Schweiz
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Mörder von Boi wehrt sich gegen Auslieferung in die Schweiz



Der Mörder von Boi, Kris V., wurde letzten Freitag nach seiner Flucht aus der psychiatrischen Klinik Königsfelden in Süddeutschland verhaftet. Nun wehrt er sich gegen seine Auslieferung an die Schweiz, wie die Generalstaatsanwaltschaft Stuttgart auf Anfrage von Schweiz aktuell bestätigt.

Bei der Verhaftung letzten Freitag hatte der 22-Jährige keinen Widerstand geleistet. Gemäss Angaben des Polizeipräsidiums Stuttgart wurde der Mann in der Kleinstadt Asperg im Kreis Ludwigsburg verhaftet.

Das zuständige Familiengericht Baden klärt derweil ab, in welche Institution V. gebracht werden soll. Wann er zurückkehrt ist noch nicht klar – er wird auf Antrag der Generalstaatsanwaltschaft Stuttgart dem zuständigen Haftrichter des Amtsgerichts vorgeführt. (dwi)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Ingmar Blessing 07.06.2016 20:11
    Highlight Highlight EU Gericht meint: Illegale Migranten dürfen beim illegalen Grenzübertritt nicht verhaftet werden:

    http://inselpresse.blogspot.de/2016/06/breitbart-eu-gericht-urteilt-dass.html
    1 40 Melden
  • http://bit.ly/2mQDTjX 07.06.2016 19:07
    Highlight Highlight ganz gut, wenn die schweizer Praxis der Sicherungsverwahrung auch mal von ausserhalb der Schweiz betrachtet wird.
    9 34 Melden
    • sigma2 07.06.2016 21:29
      Highlight Highlight Und was ist an der Schweizerischen Praxis der Sicherheitsverwahrung, ausser das sie viel zu selten ausgesprochen wird, nicht gut? Was macht denn Deutschland so viel besser? Da es die Todesstrafe nicht mehr gibt, bleibt uns nichts anderes übrig, als kranke Mörder zu verwahren. Die Gesellschaft muss geschützt werden.
      30 4 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 07.06.2016 22:18
      Highlight Highlight wenn man es mehr ausprechen würde, sigma2, dann würde es am ende auch dich treffen, denn in jedem menschen stecken gefahren, auch in dir, und sicher findet sich ein gutachter, der im weissen mäntelchen attestiert, dass er nicht ausschliessen könne, dass von dir aus irgendwann in zukunft eine gefahr für die gesellschaft ausgehen könnte. ergo bist du ein potentielles risiko und gehörst verwahrt, um die gesellschaft zu schützen.
      das ist das problem. mit wem sollte ich dann noch diskutieren, wenn alle verwahrt werden würden, die mir vielleicht einmal gefährlich werden könnten? Man weiss ja nie..!?
      2 20 Melden
    • Jürg Müller 07.06.2016 23:46
      Highlight Highlight @ Laurent:

      Warum ist das gut? Ich verstehe jetzt die Aussage Deines Posts gerade nicht.

      @ sigma2

      Das einzige, was mich an unserer Praxis stört, ist, dass die Wohngemeinde für die ganzen Kosten aufkommen muss. Das sind locker 200'000 Franken im Jahr. Ich finde, diese Kosten sollte der Kanton, besser noch der Bund übernehmen. Bei einer Verwahrung wird die ganze Schweiz geschützt, nicht nur die Wohngemeinde.
      13 1 Melden
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