Schweiz
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Wer im Unterricht fehlt und stattdessen streikt, muss an einigen Schulen mit Konsequenzen rechnen.  bild: twitter/christainwilln1

Diese Strafen kassieren Schüler für den Klimastreik – und so reagiert das Netz

In Payerne (VD) erhielten Gymi-Schüler die Note 1 für eine verpasste Mathematikprüfung. Sie streikten stattdessen für das Klima. Auch in St.Gallen müssen streikende Schüler mit einer unbewilligten Absenz rechnen. 



Immer mehr Schüler in der Schweiz nehmen an den wöchentlichen Klimastreiks teil. Mitte Januar meldeten die Organisatoren bereits 20'000 Schüler, die schweizweit streikten. So auch einige Westschweizer Schüler eines Gymnasiums in Payerne (VD). Anstatt eine Mathematik-Prüfung zu schreiben, setzten sich die Gymi-Schüler lieber für das Klima ein. Und kassierten dafür prompt die Note 1, wie «20 Minutes» berichtete. 

Thierry Maire, der Rektor der betroffenen Schule, verteidigt das Vorgehen. Es handle sich dabei nicht um eine Bestrafung, sondern um das normale Vorgehen. Hätten die Schüler um eine Beurlaubung gebeten, wäre der Fall anders gelöst worden, so Maire. 

Unbewilligte Absenz in St.Gallen, bewilligter Streik in Trogen

Auch in der Deutschschweiz mussten sich zahlreiche Schulleitungen bereits mit den streikenden Schülern beschäftigen. Die Kantonsschule Trogen bewilligt eine Streikteilnahme pro Monat. Ausgehandelt wurde diese Regelung zusammen mit der Schülerorganisation, berichtet «FM1Today». «Bedingung ist ein individuelles, reguläres, vorgängig eingereichtes und begründetes Urlaubsgesuch zuhanden der Prorektorate», heisst es im Informationsschreiben, das die Schüler erhielten.

Im Kanton St.Gallen ist man weniger kulant. Das Bildungsdepartement hat sich zusammen mit den Schulen dazu entschieden, unentschuldigte Absenzen für streikende Schüler einzutragen. Gemäss Tina Cassidy, Leiterin des Amtes für Mittelschulen, spiele der Grund des Streiks keine Rolle. «Wir bewerten den Grund des Streikes nicht. Auch bei anderen Themen würden wir keine Streiks tolerieren», so Cassidy gegenüber dem Radiosender. 

Und so reagiert das Netz

Die Reaktionen auf die unterschiedlichen Handhabungen folgten prompt. Der Jungpolitiker Dimitri Rougy kritisierte die Reaktion der Westschweizer Schule auf Twitter scharf. «Der Rektor sollte mitstreiken, statt bestrafen», schrieb er auf Twitter. 

Es gibt jedoch auch sehr viele kritische Stimmen. Das Fehlen sei zwar löblich, spiele aber keine Rolle, schreibt Twitter-User Elias Meier. Einige User fragen sich auch, ob die Schüler tatsächlich die Schule wegen des Klima schwänzten und nicht etwa wegen der bevorstehenden Mathe-Prüfung.

Umfrage

Sollen die streikenden Schüler bestraft werden?

  • Abstimmen

1,341 Votes zu: Sollen die streikenden Schüler bestraft werden?

  • 40%Nein, auf keinen Fall. Die Schule sollte eine Lösung finden.
  • 39%Ja. Die Schüler können ja auch an schulfreien Tagen demonstrieren gehen.
  • 21%Einmal pro Monat streiken sollte toleriert werden.

(ohe)

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104Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • malu 64 30.01.2019 12:41
    Highlight Highlight Wie bestrafen wir diejenigen, welche gar nichts für die Welt tun?
  • Nasoplex2001 30.01.2019 04:52
    Highlight Highlight Eine Note 1 ist gleich eine Todesstrafe und absolut Unverhältnismässig.
    Die Schüler lernen ja für sich und nicht für den Lehrer.
    Den Test zu wiederholen wäre "Strafe" genug.
  • dontbelievetheirpropaganda 29.01.2019 18:02
    Highlight Highlight "Wir streiken weil wir so sowieso keine Zukunft haben - dann nützt auch Schule nichts" Eine Woche später
    "Waaas weil ich bei der Prüfung gefehlt habe, gibts eine 1? Gehts noch? Denkt denn niemand an meine Zukunft??"
    Momol richtig reif diese Einstellung.
  • aglio e olio 29.01.2019 17:49
    Highlight Highlight Wurde die Prüfung im Voraus geplant oder am Streiktag spontan abgehalten?
    Beim ersten wäre die Benotung ok
    Bei letzterem eine Sauerei.
  • Zeter Mordio 29.01.2019 17:45
    Highlight Highlight "Thierry Maire, der Rektor der betroffenen Schule, verteidigt das Vorgehen. Es handle sich dabei nicht um eine Bestrafung, sondern um das normale Vorgehen. Hätten die Schüler um eine Beurlaubung gebeten, wäre der Fall anders gelöst worden, so Maire. "

    Diese Story ist tot. Mausetot.
  • Ritiker K. 29.01.2019 17:21
    Highlight Highlight Ist es bewilligt, so ist es kein Streik. Eine 1 in eine Prüfung finde ich ungerechtfertigt.
    • dontbelievetheirpropaganda 29.01.2019 18:03
      Highlight Highlight Willkommen im echten Leben. Wer unentschuldigt eine Prüfung fernbleibt soll dafür nicht auch noch belohnt werden.
  • Todesstern 29.01.2019 16:46
    Highlight Highlight Bravo endlich wieder eine Generation mit Mum in den Knochen.
  • Palpatine 29.01.2019 16:41
    Highlight Highlight Mich stören hier aber ganz viele Kommentare von User, die den Schüler unterstellen, sie würden nur wegen der (schwierigen) Mathe-Prüfung "geschwänzt" haben; oder sie seien inkonsequent, weil sie für den Umweltschutz demonstrieren würden, dann aber trotzdem mit dem Flugi in die Ferien fliegen.

    Ich habe das Privileg, selber Lehrer zu sein und mit Jugendlichen arbeiten zu dürfen und kann deshalb versprechen, dass der grosse Teil von ihnen tatsächlich Angst um die Zukunft haben und etwas dagegen unternehmen wollen.

    Natürlich mag es auch andere geben, aber day ist IMHO nur der kleinere Teil.
    • maxi 29.01.2019 17:05
      Highlight Highlight also verzichtet ein grosset teil deiner schüler auf flugis Smartphone usw. oder sagen sie einfach sie wollen was unternehmen?
    • Mutzli 29.01.2019 19:55
      Highlight Highlight Frage mich bei einem gehörigen Teil dieser Kommentare schon, ob manche Leute effektiv komplett vergessen haben, wie es war ca. 16 zu sein.

      Man muss nicht mit den Streiks einverstanden sein, aber so tun als ob das alles eine orchestrierte Verschwörung sein muss, weil Leute in dem Alter nie an Politik denken würden?

      Ich hab z.B. zu meiner Schulzeit auch an einem Streik mitgemacht, dem gegen den Irakkrieg. Klar gab es da auch solche, die hofften damit einen halben Freitag ergattern zu können. Die überwiegende Mehrheit aber machte mit am Umzug und Demo. Da war nix von oben dirigiert.
    • Kimelik 29.01.2019 23:14
      Highlight Highlight Bei uns wollten die Lehrer zusammen mit den Schülern auch gegen den Irakkrieg demonstrieren gehen. Die Lehrer haben dabei alles organisiert und auch die Schüler stark beeinflusst. Da sich zum glück einige Schüler dagegen gewehrt haben, gab es normalen Unterricht. Wie das heute ist, kann ich nicht sagen, auf Grund dieser Erfahrung bin ich aber höchst skeptisch wer die Schülerbewegungen verursacht bzw. anstochert.
      Wir waren damals in der 8. Klasse, im Gymi ist das wohl etwas anders, da sind die jugendlichen häufig stärker politisiert...
    Weitere Antworten anzeigen
  • saukaibli 29.01.2019 15:47
    Highlight Highlight Irgendwie lässt mich das Gefühl nicht los, dass hier einige Kommentatoren Angst davor haben, die Schüler könnten wirklich etwas erreichen. Wäre schon schlimm, wenn man nicht mehr subventioniert für 50€ nach Malle fliegen oder jeden Tag drecksbillige Avocados reinhauen könnte in seinen Hipster-Salat. Scheinbar haben es einige Leute noch immer nicht begriffen: Wenn wir nicht richtig, richtig schnell handeln, fahren wir unseren Planeten an die Wand! Aber auf Schüler schimpfen, die sich um ihre Zukunft sorgen, ist halt einfacher als sich einzugestehen, dass man nicht weitermachen kann wie bisher.
    • yolomarroni 29.01.2019 16:56
      Highlight Highlight Ich stimme Ihnen grundsätzlich zu! Jedoch ist der Hipster Salat mit Avcodado ein winziges Übel im Vergleich zum währschaften Steak...
  • Posersalami 29.01.2019 15:26
    Highlight Highlight Unfassbar! Die Lehrer sollten stolz sein, dass ihre Schüler sich engagieren und jedem eine 6 in Gesellschaftskunde (oder wie auch immer das heute heisst) ins Zeugnis schreiben!

    Verpasste Tests kann man nachholen, kein Ding.
    • 7immi 29.01.2019 16:50
      Highlight Highlight @posersalami
      und wenn schüler an eine pnosdemo gehen? wärs dann auch noch ok? setzt sich dann ja auch für eine gesellschaft ein... handeln hat nunmal konsequenzen im leben.
    • Arthur Philip Dent 29.01.2019 20:39
      Highlight Highlight Wenn Schüler/innen dumm genug sind für die Pnos zu demonstrieren, dann kann ihnen eh keine Schule mehr helfen. 😂
    • 7immi 30.01.2019 08:06
      Highlight Highlight @arthur
      es geht mir nicht um dumm oder intelligent. ich kenne rechtsextreme mit Doktortitel, die sind sicher nicht dumm. Mir gehts primär um gleiche Möglichkeiten für alle. Der Umweltschutz ist sehr beliebt in Lehrerkreisen, da drückt man gerne ein Auge zu. Doch wie sieht es bei anderen Ideologien aus, die sollten doch auch dürfen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Aurum 29.01.2019 15:01
    Highlight Highlight Das Zeichen wirkt umso grösser, wenn tatsächliche Opfer gebracht werden. Es ist ein "Streik"! Sobald man streikt ist man dem Arbeitsplatz oder in diesem Fall Schulhaus unentschuldigt fern! Oder Fragen die Zugbegleiter in Deutschland auch erst nach einer Erlaubnis bei der DB um streiken zu dürfen?
    Versteht mich nicht falsch, ich finde diese Klimastreiks eine tolle Sache. Aber Streiks sind nun mal Streiks mit all ihren Folgen.
    Unentschuldigtes fernbleiben einer Prüfung = Prüfung leer abgegeben = Alles Falsch = Note 1. Ende.
  • Lord_Mort 29.01.2019 14:58
    Highlight Highlight Was schadet schon ein Einer im Zeugnis, wenn am Ende kein Mensch mehr da ist, der dies kritisieren kann? Ihr macht das richtig. Kämpft um eure Zukunft! ✌
    • Nasoplex2001 30.01.2019 05:21
      Highlight Highlight Logische Aussage und Schlussfolgerung.
      Sie bekommen die Note 5.8

      (Ein 6er bekommt man selten bis nie)
    • Lord_Mort 30.01.2019 16:55
      Highlight Highlight Dankeschön. Hoffen wir, dass morgen noch jemand da ist, der mich dafür Loben kann 😉
  • äti 29.01.2019 14:48
    Highlight Highlight Wer hat eigentlich den Klimawandel bewilligt?
    • dontbelievetheirpropaganda 29.01.2019 18:07
      Highlight Highlight Hint: Klimawandel gibt es länger als es Bewilligungen gibt. Dass man das den "Klimawandelexperten" hier noch erklären muss...
  • Alex_Steiner 29.01.2019 14:35
    Highlight Highlight Hurra, Hurra, die Schule brennt?
  • Lacaduc 29.01.2019 14:32
    Highlight Highlight Ich war immer der Meinung, dass Disziplinarstrafen nicht mit einer Leistungsnote ausgeteilt werden dürfen.
    • Arthur Philip Dent 29.01.2019 20:41
      Highlight Highlight Das ist auch so. Je nach kantonaler Gesetzgebung dürfte das anfechtbar sein.
      Aber ich schätze die werden sich das mit ihrem Reglement schon zurechtgelegt haben. - Ein Reglement, das ganz sicher nicht für diesen Fall gemacht wurde, btw.
    • Kimelik 29.01.2019 23:17
      Highlight Highlight Unentschuldigt eine Prüfung verpassen war bei uns in der Lehre auch immer eine 1, an jeder weiterführenden Schule die ich besucht habe ebenfalls!
  • Sameth 29.01.2019 14:20
    Highlight Highlight Note 1 geht nicht in Ordnung. Wenn bei uns eine Prüfung verpasst wird, aus welchen Gründen auch immer, muss sie nachgeholt werden.

    Welcher Streik hat für die Beteiligten keine Konsequenzen? Wäre es anders würden wohl alle Schüler zu "Klimaaktivisten" und blieben der Schule fern. In vielen Schulen gibt es Paragraphen/Jokertage, da kann man pro Jahr eine gewisse Anzahl Tage grundlos fehlen. Diese haben einige Schüler eingesetzt. Das nenne ich ernsthaftes Interesse an der Sache!
  • Livia Peperoncini 29.01.2019 14:19
    • dontbelievetheirpropaganda 29.01.2019 18:07
      Highlight Highlight Im ggs. zu dem was die Schüler gemacht haben, wurde damit sogar tatsächlich CO2 gespart ;)
  • w'ever 29.01.2019 14:13
    Highlight Highlight wie wärs wenn die schüler am freitag streiken und am samstag die verpassten stunden/prüfungen nachholen?
    • lily.mcbean 29.01.2019 16:41
      Highlight Highlight Stell dir vor. Dann müssten ja die Lehrer Samstags arbeiten gehen! 😱
    • w'ever 29.01.2019 17:28
      Highlight Highlight @lily
      an dieses szenario hab ich kurz gedacht, aber ich wollte nicht gleich den teufel an die wand malen. lehrer UND an einem samstag arbeiten...?!? super GAU
    • dontbelievetheirpropaganda 29.01.2019 18:08
      Highlight Highlight Wie wäre es wenn die Schüler einfach am Samstag demonstrieren und die Prüfungen dann schreiben würden wenn sie angesetzt sind?
      Zu simpel?
    Weitere Antworten anzeigen
  • RichPurnell 29.01.2019 13:01
    Highlight Highlight Ich hoffe die selben Leute schreien dann auch ganz Laut "Gerechtfertigte Konsequenzen","Ihr habts ja gewusst" falls von zukünftigen Generationen nachwirkend Firmen & Politiker belangt werden. (Wie bei Aspest sind die Auswirkungen inzwischen bekannt, keine Ausreden).
    • dontbelievetheirpropaganda 29.01.2019 18:09
      Highlight Highlight Ich hoffe dass die Schüler die selber von allen anderen fordern während sie selber noch nicht mal für sich selber aufkommen, mit sich selber so konsequent wären wie in ihren FOrderungen gegenüber "allen anderen bösen Klimaschänder"
    • RichPurnell 30.01.2019 10:14
      Highlight Highlight Cmon das ist eine Ausrede damit du dir dich selbst gut reden kannst.
      Du würdest nie dein Verhalten ändern nur weil jemand vorbildlich lebt oder weil irgend ein Experte sagt es ist jetzt unbedingt nötig. Reine Heuchelei.

      Ich liebe es: "Solange die nicht das und das gemacht haben und xy können lass ich mir nichts von denen sagen"

      Und dann "Nur weil der sich daran hält und der Experte ist und das und das macht lass ich mir nichts von dem sagen.
    • RichPurnell 30.01.2019 10:33
      Highlight Highlight Selbst wenn sie es würden. Du würdest garantiert eine andere Ausrede finden warum gerade du nicht musst.

      Du willst dir von Schülern nichts sagen lassen weil sie deiner Meinung nach noch nicht soviel im Leben geleistet haben wie du. Nun wie siehts mit allen Klimaforschern aus? Haben die auch nichts geleistet?
      Und jetzt kommt die nächste Ausrede...
  • what's on? 29.01.2019 12:58
    Highlight Highlight Die Gymnasien, die sich so gerne als elitär bezeichnen, könnten die Gunst der Stunde nutzen, um das Thema Klimaschutz fächerübergreifend zu behandeln, als nur die Schüler zu informieren, dass Streiken als unentschuldigte Absenz gehandhabt wird. Aber auch da wird nur mit Wasser gekocht.
  • Silent_Revolution 29.01.2019 12:14
    Highlight Highlight Was haben sie denn erwartet? In der Schule werden sie schliesslich darauf vorbereitet, Teil eines antiökologischen Systems zu werden.

    Das Schulsystem ist auch nur ein Abbild der Wirtschaft. Im (Noten)Wettbewerb sollen einstige Kameraden ausgestochen werden, man soll sich verbessern, wachsen und immer mehr erreichen.

    Nehmt die 1 zur Kenntnis und geht am besten gar nicht mehr hin. Ansonsten endet ihr wie fast jede Generation vor euch. In der Jugend idealistisch im Alter resigniert, angepasst, feige und Teil des Problems, welches man in der Jugend noch kritisiert hat.
    • FrancoL 29.01.2019 16:05
      Highlight Highlight Sie scheinen keine gute Erinnerung an die Schule zu haben oder verdrängen Sie etwas. Haben Sie sich schon einmal überlegt wieso Sie sich her äussern können?
  • FrancoL 29.01.2019 12:05
    Highlight Highlight Frage an die die hier Kommentare schreiben. Machen Sie das während der Arbeitszeit? Wenn Ja arbeiten Sie etwas länger damit sie diese Zeit kompensieren?
    • what's on? 29.01.2019 12:54
      Highlight Highlight ich kompensiere das über die (als Nichtraucher) verpasste Raucherpause!
    • Cédric Wermutstropfen 29.01.2019 14:42
      Highlight Highlight Nein.
    • FrancoL 29.01.2019 15:34
      Highlight Highlight Nachweislich arbeiten aber Raucher schneller und konzentrierter, was machen wir nun mit Ihnen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Arthur Philip Dent 29.01.2019 12:00
    Highlight Highlight Meine Güte, als wäre eine einzige Prüfung so verflucht wichtig. Solche Prüfungen können die Kids noch 100 mal schreiben und haben sie vermutlich auch schon mindestens so oft gemacht, bis sie an der Kanti sind.
    Da setzen sich die Kids für was ein und die Sesselfurzer in der Administration kommen auf solche Schwachsinn-Ideen. Mimimi Reglement, mimimi, wie wärs mal mit selber denken?
    • Cédric Wermutstropfen 29.01.2019 14:52
      Highlight Highlight Man muss auch nicht die Schule bestreiken, wenn es nicht um die Schule geht. Die Kinder können am Wochenende protestieren gehen und zwar so lange wie sie wollen. Und ausserdem - sind es nicht gerade die negativen Konsequenzen, welche den Protest für eine Sache adeln? Die Kinder sollen die Konsequenzen für ihr Betragen ohne zu flennen ertragen, dann sieht man auch, ob sie es ernst meinen oder ob sie aus weit egoistischeren Gründen die Schule schwänzen.
    • Arthur Philip Dent 29.01.2019 17:42
      Highlight Highlight Natürlich kann man die Konsequenzen tragen. Eine unentschuldigte Absenz z.B. find ich völlig tragbar. Das kümmert ja auch keinen. Aber mit den Noten darf es nichts zu tun haben.

      Und doch, natürlich darf man auch während der Schulzeit demonstrieren, politische Bildung gehört schliesslich da wesentlich dazu. Gerade in dem Bereich wird sich nur allzuoft über die fehlende Motivation der Kinder beschwert.

      Ein Tag Schule ist ganz sicher nicht wichtiger als das Klima und eine Prüfung schon gar nicht.
  • AlteSchachtel 29.01.2019 11:54
    Highlight Highlight Die beste Lösung hörte ich in La Chaux-de-Fonds:
    Dort musste eine, von den Eltern unterzeichnete, Abwesenheitsmeldung eingehen und die Sache war sanktionsfrei erledigt.

    In Payerne müsste man wissen, wie es wirklich ablief. Wenn die Schüler, trotz Chance zu einer Abmeldung, einfach unentschuldigt einer geplanten Prüfung fernblieben, sind sie "sälber tschuld".
    Wenn gesetzlich überhaupt möglich, hätte die Schule bei Fehlen von mehr als der Hälfte der Klasse auch irgendeine Ausnahmelösung suchen können. Die Schulgesetze sind allerdings nicht leicht zu umgehen.
    • Daevu 29.01.2019 12:53
      Highlight Highlight Gemäss Artikel wäre anders entschieden worden, wäre ein Gesuch gestellt worden. Somit sind in meinen Augen die Schüler wirklich "sälber tschuld".

  • m. benedetti 29.01.2019 11:38
    Highlight Highlight Wir demonstrieren noch für ein AJZ. Hätten wir das jeweils am einem Freitag streikend getan, wir wären wohl aus der Lehre geschmissen worden.
    • Randalf 29.01.2019 16:39
      Highlight Highlight Ja, das Wochende war schon ok, es hat aber schon am Donnerstag begonnen, da war Sitzung am Limmatquai, gäll.
      Da wie heute "Bewegig tuet guet".

      Und was hast Du für eine Lehre abgeschlossen?
  • Typ 29.01.2019 11:36
    Highlight Highlight Man könnte ja auch samstags demonstrieren, aber nein: das würde ja dann echte zeitliche Opfer vom Einzelnen verlangen...
    • Okguet 29.01.2019 12:07
      Highlight Highlight Bis du sicher, dass du das Konzept eines "Streiks" verstanden hast?
    • walsi 29.01.2019 12:29
      Highlight Highlight @Okguet: Das was die Schüler machen ist kein Streik, es ist eine Demo. Bei einem Streik versucht man den Vertragspartner zum Einlenken auf die eigene Position zu bringen in dem man bewusst bestehende Vereinbarungen und Regeln nicht einhält.

      Ich bin mir nicht sicher ob du weist was ein Streik ist.
    • Roterriese 29.01.2019 12:42
      Highlight Highlight @OKguet

      Gemäss Duden:

      "gemeinsame, meist gewerkschaftlich organisierte Arbeitsniederlegung von Arbeitnehmern zur Durchsetzung bestimmter wirtschaftlicher, sozialer, die Arbeit betreffender Forderungen; "

      Hier kann man also schon wegen mehrerer Punkte nicht von "Streik" sprechen
    Weitere Antworten anzeigen
  • vandalis 29.01.2019 11:31
    Highlight Highlight Ui, das ist ein heisses Eisen.
    Grundsätzlich streiken/demonstrieren die Schüler ja gegen die konsequenzlosen Handlungen der Menschen, welche das Klima ruiniert.
    Und nun Handeln sie und müssen aber die Konsequenzen ihrer Handlung tragen.

    Ist schon etwas ungerecht das Ganze. Oder ist es zu weit hergeholt hier Parallelen zu ziehen?
  • COLD AS ICE 29.01.2019 11:06
    Highlight Highlight bravo.....jetzt haben sie den schlamassel. diese schüler haben vermutlich keinen vater der co2 zertifikate verkauft und eine zahlende lobby von umweltaktivisten im hintergrund welche solche spässe finanzieren.
    • äti 29.01.2019 14:44
      Highlight Highlight ???
    • dontbelievetheirpropaganda 29.01.2019 18:14
      Highlight Highlight @äti: Al Gore (der Klimawandelhysteriker schlechthin) wurde zum ersten CO2-Zertifikate-Milliardär auf dem Globus.
  • Räuber&Liebhaber 29.01.2019 11:02
    Highlight Highlight Zukünftig müssen wir wohl bei den Bewerbungen der Lehrlinge, die unentschuldigten Absenzen in den Zeugnissen mit bewerben.
    0-16 u.e.A. = nicht Zukunftsorientiert.
    • dontbelievetheirpropaganda 29.01.2019 18:15
      Highlight Highlight Weiss nicht wie das mit der modernen Kuschelpädagogik läuft. Vor noch nicht mal 10 Jahren hatten unentschuldigte Absenzen einen Einfluss auf das "Betragen" und dies hat durchaus Lehrmeister immer interessiert.
  • walsi 29.01.2019 11:02
    Highlight Highlight Zur allgemeinen Information an die Schüler: Handlungen haben Konsequenzen. Wer einer Prüfung unentschuldigt fern bleibt kriegt eine 1. War schon immer so.

    Darum, liebe Schüler, bedenkt was ihr tut, wollt oder könnt ihr mit den Konsequenzen aus eurem Handeln nicht leben, dann lasst es sein.
    • Gigle 29.01.2019 11:32
      Highlight Highlight Eigentlich stimmt das nicht. Eine nicht vollbrachte Leistung kann nicht bewertet und daher nicht benotet werden. Durch nicht-schreiben einer Prüfung kann man keine 1 bekommen, höchstens eine unentschuldigte Absenz für die ganze Lektion. Die Prüfung muss wiederholt werden.
    • walsi 29.01.2019 11:44
      Highlight Highlight @Gigle: Wenn ich also auf eine Prüfung schlecht vorbereitet bin gehe ich einfach nicht hin. Dann bekomme ich keine Note und kann sie später schreiben. Interessant, wusste ich gar nicht. Muss ich merken wenn ich mal in der Situation bin und mehr Zeit zum Lernen brauche.
    • RichPurnell 29.01.2019 12:19
      Highlight Highlight @Walsi: "Handlungen haben Konsequenzen" Guter Witz das lebt die Politik der Schweiz (v.a. die Law & Order Fraktion) grad sehr gut vor!
      (siehe letzte Parlamentsabstimmungen)

      Wenn Handlungen Konsequenzen haben sollten Sie und Konsorten mal damit beginnen dieses Beispiel auch nur ein bisschen vorzuleben anstatt Konsequenzen nur bei anderen zu fordern!
    Weitere Antworten anzeigen
  • 03_szust 29.01.2019 11:01
    Highlight Highlight Oof, das ist hart!

    Dafür kann ich aber ein Konterbeispiel geben:
    Meine alte Schule hat die Schüler sogar dazu aufgemuntert mitzustreiken.
  • Forest 29.01.2019 10:59
    Highlight Highlight Richtig so. Später im Beruf kann man auch nicht einfach fehlen und Ende Monat muss jemand die Rechnungen zahlen.
    • TheManoure 29.01.2019 11:49
      Highlight Highlight Doch, Sie können streiken. Oder wenn der Arbeitgeber (Staat) seiner Lohnzahlungspflicht (einhalten der Klimaziele 2020/2030) nicht nachkommt, können Sie die Arbeit bis auf weiteres Niederlegen. Falls Sie überhaupt nicht zufrieden sind, können Sie auch kündigen und wo anders hin. Die Schüler haben aber nur einen Planeten und deshalb finde ich ist es OK zu streiken, schliesslich geht es ja um Ihre Zukunft und die Zukunft ihrer Kinder.
    • Burdleferin 29.01.2019 11:59
      Highlight Highlight Dann sollen sie am Samstag streiken. Aber wie durch ein Wunder ist ihnen die Erde nicht mehr so wichtig, wenn sie ihre eigene Zeit dafür einsetzen müssten.
    • Forest 29.01.2019 12:08
      Highlight Highlight Und Streiken sie jeden Freitag? nein oder? Sehen sie jetzt was ich meine? So viel Zeit zu haben ist Luxus pur.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kimelik 29.01.2019 10:46
    Highlight Highlight Wie sieht es au, wenn die Schüler für ein nicht löbliches Ziel streiken? Wa wäre wenn sie z.B. an einer Demo gegen Zuwanderung mitmachen? Das müsste ja genau gleich behandelt werden, von daher bin ich dafür, dass jeder die Konsequenzen selber tragen muss, unabhängig von der Güte seines politischen Ziels...
    • Füdlifingerfritz 29.01.2019 11:29
      Highlight Highlight Richtig erkannt: Bei einem Streikthema, wie dem von Ihnen vorgebrachten, wären die Sympathien für die jungen Damen und Herren wieder ganz anders verteilt. Und es darf natürlich nicht sein, dass es quasi heisst: Streiken ist dann erlaubt, wenn der Grund des Protests der Mehrheit gerade ins Weltbild passt. Daher: Wer unentschuldigt fernbleibt, muss die transparent gemachten Konsequenten dafür tragen. Sonst wird bei schweren Prüfungen wahrscheinlich bald mal sehr regelmässig gestreikt. Das Ganze ist nebenbei. gute Lektion fürs Erwachsenwerden.
    • murrayB 29.01.2019 12:46
      Highlight Highlight
      So wie ich dein Post verstehe, ist eine Demo gegen Zuwanderung nicht löblich...

      Gut, dass du dir das Recht nimmst darüber zu urteilen...
    • Alex_Steiner 29.01.2019 14:34
      Highlight Highlight @Füdlifingerfritz: Was? So funktioniert das in der Regel. Wenn ich ganz alleine Streike werd ich auch entlassen. Aber wenn die Mehrheit streikt wird verhandelt. Also entscheidet sehr wohl einfach die Mehrheit...
    Weitere Antworten anzeigen

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Der Leistungsdruck auf Kinder hat in der Schweiz massiv zugenommen. Neben den schulischen Anforderungen müssen auch die Erwartungen der Eltern erfüllt werden. Nicht alle kommen damit klar – und erleiden ein Burn-out. 

Der Druck in der Schule war schon immer vorhanden. Jedoch scheint für viele die Grenze des Erträglichen überschritten worden zu sein. Bereits Kindergärtner klagen über Bauchschmerzen. Zudem leiden viele Volksschüler an Schlaflosigkeit, Angstattacken, Atemnot und Schwindel.

An der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie in Bern verdreifachten sich Notfälle innerhalb von zehn Jahren. Beim Notfalldienst der Kinder- und Jugendpsychiatrie der Psychiatrischen Universitätsklinik …

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