Schweiz
Justiz

Zwei Franzosen wegen versuchten Einbruchs in Bülach verurteilt

Bezirksgericht Bülach verurteilt zwei Kriminaltouristen

17.02.2026, 14:5617.02.2026, 14:56

Das Bezirksgericht Bülach hat am Dienstagnachmittag zwei junge Männer aus Frankreich wegen eines versuchten Einbruchs in eine Autogarage verurteilt. Sie wollten dort im Auftrag eines Hintermanns zwei teure BMW klauen.

Buelacher Bezirksgericht am Dienstag, 28. November 2017. Die Oberzolldirektion hat dem Kunstsammler, Financier und Dolder-Hotelier Urs E. Schwarzenbach eine Busse von 4 Millionen Franken auferlegt. De ...
Das Gericht verurteilte die beiden Männer im abgekürzten Verfahren wegen versuchten Diebstahls zu Freiheitsstrafen.Bild: KEYSTONE

«Es tut mir leid» und «ich möchte mich entschuldigen» waren die Schlussworte der beiden Franzosen, deren Fall am Dienstagnachmittag im abgekürzten Verfahren am Bezirksgericht Bülach verhandelt wurden.

Weil in abgekürzten Verfahren Geständnisse vorliegen und bereits vor der Verhandlung ein Urteilsvorschlag feststeht, hatten die beiden 21 und 23 Jahre alten Männer nicht viel zu erzählen. Von dem unbekannten Dritten, für den sie die beiden BMW stehlen sollten, hätten sie 5000 Euro bekommen, wenn es geklappt hätten, sagten beide.

Freiheitsstrafen und Landesverweisung

Das Gericht verurteilte die beiden Männer im abgekürzten Verfahren wegen versuchten Diebstahls zu Freiheitsstrafen von je 14 Monaten. Zudem werden sie für sechs Jahre des Landes verwiesen.

Die beiden Verurteilten haben zugegeben, im September vergangenen Jahres in einen Garagenbetrieb in Wallisellen eingebrochen zu sein. Dort ist es ihnen zwar gelungen, den Schlüsseltresor aufzubrechen. Zum Diebstahl der Autos kam es aber nicht mehr, weil die Polizei anrückte, und die beiden verhaftete.

Nach der Verhandlung dürften sie nun rasch auf freien Fuss kommen. Laut dem Richter werden sie aus der Haft entlassen und dem Migrationsamt übergeben, welches sie ausweisen soll.

Im vergangenen Jahr gab es in der Region Zürich vermehrt Polizeimeldungen über Einbrüche in Garagenbetriebe. Ziel der Einbrecher waren oft Luxusautos. Auch Waffengeschäfte waren mehrfach Ziel von Diebesbanden. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
4 Kommentare
Dein Kommentar
YouTube Link
0 / 600
Hier gehts zu den Kommentarregeln.
4
Schnee im Übermass: Angefangen hat es mit Nils
Bis zu 1,30 Meter Schnee sind in Teilen der Schweiz in den letzten drei Tagen gefallen - höchste Gefahrenstufe. Diese aussergewöhnliche Lawinengefahr kommt nur sehr selten vor.
Angefangen hat es vergangene Woche mit dem Sturmtief Nils. Nils zog über die Beneluxstaaten weiter ostwärts und führte auch zu Sturmböen in Südfrankreich bis in die Schweiz. Nebst viel Wind sorgte das Sturmtief Nils auch für grosse Niederschlagsmengen, dies insbesondere in den westlichen Landesteilen sowie am Nordrand der Schweiz.
Zur Story