Schweiz
Konsum - Detailhandel

Der Zwiebel setzen Klima und fehlende Pflanzenschutzmittel zu

Der Zwiebel setzen Klima und fehlende Pflanzenschutzmittel zu

25.11.2024, 10:4325.11.2024, 10:43

Die Zwiebelernte 2024 ist mager ausgefallen. Mitte Oktober waren 15'500 Tonnen eingelagert. Das liegt deutlich unter den Werten 2020 und 2022 von jeweils über 20'000 Tonnen. 2021 war es zu nass. Ein wichtiger Grund für den Rückgang ist der niedrigere Flächenertrag.

Zwiebel
Die Zwiebel-Ernte in der Schweiz war 2024 dürftig.Bild: keystone

Die Erträge pro Hektare gehen tendenziell zurück, wie Matija Nuic, Direktor des Verbands der Schweizer Gemüseproduzenten, dem Landwirtschaftlichen Informationsdienst vom Montag sagte. 40 Prozent der Zwiebeln wachsen im Berner Seeland. Weitere Anbaugebiete liegen in St. Gallen und in der Waadt.

Der viele Regen war die grösste Herausforderung. Pilzkrankheiten befielen die Zwiebeln und breiteten sich im feuchten Umfeld aus. Das beeinträchtigt auch die Lagerfähigkeit. Gemäss Nuic ist es ungewiss, wie sich die Zwiebeln halten.

Kopfzerbrechen bereitet der Branche der Wegfall zentraler Pflanzenschutzmittel. So liessen sich die Kulturen den Angaben zufolge nicht mehr ausreichend schützen. Neue Wirkstoffe seien wegen der Zulassungsverfahren und administrativen Hürden nicht rechtzeitig verfügbar, hiess es in der Verbandszeitschrift «Der Gemüsebau». (dab/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
21 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
21
Mann fährt mit Schweizer Auto nach München – für das bezahlt er
Am Münchner Flughafen stoppt der Zoll ein Auto mit Schweizer Zulassung. Für den Fahrer hat das nicht nur finanzielle, sondern auch strafrechtliche Konsequenzen.
Eine Fahrt mit dem Auto seiner Partnerin aus der Schweiz nach Deutschland ist einem Mann teuer zu stehen gekommen. Beamte des Zolls stoppten das Auto am Münchner Flughafen. Da der Fahrer bei der Kontrolle lediglich einen deutschen Personalausweis vorlegen konnte, wurde er zur Kasse gebeten und musste 4'500 Euro bezahlen.
Zur Story