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ARCHIV - ZUR TOURISMUSSTATISTIK UND DER ZUNAHME VON LOGIERNAECHTEN IN DER SCHWEIZ STELLEN WIR IHNEN DIESE BILDREPORTAGE ZUR VERFUEGUNG - A female Asian tourists on the Kapellbruecke bridge takes a picture with her her smart phone, in Lucerne, Switzerland, on August 15, 2017. The city of Lucerne counts between 8 and 10 million day visitors a year. (KEYSTONE/Alexandra Wey) 

Eine asiatische Touristin macht auf der Kapellbruecke mit ihrem Smartphone eine Foto, in Luzern am 15. August 2017. Die Stadt Luzern zaehlt jaehrlich zwischen 8 und 10 Millionen Tagesgaeste. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

In Luzern nicht mehr gerne gesehen: Die Plattform Airbnb. Bild: KEYSTONE

Der Kampf der Schweizer Städte gegen Airbnb – und wie es so weit kommen konnte

In Luzern soll die Online-Buchungsplattform in die Schranken gewiesen werden. Andere Städte haben bereits reagiert. Wie konnte es dazu kommen, dass der praktische Online-Dienst eingeschränkt werden muss und bringt es überhaupt etwas?

Daniel Fuchs / ch media



Für einen Besuch in Luzern sind kommendes Wochenende noch 18 Airbnb-Unterkünfte frei. Die Preisspanne reicht von knapp über 100 bis gut 800 Franken pro Nacht. Ein «cozy» Luxus-Apartment bietet Dachterrasse mit Seesicht. Nur wenige Klicks sind nötig zur Reservation der «gemütlichen» Wohnung mit Interieur im Leoparden-Look. Die Übergabe verläuft in der Regel schnell und unkompliziert. Dank der Bewertungsmöglichkeit herrscht Transparenz. Airbnb ist ein attraktives Angebot, auf das Reisende ungern verzichten würden.

Jeder nutzt es und doch steht Airbnb in der Kritik von fast allen Seiten. Nicht einmal die Konsumentenschützer mögen sich vorbehaltlos vor die amerikanische Buchungsplattform stellen. Sie orteten Abzock-Fallen im Kleingedruckten.

Airbnb muss für vieles herhalten, was die Leute aufregt im Land. Oder vielmehr in mancher Innenstadt. Overtourism und steigende Mieten sind die Stichworte. In Luzern haben linke Politiker und der Mieterverband diese Woche ihre Vorschläge zur Eindämmung des Airbnb-Booms präsentiert. Wohnungen sollen nur noch privat via Airbnb angeboten werden. Besonders Firmen sind den SP-Politikern ein Dorn im Auge. Sie würden gezielt Wohnungen mieten, um diese um ein Vielfaches gewinnbringend unterzuvermieten («Luzerner Zeitung» vom Mittwoch).

Doch nicht nur in der Zentralschweizer Touristen-Hochburg wollen die Politiker den Airbnb-Boom bremsen. Auf Bundesebene gibt die Plattform seit Jahren zu reden. Und andere Schweizer Städte haben bereits auf das Geschäft mit den Airbnb-Wohnungen reagiert. Während es in Basel und Zürich vor allem darum ging, Airbnb-Gäste dazu zu bringen, Kurtaxen zu bezahlen, führte Genf eine Beschränkung für die professionelle Vermietung von Airbnb-Wohnungen ein. 90 Tage beträgt dort das Maximum pro Jahr. Bern will das Geschäft mit den Airbnb-Wohnungen sogar ganz stoppen, zumindest in der Altstadt.

Wachsendes Unbehagen im Treppenhaus

Es geht nicht nur um steigende Mieten wegen des Airbnb-Booms. Gemäss dem Luzerner SP-Politiker und Ex-Juso Chef David Roth plagt die Bevölkerung noch ganz andere Sorgen. Immer wieder höre er von verunsicherten Bewohnern in Häusern mit Airbnb-Wohnungen. Der Grund liege bei den vielen Fremden, denen sie im Treppenhaus begegneten. «Sie fragen sich», so Roth, «sind das alles Gäste oder könnte nicht auch ein Einbrecher unter ihnen sein?»

Airbnb Symbolbild

Das Vermieten mit Airbnb hat sich zu einem Millionengeschäft gemausert. Bild: Pixabay

In Luzern hat die Linke auch Privatpersonen im Visier, die mit Airbnb ein Geschäft machen. Schliesslich widerspreche das dem zentralen Gedanken von Airbnb und der Sharing-Economy. Dieser liege darin, verfügbaren Raum in einer bewohnten Wohnung Anderen zur Nutzung zu überlassen. Das sei nicht nur effizient, sondern ressourcenschonend, so Roth.

Damit wäre Airbnb wieder bei seinem Ursprungsgedanken. Denn so fing alles an: Menschen boten anderen Menschen ein Bett, ein Zimmer als Bleibe an. Nicht benötigter Raum in einer Wohnung oder vorübergehend leer stehende Wohnungen wurden so genutzt. Doch das Vermieten mit Airbnb hat sich zum Millionengeschäft entwickelt.

Und weckte damit den Argwohn der Hoteliers. Denn diese erhielten mit den privaten Wohnungsanbietern gehörig Konkurrenz. Die Hotellerie störe sich indes nicht direkt an Airbnb selbst, wie ein Sprecher von Hotellerie Suisse betont, sondern an den «ungleich langen Spiessen». Die Hoteliers klagen über strenge Vorgaben, zum Beispiel beim Brandschutz, über die sich Airbnb-Gastgeber hinwegsetzen würden. «Es kann nicht sein, dass Private dieselben Dienstleistungen wie die Hotellerie anbieten können, aber wegen der lascheren Gesetzgebung zu deutlich günstigeren Rahmenbedingungen», stört sich der Sprecher.

«Die Politik riskiert, ewig das Nachsehen zu haben. Hinzu kommt, dass die Digitalisierung die Kreativität der Menschen geradezu entfesselt.»

Ruedi Noser

Kreativer Umgang mit der Regulierung

Selbst liberale Politiker, wie der Zürcher IT-Unternehmer und FDP-Ständerat Ruedi Noser sehen Handlungsbedarf und befürwortet eine gewisse Reglementierung. Doch er warnt vor allzu grossen Hoffnungen auf eine eindämmende Wirkung. Beim von der SP vorgeschlagenen Luzerner Modell stelle sich die Frage, wer das kontrollieren solle. Hinzu kommt für Noser: «Die Politik riskiert, ewig das Nachsehen zu haben. Hinzu kommt, dass die Digitalisierung die Kreativität der Menschen geradezu entfesselt.» Noser macht ein Beispiel. Vor wenigen Jahren waren er und seine Familie in Miami-Beach in den USA in den Ferien. Sie mieteten via Airbnb eine Wohnung. Miami-Beach hatte den Markt jedoch reguliert und Wohnungen durften ab einer gewissen Anzahl Tage pro Jahr nicht mehr an Dritte untervermietet werden.

«Ausgenommen war die Unterbringung von Freunden und Familie», sagt Noser. «Und so wartete ein bis dahin uns komplett fremder Amerikaner am Flughafen auf uns und fuhr uns zur Wohnung. Dort sagte unser Gastgeber mir direkt, es müsse den Anschein machen, als handle es sich um einen Besuch von Freunden. Damit sei alles in Ordnung.»

Obwohl der Gastgeber das System so austrickst, habe er sich eigentlich den ursprünglichen Gedanken von Airbnb zunutze gemacht, findet Noser. Dieser liege auch darin, dass Gastgeber und Gäste miteinander in Kontakt treten und etwas voneinander mitbekommen würden. (aargauerzeitung.ch)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Der Kritiker 08.08.2019 16:35
    Highlight Highlight mal so ne Frage: glaubt wirklich einer hier, dass diese Erträge ordentlich versteuert werden?
  • Natürlich 08.08.2019 14:19
    Highlight Highlight AirBnb ist ein eigentlich cooles Konzept dass mittlerweile total missbraucht wird.

    In der Stadt Luzern gibt es bereits etwa 4 ganze Häuser mit ca 30 Wohnungen, die nur zu AirbnB Zwecken vermietet werden.

    Und das kann und darf es meines Erachtens nicht sein.
    Da muss die Politik handeln, ganz klar!

    Der Sinn wäre ja, dass der Airbnb Host im Haus wohnt, das ist leider heutzutage an den meisten Orten nicht mehr der Fall.
    Man hat nicht mal mehr persönlichen (Augen)Kontakt mit irgendwem, lediglich per Mail.

    Eigentlich sehr schade.
  • Kimmatou 08.08.2019 09:53
    Highlight Highlight Wir haben soeben in der Eigentümer Versammlung Airbnb verboten. Ein Eigentümer hatte die Wohnung nur für das gekauft und kümmerte sich nicht. Es wurde unerträglich! Von 4 Mieter waren 1-2 ausser Rand und Band und der Besitzer nicht erreichbar. Wenn wir versuchten mit den Touris zu sprechen ( 2h morgens) waren sie oft besoffen und aggressiv oder man könnte sich nicht verständigen .Schade dass es soweit hat kommen müssen.... Apropos der Besitzer versteht es nicht ...
  • inmi 08.08.2019 09:25
    Highlight Highlight Überschrift korrigieren: Die Hotelmafia kämpft gegen AirBNB.
  • Nasi 08.08.2019 09:25
    Highlight Highlight Ich dachte immer wenn man seine Wohnung Untervermietet, darf man nicht mehr verlangen, als man selber für die Miete zahlt. Ist das nicht so oder ist das bei AirBNB ganz ein anderer Fall?
    • ands 08.08.2019 09:38
      Highlight Highlight Das gilt nur dann, wenn du keine anderslautenden Absprachen mit deinem Vermieter getroffen hast und keine weiteren Leistungen erbringst. Bietest du Möblierung, Reinigung, Frühstück, ... darfst du das auch verrechnen. Und in den Fällen, um die es hier geht, hat der Vermieter die Wohnungen ja explizit an eine Firma vermietet, die diese weitervermietet.
    • LukeHuntington 08.08.2019 09:48
      Highlight Highlight Möblierung und Reiningung ja - aber auch dann ist nur ein Aufschlag von wenigen Prozent angemessen. Bei Frühstück oder weiteren Dienstleistungen wird's meines Wissens kritischer. Da beginnst du nämlich, die Wohnung gewerblich zu nutzen, was in den meisten Fällen nicht erlaubt ist.
    • Nasi 08.08.2019 12:41
      Highlight Highlight Demfall ists wahrscheinlich wie immer: Es kontrolliert / merkt einfach keiner.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kong 08.08.2019 09:02
    Highlight Highlight eine Randbemerkung zum Hotelierverweis auf die Einhaltung der Brandschutzvorschriften...
    es ist eines meiner berufsbedingten Hobbies, dass ich das bei meinen zahlreichen Hotelbesuchen beachte. Ob In- oder Ausland glänzen die Hotels allesamt nicht was die Lagerung von Brandlasten, Freihalten von Notausgängen, Ausbildung der MiA etc angeht. Da ist das Risiko aufgrund der tieferen Belegung/Risikoanhäufung bei Privatwohnungen tiefer.
  • My Senf 08.08.2019 08:43
    Highlight Highlight „Jeder nutzt es“?

    Nein bei weitem nicht!

    Ja „wollte“ es mal nutzen, doch das Hotel war immer die bessere Alternative. Also ich empfand das weder günstiger noch praktischer. Und immer die Einschränkungen. Keine Ahnung was die Leute daran finden
  • gurgelipeter 08.08.2019 08:32
    Highlight Highlight Das Internet ist leider die Wurzel vielen Übels. Dieser aktuelle Bericht nur einer unter zahlreichen anderen. Einige Beispiele: Social Media treibt die Spaltung der Gesellschaft voran. Viele selbstverliebte Menschen tuen dazu auch alles für Likes. Insta und Co. sind verantwortlich für Selbstmorde, Magersüchtige, und viele Depression quer über unseren Planeten verteilt. Den Medien sind Klicks wichtiger als seriöse Info. Hauptsache Skandal (Rassimus und Co.) Das scheucht die Menschen auf. Im wahren Leben oft alles halb so wild. Musik wird zu einer Datei entwertet. Und so weiter und so weiter...
    • f303 08.08.2019 13:28
      Highlight Highlight ... früher war eh alles besser. Dieser Fortschritt macht einfach alles kaputt. 🤔
    • Evan 08.08.2019 13:40
      Highlight Highlight Das hat rein gar nichts mit dem Internet zu tun.
    • Kimmatou 08.08.2019 20:06
      Highlight Highlight Reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich was verändert (A. Einstein)
  • Mutbürger 08.08.2019 08:29
    Highlight Highlight Lieber Herr Noser

    Man kann es wie Sie „das (Regulierungs-)System austricksen“ nennen. Oder man kann die Geschäftspraxis in Ihrem Beispiel als illegal bezeichnen und sanktionieren.

    Von einem Ständerat hätte ich mehr Respekt vor dem Gesetz erwartet, auch im Ausland.

    • matcha 08.08.2019 09:37
      Highlight Highlight Und es gibt noch viele andere filmen, die ganze liegenschaften aufkaufen, wie visionapartements in unserer nachbarschaft und diese geschäfts leuten anbieten, mit allem service. Diese gehen dann nicht mehr in die hotels und damit werden unzählige wohnungen in dieser stadt zerstört. Wie an der gerechtigkeitsgasse. über die inhaberinnen werden in zeitschriften bericht und ihre innovativ gepriesen.
  • Meowdy 08.08.2019 08:29
    Highlight Highlight Naja, villeicht sollten wir alle mal wieder sparen und richtige Ferien machen, anstatt immer das billigste zu nehmen. Weil wir als Arbeitnehmer in der Schweiz wollen ja auch nicht den kleinsten Lohn für unsere Arbeit oder? Wertschätzen der Arbeit anderer, nennt man das.
    • f303 08.08.2019 13:32
      Highlight Highlight ... also die Unterkunft danach auswählen was sie (mehr) kostet, nicht was sie leistet? Sagt by the way noch lange nix über die gezahlten Löhne aus. ...

      Eine Wohnung ist übrigens längstens nicht immer die billigste Option, mit mehr als 2 Personen aber vielmals ein fach praktischer.
    • fidget 08.08.2019 14:46
      Highlight Highlight Und was deklarierst du als richtige Ferien? Sind es nur Ferien, wenn es einen Betrag X kostet, und alles drunter ist nichts? Es ist doch völlig normal, dass man versucht ein optimales Angebot zu finden, wo der Preis und auch das Gebotene passt.
  • Mirko Timm 08.08.2019 08:27
    Highlight Highlight Auf oahu Hawaii gilt jetzt auch ein Gesetz neu. Extrem hart nur mit Lizenz nur in bestimmten Bereichen nicht unter 30 Tage. Und nur eine Anzeige zu veröffentlichen langt für straffen bis zu 10000 Dollar. Könnte man hier doch auch machen
  • smeierisliimwald66 08.08.2019 08:17
    Highlight Highlight Nehmt mal eure Städte-Brille ab; gemäss Tagi hat Interlaken hat 2000 Airbnb-Wohnungen aber kein Wohnraum für Einheimische. Meinen Nachbarn wurde auch gekündigt, "weil man mir Airbnb viel mehr verdient", wie mein Vermieter erklärte. Offiziell hat er Eigenbedarf angemeldet. Ich darf mich nun mit "Gästen" herumschlagen, die mitten in der Nacht hemmungslos bei mir Klingeln, weil das Schlüsselsystem wieder einmal versagt. Bereichernd sind auch die lautstarken Parties irgendwelcher "Infulänzer". Vermüllung, ständig belegte Besucherparkplätze, unser Quartier stirbt langsam, aber sicher. Money talks.
  • DerewigeSchweizer 08.08.2019 08:07
    Highlight Highlight Also, dass man bei sich privat
    "Bed&Breakfast"
    für Reisende anbieten kann,
    das hat es schon immer gegeben.

    Neu ist nur, dass eine Inet-Plattform Reisende und Anbieter zusammenführt.

    Und neu ist auch, dass ganze Wohnungen angeboten werden, statt einem Bed&Breakfast"-Zimmer im eigenen Haus.
  • CogitoErgoSum 08.08.2019 08:04
    Highlight Highlight Eine Kontrolle ist möglich.
    Wer eine Wohnung untervermietet, muss eine Kopie des Untermietvertrages dem Vermieter schon heute abgeben. Dort steht auch der Betrag drin. Wird diese Wohnung dann zu einem höheren Preis weitervermietet ist das illegal. Dieser Preis ist wiederum bei AirBnB sichtbar und kann geahndet werden.
    • ands 08.08.2019 17:40
      Highlight Highlight Nein, das ist nicht illegal. Es verletzt allenfalls den Mietvertrag. Ich gehe aber schwer davon aus, dass die Weitervermietung im Mietvertrag erlaubt ist, wenn sämtliche Wohnungen im Haus weitervermietet werden.
  • The Destiny // Team Telegram 08.08.2019 07:54
    Highlight Highlight Ich dachte das Gewinnbringende untervermieten von Wohnungen sei in der Schweiz Illegal?
    • x4253 08.08.2019 10:12
      Highlight Highlight Und weils illegal ist wird es nicht gemacht?
    • The Destiny // Team Telegram 08.08.2019 10:31
      Highlight Highlight @x4253, Nein, sollte aber so einfach kontrollierbar sein und eine Beschränkung machen für Eigentumswohnungen wo so vermietet werden, max. 10% über Ortspreis und dann sollte das Funktionieren.
    • Thomas_v_Meier 08.08.2019 10:37
      Highlight Highlight Nein ist es nicht. Du kannst mit dem Eigentümer abmachen was du willst.

      Es ist nicht erlaubt ohne das Wissen des Eigentümers zu tuen und da kommt das Gerichtsurteil ins Spiel.
  • Hosesack 08.08.2019 07:19
    Highlight Highlight Interessant was für ein Oppurtuonist Ruedi Moser ist. Ich benutze AirBnB weils i.d.R. günstiger und schöner ist.

    Wenn ich in einer mittelgrossen Stadt in der Schweiz vergleiche was ich für "100 Franken die Nacht" bekomme, wähle ich in 9 von 10 Fällen AirB&B.
  • Aussie 08.08.2019 06:45
    Highlight Highlight Wenn man eine Wohnung untervermietet, muss das zum gleichen Mietzins erfolgen, den man selber für die Wohnung bezahlt. Für die Möbilierung ist nur ein kleiner Aufschlag möglich.
    • ands 08.08.2019 17:41
      Highlight Highlight Nur, wenn es keine anderslautende Vereinbarung mit dem Vermieter gibt.
  • HPOfficejet3650 08.08.2019 05:59
    Highlight Highlight Ich finde Airbnb ein geniales Konzept, welches super funktioniert. Im Ausland habe ich etliche male davon gebrauch gemacht. 100x persönlicher und man weiss genau was einem erwartet dank ehrlicher Userkritik. Lieber Airbnb als Hotels mit Massenabfertigung. Das da die Politik mal wieder ein Riegel vorschieben will ist mal wieder typisch Schweiz. 🤦🏼‍♂️
    • x4253 08.08.2019 10:07
      Highlight Highlight Naja, es gibt ja noch anderes als die grossen Hotelketten, z.B. Hotels welche von einer Familie betrieben werden. IdR haben die 2-10 Zimmer und von Massenabfertigung kann man dort nicht sprechen.
      Da ich berufsbedingt mind 1mal in der Woche im Hotel schlafe (meist halt in den Ketten), wähle ich privat lieber diese kleinen Hotels.
      Oder dann halt all-in und ich gehe in den 5-Sterne Tempel :p
    • manhunt 09.08.2019 17:24
      Highlight Highlight ist ja auch wurscht, wenn es in den städten, dank der „ich will alles und möglichst billig-spassgesellschaft“, bald keinen wohnraum für private mehr gibt. airbnb wäre an sich eine lässige idee. sobald jedoch gewinnorientierte unternehmen ganze liegenschaften für die zweck aufkaufen, hat das 1. nichts mehr mit der ursprünglichen idee von airbnb zu tun und 2. schadet es der bevölkerung und den jeweiligen quartieren. aber das interessiert dich wahrscheinlich nicht.

Migros warnt vor Peperoncino-Öl – wegen Glasteilen im Glas

Für das aus Italien stammende Produkt wurde eine Rückrufaktion lanciert.

Die Migros und Haecky Import AG rufen Eccellenze d'Italia «Aglio, olio e peperoncino» von Gruppo Fini zurück. In dem Produkt können möglicherweise Glasteile enthalten sein, wie es in einer Mitteilung heisst.

Kundinnen und Kunden werden gebeten, dieses Produkt nicht zu konsumieren. Kunden, die das betroffene Produkt zu Hause haben, können dieses in ihre Migros-Filiale zurückbringen und erhalten den Verkaufspreis zurückerstattet

Vom Rückruf betroffen ist folgender Artikel:

Auf der Migros-Website …

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