Schweiz
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Nicolas Blancho, President du Conseil Central Islamique s'exprime lors de la troisieme conference annuelle du Conseil Central Islamique Suisse, CCIS, ce samedi 21 decembre 2013 a Palexpo Geneve. La conference annuelle du Conseil Central Islamique est la plus grande manifestation islamique en Suisse. Cette annee sous la devise “Tawhid comme methode“. Plus de 20 orateurs, chanteurs d'anasheeds et recitateurs du Coran provenant de douze pays font partie du programme. (KEYSTONE/Martial Trezzini)

Nicolas Blancho will das Koran-Studium im weitesten Sinne fördern. Bild: KEYSTONE

«Qoranona»

Der Islamische Zentralrat und ein Katarer gründen in der Schweiz einen Koran-Förderverein



Ein katarischer Staatsangehöriger und der Präsident des Islamischen Zentralrats der Schweiz (IZRS), Nicolas Blancho, haben diese Woche in Bern einen Koran-Förderverein im Handelsregister eingetragen.

Eine ganze Reihe von Zielen will der Verein erreichen. In dem am Freitag von der Firma Moneyhouse veröffentlichten Regionalen Amtsblatt heisst es, der Verein namens Qoranona solle alle Projekte unterstützen, die mit dem Koran direkt oder indirekt im Zusammenhang stünden. So etwa Bildungsprogramme und wissenschaftliche Projekte.

Auch die Organisation von kulturellen Veranstaltungen und der Bau von Gebäuden wird aber als Vereinszweck genannt, dazu der «Aufbau von Medien und Sendern, die den Vereinsvisionen dienen». Vor rund zwei Jahren berichteten Medien, der IZRS wolle in der Schweiz einen TV- oder Internetsender namens Unity-TV aufziehen. Auch vom Bau einer grossen Moschee im Westen der Stadt Bern war die Rede.

Moschee-Projekt nicht mehr aktuell

Dazu sagte Abdel Azziz Qaasim Illi, der Mediensprecher des IZRS, am Freitag, es gebe keine direkte Verbindung zwischen dem angestrebten Aufbau von Medien und Sendern von «Qoranona» und dem Unity-TV. Er wollte aber auch nicht ausschliessen, dass das Fernseh-Projekt des IZRS dereinst einmal von den Plänen von «Qoranona» profitiert. Das Projekt einer grossen Moschee in Bern-Bümpliz sei hingegen wegen mangelnder Finanzen schubladisiert. Illi betonte weiter, der neue Verein habe nur indirekt eine Verbindung zum IZRS, weil Blancho dort als Privatperson Mitglied sei.

Neben dem Koran-Förderverein wurde ein weiterer Verein im Handelsregister eintragen, der unter anderem «die Unterstützung von Bedürftigen in Krisenländern» bezweckt. Als Kassierin ist die Frau eingetragen, die beim IZRS das Generalsekretariat betreut. Ob es sich bei dem im Handelsregister eingetragenen Katarer um ein Mitglied der Herrscherfamilie dieses Staates handelt, wusste Illi auf Anfrage nicht zu sagen. Blancho selber war am Freitagabend nicht erreichbar. (sda)

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3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • quark 06.09.2014 10:36
    Highlight Highlight Warum tut er das nicht in Katar? Die hätten das viel nötiger!
  • oskar 06.09.2014 10:30
    Highlight Highlight diese fundamentalistischen trottel machen nur einen winzigen teil der muslime in der schweiz aus, haben aber eine enorme medienpräsenz. dies ist unangemessen und schafft ein völlig falsches bild über den islam in der schweiz. liebe watson-crew wieso verzichtet ihr nicht zukünftig darauf über blanco & co. zu berichten?
  • quark 06.09.2014 08:42
    Highlight Highlight Warum können Islamisten nicht endlich die Bibel lesen, akzeptieren und verbreiten?

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