Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

7-Jährigen getötet: Baslerin kündigte Tat an

Die psychisch gestörte Frau, die vergangenen März am St. Galler-Ring einen Schulbuben erstach, hatte ihre Tat mehrfach angekündigt. Dies zeigt die Anklageschrift der Basler Staatsanwaltschaft, die für die heute 76-Jährige die Verwahrung fordert. Weniger als eine Woche vor der Tat drohte die Frau in einem Schreiben ans Bundesgericht mit einer «Gewalttat».

Jonas Hoskyn / ch media



Den kaltblütigen und brutalen Mord am siebenjährigen Ilias im vergangenen März hatte die Täterin offenbar seit Langem geplant. Das zeigt die Anklageschrift der Staatsanwaltschaft. Den Fall übernommen hat der Erste Staatsanwalt Alberto Fabbri. Der Prozess findet anfangs April statt – rund ein Jahr nach der Tat, welche die ganze Schweiz erschütterte. Die Anklageschrift, die der «bz» vorliegt, liest sich über weite Strecken wie das Protokoll eines angekündigten Mordes.

Die heute 76-jährige Täterin Alice F., welche seit dem Tötungsdelikt im Untersuchungsgefängnis Waaghof sitzt, ist seit über vierzig Jahren den Behörden als notorische Querulantin bekannt. Geboren wurde sie im Kanton Luzern. Als Erwachsene arbeitete sie bei der Post und später als KV-Angestellte in Basel. Mitte der 1980er-Jahre wurde F. arbeitslos, einen Job fand sie offenbar nie mehr. Dies dürfte auch mit ihrer psychischen Verfassung zusammen hängen. «Die Beschuldigte leidet an einer chronifizierten, schwerwiegend wahnhaften Störung, einem Querulantenwahn, welcher sich seit 1977 progredient entwickelt hat», schreibt die Staatsanwaltschaft.

Blumen und Kerzen am Tatort in Basel, wo ein siebenjähriger Schulbub Opfer eines Tötungsdelikts wurde. Bei der mutmasslichen Täterin, einer 75-jährigen Frau, bestehen Zweifel an der Schuldfähigkeit.

Anteilnahme am Tatort in Basel. Bild: KEYSTONE

42 Jahre lang im Streit mit den Behörden

Auslöser der Störung war ein weitreichender ziviler Rechtsstreit ihres 1999 verstorbenen Partners. Der Konflikt entwickelte sich zu einem Kampf gegen die Behörden. Die beiden sprachen wiederholt von einer «Justizkorruptionsaffäre» und versuchten auch politischen Druck auszuüben. Einschneidend war dabei vor allem der Umstand, dass 1992 die Wohnung von F. und ihrem Partner in Allschwil zwangsgeräumt wurde. Die beiden wurden vorübergehend obdachlos. Ihr Eigentum wurde eingelagert und drei Jahre später liquidiert.

Über 42 Jahre lang habe die Beschuldigte querulatorische Briefe an verschiedene Behörden geschrieben, so die Staatsanwaltschaft. Und weiter: «Die Schreiben nahmen über die Jahre an Frequenz und Intensität zu.» Als die Ermittler nach der Tat den Lagerraum durchsuchten, in dem die Frau ihre Habseligkeiten aufbewahrt hatte, stiessen sie auf über zehn gefüllte Bananenkisten mit Briefen.

Täterin wurde mehrfach psychiatrisch begutachtet

Die Frau war schnell einschlägig bekannt. Laut der Anklage seien die Briefe seit 1983 von den Behörden grossmehrheitlich nicht mehr beantwortet worden. Auch die zuständige Petitionskommission des Baselbieter Landrats beschloss bereits Ende der 1980er Jahre, auf die Schreiben des Paares nicht mehr einzutreten.

Aufgrund ihrer Schreiben wurden aber die Behörden mehrfach aktiv. So wurde die Frau vor der Tat drei Mal psychiatrisch begutachtet, zuletzt 2016. Zwischenzeitlich hatte sie einen Beistand und laut der Anklageschrift liefen auch mehrere Verfahren wegen Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte.

Unverhohlene Drohungen zu einer «Gewalttat»2003 und 2005 wurde jeweils für einige Wochen ein fürsorgerischer Freiheitsentzug angeordnet: F. wurde in die Psychiatrie eingeliefert, gegen ihren Willen. Therapeutische Massnahmen, unterstützt mit einer medikamentösen Behandlung, sei aber nicht indiziert gewesen, schreibt die Staatsanwaltschaft, «zumal sich auch aufgrund der fehlenden Krankheitseinsicht und Verweigerung der Beschuldigten keine Behandlungsmöglichkeiten boten.»

Ab 2002 war in den Briefen der Beschuldigten häufig die Rede von einem Mord als «Rechtsmittel». Die Behörden würden mit ihrem Verhalten ein Tötungsdelikt billigend in Kauf nehmen, drohte F. zunehmend unverhohlen. Vor vier Jahren steigerten sich die Drohungen nochmals. Falls ihre Forderungen nicht erfüllt würden, sei jederzeit eine «Gewalttat» zu erwarten, schrieb die damals 72-Jährige.

Einige Monate vor der Tat startete sie eine neue Serie von Briefen an das Bundesgericht, in denen sie ankündigte, dass von nun an eine «Gewalttat unumgänglich» sei, zumal ihr eine «gewaltfreie Lösung» verweigert würde. Die Abstände zwischen den Briefen wurden immer kürzer und die Drohungen zunehmend eindringlicher. F. setzte dem Bundesgericht jeweils Fristen, bis wann dieses die «Justizkorruptionsaffäre» aufklären solle. In vielen Schreiben kündigte F. an, dass sie eine Gewalttat als «Notwehrhandlung» ansehen würde.

«Ich habe ein kind getötet. damit mein Justizfall aufgeklärt wird.»

Von langer Hand geplant und mehrfach angekündigt

Ihr letztes Schreiben ans Bundesgericht datiert vom 15. März 2019 – weniger als eine Woche vor der Tat. Dabei hielt sie fest, dass das Bundesgericht wolle, «dass die abverlangte Gewalttat eingehalten und bewiesen werde». In den nächsten Tagen war sie nach eigenen Angaben mehrfach im Gotthelf-Quartier unterwegs und spielte ihre Tötungsideen im Kopf durch.

Zwei Tage vor der Tat verfasste sie auf ihrem Mobiltelefon eine SMS, in dem sie eine Tötung gestand. Die nicht versendete Nachricht konnten die Ermittler später rekonstruieren. Am nächsten Morgen verfasste F. einen neuen Entwurf, in dem sie schreibt: «ich habe ein kind getötet. damit mein justizfall aufgeklärt wird.» Wie sehr die Frau zu diesem Zeitpunkt unter Realitätsverlust litt, zeigt der Zusatz: «stelle mich der verantwortung sofern ich nicht umgebracht werde». Am Nachmittag war sie wieder in der Nähe des Gotthelf-Schulhauses unterwegs. Dabei trug sie bereits die spätere Tatwaffe, ein handelsübliches Küchenmesser, auf sich. Im Laufe des Tages formulierte sie ihr SMS-Geständnis noch mehrfach neu.

Am 21. März 2019 über die Mittagszeit wartete F. wieder in der Nähe des Gotthelf-Schulhauses, entschlossen ihre von langer Hand geplante und mehrfach angekündigte Tat umzusetzen. Sie wusste, dass um diese Zeit viele Kinder unterwegs sein würden und niemand einer älteren Frau Beachtung schenken würde. 200 Meter vom Schulhaus entfernt traf sie zufällig auf den Primarschüler Ilias, der sich als einer der letzten seiner Klasse auf dem Heimweg befand. Von hinten näherte sich F. dem Jungen – «heimtückisch und in direkter Tötungsabsicht», wie die Staatsanwaltschaft schreibt. Gezielt stach sie dem wehrlosen Kind zwei Mal mit dem Messer in den Hals. Bevor sie sich vom Tatort entfernte, beugte sie sich noch über ihn und vergewisserte sich, dass sie ihn tödlich verletzte hatte. Als die Rettungskräfte kurz nach der Tat vor Ort eintrafen, war der Bub bereits klinisch tot.

Nach der Tat verschickte F. das vorbereitete SMS an mehrere Personen. Danach rief sie bei «Telebasel» und der Zeitschrift «Beobachter» an und gestand den Mord. Um 13.30 Uhr – zwei Stunden nach der Tat – stellte sie sich der Staatsanwaltschaft und händigte den Ermittlern auch die Tatwaffe aus. Seither deckt F. vom Untersuchungsgefängnis aus die Gerichte mit Eingaben und Beschwerden ein.

Die Staatsanwaltschaft klagt F. wegen Mordes an. Angesichts ihrer psychischen Verfassung sei sie aber als schuldunfähig anzusehen. Gemäss Antrag soll F. verwahrt werden. Angesichts ihres Alters und ihres psychischen Zustands würde dies wohl bedeuten, dass sie den Rest ihres Lebens in einer geschlossenen Anstalt verbringen würde. (mim/bzbasel.ch)

Das könnte dich auch interessieren:

Musk kam, sah und wurde fast von Ameisen gebodigt – das steckt hinter der Wut auf Tesla

Link zum Artikel

Attentat von Hanau: «Rechtsextreme Influencer radikalisieren die ‹einsamen Wölfe›»

Link zum Artikel

6 Schweizer Mythen im Faktencheck

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel

Das Verkehrsregel-Quiz: Wer hier versagt, muss den Bus nehmen

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel

Haaland-Mania – und sonst? Wer beim Dortmund-Sieg gegen PSG alles auffiel

Link zum Artikel

Waadtländer wird von falscher Geliebter abgezockt – und zwar so richtig

Link zum Artikel

Schweizer Zahnärzte haben ein Hygiene-Problem – und niemand tut etwas dagegen

Link zum Artikel

Bill Gates hat sein erstes Elektroauto gekauft – jetzt rate, was für eins! 🙈

Link zum Artikel

«Der Drogenkonsum war nicht das Schlimmste» – Jasmin über ihr Leben bei süchtigen Eltern

Link zum Artikel

An dieser Monsterschlange mussten Skifahrer anstehen, um auf den Lift zu kommen 😨

Link zum Artikel

Kehrt Arno Del Curto rechtzeitig heim und ist es Kloten zu wohl in der Swiss League?

Link zum Artikel

«Black Mirror» in Utrecht – so sieht die Vision eines «gesunden Wohnviertels» aus

Link zum Artikel

«Obwohl ich ihn heiraten will, kriege ich jetzt Panik …»

Link zum Artikel

«Nazis raus» – die grossartige Fan-Reaktion gegen einen Rassisten im Stadion

Link zum Artikel

«Natürlich hatte ich schon mit Piloten Sex»: Eine Swiss-Stewardess erzählt

Link zum Artikel

Mirage-Skandal lässt grüssen: 5 Dinge, die du zu einer möglichen Crypto-PUK wissen musst

Link zum Artikel

Du kannst mit dem letzten Penalty alles klar machen … UND DANN SCHIESST DU SO?!

Link zum Artikel

Du willst Polizist werden? Dann musst du zuerst dieses Deutsch-Diktat meistern

Link zum Artikel

15-Jähriger greift Schwule vor Zürcher Gay-Club an – das hat Folgen für die Justiz

Link zum Artikel

Massive Störungen bei Swisscom ++ Notrufnummern ausgefallen ++ Panne auch in Deutschland

Link zum Artikel

«Etwas pendeln»: Was der Bundesrat im Kampf gegen die SVP besser machen muss

Link zum Artikel

Sander-Sieg, Biden-Frust, Trump-Wut: Alles zur Vorwahl in New Hampshire

Link zum Artikel

Ohne die Fehler der Initianten hätte es die Wohnbau-Vorlage (wohl) geschafft

Link zum Artikel

Schweizer Skifest in Chamonix! Loic Meillard gewinnt vor Thomas Tumler

Link zum Artikel

Ein (sonniges) Trump-Foto erhitzt die Gemüter – aber ist es auch echt? 🙈

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

Musk kam, sah und wurde fast von Ameisen gebodigt – das steckt hinter der Wut auf Tesla

125
Link zum Artikel

Attentat von Hanau: «Rechtsextreme Influencer radikalisieren die ‹einsamen Wölfe›»

74
Link zum Artikel

6 Schweizer Mythen im Faktencheck

32
Link zum Artikel

Das Verkehrsregel-Quiz: Wer hier versagt, muss den Bus nehmen

192
Link zum Artikel

Haaland-Mania – und sonst? Wer beim Dortmund-Sieg gegen PSG alles auffiel

33
Link zum Artikel

Waadtländer wird von falscher Geliebter abgezockt – und zwar so richtig

10
Link zum Artikel

Schweizer Zahnärzte haben ein Hygiene-Problem – und niemand tut etwas dagegen

27
Link zum Artikel

Bill Gates hat sein erstes Elektroauto gekauft – jetzt rate, was für eins! 🙈

84
Link zum Artikel

«Der Drogenkonsum war nicht das Schlimmste» – Jasmin über ihr Leben bei süchtigen Eltern

41
Link zum Artikel

An dieser Monsterschlange mussten Skifahrer anstehen, um auf den Lift zu kommen 😨

115
Link zum Artikel

Kehrt Arno Del Curto rechtzeitig heim und ist es Kloten zu wohl in der Swiss League?

32
Link zum Artikel

«Black Mirror» in Utrecht – so sieht die Vision eines «gesunden Wohnviertels» aus

73
Link zum Artikel

«Obwohl ich ihn heiraten will, kriege ich jetzt Panik …»

129
Link zum Artikel

«Nazis raus» – die grossartige Fan-Reaktion gegen einen Rassisten im Stadion

65
Link zum Artikel

«Natürlich hatte ich schon mit Piloten Sex»: Eine Swiss-Stewardess erzählt

228
Link zum Artikel

Mirage-Skandal lässt grüssen: 5 Dinge, die du zu einer möglichen Crypto-PUK wissen musst

53
Link zum Artikel

Du kannst mit dem letzten Penalty alles klar machen … UND DANN SCHIESST DU SO?!

11
Link zum Artikel

Du willst Polizist werden? Dann musst du zuerst dieses Deutsch-Diktat meistern

118
Link zum Artikel

15-Jähriger greift Schwule vor Zürcher Gay-Club an – das hat Folgen für die Justiz

380
Link zum Artikel

Massive Störungen bei Swisscom ++ Notrufnummern ausgefallen ++ Panne auch in Deutschland

148
Link zum Artikel

«Etwas pendeln»: Was der Bundesrat im Kampf gegen die SVP besser machen muss

146
Link zum Artikel

Sander-Sieg, Biden-Frust, Trump-Wut: Alles zur Vorwahl in New Hampshire

138
Link zum Artikel

Ohne die Fehler der Initianten hätte es die Wohnbau-Vorlage (wohl) geschafft

143
Link zum Artikel

Schweizer Skifest in Chamonix! Loic Meillard gewinnt vor Thomas Tumler

12
Link zum Artikel

Ein (sonniges) Trump-Foto erhitzt die Gemüter – aber ist es auch echt? 🙈

153
Link zum Artikel

Das könnte dich auch interessieren:

Musk kam, sah und wurde fast von Ameisen gebodigt – das steckt hinter der Wut auf Tesla

125
Link zum Artikel

Attentat von Hanau: «Rechtsextreme Influencer radikalisieren die ‹einsamen Wölfe›»

74
Link zum Artikel

6 Schweizer Mythen im Faktencheck

32
Link zum Artikel

Das Verkehrsregel-Quiz: Wer hier versagt, muss den Bus nehmen

192
Link zum Artikel

Haaland-Mania – und sonst? Wer beim Dortmund-Sieg gegen PSG alles auffiel

33
Link zum Artikel

Waadtländer wird von falscher Geliebter abgezockt – und zwar so richtig

10
Link zum Artikel

Schweizer Zahnärzte haben ein Hygiene-Problem – und niemand tut etwas dagegen

27
Link zum Artikel

Bill Gates hat sein erstes Elektroauto gekauft – jetzt rate, was für eins! 🙈

84
Link zum Artikel

«Der Drogenkonsum war nicht das Schlimmste» – Jasmin über ihr Leben bei süchtigen Eltern

41
Link zum Artikel

An dieser Monsterschlange mussten Skifahrer anstehen, um auf den Lift zu kommen 😨

115
Link zum Artikel

Kehrt Arno Del Curto rechtzeitig heim und ist es Kloten zu wohl in der Swiss League?

32
Link zum Artikel

«Black Mirror» in Utrecht – so sieht die Vision eines «gesunden Wohnviertels» aus

73
Link zum Artikel

«Obwohl ich ihn heiraten will, kriege ich jetzt Panik …»

129
Link zum Artikel

«Nazis raus» – die grossartige Fan-Reaktion gegen einen Rassisten im Stadion

65
Link zum Artikel

«Natürlich hatte ich schon mit Piloten Sex»: Eine Swiss-Stewardess erzählt

228
Link zum Artikel

Mirage-Skandal lässt grüssen: 5 Dinge, die du zu einer möglichen Crypto-PUK wissen musst

53
Link zum Artikel

Du kannst mit dem letzten Penalty alles klar machen … UND DANN SCHIESST DU SO?!

11
Link zum Artikel

Du willst Polizist werden? Dann musst du zuerst dieses Deutsch-Diktat meistern

118
Link zum Artikel

15-Jähriger greift Schwule vor Zürcher Gay-Club an – das hat Folgen für die Justiz

380
Link zum Artikel

Massive Störungen bei Swisscom ++ Notrufnummern ausgefallen ++ Panne auch in Deutschland

148
Link zum Artikel

«Etwas pendeln»: Was der Bundesrat im Kampf gegen die SVP besser machen muss

146
Link zum Artikel

Sander-Sieg, Biden-Frust, Trump-Wut: Alles zur Vorwahl in New Hampshire

138
Link zum Artikel

Ohne die Fehler der Initianten hätte es die Wohnbau-Vorlage (wohl) geschafft

143
Link zum Artikel

Schweizer Skifest in Chamonix! Loic Meillard gewinnt vor Thomas Tumler

12
Link zum Artikel

Ein (sonniges) Trump-Foto erhitzt die Gemüter – aber ist es auch echt? 🙈

153
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

57
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
57Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Deckardcain 16.01.2020 15:06
    Highlight Highlight <<falls ihre Forderungen nicht erfüllt würden>> um was für Forderungen ging es denn?
  • Stefan Morgenthaler-Müller 16.01.2020 11:13
    Highlight Highlight Also mein Kommentar wurde gemeldet und entfernt, obwohl er nicht gegen die Kommentarregeln verstossen hat. Wohl weil ich statt die Täterin "Schweizerin" geschrieben habe.

    Finde ich interessant, vor allem, weil man sich wenige Tage zuvor gefreut hat, dass die Nationalität der Täter genannt werden soll. Gilt wohl nur, wenn der Täter Ausländer ist.
    • Stefan Morgenthaler-Müller 16.01.2020 12:29
      Highlight Highlight Wo sind jetzt die Stimmen, die laufend gepredigt haben, dass so etwas mit der Nationalität zusammenhängt?
    • Astrogator 16.01.2020 12:42
      Highlight Highlight "Wo sind jetzt die Stimmen, die laufend gepredigt haben, dass so etwas mit der Nationalität zusammenhängt?"
      Es zeigt doch vor allem eines, die Diskussion um die Nationalität von Tätern ist bei den meisten ein rein rassistisch geprägtes Motiv.
    • Booker 16.01.2020 22:30
      Highlight Highlight Die Diskussion um die Nationalität hat nichts mit Rassismus zu tun. Tatsache ist, dass viel mehr Straftaten durch Ausländer und Migrierte verübt werden als durch Schweizer. Deswegen darf die Nationalität auch nie verschwiegen werden.
  • Hummingbird 16.01.2020 10:09
    Highlight Highlight Unendlich traurig und schockierend! :-(. Wie kann jemand einfach so ein Kind umbringen!? Lieber sollten psychisch Kranke, welche mit Gewalt drohen, einmal zuviel verwahrt, oder zumindest irgendwie unter Aufsicht und Begleitung gestellt werden als dass so etwas pasdiert. Ich kann die Behörden nicht verstehen! Wieso darf sich so eine Person einfach ohne Einschränkungen im öffentlichen Raum bewegen.
  • Astrogator 16.01.2020 10:06
    Highlight Highlight Also, dass ich das richtig verstehe.

    Wenn sich einer nur schon Videos vom IS ansieht landet man auf einer Liste vom Gegeimdienst und läuft Gefahr angeklagt zu werden (mit gutem Grund wohlgemerkt), aber wer mehrfach eine Gewalttat ankündigt den lässt man gewähren?

    Da stellt sich die Anschlussfrage, wieso klagt der Staatsanwalt nur die Frau an?
  • Hardy18 16.01.2020 09:56
    Highlight Highlight Vor rund einem Jahr war ich fassungslos, als ich den Bericht gelesen hatte und konnte mir keinen Reim draus machen warum man sowas macht.
    Nun ein Jahr später mit dieser Info. Bin ich wiederholt fassungslos. Zum einen noch immer wegen dem Verstorbenen Jungen und zum anderen die Geschichte der Frau. Es erklärt das warum und zeigt einmal mehr das die Behörden auf keinem einzelnen Fall eingehen können oder wollen. Und solche Taten werden wieder passieren. Weil um dies zu verhindern es zu kostspielig ist, als ein Menschenleben. 😔
    • guby 16.01.2020 15:56
      Highlight Highlight Es wäre nicht nur zu kostspielig sondern schlicht und ergreiffend unmöglich - es sei denn wir nehmen in Kauf aufgrund eines Verdachts vorsorglich weggesperrt werden zu können. Die Frau hat man psychisch überprüft, was kann man sonst noch tun?
  • Great Sasch 16.01.2020 09:32
    Highlight Highlight Wenn sie trotz Krankheit solche pläne schmieden kann wieso dann ein unschuldiges Kind und nicht direkt jemand auf dem Amt der ja aus ihrer Sicht Schuld an ihrer Lage war?
    Und beim Amt ist man sich natürlich trotz jahrelangem nichtstun keiner Schuld bewusst...
  • beaetel 16.01.2020 08:58
    Highlight Highlight Meiner Meinung nach ist „Drogen“ eine Straftat. Das ankündigen einer solchen sowieso. Wieso aber Watson nicht aufklärt, wieso dieses Ehepaar sich von der Justiz verschaukelt fühlte, wozu sie sogar politischen Druck ausübten, ignoriert auch diese Platform, was diese Frau überhaupt antrieb. Jemand als „Querulant“ hinzustellen, weil Behörden Schreiben erhalten, auf die sie „natürlich“ nicht reagierten, kann man auch als querulantisch ansehen. Ja unmenschlich. Die Tat der Frau am Jungen ist natürlich nicht zu entschuldigen.
  • Geli 16.01.2020 08:51
    Highlight Highlight Ist das Aussprechen von massiven Drohungen kein Straftatbestand? Wenn nein, sollten wir das nicht ändern?
    Es kann doch nicht sein, dass man andere Menschen mit dem Tod bedrohen darf - und niemand etwas dagegen unternehmen kann! Eine substanzielle Drohung sollte Konsequenzen haben.
  • Der Typ 16.01.2020 08:20
    Highlight Highlight In meinen Augen, sind hier die Behörder genau so schuldig. Man wusste, dass diese Frau psychische Probleme hatte und hat nichts dagegen unternommen. Es muss immer zuerst etwas passieren, bevor man reagiert... traurig
    • Harri Hirsch 16.01.2020 12:33
      Highlight Highlight Und was hätten sie tun sollen/dürfen?
      Der FFE ist - in der Regel zum Glück - sehr stark eingeschränkt.
      Die Behörden hätten leider kaum rechtliche Möglichkeiten gehabt ‚etwas‘ zu unternehmen.
    • Der Typ 16.01.2020 12:52
      Highlight Highlight Wenn jemand mehrmals mit einer Gewalttat droht und diese dann umsetzt, wie vorangekündigt, dann hätte man doch eventuell reagieren können, oder?
    • wintergrün 16.01.2020 15:19
      Highlight Highlight @harri Hirsch
      Ein Jahr vor der Tat verlor die Frau mit 75 durch Umnutzung ihre langjährige Wohnung in Basel.
      Da sie nicht viel Geld hatte gab es Probleme eine neue zu finden.
      Da hätten die Behörden zB helfen können.
  • tea time in keith 16.01.2020 08:08
    Highlight Highlight mir will nicht ganz einleuchten das die dame jetzt schuldunfähig sein soll, nachdem sie ja in der lage war die tat detailliert zu planen, zu proben und kaltblütig durchzuführen. das war also vorsätzlich, heimtückisch und aus niederen beweggründen. jemand der verwirrt ist plant sowas doch nicht so detailliert durch und probt das ganze auch noch vorher mehrmals
    ich hoffe einfach das die dame eine gerechte strafe bekommt, auch wenn das den kleinen nicht wieder zurück bringt.
    • Arthur Sunil 16.01.2020 11:08
      Highlight Highlight Vor allem muss sie sich auch des Unrechts einer solchen Tat bewusst gewesen sein. Sonst hätte sie nicht so lange gezögert und damit gedroht. Schuldunfähig ist aber nur jemand, der die Unrechtmässigkeit einer Tat nicht einsehen kann.
  • Magenta 16.01.2020 07:57
    Highlight Highlight Echt schlimme Geschichte. Auch für die Frau selbst muss ihr Leben so doch schon seit langem die Hölle sein. Man kann echt froh sein, psychisch einigermassen gesund durchs Leben zu kommen...
  • häxxebäse 16.01.2020 07:55
    Highlight Highlight Bei all den psychologen und behörden hat man nie festgestellt, dass die dame psychisch am ende ist? Finde es traurig... sonst ist man auch nicht so schüchtern beim FFE.
    • Flunkie 16.01.2020 13:00
      Highlight Highlight „Sonst ist man auch nicht so schüchtern beim FFE.“

      Erstaunlich, wie hartnäckig sich die Sage hält, dass in der Schweiz ständig reihenweise Leute ohne Grund per FU in die Klinik verfrachtet werden, weil wir alle sonst nix zu tun hätten oder es uns Spass macht oder was weiss ich. Tatsächlich ist es fast unmöglich, einen FU zu bekommen.

      Wer Psychiatrie der offenen Türen will, der muss akzeptieren, dass so grauenhafte Tragödien wie diese passieren können. Muss jeder selber entscheiden, ob das zu vertreten ist oder nicht. Verantwortlich ist dafür eben auch der von uns gewählte Gesetzgeber.
    • häxxebäse 16.01.2020 21:25
      Highlight Highlight Bei jedem amokläufer ohne vorankündigung bin ich ganz Deiner meinung.
      Aber haben wir nach dem AL in zug wirklich gar nichts gelernt?
      Zudem bin ich etwas erstaunt, denn ansonsten ist man ja auch nicht so zimperlich, weder bei der polizei, noch bei der kesb. Dieser frau hätte man zuhören müssen, nach dem tod ihres partners hatte sie ja offensichtlich einen nervenzusammenbruch. Wir haben auch tolle psychotherapeuten und altersheime. Wir stellen so viele alte menschen ruhig, warum ging das hier nicht?
    • Flunkie 17.01.2020 07:30
      Highlight Highlight „Warum ging das hier nicht?“

      Weil das Gesetz es nicht zulässt! Du darfst nichts gegen den Willen von jemandem unternehmen, Du darfst auch nicht helfen. Wer nicht mit einem Psychiater/einer Psychiaterin sprechen will, der muss nicht. Die Frau war davon überzeugt, im Recht zu sein. In ihrer Welt lagen alle andern falsch. Warum sollte sie sich also therapieren lassen?

      Polizei und KESB sind nicht zimperlich? Schon wieder so ein Cliché. Es ist nicht alles perfekt, nein, aber Du bekommst nur die Fälle zu lesen, in denen etwas nicht geklappt hat, von den anderen hörst Du nichts. Sei froh.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Irrlycht 16.01.2020 07:55
    Highlight Highlight Es macht fast den Eindruck, als hätte die Frau gestoppt werden wollen. So wie die fleissig Briefe verschickt hat.
    Horror.
  • MartinZH 16.01.2020 07:52
    Highlight Highlight Dass es am Ende sogar zu einem Mord kommen muss, einfach weil alle bei den Behörden diese Frau längst als verrückt erklärt haben, ist wirklich traurig. Anstatt einfach nicht mehr auf die wirren Schreiben zu reagieren, hätte diese Frau in eine psychiatrische Anstalt eingewiesen werden müssen. Besser früher als später – oder jetzt, wo es definitiv zu spät ist.
    • rokat 16.01.2020 08:07
      Highlight Highlight Tatsächlich ist das nicht so einfach möglich. Solange niemand angegriffen wird, kann niemand über über längere Zeit eingewiesen, verwahrt oder zu einer Therapie gezwungen werden...
    • MartinZH 16.01.2020 09:10
      Highlight Highlight @rokat: Tatsächlich ist es eben nach wie vor möglich, Personen über längere Zeit einzuweisen... Hierfür braucht es aber eben auch ein Interesse [!] von Behördenseiten, begleitet von ensprechenden psychiatrischen Gutachten.

      Wahr ist: In diesem konkreten Fall hatte einfach niemand ein Interesse auf Seiten der Behörden.

      Die fürsorgerische Unterbringung ist eine behördliche Massnahme des Erwachsenenschutzes zur Behandlung oder Betreuung in einer stationären Einrichtung (psychiatrische Klinik, Pflegeheim) in der Schweiz. Sie hat zum 1. Januar 2013 die fürsorgerische Freiheitsentziehung abgelöst.
    • Hasek 16.01.2020 09:29
      Highlight Highlight @MartinZH
      Scheinbar gab es mehr als einen fürsorglichen Freiheitsentzug (FFE) gegen die Frau. Das ist eines der härtesten Mittel, welches der Staat gegen einen Bürger einsetzen kann und soll und darf nur als allerletzte Möglichkeit, so selten und kurz wie möglich, eingesetzt werden. Es ist ebenfalls eine schwere Belastung für das Betreuungspersonal, eine Person gegen ihren Willen zu sedieren, einzusperren etc.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Don Alejandro 16.01.2020 07:49
    Highlight Highlight Gibt es nicht die KESB, die sich um solche Spinner kümmern müssten? Die Frau war hochgradig auffällig, um so schlimmer für die Angehörigen des Jungen.
  • wintergrün 16.01.2020 07:13
    Highlight Highlight Mehr Hintergründe zur Vorgeschichte der Täterin wären im Artikel gut.
    Laut anderer Quellen https://telebasel.ch/2019/04/03/report-tragen-behoerden-mitschuld-am-tod-von-ilias-7/?channel=105100#comments-exp
    hatte die Frau einen Beistand wegen psychischen Problemen wurde aber systematisch von den Behörden ignoriert.
    Auch als sie mit 75 wegen Umnutzung des Gebäudes ihre Wohnung verlor halfen die Behörden offenbar nicht weiter.
    Mit der Tat hat sie sich Gehör und ein Dach über dem Kopf verschafft.
    Die Behörden versuchen zu Schweigen ...
    Traurig.
  • Asmodeus 16.01.2020 07:09
    Highlight Highlight Ich frage mich etwas wieso hier zwar auf ihre Lebensgeschichte hingewiesen wird aber dann viele (relevante?) Details ausgelassen.

    Ich habe das Gefühl der Narrativ hier ist die Andeutung, daß sie von den Behörden zum Wahnsinn getrieben wurde aber ohne wirklich die Info wieso.

    Also wissen wir aktuell nur folgendes.

    Eine nicht mehr zurechnungsfähige Frau plante einen Mord, deutete diesen dem Bundesgericht an (welches nichts unternahm), mehrere Gutachten erbrachten nichts und Zwangseinweisungen fanden ohne Ergebnis oder Behandlung statt.

    Und jetzt ist ein kleiner Junge tot. Brutal ermordet.
    • Baccaralette 16.01.2020 09:15
      Highlight Highlight Danke Asmodeus - meine Gedanken. Warum hat sie denn soviele Briefe geschrieben und warum hat man dann einfach gedacht, shalalala..die hört dann schon auf, wenn sie das ganz offensichtlich nicht gemacht hat?

      Krass.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 16.01.2020 11:25
      Highlight Highlight All ihre Hilferufe sind in der Selbstgefälligkeit der Behörden verhallt.
      Niemand wollte ihr beistehen, niemand wollte ihr helfen.
      Eine Verkettung verschiedenster Ereignisse, die darin gipfelte, dass ein Kind sterben musste. 😢
      Ich will ihre Tat nicht relativieren, aber hätten die Behörden mal ihre Köpfe aus den eigenen Hintern gezogen, und auf ihre Briefe reagiert, hätte diese ganze Tragödie verhindert werden können.
    • guby 16.01.2020 16:06
      Highlight Highlight Ich finde es etwas einfach den Behörden die Schuld zu geben. Wenn man 40 Jahre lang haltlose Anschuldigungen an verschiedenste Stellen sendet werden die irgendwann mal genug haben. Und vor Allem Besseres zu tun... Wäre da etwas dran gewesen, habe ich genug Vertrauen in die Schweizer Behörden, dass da auch etwas getan worden wäre. Ausserdem wollte man ihr ja helfen, sie hat sich aber anscheinend nicht helfen lassen wollen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • pamayer 16.01.2020 06:40
    Highlight Highlight Ein Albtraum der übelsten Sorte.
  • Cas 16.01.2020 06:38
    Highlight Highlight Unfassbar traurige Geschichte
    • fools garden 16.01.2020 07:52
      Highlight Highlight ...die auch zeigt, dass unser System einem derart zerrüteten Menschen gar nicht helfen kann. Es bleibt die Hoffnung das nichts passiert, und zum Ende die Erkentnis der Schuldunfähigkeit.
  • Stefan Morgenthaler-Müller 16.01.2020 06:34
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • JuliSaflor 16.01.2020 08:10
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Hirngespinst 16.01.2020 08:17
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Saraina 16.01.2020 08:18
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Theor 16.01.2020 06:27
    Highlight Highlight Die ganze Sache ist schlichtweg krank, zeigt aber die Gefahr, welche von labilen Personen ausgeht. Und es zeigt ein Problem auf, gegen das es aktuell keine Handhabe gibt.

    Ich arbeite selbst bei der Justizbehörde und auch wir kennen einige solcher Querulanten. Diejenigen, welche ihre Fälle bearbeiten, werden beinahe täglich bedroht. Einer schickte meiner Kollegin jeden Tag nebst Beschwerden auch Waffenprospekte mit handschriftlichen Notizen. Man weiss nie, ob solche Leute hochgehen aber rechtlich ist die Verfolgung ein Leerlauf und wegsperren geht erst, wenn etwas schlimmes passiert ist.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 16.01.2020 11:33
      Highlight Highlight Kann man denn nicht bei solchen Menschen entsprechende Abklärungen treffen?
      Klar, es gibt da auch einfach Spinner darunter, die sich auf diese Art wichtig machen wollen, aber eben auch Menschen, die auf diese Weise nach Hilfe rufen.
      Diese könnten gerettet werden und nachfolgende Tragödien verhindert werden. Ist denn das Geld so viel wichtiger als andere Menschen zu retten?
    • Theor 16.01.2020 14:51
      Highlight Highlight Das hat gar nichts mit dem Geld, sondern mit den Menschenrechen zu tun.

      Verwahren und stationär behandeln darf man nur bei einer strafrechtlichen Verurteilung. Ohne schlimme Straftat geht das nicht.

      Zivilrechtlich geht es nur über die fürsorgerische Unterbringung. Diese läuft über die KESB und kann ohne Therapiebereitschaft einer Person kaum mehr als ein paar Tage aufrechterhalten werden.

      Therapierbarkeit braucht immer Therapierwille. Und diese Leute wollen sich nicht behandeln lassen. Und jemanden gegen seinen Willen wegsperren darf man ohne Straftat nicht.
  • Name_nicht_relevant 16.01.2020 06:23
    Highlight Highlight Mich macht das so traurig und irgendwie bin ich geschockt wie man so eine Person nicht vorher als Pontentielle Täterin ernst nehmen konnte, es war wenn ich diesen Artikel lese wie in einem Film klar das Sie es tun wird. Mir tun die Eltern von Ilias so furchtbar Leid, so etwas zu erfahren Lähmt einen und man fragt sich warum hat man Sie nicht vorher eingesperrt. Ich bin keine Anwältin/Richter aber ich hoffe wirklich das Sie für immer eingesperrt wird. Ich wünsche der Famillie und Angehörigen und Freunden von Ilias alles Liebe, ruhe in Frieden kleiner Engel.
    • Älplermagrönli mit Öpfelmues 16.01.2020 15:29
      Highlight Highlight Nun, hinterher weiss man es immer und erkennt auch die Anzeichen deutlicher, weil man jetzt ja gezielt danach suchen kann. Aber die Behörden kriegen täglich so viel Müll von Querulanten, wenn man jeden einzelnen von denen echt ernst nehmen würde, hätten die Behörden gar nichts anderes mehr zu tun. Es it traurig aber wahr.
    • Name_nicht_relevant 17.01.2020 06:14
      Highlight Highlight Bei 2 Kisten Briefen, kann ich dies fast nich Glauben. jedoch hast du Recht Älplermagrönli mit Öfelmues, alles kann man nicht anschauen.

Mann ersticht in Aarau Frau mit über 51 Stichen – er kommt in eine geschlossene Klinik

Ein heute 29-jähriger Mann erstach Anfang 2019 in Aarau mit einem Klappmesser eine 66-jährige Frau brutal. Das Bezirksgericht Aarau hat den an paranoider Schizophrenie erkrankten Kroaten als schuldunfähig befunden. Es ordnete eine stationäre therapeutische Massnahme an.

Das Bezirksgericht stützte sich bei seinem Urteil am Mittwochabend auf ein psychiatrisches Gutachten. Dieses diagnostizierte beim in der Schweiz geborenen Kroaten eine paranoide Schizophrenie und einen schädlichen Gebrauch von …

Artikel lesen
Link zum Artikel