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An'Nur-Prozess Zürich: Freisprüche und bedingte Strafen verhängt

An'Nur-Prozess Zürich: Freisprüche und bedingte Strafen verhängt

06.10.2021, 10:0506.10.2021, 10:05
ARCHIVBILD ZUM AUFTAKT DES BERUFUNGSPROZESSES GEGEN BESCHULDIGTE DER EHEMALIGEN AN'NUR-MOSCHEE, AM MONTAG, 6. SEPTEMBER 2021 - Polizei-Razzia in der An'Nur-Moschee in Winterthur, am Mittwoch ...
Die An'Nur-Moschee in Winterthur.Bild: keystone

Das Zürcher Obergericht hat am Mittwoch das Urteil im Fall der zehn Besucher der mittlerweile geschlossenen An'Nur-Moschee in Winterthur verkündet: Es sprach teilweise Freisprüche sowie bedingte Geld- und Freiheitsstrafen aus. Auf Landesverweise verzichtete das Gericht.

Die Männer hatten laut Anklage am Abend des 22. November 2016 zwei andere Moscheebesucher festgehalten, bedroht und teilweise geschlagen. Einem der Besucher soll zudem eine Zehnernote in den Rachen gestopft worden sein, die er schlucken musste.

Für einen zum Tatzeitpunkt noch minderjährigen Beschuldigten gilt das Jugendstrafverfahren, er musste nicht vor Gericht erscheinen. Die Staatsanwältin hatte die Beschuldigten vor Obergericht als «aggressiven Mob» bezeichnet. Die Männer bestritten ihre Schuld.

Die Urteile des Obergerichts sind noch nicht rechtskräftig. (sda)

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