Schweiz
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Millionen abgezweigt: Früherer Zuger Stadtrat vor Gericht



Der frühere Zuger FDP-Stadtrat Ivo Romer muss sich am heutigen Montag vor dem Zuger Strafgericht verantworten. Der 52-Jährige soll als Vermögensverwalter mehrere Millionen Franken von einer Seniorin abgezweigt haben.

Justiz, Richter, Justizia, Gesetz

Ivo Romer muss heute vor den Richter.
bild: shutterstock

Ans Licht kam die «Affäre Romer» im Dezember 2012. Die «Weltwoche» meldete, dass Stadtrat Romer, der nebenbei als Vermögensverwalter arbeitete, mehrere Millionen von einer vermögenden Seniorin abgezweigt habe und deswegen ein Strafverfahren gegen ihn laufe.

Die Ermittlungen gegen den heute 52-Jährigen dauerten mehrere Jahre. Die Anklageschrift zählt mittlerweile 300 Seiten. Gemäss Staatsanwaltschaft zweigte Romer insgesamt fast sieben Millionen Franken von dem Geld, das er für die Seniorin und ihre Stiftung verwalten sollte, für seinen aufwändigen Lebensstil ab.

Die Anklage fordert eine Verurteilung wegen Veruntreuung, ungetreuer Geschäftsbesorgung, Betrug, Urkundenfälschung und Geldwäscherei. Den Strafantrag wird die Staatsanwaltschaft erst im Verlaufe des Prozesses stellen. Romer selber stritt die Vorwürfe stets ab.

(sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • blackmac 29.06.2016 10:35
    Highlight Highlight zu Früherer Zuger Stadtrat vor Gericht:

    ich kenne im Norden der BRD auch Zustände in einer Stadt, die mal mehr als ausführlich untersucht werden sollte. Aber nicht von den deutschen Behörden und nicht den dortigen Blätterwald; die dürfen nämlich nicht. Diese insgesamt mehr als 13 Fälle hauen dem politischen und justiziellem Faß den Boden raus. Diese Stadt ist bekannt für seinen Filz; aber das ein derartiger Filz existiert, hätte man nicht für möglich gehalten. Diese Fälle werden demnächst vollständig veröffentlicht. Googeln nach Korruption - anders kann man das nicht nennen - hilft dann.

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