Schweiz
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«Das geht gar nicht»: Justizministerin Sommaruga kritisiert Handschlag-Verweigerer

Nun äussert sich auch Bundesrätin Simonetta Sommaruga zu den Vorgängen an der Sekundarschule im Therwil BL. Dass zwei Jugendliche sich weigern, ihrer Lehrerin die Hand zu geben, findet sie absolut inakzeptabel.



Swiss Justice Minister Simonetta Sommaruga speaks to the media during a news conference in Bern, Switzerland March 21, 2016. REUTERS/Ruben Sprich

Simonetta Sommaruga über den Fall Therwil: «Das hat auch unter dem Titel Religionsfreiheit nichts zu suchen.»
Bild: RUBEN SPRICH/REUTERS

In Therwil im Kanton Baselland müssen zwei muslimische Schüler ihrer Lehrerin nicht mehr die Hand geben. Das hat die Schulleitung erlaubt.

Nun äussert sich auch Bundesrätin Simonetta Sommaruga zum Fall. «Es gibt auch schwierige Fragen im Zusammenleben. Aber in dem Fall ist es absolut klar: Dass ein Kind sich weigert, seiner Lehrerin die Hand zu geben, das geht nicht», sagt sie gegenüber «10vor10», wie SRF in einer Vorabmeldung schreibt.

Sommaruga weiter: «Das hat auch unter dem Titel Religionsfreiheit nichts zu suchen. Und was ich deutlich sagen muss: So stelle ich mir Integration nicht vor.»

Bei den beiden Schülern handelt es sich um zwei syrische Brüder im Alter von 15 und 14 Jahren. Ihre Familie ist sehr religiös. Sie sind in der Schweiz aufgewachsen.

Therwil ist kein Einzelfall. Auch in Muttenz verweigerte ein Schüler den Handschlag mit Frauen. Seit 20, 30 Jahren komme es vor, dass männliche Jugendliche – vor allem Muslime – sich weigern, einer Lehrerin die Hand zu geben, so Bernhard Gertsch, der Präsident des Verbandes der Schulleiterinnen und Schulleiter, gegenüber «10vor10».

Weil Sanktionsmöglichkeiten fehlten, spricht sich Gertsch für pragmatische Lösungen aus: Die Schulleitungen müssten mit den Jugendlichen und deren Eltern das Gespräch suchen und individuelle Vereinbarungen treffen.

Für Gertsch sei es beispielsweise denkbar, dass für eine begrenzte Zeit die Lehrerin anders als mit Handschlag begrüsst werde. Oft sei die Verweigerung eine pubertäre Phase. Allerdings müsse den Jugendlichen klar gemacht werden, dass das Händeschütteln hier zur Kultur gehört, und eine Verweigerung auf Dauer nicht toleriert werde.

Muslimische Lehrerin: «Neo-islamische Mode»

Jasmina El Sonbati, Lehrerin an einem Basler Gymnasium und Muslimin, sagt gegenüber «10vor10», dass diese Weigerung mit muslimischer Kultur und mit Religionsfreiheit nichts zu tun habe. Es handle sich vielmehr um eine «neo-islamische Mode», die nicht toleriert werden könne.

Die muslimische Lehrerin bedauert zudem, dass muslimische Fundamentalisten Kapital schlagen aus den Schlagzeilen, wie sie der Fall Therwil nach sich gezogen hat. Einmal mehr gelinge es ihnen so, Muslime als Opfer darzustellen. (pz)

Das ganze Statement gibt es hier zu sehen

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65Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Angelo C. 06.04.2016 11:00
    Highlight Highlight Es geht hier keineswegs "nur" um die Herabsetzung weiblicher Personen und die Nichtakzeptanz der gesellschaftlichen Normen des Gastlandes, des klar sichtbaren Unwillens zur Integration, sondern um das IS-Potenzial welches sich in derart überrissenen Forderungen letztlich manifestiert, nur von Einfaltspinseln nicht wahrgenommen und rechtzeitig erkannt wird.

    http://www.blick.ch/news/schweiz/sind-die-handschlag-verweigerer-aus-therwil-bl-anhaenger-des-is-auf-bestem-weg-zum-extremisten-id4884979.html?

    Kommt hinzu, dass der Koran sowas nirgends einfordert, wie der Imam von Schlieren betont!

    • Angelo C. 07.04.2016 00:56
      Highlight Highlight Ob es im BLICK steht oder nicht, ist bei Fakten (Keller-Messahlis Aussage) insofern völlig irrelevant, wenn das Kolportierte nachprüfbar der Wahrheit entspricht. Dies zu deinem unergiebigen Nebenkriegsschauplatz.....

      Und Standesdünkel im Konkurrenzkampf zweier "buntgescheckter Medien" bringt uns da auch nicht viel weiter 😉!
  • Grecko 05.04.2016 13:48
    Highlight Highlight Es geht ganz klar um unsere lokalen Gepflogenheiten, bei uns ist es nun mal üblich dass man dem Lehrer die Hand schüttelt, daran haben sich alle Schüler zu halten, egal aus welcher Religion, da braucht sich niemand diskriminiert zu fühlen.
  • trollo 05.04.2016 13:39
    Highlight Highlight bei uns gabs kein händeschütteln in der schule. das ist wohl eine pädagogische neuerung welche ich verschlafen habe.
    aber die botschaft des verweigerten handschlags ist eindeutig: wir wollen uns nicht den gesellschaftlichen normen im gastland anpassen.
    die karriereaussichten der jungs dürften gut aussehen. mit ihrer märtyrerhaften handlung haben sie gute chancen auf ein ticket einer saudischen islam universität.
  • cherezo 05.04.2016 12:22
    Highlight Highlight "So stelle ich mir Integration nicht vor".
    Ein typischer Politiker Satz, der nur von jemandem stammen kann, der null Berührungspunkte mit den tagtäglichen Herausforderungen hat, welche unsere Gesellschaft mit dieser total inkompatiblen "Religion" begegnet. Unsere Politiker sind im Amt um das Wohl der Schweiz und deren Bewohner zu fördern und nicht um inhaltslose political correctness von sich zu geben. Denn da tausche ich gerne meinen Job, bei welchem ich leider mehr als nur reden muss und wechsle sofort ins Bundeshaus!
  • atomschlaf 05.04.2016 10:02
    Highlight Highlight Ist Frau Sommaruga auch bereit, an gesetzlichen Grundlagen für einen härteren Umgang mit derartigen Querulanten mitzuwirken?
    Es ist nicht gottgegeben, dass "Sanktionsmöglichkeiten fehlten", das kann man ändern wenn man will.
  • Wilhelm Dingo 05.04.2016 10:00
    Highlight Highlight Ein Blick hinter dei Kullissen zeigt: Die beiden Schüler gehen in die Moschee der König Faysal Stiftung, siehe dazu das Interview mit dem dortigen Immam. Finanziert wird das ganze von der Saudischen Muslim World League.
  • Theor 05.04.2016 09:06
    Highlight Highlight So mal als Gedankenanstoss: Buddhistische Mönche fassen auch keine Frauen an. Aus der genau gleichen Motivation wie im Islam. Man will sich nicht den Trieben ergeben.

    Und ich glaube, es käme niemand von uns auf die Idee Buddhistische Mönche als sexistisch und Frauenfeindlich anzusehen.

    Wo ist also der Unterschied? Bei den Buddhisten sagen wir "Aha, sehr interessant" und bei den Muslimen sagen wir "Der lügt doch! Der glaubt einfach, er sei besser als die Frau! Sexist!"
    • NewsHunter 05.04.2016 09:24
      Highlight Highlight Da haben sie wohl recht, dennoch möchte ich betonen, dass hier um den Händedruck mit einer Lehrperson geht und nicht zwingend um eine frauenfeindliche Religion. Ich glaube das jedem klar sein sollte, dass es um Respekt bzw. Anstand geht und man nicht unter dem Deckmantel von ReligionEN dies verneint...wäre diese Verweigerung wegen z.B. hygienischer Gründen, wäre es wohl eine völlig andere Sache....
    • Ridcully 05.04.2016 09:53
      Highlight Highlight Als Buddhist muss ich ihnen sagen, dass es im Gegensatz zu anderen Religionen kein eigentliches Dogma gibt. Es gibt Gebräuche, die jeder so für sich in Anspruch nehmen kann. Der Unterschied ist, dass ich 1. das Wertsystem meines Gegenüber volll und ganz Respektiere, und 2. keinen Anspruch erhebe, dass meine Ansicht die einzig Richtige ist. Alles Andere ist Irrglaube oder Folklore, die nicht mit der Religion zu rechtfertigen ist.
    • Theor 05.04.2016 10:33
      Highlight Highlight Ich habe mich nicht selber als Buddhist geoutet, weil ich keine solchen Scheinargumente in die Runde bringen wollte, aber eigentlich könnten Sie sich denken, dass ich selber auch Buddhist bin, sonst würde ich solches Wissen nicht haben.

      Und wie in jeder Religion kann man Dinge schön reden oder eben nicht. Wenn sie einen "Light-Buddhismus" prägen, der in der westlichen Welt sehr beliebt ist, dann ist die Handberührung sicher kein Problem. Anhänger der Theravada-Schule sind aber sehr strikt. Oder auch gewisse Strömungen der Hindu-Kultur. Ganz egal, ob sie andere Kulturkreise respektieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • sheimers 05.04.2016 07:49
    Highlight Highlight Meine Schulzeit ist schon lange her, aber ich meine Händeschütteln sei nicht üblich gewesen. Sicher nicht als tägliches Ritual am Anfang der Stunde. Und im Gang auch nicht. Ein Lehrer kann doch nicht jedem Schüler dem er auf dem Gang begegnet die Hand schütteln. Und ausserhalb der Schule ist's doch wohl privatsache wem man die Hand gibt. Mir scheint, da wird wieder mal ein unnötiges Gstürm um gar nichts gemacht.
    • Charlie Brown 05.04.2016 08:02
      Highlight Highlight Ich erinnere mich konkret an meinen Klassenlehrer in der Oberstufe, welcher auch darauf bestand, dass wir ihn am Morgen mit einem Händedruck begrüssen. Er hat das damals (vor über 30 Jahren) damit begründet, dass es für ihn wichtig sei, jedem am Morgen kurz in die Augen zu schauen und die persönliche Gemütslage zu spüren. Ich kann dem eigentlich nur positives abgewinnen.
    • andersen 05.04.2016 08:37
      Highlight Highlight Na, super.

      Das Extreme ist wohl von vielen Schweizer willkommen, kein Wunder, dass die Schweiz ein Hochburg von Sekten ist.

      Nun, trotzdem, ich bin froh in ein Europa zu leben, wo man sich der Hand reicht und miteinander spricht.
      Ich werde sogar auch der Bundesrat von der Schweiz mit ein Kuss auf die Wange begrüssen.
      Obwohl wir in Dänemark uns nur umarmt.
  • Thomas Binder 05.04.2016 06:34
    • Ghost 05.04.2016 07:58
      Highlight Highlight Diese Leier haben wir langsam aber sicher gehört Herr Binder. Ebenso wie die "westliche Wertegemeinschaft" und den "Raubtierkapitalismus".

      So absurd und extrem wie LEGA, nur eben aus der anderen Ecke ... Vielleicht könnten Sie mehr erreichen, wenn Sie sich etwas gemässigter ausdrücken würden.
    • Martiis 05.04.2016 21:48
      Highlight Highlight Der Fall ist jetzt in die Medien gekommen, weil eine Dame in der Arena davon erzählte. Oder was meinst du mit ausgerechnet jetzt? Witterst du etwa auch einen geheimen Plan, um die Panama Papers zu vertuschen?
  • Zeit_Genosse 05.04.2016 02:58
    Highlight Highlight Muss denn heute alles über die Religion und Religionsfreiheit interpretiert werden? Eine bisher anerkannte kulturelle Grussformel wird zum Problem und dabei hinterfragt. Für mich liegt die Entscheidung, ob ich jemanden mit der Hand grüsse bei mir und so soll es auch für Kinder gelten. Zwang sollte nicht gelehrt werden.
  • Sapere Aude 05.04.2016 02:41
    Highlight Highlight Nachdem wir uns alle beruhigt und heldenhaft die abendländische Kultur verteidigt haben....
    Benutzer Bild
  • Thomas Binder 05.04.2016 01:24
    Highlight Highlight Viele nehmen sich nicht einmal die Mühe, sich zu informieren. Als "aufgeklärte allwissende Westler" wissen sie apriori was richtig und für andere Menschen gut ist. Der/die tatsächlich strenggläubige Moslem/Muslima versagt einem fremden anderen Geschlechts die Hand nicht aus Verachtung sondern aus Respekt. Und dies ist auch nicht sexistisch, weil dies selbstverständlich auch eine streng gläubige Muslima nicht tut. Wer mit diesem im Leben eines Westlers im Median vielleicht einmal auftretenden mir immer mit einem freundlichen Lächeln erklärten Phänomen ein Problem hat, hat eines mit sich selber!
    • _kokolorix 05.04.2016 06:40
      Highlight Highlight wenn man sich in der islamischen welt so umschaut, sieht man wenig respekt vor frauen, aber viel ernidrigendes...
      aber das sind bloss pubertierende jugendliche, die grenzen ausloten. man darf das doch nicht so aufbauschen. die jungs haben es jetzt vom bundesrat bestätigt, dass sie die grenze überschritten haben und niemand sie zur umkehr zwingen kann. wie geil ist dass denn! nachahmer sind auf jeden fall garantiert
    • Thomas Binder 05.04.2016 06:54
      Highlight Highlight Zupackender westlicher Händedruck - viele realisieren nicht, wie peinlich sie sich aufführen:

      http://21stcenturywire.com/2016/04/03/iraq-1991-us-carpet-bombs-highway-of-death/
    • Martiis 05.04.2016 07:21
      Highlight Highlight Herr Binder, das Thema wird momentan wirklich ziemlich hochgekocht, aber Sie haben ja auch Ihre Steckenpferde und schenken nicht allem Beachtung. Haben Sie z.B. den Artikel über die Verschmutzung der Meere gelesen? Ihnen ist sicher bewusst, dass Kleinstlebewesen im Meer über die Hälfte des Sauerstoffs auf der Erde produzieren und dass wenn das Ökosystem "Meer" kippt, auch ein Leben an Land nicht mehr möglich ist. Deshalb bin ich mir nicht sicher, ob gerade diese Panama-Papers derart wichtig sind. Aber Umweltschutz ist halt ziemlich langweilig im Vergleich zum IS und Wirtschaftskriminalität .
    Weitere Antworten anzeigen
  • nrzh 05.04.2016 00:23
    Highlight Highlight Händeschütteln wird eh überbewertet...
    Hier falls ihr dem Main stream ausweichen wollt : http://www.no-hands.de


    Benutzer Bild
    • nrzh 05.04.2016 16:19
      Highlight Highlight @mamina
      Supper :)
  • Thomas Binder 04.04.2016 22:17
    Highlight Highlight Derweil uns aus allen Perspektiven und in Zeitlupe vorgeführt wird, wie unsere Taschen geleert werden und deren Inhalt nach Panama verschifft wird, schauen wir nicht einmal hin, sondern suchen Hände ringend nach Händen, welche nicht geschüttelt werden wollen - "divide et impera" und "panem et circenses" - caecus ergo sum!

    Lesen wir doch wenigstens etwas Dürrenmatt:

    "Wer einen grossen Skandal verheimlichen will,
    inszeniert am besten einen kleinen."
    • Stachanowist 04.04.2016 22:48
      Highlight Highlight Eine Verschwörung einer geheimen Allianz der Medien und Mächtigen also, die als "Handschlag-Plan" in die Annalen eingehen wird?

      Übrigens, ein Blick auf die News-Portale gibt mir nicht den Eindruck, dass die Panama Files wegen des Handschlags vergessen werden. Oder ist dies auch ein raffinierter Teil des Handschlag-Plans?
    • biancoblu 04.04.2016 23:27
      Highlight Highlight momentan wird doch in ca. 7 von 8 artikeln über panama berichtet...?
    • Thomas Binder 05.04.2016 00:13
      Highlight Highlight Als ich das letzte Mal bei Newsnetz war, lag das "Handschlag-Problem" auf den Positionen 1, 2 und 3 weit vor den Panama Papers. Weil es steuerhinterziehende Raubtierkapitalisten offenbar nur in Russland, in Syrien und im Iran gibt, könnte letzteres nun aber aufgeholt haben.
  • zorrofarblos 04.04.2016 21:34
    Highlight Highlight Da strecken sich die Schreiber geistig sehr, um ein Argument dafür oder dagegen zu finden.... talk about the elefant in the room... Entweder sind "da die Moslems wo eh nid zu üs passe u itz äbe genau da gsehtmes. aui use" oder "ach easy, 2 Goofe hei dr Cool wöue markiere u gäbe dr Lehrerin d hang nid". Polarisierte Welt :-/
  • AdiB 04.04.2016 19:24
    Highlight Highlight hab einige gesehen die wollen schwarzen die hand nicht geben. darf man rassisten jetzt auch aufzwingen schwarzen die hand zu reichen?
    • Olmabrotwurst vs. Schüblig 04.04.2016 20:07
      Highlight Highlight ja wieso nicht? bin dabei als "neutraler" schweizer ^.^
  • Kibar Feyzo 04.04.2016 18:56
    Highlight Highlight Ist das ganze Theater wegen diesen zwei Sonderfällen nicht etwas übertrieben?
    • nimmersatt 04.04.2016 19:29
      Highlight Highlight es ist nicht bloss übertrieben, es ist einer Demokratie unwürdig:

      1. Verhältnismässigkeit: Absolute Einzelfälle (wie Schulschwimmen, Minarette, Burkas etc) die am effizientesten lokal gelöst werden und die in keinster Weise ein nationales Problem darstelle - weder inhaltlich, noch quatitativ

      2. Rechtsstaatlichkeit: bei illegalem Verhalten gibts Gesetze und rechtsstaatliche Instanzen. Was nun läuft ist eine Pauschalisierung und Vermengung mit anderen Themen, mit denen das Ganze kaum oder gar nicht in Zusammenhang steht.


    • Mentorius 04.04.2016 19:43
      Highlight Highlight Naja ich denke schon das ein statement von links nicht schlecht ist.
      Sonst kann ich mir schon vorstellen, dass diese einzelfälle nur noch mehr politisch benutzt werden.
    • nimmersatt 04.04.2016 22:31
      Highlight Highlight Das ist kein statement von links, das ist ein statement des bundesrates (?)
  • Mox 04.04.2016 18:37
    Highlight Highlight Was ist das blos für ein Autoritätsgehabe. Der Lehrer oder irgend eine andere Person hat kein Anrecht auf einen Handschlag. Wenn jemand, egal ob Moslem oder was auch immer, sich nicht begrabschen lassen will, ist das sein gutes Recht.
    • atomschlaf 04.04.2016 19:01
      Highlight Highlight Über Sinn und Unsinn des Handschlags als Begrüssungsritual kann man sicher diskutieren, aber wenn in dieser Schule oder Klasse der Handschlag als Regel gilt, dann haben sich auch alle daran zu halten.
    • Miss_Ann_Thropist 04.04.2016 19:11
      Highlight Highlight Wenn sich immer alle an die Regeln gehalten hätten, würde in den USA noch Rassentrennung herrschen. Ihr scheint hier recht inflationär mit Körperkontakt umzugehen. Den Kindern im Kindergarten bringt man bei nein zu sagen, wenn sie nicht berührt werden wollen, und wenn sie's in der Pubertät anwenden sind sie böse? Shizophrene Gesellschaft.
  • Homes8 04.04.2016 18:23
    Highlight Highlight Glaube nicht dass man jemanden zwingen kann, oder sollte die Hand zu geben.
    Als Justizministerin sollte sie sich mal um Stiftungen kümmern und dass nicht neue Schlupf-Löcher aufgemacht werden wie Lizenzboxen und ähnliches.
    • nimmersatt 04.04.2016 19:15
      Highlight Highlight Bravo - Nagel auf den Kopf getroffen!

      Diese lächerliche Empörung, der sich scheinbar sogar der Bundesrat anschliesst gilt es bloss zu stellen..Informationsressourcen gehen (bewusst) drauf, und viel brisantere Themen gehen unter...

      Einer liberalen Demokratie unwürdig... (

      Bloss von den vielen Blitzen nicht beirren lassen..diese sind der Ausdruck von Kulturfundis, die denen die sie kritisieren in nichts nachstehen)
    • poga 05.04.2016 06:16
      Highlight Highlight @nimmersatt was hat diese Handschlagsdiskussion mit Demokratie zu tun?
    • Homes8 22.04.2016 11:21
      Highlight Highlight Ich denke, die meisten meiner Blitzer oben, hätten Mühe einem Asylanten auf der Strasse die Hand zu geben.

      @ nimmersatt: herzlichen Dank.
  • NWO Schwanzus Longus 04.04.2016 18:22
    Highlight Highlight Durch die Politik der Toleranz gegenüber Sitten die sich nicht mit unserer Vertragen kommt sowas halt raus. Da muss man sich nicht wundern.
    • _kokolorix 05.04.2016 06:52
      Highlight Highlight das ist doch gerade intoleranz, wenn frau auf sowas besteht und das in eine solch epische auseinandersetzung münden lässt.
      ich habe schon drei von meinen vier jungs pubertieren sehen und kann sagen das es noch ganz andere verweigerungen geben kann...
  • Scaros_2 04.04.2016 18:15
    Highlight Highlight Bin gespannt ob diese Schule zurückrudert oder sich der sozusagen "höchsten Person im Justizdepartement" quer stellen. Sollte sich die Schule tatsächlich quer stellen, so muss man sich wirklich fragen ob wir nicht komplett den Halt verlieren.
  • Miss_Ann_Thropist 04.04.2016 18:05
    Highlight Highlight Und ich empfinde es als Angriff auf meine Integrität, wenn mich jemand autoritär dazu auffordert, Körperkontakt herzustellen. Was nu, Frau Bundesrätin??
    • Digichr 04.04.2016 18:30
      Highlight Highlight Und du entscheidest auch, welche Fächer dir in der Volksschule genehm sind?
      Ich bin ziemlich sicher, dass die beiden Brüder diese Sache vom Vater eingetrichtert bekamen.
    • Miss_Ann_Thropist 04.04.2016 18:39
      Highlight Highlight Kulturell verwurzelte Verhaltensweisen auf deren Sinn und Zweck in der heutigen Zeit (zB Hygiene?) zu hinterfragen ist also nicht ok? Das nennt sich Fundamentalismus, liebe Blitzer 😂😂
    • Scaros_2 04.04.2016 19:42
      Highlight Highlight Roddraven du scheinst nie jemanden die Hand zu schütteln? Wenn ich ein Kickoff in der firma habe geb ich auch jedem mitglied die hand bei der begrüssung, hat was mit respekt und anstand zu tun. In der schule taten wir das auch, 4x an einem üblichen tag.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bärner Gieu 04.04.2016 17:59
    Highlight Highlight Pikant, dass das ausgerechnet eine linke Bundesrätin sagt, wo doch bist heute die Islamisten unter dem Deckmantel von Toleranz und Religionsfreiheit in unserem Land schalten und walten können, wie sie wollen. Von der Verweigerung des Händedrucks bis zum Ehrenmord ist der Schritt halt kleiner, als man wahr haben möchte. Aber wer weiss, vielleicht wird man ja auch im Lager der ach so Toleranten und Verständnisvollen langsam vernünftig...
    • Chrigu91 04.04.2016 18:53
      Highlight Highlight Frau Sommaruga hat ihre Haltung klar betont, nämlich dass dies nichts mehr mit Religionsfreiheit zu tun habe.

      Und was ist so falsch daran, Menschen einer fremden Kultur mit Toleranz und Offenheit zu begegnen anstatt mit repressiven Massnahmen und Angstmacherei, wie es die SVP gerne hätte? Repressive Massnahmen kann man noch lange anwenden wenn nötig. Wie z.B. in diesem Fall

Neonazi-Konzert im Wallis ist offenbar abgesagt worden

Wie watson am Freitag aufgedeckt hat, planten Neonazis aus dem Umfeld des rechtsextremen Netzwerks «Blood & Honour» für Samstag einen Konzertabend im Wallis. Dieser dürfte ins Wasser fallen: Offenbar haben die Organisatoren kalte Füsse bekommen.

Lemovice (FR), Kraftschlag (DE) und Legion Twierdzy Wroclaw aus Polen: Es sind drei grosse Namen aus der Rechtsrock-Szene, mit denen die Organisatoren des «Edelweiss Concert» per Flyer für einen Konzertabend am Samstag geworben hatten. In ihren Texten verherrlichen sie das dritte Reich und huldigen dem Nationalsozialismus.

Sowohl Bands als auch die Organisatoren, zu denen mutmasslich eine bekannte Rechsextreme aus Martigny VS gehört, stehen in Verbindung mit dem militanten Neonazi-Musiknetzwerk …

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