Schweiz
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Interview

«Die Jungen sind derzeit die Treiber der Corona-Epidemie»

Der Präsident der Kantonsärzte, Rudolf Hauri, spricht über den Anstieg der Infektionen, die Jugend als Verbreiter der Seuche und ein neues Problem beim Contact Tracing.

Pascal Ritter / CHMedia



Der oberste Kantonsarzt, Rudolf Hauri, fordert mehr Kontrollen der Quarantäne-Einhaltung von Reisenden aus Risikoländern. (Archivbild)

Rudolf Hauri Bild: sda

Das Coronavirus ist wieder auf dem Vormarsch. Am Mittwoch vermeldete das Bundesamt für Gesundheit (BAG) 193 Neuinfektionen. Am Dienstag waren es 132. Am Samstag finden Feiern zum 1. August statt.

Viele offizielle Anlässe wurden abgesagt, die Party verschiebt sich ins Private. Zuletzt kam es aber gerade an Geburtstags- und Familienfesten vermehrt zu Ansteckungen. Der Kanton Thurgau mahnt deshalb zur Vorsicht. Händeschütteln, Küsschen oder Umarmungen sollten vermieden und Hygieneregeln eingehalten werden. Auch das BAG interessiert sich neu für Infektionen an privaten Festen und hat sie als Analysekategorie aufgenommen, wie es auf Anfrage von CH Media heisst.

Kantonsärztepräsident Rudolf Hauri spricht im Interview über private Feste und das Virus. Und er stellt ein neues Problem bei der Rückverfolgung von Infektionen fest.

Rudolf Hauri, im Kanton Thurgau gab es viele Ansteckungen an Privatpartys. Sind sie ein Problem?
Rudolf Hauri: Das Phänomen ist auch in anderen Kantonen zu beobachten, in Genf etwa oder im Kanton Zug, wo ich Kantonsarzt bin. Private Anlässe können bei der Übertragung des Virus eine Rolle spielen.

Wie kann man sich an solchen Festen anstecken?
Die Übertragung geschieht über die Atemwege. Man kommt sich näher oder trinkt aus der gleichen Flasche.

THEMENBILD --- GASTROBETRIEBE MACHEN WEGEN CORONA-MASSNAHMEN ZU WENIG UMSATZ -- Une serveuse avec un masque porte des bieres sur un plateau aux clients de la terrasse des Grandes Roches sous les arches du Pont Bessieres lors de la crise du Coronavirus (Covid-19) le samedi 16 mai 2020 a Lausanne. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Bild: KEYSTONE

Kann man sich durch einen Schluck aus der Bierflasche anstecken?
Es gibt noch keine eindeutigen Studien, aber erste Hinweise. Es geht nicht um die Flüssigkeit, sondern um den Flaschenhals. Das Virus ist an Oberflächen nachweisbar und könnte in den Rachen gelangen, wenn man aus der Flasche einer infizierten Person trinkt. Einzelne Patienten haben die Vermutung geäussert, dass sie sich so angesteckt haben.

Das Wetter ist gut, die 1.-August-Feiern dürften draussen stattfinden. Dort sind Ansteckungen aber selten, oder?
Tatsächlich geschehen die meisten Ansteckungen drinnen. Mir sind aber auch Fälle bekannt, in denen Personen draussen eng zusammen gesessen sind und sich eben ein Bier geteilt haben.

Offizielle Feste mit Schutzkonzept wurden abgesagt. Private finden statt — oft ohne Schutzkonzept. Ist das nicht widersinnig?
Das ist nicht so eindeutig. Private Feiern haben den Vorteil, dass eine gewissen soziale Kontrolle stattfindet. Die Teilnehmer kennen sich meist und achten vielleicht sogar besser aufeinander als an einem grossen anonymen Fest. An einem solchen hält man vielleicht weniger Abstand, weil man die anderen weniger als Persönlichkeiten wahrnimmt. Das könnte dazu führen, dass es insgesamt weniger Übertragungen an privaten Festen gibt, zumal diese viel weniger Personen umfassen. Ich gehe davon aus, dass sich Menschen, die nicht ganz sicher sind, ob sie gesund sind, vielleicht auch eher an ein öffentliches Fest gehen, als zum Beispiel der Einladung der eigenen Eltern zu folgen.

Aber nach ein paar Bier und einem gemeinsam verbrachten Abend im Freundeskreis rückt man eher zusammen?
Das ist so. Der Alkohol führt dazu, dass man die Regeln eher bricht, das kann aber an einem grossen Fest genauso passieren. Es gibt eben im Umgang mit Corona keine Patentlösung. Wenn alle den Abstand einhalten, gibt es kaum Übertragungen, aber es ist illusorisch, dass sich alle immer überall daran halten.

Viele verzichten aufs Küssen, umarmen sich aber. Ist eine Umarmung sicherer als Küsschen?
Der Abstand wird bei einer Umarmung genauso unterschritten wie beim Küssen. Die Hauptproblematik bleibt: Die Atemwege kommen sich nahe. Bei jedem Atemzug verteilen sich Partikel. Die Ansteckungsgefahr nimmt mit Nähe exponentiell zu. Hinzu kommt, dass eine infizierte Person bestimmt auch Viren an den Kleidern hat. Berührt man diese mit der Hand und fasst sich danach ins Gesicht, kann man sich zumindest in der Theorie anstecken.

Die aktuelle Zahl der Ansteckungen pro Tag ist wieder bei knapp 200. Wo stecken sich die Leute an?
Wir stellen tatsächlich eine Zunahme der Übertragungen fest. Sie geschehen in Clubs und bei anderen Freizeitaktivitäten. Ein guter Teil der Fälle wird durch Reisenden verursacht, die sich im Ausland angesteckt haben. Es ist aber schwierig, das auseinanderzuhalten. Wir haben festgestellt, dass Infizierte von Reisen zurückkommen und dann in den Club gehen, wo sich weitere infizieren. Das gibt es alle Kombinationen.

epa08538427 A bartender prepares a drink at 'Old Fashion', a famous restaurant and nightclub in Milan, northern Italy, early 10 July 2020. Clubs, which have been closed due to the lockdown over the coronavirus disease (COVID-19) emergency, have started reopening in the region of Lombardy on 10 July by following numerous rules established by the Region, which concern about discos and dance halls.  EPA/ANDREA FASANI

Bild: keystone

Reisende, die in Clubs gehen. Also sind die Jungen im Moment die Treiber der Epidemie?
Ja, es sind die jungen Erwachsenen. Im Moment stecken sich viele Personen im Alter zwischen 20 und 40 an.

Die ältere Generation läuft wegen jungen Clubgängern Gefahr, sich wieder einschränken zu müssen.
Von den Jungen ist nun Solidarität gefragt. Es geht aber genauso um Selbstschutz. Es gibt auch viele jüngere Personen mit schweren Krankheitsverläufen. Die Erzählung, dass nur ältere Personen schwer erkranken, ist eine Mär. Es ist zudem wichtig, dass wir nicht nur die Todesfälle anschauen. Ich bekommen immer wieder Rückmeldung von genesenen Personen, die lange nach der Erkrankung an Atemnot leiden. Das Virus schädigt zudem die Nieren und führt zu Blutgerinseln. So starb eine Person, weil sie Wochen nach der akuten Krankheitsphase plötzlich und unerwartet eine schwere Lungenembolie bekam, die von den Pathologen jedoch in Zusammenhang mit der Ansteckung gebracht wurde.

Befinden wir uns in einer zweite Welle?
Das lässt sich wohl erst im Nachhinein sagen. Bei einem unruhigen Meer lässt sich nicht so genau sagen, ab wann ein Schwapp Wasser, der ans Ufer kommt, schon eine Welle ist. Das Potenzial ist auf jeden Fall vorhanden. Es liegt an uns, ob es bei Schwankungen des Wasserstandes bleibt oder ob sich das auf und ab zu einer zweiten Welle entwickelt.

Sie sagen, Reisende verbreiteten das Virus. Müssen wir das Grenzregime verschärfen?
Auch beim Reisen ist das Verhalten der Bevölkerung entscheidend. Die Situation ist nicht wie vor dem Ausbruch des Virus. Wir müssen akzeptieren, dass wir uns vorsichtiger verhalten müssen. Das ist wichtiger als jede Verschärfung. Epidemiologisch mag es irgendwann Sinn haben, bei sehr stark steigenden importierten Ansteckungen die Grenze zu schliessen, aber das ist eine überaus drastische Massnahme, welche die Politik nach sehr sorgfältiger Abwägung entscheiden muss. So weit sind wir heute bestimmt nicht.

In der Westschweiz sind Masken in Läden Pflicht. Warum nicht in der Deutschschweiz?
Die Idee, die dahintersteckt, ist eine differenzierte Strategie. Jeder Kanton kann weiter gehen als die Vorgaben des Bundes. Im Kanton Appenzell Ausserrhoden gibt es keinen einzigen Fall, in Genf gibt es wieder einen Anstieg. Da macht es Sinn differenziert zu agieren. Ich mag das Gerede von einem Flickenteppich nicht. Es geht um regional geeignete Massnahmen.

Ihr Kanton, Zug, gilt als Vorbild beim Contact Tracing. Wie läuft es schweizweit?
Es wurden einzelne Kantone wie Zug als vorbildlich herausgestrichen, aber wenn man mit Fällen überschwemmt wird, dann ist es einfach schwierig. Man kann die Strukturen nicht aus dem Boden stampfen. Es läuft gut, aber das Mittel stösst an Grenzen. Und diese sind in erster Linie nicht personeller Natur. Als wir mit den Rückverfolgungen von Kontakten anfingen, stiessen wir auf Personen mit grossem Verständnis, die wenige Kontakte hatten. Jetzt ist es eher umgekehrt. Die Menschen haben viele Kontakte und erschweren zum Teil die Kooperation. Viele leben in der Meinung, dass die ganze Sache sich ja nun als nicht so schlimm erweise und sehen deshalb nicht ein, warum sie Kontakte angeben oder sich in Quarantäne begeben sollen, zum Beispiel nach einer Reise in eine Risikogebiet. Allerdings darf ich auch klar festhalten, dass sehr viele Betroffene gut mitmachen und uns sehr gut unterstützen.

Die Angst vor dem Virus ist weg?
Ja, es gibt teilweise diese Einstellung. Wir haben heute auch nirgends mehr Bilder von überfüllten Spitälern. Das nimmt den einigen Menschen den Respekt vor dem Virus. Es fehlt hier ein Bergamo-Effekt.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Lucida Sans 30.07.2020 20:17
    Highlight Highlight So, ich gehe jetzt in die Stadt und spucke junge Leute an.
  • 0x2A 30.07.2020 20:05
    Highlight Highlight Meines Erachtens haben wir uns den wiederholten Fallanstieg gänzlich selbst zu verdanken: Statt uns über einen längeren Zeitraum mit wohldefinierten Einschränkungen und Vorsichtsmassnahmen zu gedulden, haben wir kurz nach der Abflachung der Fallkurve möglichst viel wieder gelockert und unsere Grenzen sperrangelweit geöffnet, denn die arme Wirtschaft darf ja nicht zu arg unter dieser aussergewöhnlichen Situation leiden. Sorry, aber hier wurden - zumindest auf politischer Ebene - einige äusserst fahrlässige Massnahmen ergriffen, deren Preis nun unsereiner mühsam bezahlen muss.
  • Reinrassiger Mischling SG 85 30.07.2020 19:54
    Highlight Highlight Sollen sich die schützen und abgrenzen die Angst oder eher Respekt haben. Ich mache diesen/euren Affenzirkus nicht mit. Zum Glück habe ich nicht mit so Schlafschafen Kontakt.😄😄😄
  • Alexia 30.07.2020 19:47
    Highlight Highlight Es ist wahr das die Jungen Leute ausgehen und die Meisten sich selbst und andere nicht vor dem Covid beschützen aber die Älteren machen es auch nicht sooo viel besser denn sie beschwären sich wenn jemand zu nahe tritt und machen ein riesiges Skandal obwohl sie auch einfach ein Schritt nach forn machen können. P.S. Es sind nur die Zahlen der Getesteten die Steigt nicht die infizierten!
  • satyros 30.07.2020 19:43
    Highlight Highlight Leute, sauft nicht aus der gleichen Flasche! Das kann doch nicht so schwer sein.
  • Toga 30.07.2020 18:45
    Highlight Highlight Die Schweizer Politiker sollten sich besser an Ostreich orientieren, als an der maroden trägen EU. - Die Ostreicher machen wenigstens was.
  • Rethinking 30.07.2020 18:36
    Highlight Highlight Wie blöde muss man sein um sich in Zeiten von Corona ein Bier zu teilen??
  • F2 to Enter Setup 30.07.2020 15:56
    Highlight Highlight Wenn doch eine Maskenpflicht in Läden empfohlen wird, weshalb gehen die Läden selbst nicht schon lange mit gutem Beispiel voran?

    Heute im M-Parc Dreispitz in Basel: auf eine Frage zu einem Produkt, kommt der junge Verkäufer hinter der Plexiwand hervor und hält Abstand von ca. 50 cm. Ohne Maske...
  • Max Demian 30.07.2020 15:01
    Highlight Highlight Ich wäre einfach froh, wenn es zu Paischalaussagen wir „es erkranken auch Junge schwer“ Fakten gäbe. Wieviel und wieviel Prozent der schwer erkrankten sind jung und ohne Vorerkrankung.
    Fakten erlauben es den Menschen das Risiko für sich selbst und andere einzuordnen.
  • covidel 30.07.2020 14:36
    Highlight Highlight Es ist sooo einfach sich und andere zu schützen. Haltet abstand, verzichtet auf Ferien im gewissen ländern und geht nicht in Clubs.
    Naja ist villeicht ein bisschen viel verlangt in unserer Ego Gesellschaft.
  • zar_dule 30.07.2020 14:34
    Highlight Highlight Gemäss Watson-Forum sind die Clubs ja schuld. Dieses Urteil wurde rein auf Basis der medialen Berichterstattung gefällt ohne jegliches belastbares Zahlenmaterial. Was jetzt?
    Benutzer Bild
  • greenfields 30.07.2020 13:48
    Highlight Highlight Und schon geht das Bashing gegen die ältere Generation wieder los. Notabene eine Generation, die viele Wege zu den heutigen Annehmlichkeiten dank Arbeit und Verzicht bereitete, Annehmlichkeiten, von denen die heutige Jugend sehr profitiert. Aber kaum wird mal von der Jugend Solidarität verlangt geht das Gejammer wegen halt nun mal ein wenig verzichten müssen wieder los. Frage mich schon, was gewisse Leute für eine Einstellung haben. Ohne zusammen zu spannen und mal das Ego beseite zu lassen, egal ob jung, etwas älter oder alt, wird es nie gelingen, das Virus zu einem gewissen Grad zu besiegen.
    • weissauchnicht 30.07.2020 14:07
      Highlight Highlight Mit den Annehmlichkeiten meinst Du die wunderbar heissen Sommer, weil sie noch vor 30 Jahren viel zu kühl waren?

      Ja, das haben unsere Alten gut gemacht. Auch Aareschwimmen ist viel angenehmer bei warmem Wasser...👏
    • Ian Cognito 30.07.2020 14:11
      Highlight Highlight Ja so nette Annehmlichkeiten wie die Klimaerwärmung, die Überbevölkerung und das Prekariat des Spätkapitalismus.
      Aber ja SoLiDaRiTÄäÄT!
    • Max Demian 30.07.2020 15:08
      Highlight Highlight
      Jinge zahlen den Klimawandel, nicht die Alten.
      Junge werden die Folgen des Klimawandels ertragen, nicht die Alten.
      Junge müssen sich heute im Arbeits- und Wohnungsmarkt behaupten, nicht die Alten.
      Junge finanzieren die überhöhten Renten der Alten.
      Junge finanzieren die zu tiefen Krankenkassenprämien der Alten.
      Die Jungen werden die finanziellen Folgen der Coronakrise bezahlen müssen, nicht die Alten.
      Die Alten bestimmen politisch wo es lang geht, nicht die Jungen.

      Ich sage nicht, dass das alles falsch ist, aber es sind Realitäten.

      Wo genau sind die Alten mit den Jungen solidarisch?
  • Eiswalzer 30.07.2020 13:45
    Highlight Highlight Viel interessanter als eine Schuldzuweisung wäre, wie eine mittel- bis langfristige Strategie aussehen soll. Diverse Experten haben wiederholt gesagt, dass es ein realistisches Szenarium ist, dass wir in absehbarer keine breite Immunität erreichen (nicht vor Ende 2021, evtl. auch erst 2022 oder noch später). Das hängt vom Impfstoff (wann, wie wirksam, wie schnell verfügbar, wie viele impfen sich, wie viel nützt er bei alten Menschen...). Gibt noch diverse weitere Unsicherheitsfaktoren. So lange lassen sich strikte Massnahmen nirgendwo aufrechterhalten. Alternativstrategien dringend notwendig
    • zar_dule 30.07.2020 14:49
      Highlight Highlight Solche Gedanken überfordern den typischen Moralisten hier im Forum halt.
    • Eiswalzer 30.07.2020 17:27
      Highlight Highlight Moralisten trifft es sehr gut. Das Hauptproblem vieler ist tatsächlich eine vermeintliche moralische Überlegenheit ihrer Argument, die aber keinem zweiten Blick standhält. Wie meist bei angstgetriebenem Verhalten.
    • zar_dule 30.07.2020 18:49
      Highlight Highlight Der typische User hier hat so die Einstellung "Jeder Tod ist einer zu viel" was im Grunde auf eine Ausrottung des Virus hinausläuft. Was ein Ausrottung des Virus wiederum für wirtschaftliche, soziale und vor allem gesundheitliche(!) Auswirkungen hätte - nämlich ziemlich sicher schlimmere - diesen Gedanken kann man sich dann sparen nachdem man die Moralkeule geschwungen hat. Schau dir mal die Schuldzuweisung Richtung Clubs und Partygänger an (Virenhere, Egoisten!), dies obwohl es die Zahlen nie hergaben. Aber da konnte man sich halt drüber moralisch überlegen fühlen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • El Vals del Obrero 30.07.2020 13:33
    Highlight Highlight Man schreibe eine Gruppenbezeichnung (Alter, Geschlecht, Nationalität, Religion, Student/Lehrling, ...) in eine Überschrift, dann sind 3/4 der Kommentare vorhersehbar.
  • Nik G. 30.07.2020 13:19
    Highlight Highlight Los heizen wir die Diskussion wieder an. Die Jungen sind schuld! Die Jungen sind auch die die am meisten verzichten für die alten! Zusätzlich kommt noch das wir ganze Alte Menschen monatelang in Pflegeheimen sozial Isoliert haben. Daran denkt man auch nicht. Wir sind ein Soziales Wesen. Irgendwann will man wieder Kontakt haben und das wollen auch Alte. Also hört auf mit dem den Jungen die Schuld zuzuweisen.
    • SeboZh 30.07.2020 13:34
      Highlight Highlight Aber zu Beginn konnte man nicht genug oft gegen die ältere Bevölkerung schiessen....ist nun mal so dass die Jungen das virus mehr verbreiten als ältere
    • Dr. Bender 30.07.2020 15:05
      Highlight Highlight Nein hören wir ganz sicher nicht! Damminomou, wem haben wir den aktuellen anstieg zu verdanken? Den alten? Nein! Der bekloppten ich ich ich der rest ist mir egal feier gesellschaft u25 und den vollidioten auslandrückkehrern, niemand anderem. Diese beiden gruppen gehören eingesperrt isoliert in einen bunker, da kriegen sie einen kleinen vorgeschmack wie es den alten während den beiden weltkriegen ergangen ist!
    • Nik G. 30.07.2020 17:41
      Highlight Highlight @ Dr. Bender danke für ihr Paradebeispiel Boomer. Wenn sie kicht Deutscher sind waren sie ziemlich sicher nie in einem Bunker während eines Weltkrieges. Wenn man solche Forderungen stellt kann man sie einfach umkehren und die Alten in Bunker einsperren. Wen man pensioniert ist macht man eher weniger für die Wirtschaft. Also lassen sie solche Forderungen sein.
  • NumeIch 30.07.2020 12:48
    Highlight Highlight Wie während dieser Pandemie von den Medien ein Generationenkonflikt heraufbeschworen wird, ist unfassbar und bei der nächsten AHV Reform verlangen dann die gleichen Medien von den Jungen ihren Beitrag. Diese Medien dürfen sich dann einfach nicht wundern, wenn sie von den Jungen einen Finger zusehen bekommen. P.S. Bin selber nicht mehr so jung.
    • Eiswalzer 30.07.2020 13:23
      Highlight Highlight Der Generationenkonflikt droht meines Erachtens vor allem dann, wenn die Folgen hauptsächlich von den Jungen getragen werden müssen. Finanziell müssten sich jetzt dann eigentlich die Rentner beteiligen, mit einer Sondersteuer oder ähnlichem. Denn sonst tragen die Jungen praktisch die ganzen Massnahmen gegen eine Jahrhundertkrise.
    • Shlomo 30.07.2020 13:33
      Highlight Highlight @Eiswalzer: Sondersteuer weill du nicht nach Mallorca an den Ballermann kanst?
    • SeboZh 30.07.2020 13:35
      Highlight Highlight Solange wir nicht rückwirkend eine Spezialsteuer für den WW2 berappen müssen... Oder wie sieht es da aus?
    Weitere Antworten anzeigen
  • weissauchnicht 30.07.2020 12:24
    Highlight Highlight „Die ältere Generation läuft wegen jungen Clubgängern Gefahr, sich wieder einschränken zu müssen.“

    Das ist ja der Gipfel der Altersarroganz. Oder Boomer-Arroganz?
    Die Jungen sollen sich nicht mehr nur einschränken, weil bei den Alten der Krankheitsverlauf schlimmer sein kann. Nein, jetzt müssen sich die Jungen einschränken, damit sich am Ende nicht die Alten einschränken müssen.
    Als Boomer ist man sich halt einfach nicht gewöhnt, sich einzuschränken, weder für Klimaschutz, noch für Gleichstellung, noch für die eigene Gesundheit. Und diese machtverwöhnte Generation wird es auch nie lernen...
    • Eiswalzer 30.07.2020 13:25
      Highlight Highlight Leider sehe ich das auch so... Und genau deswegen muss man die in Rente gehende Boomergeneration auch finanziell beteiligen an den Folgen. Sonst droht in den nächsten 15-20 Jahren ein gewaltiger Generationenkonflikt
    • Janeway 30.07.2020 13:31
      Highlight Highlight Säg emal, gaht’s na?! Ist dir bewusst, wie sehr sich die ältere Generation in den letzten Monaten einschränken musste? Grosseltern, die ihre Enkel monatelang nicht sehen durften, alte Leute in Altersheimen, die gar niemanden mehr sehen durften und so richtig allein waren? Von den „Jungen“ erwartete man einfach nur, dass sie mal 8 Wochen zuhause bleiben. Und das mit den heutigen technischen Möglichkeiten! Was hat dich dabei so eingeschränkt?Und wenn man nun mit etwas Verantwortung weitergemacht hätte (eben keine Clubs, sondern einfach mal ein Bier mit Freunden), hätten wir ja auch kein Problem.
    • Shlomo 30.07.2020 13:34
      Highlight Highlight Ist halt schon schlimm wenn man nicht in den Club kann nur weil sonst Menschen sterben 🤷‍♂️
    Weitere Antworten anzeigen
  • Silent_Revolution 30.07.2020 12:21
    Highlight Highlight Ihr wollt dass die Jungen keine Party machen, nicht herumreisen, jetzt nach dem Massnahmendilemma auch gleich mal die Zukunftspläne hinschmeissen und was bietet ihr?

    Ein Leben in einer verängstigten Gesellschaft, mit einem Gesetzeskatalog der so ziemlich alles verbietet. Dieser Nonsense mag vielleicht für einige bornierte Hypochonder in der Watson-Kommentarbubble lebenswert sein. Das wars dann auch.
    • DieFeuerlilie 30.07.2020 13:27
      Highlight Highlight Was für Zukunftspläne soll wer denn hinschmeissen?
      Die geplanten Ferien, oder was?

      Nein, im Ernst, Interessiert mich wirklich! 😊
    • Atavar 30.07.2020 13:38
      Highlight Highlight Mit deinen letzten 2 Sätzen stimme ich nicht überein, dafür fette Zustimmung für's "was bietet ihr"!

      Jede Zustimmung von Gruppen wird doch sonst auch fröhlich erkauft (meistens: AHV).
    • Silent_Revolution 30.07.2020 13:38
      Highlight Highlight Eher die geplante Ausbildung, den geplanten Sprachaufenthalt, die geplante Geschäftseröffnung.

      Aber man kann natürlich auch so tun, als seien die einschneidenden Folgen der Massnahmen nicht existent.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Michel Kurtz 30.07.2020 12:14
    Highlight Highlight Umsichtig und sachlich, dieser Hauri. Danke für den Beitrag.
  • gigus 30.07.2020 11:49
    Highlight Highlight Also liebes Watson

    Es gibt mittlerweile Zahlen die Clubs als Infektionsherde widerlegen. Wieso also nicht mal einen journalistisch hochwertigen Artikel produzieren, als ständig diese populistischen Clubbashing Texte? Ich verstehe das echt nicht. Funktionieren Clubs im Click Business dermassen gut? Ihr seid Teil der vierten Gewalt, eure Aufgabe ist nicht nur Anzeigen zu verlaufen, also macht doch mal euren verdammten Job, anstatt immer nur auf der schon ausblutenden Branche rumzuhacken. Echt lausig langsam.
    • Ian Cognito 30.07.2020 14:13
      Highlight Highlight aBeR dIe jUnGeN SiNd sChUlD!!1!!
    • zar_dule 30.07.2020 14:53
      Highlight Highlight Vergiss das. Lies mal hier im Forum, alles grosse Moralisten ohne Fehl und Tadel. Das weiss die Redaktion ja auch und die werden halt bedient. Lieber ein Sündebock.
  • Lowend 30.07.2020 11:48
    Highlight Highlight Ganz zu Beginn der Pandemie habe ich diesen Tweet gelesen und heute ist er richtiger denn je.

    Vielleicht liesse sich aus dem Gedanken ja sogar so etwas wie ein konstruktiver Deal zwischen den Generationen machen? Man darf einfach die Hoffnung nicht verlieren!

    Benutzer Bild
    • Shlomo 30.07.2020 13:35
      Highlight Highlight Soviel Abstraktionsvermögen ist zu viel verlangt.
    • Ian Cognito 30.07.2020 14:14
      Highlight Highlight Blöderweise tut der Virus der Umwelt gut ;)
    • weissauchnicht 30.07.2020 14:19
      Highlight Highlight Mit dem Unterschied, dass die Jungen das Coronavirus nicht durch jahrelanges Ignorieren der Wissenschaft erschaffen haben.

      Dieser Tweet ist somit auch der Zwillingsbruder von „Der Klimawandel ist nicht durch den Mensch verursacht“, schon gar nicht durch die ältere Generation, welche in den letzten 30 Jahren an der Macht war...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hoffentlich 30.07.2020 11:34
    Highlight Highlight @Die Erzählung, dass nur ältere Personen schwer erkranken, ist eine Mär.
    Wer hat wochenlang gepredigt, dass man 65+ schützen müsse, obwohl es eigentlich - durchaus zu recht! - darum ging das Gesundheits vor einem Zusammenbruch zu schützen. Hoffentlich beginnt nicht wieder die Hetze gegen 65+ falls die Zahlen bedenklich steigen sollten!
  • rudolf_k 30.07.2020 11:11
    Highlight Highlight „ Ich gehe davon aus, dass sich Menschen, die nicht ganz sicher sind, ob sie gesund sind, vielleicht auch eher an ein öffentliches Fest gehen, als zum Beispiel der Einladung der eigenen Eltern zu folgen.“

    Unfassbarer Schwachsinn. Wer in einem solchen Zustand zu den Eltern geht hält konsequent Abstand, an ein öffentliches Fest geht man aber sicher nicht.
    • sonwat 30.07.2020 11:59
      Highlight Highlight Schönes Beispiel dafür wie selbst (oder gerade?) gestandene Wissenschaftler auf Bauchgefühl basierende Aussagen machen anstatt fakten- und datenbasiert zu argumentieren. Am Ende des Tages bringen die meisten Aussagen des Interviews keine Erkenntnis, sondern nur Futter für die nächste Stammtisch-/Familientischrunde.
    • Silent_Revolution 30.07.2020 12:06
      Highlight Highlight Wer sich nicht ganz sicher ist ob er gesund ist, hat kaum nennenswerte Symptome.

      In einem "solchen Zustand" gehe ich selbstverständlich überall hin, wo ich auch vor der Hysterie im März hingegangen bin.
    • Alnothur 30.07.2020 12:19
      Highlight Highlight Nein, kein Schwachsinn, so sind Menschen nunmal.
    Weitere Antworten anzeigen
  • tyche 30.07.2020 11:11
    Highlight Highlight Ich würde jetzt mal behaupten dass all die Würste und Koteletts (und dann noch grilliert!) zusammen mit dem Alkohol der dazu getrunken wird weitaus gefährlicher sind als die eventuelle Ansteckung mit Viren.
    Aber das sollte der Herr oberster Kantonsartzt ja selber auch wissen ;-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • iudex 30.07.2020 11:10
    Highlight Highlight Wieso wird der Kanton Thurgau mit seinen 79 Fällen seit dem 1.6 vom Interviewer so hervorgehoben?
  • Paddiesli 30.07.2020 11:07
    Highlight Highlight Die jungen Leute könnten wenigstens auf das Club- und Bar-Hopping verzichten, damit sie ggf. das Virus nicht gleich an mehreren Orten mit vielen Menschen verteilen.
    Von Club zu Club ist dieser Tage nicht das Cleverste.
    • Silent_Revolution 30.07.2020 12:11
      Highlight Highlight Dieser Tage scheint jeder zu wissen, wie sich andere zu verhalten haben.

      Diese Arroganz ist zum kotzen, vor Allem wenn sie von Älteren kommt, die selbst während ihrer Jugend nichts ausgelassen haben. Auch da wurden Viren rumgeschleppt und Risikogruppen angesteckt die daran gestorben sind, wie es schon immer der natürliche Lauf des Lebens war.
    • DieFeuerlilie 30.07.2020 13:44
      Highlight Highlight “Dieser Tage scheint jeder zu wissen, wie sich andere zu verhalten haben.“

      Und du bist die wohltuende Ausnahme, oder wie soll ich all deine Kommentare hier verstehen..? 😁
    • Saerd neute 30.07.2020 13:50
      Highlight Highlight Der " Tessin Effekt" macht scheinbar die Runde. Es wird brav denunziert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Glücklicher 30.07.2020 10:58
    Highlight Highlight Alle die jetzt ungefiltert "die Jungen" bashen sollten mal überlegen, wer denn die erzogen hat --> In gesellschaftliche Wertvorstellungen sind alle Generationen involviert. Dementsprechen wehren sich ja auch von Jung bis Alt Leute gegen Einschränkungen in ihrem eigenen Alltag.
    Solidarität oder auch Verständnis ist bestimmt nicht nur von einer Altersgruppe einzufordern.
    • Atavar 30.07.2020 11:38
      Highlight Highlight @Glücklicher: stimme dir zu. Sehen nur viele nicht ein. Lieber unsinnigen Mist verzapfen und wütend sein.
    • Jonaman 30.07.2020 11:47
      Highlight Highlight Gefiltert "die Jungen" bashen darf man also?

      Spass beiseite, ich kenne viele junge Leute, die eine Maske anziehen, weil man muss, aber ansonsten agieren sie, als ob's kein Virus gebt, umarmen sich, schütteln sich die Hände, pfeifen auf Abstand usw.
      Wie kann diesen Leuten klar gemacht werden, dass das Virus noch da ist und man doch wenigstens die grundlegendsten Massnahmen wie Abstand, kein Körperkontakt, Hände waschen/desinfizieren einhalten soll?
    • Peter R. 30.07.2020 11:50
      Highlight Highlight Es werden nicht die Jungen allgemein gebasht. Nein Bashing betrifft nur die unverantwortlichen Jungen, die von Club zu Club ziehen und anschliessend an die Arbeit - in den Pflegedienst.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dr. Unwichtig 30.07.2020 10:48
    Highlight Highlight „Es geht aber genauso um Selbstschutz. Es gibt auch viele jüngere Personen mit schweren Krankheitsverläufen.“

    „Viele“ sind 371, die jünger als 40 Jahre sind - dies innerhalb von rund 5 Monaten und 75% von ihnen litten an mind. 1 relevanten Vorerkrankungen. Von den nachgewiesen Infizierten in dieser Altersgruppe ist dies deutlich unter 1%.

    Es tut mir leid, aber diese Versuche, COVID-19 als gefährlicher darzustellen als es ist, um das gewünschte Verhalten zu erreichen, sind zutiefst unredlich.

    • Chloetira 30.07.2020 11:26
      Highlight Highlight Leider wird immer so argumentiert denn die Jungen lassen sich scheinbar weniger schnell von der Panik anstecken. 97% der Verstorbenen waren über 60 Jahre alt bei der normalen Grippe erwischt es Prozentual gesehen mehr Junge als bei Corona, da dort auch Kinder zur Risikogruppe gehören.
      Ich finde allgemein wird die Grippe als zur harmlos angesehen und Corona als zu gefährlich. Evtl. liegt das aber auch daran, dass ich in einem Spital arbeite und jeden Winter sehe, wie viele Grippekranke bei uns unterkommen.
    • Kanuli 30.07.2020 11:36
      Highlight Highlight Problem ist eher, dass die Schwere des Krankheitsverlaufes nur bedingt etwas über die Nachwirkungen aussagt. Lunge, Leber, Nieren, Herz, Gehirn können auch bei einer grippeähnlichen Erkrankung durch Corona nachhaltig geschädigt werden. Solche Fälle werden immerhin auf 10-15% geschätzt, wobei darunter dann auch Fälle von chronischem Erschöpfungssyndrom aufgetreten sind, welches bislang als unheilbar gilt...Nur weil man hofft nicht zu den 1-15% zu gehören, sollte man also weiter sich unnötigem Risiko (zb Clubs) aussetzen und dann noch andere gefährden?
    • Fairness 30.07.2020 11:50
      Highlight Highlight Panik und Respekt sind zweierlei, Chloetira.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Atavar 30.07.2020 10:44
    Highlight Highlight "Von den Jungen ist nun Solidarität gefragt. Es geht aber genauso um Selbstschutz."

    1. Es wurde impliziert, dass man für die "Risikogruppen" solidarisch sein müsse. Es bleiben (in den Köpfen) sie, die Verzicht üben müssen
    2. Es wurde verpasst auf die Komplexität der Bedrohung ausreichend hinzuweisen (Langzeitfolgen, etc.), das rächt sich nun
    3. Die Bestimmungen beissen sich z.T. (ÖV geht, Club aber nicht | Arbeit geht, Vergnügen ist eingeschränkt), das ist kaum vermittelbar
    4. Jahrelang wurde die Spassgesellschaft gefördert, das wurde aprupt abgestellt. Aber wundern, dass das nicht klappt...
    • Jonaman 30.07.2020 11:54
      Highlight Highlight Nicht alle Bestimmungen können gleich umgesetzt werden.
      Aber wieso soll kaum vermittelbar sein, dass Arbeit geht aber Vergnügen eingeschränkt werden muss? NATÜRLICH kann das vermittelt werden! Arbeit ist nötig, da man sich damit das Leben leisten kann. Vergnügen muss im Moment zurückgestellt werden.
      ÖV geht, weil es nötig ist, weil menschen arbeiten müssen, Clubs (und vor allem Clubwechsel) sollten man vorläufig zurückhaltend sein.

      Wenn das für dich nicht vermittelbar ist, dann willst du das einfach nicht.
    • Michel Kurtz 30.07.2020 12:08
      Highlight Highlight Es wird dann wohl schon klappen, irgendwann einmal und nachdem man viel Leid in Kauf genommen hat. Wenigstens kann man sagen, dass die Spassgesellschaft hier ihre eigene rezessive Zukunft gestaltet, Cheers!
    • Atavar 30.07.2020 13:35
      Highlight Highlight @Jonaman
      Ich bin seit 8 Jahren in keinem Club mehr gewesen und im ÖV trag' ich 'ne Maske.

      Du bist der, der nicht versteht. Nicht versteht, dass einer spezifischen Gruppe (nicht mal altersspezifisch) mehr weggenommen wurde als Anderen. In einer Zeit, wo Gleichheit propagiert wird, nach Jahren des Hochlobens von Individualismus. So komplex ist dieser Sachverhalt nicht!

      Stell dir doch einfach vor, dass dein Hobby von heute auf morgen verboten wird, nachdem es jahrelang legal & sogar positiv konnotiert war.

      Gleiches gilt für PC-Diskussionen, ökonomische Problemstellungen usw.! Noch zu schwer?
    Weitere Antworten anzeigen
  • sazuu 30.07.2020 10:37
    Highlight Highlight Liebe Junge,
    Ihr könnt festen und feiern soviel ihr wollt ... ihr und eure Kinder müsst dann die finanziellen Lasten tragen. Und dann könnt ihr uns Alten nicht die Schuld geben. Eure Kinder werden euch Merci sagen ...
    • Atavar 30.07.2020 11:40
      Highlight Highlight @Sazuu

      Weil die finanziellen Lasten nicht ohnehin schon so verteilt sind? Es ist zum "aus-der-Haut-fahren" wie wenig sich gewisse Alte auch an der eigenen Nase nehmen können.
    • Ueli_DeSchwert 30.07.2020 12:06
      Highlight Highlight Das kennt ihr "alten" ja vom Klimawandel.

      Jede Generation hat anscheinend eine Bürde zu tragen, und keine Generation ist einsichtig...
    • geisit 30.07.2020 13:23
      Highlight Highlight Waren es nicht die Alten, die zuerst gebasht wurden, weil sie sich nicht an die Empfehlungen des BAGs hielten? Das ging doch sogar so weit, dass man sich gemobbt fühlte. Jetzt weiss man es natürlich besser und teilt grosszügig aus. Ich bin mir deshalb sicher, dass es weniger mit den Altersgruppen zu tun hat, als mit dem Fakt, dass es einfach Unbelehrbare gibt. Altersunabhängig
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pipikaka Man 30.07.2020 10:24
    Highlight Highlight Es wird hier wieder massivst dramatisiert. Menschen kann man mit Angst zu wirklich allem bringen. Die Schweiz hat ein besseres Pandemie Management als die Nachbarn (ausser vielleicht Ö). Keine Überlastung des Gesundheitswesens ist passiert und das Bergamo Szenario ist und wird nicht passieren aufgrund ganz anderer Bedingungen.
  • Capslock 30.07.2020 10:12
    Highlight Highlight es ist noch gar nicht so lange her, da forderten die Jungen dazu auf, die Alten zu Hause einzusperren, denn sie seien die Verantwortlichen für die Ausbreitung des Virus. Und nun, was sagen sie jetzt dazu? Müssten vielleicht mal die Jungen nun in die Pflicht nehmen?
  • Der Buchstabe I 30.07.2020 10:02
    Highlight Highlight Ich sehe das Problem eher in der unfähigen Führung der Kantone. Gebt dem Bund wieder den Lead, da gabs KLARE REGELN!
  • Turicum04 30.07.2020 09:41
    Highlight Highlight So ein Schwachsinn! Die Alten sind an allem schuld! Hat man eben erst in diesem Altersheim in Albisrieden gesehen. Es ist nun dringend empfohlen, dass man eben diese Altersgruppe streng isoliert.

    Clubs (da hat es keine Alten!) soll man unbedenklich offen halten und die Jungen nicht noch bestrafen. Aber die Clubbetreiber handeln eh richtig.
    • De-Saint-Ex 30.07.2020 09:55
      Highlight Highlight Schwachsinn... wie treffend... 🙄
    • Theo Rehtisch 30.07.2020 10:12
      Highlight Highlight Wenn man konsequent die alten isoliert und sie keinen Kontakt zur Aussenwelt haben lässt, dann sterben sie nicht an Corona , sondern an gebrochenen Herzen.
    • ruvos 30.07.2020 10:14
      Highlight Highlight Man muss die Jungen isolieren damit sie die ältere Generation nicht anstecken die um ihr Leben und Gesundheit fürchten müssen.
      Das die jungen Leute heute so viel Spass und Freizeit haben, haben sie der älteren Generation zu verdanken!!!!
    Weitere Antworten anzeigen
  • zar_dule 30.07.2020 09:40
    Highlight Highlight Weiss jemand eigentlich wirklich was betreffend Ansteckungen? Ich lese betreffend Clubs nie konkrete Zahlen. Hier Frau Odermatt von der Gesundheitsdirektion ZH, die das Gegenteil sagt.
    Benutzer Bild
    • gigus 30.07.2020 09:51
      Highlight Highlight ich hab die zahlen hier geposted, hab watson noch biz angepöbelt drum wird der kommentar glaub ich nicht aufgeschaltet.

      knapp 40 infizierte bei 200'000 Gästen, kommen auf 3'500 Infizierte total Schweiz auf diesen Zeitraum. Macht pfertammi nur 1.1%!!
    • De-Saint-Ex 30.07.2020 10:10
      Highlight Highlight Kannst Du mir verraten, woher Du das hast? Selten soviel Quatsch auf einmal gelesen. Das soll von einer Gesundheitsdirektorin sein? Neuinfizierte, die angeben, sie wüssten, sie hätten sich im ÖV angesteckt? Und bitteschön wieviel Menschen sind schweizweit täglich bei der Arbeit und bei ihren Familien? Im Vergleich dazu: wieviele täglich im Club? Von der Wahrscheinlichkeit her, sollte sich also verhältnismässig so gut wie niemand in Clubs anstecken...
    • rburri38 30.07.2020 10:31
      Highlight Highlight Es gibt Zahlen vom Kanton Aargau und Zug. Klar, sind keine Club-Hotspots, aber Ansteckungen in Clubs sind kaum vorhanden. Praktisch alle Ansteckungen betreffen Familien und Arbeit. Zudem kommen fast die Hälfte aller Fälle momentan aus der Stadt Genf - der rest der Schweiz haut kaum fälle.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rhinopower 30.07.2020 09:39
    Highlight Highlight Vom Bergamo Effekt zu sprechen ist total fehl am Platz. Wir haben und werden nie Zustände haben wie in Norditalien. Es gibt verschiedene Gründe, weshalb es dort relativ dramatisch war. Ein gut recherchierter Bericht darüber wäre mal gut. Stattdessen wird immer noch Sensationalismus betrieben. Vor allem auf diesem Portal. Jaja, schaltet meinen Kommentar ja nicht frei.
    • Blitzmagnet 30.07.2020 10:27
      Highlight Highlight Wieso soll das fehl am Platz sein? Die Bilder und Nachrichten von den Zuständen in Norditalien haben viele erschreckt und zu Vorsicht gehalten. Dieser Effekt ist nun weg.
      Ihr Kommentar wurde übrigens freigeschalten, Gratuliere.
    • inquisitio 30.07.2020 11:04
      Highlight Highlight Sie haben absolut recht.
    • Helios 30.07.2020 12:54
      Highlight Highlight @ Rhinopower

      Ich sehe kein Grund warum ähnliche Zustände wie Norditalien nicht möglich sein sollten.

      Anders als viele glauben ist zum Beispiel das Gesundheitswesen in Norditalien im europäischen Vergleich eines der besseren und zudem mit Überkapazität, da sich viele Süditaliener für kompliziertere Eingriffe im Norden behandeln lassen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nate Smith 30.07.2020 09:39
    Highlight Highlight Sehr gutes Interview.

    Aber dies macht mich schon etwas hellhörig:
    "Die ältere Generation läuft wegen jungen Clubgängern Gefahr, sich wieder einschränken zu müssen.". Es wird also Solidarität und Verzicht von den Jungen gefordert damit sich die Älteren, und auch direkt viel stärker Betroffenen, sich nicht einschränken müssen.

    Solidarität geht in beide Richtungen, also auch Ältere sollten sich ein bisschen Einschränken um den Jungen etwas Spass zu ermöglichen. Es braucht einen guten Mittelweg bei dem beide Seiten aufeinander zugehen und sich nicht gegeneinander ausspielen.
    • Garp 30.07.2020 10:25
      Highlight Highlight Die meisten Älteren schränken sich freiwillig sowieso immer noch ein.
      Von einem Jungen, der in den Club geht, wäre es doch möglich nicht auch noch 3 Bars zu besuchen und sich nach einem Clubbesuch 10 Tage in seinen Kontakten etwas einzuschränken und Abstand zu halten.
    • Carry62 30.07.2020 10:37
      Highlight Highlight Grundsätzlich richtig. Es braucht von allen Solidarität.
      Sehr viele alte Leute halten sich an die Einschränkungen. Ich gehe nachwievor für meine Eltern und ihre Bekannten einkaufen etc.
      Sie würden gerne auch wieder einmal „Party“ machen... aber die Vernunft siegt.
      Apropos gefährdete Menschen schützen/einsperren. Wir haben in der Schweiz 2,6 Mio, welche gefährdet sind. In ALLEN Altersgruppen.
    • GianniR 30.07.2020 10:43
      Highlight Highlight @Smith: Da Problem ist, dass ein "Entgegenkommen" der Alten ganz andere Folgen hat (hohe Ansteckungszahlen) als ein Entgegenkommen der Jungen (tiefe Ansteckungszahlen). Wir können die Realität nicht verleugnen!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Corvus_Corax 30.07.2020 09:37
    Highlight Highlight Wie seither wird auf den jungen herumgetrampelt. Und Solidarität eingefordert.
    Wo war die Solidarität der"alten"als man den Führerausweis auf Probe einführte?
    Wo ist die Solidarität dass zurzeit die PK der jungen für die alten geschröpft wird?
    Wo ist die Solidarität dass insbesondere viele Junge Ihre Arbeit aufgrund des Corona verlieren, zum Schutze der alten?
    Oder das wir jungen vom nahen Ausland konkurriert werden?

    In der Vergangenheit wurde es zu oft akzeptiert dass die Jungen füralles hinhalten mussten.
    Wo war eure Solidarität?
    Stimmt, euch betrifft es ja nicht mehr

    Fangt bei euch an
    • Völkerrechtler 30.07.2020 09:47
      Highlight Highlight Wir werden in einer zutiefst unsolidarischen Gesellschaft enden, wenn jedermann darauf wartet, dass sich die anderen solidarisch verhalten...

      Ich fange deshalb bei mir an!
    • ruvos 30.07.2020 10:07
      Highlight Highlight Ich habe bereits 45 Jahre und viele in meinem Alter auch in PK und AHV und Arbeitslosenkasse, Steuern usw. einbezahlt!! Wieviele Jahre hat Corvus einbezahlt? Danke für eine ehrliche Antwort.
    • Nate Smith 30.07.2020 10:09
      Highlight Highlight @Völkerrechtler: Was Corvus schreibt hat aber viel wahres. Der Krug geht zum Brunnen bis er bricht. Es wäre schön würden da ein Paar mehr Leute auch zur Einsicht kommen, dass Solidarität keine Einbahnstrasse ist. Die Herausforderungen um den sozialen Frieden und die Sozialwerke zu sichern sind gigantisch und meiner Meinung nach eines der grössten ungelösten Probleme dieses Landes.
    Weitere Antworten anzeigen
  • MarcusKnacknuss 30.07.2020 09:37
    Highlight Highlight Finde ein Bisschen schade wie die Fragen im Zusammenhang mit den Clubs formuliert wurde, besonders nach der Meldung gestern bezüglich der Schliessung des Kapitels in Bern und Teilen der Reitschule. Abgesehen von der Nachtkulturszene sind viele Angestellte betroffen von solchen Schliessungen, die schon sonst kaum über die Runden kommen und anstatt mal klar zu machen, dass es NICHT ein nachtleben-exklusives Problem ist, anstatt auch mal zu veröffentlichen, dass zu Unrecht Dinge behauptet wurden in den Zeitungen publiziert ihr dieses Interview... schade. Das Framing ist unsachlich.
  • PeteZahad 30.07.2020 09:36
    Highlight Highlight Gutes Interview. Bitte dennoch nicht als Breaking News pushen - das ist es nämlich definitiv nicht ...
    • Blitzmagnet 30.07.2020 10:32
      Highlight Highlight Im Sommerloch ist jede News plötzlich Breaking.
      Ne, das sind so die Dinger, die mich bei Watson auch extrem stören.
  • Dave1974 30.07.2020 09:27
    Highlight Highlight Wer teilt denn sein Bier?

    Es ist erstaunlich, wie effizient dieses Virus agiert. Nach einem halben Jahr weiss man noch immer sehr wenig und hat fast nur Ahnungen obwohl man mit Hochdruck forscht. Vieles wird als neue Erkenntnis hochgepusht um dann nach ein paar Wochen widerlegt zu werden.

    Ich wurde nach verweigertem Handschlag nun schon ein paar mal gefragt, ob ich auch einer sei, der Angst vor Corona hat:

    Nein, keine Angst - Respekt!

    Das lässt die Leute schon grübeln und ihr Verhalten überdenken, bis hin zu wieder umstellen auf Um- und Vorsicht.
    • GianniR 30.07.2020 10:33
      Highlight Highlight Genau so ist es. War kürzlich an einem Familienfest. Bei der Begrüßung Umarmung und Küsschen. Ich habe einen Schritt zurück gemacht und abgelehnt. Die waren zuerst perplex und haben dann etwas verlegen gelächelt. Aber anschließend haben sies akzeptiert. Das Gefühl an solchen Anlässen ist wohl: "in unserem Kreis doch nicht!" Aber jeder kann das Virus einschleppen!
    • Firefly 30.07.2020 10:38
      Highlight Highlight Das Virus ist nicht effizent, es ist wie es ist. Wir sind jedoch wohl nicht so effizent in der Bekämpfung dessen, als wir dachten.
    • Silent_Revolution 30.07.2020 12:23
      Highlight Highlight Von wegen Respekt. Der ganze Kommentar trieft vor Verängstigung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hamudi Dudi 30.07.2020 09:25
    Highlight Highlight Könntet ihr vielleicht das Titelbild ändern? So wird die Steinenvorstadt zum Sinnbild der sündhaften Jugend, obwohl dieser Abend kein Superspreader-Event war und Basel weit davon entfernt ist, ein Hotspot oder ähnliches zu sein.
    • Notabik 30.07.2020 11:14
      Highlight Highlight Doch es sind genau diese ICS, welche sich einen Deut um die Volksgesundheit scheren. Dieses Sinnbild ist deshalb genau richtig und zeigt die ICH bezogene Konsum- und Spassgesellschaft, welche sich nie einschränken musste und welche für ihr Verständnis für Freiheit über Leichen geht.
  • Sälüzäme 30.07.2020 09:24
    Highlight Highlight "Es fehlt hier ein Bergamo-Effekt."

    Zum Glück fehlt der bei uns und trotzdem finden immer mehr Leute die Vorgaben als sinnlos und übertrieben.

    Nein, sind sie nicht und es liegt in der Verantwortung eines jeden einzelnen dass wir diesen Effekt nie haben werden.
  • uicked 30.07.2020 09:22
    Highlight Highlight Logisch. Es gibt auch keinen schlauen Plan. Alle reden, aber keiner will sich die Finger verbrennen und richtige Regeln erlassen. Man darf in die Clubs, sollte aber nicht. Man darf ins Ausland, sollte aber nicht. Man braucht keine Maske, sollte aber eine tragen. Es wäre so einfach, aber ohne Führung funktioniert es nicht. Die meisten Menschen sind nicht so schlau wie sie immer meinen und daher braucht es Führung.
    • Hangover 30.07.2020 09:57
      Highlight Highlight Das haben Kompromisse in sich.
      Und da ist die Schweiz weltweit führend, insbesondere bei den faulen Kompromissen.

      Aber die Fünfer und Weggli - Zeit ist vorbei!
      Spiel mir das Lied vom Tod, Handörgeli!



    • Rellik 30.07.2020 10:14
      Highlight Highlight Stimmt, in den Ländern mit starker Führung läuft alles viel besser (Usa, UK, Brasilien, Indien)...
    • My Senf 30.07.2020 10:26
      Highlight Highlight Du meinst die Menschen brauchen einen führer weil sie keine Gedanken mehr selber auf die Reihe bringen?!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hier Name einfügen 30.07.2020 09:21
    Highlight Highlight "Von den Jungen ist nun Solidarität gefragt"
    Ich glaube gerade die Jungen haben genug gelitten.
    Werden wir endlich realistisch, das Virus wird nicht einfach wieder verschwinden und ob es je eine wirksame Impfung gibt, steht in den Sternen.
    Wie lange soll die Coronahysterie also noch weitergehen? Die Angst vor dem Virus ist schlimmer als das Virus selbst.
    • Shabbazz 30.07.2020 09:41
      Highlight Highlight Die Jungen haben gelitten? Wow, das nenne ich mal hysterisch ;)
      Ich finde aktuell vorallem jene hysterisch, welche jede kleine Massnahme als Angriff auf die persönliche Freiheit sehen...
    • THINKdifferent 30.07.2020 09:48
      Highlight Highlight Sehe ich genauso. Ich habe keine Lust weiter eingeschränkt zu leben. Wenn ich es bekomme und es nicht schaffen sollte, mache ich ehrenwerten Hauptes Platz für die stabilere, resistentere Nachwelt.
      Natürlich Selektion, aber bitte mit dem Grundsatz: Lieber stehend sterben als kniend leben!
      Das kann sich noch Jahre ziehen und verhindert wird es eh nicht, nur verzögert, was nochmals dafür spricht dass es noch laaange gehen kann!
    • MarGo 30.07.2020 10:28
      Highlight Highlight Wo haben die Jungen denn gelitten?
      Weil sie ein paar Wochen nicht in Clubs durften oder sonst wo Parties machen? Das nennst du leiden??
      Leiden ist wohl eher zwei Wochen auf der Intensiv zu liegen mit einem Schlauch im Rachen...

    Weitere Antworten anzeigen
  • pamayer 30.07.2020 09:20
    Highlight Highlight Tammi nomal!

    "Uns fehlt der Bergamo Effekt."

    Werte jüngere SchweizerInnen, bitte begreift endlich, dass euer Verhalten Folgen haben kann. Folgen für Personen, die sich an die Vorgaben des Bundes halten. Aus Fairness und weil sie zB einer Risikogruppe angehören.

    Und ihr so: So bitzeli Corona überstehe ich schon.

    Easy.

    Seid froh, dass wir in der Schweiz keinen Bergamo Effekt haben. Seid froh, und helft mit, dass dies so bleibt.

    Danke.
    • Satzpunkt 30.07.2020 09:53
      Highlight Highlight Werte alte bürger, begreift ihr das mehr als die helfte der risikogruppen selbstverschuldet durch falsche ernährung und wenig bewegung zu den risikogruppen gehören??
    • Corvus_Corax 30.07.2020 11:12
      Highlight Highlight Wir alle sterben mal.
      Manche früher manche später.
      Wenn man Risikopatient ist.
      Sollte man sich überlegen alleine zuhause bleiben.
      Und dijenigen die die Wirtschaft am Leben erhalten in Ruhe lassen.

      Bedenkt dass wenn die Jungen kein Job oder Arbeit haben.
      Die alten und Risikopatienten vor intressanten Zeiten stehen
    • Cpt. Jeppesen 30.07.2020 13:41
      Highlight Highlight Corvus: Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit trifft alle Altersgruppen. Nur das die Jungen leichter wieder einen Job finden werden als die Alten.
      Die Selbständigen und Unternehmer hast du in deinen Gedankengängen vollkommen ausgeklammert. Da stehen viele vor dem Ruin. Unabhängig vom Alter.
      Leute ab 60 haben normalerweise noch ein bis zwei Jahrzehnte vor sich. Mit Covid aber kann sich die Lebenserwartung ganz schnell auf 4 Wochen verkürzen. Bei jüngeren hingegen ist die Überlebenschance deutlich höher.

      Deine anderen Postings lassen vermuten, dass du noch sehr jung bist. Werd erst mal erwachsen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Phrosch 30.07.2020 09:17
    Highlight Highlight Vielen Dank für dieses interessante Intreview. Ich nehme Herrn Hauri immer wieder als bodenständig, vor- und umsichtig wahr. Solche Leute brauchen wir.
  • nicken 30.07.2020 09:09
    Highlight Highlight Ich wage mal zu behaupten, dass es gleichviele positive Junge sind, wie zu der Anfangszeit von Corona in der Schweiz. Jedoch kann sich nun auch die junge Bevölkerungsgruppe testen lassen, was vor einiger Zeit noch nicht möglich war. Daher kommen die hohen Zahlen bei den U30.

In 2 Kantonen gilt seit fast einem Monat Maskenpflicht in Geschäften: Das hat's gebracht

Der Jura (6. Juli) und die Waadt (8. Juli) führten vor fast einem Monat eine ausgedehnte Maskenpflicht ein. Nach der Empfehlung des BAG an die Kantone vom Donnerstag fragten wir in den beiden Kantonen nach, was die Auswirkungen der Massnahme sind.

Ende Juni gab der Bund die Verantwortung der Corona-Massnahmen zurück an die Kantone. Einige verschärften daraufhin die Regeln.

Der Jura und die Waadt dehnten die Maskenpflicht – die sonst nur im ÖV gilt – aus. So muss im Jura jeder ab 12 Jahren seit dem 6. Juli in Einkaufsgeschäften eine Maske tragen. Die Regelung gilt vorerst für zwei Monate. In der Waadt herrscht seit dem 8. Juli eine Maskentragepflicht in Geschäften, in welchen sich mehr als zehn Personen gleichzeitig aufhalten.

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