Schweiz
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Interview

Köppel und die Personenfreizügigkeit: «Das ist wie ein offener Kühlschrank»

Der ausgebaute Sozialstaat sei ein Magnet – und mit der Personenfreizügigkeit nicht tragbar, sagt Roger Köppel. Der SVP-Nationalrat erklärt zudem, was diese mit der Dorfmusik Kloten und den Wienern Philharmonikern zu tun hat.

Kari Kälin und Sven Altermatt / ch media



Roger Köppel empfängt in seinem Büro in Zürich-West. Der SVP-Nationalrat und «Weltwoche»-Verleger nippt beim Gespräch über die Begrenzungsinitiative seiner Partei an einer Cola-Flasche. Einmal zieht er sich als Jux eine Schutzmaske über, «Freiheit» und «Selbstverantwortung» steht darauf. Es ist eine Werbemaske der FDP. Schliesslich sei auch er ein Liberaler, witzelt Köppel.

Ihr jüngster Sohn Paul wird im November ein Jahr alt. In was für einer Schweiz lebt er in 10 oder 20 Jahren?
Roger Köppel:
In den letzten 13 Jahren ist die Wohnbevölkerung in der Schweiz um eine Million angestiegen, rund drei Viertel davon stammen aus der EU. Eine solche Dimension ist für die Schweiz nicht verkraftbar. Ich möchte verhindern, dass mein Sohn in einer Schweiz mit Überbevölkerung und all deren negativen Folgen aufwächst.

Roger Koeppel an einer Medienkonferenz in Zuerich am Donnerstag, 3. Januar 2019. SVP-Nationalrat Roger Koeppel will fuer den Staenderat kandidieren. Es ist ein persoenlicher Entscheid, so der Weltwoche-Chefredaktor. (KEYSTONE/Walter Bieri)

«Ich bin kein Bevölkerungsplaner», sagt Köppel. Aber die momentane Entwicklung sei «offensichtlich falsch und ungesund». Bild: KEYSTONE

Welche negativen Folgen?
Wir sehen und spüren sie im Alltag. Die Strassen sind überfüllt, Staus kosten uns bis zu drei Milliarden Franken im Jahr. Die Arbeitslosigkeit bei Ausländern steigt, sie wandern indirekt in unseren grosszügigen Sozialstaat ein. Wir haben einen höheren Lebensstandard und ein ausgebautes Sozialsystem, das wie ein Magnet wirkt. In Schulen sprechen viele Kinder keine Landessprache mehr. Die Nachteile der Personenfreizügigkeit werden quasi sozialisiert: steigende Mieten, Arbeitsplatzverlust, Lohndruck. Die Zuwanderer brauchen Häuser, Strom, produzieren Abfall und Abgas. Die ökologischen Folgen sind unübersehbar.

Die SVP gebärdet sich neu als wachstumskritische Partei. Doch früher war sie zum Beispiel gegen ein griffiges Raumplanungsgesetz. Das ist widersprüchlich.
Nein, gar nicht. Eine ausgeklügelte Raumplanung oder die Rationierung von Wohnraum, wie sie teilweise propagiert wird, sind Ausdruck einer Hyperregulierung als Folge der offenen Grenzen. Wir müssen an der Grenze die Zuwanderung besser dosieren, damit wir in der Schweiz eine freiheitliche Ordnung aufrechterhalten können.

Sie sehen in der Zuwanderung eine Gefahr für die Freiheit?
Ja. Wir haben in der Schweiz einen riesigen Kontrollapparat installiert, um die Zuwanderung zu verkraften. Das Paradebeispiel dafür sind die flankierenden Massnahmen, die uns eine Lohnpolizei, Gesamtarbeitsverträge, Mindestlöhne und weitere Einschränkungen beschert haben. Wegen der Personenfreizügigkeit ist der freie Arbeitsmarkt mit freier Lohnbildung und freier Anstellung bedroht. Dieser aber macht die Schweiz für Firmen attraktiv.

Plädieren Sie für uneingeschränkte Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt?
Nein. Der totale Liberalismus auf dem Arbeitsmarkt funktioniert nicht. Das würde zu einem darwinistischen Verdrängungskampf führen. Wir müssen den Arbeitsmarkt irgendwie regulieren, am besten an der Grenze. Wenn in gewissen Branchen hohe Arbeitslosigkeit herrscht, dürfen wir für diese Branchen nicht noch zusätzliche Ausländer rekrutieren.

Welche Garantie gibt uns die Begrenzungsinitiative (BGI), dass die Zuwanderung sinkt?
Das zeigt die historische Realität. Zwischen 1970 und 2007 gab es Kontingente. Wir können damit selbst bestimmen, wenn wir weniger Zuwanderung möchten. Mit dieser Initiative sind wir wieder Chef im eigenen Land. Jetzt haben EU-Bürger faktisch einen Rechtsanspruch, in die Schweiz zu kommen, sich einen Job zu suchen. Die Unternehmen haben einen Anreiz, relativ billige Arbeitskräfte zu holen. Wenn wir schon Zehntausend portugiesische Arbeitslose in der Schweiz haben, müssen wir nicht noch einmal 5000 weitere im Land haben. Die Fachkräfte, die unser Land wirklich braucht, hat die Schweiz immer bekommen. Es ist ein Mythos, dass dies allein die Personenfreizügigkeit garantiert.

Die SVP will eine 10-Millionen-Schweiz abwenden. Wie viele Einwohner erträgt die Schweiz?
Ich bin kein Bevölkerungsplaner, der eine fixe Zahl definiert. Ich nenne auch keine Höchstzahl für Kontingente. Die momentane Entwicklung mit dem rasanten Wachstum ist aber offensichtlich falsch und ungesund. Wir haben die Zuwanderung nicht mehr unter Kontrolle. Deshalb sagte das Volk Ja zur Masseneinwanderungsinitiative. Kein Mensch überlässt seinen Hausschlüssel allen Nachbarn. Mit der Personenfreizügigkeit haben wir das im Prinzip für 500 Millionen Europäer getan.

Allein London zählt mit Umgebung neun Millionen Einwohner. Ist das so schlimm?
Wir könnten auch haufenweise Wolkenkratzer errichten wie in Singapur. Aber ein Staat muss die Zuwanderung so organisieren, dass es für ihn vorteilhaft ist. Die Schweiz wird vielleicht einmal zehn Millionen Einwohner zählen, wie es die Szenarien des Bundes voraussagen.

Und dann?
Müssen denn immer mehr kommen? Mit der aktuellen Zuwanderung werden wir pro Kopf ärmer. Nicht einmal 20 Prozent der Zuwanderer im Kanton Zürich sind Hochqualifizierte im eigentlichen Sinn. Wir haben also eine quantitativ überbordende Zuwanderung anstatt Qualität.

Einen «Rechtsanspruch auf Einwanderung und Niederlassung», wie es die SVP nennt, gibt es nicht. Nur wer einen Arbeitsvertrag hat, darf bleiben.
Leider doch. Schauen Sie mal nach Basel, wo Bettelbanden derzeit ihr Unwesen treiben. Die dürfen einfach reinkommen, da kann man nichts machen. Überhaupt: Ein Arbeitspensum von 12 Stunden pro Woche reicht aus, um hierbleiben zu können – und Sozialhilfe zu beziehen. Wer derart offene Grenzen hat wie wir, kann nicht ein derart ausgebautes Sozialsystem haben. Das ist wie ein offener Kühlschrank! Was grotesk ist: Wenn uns die Personenfreizügigkeit doch so reich machen soll, warum ist sie dann nirgendwo sonst auf der Welt verbreitet?

Die Freizügigkeit ist Teil der europäischen Integration, sie soll dem Kontinent ein Mehr an Wohlstand und Stabilität sichern.
Warum wird dann dieses angeblich so glorreiche System nirgends kopiert? Die Personenfreizügigkeit wird massiv überhöht. Sie hat die Schweiz nicht reicher gemacht, aber zu einem Bevölkerungswachstum geführt.

Was wird denn besser, wenn die BGI angenommen wird?
Die Gegner malen eine rabenschwarze Perspektive an die Wand. Das haben sie immer schon getan, um die Schweizer für EU-Anliegen weichzukochen. Dabei bestreitet ja niemand ernsthaft, dass es gut ist, die Zuwanderung selber zu kontrollieren. Das macht jeder bei sich zu Hause auch. Im Übrigen beziehen die EU-Ausländer heute schon mehr aus den Sozialwerken, als sie einzahlen.

Das trifft nur auf die Arbeitslosenkasse zu. Nicht aber auf AHV und IV, hier stabilisieren EU/Efta-Bürger den Sozialstaat.
Wir haben rund 150'000 Arbeitslose, 900'000 sind auf Kurzarbeit. Da ist es das dümmste, noch mehr weniger gut qualifizierte Arbeitskräfte ins Land zu holen. Vor rund zehn Jahren ist die Lage gekippt: Seither wandern vor allem Leute in die Schweiz ein, die nicht genügend qualifiziert sind.

Bei Arbeitnehmern mit tiefen Löhnen ist laut dem Bundesrat kein Lohndruck zu erkennen.
Sehen Sie: Was würde passieren, wenn die Wiener Philharmoniker mit der Dorfmusik Kloten ein Freizügigkeitsabkommen für Musiker hätten? Dann hätte vor allem die Dorfmusik einen Vorteil. Die Philharmoniker wären jedoch mit dem Problem konfrontiert, dass sie weniger gute Musiker in ihren Reihen aufnehmen müssten (lacht). Was ich sagen will: Als kleines Land ohne Bodenschätze müssen wir uns mehr an den Philharmonikern orientieren. Aber nichts gegen unsere Dorfmusiker.

Ein System mit Kontingenten würde die Rekrutierung von Arbeitskräften massiv verbürokratisieren.
Ist das so? Die Personenfreizügigkeit hat unserem Arbeitsmarkt mehr Bürokratie und Kontrolle beschert als alles andere zuvor. Ich weiss, wie es vorher war: Als Chefredaktor habe ich zur Jahrtausendwende eine brillante österreichische Kolumnistin angestellt. Klar, wir mussten dann das Arbeitsamt fragen, ob wir noch jemanden ins Land holen können. Aber damit hatte es sich, ein so grosser Aufwand war das nicht.

Glück gehabt. Die Behörden hätten Ihnen auch einen Strich durch die Rechnung machen können.
So soll es auch sein. Ich will nicht, dass ein paar Unternehmer allein nach Belieben bestimmen können, wen sie ins Land holen. Viele Leute kommen zum Arbeiten ins Land, verlassen es im Fall der Arbeitslosigkeit aber nicht mehr. Dieses System funktioniert nicht.

Nach einem Jahr in der Arbeitslosigkeit wird die Aufenthaltsbewilligung nicht mehr verlängert.
Offensichtlich sind all die schönen Massnahmen nicht ausreichend, um eine massvolle Zuwanderung zu garantieren. Die Pro-Kopf-Zuwanderung in der Schweiz ist grösser als jene der USA. Wenn das alles kein Problem sein soll: Warum muss man jetzt eine Überbrückungsrente machen? Weil junge, billige Europäer unsere altgedienten, bewährten und angeblich zu teuren Arbeitskräfte verdrängen. Wer behauptet, dass das eine nichts mit dem anderen zu tun hat, verkauft uns für blöd.

Nun, selbst der Bundesrat betont, dass die Zuwanderung diesbezüglich mit Herausforderungen verbunden sei.
Was an sich schlimm genug ist. Die Bedeutung der Bilateralen I wird ins Unermessliche übertrieben, sie werden zur Wohlstandsnabelschnur verklärt. Ich will keinen Krieg dagegen führen oder ihre Bedeutung für Null erklären. Aber ich stelle mich dezidiert gegen die Propagandawelle aus Bern. Nur ein Fakt: Die Schweizer Exporte ausserhalb der EU wachsen schneller als die Exporte in die EU.

«Die Schweiz aber hält zu wenig dagegen. Sie sollte sich ein Beispiel an Boris Johnson nehmen.»

Wenn die Personenfreizügigkeit so überhöht wird, weshalb stehen dann die Wirtschaftsverbände und alle anderen Parteien geschlossen dahinter?
Die Weltgeschichte ist eine Chronik der Irrtümer und des Herdendenkens. Die Personenfreizügigkeit als Garant des Wohlstands ist ein bequemer Mythos geworden. Es ist unangenehm, mit der EU neu verhandeln zu müssen. Die Konzerne haben ein Interesse an billigen Arbeitskräften, die Gewerkschaften kassieren dank der flankierenden Massnahmen, und der Bundesrat, der sich keine erfolgreichen Verhandlungen zutraut, gebärdet sich wie der Pressesprecher der Europäischen Union.

Mit dem Ende der Personenfreizügigkeit würden wegen der Guillotine-Klausel alle Verträge der Bilateralen I wegfallen. Das ist eine hochriskante Wette mit ungewissem Ausgang.
Bundesrätin Karin Keller-Sutter zieht als Reiterin der Apokalypse durchs Land und warnt, bei einem Ja zur SVP-Initiative breche der ganze Wohlstand weg. Wir haben keine Kündigungsinitiative lanciert. Sie verpflichtet den Bundesrat, die Personenfreizügigkeit neu auszuhandeln, damit wir die Zuwanderung wie alle Länder der Welt und die EU an ihrer Aussengrenze wieder selbst steuern können.

Ohne Einigung mit der EU verlangt die SVP-Initiative aber explizit die Kündigung.
Wir streben das nicht an, müssen das aber in Kauf nehmen. Mich ärgert, dass der Bundesrat im Abstimmungsbüchlein die Bevölkerung offen anlügt. Dort steht mehrfach, mit den Bilateralen I würde der «Marktzugang» in die EU wegfallen. Das ist falsch, weil sich die EU und die Schweiz mit dem Freihandelsabkommen von 1972 gegenseitig den Marktzugang zusichern. Die Bilateralen I bringen noch ein paar kleinere zusätzliche Vorteile, vor allem für die EU, namentlich das Landverkehrsabkommen durch den Gotthard.

Ganz so wohl scheint es der SVP mit der Kündigung trotzdem nicht zu sein. Ex-Parteichef Albert Rösti brachte die Variante «Sistierung der Personenfreizügigkeit» ins Spiel.
Ich finde es falsch, dass die SVP jetzt mit Alternativszenarien kommt. Die Aufgabe besteht darin, die schädliche Personenfreizügigkeit aufzuheben. Es gibt übrigens auch europäische Politiker, die das wollen.

Nämlich?
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron denkt offen darüber nach, die Personenfreizügigkeit einzuschränken. Spanien hat die Grenzen gegenüber rumänischen Einwanderern vor einigen Jahren geschlossen. Deutschland baut die vertraglich vereinbarten Neat-Anschlüsse nicht. Die EU hat sich über die eigenen Neuverschuldungsregeln hinweggesetzt. Die Zuwanderung in die Schweiz überbordet, das sieht jeder. Masshalten ist eine Schweizer Tugend. Mit einem Ja des Volkes stärken wir dem Bundesrat den Rücken bei Neuverhandlungen der Personenfreizügigkeit.

Und wie sollte er sich dann gegen die Nadelstiche der EU zur Wehr setzen?
Wird die EU einer ihrer besten Kunden piesacken und drangsalieren? Diese Frage habe ich auch schon mit dem früheren EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker diskutiert. Er sagte mir: Bei der Kündigung der Personenfreizügigkeit sei es nicht das primäre Ziel der EU, alle bilateralen Verträge aufzulösen. Aber natürlich werde sich Brüssel zur Wehr setzen.

Was heisst das?
Wir stehen in einem Verhandlungspoker. Die EU macht Druck, weil sie nicht will, dass wir die Personenfreizügigkeit, die ein Wunsch der EU war, aufheben. Die Schweiz aber hält zu wenig dagegen. Sie sollte sich ein Beispiel an Boris Johnson nehmen. Ich traue unseren Leuten gute Verhandlungen zu, wenn sie denn wollen.

Sie klammern sich am Ende also doch an die Hoffnung, dass unsere Diplomaten die Bilateralen schon retten werden.
Ich habe in meinem Leben schon viele Verträge abgeschlossen und wieder gekündigt …

… auch mit Guillotine-Klauseln?
Die hätte man nie akzeptieren dürfen. Stellen Sie sich vor, sie würden einen Wohnungsvertrag gekoppelt mit Autoleasing-, Arbeits- und Ehevertrag unterschreiben. Dann kündigen sie einen der Verträge und verlieren alles. Ich hätte nichts dagegen, wenn dieser Knebelmechanismus endlich dahinfiele.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Swen Goldpreis 15.09.2020 23:52
    Highlight Highlight "Wenn uns die Personenfreizügigkeit doch so reich machen soll, warum ist sie dann nirgendwo sonst auf der Welt verbreitet?"

    Die Personenfreizügigkeit gibt es fast überall auf der Welt. Zum Beispiel in den USA, wo Leute vom einen Staat in den anderen ziehen können.

    Oder in China, Brasilien, Russland, Indien - alles Länder, die so gross sind wie ganz Europa und teilweise auch ähnliche Wohnstandsgefälle haben.

    Wenn man keine Migration will, kann man ja auch Leute aus anderen Kantonen wieder ablehnen. Ein Deutscher ist mir in Basel jedenfalls viel näher als ein Zürcher oder gar Tessiner.
  • LURCH 15.09.2020 20:56
    Highlight Highlight Das Megafon von dem zu Herrliberg hat gesprochen.
    Lieber den Kühlschrank offen als das Hirn auf Durchzug gestellt.
    Benutzer Bild
  • Stefan Morgenthaler-Müller 15.09.2020 15:59
    Highlight Highlight Das, was der smarte Typ für dumme Leute von sich gibt, lese oder höre ich mir gar nicht erst an. Es sind immer die gleichen dumpfen Argumente dahinter, die in einer Sprache verpackt werden, die irgendwie schlau klingen soll.
  • Rethinking 15.09.2020 15:11
    Highlight Highlight „Die Zuwanderer brauchen Häuser, Strom, produzieren Abfall und Abgas. Die ökologischen Folgen sind unübersehbar.“

    Dasselbe gilt für unsere Kinder...
    • Korrektur 15.09.2020 15:45
      Highlight Highlight Rethinking
      Das stimmt. Aber soviel ich weiss, ist CH Geburtenrate rückläufig.
    • M.ax 15.09.2020 18:34
      Highlight Highlight Und deshalb benötigen wir jedes Jahr 60'000 neue Zuwanderer? Die CH hat seit 2004 über 1 Mio. neue Bürger empfangen. Geht das so weiter, dann sind wir bald viele mehr, obwohl es schon jetzt enge wird. Muss das wirklich sein.
    • Rethinking 15.09.2020 18:53
      Highlight Highlight Das sollte auch so bleiben... der Planet dankt es uns...
  • Korrektur 15.09.2020 15:09
    Highlight Highlight Sagen wir,s mal so:

    Wer über Top-Ausbildung verfügt oder einen sicheren Job hat und zudem genug Geld auf der Seite, Eigenheim besitzt oder die Aussicht ein tolles Erbe zu machen...

    ...der braucht sich vor einer PFZ auch nicht zu fürchten
    • bokl 15.09.2020 15:58
      Highlight Highlight Also wo ist das Problem?
  • Ula 15.09.2020 14:19
    Highlight Highlight 1 434.4

    „ In den letzten 13 Jahren ist die Wohnbevölkerung in der Schweiz um eine Million angestiegen, rund drei Viertel davon stammen aus der EU“.
    Bei 8.57 Millionen Einwohnern leben aktuell 1.43 Millionen EU Bürger in der CH - vielleicht einfach mal diese Relation anschauen!! Das sind ca. 17% und locker tragbar! Viele davon sind laut Herrn Köppel weniger gut qualifiziert - wer macht denn zum großen Teil die „Dreckarbeit“ in der CH? Herr Köppel sicher nicht! Immer gegen die EU, selber aber von 2004-2006 bei der WELT in Berlin gearbeitet! Wie passt das denn?!
    • Korrektur 15.09.2020 15:17
      Highlight Highlight Ula

      Bitte hören Sie mit dieser Polemik auf. Das mit der Zuwanderung wird so weitergehen. Dies hat negative Konsequenzen.
      Darüber soll rechtzeitig gesprochen werden.
      Ob RK, Chef bei der Welt war, hat damit ja auch nicht das geringste zu tun.
      Zuwanderung wird ja eh immer weiter möglich sein.
      Nur geht es eben darum, selbst zu bestimmen, wo in wieviel.
      Wo ist das Problem?
      Danke.
  • ThinkWell 15.09.2020 13:59
    Highlight Highlight Köppel:
    Ich bin kein Bevölkerungsplaner, der eine fixe Zahl definiert. Ich nenne auch keine Höchstzahl für Kontingente. Bein Wegfallen der bilateralen Verträge verpflichtet sich der Bundesrat, die Personenfreizügigkeit neu auszuhandeln.

    Ja, wenn es Konkret wird und ans Eingemachte geht, flüchtet sich Herr Köppel und die SVP in schwammige ausreden und Wunschdenken.
    Dem Bundesrat wird die siedend heisse Kartoffel gereicht und dieser darf Sie nicht fallen lassen.
    Sorry Herr Köppel, einfach lausig und schwach. Kritisieren und die Verantwortung anderen überlassen ist immer einfach.



    • Superreicher 15.09.2020 15:57
      Highlight Highlight Ja, der Bundesrat wäre verpflichtet, die Personenfreizügigkeit "neu zu verhandeln", aber er muss das Verhandlungsziel schon zum Voraus bekanntgeben: Die Personenfreizügigkeit muss nämlich "ausser Kraft gesetzt werden"! Die Phrase mit dem "neu verhandeln" ist nur eine homöopathische Formulierung für "ausser Kraft setzen". Siehe Initiativ-Text.
  • Spiessvogel 15.09.2020 13:44
    Highlight Highlight Als Vertreter einer abgehobenen Influencer-Elite schlägt Herr Köppel eine Bresche für die Zuwanderung von auserlesenen Hochqualifizierten. Dumm nur, dass sich gerade dieses Segment von Zuwanderern als nicht System relevant erweist, weil es jederzeit austauschbar ist. Und dann kommt so ein kitzekleines Virus und erinnert uns daran, dass da « einfache » Leute aus Portugal, Spanien, Italien ... System relevant sind in Bereichen, die für unsere Eliten nicht mehr attraktiv sind. Die vielen « Unqualifizierten » sind mittragende Säulen unserer Gesellschaft und nicht a priori Sozialschmarotzer.
  • Wullepulli 15.09.2020 12:29
    Highlight Highlight Der Ex-Boss meines Vaters tätigte einmal folgende Aussage. Ich liebe die FREPO, die erledigen nämlich meinen Job. Wen die durchwinken, denn kann ich fast unbesehen einstellen. Liegt allerdings Jahrzehnte zurück. Funfact: Er war selber US-Bürger.
  • Filz 15.09.2020 12:28
    Highlight Highlight Köppel sagt hier deutlich, dass ihm die flankierenden Massnahmen ein Dorn im Auge sind. Implizit geht es um deren Abschaffung. Sind diese aber mal weg, geht es mit Lohndumping erst richtig los: Dann rekrutieren die Firmen vermehrt in Drittstaaten und das "Race to Bottom" beim Schweizer Lohnniveau kann durchstarten. Nein danke.
    • Korrektur 15.09.2020 15:21
      Highlight Highlight Filz
      Nein, Köppel sagt, ohne PFZ sind Massnahmen im Lohnbereich auch nicht mehr nötig.
      Weil die Firmen nicht mehr a discretion Arbeitskräfte imponieren können.
    • Superreicher 15.09.2020 18:29
      Highlight Highlight @Korrektur

      "... Massnahmen im Lohnbereich auch nicht mehr nötig."

      Vielen Dank denn! Freue mich schon...
  • Der mit dem Velo spricht. 15.09.2020 11:53
    Highlight Highlight Ich frage mich langsam, ob diese Initiative nicht einfach ein Ablenkungsmanöver ist. Gestern Abend in ECO ein eindrücklicher Bericht über die österreichische Möbelfirma XXXLutz, die sämtliche 18 Möbel-Pfister-Filialen, Interio und Möbel Hubacher geschluckt hat. Ein Riesen-Imperium, das IKEA die Stirn bieten will. Wo wird wohl XXXLutz künftig seine Belegschaft rekrutieren?

    Zu solch gigantischem "Ausverkauf der Heimat" schweigt die SVP und geht lieber den Weg des geringsten Widerstands - auf dem Buckel der kleinen Leute, die keine Lobby haben und vor denen sie sich nicht fürchten muss.
  • Wasnlos 15.09.2020 11:37
    Highlight Highlight SVP ins EDA-dann mal sehen....
  • Alice36 15.09.2020 11:36
    Highlight Highlight Sehen wir es doch mal realistisch. Über kurz oder lang wird die Schweiz zur einer Downtown Europas werden das liegt schon geographisch auf der Hand. Die Alpen werden zum Central Park der Reichen und Schönen und die Lebenshaltungskosten werden neue Gipfel erstürmen. Otto Normalo kann sich das Leben in der CH nicht mehr leisten und dann kann er die Früchte der Freizügigkeit geniessen und die CH verlassen und sich in an der Peripherie ein einen Fleck suchen wo es noch Platz hat. Das alles wird von der "CH Finanz AG" gefördert und auf unserem streben nach immer noch mehr Kohle aufgebaut.
  • T13 15.09.2020 11:31
    Highlight Highlight Es ist also OK wenn der Ausländer zum Minimallohn hier auf den Feldern und Baustellen arbeitet, meistens für SVPler, Abgaben an die AHV, ALV usw. zahlt, aber wenn den Job verliert soll er dahin zurück wo er hergekommen ist?
    • Korrektur 15.09.2020 15:28
      Highlight Highlight Nein es ist nicht Ok.
      Darum müsste ja gerade die PFZ abgesetzt werden. 🤷🏾‍♂️
    • T13 15.09.2020 17:12
      Highlight Highlight Der SVP und ihren Unterstützern gehts aber nicht darum diese low income jobs Schweizern zukommen zu lassen.
  • Hans.Hans 15.09.2020 11:19
    Highlight Highlight Eine quantitative Wachstums-Strategie in einem solch kleinen Land zu fahren ist dumm. Habt ihr noch nicht bemerkt, dass sich die Lebensqualität in der Schweiz in den letzten 20 Jahren massiv verschlechtert hat? Von dieser PFZ profitieren die reichsten 3%. Der Rest leidet darunter. Dabei ist die Produktivität pro Kopf seit Einführung der PFZ sogar gesunken. Dies daher, weil sich die Unternehmen aus einem Pool von 400 Mio. potentiellen Arbeitnehmern bedienen können und gar nicht mehr innovativ sein müssen. Zudem: Verträge mit Guillotine-Klauseln sind für die CH unwürdig. Weg damit.
    • Superreicher 15.09.2020 16:12
      Highlight Highlight Quantitative Wachstumsstrategie = Kapitalismus. Es ist mir nicht bekannt, dass die SVP je etwas gegen den Kapitalismus einzuwenden hatte.
  • Cpt. Jeppesen 15.09.2020 10:57
    Highlight Highlight Frage: Wenn die Personenfreizügigkeit so überhöht wird, weshalb stehen dann die Wirtschaftsverbände und alle anderen Parteien geschlossen dahinter?

    Antwort: Die Weltgeschichte ist eine Chronik der Irrtümer und des Herdendenkens...

    Aha, alle sind doof, nur der Köppel nicht.

    Der Rest des Interviews, für meinen Geschmack wurde da ein bisschen zu viel mit Wattebällchen geworfen.

    Köppels Tun und Handeln im privaten wie im geschäftlichen widerspricht weitreichend dem was er politisch predigt. Er ist ein politischer Brandstifter mit Spass daran zuzusehen wie sich die anderen streiten.
    • Chrisbe 15.09.2020 12:18
      Highlight Highlight Zitat:"Er ist ein politischer Brandstifter mit Spass daran zuzusehen wie sich die anderen streiten."
      Ein bisschen wie sein US-Idol mit dem Frettchen unter der Kappe.
      Bin ein äussert friedlicher und friedliebender Mensch aber bei dem Typen, völlig egal, was er von sich gibt, geht mir der Zeiger grad in den roten Bereich.
  • Badener 15.09.2020 10:05
    Highlight Highlight Mit der Kündigung der Bilateralen 1, auf das läufts hinaus, löst die SVP absichtlich Chaos aus um dirs dann zu bewirtschaften.
    Die Initiative löst keine Probleme, es entstehen viele Neue.
    • Fisherman 15.09.2020 22:11
      Highlight Highlight Das übliche SVP Vorgehen. Seit 30 Jahren von Blocher erfunden und patentiert.
  • waffel 15.09.2020 09:57
    Highlight Highlight "Ich habe schon viele Verträge abgeschlossen..." vermutlich konnte er dort jeweils hoch pokern und einen Komplett-Fail riskieren, weil er wusste, dass ihm Christoph oder Tito schon aus der Patsche helfen würden, wenn es schief gehen würde.
    Alle anderen müssen sich an die gegebenen Parameter und Regeln halten.
    Thema Raumplanung: DAS ist das eigentliche Problem, dass die Schweiz überall "ausfranst". All die Gemeinden, die ihre Bauzonen haben müssen, wo dann EFHs aufgestellt werden und die Leute mit Auto(!) in die Stadt pendeln. Die Zusammenhänge zu sehen wäre gar nicht so schwierig.
    • Fisherman 15.09.2020 22:12
      Highlight Highlight Nö. Aber die SVP will ja Zersiedlung und zubetonieren.
  • RicoH 15.09.2020 09:40
    Highlight Highlight In der Mitte des Artikels habe ich aufgehört zu lesen...

    "Mit der aktuellen Zuwanderung werden wir pro Kopf ärmer"

    Mit dieser und anderen Feststellungen lügt Köppel absichtlich (es wird ihm ja immer wieder eine überdurchschnittliche Intelligenz attestiert (?) ), damit er sein demagogisches Gesülze unter seine Leserschaft bringen kann.

    Fakt ist: ohne Zuwanderung hätten wir grössere Probleme (Stichwort: Jobs, die kein Schweizer zu diesen Bedingungen erledigen würde). Davon profitiert nun mal auch unser "Trump Versteher" – aber ja, das passt ihm halt nicht in seinen Kram...
    • Superreicher 15.09.2020 15:40
      Highlight Highlight Er lügt tatsächlich. In Wahrheit werden wir weder reicher noch ärmer. Das Wirtschaftswachstum entspricht ziemlich genau dem Bevölkerungswachstum.
  • Fretless Guy 15.09.2020 09:36
    Highlight Highlight Herr Köppel besuchen Sie bitte das nächste Konzert des Kammerorchester Kloten. Sie werden überrascht sein wie gut die spielen können. Danach können Sie ja mit PSK einen heben gehen. 😄
  • Amarillo 15.09.2020 09:30
    Highlight Highlight Nun, die eine oder andere Frage, die Köppel da aufwirft, ist durchaus berechtigt. Bezüglich Personenfreizügigkeit hatte aber W. Kielholz als (ursprünglicher) EU-Befürworter + FDP-Urgestein kürzlich eine bessere Idee, nämlich dass sich die CH mit anderen europ. Ländern zusammenschliessen solle, welche die (totale) Personenfreizügigkeit auch kritisch sehen, und diese mit Ventilklauseln einbremsen wollen. Das dürfte erfolgversprechender sein als die Initiative, welche aus Angst vor wirtschaftl. Repression - und nicht weil die Leute dagegen wären - ohnehin abgelehnt wird.
    • misohelveticos 15.09.2020 12:58
      Highlight Highlight Vorausgesetzt, die Aussagen von Hrn. Kielholz sind richtig wiedergegeben (Ich konnte keine Quelle finden!), ignoriert dieser Ansatz grundlegende Fakten.
      1. Die PFZ ist in §21 AEUV verankert. Der ist EU-Primärrecht u. nur durch e. europ. Konvent im ordentl. Verfahren änderbar. Es ist realitätsfern, dass eine Änderung d. PFZ vom Konvent vorgeschlagen würde.
      2. Kein EU-Land würde mit der CH zusammenspannen, um eine Grundfreiheit zu ändern!. DIe CH hat in EU-Gremien ein so miserables Standing, dass die EU eher geneigt ist, den Schweizer Sonderweg zu beenden, als der Schweiz entgegen zu kommen.
  • neutrino 15.09.2020 09:20
    Highlight Highlight Ich gebe Köppel Recht, wenn er sagt, dass Verhandlungsspielraum besteht. Sogar Liechtenstein konnte ein Spezialabkommen anstelle der PFZ verhandeln. Und rein wirtschaftlich ist Liechtenstein kein Non-Valeur: diverse Banken, Versicherer und auch Industriebetriebe sind mit teilweise sehr starker Marktposition in Europa dabei (Hilti, LGT, etc.).
    • Spitzbuab 15.09.2020 09:28
      Highlight Highlight Nur - Lichtenstein gehört zur EU und hat damit mehr Verhandlungsspielraum.
    • neutrino 15.09.2020 09:50
      Highlight Highlight Liechtenstein gehört nicht zur EU.
    • Qui-Gon 15.09.2020 09:56
      Highlight Highlight Tut es nicht. Aber zum EWR.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Grinch 15.09.2020 09:20
    Highlight Highlight Staus, Überbevölkerung, Bettlerbanden.. Herr Köppel weiss aber schon, dass Neu-Delhi nicht in der Schweiz liegt?
    • Qui-Gon 15.09.2020 15:34
      Highlight Highlight Haben die Bettlerbanden alle einen Arbeitsvertrag in der Schweiz? Nöd schlecht.
  • Firefly 15.09.2020 09:17
    Highlight Highlight Köppel führt eine Zeitung, ist gross in der Politik und tourte durch den Kanton Zürich. Sehen seine Kinder den Vater überhaupt ab und zu? Und wenn, dann bringt er ihnen ein Zückerli mit?
    • Fünf 15.09.2020 09:37
      Highlight Highlight Ja, ein Basler Leckerli von seiner Busenfreundin Magdalena.
    • SirStonealot 15.09.2020 09:49
      Highlight Highlight @Fünf Falsche Tochter. Das wäre dann Miriam.
    • Fisherman 15.09.2020 22:17
      Highlight Highlight RK leitet ein geschenktes Parteikäseblättchen.
  • Baba 15.09.2020 09:17
    Highlight Highlight Hätten die Eltern von Roger Köppels Mutter nicht in die Schweiz einwandern können, bzw. wären die Eltern seiner Frau nicht in der Schweiz aufgenommen worden, gäbe es die Familie Roger & Tien Köppel in dieser Form in Küsnacht nicht.

    Das jemand mit so einem Hintergrund dermassen gegen PFZ ist, irritiert mich immer wieder.

    Wie war das schon wieder mit dem Wasser predigen und Wein trinken....
    • Pisti 15.09.2020 13:14
      Highlight Highlight Die sind schon eingewandert bevor es die PFZ gab.
      Man kann auch nach der BGI noch in die Schweiz einwandern. Offensichtlich verstehen Sie eher nicht um was es bei der BGI geht.
    • Superreicher 15.09.2020 16:16
      Highlight Highlight So denken viele Einwanderer oder ihre Nachfahren, so auch Freysinger. Sie selbst hatten noch Glück, aber andere sollen draussen bleiben.
    • Ula 15.09.2020 17:48
      Highlight Highlight @Pisti
      Herr Köppel wettert auch gegen Asylsuchende. Dazu aber gehörten vor Jahren auch seine Frau und ihre Eltern als sie aus Vietnam kamen. Hätte es da einen Herr Köppel gegeben, hätte er sie eher nicht ins Land gelassen. Wie fühlt man sich da als Familie wenn der Eheman und Schwiegersohn Immer wieder solche Aussagen macht?! PFZ oder BGI hin oder her.
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  • neutrino 15.09.2020 09:13
    Highlight Highlight Bin zwar gegen die BGI, finde aber das Interview spannend. Weil generell frage ich mich: warum ist eine SP oder die Grünen so bedingungslos für die PFZ? Ich habe eher ein links-liberales Gedankengut und bin deshalb dafür, aber: eine Öffnung des Arbeitsmarktes wie durch die PFZ ist im Grundsatz eine sehr liberale und kapitalistische Massnahme, die auf einer weitgehend unbeschränkten Mobilität innerhalb Europas beruht. Das alles ist weder typisch sozialdemokratisch noch grün.
    • Korrektur 15.09.2020 09:38
      Highlight Highlight Ja, die Kündigung der PFZ sollte eigentlich ein linkes Anliegen sein.

      PFZ ist bester Raubtier-Kapitalismus.

      Ich verstehe dies auch nicht!
      🙈
    • RicoH 15.09.2020 09:44
      Highlight Highlight Soviel ich weiss, ist es trotzdem nicht so einfach, wie du das hier schilderst. Ist ja nicht so, dass jemand, der in die Schweiz will, automatisch eine Aufenthaltsbewilligung erhält. Daher gibt es die unbeschränkte Mobilität nicht – weder in der Schweiz, noch in Europa.
    • Wullepulli 15.09.2020 12:21
      Highlight Highlight Die Grünen des Kantons Tessin waren für die MEI anno dazumal. So geschlossen sind die Reihen bei den Linken nun auch wieder nicht. Und ich -als noch klassischer ü50 Büezer- fühle mich von der Akademikerpartei aka SPS schon seit Jahren nicht mehr vertreten. Darum werde ich Ja stimmen. Im Wissen, dass die Initiative keine Chance hat und bei einer überraschenden Annahme von Flury und Konsorten im Parlament eh zerpflückt würde. Die in Bern machen eh was sie wollen. Mehr als Zeichen setzen geht hier nicht.
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  • maylander 15.09.2020 09:12
    Highlight Highlight Auf der anderen Seite werden dann Firmen mit Steuerdumping in die Schweiz gelockt.
    Dann ist die Finanzabteilung in der CH und den Herkunftsländer entgehen Milliarden an Steuergelder. In der Schweiz treiben dann die Expats die Mieten in die Höhe.

    • Korrektur 15.09.2020 09:41
      Highlight Highlight maylander

      Firmen ins Land locken, versuchen alle Staaten zu machen.
      Es ist auch eine wichtige Aufgabe der Politik und Diplomatie, dies zu tun.

      Wo ist das Problem? 🤔
    • maylander 15.09.2020 16:09
      Highlight Highlight @Korrektur

      Oft wird einfach die Finanzabteilung in die Schweiz verlegt. Es gibt also keine neue Arbeitsplätze da die ja schon von Expats besetzt sind.
      Ein Teil der gesparten Steuern fliesst dann in den Schweizer Immobilienmarkt und treibt die Preise hoch.

  • Unicron 15.09.2020 09:11
    Highlight Highlight "Das Paradebeispiel dafür sind die flankierenden Massnahmen, die uns eine Lohnpolizei, Gesamtarbeitsverträge, Mindestlöhne und weitere Einschränkungen beschert haben."

    Immerhin gibt er mal ganz offen zu dass die Initiative nur dazu da ist, dass die Firmen Dumping-Löhne einführen können.
    • Wullepulli 15.09.2020 12:24
      Highlight Highlight Die flankierenden Massnahmen sind die goldenen Füllhörner der Gewerkschaften welche damit die SP finanzieren. Was im Gegensatz zu RK die Linken bis heute nicht zugeben wollen. Die leiden nämlich dort genau so wenig am Helfersyndrom wie anderswo.
  • Superreicher 15.09.2020 09:03
    Highlight Highlight "Was würde passieren, wenn die Wiener Philharmoniker mit der Dorfmusik Kloten ein Freizügigkeitsabkommen für Musiker hätten? Dann hätte vor allem die Dorfmusik einen Vorteil." Wieso? Das verstehe ich nun nicht. Es kommt doch auf die Bedürfnisse dieser beiden Ensembles an. Und die bestimmen diese selbst. Wenn es nach dem Willen der SVP ginge, würde das der Staat bestimmen, und nicht mehr die Unternehmen (resp. in diesem Fall die Vereine).
    • Qui-Gon 15.09.2020 10:00
      Highlight Highlight Wenn die Dorfmusik Philharmoniker holt und sich immer noch Dorfmusik nennt, ist das ihre Sache...
    • Korrektur 15.09.2020 10:14
      Highlight Highlight Superreicher

      Er meint damit, dass wenn man die Personalchefs bestimmen lässt, wer ins Land kommen, dies ein Schaden für alle bedeuten kann.

      Bei den Philharmoniker ist es ja auch nicht der Mann an der Tuba welcher bestimmt, wer die erste Geige spielt.
    • misohelveticos 15.09.2020 15:16
      Highlight Highlight @Korrektur, Du hast aber schon mal gehört, dass die SVP nicht müde wird zu betonen, dass die Schweizer Wirtschaft immer die Leute bekommen wird, die sie braucht? Und wer bestimmt, welche Leute die Wirtschaft barucht?
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  • De-Saint-Ex 15.09.2020 09:01
    Highlight Highlight Dem Köppel sowie der SVP ganz allgemein, geht es längst nicht mehr um die BGI... das Thema ist ausgelutscht. Als nächstes wird der totale Angriff auf die Sozialwerke geblasen.
    • Korrektur 15.09.2020 09:42
      Highlight Highlight De saint

      Die PFZ ist langfristig gesehen, der totale und perfekte Angriff auf die Sozialwerke.
    • Qui-Gon 15.09.2020 10:01
      Highlight Highlight Die SVP steht für eine zutiefst asoziale Politik. Das Ausländergeschrei ist nur Tarnung für gewisse Wählerkreise.
    • misohelveticos 15.09.2020 15:26
      Highlight Highlight @Korrektur, die BGI ist ein Angriff auf die Grundwerte der Europäische Union. Sollte die EU zu dem Schluss kommen, dass seitens d. CH kein Interesse an der Anwendung von Art. 8 EUV besteht (nach den Anti-EU-Initiativen im 2-3 Jahresrhythmus kann man darauf kommen), werden Eure Sozialwerke noch ein grösseres Problem haben, aber dies wird noch marginal sein, gegen die anderen Möglichkeiten, die sich der EU dann bieten, die Schweiz als gewöhnlichnen Drittstaat zu behandeln,.
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  • Dr no 15.09.2020 09:01
    Highlight Highlight Sehr gut Herr Köppel. Jedes Land steuert seine Einwanderung selbstständig. Auch solche die noch massenhaft Platz hätten wie USA, Australien. Aber nein, wir die kleine Schweiz, die eh schon zu wenig Platz hat, öffnen die Türe sperrangelweit. Es kann einfach nicht sein, dass Schweizer Kids an der Schule Minderheiten darstellen.
    • Unicron 15.09.2020 10:00
      Highlight Highlight Die Schweizer sind in der Schule eine Minderheit, weil Herr und Frau Schweizer seit vielen Jahren eine rückläufige Geburtenrate haben. Ohne Zuwanderung würde die Schweizer Bevölkerung abnehmen, und Sozialwerke wie die AHV würden nicht mehr funktionieren.
    • karl_e 15.09.2020 10:28
      Highlight Highlight @Unicron: Die Zuwanderung verschiebt die demographischen Probleme der Schweiz ein paar Jährchen in die Zukunft. Also keine nachhaltige Lösung.
    • Dr no 15.09.2020 10:35
      Highlight Highlight unicron: das ist einfach falsch. kleiner Denkfehler: die zugewanderten, die beziehen irgendwann auch AHV ! und dann wie willst du das decken ? durch noch mehr Zuwanderung ? Und nein wir sind nicht wegen der Geburtenrate in der Minderheit, sondern weil die Zuwanderung explodiert.
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  • Superreicher 15.09.2020 08:59
    Highlight Highlight "Wegen der Personenfreizügigkeit ist der freie Arbeitsmarkt mit freier Lohnbildung und freier Anstellung bedroht. Dieser aber macht die Schweiz für Firmen attraktiv." Genau. Und genau DESHALB ist die Zuwanderung so hoch. Und genau DAS (= ein uneingeschränkter Arbeitsmarkt, ohne Mindestlöhne usw.) will ja die SVP fördern!
    • Korrektur 15.09.2020 09:49
      Highlight Highlight Superreicher

      Ähäm... die SVP bekämpft aber die freie Zuwanderung. 🤔
  • Bert der Geologe 15.09.2020 08:58
    Highlight Highlight Hr. Köppel will nicht, "dass ein paar Unternehmer allein nach Belieben bestimmen können, wen sie ins Land holen". Er will offenbar, dass dies ein paar Beamte nach Beamtenlogik machen. Hey Hr. Köppel, sie sind in der SVP, die ist gegen eine Staatsdiktatur und für die Unternehmer im Fall !!
    • Superreicher 15.09.2020 11:50
      Highlight Highlight Die SVP zieht bei der Zuwanderung eine planwirtschaftliche Lösung vor, ungeachtet den Bedürfnissen der Unternehmen.
  • Korrektur 15.09.2020 08:51
    Highlight Highlight Die Schweiz ist bekanntlich eine Insel des Wohlstands.

    Ist ja logisch, dass dies viele Leute aus der EU anzieht.

    Es ist damit aber auch logisch, dass sich dieser Wohlstand langfristig gegen unten, Richtung EU Schnitt anpassen wird.

    Wie eine offene Milchtüte welche im Ozean schwimmt ist halt irgendwann keine Milch mehr drinnen.

    Viele Gegner dieser Initiative sind sich dem nicht bewusst oder begrüssen diesen Wohlstands-Verlust im Sinne einer gerechten „Strafe“ für die CH.

    Mir ist es egal, da ich vermögend genug bin.

    Aber verstehen tue ich es nicht.
    • Superreicher 15.09.2020 11:51
      Highlight Highlight Du kannst dir eine Win-Win-Situation nicht vorstellen?
    • Korrektur 15.09.2020 14:16
      Highlight Highlight Superreicher

      Vielleicht, aber nur ohne PFZ. Den diese ist das Trojanische Pferd, welches wir uns von der EU aufs Auge haben drücken lassen.
    • misohelveticos 15.09.2020 14:54
      Highlight Highlight Denkfehler d. schweizer EU-Null-Raffer. Der Wohlstand d. Schweiz wird zum grössten Teil aus d. EU-Binnenmarkt generiert (rund 52% Export Schweiz-EU in Zahlen. EDA, 2019), während 7% Export d. EU in d. CH nicht essentiell f. d. EU-Wirtshaftsentwicklung sind.
      Ohne privilegierten Marktzugang hat d. EU Möglichkeiten, den schweizer Wohlstand erheblich einzuschränken, wenn nicht gar zu vernichten. Auch hier lügt Köppel, weil d. FHA 1972 nicht Marktzugang, sondern Zollfreiheit u. Mengen regelt und zwar nur f. Industriegüter. Der Marktzugang d. CH hängt u.A. stark vom Konformitätsabkommen d. Bila I.
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  • Fisherman 15.09.2020 08:44
    Highlight Highlight Das Freihandelsabkommen ist weg. Es wurde explizit mit den Bilateralen Verträgen ersetzt.
    Plus die Bilateralen Verträge sind für die KMU wichtig, wegen der Akzeptanz der technischen Normen (Vertrag über die technischen Handelshemmnisse).
    • Wullepulli 15.09.2020 12:27
      Highlight Highlight Ohne Abkommen gelten die WTO Regeln. Sind allerdings nicht so ausgebaut.
    • misohelveticos 15.09.2020 15:08
      Highlight Highlight Nein @Fisherman, es ist explizit nicht weg, aber es entfaltet primär Wirkung bei Zöllen u. Mengenbegrenzungen im Beeich Industriegüter ( Kapitel 25–97 d. Harmonisierten Systems zur Bezeichnung und Kodierung von Waren). Es garantiert nicht das in Verkehr bringen im Binnenmarkt. Akt. Beispiel:
      Schweizer Medizintechnik ist vom FHA abgedeckt, unterliegt keinen Zöllen, dürfte aber in d. EU wegen fehlender Konformitätserklärung nicht verkauft werden, wenn d. EU nicht wegen Corona d. Anwendung d. Medizinprodukteverordnung EU 2017/745 verschoben hätte. Insofern lügt Köppel mit seinen Aussagen zum FHA!
    • misohelveticos 15.09.2020 15:32
      Highlight Highlight @Wullepulli, die WTO Regeln sehen vor allem Zölle vor, wenn es kein Freihandelsabkommen gibt.
      Bei Lebenmitteln gibt es zwischen der CH und der EU keines. Dort ist der Handel durch Landwirtschaftsabkommen in den Bila I+II abgedeckt. Nach WTO würde Emmentaler in der EU rund 40% teurer, italienischer Mozzarella kostet die Schweizer circa 40% mehr.
      Sagt natürlich von der schweizer EU-Null-Raffern niemand laut.
  • Kontrovers 15.09.2020 08:34
    Highlight Highlight Die PFZ und einhergehend die Bilateralen1 sind
    „nice to have“ aber nicht überlebensnotwendig. Natürlich ist es für ein Unternehmer einfacher mit der PFZ im Rücken Arbeitnehmende im Ausland zu rekrutieren,, Ohne ist es vielleicht etwas aufwändiger, aber kontrollierter,
    Wenn ich in einem Haus in den 3. Stock muss, ist es mit dem Lift einfacher als ohne, Aber auch ohne Lift ist das Erreichen des 3. Stockwerkes mach- und zumutbar!
    • bokl 15.09.2020 08:45
      Highlight Highlight Aber wenn du ein Haus mit Lift baust, nagelst du 5 Jahre später auch nicht die Lifttüre zu, nur weil es ja auch eine Treppe hat.
    • Korrektur 15.09.2020 08:54
      Highlight Highlight boki
      Wenn dich die Kosten für das Betreiben des Lifts in den Ruin stürzen, wäre es aber besser!
      👆
    • Cpt. Jeppesen 15.09.2020 11:07
      Highlight Highlight @Kontrovers: Du hast es nicht verstanden, oder? Die PFZ ist einer der vielen Verträge im Rahmen der Bilateralen. Fällt die PFZ weg, sind die anderen Verträge ungültig, da diese alle auf die PFZ aufbauen. Es geht um mehr, es geht darum, dass du einfach in der EU geschäften darfst. Du darfst einfach Produkte dort hin verkaufen, ohne dass für jedes Produkt eine technische Prüfung gemacht werden muss. Es geht um die gegenseitige Anerkennung der jeweils geltenden Gesetze. Wenn wir die PFZ raus nehmen, dann erkennen wir per Jura die anderen Gesetze nicht mehr an. Somit ist alles ungültig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nötzli 15.09.2020 08:29
    Highlight Highlight Beni Thurnheer wurde mal als Schnurri der Nation bezeichnet, in Tat und Wahrheit ist dies der Roger Köppel. Immer einen flotten Spruch drauf, verschweigt aber geflissentlich, dass genau die Wirtschaft diese Leute in die Schweiz holt. Genau auf diesen Punkt hat er im Interview nicht geantwortet, sondern schnell das Thema geändert. Er würde sich besser mal im Nationalrat für das was er gewählt wurde einsetzen und nicht immer die Liste der Abwesenden anführen. Aber eben Schnurri der Nation, dies aber nicht wie bei Beni Thurnheer liebenswert gemeint.
    • Korrektur 15.09.2020 09:05
      Highlight Highlight Nötzli

      „..dass genau die Wirtschaft diese Leute in die Schweiz holt„

      Na und? Er ist ja auch nicht der Sprecher der Wirtschaft. (Dies ist die Economiesuisse).

      Aber grundsätzlich haben Sie nicht Unrecht.

      Ich verstehe einfach NICHT, weshalb diese Initiative nicht von links kommt.
    • Superreicher 15.09.2020 11:52
      Highlight Highlight @Korrektur

      Die Initiative kommt ja von "links", von der "linken" Volkspartei. Wer sich für Planwirtschaft einsetzt, ist "links".
    • Juliet Bravo 15.09.2020 11:54
      Highlight Highlight Wegen der Flankierenden Massnahmen gegen Lohndumping.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ernst-August Dölle 15.09.2020 08:22
    Highlight Highlight Wer kümmert sich neben dem Job in vielen Sportvereinen ehrenamtlich um die Kinder der Philharmoniker? Viele viele 'Zuwanderer'. Wer versorgt sie in den Spitälern? All die unmotivierten und schlecht qualifizierten Dorfmusiker?
    Ich denke, Kinder sollten in einer Umgebung aufwachsen, in der Respekt gegenüber den Mitmenschen wichtig ist. Eigentlich ein Wert, für den die Schweiz bekannt ist.
    • Dr no 15.09.2020 08:54
      Highlight Highlight Warst du schon mal an einem Fussballmatch von Junioren ? Da wird kein Deutsch gesprochen. Weder von den Spielern noch von den Trainern.
    • Eskimo 15.09.2020 08:58
      Highlight Highlight Zuwanderer in den Spitälern braucht es weil immer mehr Zuwanderer versorgt werden müssen. Ein Teufelskreis...
    • Korrektur 15.09.2020 08:59
      Highlight Highlight Ernst
      Da haben Sie recht. Wir sprechen hier aber nicht von Respekt, sondern vom Versuch, den Wohlstand für alle Zu erhalten.
      Wenn Sie ihre Whg. beheizen müssen, weil Sie frieren, lassen Sie ja auch nicht die Eingangstür offen?
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  • Hierundjetzt 15.09.2020 08:11
    Highlight Highlight Das wir ein neues Sozialwerk für Ü55 erhalten, hat auch mit der PFZ zu tun.

    Das wir seit ca 20 Jahren nur noch ein internes Wachstum haben -allein wegen der Zuwanderung, stimmt auch

    So ehrlich müssen wir also schon sein.

    Trotzdem ist die Initiative der falsche weg zum die existierenden Problem zu lösen.
    • Kanischti 15.09.2020 08:58
      Highlight Highlight Vor über 2 1/2 Jahren wurde mit der Unterschriftensammlung der BGI gestartet. Von Anfang an wurde diese Initiative von allen anderen Parteien torpediert.

      Erst jetzt kommen alle anderen Parteien und sagen: "wir müssen dieses Problem auf andere Weise lösen."

      Ja wie denn?

      Die Zeit zu reagieren und einen anderen Vorschlag zu bringen, wäre da gewesen.
      Leider ist von da bis jetzt rein gar nix gekommen.

      Ein zutiefst beschämendes Verhalten!
    • Fisherman 15.09.2020 09:20
      Highlight Highlight @Hierundjetzt
      Die Überbrückungsrente ist nur für ü60. Und sie hat zum Teil mit der PFZ zu tun, sie auch mit der Globalisierung zu tun, sie hat auch mit dem ultraliberalen Turbokapitalismus zu tun.
      Und ja, wir sollten dringend darüber reden. Ich warte seit 20 Jahren, dass die SVP sich konstruktiv einem Dialog öffnet, und über ein vernünftiges Verhältnis zwischen CH und EU mit allen Sozialpartner und allen Beteiligten spricht. Aber solange nur Holzhammer Initiativen von der SVP kommen, können wir leider nicht mit ihnen konstruktiv zusammenarbeiten.
    • Kanischti 15.09.2020 13:37
      Highlight Highlight @Fisherman. Ok, die SVP passt Ihnen nicht.
      Sie scheinen eher links zu stehen.

      So viel ich weiss, gibt es Linksparteien in der Schweiz, die sich den Problemen durch die PFZ annehmen könnten.

      Nur, das tun sie eben nicht. Es scheint ganz so, als gäbe es dieses Problem für die nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 15.09.2020 08:01
    Highlight Highlight ... oder wie eine Wärmepumpe.
    Wir stecken einen Teil Energie rein und erhalten 4 Teile Energie zurück!
    Ist doch toll!
    Und im Sommer kann die Wärmepumpe erst noch zum Kühlen verwendet werden.
    Europa und Personenfreizügigkeit sei Dank!
    • Korrektur 15.09.2020 09:00
      Highlight Highlight Oh nein...🙈
  • Spitzbuab 15.09.2020 08:00
    Highlight Highlight Köppel sagt:"Wir haben keine Kündigungsinitiative lanciert. "
    Doch! Zum Start der Initiative hat die SVP selber dieser den Titel "Kündigungsinitiative" gegeben.
    Herr Köppel - schon vergessen??
    • Kontrovers 15.09.2020 08:21
      Highlight Highlight Bevor die Initiative lanciert wurde, haben einzelne Exponenten davon gesprochen; eine Kündigungs-Initiative lancieren zu wollen. Die Partei hat aber entschieden, die Zuwanderung zu begrenzen und deshalb eine Begrenzungs-Initiative lanciert, ist das so schwer zu verstehen?
    • Spitzbuab 15.09.2020 08:53
      Highlight Highlight Der Text der Initiative stand schon, als die Herren gemerkt haben, dass sie mit diesem Namen zu viel aufwirbeln.
      Defacto ist es eine Kündigungsinitiative.
      Oder welcher naive Schweizer denkt schon dass man innerhalb 1 Jahres mit der EU einen Deal aushandeln kann?
    • Fisherman 15.09.2020 09:23
      Highlight Highlight Natürlich ist es die Kündigungsinitiative. Und Köppel weiss das ganz genau. Aber einfach lügen, wie seine Freunde Trump und Bannon.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ökonometriker 15.09.2020 08:00
    Highlight Highlight Es stimmt, dass Unternehmer einen Fehlanreiz haben, über PFZ-Arbeitskräfte Lohnduming zu betreiben und die Sozialwerke auszuhöhlen. Aber ist eine Kündigung der PFZ da der richtige Weg? Alternativ könnte man Unternehmen die Ausländer ins Land holen verpflichten, für deren allfälligen Sozialkosten aufzukommen, bis sie die Niederlassungsbewilligung C haben. Dann lohnt sich Lohndumping nicht mehr.

    Die Überlastung der Infrastruktur wiederum könnte man durch vorausschauende Investitionen relativ einfach beheben. Hier ist der Leidensdruck offenbar einfach noch nicht gross genug.
  • K1aerer 15.09.2020 07:50
    Highlight Highlight Auf der einen Seite verstehe ich ihn, aber auf der anderen Seite glaubt er wirklich, dass die EU bereit ist, mit uns zu verhandeln oder sich mit alten Verträgen rumzuschlagen? Vorallem was ist mit dem Strommarkt, all diese Abkommen fallen dann weg. Ja den Knebelvertrag haben wir, aber was kann man noch machen?
    • misohelveticos 15.09.2020 15:53
      Highlight Highlight Es ist sicher, dass die EU nicht verhandeln wird! Die Forderung an die EU auf die PFZ zu verzichten, von der Wertigkeit ist ungefähr so, als ob die EU von der Schweiz verlängen würde, das fakultative Referendum zu beseitigen. Wie würde dich CH darauf reagieren?
      Die EU kann sich ein Nachgeben der CH gegenüber auch deshalb nicht leisten, weil dann sofort BoJo und andere auf der Matte stehen würde und auch den Foifer unds Weggli fordern würden.
  • Yunnan 15.09.2020 07:48
    Highlight Highlight "Sie sollte sich ein Beispiel an Boris Johnson nehmen."

    😂
    • Fisherman 15.09.2020 09:24
      Highlight Highlight Ja, Boris fährt gerade die UK mit Vollgas gegen die Wand.
    • misohelveticos 15.09.2020 15:55
      Highlight Highlight Gerne, Schweizer als Drittstaatler mit Visumspflicht (weil Ihr keinen Austrittsvertrag hättet, der die Visumspflicht verhindert noch einen Assoziationsvertrag, der die 90-Tage-Regel ermöglchen würde). Wenn ich das noch erleben könnte ...
  • Oigen 15.09.2020 07:45
    Highlight Highlight "Mit der aktuellen Zuwanderung werden wir pro Kopf ärmer."

    Nicht eher weil ihr Wirtschaftsheinis keine Lohnerhöhungen geben wollt, aber das Leben an sich teurer wird?
  • Oigen 15.09.2020 07:43
    Highlight Highlight "Das Paradebeispiel dafür sind die flankierenden Massnahmen, die uns eine Lohnpolizei, Gesamtarbeitsverträge, Mindestlöhne und weitere Einschränkungen beschert haben"

    Ja echt sch..., dass wir Arbeitnehmerschutz haben, kann man keine Sklaven im Keller halten, nicht wahr Roger?
  • anundpfirsich 15.09.2020 07:41
    Highlight Highlight Ähm, ei Frag: Woher stammt ihri Frau? Ok, ade Messi!
    • runthehuber 15.09.2020 08:19
      Highlight Highlight Und wo haben Sie jahrelang gearbeitet...
    • Nötzli 15.09.2020 08:32
      Highlight Highlight Ja. Und woher kommt seine Sekretärin, solche Fachkräfte gibts in der Schweiz ja nicht. Eben nichts anderes als Schnurri der Nation.
    • Korrektur 15.09.2020 08:38
      Highlight Highlight Pfirsich
      Wir sprechen hier von Arbeitsplätzen die durch Zuwanderung bedroht sind.
      Nicht von Frauen?
      🤔
    Weitere Antworten anzeigen
  • landre 15.09.2020 07:36
    Highlight Highlight In (gewissen) Grenzkantonen wirkt die PFZ ganz anders als anderswo in der Schweiz. Daher ist die Äusserung "offener Kühlschrank" gar nicht so deplatziert/ deplatzierend...
    Was aber diese spezifische inhaltlich abstruse und absurde BGI nicht halt- unterstützbarer macht. Leider.
    • MarGo 15.09.2020 07:58
      Highlight Highlight Was genau meinen Sie damit? Ohne Arbeitsvertrag läuft nichts, egal in welchem Kanton...

      Bringen Sie mir die Schweizer, die für 23.59/Std (brutto, mit Ferien-/Feiertags- und Anteil 13.-Anteil) den ganzen Tag die gleiche stupide Arbeit machen und ich stell sie sofort ein...
      Ich will nicht sagen, dass es die nicht gibt - aber die Nachfrage ist hier nun mal grösser als das "Schweizer Angebot"... ohne Grenzgänger würde nichts funktionieren! Das weiss auch die SVP - insbesondere die EMS Chemie... Aber wie soll man sonst die Schäfchen im Zaum halten, wenn man nichts anderes zu bieten hat...
    • landre 15.09.2020 08:15
      Highlight Highlight @MarGo

      Abgesehen davon dass mich Parteien-Konflikte nicht interessieren da diese meisten populistisch geprägt sind und somit nur ablenkend wirken oder gar auf Ideologien bzw purer Esoterik basieren...

      Konkret, wo würden Sie mich einstellen für 23.59?

      Und nebenbei, die "Gesamtarbeitsverträge" sind auch nicht mehr das was sie einmal waren. Und mittlerweile sind wir in der Schweiz sogar bei der juristisch bzw sozio-ökonomisch dekadenten Form der "Normalarbeitsverträge" (siehe Webseite SECO) angekommen...Das sind doch ganz klare Tendenzen, oder nicht?
    • MarGo 15.09.2020 08:27
      Highlight Highlight Im Grossen und Ganzen handelt es sich dabei um folgende Jobs:

      Maschine bestücken mit Rohmaterial
      Maschine produziert
      Der Maschine das Produkt entnehmen und verpacken
      Maschine bestücken mit Rohmaterial....
      Von diesen Maschinen hat man dann so 5 bis 8 Stück und rennt von einer zu der nächsten... Über dir ein Screen, der zeigt, ob du auch die geforderte Stückzahl schaffst, schön in grün und roten Zahlen, damit dich der Abt-leiter schon von weitem zusammenscheissen kann, wenns rot blinkt.
      cool oder? ;)

      Und na ja, ohne die GAVs sähe es noch weit schlimmer aus - siehe FL mit EU-Löhnen (12.50/Std)
  • Pachyderm 15.09.2020 07:35
    Highlight Highlight So wie Köppel über Gesamtarbeitsverträge und Mindestlöhne spricht, als wäre das was schlechtes, zeigt wieder mal deutlich wie sehr die SVP eine „Partei für die Büezer“ ist.
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 15.09.2020 07:31
    Highlight Highlight Ah ja, was ich noch fragen wollte: Wer von euch hat ein Schloss am Kühlschrank? Also meiner ist immer offen, da nicht abgeschlossen. Ist ja eben kein Schloss dran. 🤦🏻‍♀️🤦🏻‍♂️
  • leu84 15.09.2020 07:26
    Highlight Highlight Der teure Roquefort an der Goldküste darf kommen, der Brie nicht. Kennen wir aus "Schweizermacher"

    Nebenbei angemerkt, ein EU-Bürger kann nur in die Schweiz arbeiten, wenn er einen gültigen Arbeitsvertrag einer Firma in der Schweiz hat.
    Der Pole oder Portugiese kann hier arbeiten, wenn ein Bauer oder sein Vermittlungsbüro diese anstellt. Ähnliches mit Bauarbeiter oder Pflegepersonal aus Ungarn, Deutschland oder Italien. Vielleicht sollten einige SVP-UnternehmerInnen bei sich selbst anfangen.
    • Fisherman 15.09.2020 08:53
      Highlight Highlight Ja die SVPler sollten dringendst bei sich anfangen. Aber das ist so mühsam. Und dann müsste man ja auch noch selbst denken und am Ende noch selbstständig entscheiden. Ui ui ui.
    • Dr no 15.09.2020 08:58
      Highlight Highlight ja aber ein EU Bürger kann in die Schweiz kommen um sich hier einen Job zu suchen 3 Monate lang
    • Thomas G. 15.09.2020 10:35
      Highlight Highlight Stimmt einfach nicht! Jeder kann für drei Monate hier herkommen und eine Stelle suchen. Und ALV beziehen bis dahin!
    Weitere Antworten anzeigen
  • CalibriLight 15.09.2020 07:22
    Highlight Highlight Köppel würde sich als Verschwörungsschwurbler auch nicht schlecht machen.
  • Goldjunge Krater 15.09.2020 07:17
    Highlight Highlight Danke für dieses tolle Interview! 👌
    • trio 15.09.2020 08:58
      Highlight Highlight Ist wirklich ein lustiges und unterhaltsames Interview 😂 wenn das Thema nicht so ernst wäre 👌
    • Superreicher 15.09.2020 12:03
      Highlight Highlight Nein, ist doch gut, so erfahren wir die Meinung von Roger Köppel. Diese ist allemal interessant, auch wenn man anderer Meinung ist. Wobei, mich interessiert das Thema nicht mehr wirklich, zu abgelutscht. Diese ganzen SVP-Initiativen sind irgendwie mittlerweile kalter Kaffee.
  • Platon 15.09.2020 07:16
    Highlight Highlight Da! Schaut! Schon in der 4. Frage gibt er zu, dass er die FlaM abschaffen will! Das ist das eigentliche Ziel der Initiative, sie ist ein Türöffner für Lohndumping! Die FlaM sorgen lediglich für Minimalstandards und kosten kaum Verwaltungsaufwand. Wenn man sich bei der SVP sowieso sicher ist, dass die Löhne durch die Begrenzung der Zuwanderung steigen würden, wieso will man dann die Minimalstandards angreifen?! Das Ziel ist klar! Sie wollen die Minimalstandards unterschreiten!
    Von mir aus könnte man die PFZ locker künden, ich fürchte einfach der Arbeitsmarkt würde noch asozialer!
  • LURCH 15.09.2020 07:16
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • wasps 15.09.2020 07:09
    Highlight Highlight Im Westen nichts Neues. Die gleiche alte Leier. Konstruktive Lösungsansätze? Nada.
    • Kanischti 15.09.2020 13:59
      Highlight Highlight Ja, von wem sollten die Ihrer Meinung nach "konstruktiven Lösungsansätze" denn kommen?

      Bin gespannt...
  • AngelitosHE 15.09.2020 07:03
    Highlight Highlight Wie immer ist das, was die SVP sagt, das Allerheilmittel ohne negative Konsequenzen.

  • Frankygoes 15.09.2020 07:01
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    • leu84 15.09.2020 07:29
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • Liselote Meier 15.09.2020 07:01
    Highlight Highlight Ein Vertreter der übelsten Kapitalistensorte.

    „Viele Leute kommen zum Arbeiten ins Land, verlassen es im Fall der Arbeitslosigkeit aber nicht mehr“

    Das ist der Kern und um nichts anderes geht es, Ausbeutung von Rechtlosen ausländischen Arbeiter.
    • Lioness 15.09.2020 08:20
      Highlight Highlight Wie heisst es so schön: wir haben Arbeitskräfte gerufen, es kamen Menschen.
    • Korrektur 15.09.2020 08:35
      Highlight Highlight Liselote

      Sie ignorieren, dass er damit aber den inländischen Arbeitnehmer schützt.
      Und genau dies ist aus meiner Sicht aber die Aufgabe der CH Politik.

      Der Internationalismus der SP ist für Innländer verheerend.
    • Elpolloloco 15.09.2020 08:46
      Highlight Highlight naja, grad rechtslos sind die Arbeitnehmer aus der EU nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Meinung 15.09.2020 06:47
    Highlight Highlight Hat es Licht in Köppel's Kühlschrank 🤔

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