Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

Wurden im Auftrag der Migros produziert, werden aber nie im Laden erhältlich sein: Tragtaschen mit Sujets des Künstlerinnenkollektivs Mickry 3. bild: mickry 3

Interview

Expertin zu Migros-Tragtaschen: «Sujet ist nicht sexistisch»

Der orange Riese vernichtet 120'000 Tragtaschen mit einer nackten Frau aus Angst vor Sexismus-Vorwürfen. Kommunikationsexpertin Katrin Hasler verteidigt das Sujet und sagt: «Die Migros hätte auch klar Stellung beziehen und das Bild verteidigen können.»



Frau Hasler, die Migros vernichtet 120'000 Tragtaschen mit einem künstlerischen Sujet, aus Angst vor einem Shitstorm. Ist eine nackte Frau, die mit einer Katze herumtollt, sexistisch?
Katrin Hasler:
Ich kann die Überlegungen der Migros nachvollziehen. Aber ich bin der Meinung, dass die Sujets nicht sexistisch sind. Ein nackter weiblicher Körper ist nicht per se sexistisch, der Kontext ist entscheidend. Hätte man die Bilder in einer Kunstausstellung als Erstes gesehen, wäre niemand auf die Idee gekommen, den Organisatoren Sexismus vorzuwerfen.

Auf Instagram beklagt sich das Künstlerinnenkollektiv Mickry 3 über die Reaktion der Migros. Sie schreiben, dass sie die Entscheidung der Kulturprozent-Chefin der Migros befremde. Zu Recht?
Es ist interessant, dass hier drei Frauen die Sujets erschufen und wiederum von einer Frau als sexistisch beurteilt wurden. Das zeigt, dass die Wahrnehmungen sehr unterschiedlich sein können – auch Frauen sind sich nicht immer einig. Die Sujets sind keineswegs erotisierend gemeint. Die Migros hat sich vor einer solchen Interpretation aber womöglich gefürchtet. Man hätte auch klar Stellung beziehen können und das Sujet verteidigen können.

«Ein nackter weiblicher Körper ist nicht per se sexistisch, der Kontext ist entscheidend.»

Erst letzte Woche zog der Detailhändler die Dubler-«Mohrenköpfe» aus dem Verkehr. Es scheint, als fürchte man sich vor einem Shitstorm an allen Ecken und Enden.
Es wirkt tatsächlich so, als fühle sich die Migros derzeit sehr beobachtet. Man ist sehr vorsichtig geworden. Die «Black Lives Matter»-Demonstrationen und die Jährung des Frauenstreiks tragen zu solchen Überlegungen bei.

Bild

Katrin Hasler ist Kommunikationsexpertin und Inhaberin der Zürcher Kommunikationsagentur Ruby. bild: zvg

Es ist nicht nur die Migros, die auf politische Themen reagiert. Kurz vor der Abstimmung über die Ausweitung der Anti-Rassismus-Strafnorm warb Coca-Cola mit einer Flasche auf Regenbogen-Hintergrund für eine «diskriminierungsfreie Schweiz». Gehört es heute werberisch zum guten Ton, politisch Stellung zu beziehen?
Unternehmen und Marken sind ein wichtiger Teil der Gesellschaft, es ist natürlich, dass sie sich positionieren müssen. Ich finde es grundsätzlich gut, wenn man aufmerksam ist und Stellung bezieht. Es gibt aber auch immer wieder die, die versuchen aus den gesellschaftlichen Umwälzungen Profit zu schlagen. Bei Pepsi, die mit Kendall Jenner für eine «globale Botschaft der Einheit, des Friedens und des Verständnisses» werben wollten, ging der Schuss ziemlich nach hinten los. Wenn man sich nur Inklusion und Diversität auf die Fahne schreibt, weil weltweit gerade «Black Lives Matter»-Demonstrationen stattfinden oder Frauenstreik ist, dann wirkt das sehr schnell sehr opportunistisch.

Bild

Stiess im Netz auf viel Widerstand: Werbeanzeige von True Fruits. bild: screenshot/true-fruits.com

Die Migros handelte also mit der Dubler-Aktion opportunistisch?
Es ist schon auffällig, dass das Produkt gerade jetzt aus dem Sortiment genommen wird. Diversität und die Inklusion aller Minderheiten und Gesellschaftsgruppen sollten immer ein Thema sein. Es reicht nicht, nur kurzfristig auf einen Gesellschaftstrend aufzuspringen. Eine Firma, die auf ihrer Webseite schreibt, dass sie für Diversität einsteht, gleichzeitig aber nur weisse Männer mittleren Alters in der Geschäftsleitung sitzen hat, wirkt auf längere Dauer einfach nicht mehr glaubwürdig.

«Wenn man sich nur Inklusion und Diversität auf die Fahne schreibt, weil weltweit gerade «Black Lives Matter»-Demonstrationen stattfinden oder Frauenstreik ist, dann wirkt das sehr schnell sehr opportunistisch.»

Immer wieder tappen Unternehmen ins Fettnäpfchen und provozieren mit sexistischen Anzeigen oder rassistischen Werbevideos. Generiert man nur noch so genügend Aufmerksamkeit in den sozialen Medien? Steckt da auch Kalkül dahinter?
Grosse Brands sind sehr darauf bedacht, keinen Shitstorm auszulösen, weil sie dadurch grosse Imageschäden provozieren könnten. Wenn man aber als Brand kaum bekannt ist, kann das tatsächlich eine Strategie sein. Die Frage ist jedoch, wie nachhaltig solche Werbestrategien sind. Das ist das Gleiche, wie wenn man ein Produkt unter Wert verkauft. Man hat zwar kurzfristig einen Erfolg, doch ob der hält, ist unklar.

Im Januar bezog Coca-Cola Stellung und warb für die Annahme der Erweiterung der Anti-Rassismus-Strafnorm in der Schweiz.

Kann man überhaupt noch politisch korrekt werben? Oder müssen wir uns in Zukunft auf mutlose und zahme Marketingaktionen gefasst machen?
Das Problem, dass Werbung mutlos wirkt, sieht man oft – gerade in der Schweiz. Das ist schade. Man kann auch mutige Werbung machen, ohne rassistisch oder sexistisch zu sein.

Was braucht es denn dazu?
Man braucht vor allem diversere Marketingabteilungen, die nicht alte Stereotypen reproduzieren. Man muss Gruppenbefragungen durchführen und alle Menschen, unabhängig von ihrem Geschlecht, ihrer Hautfarbe, ihrer Religion oder einer körperlichen Beeinträchtigung, in die Werbung integrieren.

Wie viel schadet ein Shitstorm einem Unternehmen wirklich?
Viele Menschen sehen es als politisches Statement, eine Marke zu boykottieren, die in ihren Augen für die falschen Werte einsteht. Diese Reaktionen dürfen keineswegs unterschätzt werden. Es gibt auch immer mehr Aktivistinnen und Aktivisten im Netz, die sehr schnell auf sexistische oder rassistische Werbung reagieren. Viele Firmen werden dann mit negativen Kommentaren und Mails überrannt.

Kann man sich nach einem Shitstorm überhaupt noch retten? Was raten Sie einem Unternehmen, das unabsichtlich ins sexistische Fettnäpfchen getreten ist?
Das Wichtigste ist eine offene und transparente Kommunikation. Öffentlich eingestehen, dass ein Fehler passiert ist, ist sicherlich ein richtiger und wichtiger Schritt. Aber das reicht nicht. Wenn man gewisse Werte nach aussen vertritt, müssen diese auch bis ins Innerste des Unternehmens gelebt werden.

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Sind diese 8 Werbungen sexistisch?

Sexistischer Werbespot aus China gestoppt

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

141
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
141Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Dr no 17.06.2020 11:00
    Highlight Highlight Das Sujet ist einfach wirklich sehr schlecht. Was soll das sein, primitive Kunst ? Was soll es darstellen ? Was wollen Sie damit sagen ? Aber das hätte sich die Migros vorher überlegen sollen. derjenige der so was auswählt bei der Migros sollte sich besser einen neuen Job suchen. Langsam geht mir die Migros in ihrem heuchlerischen Bestreben ja niemand zu verletzen auf den Senkel. Anyway die Diskussionen der letzten Tage sind einfach nur lächerlich. Sucht euch Hobbies oder arbeitet mehr, dann habt ihr weniger zeit euch für Sujet von Tragtaschen Gedanken zu machen
  • AnnenMay 17.06.2020 08:56
    Highlight Highlight Als Feministin sehe ich auch nicht, wie/wo/was da sexistisch sein soll 😅
  • Orias Riese 17.06.2020 08:34
    Highlight Highlight Mickry3-Frauengruppe hat sicher für den Auftrag nicht mickrig verdient.

  • rodolofo 17.06.2020 08:25
    Highlight Highlight Die Affaire rund um die Migros-Tragtaschen zeigt für mich, wo wir landen, wenn wir versuchen "perfekt" zu und "gewaltfrei" zu sein und zu kommunizieren.
    Jeder Witz enthält ja Aggressionen und Beleidigungen.
    Wollten wir alle Aggressionen und Beleidigungen aus der Kommunikation verbannen und ausmerzen, dann wird sich unsere Boshaftigkeit gerade darin zeigen und austoben, dass sie bereits kleinste Ansätze von Humor und Witz mit der verbalen Giftspritze besprüht und abtötet...
    Wie gewonnen, so zerronnen.
    Tut mir leid für alle Schöngeister und IdealistInnen,
    aber DAS Ideal gibt es nicht...
  • Hangover 17.06.2020 08:23
    Highlight Highlight " Man muss Gruppenbefragungen durchführen und alle Menschen, unabhängig von ihrem Geschlecht, ihrer Hautfarbe, ihrer Religion oder einer körperlichen Beeinträchtigung, in die Werbung integrieren."

    Bringt sich die "Expertin" (auch Frauen sind sich nicht immer einig) für Aufträge ins Spiel?

    Die Migros hat ein viel tieferliegendes Problem: Der hellgelbe Innenanstrich der Verkaufsläden. Eklig.





  • Beat Stocker 17.06.2020 08:23
    Highlight Highlight Die Unterstützung von Künstlern ist eine gute Sache. Der Entscheid, ihre Werke auf einer Tragetasche zu verwenden macht ebenfalls Sinn. Das Sinnlose hier ist, dass man erst 120'000 Tragetaschen produzieren lässt, und dann feststellt, dass man es nicht wagt, diese auch zu verteilen; dieser Entscheid hätte doch vor der Produktion fallen sollen. Eigentlich sollte Migros für die verschwendeten Ressourcen (Bäume) etwas in ein nachhaltiges Projekt (Aufforstung?) spenden.
  • uhl 17.06.2020 08:20
    Highlight Highlight Es ist nicht sexistisch, aber sicher nicht schön
  • Schlichtungsbehörde 17.06.2020 07:42
    Highlight Highlight Die Migros hatte recht, die Taschen nicht auszugeben.
    Unserer Gender-Feministische Front hätte sie eh als voll sexistisch gebrandmarkt. Ein Kater (für Mann) furzt der knienden nackten Frau ins Gesicht.
    Der Aufschrei wäre perfekt gewesen und viele hier würden bei der grossen Empörung ernst recht mitmachen.

    Wären die Macher zudem noch Männer gewesen, würde die Strafe der Scheiterhaufen sein.
  • Ökonometriker 17.06.2020 00:31
    Highlight Highlight Warum merkt man erst nach dem Produzieren von 120'000 Taschen, dass hier die SJW-Liga aufheulen könnte?
    Hat ausserhalb der Künstlertruppe niemand diese Sujets gesehen?
    • MasterPain 17.06.2020 09:13
      Highlight Highlight The real question
    • K1aerer 17.06.2020 18:29
      Highlight Highlight Evt. PR Aktion?
  • Leichterbär 17.06.2020 00:13
    Highlight Highlight Hätte gerne die Erklärung der Sujets von den Künstlerinnen gehört (gelesen). Mir gefallen sie ganz gut .
    • abyss 17.06.2020 09:30
      Highlight Highlight Warum wohl jetzt die ganzen Blitze? Ich versteh die Beweggründe teilweise wirklich nicht... mir gefallen die Sujets übrigens auch und ich hätte gerne die Gedanken der Künstlerinnen dazu gehört/gelesen.
  • Peter Vogel 16.06.2020 22:24
    Highlight Highlight Die Menscheit verblödet und die Schweiz ist an vorderster Front dabei. Es bleibt einem nichts übrig als das ganze Theater der letzten Wochen zu ignorieren, seinen Job zu machen und auf bessere Zeiten zu warten.
  • Hansi_Wursti 16.06.2020 22:21
    Highlight Highlight Ich habe mehrere Probleme mit der ganzen Diskussion:

    1) dass es sich bei den Kunstschaffenden um Frauen handelt und die Darstellung einer nicht-aufreizenden Frau somit per se nicht sexistisch sein kann. Kultur abhängig vom Geschlecht des Kulturschaffenden zu bewerten: das ist sexistisch

    2) das Sujets als Frau, die von den Kunstschaffenden als "nicht aufreizend" beschrieben wird und als Argument gegen Sexismus verwendet wird: wäre es ein Problem wenn die Frau "aufreizend" wäre?

    3) was hat eine nackte Frau mit Corona oder der Migros zu tun?

    PS: ich bin männlichen Geschlechts
    • B. C. 17.06.2020 14:36
      Highlight Highlight Ich wollte nur kurz annerken: doch, auch Frauen können sexistisch sein.
  • PC Principal 16.06.2020 21:50
    Highlight Highlight Was ist eigentlich so schlimm an diesen Taschen, ausser die Nacktheit? Dass das Sujet unerwartet ist und aus der Reihe tanzt? Ist das wirklich so schwer auzuhalten? Sollte man alles verbieten was absurd ist?

    Die meisten anderen Taschen haben auch keinen tieferen Sinn und die meisten sind hässlich und schlecht gemacht. Aber ich habe noch nie gehört dass man deshalb 120'000 Taschen vernichtet.

    Wenn es nicht Prüderie ist, dann muss es einen anderen Grund für diesen radikalen Schritt geben. Was ist es?
    • FrancoL 16.06.2020 22:47
      Highlight Highlight Vielleicht solltest Du Dich einmal etwas an der Aufgabenstellung der Migros orientieren; Der Auftrag war klar formuliert und ich sehe keinen Ansatz für eine Umsetzung dieses Auftrages.
      Tragisch ist dass man dies nicht beim Gut zu Druck bemerkt hat, dann hätte man sich das Vernichten der Säcke sparen können.
    • De-Saint-Ex 16.06.2020 23:13
      Highlight Highlight Da hast Du allerdings recht. Vielleicht haben wir uns an das alltäglich hässliche schlecht-gemachte gewöhnt und sollen nicht mit ungewohntem, schlecht gemachten belästigt werden?
      Wie auch immer. Ich jedenfalls bin absolut sauer auf die Migros. Haben binnen weniger Tage gleich 2 absolut unnötige Diskussionen, erst noch auf nationaler Ebene, losgetreten. Super-schlechte Werbung in eigener Sache, und da ist schlechte Werbung absolut NICHT besser als gar keine.
    • Johnny Marroni 16.06.2020 23:28
      Highlight Highlight Eine nackte Frau mit einem Tier - Was soll Deiner Meinung nach die unerwartete Botschaft sein? Für mich ist das einfach nur schräg und hätte niemals ausgewählt werden sollen. Hässlich und schlecht ist subjektiv ... Ich konnte schon ab einigen witzigen Einkaufstaschen lachen, das hier ist aber schlichtweg grotesk und erinnert mich am ehesten an diese schlimmen Comics mit Sex zwischen Tier und Mensch, die im Netz kursieren!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Butzdi 16.06.2020 21:22
    Highlight Highlight Meine Nichte ist 8. Die kann dann auch so gut malen. Bravo, ein Sünnelichläberli für alle Supermaler*Innen*Aussen
    • Unicron 17.06.2020 08:21
      Highlight Highlight Bei Kunst geht es nicht in erster Linie darum wie gut du malst, sondern WAS du malst und was du damit Aussagen willst.

      Ob diese Taschen gelungen sind, keine Ahnung, aber das beliebte Argument "das hätte ich auch malen können" ist nicht der Punkt.
    • Butzdi 17.06.2020 11:25
      Highlight Highlight @Unicron: meine Nichte will damit aussagen, dass es doof ist wenn man aus dem Bad kommt, stürzt und einem die Katze auf den Kopf sitzt. Und die „Künstlerin“?
    • Unicron 17.06.2020 11:52
      Highlight Highlight @Butzdi
      Kunst ist Kunst, es kann nicht allen gefallen. Ich bin selber auch kein Fan. Ich wollte nur dem Vorurteil entgegentreten dass nur besonders photorealistische Gemälde Kunst sind. Das ist AUCH Kunst, aber halt eine andere Form.

      Aber in der heutigen Zeit muss man halt immer alles mit maximaler Aggression schlecht machen. Ist ja nicht so als würden die Bilder prominent im Kunsthaus hängen.

      ¯\_(ツ)_/¯

  • FrancoL 16.06.2020 21:00
    Highlight Highlight Kann mir jemand die Aussage darlegen/erläutern, die diese Comicfiguren transportieren sollen?
    • dodo, dodo? 16.06.2020 21:20
      Highlight Highlight Ich verstehe es auch nicht.
      Was soll das? Mysterien unserer Gesellschaft....
      🥴
    • PC Principal 16.06.2020 21:46
      Highlight Highlight Schwer zu sagen. Ich habe mir noch nie überlegt, welchen tieferen Sinn die Sachen auf der Einkaufstasche haben sollen.
    • boexu 16.06.2020 22:24
      Highlight Highlight Nein. Warum auch? Funktioniert ja offenbar super, man spricht darüber, es regt zum Denken an... Kunst eben!
      Und über Geschmack lässt sich nicht streiten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • aglaf 16.06.2020 20:44
    Highlight Highlight Fast schon verstörend (und aus männlicher Sicht beleidigend), dass zu Beginn hervorgehoben werden muss, dass die Idee aus der Feder von 3 (!) Frauen stammt und wiederum von 1 Frau kritisiert werden muss. Nicht auszudenken, was losgetreten worden wäre, steckte ein Mann dahinter. Mir scheint dies fast als Ratlosigkeit... in den eigenen Reihen... ein Rohrkrepierer! Wie empörend und des klassischen Feindbildes beraubt.
    • FrancoL 16.06.2020 21:23
      Highlight Highlight Ja der Schuss ging nach hinten los, wenn man denn das so sagen darf.
  • Sarkasmusdetektor 16.06.2020 20:32
    Highlight Highlight Vielleicht könnten sie einfach endlich mal erklären, was die Sujets darstellen sollen. Ganz offensichtlich versteht sie immer noch kein Mensch.
    • bastardo 16.06.2020 22:05
      Highlight Highlight Also beim zweiten gezeigten Sujet riecht die nackte Frau am Hinterteil der Kaffee trinkenden Katze. Wahrscheinlich wollten die Künstlerinnen damit einfach sagen: "Wir lieben Kopi Luwak Kaffee."
    • Yupidu 17.06.2020 07:46
      Highlight Highlight Bastardo: danke für den Auslacher, bin eben am Kaffee trinken.... büsi wo bisch?
    • AdiB 17.06.2020 18:31
      Highlight Highlight Da war doch was mit katzen am hintern schnüffeln🤔

      Hmm...southpark hilft da weiter😂
      Play Icon
  • Spiessvogel 16.06.2020 20:20
    Highlight Highlight Hätte ein Männer-Desing-Team diese doofen Szenen für eine Einkaufstasche produziert, wäre sofort ein Metoo-Shitstorm losgebraust. Kuratorinnen und Kuratoren sollen durch überteuerte Anschaffung dieser „Kunstwerke“ mit Steuergeldern die Niveau lose Arbeit im Nachhinein nicht noch zur Kunst erheben.
    • boexu 16.06.2020 22:30
      Highlight Highlight Wir Männer sind schon krass benachteiligt, oder? Und diese "Kunst" müsste eigentlich entartet werden, gell?
      Das Wort heisst übrigens Design.
    • Schlichtungsbehörde 17.06.2020 08:01
      Highlight Highlight boex
      Nein, entartetet ist, nach der hochklassigen „entarteten“ Kunst aus den 30er eigentlich schon fast ein Gütesiegel.
      Diese Kunst aber, kommt wirklich völlig unbedarft daher. Nicht, dass ich eine Erklärung bräuchte, aber nach Durchsicht der Webseite muss ich sagen, absoluter Durchschnitt ohne Substanz.
  • GreenBerlin 16.06.2020 20:19
    Highlight Highlight Schade um's Papier, die Farbe für den Druck und nicht zuletzt den Strom, welcher zur Produktion verbraten wurde. Hätte man sich wirklich früher überlegen können 🤦🏽 *seufz*
  • northvan 16.06.2020 20:12
    Highlight Highlight Wow, echt? Wegen so einem *fluchwort einsetzen* so ein tamtam? X Artikel und Umfragen wegen 120tsd Säcken die eingestampft werden? Uns geht es zu gut..... Sorry Leute, aber das Theater deswegen empfinde ich als peinlich.

    Und Lustig finde ich die Motive auch nicht, aber auch nicht sexistisch, einfach nur " na ja, kann man machen, muss man aber nicht".... Aber "Kunst" liegt ja im Auge des Betrachters...
  • Licer 16.06.2020 20:10
    Highlight Highlight Ich mag mich erinnern das die Migros Ende der 80er / Anfang der 90er viele kunstvolle Tragtaschen in Umlauf gebracht hatte. Schade dass dies wohl nach der Aktion nicht wieder aufgenommen wird, da sind die Menschen in der Migros wohl zu nervös für...
  • BiffiZ07 16.06.2020 20:09
    Highlight Highlight Als sexistisch betrachte ich das auch nicht, da das weibliche Geschlecht nicht diffamiert wird. Trotzdem nähme es mich schon Wunder, wie die "Künstler" dieses Bildes denn erklären, was es mit Corona verbindet und wie es humoristisch auf uns wirken soll?
    • PC Principal 16.06.2020 21:52
      Highlight Highlight Die meisten Taschen haben keinen philosophischen Sinn. Das Ziel war ganz einfach etwas bizarres zu machen. Offenbar hat es geklappt, wenn man sieht wie die Leute darüber diskutieren. Das hat noch keine Papiertasche geschafft.
    • Schlichtungsbehörde 17.06.2020 08:04
      Highlight Highlight Es ist Wurst ob du die Taschen nicht sexistisch findest.
      Es gibt genug Leute welche sie umgehend als sexistisch gebrandmarkt hätten.
      Ist ja nichts Neues.
    • Schlichtungsbehörde 17.06.2020 08:06
      Highlight Highlight PC , nö, es war ja nicht das Ziel etwas bizarres zu machen. Sondern etwas was die Leute erheitert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jakal 16.06.2020 20:08
    Highlight Highlight Wieso ist die Frau auf den Tüten eigentlich nackt?
  • namib 16.06.2020 20:06
    Highlight Highlight Irgendwie trifft die Tasche links doch voll den Zeitgeist: „mimimi“😉
  • T E D 16.06.2020 20:03
    Highlight Highlight Schade, würde mich freuen beim Einkaufen auch mal lächeln zum müssen, bzw. dürfen;;
    Und wo bleibt denn das 3te Motiv?
    • PC Principal 16.06.2020 21:53
      Highlight Highlight Die Leute sind viel zu spiessig dagür in der Schweiz. Alles muss genormt und langweilig sein.
  • Dani B. 16.06.2020 19:58
    Highlight Highlight Voll sexistisch!
    Die Metapher des Hausmannes als Teddybär ist wohl das Letzte!
  • Flexon 16.06.2020 19:55
    Highlight Highlight Die Taschen wären für Migros-Verhältnisse ziemlich fancy gewesen. Schade, mir haben sie gefallen. Vielleicht kriegt man noch ein Exemplar auf Ricardo oder im Adult Migros.
  • King Ricky Bobby 16.06.2020 19:55
    Highlight Highlight Ja es ist nicht sexistisch noch rassitisch.... aber porthässlich! Wer zum Geier hat den grafiker angestellt und noch das als Print durchgewirkt??? Designfail 😂
  • Ich-meins-doch-nicht-so 16.06.2020 19:45
    Highlight Highlight Dass man ein Sujet nicht einsetzt, ist ein normaler und in diesem Fall sehr nachvollziehbarer Vorgang. Die Argumentation von Migros ist unglücklich und unnötig- in der Regel reicht es anzugeben, dass die Umsetzung die kommunikativen Ziele nicht erreicht/erreichen wird. Das Verhalten der 3 Künstlerinnen ist nicht professionell und abschreckend für potentielle Auftraggeber.
    • PeteZahad 17.06.2020 08:50
      Highlight Highlight Nicht professionally ist, das die Migros die Produktion von 120tsd Taschen mit dem Sujet durchwinkt und diese DANACH vernichtet.
    • Ich-meins-doch-nicht-so 17.06.2020 22:46
      Highlight Highlight Pete: Ja, das ist es. Aber die Migros ist kein KMU. Ohne es zu wirklich zu wissen hier ein Modell wie dies passieren kann: in der Regel wird das Sujet einer Tüte wohl nicht auf C-Level freigegeben. Während der Produktion bzw. danach hat sich wohl intern jemand daran gestossen, eskaliert und jemand hats dann halt gestoppt, weil er das Reputationsriskio grösser eingeschätzt hat als die Sunk Costs. Alltag.
  • Peter Panther 16.06.2020 19:36
    Highlight Highlight Wahrscheinlich hätt's einen Shitstorm gegeben, aber nicht, weil es sexistisch ist, sondern grottenschlecht
    • Guipri12 16.06.2020 21:02
      Highlight Highlight Hier ein ❤️ Sorry hab den Blitz erwischt 🙄
  • Hank Moody 16.06.2020 19:18
    Highlight Highlight Find ich jetzt nicht sexistisch. Ich frage mich aber: was soll das?
    Wie ist da die Verbindung zur Migros?
  • -thomi- 16.06.2020 19:14
    Highlight Highlight Das mit den Shitstorms glaube ich nicht wirklich. Da gab es für viele grosse Brands schon ganz viele. Der Umsatzwachstum wurde auch trotz mieser Kommunikation nicht beeinträchtigt. Und das liegt vor allem daran, dass die Empörungskarawane halt sehr schnell weiterzieht. Die die bleiben, und denen es wirklich ein Anliegen ist, sind viel zu wenige, als dass es bei Globals relevant wäre. Erinnert sich jemand noch an Benetton?
  • Lichtblau550 16.06.2020 19:12
    Highlight Highlight Die Sujets sind mangels Pointe nicht „witzig“ oder „lustig“, aber heiter könnte man sie wohl nennen. Mich hätte der Einsatz nicht im geringsten gestört. Die Migros scheint momentan aufgrund der Mohrenkopfsache extrem empfindlich zu sein. Jetzt hat sie sich entschlossen, den Schwanz (hihi!) einzuziehen und die Künstlerinnen vor den Kopf zu stossen. Nun ja, souverän geht anders.
  • swisskiss 16.06.2020 19:00
    Highlight Highlight "Unternehmen und Marken sind ein wichtiger Teil der Gesellschaft, es ist natürlich, dass sie sich positionieren müssen."

    Nein müssen sie nicht! Firmen sind Wirtschaftsunternehmen, die weder Imagewerbung machen , noch sich zu gesellschaftlich relevanten Themen äussern "müssen".

    Genausowenig "muss" sich ein Wirtschaftsunternehmen politisch positionieren.

    Dies dient lediglich der besseren Positionierung am Markt und der Einflussnahme auf Politik.

    Das die Frau Expertin, die von dieser "Positionierung" lebt, dass als "natürlicher" Vorgang" betrachtet, ist nachvollziehbar und zu erwarten.
  • soulpower 16.06.2020 18:57
    Highlight Highlight Hat sich das niemand angeschaut bevor es zum Drucker ging? Wenn man sich die Bilder betrachtet kann man sich vorstellen welchen Shitstorm die "social correctness" Empörten losgelassen hätten. Da kam die Migros gerade noch glimpflich davon...
  • ❤️-Blitz 16.06.2020 18:52
    Highlight Highlight Warum werden sexistische Werbungen so transaliert? Ich finde die eigentlich lustig. Vielleicht gerade weil sie sexistisch sind. Wir sind doch weiblein und männlein und somit unterschiedlich. Ich als weisser Mann (bin wohl bereits schuldig) kann nur lachen über das Urteil in der Bildstrecke: "willenlosem und manipulierdem Objekt". Fühlt sich da irgendjemand betroffen?
  • lilie 16.06.2020 18:35
    Highlight Highlight Finde einfach die Sexismus an den Haaren herbeigezogen. Die Bilder sind doof, unsinnig, und die Nacktheit trägt nichts zum Bild bei.

    Ich wette, kein Mensch würde sich an der Nacktheit stossen, wenn die Bilder Spass machen und gute Laune verbreiten würden (was ja der Zweck der Übung war).
    Benutzer Bild
  • Yupidu 16.06.2020 18:34
    Highlight Highlight Sexistisch ist es nicht gemäss Definition des Wortes.... eher eine Augenbelästigung. Sollte oder ist Kunst und gehört sicher nicht auf eine Einkaufstasche von der Migros.
    Schlimm finde ich, dass jetzt 120'000 bereits produzierte Taschen vernichtet werden. Hätten die Entscheidungsträger nicht vor der Produktion den Gehirn einschalten können? Migros hat eindeutig ein Problem in den Werbung und Marketing Etagen. Hoo hab vergessen, Migros gehört mir
  • Kain E. Ahnung 16.06.2020 18:31
    Highlight Highlight Die Coronakrise scheint vorüber zu sein, wenn wir uns jetzt wieder den ernsten Fragen im Leben widmen können.
  • südfüessler 16.06.2020 18:18
    Highlight Highlight Nakt eine tasse tee zu trinken und noch ein paar yogaübungen mit der katze zu machen ist wohl wie in diedem fall abgebilder nicht jederfraus sache.
    Sexistisch empfinde ich die bilder nicht,eher befremdend und hätte sie wohl deshalb nicht gekauft.aber es ist künstlerische arbeit und niemand währe gezwungen worden mit einer solchen tasche kaufen.kurz gesagt,kann mann,muss aber nicht.
  • RedCloud 16.06.2020 18:12
    Highlight Highlight Meine Güte was ist mit der Migros los? Bei jedem lauen Lüftchen knickt man um. Vorauseilender Gehorsam wohin man sieht. Die Migros hat den Auftrag gegeben, diese Taschen zu produzieren. Sie waren der Ansicht, das sei ok. Nun knickt man wieder ein. Die Sujets sind nicht sexistisch. Oder ist jede Darstellung von Nacktheit sexistisch. Allerdings mir schleierhaft was die Migros mit diesem Sujet bewirken wollte. Mit dem Geld hätten Sie lieber eine Ausstellung der Künstlerin in einem Museum/Vernissage unterstützt. So bleibt erneut EIN Verlierer: die Migros.
  • Füdlifingerfritz 16.06.2020 18:04
    Highlight Highlight Ist halt Kunst. Keine, die mich jetzt besonders anspricht., aber hey, Kunst soll ja auch nicht jedem gefallen.
    • Marco Burri 16.06.2020 19:53
      Highlight Highlight Ich glaube, diese Tragtaschen würden nicht mal in der Globus Delicatessa zu Begeisterungsstürmen führen. Was daran aufheiternd sein soll, wird sich wohl nur den Damen von Mickry 3 erschliessen. Für das folgende Wortkonstruckt möchte ich mich schon mal im Voraus entschuldigen, aber ich finde diese Arbeit mickryg.
    • lilie 17.06.2020 07:47
      Highlight Highlight @Füdlifingerfritz: Naja, in diesem Fall wäre es ja schon das Ziel gewesen, dass eben doch eine Mehrzahl von Kunden Freude an den Bildchen hätten. Geht ja nicht darum, Kunstkenner zu entzücken, sondern Hinz und Kunz der Migroskundschaft.

      Ich fürchte aber, die Bildchen taugen weder für die eine noch die andere Kundschaft... 😏
  • Füdlifingerfritz 16.06.2020 18:00
    Highlight Highlight Doch, doch, es ist schliesslich 2020...
    Wenn sich 2,3 Leute auf Twitter deswegen beschweren, muss es einfach sexistisch sein.
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 16.06.2020 17:56
    Highlight Highlight "Es gibt auch immer mehr Aktivistinnen und Aktivisten im Netz, die sehr schnell auf sexistische oder rassistische Werbung reagieren. "
    Und deshalb wurde die Tasche ja auch aus dem Verkehr gezogen, die Furcht vor dem Twitter-Mob.
  • Stopsexism 16.06.2020 17:54
    Highlight Highlight Können wir nicht einfach sagen, wer auch immer sein Produkt mit nackten Frauen bewirbt ist sexistisch, ausser er bietet solche auch an? Wobei auch dann... Lasst es doch einfach endlich bleiben! Danke, Migros!
    • die_rote_Zora 16.06.2020 18:45
      Highlight Highlight interessant, ich bin auch absolut gegen Sexismus, kann aber überhaupt nicht nachvollziehen wieso so viele Nacktheit per se als Sexismus sehen? Denn Nacktheit ist doch etwas natürliches und hat auch nicht automatisch etwas erotisches, erst die Inszenierung/ Darstellung macht es allenfalls dazu. Kannst du mir ev. erklären was genau du an Nacktheit sexistisch findest?
    • Stopsexism 16.06.2020 19:13
      Highlight Highlight Unter diesem Namen???!!! Die Zora könnte es Dir erklären...
    • die_rote_Zora 16.06.2020 21:25
      Highlight Highlight @Stopsexism: mein Kommentar war nicht als Provokation gedacht, sondern ich würde gerne ernsthaft über dieses Thema diskutieren, da mich andere Sichtweisen dazu interessieren. Auch geht es mir nicht um Nacktheit in der Kunstszene sondern im allgemeinen, denn wie gesagt für mich ist Nacktheit keine Kunst sondern einfach etwas natürliches und mich stört es eher, dass Nacktheit alleine schon als Provokation gilt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • John Henry Eden 16.06.2020 17:52
    Highlight Highlight Das Sujet ist anstössig für Strengreligiöse.

    Kuschen vor Fundis würde Migros einen grossen Shitstorm von links und rechts einbringen. Also schiebt man Sexismus vor und erträgt den kleinen Sturm.

    Lieber lügen als leiden.
    • bbelser 16.06.2020 18:41
      Highlight Highlight Scharfsichtig erkannt, John Henry. Strengreligiöse haben was gegen diese satanischen schwarzen Katzen...
    • Jakal 16.06.2020 20:21
      Highlight Highlight Für Strengreligiöse ist noch vieles anstössig...
    • lilie 17.06.2020 07:50
      Highlight Highlight Ah ja, die Migros fürchtet, ihre strengreligiöse Kundschaft zu verlieren.

      Und wer soll das sein? Die Mönche von Einsiedeln? Die Schwestern vom Kloster Hurden? Der Papst auf Stippvisite? 😏
    Weitere Antworten anzeigen
  • gulf 16.06.2020 17:51
    Highlight Highlight ein weiteres Beispiel, dass Künstler vor allem für sich selber produzieren.
    Diese Kunstwerke erfüllen sicher designtechnische Kriterien, interessieren aber niemanden ....
    • aglio e olio 16.06.2020 18:16
      Highlight Highlight Künstlerisch tätig zu sein ist in erster Linie Selbstzweck. Kunst macht man für sich, nicht für andere. Es sei denn man hat Hunger. ;)
    • Garp 16.06.2020 18:58
      Highlight Highlight Da möcht ich doch widersprechen, es gibt viele Künstler die Kunst nicht einfach für sich machen. Käthe Kollwitz z.B. . Viele Künstler wollen auch etwas aufzeigen, den Blick verändern, Input liefern. Kunst erschliesst sich aber nur denen die offen sind, auch sich selber gegenüber.
  • Toerpe Zwerg 16.06.2020 17:50
    Highlight Highlight Wir sind zu empörungsgesteuerten Mimimis mutiert.
    • Orias Riese 17.06.2020 08:35
      Highlight Highlight Bitte jetzt nicht verallgemeinern.

  • Satan Claws 16.06.2020 17:49
    Highlight Highlight Hat denn die Migros wirklich gesagt, dass es sexistisch sei? Ich finde kein Statement dazu. Haben sie eventuell auch nur gesagt, dass es als sexistisch angesehen werden könnte oder vielleicht auch nur, dass es unangemessen sei?
    • Baba 16.06.2020 18:30
      Highlight Highlight ...und das hat die Migros erst festgestellt, nachdem 120'000 Taschen gedruckt waren?!?

      Für ein auf Nachhaltigkeit erpichtes Unternehmen ein Maxifail. Nicht das Sujet - die sinnlose Vernichtung von Ressourcen!
    • Lichtblau550 16.06.2020 19:28
      Highlight Highlight Völlig richtig, @Baba. Diese Reaktion wirkt extrem unbedarft. Und ähnlich nervig wie der jeweils blöd verfrühte Einsatz von völlig abwegigen nichtsaisonalen Produkten. Nur weil offenbar „die Kunden das so wünschen“. Wann geht‘s bei Migros mal ein bisschen authentischer?
  • Gegenstromschwimmer 16.06.2020 17:48
    Highlight Highlight Wenn sich die Gedankenpolizei durchgesetzt hat und jede/r jederzeit überall zu allen Gelegenheiten, sowohl öffentlich wie privat ausschliesslich Statements von sich gibt, die der strengen Prüfung der "political corectness" standhalten, dann haben wir in jeder Form der Kommunikation (inkl. Werbung) einen Zustand erreicht, welcher von Interesse und Spannung her in etwa einer Geschichte von Adalbert Stifter entspricht.
    Furchtbarer Gedanke.
    Mir gefällt insbesondere im obigen Text der Abschnitt, welcher rot hervorgehoben ist.
  • bbelser 16.06.2020 17:44
    Highlight Highlight Jetzt hätte ich doch gerne noch eine Expertin vom MoMA mit einer detaillierten Stellungnahme zur künstlerischen Qualität dieser Migros-Tragetasche. Danke!
    • Hallwilerseecruiser 16.06.2020 18:40
      Highlight Highlight Eine Expertin vom Migros Museum für Gegenwartskunst reicht auch, sozusagen eine Inhouse-Lösung...
  • Ass 16.06.2020 17:40
    Highlight Highlight Auch für mich ist das nicht sexistisch. Aber in der heutigen Zeit wird man dafür zerrissen. Sie hätten einfach einen nackten Mann zeichnen können und alle hätten gelacht -> Problem gelöst!
    • grumpygirl 16.06.2020 17:56
      Highlight Highlight Ich finde es auch nicht sexistisch, aber doch eine etwas seltsame Komposition für eine Einkaufstasche.
      Ich werde aber wohl Kunst sowieso nie verstehen 🤷🏻‍♀️
    • PeteZahad 17.06.2020 09:07
      Highlight Highlight Wieso enervieren sich hier alle darüber ob oder nicht diese Sujets sexistisch oder einfach hässlich sind. Die Sauerei ist doch, dass Migros 120tsd Taschen druckt und diese wieder vernichtet.
    • grumpygirl 17.06.2020 11:54
      Highlight Highlight Klar ist das eine Sauerei. Das eine schliesst das andere ja nicht aus.
      Man hätte sie auch irgendwo anders verteilen können, meinetwegen dem Kunsthaus überlassen können.

      Aber jetzt machen sie gross Schlagzeilen mit dem längst überfälligen Plastik-Recycling. Die Welt ist eine heuchlerische 😉 aber ja besser als nix
  • stadtzuercher 16.06.2020 17:36
    Highlight Highlight "Eine Firma, die auf ihrer Webseite schreibt, dass sie für Diversität einsteht, gleichzeitig aber nur weisse Männer mittleren Alters in der Geschäftsleitung sitzen hat, wirkt auf längere Dauer einfach nicht mehr glaubwürdig."

    Man kann die Wahrheit auch verbiegen bis sie einem passt.

    Die Migrosverwaltungsratspräsidentin ist eine Frau.
    Die Delegiertenversammlung wird von einer Frau präsidiert.

    Siehe Organigramm.
    https://www.migros.ch/de/unternehmen/migros-gruppe/organisation/organigramm.html

    Danke. Danke für den Sexismus. Danke für die Facts.

    • Qui-Gon 16.06.2020 19:52
      Highlight Highlight Ich denke, diese Aussage war allgemein und nicht nur auf die Migros bezogen.
    • Ricardo Santiago 17.06.2020 19:55
      Highlight Highlight Die ganze Chose ist auch diskriminierend den männlichen Künstlern gegenüber.
      Ausschliesslich weibliche Künstlerinnen wurden von Frauen beauftragt ohne dass eine Männerquote eingehalten worden wäre.
  • blueberry muffin 16.06.2020 17:35
    Highlight Highlight Mhm. Ich glaube HBomberguy hat das "Woke" oder auch "Racist" Advertisment behandelt.

    Das Grossfirmen, die die Umwelt zerstoeren und Menschen ausbeuten, nett sind oder eine "Meinung" haben glaubt auch nur ein Idiot oder Marketingexperten.
    Play Icon
  • FrancoL 16.06.2020 17:33
    Highlight Highlight Das Sujet ist nicht sexistisch, aber es erfüllt von mir aus gesehen auch nicht den Zweck, den die Migros suchte, nämlich dass der Betrachter oder die Betrachterin sich daran erfreuen könne. Es ist für mich in jedem Sinn ein Flop.
    • Stopsexism 16.06.2020 17:46
      Highlight Highlight Selbstverständlich ist es sexistisch. Warum ist die Frau nackt?! Zeig mir Werbung mit nackten Männern, nota bene in Bezug auf Lebensmittel! LOL
    • Amadeus 16.06.2020 18:14
      Highlight Highlight @Stopsexism
      Bitteschön
      Benutzer Bild
    • Silent_Revolution 16.06.2020 18:22
      Highlight Highlight Klar, das Sujet ist ein Desginflop, weswegen man das Gesamtprodukt nicht hätte vernichten müssen.

      Denn dies ist in erster Linie eine Tragtasche, an die nur einige wenige Designanforderungen stellen.

      Produkte vorsorglich vernichten lassen, weil man irgendwelche Pseudo-Twitter-Shitstorms befürchtet, deren angeblich negativer Marketing-Einfluss sowieso umstritten ist, bleibt einfach idiotisch.

      Wenn man sich dazu stets als ach so nachhaltiges Unternehmen präsentiert, wirds fragwürdig. Diese Firma bemüht sich in den letzten Wochen wirklich, sich komplett lächerlich zu machen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • mascot_mash 16.06.2020 17:31
    Highlight Highlight Angesichts der Diskussionen die wir in letzter Zeit führen, muss es uns unheimlich gut gehen.

Rauszeit

8 Wanderungen, die dir die spektakulärsten Aussichten bescheren

Wenn du eine Motivation oder ein schönes Ziel brauchst, um wandern zu gehen, bist du hier genau richtig.

Mit etwas Glück kannst du bei der einstündigen Wanderung auf den Rochers de Naye über Montreux sogar drei verschiedene Murmeltierarten beobachten. Oben angekommen, erwartet dich dann ein einmaliger Aussichtspunkt mit Blick auf den Genfersee und die Alpen.

Mehr Infos findest du hier.

Um den Leistchamm zu besteigen, brauchst du gutes Schuhwerk, denn der Weg ist im oberen Teil der Wanderung sehr steil. Wenn du oben ankommst, willst du dich dort in der idyllischen Umgebung mit Sicht auf den Walensee …

Artikel lesen
Link zum Artikel