Schweiz
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EIn Zuercher Stadtpolizist vor der Hauptwache Urania in Zuerich, am Mittwoch, 13. November 2013.  (KEYSTONE/Walter Bieri)

Bild: KEYSTONE

Heikler Fall vor Gericht: Zürcher Polizist wegen versuchter Tötung angeklagt

Die Staatsanwaltschaft wirft einem Zürcher Stadtpolizisten versuchte Tötung vor – und fordert gleichzeitig dessen Freisprechung. Der brisante Fall wirft die Frage auf: Wie nah dürfen sich Staatsanwaltschaft und Polizei sein?



War es Polizeigewalt oder Notwehr? Diese Frage steht im Zentrum eines aufsehenerregenden Falls, der am Mittwochnachmittag am Bezirksgericht Zürich verhandelt wird. Auf der Anklagebank sitzt ein Stadtpolizist, dem die versuchte Tötung eines Äthiopiers vorgeworfen wird. Er soll mehrmals auf diesen geschossen haben, davon dreimal von hinten in beide Arme und in den Rücken.

Ereignet hatte sich der Vorfall am 27. Dezember 2015 in Zürich Wiedikon. Eine Polizeipatrouille beobachtete einen Mann, der mit einem langen Küchenmesser auf der Birmensdorferstrasse unterwegs war. Die Polizisten forderten Verstärkung an und wollten den damals 42-jährigen Äthiopier schliesslich zu fünft kontrollieren. Drei der Polizisten sollen mit gezogener, aber auf den Boden gerichteten Waffen den Mann aufgefordert haben, das Messer wegzulegen. Doch dieser folgte den Anweisungen nicht, sei stattdessen auf die Polizisten zugegangen und habe dabei mit dem Messer gefuchtelt. Dabei habe er geschrien: «Kill me!»

Danach kam es zu einem Handgemenge. Die Uniformierten setzten Pfefferspray und schliesslich ihre Schusswaffen ein. Insgesamt 13 Schüsse fielen. Sechs davon treffen den Äthiopier in Arme und in den Oberkörper. Er muss notfallmässig operiert werden und überlebt. In einer Medienmitteilung wenige Tage nach dem Vorfall ist von «Notwehr» die Rede. Das Schreiben stammt aus der Feder der Staatsanwaltschaft des Kantons Zürichs – just der Institution also, die diesen Fall untersuchen muss.

Ein knappes Jahr später verurteilte das Bezirksgericht Zürich den Äthiopier wegen Gewalt gegen Beamte und erklärte ihn gleichzeitig für schuldunfähig. Der Mann leide an Schizophrenie, hiess es. Das Verfahren gegen die am Einsatz beteiligten Polizisten stellte die Staatsanwaltschaft ein. Dies, obwohl die forensischen Gutachten nicht eindeutig waren und vieles unklar blieb. So etwa, ob sich der Äthiopier vor den letzten drei Schüssen, die ihn unter anderem auch in den Rücken trafen, bereits von den Polizisten abgewandt und entfernt hatte. In diesem Fall wäre fraglich, ob die Schussabgabe in rechtfertigender Notwehrhilfe erfolgte.

Der Anwalt des Äthiopiers reichte gegen die Einstellung des Verfahrens Beschwerde ein und ging bis vors Bundesgericht. Dieses rügte die Zürcher Justiz und verpflichtete die Staatsanwaltschaft, Anklage gegen den beteiligten Stadtpolizisten zu erheben. Neu heisst es in der entsprechenden Anklageschrift, der Äthiopier habe sich vom Polizisten abgewandt und entfernt, worauf dieser «bewusst und gewollt» drei weitere Schüsse in Richtung des Mannes abgegeben habe. «Dies tat der Beschuldigte, obschon er nicht mehr angegriffen wurde und von dem Mann keine Gefahr mehr ausging.» Die Staatsanwaltschaft spricht dabei von versuchter Tötung, fordert aber die Freisprechung des Polizisten.

Dass die Staatsanwaltschaft Anklage erhebt und gleichzeitig einen Freispruch fordert, ist sehr selten und zeigt das Dilemma der Behörden in diesem Fall auf. In der SRF-Sendung «10vor10» von Montag kritisiert die Zürcher Gemeinderätin Christina Schiller (Alternative Liste) die Nähe von Staatsanwälten und Polizisten. Das verhindere eine unabhängige Untersuchung und Beurteilung eines Falles. Sie fordert: «Für eine neutrale Sicht müsste in einem solchen Fall die Staatsanwaltschaft aus einem anderen Kanton die Führerschaft übernehmen.» Ebenfalls gegenüber dem SRF sagt der Anwalt des Äthiopiers, er habe noch nie eine so kurze Anklageschrift gesehen. Er habe das Gefühl, dass er die Rolle der Staatsanwaltschaft, also der Anklägerschaft, übernehmen müsse.

Beurteilen, ob die Staatsanwaltschaft ihrer Aufgabe in diesem Fall gewachsen ist, musste am Mittwoch der Richter entscheiden. Der Polizist wurde am frühen Abend freigesprochen.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Roland Bach 24.06.2020 22:14
    Highlight Highlight Wenn der Typ ein schweizer gewesen wäre wurde es nirgens stehen und keine hätte es gewusst.
    • Hierundjetzt 25.06.2020 16:33
      Highlight Highlight Es würde in den Zürcher Zeitungen, die kosten, stehen. Weil es das korrekte Vorgehen ist und weil Journalismus nicht gratis ist.

      Entweder wird immer die Nationalität genannt oder nie.

  • Jekyll & Hyde 24.06.2020 20:35
    Highlight Highlight Grundsätzlich find ich es gut wenn auch bei Polizisten genau hingeschaut wird.

    Allerdings gibt es sowas wie GMV. Wenn jemand mit einem Messer fuchtelnd auf einem zu kommt ist Notwehr mehr als Gegeben.

    Ist das verifiziert mit den "Kill me" rufen ?
    Wenn ja, ist der Äthiopier eher ein Fall für die Klappse "Suicide by Cops" nennt man das in den USA

  • Murky 24.06.2020 20:33
    Highlight Highlight Ich bin froh dass solche Fälle vor Gericht landen, denn es ist selten genug dass Schusswaffen von Beamten eingesetzt werden. Und in vielen Ländern sind Polizisten fast unantastbar, es it gut dass es bei uns ander ist.

    Wenn man das Dokument des Gerichts liest muss es eine unglaubliche Situation gewesen sein... Ich bin nicht Polizist, aber in so einem Fall hätte ich wohl auch zur Schusswaffe gegriffen. Glücklicherweise gab es keine Toten auch wenn alle Beteiligten Nachwirkungen haben dürften.

    https://www.gerichte-zh.ch/fileadmin/user_upload/entscheide/oeffentlich/UE180095.pdf
    • Murky 25.06.2020 12:46
      Highlight Highlight Guter Artikel in der Republik der die andere Seite beleuchtet. Ich bin keineswegs klar auf einer Seite. Beschissene Situation.

      https://www.republik.ch/2020/06/25/herr-ali-hofft-auf-gerechtigkeit
    • Dr no 25.06.2020 15:18
      Highlight Highlight du findest es also gut, dass der Polizist der nur seinen Job gemacht hat auch noch Gerichtsverfahren durch mehrere Instanzen durchlaufen muss ? Ich NICHT
    • Murky 25.06.2020 19:59
      Highlight Highlight Ja, sobald eine Schusswaffe gebraucht wird sollte es eine Untersuchung geben. Das ist auch nur dem Gesetz entsprechend. Und bei so einem krassen Fall muss man auch richtig hinschauen.
  • Booker 24.06.2020 20:18
    Highlight Highlight Im Zweifel für den Polizisten ! Der Typ hat mehrere Beamte gefährdet, da gibt es nichts zu diskutieren. Das Psychiatrie Gutachten rettet ihn vor einer Strafe, er wird wohl Genugtung erhalten und die Allgemeinheit bezahlt die Verfahrenskosten und den Anwalt. Landesverweis wird kaum durchgesetzt oder ausgesprochen.
  • MrBlack 24.06.2020 17:59
    Highlight Highlight Unababhängig von diesem Fall, sollte es eine unabhängige Behörde geben, die bei Verbrechen ermittelt, in denen Polizisten involviert sind.

    So etwas in diese Richtung gibt es schon in Dänemark.
    • Hierundjetzt 24.06.2020 22:55
      Highlight Highlight Das Obergericht (2. Instanz) hat eine ausserkantonale Untersuchung abgelehnt
    • Dr no 25.06.2020 15:20
      Highlight Highlight und wer ist in dieser "unabhängigen" Behörde ? Falls es Staatsanwälte sind, ist sie nicht unabhängig, falls es keine Staatsanwälte sind, haben sie keine Ahnung von der Materie.
  • Nathan der Weise 24.06.2020 17:23
    Highlight Highlight Das von 13 Schuss „nur“ 6 Treffer resultieren stellt mich vor fragen. Oder waren dies Warnschüsse??
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 24.06.2020 19:33
      Highlight Highlight Das zeigt lediglich wie schwierig es ist einen Arm oder ein Bein das sich bewegt mit einer Handfeuerwaffe zu treffen.
    • Slender Man the Mohrenkopf 24.06.2020 20:12
      Highlight Highlight Nein, dies ist auf zwei Faktoren zurückzuführen, das Schiessen auf ein sich bewegendes Ziel bei gleichzeiter Eigenbewegung ist schwierig und die Schiessausbildung, welche nach der Grundausbildung auf Pflichtschiessen reduziert ist.
      Es müsste viel häufiger mit der Schusswaffe und vorallem mit mehr Stresselementen, sowie ein Fokus auf Taktik mit Feuer und Bewegung, trainiert werden.
    • coldsector 25.06.2020 00:35
      Highlight Highlight Vielleicht ist es gar nicht so leicht ein bewegtes Ziel zu treffen, insbesondere in so einer Situation.
  • Ökonometriker 24.06.2020 16:59
    Highlight Highlight Klar kann man einen bewaffneten Psychopathen nicht ohne weiteres überwältigen, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen. Aber hatte keiner der Polizisten einen Taser dabei? Der Einsatz einer Schutzwaffe ist doch gerade bei einem Suicide-by-cop-Versuch das falsche Mittel...
  • Hugo Hugentobler 24.06.2020 16:58
    Highlight Highlight Das Urteil des Bundesgerichts ist öffentlich einsehbar und der Sachverhalt wird geschildert und gilt als gesichert. Der Angreifer kam am Schluss auf dem Polizisten zu liegen. Das heisst er schaffte es, obwohl er schon angeschossen war, einen Polizisten zu Boden zu bringen. Jeder der hier denkt, Schläge oder Pfefferspray hätten noch gewirkt, wenn nichteinmal Schüsse es taten, hat offensichtlich nicht zu Ende gedacht!
    • coldsector 25.06.2020 00:31
      Highlight Highlight Mir kommt da gerade eine Dissertation über Geschosswirksamkeit in den Sinn, in der behauptet wird, dass jemand nach einem tödlichen Treffer mit einer 9mm durchaus noch ein paar Minuten agieren kann, wie wenn er nicht getroffen wurde.
  • Pollo Loco 24.06.2020 16:42
    Highlight Highlight Fünf Polizisten mit Pfefferspray (evt. Schlagstock resp. Taschenlampe) konnten einen Mann mit Messer nicht bändigen.. Woow, das rechtfertigt den Einsatz von Pistolen einfach nicht!
    • Hierundjetzt 24.06.2020 16:53
      Highlight Highlight Pollo Lies zuerst den Artikel in der NZZ und dem Tagi aus dem 2015 und urteile später.

      Das die Staatsanwaltschaft der Sache gewachsen ist, steht ausser Frage.

      Das ganze ist nur noch hochakademisch, der Verursacher wurde ja bereits gerichtlich als Schuldunfähig (nicht fähig sein eigenes Handeln zu erkennen) erklärt.

      Was wäre den gewesen, wenn der Äthiopier aus dem K3 auf einen orthodoxen Juden oder auf ein Kind losgegangen wäre?

      Irgendeinmal hörts dann.

      Es geht hier nur noch um Schadenersatz für den Äthiopier. Nicht verwerflich aber seltsam.
    • ujay 24.06.2020 16:54
      Highlight Highlight @Pollo Loco: Ein Messer ist eine tödliche Waffe: Schusswaffeneinsatz gerechtfertigt!
    • michiOW 24.06.2020 16:59
      Highlight Highlight @Pollo
      Pfefferspray stoppt niemanden, es behindert lediglich.
      Und Schlagstöcke gegen Messer einzusetzen wäre schlichtweg dämlich wenn man eine Pistole hat.
      Ein Polizist darf das eigene Leben hoffentlich über das eines Angreifers stellen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ichweissmeinennamennichtmehr 24.06.2020 15:58
    Highlight Highlight Fünf gegen einen, 3 von denen mit gezogenener Waffe. 13 schüsse, 6 Treffer!
    Notwehr sieht für mich anders aus!
    • Hugo Hugentobler 24.06.2020 19:02
      Highlight Highlight Oder es zeigt einfach, wie entschlossen und gefährlich der Täter war. Dass er selbst nach 6 Treffern weiter auf die Polizsten losging dürfte für seinen psychiotischen Schub sprechen. Dass 7 Schüsse daneben gingen spricht dafür, dass die Situation hoch dynamisch und wild war. Gewisse Schüsse wurden gemäss Bundesgerichturteil sogar aus der liegenden Position des Polizisten heraus abgegeben, als der Täter sich über ihn beugte. Ich kann deinen Argumenten nicht folgen.
    • Roland Bach 24.06.2020 21:52
      Highlight Highlight Sieht aus als hätte unsere Polizei einen Gewalttäter gestoppt. Arbeit gemacht.
    • ujay 25.06.2020 11:48
      Highlight Highlight @Ichweissmeinennamennichtmehr: Schaust wohl zuviel B Movies. Da jeweils mit einem Schuss der Böse kampfunfähig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Neruda 24.06.2020 15:55
    Highlight Highlight Schwierig einzuschätzen ohne den genauen Tathergang zu kennen. Er könnte sich ja auch umgedreht haben und trotzdem noch eine Bedrohung sein für eine andere Person. Dann wären die Schüsse berechtigt. Dreht er sich allerdings um ohne zur Gefahr für jemand anderes zu werden, sind die Schüsse in den Rücken wirklich kriminell.
    • Roland Bach 24.06.2020 21:54
      Highlight Highlight Diese Typ hat Polizisten mit einem Messer angegriffen, nur weil er wegläuft ist er nicht minder gefährlich.
      Die Polizei hat den Schutz von der Bevölkerung und sich, über der eines potentiellen Mörders gestellt, richtig so.
  • Milkyway77 24.06.2020 15:54
    Highlight Highlight Die Frage ist. Was will der mit solch einem Messer auf OFFENER strasse?
    Klar schreitet die Polizei da ein, denke Frau Serafini würde auch die Polizei rufen wenn Ihr so einer mit nem riesen Messer entgegenkommt..
    • Kriss 25.06.2020 07:22
      Highlight Highlight Darum geht es doch nicht! Die Tat an sich ist unbestritten, die Frage ist, ob die Polizei in Notwehr geschossen hat. Wenn nicht, ist das ein Verbrechen, egal ob der Mann schuldig war oder nicht
    • Milkyway77 25.06.2020 11:09
      Highlight Highlight @Kriss ich will dich sehen, wenn jemand mit nem Fleischermesser auf dich zurennt...
      Hast bestimmt Zeit zum nachdenken, ob du jetzt in Notwehr schiesst oder nicht..
      Polizisten sind auch nur Menschen
    • Kriss 25.06.2020 19:23
      Highlight Highlight Ja und Nein. Polizisten sind Menschen in einem Amt, an die ich etwas höhere Ansprüche habe, als an Durchschnittsmenschen. Und soweit ich den Bericht verstehe, hatte der Mann schon 3 Kugeln im Körper, als weiter auf ihn geschossen wurde. Und das von hinten, ergo lief der Täter in dem Moment nicht auf die Polizei zu. Es war vermutlich nicht mehr der Höhepunkt der Eskalation, als das passiert ist, wofür jetzt der Polizist angeklagt ist.
  • bullygoal45 24.06.2020 15:45
    Highlight Highlight Spannend! Jedoch viele offene Fragen für uns Leser. Akteneinsicht wäre interessant 👍🏻

  • Stefan Morgenthaler-Müller 24.06.2020 15:39
    Highlight Highlight Das Problem ist, wir haben in der Schweiz keine unabhängige Institution, die bei Fällen gegen die Polizei ermittelt.

    Wird Anzeige gegen die Polizei eingereicht, ermitteln Polizisten gegen Polizisten, also Kollegen gegen Kollegen. Richter, Staatsanwälte arbeiten mit der Polizei zusammen. Da glaubt nur ein Naivling, dass sich Polizisten im gleichen Masse verantworten müssen wie Normalbürger.

    Die meisten machen keine Anzeige gegen die Polizei und die Anzeigen die eingereicht werden,da landen am Ende 2 von 100 Fällen vor Gericht.Diese Quote ist unerklärlich höher, als bei Anzeigen gegen Private.
    • Hierundjetzt 24.06.2020 19:23
      Highlight Highlight Klar. Darum wurde der bestochene Chili Polizist auch entdeckt. Siehe doch zuerst die Statistik der Stadtpizei an, bevor Du wieder US dokus auf Ntv auf die Schweiz umlegst. Manchmal, Stefan, echt jetzt. Warum machst Du sowas? Stimmt doch hinten und vorne nicht.
    • Stefan Morgenthaler-Müller 24.06.2020 20:23
      Highlight Highlight Ach, Sie mit Ihrer Kleinbürgerattitüde schon wieder. Jedes mal behaupten Sie das Gegenteil und recherchieren nie, bevor Sie schreiben. Immer das Gleiche. Lesen werden Sie es nicht, vielleicht aber jemand anderes.

      Kapitel "Tendenz zur Straflosigkeit in der Schweiz"

      https://www.humanrights.ch/de/service/wegweiser/polizei-menschenrechte/

    • Silent_Revolution 25.06.2020 00:59
      Highlight Highlight Hierundjetzt

      Wenn das Geschriebene "hinten und vorne nicht stimmt" möchte ich von dir wissen, wer gegen Polizisten ermittelt, wenn ich sie anzeige und was für Möglichkeiten ich habe eine unabhängige Ermittlung zu erwirken.

      Glaubst du wirklich ein einziges Beispiel, welches 7 Jahre alt ist und einen völlig ausser Rand und Band geratenen, offen korrupten Beamten beinhaltet sei irgendwie ein Argument?

      Ehrlich gesagt ist es das, es belegt nämlich, dass es kaum aufgedeckte Fälle in diesem Land gibt.

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