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Nora Illi bei Anne Will: Das sind die Reaktionen auf den TV-Auftritt

Anne Will Nora Illi
Anne Will (links) diskutierte im ARD-Studio unter anderem mit der Schweizerin Nora Illi über Radikalisierung.bild screenshot ard

Nora Illi bei Anne Will: Das sind die Reaktionen auf den TV-Auftritt

07.11.2016, 07:0607.11.2016, 15:36

«Mein Leben für Allah: Warum radikalisieren sich immer mehr junge Menschen?» Zu dieser Frage lud die deutsche Talkmasterin Anne Will am Sonntagabend auf ARD zur Diskussion. Mit in der fünfköpfigen Runde: Die Schweizerin Nora Illi, ihres Zeichens Frauenbeauftragte des «Islamischen Zentralrats Schweiz» (IZRS).

Ihre Antwort auf die Frage der Sendung lautet übrigens: Mit Verboten, etwa vom Gesichtsschleier oder dem Beten in öffentlichen Räumen, schliesse man Muslime aus. Und hier beginne die Radikalisierung. Das blieb nicht unwidersprochen:

Für viel Stimmengewirr im TV-Studio sorgte insbesondere folgende Einschätzung Illis:

Sowohl in den klassischen als auch in den sozialen Medien sorgte der Auftritt der verschleierten Schweizerin für viel Echo. «Skandalauftritt» nennt es die Bild-Zeitung, von einer «Propaganda-Sendung» schreibt der Reporter der Welt und bei der FAZ titelt der Kritiker mit dem in der Sendung gefallenen Zitat: «Das kann man im öffentlichen Fernsehen nicht machen». Der Hashtag AnneWill mauserte sich in kürzester Zeit zum Trend auf Twitter:

Hidschab & Co. – islamische Verhüllungen vom Kopftuch bis zur Burka

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Hidschab & Co. – Verhüllungen vom Kopftuch bis zur Burka
Hidschab: Wird vor allem als Bezeichnung für ein Kopftuch verwendet, das Haar und Ohren vollständig bedeckt, das Gesicht indes frei lässt. Meist werden zusätzlich die Halsregion, der Ausschnitt und eventuell die Schultern bedeckt.
quelle: shutterstock
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Er erfand den sprechenden Bankomaten – das machte ihn verdächtig
Gegen alle Widerstände studiert Alireza Darvishy in Zürich Informatik, macht bei der Credit Suisse Karriere – und wird zum Pionier für digitale Barrierefreiheit.
Alireza Darvishy steht am Zürcher Central und möchte in der nahegelegenen UBS-Filiale Geld abheben. Für die allermeisten Menschen ist das Routine: Karte rein, Betrag auswählen, fertig. Für Darvishy ist es etwas komplizierter. Er lebt mit einer Sehbehinderung und nimmt durch ein eingeschränktes Sichtfeld nur Formen, Farben und Bewegungen wahr. Deshalb sucht er beim Bankomaten die Kopfhörerbuchse. So kann die Maschine mit ihm sprechen.
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