Schweiz
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Die Fahrt nach Sizilien dauert rund 20 Stunden, dafür geniesst man die Aussicht vom Bett direkt aufs Meer. bild: watson

2020 kommt der Flugstreik – ich bin bereits ein ganzes Jahr nie geflogen und so war es

Für 2020 wird in der Schweiz unter dem Hashtag «#Flugstreik» zum Verzicht aufs Fliegen aufgerufen. Was sich nun viele vornehmen, habe ich bereits im vergangen Jahr getan – so war mein 2019 ohne Fliegen.



Just als die Feriensaison startete, demonstrierten über 100 Aktivisten am Flughafen Zürich. Sie lagen reglos am Boden, in der Eingangshalle hingen Transparente mit der Aufschrift «No Flight Feel Alright». Es war der Startschuss ihrer Kampagne fürs 2020, mit welcher sie unter dem Hashtag «Flugstreik» zum Verzicht aufs Fliegen aufrufen.

Was sich nun viele fürs nächste Jahr vornehmen, habe ich bereits im 2019 getan. Ohne von diesem Aufruf gewusst zu haben, nahm ich mir in der Silvesternacht letztes Jahr vor, zwölf Monate lang keinen Fuss in ein Flugzeug zu setzen.

Ein paar Monate zuvor bin ich für vier Wochen nach Mexiko geflogen und konnte mir bei der Rückkehr kaum vorstellen, über ein Jahr nicht mehr in diese geliebte Ferne zu reisen und das karibische Meer zu sehen.

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Auf Holbox sagte ich dem karibischen Meer für über ein Jahr Tschüss. bild: watson

Wer jetzt denkt, ich sei danach bei den Klimastreiks vorne mitgelaufen, täuscht sich. Die Berichte der Klimaerwärmung und deren Auswirkungen liessen mich schon vor den Klimastreiks nicht kalt. Sie waren der Grund, weshalb ich diesen Entschluss gefasst habe. Gleichzeitig wollte ich mich einer Challenge stellen, genauso wie andere dem alkoholfreien Januar – nur eben länger und etwas einschneidender.

Mein erster Flugzeug-Verzicht war im Frühjahr, als ich eine Freundin für ein Wochenende in Düsseldorf besuchen wollte. Die Reisezeit mit dem Flugzeug ab Zürich: eine Stunde und 20 Minuten, plus eine Stunde Zugfahrt von Luzern nach Zürich Flughafen – insgesamt wäre ich in etwas mehr als zwei Stunden in Düsseldorf gewesen. Meine Zugreise von Luzern nach Düsseldorf dauerte fünfeinhalb Stunden. Rechnet man die Zeit vor dem Check-In und den Flughafentransfer dazu, kommt es vermutlich aufs Gleiche hinaus. Dieselbe Rechnung kann man mit den darauffolgenden Städtetrips nach Lyon (fünf Stunden) und Florenz (rund sechs Stunden) machen.

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Um die «Ponte Vecchio» bei Sonnenuntergang zu sehen, muss man nicht mal ins Flugzeug steigen. bild: watson

Ich fühlte mich also keineswegs eingeschränkt. Doch mit der Sommerferien-Planung kamen die Schwierigkeiten. Ich wollte unbedingt ans Meer; am besten kristallklar, türkisblau und mit weissem Strand. Die erste Wahl fiel auf Albanien, diese Newcomer-Feriendestination soll meine Kriterien erfüllen, sagte mir das Internet. Mit dem Zug ist es auch erreichbar – so scheint es zumindest auf den ersten Blick. Von der Schweiz fährt man beispielsweise nach Bari (elf Stunden), dort nimmt man die Fähre nach Durres (neun Stunden) und fährt dann mit dem Auto (vier Stunden) nach Ksamil an die Traumstrände.

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Die Strände in Ksamil haben alles, was das karibische Herz höher schlagen lässt: weisser Strand und klares Wasser. bild: shutterstock.com

Schnell musste ich merken: Für nur zwei Wochen lohnt sich die lange Reise dorthin nicht. Also entschied ich mich für Sommerferien auf Sizilien. Die Insel befindet sich zwar auch weit weg, die Anreise ist aber um einiges unkomplizierter: Von Mailand fährt ein direkter Nachtzug auf die Insel, sogar mit Verlad des ganzen Zuges auf die Fähre! Fahrtzeit ab Luzern: etwas mehr als 20 Stunden. Nimmt man die Verbindung mit Umsteigen, erreicht man Sizilien sogar in rund 15 Stunden. Aus Bequemlichkeitsgründen buchte ich den direkten Zug und genoss die lange Fahrt – zuletzt mit Aussicht aufs Meer:

Animiertes GIF GIF abspielen

gif: watson

Und das karibische Meer von Europa habe ich auch gefunden:

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Etwas ausserhalb von Palermo erwartet einen dieser wunderschöne Strand in Mondello. bild: watson

Bis dahin hat sich mein Vorsatz nie wie ein Verzicht angefühlt. Denn ich habe schöne Orte gesehen, ohne zu fliegen. Im Herbst wollte ich eine Freundin in Lissabon besuchen, die einmalig ein paar Monate dort weilte. Die Ferientage reichten jedoch nicht, um mit dem Zug nach Lissabon zu reisen – immerhin dauert eine Fahrt 25 Stunden. Mit dem Flieger wäre ich in nur drei Stunden da gewesen. Ich liess mich aber nicht verleiten und verzichtete – auch wenn mir das nicht einfach fiel.

In meinem Jahr ohne Flugzeug habe ich gemerkt, dass mir nichts gefehlt hat. Mir wurde aber bewusst, wie viel Zeit ökologisches Reisen tatsächlich braucht. Bei der Reise nach Sizilien sind zwei Tage nur fürs Zugfahren draufgegangen. Als ich im Herbst nach Utrecht in Holland fuhr, nahm ich einen Tag mehr frei, weil die Anfahrt acht Stunden dauerte – mit dem Flugzeug wäre ich in drei Stunden dort gewesen. Insgesamt verbrachte ich dieses Jahr 101 Stunden im Zug für Auslandreisen.

Ob ich nächstes Jahr wieder ins Flugzeug steige, weiss ich nicht. Nach den Bränden im Amazonasgebiet, jenen in Australien, den Überschwemmungen, Hitzerekorden, dem anhaltenden Gletscherschwund und dem stets ausfallenden Schnee lässt es sich für mich aber schwer mit meinem Gewissen vereinbaren. Dennoch möchte ich nicht für einen vollkommenen Flugverzicht plädieren. Viel eher für die Berücksichtigung des Zugs, wenn immer möglich. Denn so viele erstaunte Gesichter wie dieses Jahr, als ich den Leuten gesagt habe, dass ich mit dem Zug bis nach Sizilien gefahren bin, habe ich noch nie gesehen.

Städte, die du ab Zürich mit dem Nachtzug erreichst

Zugfahrt mit der Sicht aus dem Cockpit

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154Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • no-Name 02.01.2020 11:55
    Highlight Highlight Ich finde diesen Text verstörend. Trotz aufgrund seit Generationen persistierendem Misch-ehe-ismus in meiner Familie weltweit verteilter Angehörigen ist mir Fliegen fremd. (Letzter Flug 2008, davor 2002 für einen Fallschirmsprung. Alles davor mit den Eltern, insgesamt ev 4-6 mal im zwischen 1985 und 1993) Nie hatte ich das Gefühl „Verzicht“ zu üben!

    Vieles im Text ist von einem an Dekadenz grenzendem Hedonismus geprägt! Um nicht 200 Meter mit Gepäck laufen zu müssen nimmt man 5h mehr Reisezeit in Kauf, aber 22h reisen für zwei Wochen Ferien wiederum Lohnt nicht...

    Es steht schlecht um uns.
  • Ökonometriker 02.01.2020 11:26
    Highlight Highlight Die Moralkeule funktioniert nicht. Wenn man die Zahl der Flugpassagiere reduzieren will, braucht es Steuern auf Kerosin. Wenn man dabei weiterhin einfaches Reisen ermöglichen will, braucht es ein besseres Zugnetz.
    Innerhalb Chinas muss ich beispielsweise kaum mehr fliegen. Der Zug braucht für die 1000 Km von Beijing nach Shanghai 4.5 Stunden und kostet 80 Franken.
    Ein Zug von Zürich nach Barcelona, 840 Km, dauert 15h und ich weiss nicht was er kostet, weil ich bei 3 verschiedenen Firmen den Preis nachschauen müsste.
    • Fisherman 02.01.2020 13:06
      Highlight Highlight Ok. Man könnte einiges vereinfachen. Aber sie wollen nicht ernsthaft das Lohn- und das Kostenniveau von China mit Europa vergleichen?
    • Ökonometriker 02.01.2020 14:05
      Highlight Highlight @Fisherman: für die Infrastrukturprojekte wage ich keine Prognose, ob die Kosten in Europa höher oder tiefer wären. Die chinesischen Unternehmen bezahlen zwar viel tiefere Löhne, aber dafür für ihren Maschinenpark weitaus höhere Kapitalkosten. Zudem wird viel Geld wegen Korruption abgezwackt. So kostete die Zhuhai-Brücke 20 Mia. Franken, ca. 50 Prozent mehr als der etwa gleichlange Gotthardbasistunnel (12.2 Mia. Franken). Die Kosten hängen wohl am Ende stark von der Strecke ab.
  • Lord Grizzly 02.01.2020 11:11
    Highlight Highlight Naja, ich bin letztes Jahr auch nicht geflogen, wenn ich mich recht erinnere auch 2018 nicht.
    Aber ich verstehe auch nicht wieso man so oft wegfahren muss wie der Autor hier (Ferienjunkies ^^). Wäre mir viel zu stressig.
  • canoe58 02.01.2020 00:21
    Highlight Highlight Ich denke es ist Zeit dass wir aufhören so sinnlos in der Welt herumzujetten wie wir es in den letzten 20 Jahren getan haben. Darum: super wer aufs Fliegen verzichtet. Nur hinterfrage ich manchmal die Motivation vieler Leute nicht zu fliegen. Flugangst ist sehr verbreitet; jetzt kann jede/r die/der sich in den letzten Jahren unter Gruppendruck gefühlt hat zu fliegen behaupten sie/er würde etwas für das Klima tun...
  • Rolf Meyer 01.01.2020 18:41
    Highlight Highlight Ich bin jetzt seit drei Jahren nicht mehr geflogen, da ich auch der Ansicht bin, aus ökologischen Gründen besser darauf zu verzichten. Ich bin aber gerade dabei meine Meinung zu ändern und alle zu möglichst vielen Flugreisen aufzurufen. Grund: weil sich in der Politik einfach zu wenig tut. Vermutlich wird sich nämlich nur etwas ändern, wenn der Flugtourismus weiter stark zunimmt.
  • Der_Mario 01.01.2020 16:50
    Highlight Highlight Toll, dass Frau Helmi sich Gedanken macht über ihr Konsumverhalten, hier konkret ums Fliegen. Sie möchte ihre Ökobilanz verbessern und und verzichtet daher aufs Fliegen. Das gibt von mir einen fetten Daumen nach oben, dafür dass sie sich Gedanken über eine Reduktion macht und dies auch umsetzt.
    An die Moralapostel hier: Sie wissen nicht was sie sonst alles macht für ihre Ökobilanz. Würden alle Menschen sich Gedanken über mögliche CO2-Einsparungen und diese auch umsetzen.... Das wär schon was, oder?
    In diesem Sinne, jeder kann auf seine Weise etwas dazu beitragen.
  • agirlhasnoname 01.01.2020 16:29
    Highlight Highlight Mein Klimaherz blutet, wenn der Zug für eine familienbedingte Reise knapp 300.- und der Flug keine 50.- kostet. Hin und Zurück versteht sich. Als Studi keine Chance.
    Ich würde gerne klimaneutral leben, doch solange das Finanzielle den Weg dazu versperrt, sehe ich schwarz.


    • Globidobi 02.01.2020 10:23
      Highlight Highlight Wenn du nicht genug Geld für die Zug fahrt hast, würde ich das Geld sparen und mir ein oder zwei Jahre später eine wirklich tolle Reise gönnen, auf welche du dich freuen kannst.
    • Lord Grizzly 02.01.2020 11:13
      Highlight Highlight Naja, es gibt ja noch ne Option: Nicht gehen!
      War das keine Option für dein Klimaherz?
    • agirlhasnoname 02.01.2020 16:37
      Highlight Highlight Verzicht oder Sparen ist sehr wohl eine Option. Nicht aber, wenn die biologische Uhr tickt und es darum geht, sehr alte und alleinstehende Grosselternteile zu besuchen, die im Ausland leben.
  • slick 01.01.2020 15:25
    Highlight Highlight Bin 2019 19x geflogen. Stolz bin ich nicht, würde aber auch nicht darauf verzichten wollen. Meiner Meinung nach muss das Klimaproblem mit a) technischem Fortschritt und der finanziellen Förderung davon und b) mit der Besteuerung von umweltschädlichen Produkten und Dienstleistungen angegangen werden. Nur so lassen sich die Massen steuern.
    • Herbsli69 01.01.2020 17:23
      Highlight Highlight Der technische Fortschritt hat uns da hin gebracht, wo wir jetzt sind. Ich denke, der einzige erfolgsversprechende Weg ist Verzicht. Das ist in unserer sehr konsumlastigen Gesellschaft und speziell auch in deinem Fall nicht so schwierig.
    • slick 01.01.2020 18:06
      Highlight Highlight Sehe ich nicht so. Das ist an den Fakten vorbeiargumentiert. Aber Emotionen und der "edle" Verzicht sind offensichtlich populärer.

      Wir werden uns dieses Jahr jedenfalls Wärmepumpen und einen Tesla zu tun, ich denke damit ist ein Anfang gemacht, ohne dass die Lebensqualität sinkt.
    • Nachbarino 01.01.2020 23:35
      Highlight Highlight @slick
      Sie argumentieren genau so an den Fakten vorbei, dazu verstehen Sie die Problematik nicht. Leute wie Sie, welche ungehemmt konsumieren und sagen, der Staat und die anderen sollens richten, sind der Kern des Problems.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DerRabe 01.01.2020 14:52
    Highlight Highlight Ich frage mich, was getan werden muss (was ich aktiv machen kann) um Zugreisen attraktiver zu gestalten. Momentan ist es so, dass Zugreisen ins Ausland viel länger dauern und gleichzeitig auch noch massiv teurer als Flugreisen sind.
    • Globidobi 02.01.2020 10:33
      Highlight Highlight Ich denke am einfachsten ist eine Vereinheitlichung der Ticketverkäufe. Im Moment ist es immernoch schwer ein Ticket für eine Zugreise in Europa zu besorgen, dass man an den SBB Schalter muss, welche 10.- Buchungsgebühr verlangen. Mit einer Besteuerung von CO² wäre aber preislich sicher etwas getan. Zudem ist ein Interrail Ticket oft günstiger, wenn man durch Europa reist, als zu fliegen. Und ganz einfach vielleicht muss man ja auch nicht ein Wochenende nach Barcelona, sondern nimmt sich Zeit und geht 1-2 Wochen.
      Um so mehr man sieht, um so weniger speziell ist etwas.
  • Donald 01.01.2020 14:42
    Highlight Highlight Zugfahren als ökologisch zu bezeichnen ist schon mal grundsätzlich ganz falsch.
    • Taten_statt_leereWorte 01.01.2020 15:33
      Highlight Highlight Kommt darauf an mit was man Zugfahren vergleicht. Zug vs. Flugzeug ist in jedem Fall ökologischer.
      Zug vs. Velo hingegen nicht.

      Hier lassen sich Verkehrsmittel bequem vergleichen:
      https://www.mobitool.ch/de/tools/vergleichsrechner-15.html
    • Genti 01.01.2020 18:57
      Highlight Highlight Die Infrastruktur der Bahn wird häufig ausgeblendet. die Geleise, die Bahnhöfe, etc. Ohne dies jetzt nachgeprüft zu haben. Da muss einige Zeit ins Land ziehen, in der dann wieder Unterhalt anfällt, der jedesmal mit Dieselfahrzeugen gemacht wird.
    • Globidobi 02.01.2020 10:35
      Highlight Highlight @Genti und ein Flughafen ist ein Waldabschnitt, welcher keine Lärmverschmutzung und CO² verursacht? 🤔 Und die Flugzeuge sind aus Blättern.
  • DesasterDog 01.01.2020 12:31
    Highlight Highlight 4 mal bin ich in meinen 30 lebensjahren geflogen. 2 mal polen hin und zurück. Kein interesse an fliegen und probiere umweltfreundlich zu leben. aber das ist ja natürlich keine schlagzeile wert.
  • SGR 01.01.2020 11:49
    Highlight Highlight Zug statt Flug ist ja schön und gut. Aber falls auf diesen Reisen ein Kind gezeugt wurde war der Flugverzicht für die Katz.
    • screnbrake 01.01.2020 16:59
      Highlight Highlight Besser ein Kind im Zug als im Flugzeug gezeugt. 🤷
  • a-minoro 01.01.2020 11:38
    Highlight Highlight Der Mensch sollte sein Konsumverhalten grundsätzlich mal hinterfragen!
    Wieso ist es heute normal, so viel zu reisen (CDBS hat dazu einen guten Kommentar verfasst)? Weshalb kauft man sich immer neue Kleider, obwohl der Kleiderschrank zu Hause voll ist? Weshalb brauchen wir so viele Apértos / Coop Take Aways, die am Ende des Tages eine grosse Menge in Plastik eingepacktes Essen in den Müll werfen?
    Der Mensch sollte wieder viel (umwelt)bewusster leben und somit auch verantwortungsvoller konsumieren!
  • AgentNAVI 01.01.2020 11:35
    Highlight Highlight In welchen meinen Lebensjahren ich bereits den Flugstreik gemacht habe: 2000-2013 und 2015-2019
    In welchen Jahren ich einmal Hin und zurück geflogen bin: 2014
    Ich weiss nicht was so speziell daran sein soll...
  • Swen Goldpreis 01.01.2020 11:04
    Highlight Highlight Ich habe 2019 nichts aufs Fliegen verzichtet, aber auf Fernreisen und war damit ganz ordentlich grün unterwegs.

    Das wird ja oft vergessen: Ein Flug nach Spanien ist umwelttechnisch besser als eine Zugfahrt nach Thailand.
    • Taten_statt_leereWorte 01.01.2020 16:06
      Highlight Highlight Ahh geschickt verdreht ;)

      Beim #Flugstreik geht es jedoch darum beim Verkehrsmittel zum Ferienziel aufs Flugzeug zu verzichten.

      Flugzeug vs Zug nach Thailand--> Zug emittiert weniger CO2, siehe https://www.mobitool.ch/de/tools/vergleichsrechner-15.html

      Aber geschickter Vergleich trotzdem von dir :) Danke für den Denkanstoss.
      #Fernreisestreik
      Benutzer Bild
    • Swen Goldpreis 01.01.2020 21:10
      Highlight Highlight Vielen Dank fürs zwiespältige Lob :)

      Aber nein, ich glaube nicht, dass ich etwas verdrehe, sondern auf ein grundsätzliches Problem beim Nichtfliegenwollen hinweise: Nämlich, dass die Flugzeugemmisionen nur die eine Hälfte des Problems ist, während die andere Hälfte eben die grosse Distanz.

      Dieser Gedanke scheint mir vor allem auch bei der Dabatte um das Verbot von Kurzstreckenflüge wichtig. Wenn man damit Leute bewegt, den Zug zu nehmen, gewinnt man. Wenn man allerdings Leute zu Fernreisen "zwingt", dann verliert man.
  • Stiggu LePetit 01.01.2020 09:25
    Highlight Highlight Kommentarspaltenanalyse:
    1. Sorte: ironisches Lob für den Verzicht
    2. Sorte: vehement auf eigenes Vielfliegerverhalten hinweisen
    3. Sorte: Verzicht ist nichts besonderes
    Erstaunlich wie ein eigener Erfahrungsbericht derart viele Menschen provoziert. Eigentlich sollte von eigenen Gefühlen und Erfahrungen sprechen deeskalierend auf eine Diskussion wirken und nicht umgekehrt.
  • Mügäli 01.01.2020 09:10
    Highlight Highlight Ich verstehe gar nicht wieso so viele negative Reaktionen betr. der Nichtflieger- Kommentaren gemacht werden. Ich find‘s auf jeden Fall toll wenn Jemand aufgrund von ökologischen Gründen darauf verzichtet.

    Ich find eher die Schlimm, welche sich mit exzessivem Fleischkonsum brüsten müssen oder diese welche sowieso alle Bemühungen in den Dreck ziehen und sich lustig machen (haha, tolle Einstellung, ganz Stark 🙄).

    Ich auf jeden Fall danke jedem der zukünftig aus eigenem Antrieb ein bewussteres Leben führt und so die Zukunft der nächsten Generation in seinem Leben mit berücksichtigt :) ...
  • Optimist 01.01.2020 08:49
    Highlight Highlight Ich beneide niemanden, der fliegen muss - aus welchen Gründen auch immer. Ich hab's ebenfalls geschafft, seit mehr als zwei Jahren nicht mehr zu fliegen, und war trotzdem im Urlaub. Das Gute liegt oftmals so nah, dass man es leicht übersieht!
  • grünergutmensch 01.01.2020 08:49
    Highlight Highlight Kei mensch muss fliegen.
    Und verzichtet auf tierische produkte, merci.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mia_san_mia 01.01.2020 06:55
    Highlight Highlight Ich bin letztes Jahr leider auch nicht geflogen. Ich hoffe, dieses Jahr kann ich wieder.
  • pontifex_maximus 01.01.2020 06:34
    Highlight Highlight Also ich klatsche noch bei der Landung.
  • Eldroid 01.01.2020 06:21
    Highlight Highlight Wieso muss es immer so weit weg sein wie möglich?

    Gipfel in Europa beklimmen anstatt
    Expedition in den Himalaya.

    Surfen in Frankreich anstatt Hawaii.
    • Mia_san_mia 01.01.2020 08:18
      Highlight Highlight Also Hawaii ist aber schon ein bisschen coolet oder... Da lohnt es sich schon, mal in den Flieger zu steigen.
    • Swen Goldpreis 01.01.2020 10:50
      Highlight Highlight Weil es nicht nur um den Gipfel geht, sondern auch um das drum herum. Der Himalaya ist nicht besser als die Alpen, aber er ist anders. Ich liebe beide Gebirge.
    • Lord_ICO 01.01.2020 11:43
      Highlight Highlight Zu Frankreich Zählen ja auch die Übersee Departements...aber du hast scho Recht in Mayotte surft es sich sicher gut. La Reunion hingegen ist mit den vielen Haien eher gefährlich, aber das Gute daran ist viele belasten die Umwelt nur mit dem Hinflug😂
  • Leider Geil 01.01.2020 02:58
    Highlight Highlight Würd ich gerne mitmachen, dann müsst ich nicht mehr in die kalte Filterblase Schweiz zurückkehren nach meinem Urlaub.
    • Nachbarino 01.01.2020 23:41
      Highlight Highlight Was hat das mit Filterblase zu tun? Besorgen Sie ihre Infos nur auf super seriösen alternativseiten? Ist jedenfalls ein tolles Wort, damit wirken Sie bestimmt immer sehr intellektuell.
  • tomtom1 01.01.2020 02:47
    Highlight Highlight Oops, der ging nach hinten los
  • Eric Lang 01.01.2020 02:39
    Highlight Highlight Die meisten Leute meiner Generation, sind so zwischen dem 30ten und 50ten Altersjahr, dass erste mal geflogen.
    Und selbst in der Folge, dann höchstens alle paar Jahre mal wieder.
    Aber uns dann vorwerfen, wir hätten die Umwelt zerstört und sich selber rühmen, ein Jahr nicht geflogen zu sein - wie abstrus!?
    Unsere und die Generationen davor, haben stetig die Technik weiter entwickelt, so dass wir heute funktionierende Elektroautos haben und High Tech Filter bei den Industrieanlagen etc. pp.
    • dä dingsbums 01.01.2020 09:09
      Highlight Highlight Hauptsächlich wurden in den letzten ca. 100 Jahren Verbrennungsmotoren entwickelt und produziert, Ölheizungen eingebaut und viele Kriege wegen dem schwarzen Gold geführt.

      Viele Industrieanlagen wurden dann nach Fernost verlagert, wo man eben keine High Tech Filter einbauen musste.

      Das Klima und der Umweltschutz sind heute grosse Themen, weil man früher viele Fehler begangen hat. Das kann man nicht von der Hand weisen.

      Ob die junge Generation anders ist, muss sich noch zeigen.
      Ein Jahr nicht Fliegen ist OK, aber auch keine Heldentat.
  • Stefano82 01.01.2020 02:18
    Highlight Highlight Jeder der nicht fliegt, fiende ich super. Dann sind endlich die Flugzeuge nicht immer so voll verstopft und ich kann mein Flug geniessen.
    • Taten_statt_leereWorte 01.01.2020 16:53
      Highlight Highlight Fiende ich eine echt starke Einstellung von dir ;)

      Auch dich betrifft der Klimawandel heute schon, vielleicht stört er dich bisher noch nicht genug um ihn zu bekämpfen (z.B. mittels Flugverzicht). Gut möglich dass es in naher Zukunft anders aussieht.

      Hier siehst du wie der Klimawandel deinen Wohnort verändern wird:
      https://www.srf.ch/news/schweiz/so-ist-die-schweiz-betroffen-diesen-effekt-hat-der-klimawandel-auf-ihren-wohnort

      Da dir genügend Platz wichtig zu scheinen scheint gehe ich davon aus dass du auch nicht Millionen von Menschen auf der Flucht nach fruchtbarem Boden erleben willst.
      Benutzer Bild
  • Magnum44 01.01.2020 02:05
    Highlight Highlight Wenn wir schon beim CO2 sind: kann es sein, dass "myflightradar24" das ausgestossene Kohlendioxid falsch - zu tief - berechnet?
  • WHYNOT 01.01.2020 01:58
    Highlight Highlight Gerade Grossprojekte wie die EU, die Globalisierung und das Internet machten die Welt 🌎 zum globalen Dorf und auf einmal soll man sich nicht mehr frei darin bewegen dürfen. Gerade der Freihandel brachte Wohlstand und verminderte die Armut in vielen Regionen. Heute reden wir nur noch von CO2. Ohne Abstützung erfolgt ein Green Deal wie z.B. in Deutschland, wo Industrie und Bürger mit immer mehr Abgaben belastet und bevormundet werden. Strom muss importiert werden. Die EU ist überschuldet und D zahlt Post-BREXIT deutlich mehr in die EU, aber klar die blinde Oeko-Bewegung sieht das alles nicht.
    • Daniel Caduff 01.01.2020 15:26
      Highlight Highlight Was für ein Fazit ziehst Du aus den Fakten?

      A) Globalisierung "rückgängig" machen? Zurück zu Nationalismus und Protektionismus?

      B) Klimawandel weiterhin ignorieren, Wachstum auf Kosten endlicher Ressourcen, weiter wie bisher?

      C) Echter "New Green Deal", mit voller Einpreisung der bisher externalisierten Kosten und sozial abgefederter Transformation?

      So wie ich Deinen Beitrag lese, bist Du nicht für A (ich auch nicht). Ich erlebe aber oft, dass Leute, die gar nichts ändern wollen, Variante C einfach als "naiv" oder "illusorisch" bezeichnen und somit Ihre Präferenz für B entschuldigen.
    • WHYNOT 01.01.2020 19:57
      Highlight Highlight A&B nein, C, ja aber möglichst liberal
      Meine Variante: C Green Deal mit Augenmass UND technologieoffen. Generell liegt die Losung aus einem Mix neuer Technologien und weniger Konsum. Letzteres könnte erreicht werden, indem die MwSt auf gewisse Konsumgüter (z.B. Kleider, Kosmetik, Elektronik, Luxusgüter etc.) erhöht wird und dafür die Einkommenssteuer gesenkt wird)
  • CAPSLOCKROKKA 01.01.2020 01:51
    Highlight Highlight ... und du so?
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  • jjjj 01.01.2020 01:26
    Highlight Highlight Wow. Du bist NICHT nach Düsseldorf geflogen...
    ernsthaft?
  • SoullessStone 01.01.2020 01:26
    Highlight Highlight Ist ja abartig negativ, diese Kommentarspalte.
    Eine Person macht sich Gedanken und zeigt auf, dass es in Europa auch ohne Flugzeug geht, wenn man etwas Zeit investiert. Das ist alles.
    But everybody is losing their mind 😂
    Merci für den Artikel!
  • wasylon 01.01.2020 01:21
    Highlight Highlight
    Benutzer Bild
  • Schreimschrum 01.01.2020 01:14
    Highlight Highlight Danke für den Artikel. Habe mich gerade entschieden 2020 das gleiche zu machen :)
  • albie wright 01.01.2020 01:02
    Highlight Highlight Wow, du bist besser als alle anderen
  • UnasDiaz 01.01.2020 00:49
    Highlight Highlight Ich habe 2019 auch auf die Fliegerei verzichtet und bin sogar nach Finnland mit Zug und Schiff gekommen- die Reise dauerte 2Tage, aber ich sah so auch Deutschland, Dänemark und Schweden sowie die Schäreninseln - ich habe das Flugzeug keine Sekunde vermisst!
    • Taten_statt_leereWorte 02.01.2020 00:48
      Highlight Highlight Weiterer cooler Vorteil daraus: Man hat zwei Tage Zeit sich auf die Ferien einzustimmen und bei der Rückreise wieder zwei Tage um langsam in die gewohnte Umgebung zurück zu kehren und dabei die Ferien im Kopf Revue passieren lassen.
  • ChiliForever 01.01.2020 00:30
    Highlight Highlight Das ist natürlich total der Verzicht, mal ein Jahr nicht zu fliegen... aber Hauptsache spalten/polarisieren....
    • NumeIch 01.01.2020 01:28
      Highlight Highlight Ja und ihr Gemotze ist super. *rolleyes*
  • fortyeight 01.01.2020 00:18
    Highlight Highlight Eigentlich bedenklich, dass man sich heute schon damit brüsten muss wenn man mal ein Jahr kein Flugzeug betreten hat. Habe gerade festfestgestellt, dass ich unbewusst seit über zwei Jahren nicht mehr geflogen bin. Ferien konnte ich dennoch ohne Abstriche genießen. "Etwas von der Welt sehen" wie es immer so schön heisst ist unbestritten schön, ich habe aber festgestellt, dass jeder Tourist die umliegenden Sehenswürdigkeiten besser kennt als ich selbst. Daher habe ich meine letzten Ferien immer in der Schweiz und dem nahen Ausland verbracht und konnte dennoch viel Neues entdecken.
  • Aviator95 31.12.2019 23:50
    Highlight Highlight Wie wäre es wenn wir mal dort ansetzten wo ein Grossteil des Co2 produziert wird, Strassenverkehr, Internet (generell Stromverbrauch und Energiebedarf), Landwirtschaft, etc., alle im zweistelligen Prozentbereich (Elektrizität ca. 25%), anstelle nur immer auf die Luftfahrt fokussieren (auch notwendig natürlich) die ca. 2-3% verursacht.
  • Mr. Stärneföifi 31.12.2019 23:38
    Highlight Highlight Achso. Und die Fähre fährt mit den guten Gedanken und Glückwünschen.
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  • DerTaran 31.12.2019 23:32
    Highlight Highlight Fliegen ist nicht das Problem, sondern das Reisen an sich. Wer mit dem Auto nach Sizilien fährt ist nicht ökologischer unterwegs als jemand der fliegt.

    Die Frage ist, können wir wirklich auf das Reisen verzichten, jetzt wo unsere Kinder in Holland leben und unser Bruder in den USA?

    Wer verzichten kann, der leistet einen Beitrag, aber ob wir alle Menschen weltweit davon überzeugen können nicht mehr zu reisen, ist zu bezweifeln.

    Ich habe angefangen in Bäume zu investieren #teamtree, um meine beruflichen Reisen privat zu kompensieren. Ob das reicht, weiss ich aber auch nicht.
  • Apokalyptus 31.12.2019 23:31
    Highlight Highlight Schaut mal nach, was der Flugverkerkehr zur Globalen Erwärmung beiträgt. Das sind etwa 2%. Diejenigen, die kein Fleisch essen, tragen um einen weitaus grösseren Teil dazu bei, die Klimaerwärmung zu reduzieren.
  • Dede7 31.12.2019 23:14
    Highlight Highlight Wow. Eh. Mann. Ein ganzes Jahr! Krass. Was für eine Erfahrung.
  • STERNiiX 31.12.2019 22:37
    Highlight Highlight Ich finde zwar gut dass sie bewusst verzichten wollten aber ich verstehe nicht wo genau jetzt auf etwas verzichtet wurde. Es hat ja doch für Ferien an mehreren Orten gereicht. Ich will ja nicht unhöflich sein aber(naürlich wird man das nach so einem Satz immer, sorry): Sie haben eine echt verzerrte Sicht auf ihr Konsumverhalten.
    @Watson, ich bin in den letzten 26 Jahren nicht, und damit noch nie, geflogen. Aber, scho rächt, ich komme ohne Artikel aus. Applaudiert mir einfach damit ich wenigstens selber glaube dass ich was besonderes bin und richtig viel zum Umweltschutz beitrage. Danke.
    • Henri Lapin 01.01.2020 13:15
      Highlight Highlight 🙌
  • Bio Zitronensaft 31.12.2019 22:22
    Highlight Highlight Man könnte seit Monaten meinen, das absolut niemand mehr fliegt, so laut ist die Antiflugbewegung.

    In Wahrheit fahren einfach ein paar Zürcher Hipster jetzt mit dem Zug nach Bali.... 🤷🏼‍♂️

    Ausserhalb eurer Blase ist Flugscham kein Thema.

    https://www.aargauerzeitung.ch/wirtschaft/swiss-transportiert-im-november-erneut-mehr-passagiere-136099355

  • drjayvargas 31.12.2019 22:19
    Highlight Highlight Geil, jetzt werden wir am Verzicht gemessen wie einst am Konsum. Super.
    Game, set and match!
  • Mügäli 31.12.2019 22:04
    Highlight Highlight Es geht nicht um’s Fliegen oder nicht. Wichtig ist, dass die Selbstverständlichkeit bei allem was wir tun wieder hinterfragt wird. Es ist ein Prozess welcher ich denke langsam ins Rollen kommt und dies ist der erste Schritt in die richtige Richtung. Die Veränderungen werden nicht von heute auf morgen Realisierbar sein aber zumindest fängt sie langsam an. Es geht auch nicht ‚nur‘ ums Klima alleine, unsere Natur hat in den letzten Jahrzehnten dermassen gelitten, dass wir unbedingt dieses Umdenken unterstützen müssen. Wir haben eine Verantwortung gegenüber den nächsten Generationen ..
  • Supermonkey 31.12.2019 21:45
    Highlight Highlight mit #keinfleisch wird noch viel mehr co2 gespart als beim fliegen! Auf in den #veganuary
    • S.Potter 01.01.2020 02:10
      Highlight Highlight Igit ich ess lieber etwas richtiges
    • Supermonkey 01.01.2020 17:55
      Highlight Highlight Ja gemüse ist ja nichts richtiges 🙄 bedenkliche aussage.
    • S.Potter 01.01.2020 21:47
      Highlight Highlight Gemüse ist schon gut auch Salat und Früchte. Aber die ganzen Fleischersätze, Tofu, etc, sind für mich kein Essen und ohne Fleisch ist es eben nicht komplett.
  • Olmabrotwurst vs. Schüblig 31.12.2019 21:18
    Highlight Highlight Bin seit märz 2015 nicht mehr geflogen davor 10 jahre nicht mehr, genützt hats ja nichts anscheinend.
  • TocK 31.12.2019 21:12
    Highlight Highlight Wahnsinn das man das nun mitteilen muss das man nicht geflogen ist. Ich werde alt und wenn ich so was lese verstehe ich langsam auch das es die leute sich für etwas besonderes halten wenn sie mal nicht fliegen. Verrückt!
  • p4trick 31.12.2019 21:12
    Highlight Highlight Ich bin dieses Jahr auch weniger geflogen und sogar mein Frequent Flyer Status den ich 10 Jahre hatte verloren. Ich bin richtig stolz darauf auf meinen Verzicht und fühle mich so richtig als Gutmensch. Heute Abend habe ich mir ein 600g T-Bone Steak reingezogen das habe ich mir nun wirklich verdient.
    • Mr. Stärneföifi 31.12.2019 23:33
      Highlight Highlight Genau. mein. Humor.
    • bl4ckr4ptor 01.01.2020 03:46
      Highlight Highlight Aber das Fleisch ist schon aus USA, oder?
  • S.Potter 31.12.2019 21:09
    Highlight Highlight Schön gibts Leute die Verzichten. Ich gehöre nicht dazu. Ich denke alles im Mass , mag es vertragen. Ohne Hysterie.
  • Gustav.s 31.12.2019 21:07
    Highlight Highlight Erstmals mit 23 geflogen, dann bis 35 nicht mehr. Ein Jahr nicht fliegen wow, ihr seid Helden.
  • Daniel Egli (1) 31.12.2019 20:52
    Highlight Highlight Also entweder bin ich mit meinen 31 Jahren einfach zu alt, aber für mich ist Fliegen immer noch was Spezielles und ein Jahr, sogar fünf oder mehr Jahre ohne zu fliegen absolut nichts besonderes.
    Ich habe auch keinen Führerschein und trotzdem fühle ich mich niemandem überlegen oder als der Messias.
    • pontifex_maximus 01.01.2020 06:29
      Highlight Highlight Sich überlegen zu fühlen, weil man die Fahrprüfung nicht besteht, wäre auch etwas abstrus.
    • Swen Goldpreis 01.01.2020 10:59
      Highlight Highlight Rousseau schrieb einmal, dass wir unsere Fesseln nicht spüren, die wir seit Geburt jeden Tag tragen. Das trifft auf viele Bereiche zu. Dass du ohne Fliegen und Führerschein zufrieden bist, das ist schön für dich. Hättest du aber einmal ein bisschen was von der Welt gesehen, dann würdest du auch wissen, wieviel du ohne Fliegen und Führerschein verpasst.
  • CDBS 31.12.2019 20:31
    Highlight Highlight Die andere Frage ist diese: wieso muss man in einem Jahr ferienbedingt nach Düsseldorf, Lyon, Florenz, Sizilien und Utrecht fahren?
    Es ist nicht die Fliegerei, das Fleisch essen oder das Auto fahren an sich, sondern unser gestörtes Konsumverhalten, das uns immer mehr in den Dreck bringt.
    • Pomponius 31.12.2019 21:13
      Highlight Highlight Jede*r soll tun, was er*sie will! Diejenigen, die aus ethischen Gründen nicht mehr fliegen wollen: gut. Diejenigen, die in einem Jahr ferienhalber nach Düsseldorf, Lyon, Florenz, Sizilein und von mir aus noch in die Karibik in die Ferien wollen: noch besser! Richtet nicht über andere Leute und stellt Euch ideologisch nicht über sie! Hat schon in der DDR nicht funktioniert...
    • CDBS 31.12.2019 21:58
      Highlight Highlight Ja klar, jede und jeder soll tun was er oder sie will. Und nach mir die Sintflut.
      Und natürlich nehme ich mir das Recht, über andere zu richten und ihr Konsumverhalten zu kritisieren, gerade wenn sie es derart zur Schau stellen. Das ganze immer mit dem Wissen, dass auch ich selber diesbezüglich nicht fehlerfrei bin.
    • Neruda 31.12.2019 22:01
      Highlight Highlight @Pomponius: Vor 20 Jahren ging auch der Mittelstand nur einmal im Jahr in die Ferien und dann noch ein paar Tagesausflüge in der Schweiz. Was bringt die Reiserei? Offener geworden sind wir kaum! Man prostet sich zu, weil man nicht geflogen ist für ein Jahr, aber der eigene Konsum, und da gehört 4 Mal im Jahr verreisen dazu, wird nicht hinterfragt... 🙈
    Weitere Antworten anzeigen
  • demian 31.12.2019 20:31
    Highlight Highlight Der Weg ist das Ziel.
  • Toni.Stark 31.12.2019 20:26
    Highlight Highlight Ich bin das letzte mal 1994 geflogen. Es gibt ein Leben auch ohne Flugzeug und Ferien auf Thailand oder Madagaskar.
    • Huckleberry 31.12.2019 20:57
      Highlight Highlight Logisch brauchen Sie als Toni Stark kein Flugzeug🤣!
      Im ernst, Gratulation zu Ihrer Einstellung!
  • PC Principal 31.12.2019 20:25
    Highlight Highlight Ich bin dieses Jahr 8 ml geflogen und habe dabei sogar noch Fleisch gegessen :D
    • Mr. Stärneföifi 31.12.2019 23:36
      Highlight Highlight Alleine 6 Langstrecken 2019. ✌🏽 Von den Kurzstrecken kaum zu sprechen. Wir zwei haben die Welt gesehen. Reisen bildet 😊.
    • Simon 01.01.2020 02:10
      Highlight Highlight 120k km im Flugi 2019
    • genauleser 01.01.2020 23:50
      Highlight Highlight "Reisen bildet"
      Scheint kein Automatismus zu sein.
  • HappyMe 31.12.2019 20:23
    Highlight Highlight Wow, herzlichen Glückwunsch! Wie wäre es, einfacher weniger zu reisen? Ist ja nicht so, dass Zug und Schiffe emissionslos sind... 🤷🏻‍♀️
    • Klangkartoffel 31.12.2019 20:32
      Highlight Highlight Gibt halt Leute, die gerne etwas von der Welt sehen und ihr Leben nicht auf 50km um den Geburtsort beschränken wollen.
    • Daniel Egli (1) 31.12.2019 20:53
      Highlight Highlight Dank Instagram und Co. war gefühlt jeder schon mal in Thailand und auf Bali, diese Orte haben jeglichen Reiz verloren, dort selber mal hinzufliegen.
    • UZEDE UZEDE 31.12.2019 20:54
      Highlight Highlight google.com/maps
    Weitere Antworten anzeigen
  • MartinZH 31.12.2019 20:19
    Highlight Highlight Ich finde jetzt, ein Jahr ohne Flugzeug nicht so speziell, wenn man beruflich nicht fliegen muss. Ich war als Schüler und Student sicher zehn Jahre lang nie in einem Flieger... 😔 Trotzdem verbrachte ich schöne Sommerferien am Meer, v.a. in Südfrankreich (Biarritz), Italien, Spanien, Griechenland, etc. Neben den Ferien mit dem Motorrad, waren natürlich die vierwöchigen Interrail-Trips quer durch Europa die grössten Abenteuer. So jung, wie wir damals waren, mit solch' toleranten Eltern, die uns vertrauten, ich denke, das wäre heutzutage gar nicht mehr möglich. Evtl. die "Klimajugend" wieder? 🤔
    • dä dingsbums 31.12.2019 21:53
      Highlight Highlight Das wäre und ist heute alles noch genau so möglich. Warum denn nicht?

      Die Jugendherbergen in ganz Europa sind voll von Leuten die genau das machen.


    • MartinZH 31.12.2019 22:12
      Highlight Highlight @dä dingsbums: Ja, klar. Ich sehe aber auch die circa 18-25-Jährigen, die am Sonntagabend am Flughafen Berlin von ihrem Wochenend-Trip nach Zürich zurück fliegen.

      Mit dem Interrail-Billett (jetzt: "Interrail Global Pass") ist es heute eben auch nicht mehr so preisgünstig wie früher. Darum?

      Ich weiss nicht, wie ich mich damals als 15-Jähriger entschieden hätte, wenn die Flüge so preisgünstig gewesen wären. Wir haben damals nicht einmal an die Alternative "Flugzeug" gedacht... Eine TGV-Reise war schon so teuer, dass wir uns das nachher erspart haben. Waren halt wirklich noch andere Zeiten...
    • bbelser 31.12.2019 22:29
      Highlight Highlight Ist mir auch so gegangen wie dir MartinZH. Gottseidank das Flugzeug beruflich nur 2x im Leben gebraucht, für Ferien wars nicht nötig. Wenn ich so zurückdenke, erinnere ich mich an tolle Erlebnisse und Begegnungen besonders während des Reisens im Zug neben dem, was am Zielort interessant war.
      Ich merke aber auch, dass für vieleJunge das (billige) Fliegen wohl dermassen selbstverständlich geworden ist, dass der Verzicht darauf recht einschneidend ist. Drum brauchts sicher mehr Durchhaltewillen als bei uns älteren Wenigfliegern...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Klangkartoffel 31.12.2019 20:15
    Highlight Highlight Ich fliege gerne und mache es auch weiterhin, einfach bewusster, denn ich sehe gerne was von der Welt. Stattdessen kaufe ich nicht andauernd Fleisch und nicht alle zwei Wochen ein Billigshirt im H&M, das im Container um die halbe Welt fährt. Einen kompletten Verzicht finde ich unnötig, aber wenn jeder schon nur etwas machr, hat das einen gewaltigen Effekt.
    • bbelser 31.12.2019 22:39
      Highlight Highlight Ich hätte auch gerne mehr von der Welt gesehen, lag halt finanziell damals fliegend nicht drin. Bis ich dann gemerkt habe, dass "die Welt" ja auch in Zugentfernung zu finden ist. Oder manchmal sogar nebenan, seit wir so ein weltoffenes Land sind und offen für andere Kulturen. Hab so viele gute Erlebnisse und Begegnungen "auf dem Weg" gemacht...
      Ob die Menschen, die sich mit dem Flieger in ein abgeschottetes Beach-Resort beamen lassen, wirklich was von der Welt sehen, halte ich zumindest für fragwürdig. Beneidet hab ich das jedenfalls noch nie...
    • cheeky Badger 31.12.2019 23:31
      Highlight Highlight @klankartoffel

      Ich reise auch relativ viel. Aber machen wir uns nichts vor. Fürs Klima kann das nicht gut sein, auch wenn du nicht alle zwei Wochen ein tshirt kaufst (Wer macht das schon?).

      Gib einfach deinen Verbrauch bei einem Fussabdruck-Rechner ein (WWF zbsp). Meiner ist immer überdurchschnittlich gross und ich wohne auf 38m2, habe kein Auto, und einen höchstens durchschnittlichen Fleischkonsum.

      Das Reisen machts.
    • Propeller 01.01.2020 01:25
      Highlight Highlight Bestes Beispiel seine Konsumverhalten mit Paradoxen Beispielen zu rechtfertigen. Deine 15kg Fleisch oder auch deine 10 T-Shirts wiegen keinen Flug auf, auch die Mülltrennung und das Pet-Sammeln reicht nicht...
      Uns geht es zu gut und wir können es uns leisten. Punkt. + ein klein bisschen Egoismus, denn eigentlich habe och ich mir den Urlaub verdient, denn das Jahr war scho huete hert....
  • Kruk 31.12.2019 20:07
    Highlight Highlight Ist es wirklich schon etwas besonderes ein Jahr nicht zu fliegen?
    • goschi 31.12.2019 20:26
      Highlight Highlight Ich habe den Artikel zur Hälfte gelesen und dann auch gedacht WTF?

      Also.. das ist jetzt einfach nichts spezielles...
      Dafür braucht man kein lob
      ich bin seit 14 jahren nicht mehr geflogen und .. oh das funktioniert prima, ehrlich gesagt, ich wusste bis gerade nicht, dass das offenbar etwas speziell herausforderndes ist...
    • Kruk 31.12.2019 20:37
      Highlight Highlight Früher war das Fliegen etwas spezielles und heute wenn man ein Jahr nicht fliegt.
      Es gibt doch auch in der Schweiz Menschen die in ihrem Leben noch nie geflogen sind, so wie die Mehrheit unserer Spezies.
    • swissclash79 31.12.2019 22:08
      Highlight Highlight Danke, das war auch gerade mein Gedanke 😂🤷‍♂️
    Weitere Antworten anzeigen
  • Critical_thinking 31.12.2019 20:06
    Highlight Highlight Viele rühmen sich des Flugverzichts, weil es der einfachste Verzicht ist. Schwieriger wäre wohl der Fleischverzicht, der Technikverzicht, der Autoverzicht und der Konsumverzicht (Kleiderkauf, Smartphonekauf, Computerkauf) und der Onlineshoppingverzicht.
    • Critical_thinking 31.12.2019 20:19
      Highlight Highlight Trotzdem natürlich Gratulation und Danke für den Erlebnisbericht.
    • Garp 31.12.2019 20:46
      Highlight Highlight Ob es der einfachste Verzicht ist, hängt doch ganz von der Person ab. Wichtig ist die Ökobilanz im gesamten, der Person. Einer fährt nie Auto, dafür fliegt er mal. Ein anderer isst Fleisch ab und an, dafür fliegt er nie, hat kein Auto, kauft Kleider im Second Hand.
    • swissclash79 31.12.2019 22:12
      Highlight Highlight Ja sicher und es lässt dich hashtagmässig gut vermarkten. Aber dennoch ist es ein effektiver Weg, um weniger CO2 auszustossen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • daene 31.12.2019 20:05
    Highlight Highlight Ich habe Jahre gelebt, ohne zu fliegen......
  • der nörgler 31.12.2019 20:02
    Highlight Highlight Wie welche Leistung... Ich bin in den letzten 25 Jahren genau einmal geflogen.

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