Schweiz
Kunst

Das Kunstmuseum Bern vertagt den Entscheid über das Erbe Gurlitts

Kunstsammlung noch nicht besichtigt

Das Kunstmuseum Bern vertagt den Entscheid über das Erbe Gurlitts

03.06.2014, 14:4603.06.2014, 14:46

Der Kunstsammler Cornelius Gurlitt hat das Kunstmuseum Bern in seinem Testament als Alleinerbe eingesetzt. Seit bekannt ist, dass die Werke, von denen einige unter Raubkunst-Verdacht stehen, dem Museum vermacht werden sollen, befasst sich der Stiftungsrat damit, ob das Erbe überhaupt angenommen werden soll oder nicht. Schliesslich wäre eine Annahme mit hohen Kosten verbunden. Noch ist nichts entschieden.

Wie das Kunstmuseum am Dienstag mitteilt, liege noch kein Inventar vor. Ausserdem sei die Kunstsammlung noch nicht besichtigt worden. Der Besuch in München sei lediglich dazu genutzt worden, Kontakte mit den dortigen Behörden herzustellen. (dwi)

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«Die krasseste Erfahrung war, Leute in meinen Sachen rumlaufen zu sehen»
Mit gerade einmal 20 Jahren gründete Luna Hefti aus Stäfa ZH ihr eigenes Kleiderlabel. Sie druckt Shirts und Pullis mit Sprüchen in Schweizerdeutsch und ging damit auf TikTok viral. Heute, mit 23 Jahren, hat sie ihren eigenen Laden in Zürich. Wie sie es geschafft hat, ihren Brand aufzubauen, und was sie heute anders machen würde, verrät sie im Interview mit watson.
Luna, du hast dein Kleiderlabel vor 2 Jahren gegründet. Die Modebranche ist hart umkämpft, es gibt extrem viele Marken, warum hast du den Schritt trotzdem gewagt?
Luna Hefti: Meine Mutter hat tatsächlich immer gesagt, mach es nicht! (lacht) Sie sagte, es mache keinen Sinn, es gebe so viele Kleider und da hat sie natürlich recht. Aber ich wollte einfach Kleider machen, die ich selbst gerne trage, davon gab es nicht viele. Das war eigentlich meine Idee, von Anfang an, nicht irgendein Businessplan, sondern ich habe es aus Freude gewagt.
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