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Nationalrat fordert bessere Informationen zum Trinkwasser

Nationalrat fordert bessere Informationen zum Trinkwasser

12.03.2026, 13:5212.03.2026, 13:52

Konsumentinnen, Konsumenten und Wasserversorger sollen genauer Bescheid wissen respektive klar informieren müssen über Herkunft und Beschaffenheit ihres Trinkwassers. Angegeben werden sollen namentlich Methoden der Aufbereitung, die Wasserhärte und die Wasserqualität.

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Der Nationalrat fordert bessere Informationen zum Trinkwasser.Bild: shutterstock

Mit 122 zu 56 Stimmen aus der SVP-Fraktion unterstützte der Nationalrat am Donnerstag eine Motion von Sophie Michaud Gigon (Grüne/VD). Auch der Bundesrat unterstützte das Anliegen. Bevor es umgesetzt werden kann, muss noch der Ständerat entscheiden.

Das könne das Vertrauen ins Trinkwasser stärken und die Menschen dazu ermutigen, Leitungswasser zu trinken statt Wasser in Plastikflaschen zu kaufen, sagte Michaud Gigon im Rat. Umgekehrt müssten Wasserversorger ihre Informationspflichten kennen. Denn gemäss einer Untersuchung im Jahr 2024 informierten nur zehn Prozent der Wasserversorger so, wie sie es müssten.

Katja Riem (SVP/BE) lehnte die Motion ab. Viele Versorger informierten transparent über die Wasserqualität. «Dass wir etwas messen können, bedeutet nicht, dass es eine bedeutende Gefahr darstellt.» Riem forderte, den Fokus auf reale Risiken zu richten.

Innenministerin Baume-Schneider sagte, die von Michaud Gigon zitierte Untersuchung zeige, dass sich die Versorger in Sachen Informationspflicht nicht ans Gesetz hielten. Der Bundesrat wünsche Transparenz zugunsten der Konsumentinnen und Konsumenten. (hkl/sda)

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