienten mit Symptomen von Covid-19. (sda)
10:00
Klimastreik Schweiz prüft Referendum gegen Swiss-Kredit
Der über eine Milliarde schwere Kredit für die Swiss löst Kontroversen aus. Auf der politischen Ebene protestierten allen voran die Grünen gegen den Kredit – vor allem, weil der Kredit nicht an klimapolitische Bedingungen geknüpft wurde.

Nun teilte Klimastreik Schweiz via Medienmitteilung mit, dass man ein Referendum gegen das Kreditpaket prüfen wolle. In der Begründung heisst es wörtlich: «Dieser vom Bundesrat getroffene Entscheid ist nicht mit den Anforderungen des Pariser Abkommens, den Grundsätzen der direkten Demokratie, den Wahlergebnissen und den grossen Protesten von 2019 vereinbar.»

Und weiter: «Es ist unglaublich und inakzeptabel, dass nicht einmal eine einzige bindende Klima-Bedingung an den Kredit gebunden würde.» Deswegen prüfe der Klimastreik derzeit die Möglichkeit eines Referendums dagegen.
8:14
14'000 Corona-Bussen, 20'000 Kontrollen
Die Sonntagszeitung zeigt die bisherige Corona-Bilanz der Schweizer Polizeien. Die Zahlen haben es in sich: Bisher wurden 20'000 Kontrollen durchgeführt, wobei mindestens 14'000 Bussen verteilt wurden. Oftmals gingen Meldungen aus der Bevölkerung der Kontrolle voraus. Dennoch: Bei über 3500 Meldungen aus der Bevölkerung fand die Polizei kein Fehlverhalten vor Ort.

Was ebenfalls aufgefallen sei: Oftmals sei der Ton bei den entsprechenden Meldungen aggressiv, so etwa ein Beispiel aus einem internen Polizei-Mail: «Ich war mit meinen zwei Hunden (die bewegt werden müssen) ins Grüne gefahren. Was treffe ich an: überfüllter Parkplatz mit lauter ZH- und TG-Nummern, ganze Sippschaften am picknicken und spazieren, hat mich schockiert. Da frage ich mich, wie es an Ostern sein wird, und wo ist die Polizei?!?!»

Übrigens: Spitzenreiter ist Winterthur. Die Stadtpolizei Winterthur hat insgesamt 550 Meldungen erhalten, mehrere Hundert verzeichneten die beiden Basel, Schaffhausen oder das Wallis. Allerdings: Die Zahlen könnten unvollständig sein, nicht alle Polizeistellen erfassen die Corona-Vorfälle spezifisch. (jaw)

Hier geht's zum Artikel der «Sonntagszeitung» (Paywall).
7:58
Jedem vierten Kleinbetrieb geht bald das Geld aus
Der Lockdown trifft die 600'000 Selbständigen besonders hart. Für viele ist der Umsatz über Nacht weggebrochen. Wie hoch die finanziellen Ausfälle sind, zeigt erstmals eine repräsentative Erhebung der Universität Lausanne und der Konjunkturforschungsstelle (KOF) der ETH Zürich.

Demnach haben 30 Prozent der KMU ein liquides Vermögen von weniger als 50'000 Franken. «Von diesen Kleinbetrieben kämpfen viele bereits ums Überleben», sagt Rafael Lalive, Ökonomieprofessor der Universität Lausanne, gegenüber der «NZZ am Sonntag». «Jeder vierte Selbständige in dieser Kategorie kann höchstens einen Lockdown von einem weiteren Monat durchstehen. Denn der Umsatzverlust im Monat April übersteigt die Hälfte des angesparten Vermögens.»

Zudem hängt der finanzielle Verlust stark von der Branche ab. Besonders angespannt ist die Lage bei den Coiffeuren, Therapeuten sowie bei den Restaurants. Hier sagen rund die Hälfte der Selbständigen, dass sie nur noch eine Schliessung von einem Monat verkraften können. «Diese Krise wirkt ähnlich wie eine Lotterie», erklärt KOF-Experte Michael Siegenthaler. «Entscheidend ist das Glück oder Pech, in welchem Berufszweig man tätig ist. Wie gut oder jemand gewirtschaftet hat, wird dagegen plötzlich zweitrangig.»
7:51
Zürcher Latin-Festival Caliente abgesagt
Zu diesem Zeitpunkt dürfte das niemanden mehr überraschen: Auch das Latin-Festival Caliente in Zürich wurde abgesagt. Gründer Roger Furrer sagt dazu: «Es gibt keine Diskussion, die Gesundheit und die Sicherheit der vielen tausend Caliente-Fans, unserer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, aller Künstler und Künstlerinnen, sowie aller Standbetreiber/innen hat absolute Priorität.»

Gemäss Medienmitteilung gibt es aber bereits einen neuen Termin – im nächsten Jahr. Das Caliente wird neu am 2. bis 4. Juli 2021 stattfinden. Dies sei bereits mit den Zürcher Behörden abgesprochen. Das Caliente zieht jeweils bis zu 300'000 Besucher an einem Wochenende an. (jaw)
7:38
Tourismusunternehmer Samih Sawiris übt harsche Kritik an Lockdown
Der ägyptische Tourismusunternehmer Samih Sawiris hat die Massnahmen der Schweiz gegen die Coronavirus-Krise bemängelt. «Es gehen Milliarden von Franken verloren für ein paar Hundert weniger Tote», sagte der Oligarch der «SonntagsZeitung» in einem Interview.

Die Politik trage zudem die Folgen der Krise auf dem Rücken der einfachen Leute aus, hiess es weiter. «Wenn ich mir die Statistiken anschaue, dann fällt mir auf: Der Aufwand der Schweiz, um an Covid-19 erkrankte Menschen unter 60 Jahren zu retten, steht in keinem Verhältnis zum Schaden für die Wirtschaft», erklärte Sawiris. Geld rette Menschenleben und das hohe Niveau des Schweizer Gesundheitssystems koste Geld. «Geld, das gerade vernichtet wird. Hätten wir nur gerade ein Zehntel dieser Summen zur Verfügung, könnten wir in Ländern wie Ägypten hunderttausende Menschenleben retten», betonte er.

Hier geht's zum Interview (Paywall).
Der ägyptische Investor Samih Sawiris in seinem Luxushotel "The Chedi" in Andermatt: 2020 soll es jeden Monat schwarze Zahlen schreiben. (Archivbild)
17:40
Sommaruga: «Tessiner Herzlichkeit fehlt uns»
Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga hat am Samstag das Tessin besucht. Sie sprach unter anderem auch über die Zukunft des Tourismus. Diesen Somme brauche es eine landesweite Koordination im Bereich des Tourismus. Unter anderem werde der Bundesrat Schweiz Tourismus mehr Geld für Werbung zur Verfügung stellen, verriet Sommaruga.

Ob und wann die Grenzen wieder öffnen würden, konnte sie indes nicht sagen. Dies hänge nicht zuletzt auch von der Gesundheitssituation unserer Nachbarländer ab.

Der Tessiner Tourismus könne nun nach diesen schwierigen Wochen eine «positive Atmosphäre» schaffen, denn die kulturelle Vielfalt und die Schönheit der Natur des Tessins seien aussergewöhnlich. «Auch die Tessiner Herzlichkeit fehlt uns», sagte Sommaruga weiter. Ostern ohne das Tessin sei seltsam gewesen - auch für sie persönlich. «Wir warten auf ein Zeichen von euch, damit wir wieder euren schönen Kanton besuchen können.»
Der Besuch im Tessin sei für sie "eine Herzensangelegenheit": Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga zu Besuch in Bellinzona.
16:30
Finanzkommissionen machen Umweltauflagen für Luftfahrt-Hilfe
Der Bundesrat will die Luftfahrt in der Corona-Krise mit 1,875 Milliarden Franken unterstützen. Die Finanzkommissionen von National- und Ständerat sind einverstanden damit. Sie wollen die Finanzhilfe aber an Sozial- und Umweltauflagen knüpfen.

Es geht um Garantien über 1,275 Milliarden Franken für Bankdarlehen an die Airlines Swiss und Edelweiss. Ein zweiter Verpflichtungskredit über 600 Millionen Franken dient zur Unterstützung der flugnahen Betriebe an den Landesflughäfen.

Der Bundesrat will Bedingungen an die Staatshilfe knüpfen. So dürfen zum Beispiel keine Dividenden ausgeschüttet werden, zudem werden Standortgarantien verlangt. Verbindliche Umweltauflagen macht der Bundesrat aber nicht. Die Finanzkommissionen von National- und Ständerat wollen in dem Punkt nachbessern, wie die Parlamentsdienste am Samstag mitteilten.

Sie wollen die Freigabe der Kredite an die Bedingung knüpfen, dass in der künftigen standortpolitischen Zusammenarbeit mit den Flugverkehrsunternehmen die Klimaziele des Bundesrates kontrolliert und weiterentwickelt werden. In einer weiteren Rahmenbedingung sollen die Unternehmen verpflichtet werden, mit den Sozialpartnern sozialverträgliche Lösungen zu suchen, sofern ein Personalabbau unvermeidlich wird. (zap/sda)
ZUR MELDUNG, DASS DIE DREI PILOTENVERBAENDE AEROPERS, IPG UND EDELWEISS PILOTS ASSOCIATION (EPA) FUSIONIEREN WOLLEN, STELLEN WIR IHNEN AM DIENSTAG 28. JUNI 2016 FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG.  MIT EINER FUSIONIERUNG WOLLEN DIE FLUGVERBAENDE EINEN GEEINTEN, STARKEN VERHANDLUNGSPARTNER FUER DIE FLUGGESELLSCHAFTEN SWISS UND EDELWEISS SCHAFFEN. - Die Piloten haben das Flugzeug soeben auf einem Flughafen in Chicago gelandet, aufgenommen am 29. April 2013 in einem Flugzeug der Swiss. Die Schweizer Fluggesellschaft Swiss fliegt von Zuerich nach Chicago und zurueck. (KEYSTONE/Christian Beutler) *** NO SALES, NO ARCHIVES ***
15:47
Polizei löst Demo von Lockdown-Gegnern auf dem Bundesplatz auf
Sie pfeifen auf die Abstandsregeln: Rund 300 Personen haben sich am Nachmittag auf dem Bundesplatz versammelt, um gegen den Lockdown zu protestieren. Trotz Demoverbot. «Ein Grossteil der Personen hat den mehrfachen Aufforderungen, den Platz zu verlassen, nicht Folge geleistet», sagt ein Polizeisprecher zum Bund. Deshalb würden die Kundgebungsteilnehmer nun vom Platz gewiesen. Ihnen droht eine Anzeige.



Sars-Cov-2, Covid-19, Coronavirus – die wichtigsten Begriffe
Coronaviren sind eine Virusfamilie, die bei verschiedenen Wirbeltieren wie Säugetieren, Vögeln und Fischen sehr unterschiedliche Erkrankungen verursachen.

Sars-Cov-2 ist ein neues Coronavirus, das im Januar 2020 in der chinesischen Stadt Wuhan identifiziert wurde. Zu Beginn trug es auch die Namen 2019-nCoV, neuartiges Coronavirus 2019 sowie Wuhan-Coronavirus.

Covid-19 ist die Atemwegserkrankung, die durch eine Infektion mit Sars-Cov-2 verursacht werden kann. Die Zahl 19 bezieht sich auf den Dezember 2019, in dem die Krankheit erstmals diagnostiziert wurde.

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