Schweiz
Klima

2023 wird ein weiteres schlechtes Jahr für Schweizer Gletscher

2023 wird ein weiteres schlechtes Jahr für Schweizer Gletscher

16.08.2023, 17:3216.08.2023, 18:02

Das Jahr 2023 wird für die Schweizer Gletscher «nicht gut». Die Schmelze dürfte aber weniger stark ausfallen als im Rekordjahr 2022, schrieb der Glaziologe Matthias Huss am Mittwoch auf X (ehemals Twitter).

«Wir befinden uns immer noch auf Kurs für das zweitschlechteste Jahr in der Geschichte», schrieb Huss. «Trotz einer eher kühlen Periode in den letzten Wochen liegen alle Gletscher deutlich unter dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre. Und eine neue Hitzewelle findet jetzt statt.»

Im vergangenen Jahr hatten die Schweizer Gletscher aufgrund eines trockenen Winters und einer Hitzewelle im Sommer alle bisherigen Schmelzrekorde pulverisiert. Drei Kubikkilometer Eis waren verdunstet, was sechs Prozent des Gesamtvolumens der Schweizer Gletscher entspricht. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
24 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Nummy33
16.08.2023 18:06registriert April 2022
ich glaube, leider, dass es in Zukunft nur noch schlechte Jahre für unsere Gletscher geben wird….
275
Melden
Zum Kommentar
24
Pierin Vincenz fordert Freispruch – bis zum Urteil dürfte es noch dauern
Ex-Raiffeisen-Chef Pierin Vincenz hat am Zürcher Obergericht einen Freispruch gefordert. Der Prozess dauerte acht Tage. Bis ein Urteil gefällt ist, dürfte es noch lange dauern.
«Ich habe die Raiffeisen und die Aduno nie, nie schädigen wollen», sagte Vincenz am Mittwoch in einem knappen Schlusswort. Dessen Geschäftspartner Beat Stocker holte etwas weiter aus, sagte aber auch, dass er nie eine der Firmen habe schädigen wollen. Zwei weitere Beschuldigte verzichteten auf ein Schlusswort, ein dritter bezeichnete sich als unschuldig.
Zur Story