Schweiz
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Klimaaktivisten wollen trotz Verbot bis nach Davos wandern



Students demonstrate for the School Strike for (4) Climate in front of the entrance of Congress Center the last day of the 49th Annual Meeting of the World Economic Forum, WEF, in Davos, Switzerland, Friday, January 25, 2019. The meeting brings together entrepreneurs, scientists, corporate and political leaders in Davos under the topic

Bild: KEYSTONE

Das Bündnis von Klimaaktivisten will sich nicht stoppen lassen und die angekündigte dreitägige Wanderung von Landquart bis zum WEF-Austragungsort Davos absolvieren. Die Behörden bewilligten den Marsch nur bis Klosters.

Den letzten Abschnitt von Klosters nach Davos dürfen die Winterwanderer und WEF-Kritiker nicht mehr unter die Füsse nehmen. Die Bündner Behörden begründen das Verbot damit, dass die Kantonsstrasse auf diesem Streckenabschnitt auch als Rettungsachse diene.

Das Klimabündnis, das unter dem Namen Strike-WEF auftritt, will aber die ganze dreitägige Wanderung bis nach Davos marschieren, wie es am Donnerstag in einer Mitteilung bekräftigte. Man werde auch am Dienstag, am WEF-Eröffnungstag, die Wanderung von Klosters aus fortsetzen, und zwar auf Wegen, die keiner Bewilligungspflicht unterlägen, wie etwa Wanderwegen.

Danach soll eine Demonstration auf dem Rathausplatz in Davos stattfinden. Deren Teilnehmerzahl wurde von den Behörden auf 300 begrenzt. Das gilt ebenfalls für die Kundgebung der Jungsozialisten (Juso), die nachher demonstrieren dürfen. Strike-WEF schrieb am Donnerstag, die von den Behörden gesetzte Obergrenze sei «absurd und nicht realistisch».

Die dreitägige Wanderung von über 40 Kilometern nach Davos soll am Sonntag mit einer Platzkundgebung in Landquart beginnen. Mit dem Marsch wollen die Klimaaktivisten die 3000 WEF-Teilnehmer auf deren Verantwortung im Klimaschutz hinweisen. (aeg/sda)

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16Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Silvan Marty 16.01.2020 19:42
    Highlight Highlight Dass ein trump kommt jammert keiner der freien, demokratischen schweizern... die hier meistens gegen demontration schreiben...
    Wie peinlich für freie schweiz... machen sperrzonen und lieber keine freie meinungsäusserung...
    Gleiches wie tibet-flaggen-verbot in bern, als china cheffe in bern war...
  • Raphael Stein 16.01.2020 13:22
    Highlight Highlight Rettungsachse? 😬
    • Balikc 16.01.2020 14:03
      Highlight Highlight Artikel gelesen?

      "...die Wanderung von Klosters aus fortsetzen, und zwar auf Wegen, die keiner Bewilligungspflicht unterlägen, wie etwa Wanderwegen."
    • Raphael Stein 16.01.2020 14:28
      Highlight Highlight Natürlich mein lieber Balikc,
      Achse des Bösen?
  • Saerd neute 16.01.2020 13:16
    Highlight Highlight Finde ich gut wenn die JUSOs einmal zu Fuss in den Bergen und in Gottes freier Natur unterwegs ist. Lüfter den Kopf und bringt sie vielleicht auf gute Gedankengànge.😉
    • grünerantifaschist #blm 16.01.2020 14:59
      Highlight Highlight Gottes Natur? ok
  • murrayB 16.01.2020 13:14
    Highlight Highlight Demonstrationen sind was für Grossstädter - ländlich orientierte können hierbei nur staunen, für was man sich Zeit nehmen kann...

    Sprich - demonstriert in Zürich oder Bern, dort seit ihr besser aufgehoben...
  • Albi Gabriel 16.01.2020 13:12
    Highlight Highlight Als Klosterser kommen mir zwei mögliche Strecken in den Sinn: Entweder von Selfranga über den ziemlich engen Schluchtweg, was aber im Winter auch mit dem wenigen Schnee, den wir jetzt haben eine grenzwertig rutschige Variante mit ziemlich grossem Gefahrenpotenzial wäre oder via Tschessboden ins Ried, was aber zuerst über die Schlittelpiste und dann durch eine Wildruhezone führt... Ob das mit dem Umweltschutzgedanken vereinbar ist? Ansonsten würde es ja noch die RhB geben... Wie auch immer, viel Spass beim Wandern in der schönsten Gegend der Schweiz und keine Unfälle!
    • P. Meier 16.01.2020 19:54
      Highlight Highlight Wenn sie über alternative Routen gehen, hoffe ich einfach, dass es zu keinem Unfall kommt. Denn dafür dürfte dann die Reiseleitung verantwortlich sein.
  • F.U.G.T. 16.01.2020 12:47
    Highlight Highlight Wem wunderts, nachdem es keine Strafen für die CS Besetzer gab, nimmt doch niemand die Justiz noch ernst. Solange die Ausrede "Klimawandel" zieht🤷‍♂️
    • Peter R. 16.01.2020 14:25
      Highlight Highlight Das ist leider so, seit dem Gerichtsentscheid des welschen Richters meinen die Klimaaktivsten sie hätten einen Freipass für ungehorsame Aktionen. Diese Präjudiz des Richters wird uns in Zukunft noch viele Probleme bescheren.
    • Radesch 16.01.2020 14:40
      Highlight Highlight Was soll denn daran verboten sein auf Wanderwegen zu wandern...?
    • Radesch 16.01.2020 14:53
      Highlight Highlight Das Eine hat mit dem Anderen nichts zu tun. Wenn sie jetzt trotz Verbot auf der Kantonsstrasse wandern wollten, würde ich die Aufregung verstehen, aber so ist da ja nichts verwerfliches daran.
  • sheimers 16.01.2020 12:43
    Highlight Highlight Seit wann braucht es für Wandergruppen eine Bewilligung?
    • P. Meier 16.01.2020 19:52
      Highlight Highlight Wenn die Wandergruppe eine Art Demonstration darstellt und eine Blockierung einer Rettungsachse im Zusammenhang mit einem grossen Anlass befürchtet werden muss. (Dies unabhängig davon ob die Blockierung bewusst gemacht wird, oder durch die reine Gruppengrösse geschieht). An der Streetparade wird sicher auch keine Wanderung durch die Bahnhofstrasse nach Zürich Tiefenbrunnen bewilligt.
    • Michael Heldner 17.01.2020 08:47
      Highlight Highlight das Problem ist, wenn ich dies hier richtig festgestellt habe, dass es nur einen Weg gibt, der Zeitgleich vom WEF als Evakuierungsroute eingeplant wurde und daher zwingend frei gehalten werden muss. weil sind wir mal ehrlich, der SecretService und co würde mit den SUVs einfach durch die Kids durchfahren, wenn sie den Präsidenten über diesen weg evakuieren müssten xD

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