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Leben

Nach Crans-Montana: 3 Brandopfer erzählen

Das Leben nach dem Feuer – 3 Brandopfer erzählen

Auf die Brandbetroffenen von Crans-Montana kommen schwierige Wochen und Monate zu. Drei Menschen, die schwere Verbrennungen überlebt haben, schildern, wie es ihnen körperlich und psychisch ergangen ist – und was ihnen Mut gemacht hat.
11.01.2026, 08:3811.01.2026, 08:38
Stephanie Schnydrig, Sabine Kuster / ch media

Isabel Sahli, 29

«Ich wollte kein Mitleid, sondern Akzeptanz»

Brandopfer erzählen, nach Crans-Montana
Bild: chmedia/severin bigler

«Es war einer der ersten warmen Tage im Jahr. Ich traf mich mit drei Freunden aus der Oberstufe zum Grillabend. Als das Feuer nicht richtig brannte, goss jemand Brennsprit in die Glut. Dann gab es eine Stichflamme. Ich drehte mich noch zur Seite, doch das Feuer erwischte mich.

Ich erinnere mich, wie mich die anderen mit Cola übergossen, um die Flammen zu löschen. Kurz darauf sprang ich über einen Zaun zum Quartier-Pool, um mich abzukühlen. Inzwischen hatten meine Freunde die Rettung gerufen. Bereits als ich aus dem Wasser stieg, sah ich, wie sich an meiner Hand die Haut löste, die Kleider waren am Arm festgebrannt. Ich erinnere mich noch an Teile des Helikopterflugs, danach verblassen meine Erinnerungen. Wahrscheinlich bekam ich starke Schmerzmittel. Erst richtig erwacht bin ich wieder auf der Intensivstation. Ich erfuhr, dass fast 30 Prozent meiner Körperoberfläche verbrannt waren, vor allem die linke Seite.

Meine Eltern organisierten jeden Tag Besuch für mich im Spital. Auch die drei Freunde vom Grillabend kamen zu Beginn oft vorbei. Heute haben wir nicht mehr viel Kontakt. Das liegt nicht am Unfall, glaube ich, wir haben uns einfach aus den Augen verloren.

Wichtig war für mich rückblickend, dass ich von Tag eins an respektiert wurde. Obwohl ich komplett abhängig von anderen war, zu Beginn sogar gefüttert werden musste, wollte ich kein Mitleid, nicht verhätschelt werden. Mitleid macht einen eher wütend. Was man will, ist Akzeptanz. So, wie man jetzt ist. Denn ich sah vielleicht anders aus – aber ich war immer noch Isabel.

Fast ein Dreivierteljahr verbrachte ich stationär im Spital. Das war eine behütete Zeit. Wenn man nach Hause geht, kommt man in eine Welt zurück, in der Menschen solche Körper wie den meinen nicht gewohnt sind. Sie starren. Manche können die Blicke nicht von dir lassen, laufen dir im Supermarkt sogar hinterher, nur um weiter zu schauen. Ich erinnere mich an eine ältere Frau, die von meinem Anblick so erschrocken war, dass sie sagte: «Ui, was ist denn Ihnen passiert?» Damit muss man erst umgehen lernen.

Das ist ein langer Prozess. Man geht drei Schritte vorwärts und manchmal einen zurück. Vom ersten Blick in den Spiegel bis zu dem Moment, in dem ich mich akzeptieren konnte, vergingen viele Jahre. Ein wichtiger psychologischer Schritt war mein erster Tag am Gymnasium. Bis dahin hatte ich immer ein Halstuch getragen, um die Narben an Hals und dem Dekolleté zu verstecken. An diesem Morgen entschied ich: Ich ziehe es nicht mehr an. Das war ein symbolischer Akt. Wenn jemand nicht akzeptieren kann, wie ich aussehe, dann ist das sein Problem.

Natürlich gibt es Tage, an denen es schwerer ist, solche Reaktionen auszuhalten. Aber es ist selten geworden, dass mich Blicke noch mitnehmen. Oft nehme ich sie kaum mehr wahr. Grundsätzlich finde ich es besser, zu fragen als zu starren. Kinder machen das gut: Sie fragen direkt, man erklärt – und dann ist das Thema erledigt.

Was mir auf meinem Weg auch sehr geholfen hat, war der Austausch mit anderen Betroffenen. Vor allem mit jenen, bei denen der Unfall schon länger zurücklag und die zeigen konnten, dass Heilung möglich ist. Das gab mir Kraft.

Schon vor dem Unfall interessierte ich mich für Medizin und spielte mit dem Gedanken, einen Pflegeberuf zu ergreifen. Nach dem Unfall ermutigten mich viele, auch Ärztinnen und Ärzte im Spital, doch gleich Medizin zu studieren. Und ja: Ich habe es versucht – und es geschafft.

Heute bin ich Assistenzärztin für Allgemeine Innere Medizin und aktuell in einer Hausarztpraxis tätig. Ich könnte mir gut vorstellen, später als Hausärztin zu arbeiten. Zuerst möchte ich aber noch andere Fachgebiete kennenlernen, um weitere Erfahrungen zu sammeln wie etwa in der Notfallmedizin oder Psychiatrie. Mich interessiert die ganzheitliche Betrachtung von Körper und Psyche. Im Berufsalltag hilft mir meine Erfahrung, mich in Patientinnen und Patienten hineinzuversetzen.

Chirurgie – auch Brandchirurgie – habe ich früh ausgeschlossen. Nicht nur, weil es mir zu nah wäre, sondern auch, weil die Atmosphäre im Operationssaal nicht meins ist.

Schon während des Studiums engagierte ich mich bei der Initiative «Hautstigma». Sie setzt sich gegen Vorurteile gegenüber Menschen mit sichtbaren Besonderheiten ein. Ich schrieb Beiträge für die Website und trat im Rahmen der Initiative auch in Talkshows auf. Dabei ging es mir nie um meine eigene Geschichte, sondern darum, dass wir gehört werden. Und darum, dass nicht alle Menschen gleich aussehen müssen. Auch gründete ich mit anderen Brandverletzten den Verein «brandgezeichnet». Er ermöglicht den Austausch und die Vernetzung. Über den Verein kann man jederzeit mit Betroffenen in Kontakt treten, wenn man mit jemandem sprechen möchte.

Dieses Jahr werde ich dreissig. Der Unfall liegt nun die Hälfte meines Lebens zurück. Lange habe ich mein Leben in ein Davor und ein Danach eingeteilt. Heute nicht mehr. Der 1. April bleibt mir im Kopf, als Tag des Unfalls. Aber ich will nicht, dass er mein Leben bestimmt.

Einschränkungen habe ich heute kaum mehr. Einzig ein leichter Zug an der Halsnarbe, wenn ich den Kopf zur Seite kippe. Ansonsten kann ich alles tun: schwimmen, klettern, generell alle Sportarten betreiben, die ich möchte. Und ich merke, wie im linken Arm langsam wieder Gefühl zurückkommt. Es wachsen zwar keine Haare, aber es bilden sich auch wieder Leberflecken. Darüber freue ich mich. Ich will operativ aktuell nichts mehr verändern. Natürlich könnte man aus ästhetischen Gründen weitere Eingriffe vornehmen. Aber jede Operation hinterlässt neue Narben.

Ich empfinde viel Mitgefühl mit den Betroffenen und Angehörigen von Crans-Montana, weil ich weiss, was auf sie zukommt. Vor allem aber möchte ich Hoffnung und Mut weitergeben. Denn es ist möglich, zurück ins Leben zu finden – vielleicht in ein anderes, aber in ein gutes.»

Iris Woodtli, 61

«In der Hand ist ein Dauerschmerz»

Brandopfer erzählen, nach Crans-Montana
Bild: chmedia/severin bigler

«Ich war damals 34 Jahre alt, mein Freund und ich waren frisch in unser neues Haus eingezogen. Ich stand in der Waschküche und drückte den Startknopf. Da passierte es: Der Funke aus der Schaltung genügte, um das Gasgemisch zu entzünden, das sich im Keller ausgebreitet hatte. Dort stand unsere Reserve-Gasflasche, die leck war, wie sich herausstellte. Brennend rannte ich hinaus und rief nach den Nachbarn. Es war ein schöner Sommerabend, die Nachbarn kühlten mich mit dem Gartenschlauch.

Die gerufenen Ärzte des Kantonsspitals Aarau intubierten mich, da ich Mühe mit atmen bekam, und alarmierten die Rega, die mich nach Zürich flog. 43 Prozent meiner Haut war im dritten, also höchsten Grad, verbrannt, alle Körperteile waren betroffen, am schlimmsten die Hände. An beiden Händen mussten mir Fingerglieder amputiert werden.

An die drei Monate im Universitätsspital habe ich kaum Erinnerungen. Danach kam ich nach Bellikon in die Reha für fünf Monate. Zuerst konnte ich nicht einmal nach der Pflege klingeln oder meinen Körper im Bett hochschieben, wenn ich runtergerutscht war. Ich bekam dann eine Fussglocke, damit meine Zimmernachbarin nicht immer für mich klingeln musste. Ich wurde künstlich ernährt, weil ich nichts runterkriegte.

Das war eine strube Zeit. Ich denke nicht gerne daran, ich habe das weggeschoben. Aber jetzt, mit der Brandkatastrophe in Crans-Montana kommt das Erlebte wieder hoch.

Ein Care-Team gab es damals noch nicht. Der Hausarzt gab meinem Mann am Unfallort ein Beruhigungsmittel und bot ihm eine Therapie an. Er lehnte ab. Mir hingegen halfen die Psychotherapien.

Es sind die Erwachsenen, die mich manchmal auslachen oder das Zugabteil wechseln. Im Lift in der Reha Bellikon sagte ein Fremder zu mir: ‹Jetzt ist dann Fasnacht, aber du brauchst keine Maske, du bist ja schon maskiert.›

Mit den Kindern hingegen habe ich immer gute Erfahrungen gemacht. Einmal kamen drei auf mich zu, als ich vor dem Kantonsspital nach der Therapie mit meiner Maske wartete. Sie sagten: ‹Wir dachten zuerst, du seist ein Clown wegen der Maske.› Ich erklärte ihnen, dass ich mich verbrannt hatte. Da sagte ein Bub: ‹Das kenne ich, du musst auf die Sonne aufpassen, komm hier in den Schatten.› Danach erzählten sie mir, dass sie sie gerade am Kiosk Schleckzeug gekauft hätten. Sie waren so offen, das tat mir gut.

In der Reha kam mein Mann jeden Abend zu mir und cremte mich ein. Das war unsere Art, den Unfall zu verarbeiten. Zum Glück kannten wir uns schon zehn Jahre und er konnte mit meiner Verbrennung gut umgehen. Ein Jahr nach dem Unfall heirateten wir.

Es dauerte zwei Jahre, bis ich nach einer Augenoperation wieder besser sehen und Bücher lesen konnte. Zuerst dachte ich, ich werde wieder als Verkäuferin arbeiten können. Aber dann wollte mich niemand einstellen und eine Umschulung hätte ich selbst bezahlen müssen. Heute lebe ich von der IV. In meinen Händen habe ich einen Dauerschmerz, der mal stärker, mal weniger ist. Die Haut spannt dort stark. Pro Monat nehme ich drei bis vier Schmerztabletten, wenn es nicht anders geht. Gegen diese Schmerzen kann man sonst nichts tun.

Heute habe ich einen gewöhnlichen Alltag, auch mit Fröhlichkeit. Meine Verbrennung belastet mich schon noch, ich sehs ja, wenn ich unter der Dusche stehe, in den Spiegel schaue oder mit den Händen etwas nicht öffnen kann. Aber ich gehe nach wie vor nach Aarau ans Pferderennen, auch wenn ich mich jedes Mal etwas überwinden muss, mich unter diese schönen, gesunden Leute zu mischen. Wir gehen auch an Konzerte und sogar Ferien im Wellnesshotel funktionieren prima.

Warum die Gasflasche leck war, haben wir nie erfahren. Der Brandermittler hat die Flasche mitgenommen. Uns wurde abgeraten, den Gaslieferanten zu kontaktieren. Wir hätten ohne Anwalt keine Chance, hiess es. Stattdessen wurde ein Verfahren gegen meinen Mann eröffnet, der die Flasche im Keller deponiert hatte. Das war happig, dass wir gleichzeitig auch gerichtlich zu kämpfen hatten.

Ich gründete eine Selbsthilfegruppe in der Deutschschweiz und es gab 10 Treffen, bis es wieder einschlief. Eine Zeit lang habe ich auch Brandopfer im Spital besucht. Aber das war schwierig, es zog mich jedes Mal runter. Immer noch Kontakt habe ich hingegen zu einer Pflegefachfrau der Intensivstation und mit einem Arzt. Die Pflegefachfrau ist im selben Alter wie ich und es ist eine Freundschaft entstanden. Sie hat derart mit mir mitgefühlt damals, dass sie mich nicht mehr pflegen durfte. Jetzt, nach dem Brandunfall in Crans-Montana rief sie mich an und fragte, wie es mir gehe. Ich sagte: «Ich fühle Ohnmacht, Traurigkeit und auch Wut, wie das ablief dort.»

Diogo Da Silva Baptista, 26

«Statistisch gesehen hätte nur einer überleben dürfen»

Brandopfer erzählen, nach Crans-Montana
Bild: chmedia/Elizabeth Desintaputri

«Als ich von Crans-Montana hörte, war ich schockiert. Vor allem vom Ausmass des Schmerzes. So viele Betroffene, so viele Angehörige, die noch hoffen. Ich kenne beides. Denn bei meinem Unfall war ich zugleich Betroffener und Angehöriger.

Ich weiss, wie es ist, wach zu werden und begreifen zu müssen, was passiert ist. Und ich weiss, wie es sich anfühlt, daneben zu stehen und nicht zu wissen, ob die Menschen, die man liebt, überleben werden. In solchen Momenten hilft es nicht, etwas schönzureden. Auch nicht, zu viel Hoffnung zu machen oder Positivität zu erzwingen. Was hilft, ist, einfach da zu sein.

Meine Eltern stammen aus Portugal und kamen in den 1990er-Jahren in die Schweiz, wo ich aufgewachsen bin. Sie arbeiteten viel und sparten lange, um sich in ihrer alten Heimat ein Ferienhaus zu bauen. 2007 wurde es fertig. Ein Jahr später fuhren wir in den Frühlingsferien dorthin – mein Vater, meine Schwester, meine Tante, mein Cousin und ich. Meine Mutter blieb in der Schweiz. Ich war acht Jahre alt.

Das Haus war noch nicht überprüft oder abgenommen worden. Am 25. April, um acht Uhr morgens, explodierte es. Gas war ausgelaufen, ein kleiner Funke reichte. Ich lag noch im Bett. Als ich die Augen öffnete, war alles um mich herum Feuer. Ich sprang auf und sah meine ein Jahr jüngere Schwester Mafalda, erstarrt vor Angst. Ich packte sie und brachte sie nach draussen.

Mein Vater wollte zunächst drinnen bleiben, um die Flammen zu löschen. Ich drohte ihm, wenn er jetzt nicht herauskäme, würde ich ihn holen. Er stieg schliesslich aus dem Fenster – und stand vollständig in Flammen. Seine synthetische Kleidung machte aus ihm einen brennenden Menschen.

Ich war der Einzige aus der Familie, der nie ins künstliche Koma versetzt wurde. Bei meiner Schwester und meinem Cousin hiess es zwei Wochen lang, sie würden es nicht schaffen. Oft dachte ich: Ich hätte lieber den ganzen Schmerz meiner Schwester getragen. Statistisch gesehen hätte ohnehin nur einer von uns überleben «dürfen». Aber wir haben es alle geschafft. Es war ein Wunder.

Gerade meine Mutter war in dieser Zeit das Fundament unserer Familie. Wenn man weiss, dass beide Kinder und der Partner im Spital liegen und man nicht sicher ist, ob alle überleben, kann man daran zerbrechen. Meine Mutter aber bündelte ihre Energie, blieb stark und positiv – und trug uns alle.

Ich verbrachte insgesamt vier Monate im Spital, zunächst in Portugal, danach im Kinderspital in der Schweiz. Ich weiss nicht mehr, wie viele Operationen es waren. Aber ich war unzählige Male unter Vollnarkose – für Eingriffe und Verbandswechsel. Traumatisiert hat mich erstmals der Blick in den Spiegel, als ich eine Verbandsmaske im Gesicht trug. Ich sah aus wie Spiderman. Als Kind findet man das vielleicht zunächst noch cool. Gleichzeitig fragte ich mich: Will ich wirklich so herumlaufen? Oder wäre ich nicht doch besser gestorben? Zum Glück hatte ich Freunde und Eltern, die mich stützten, sodass diese Gedanken nie zu viel Raum einnahmen.

Trotzdem wäre es eine Lüge zu sagen, das Leben sei einfach weiter gegangen wie vorher. Im Spiegel nehme ich meine Narben heute zwar kaum mehr wahr. In der Öffentlichkeit dagegen spüre ich die Blicke. Ich weiss, sie schauen mich an, nicht weil ich freundlich lächle, sondern wegen meines Aussehens.

Und doch ist mein Leben aus meiner Perspektive nicht schlechter geworden. Ich habe den Unfall schnell akzeptiert und bin nicht in eine Opferrolle gefallen. Ich glaube, er hat mich reifer gemacht – auch wenn ich nicht weiss, wie ich heute wäre, hätte ich ein «normales» Leben als Achtjähriger geführt. Mein Leitsatz ist: Meine Zukunft braucht mich mehr als meine Vergangenheit. Ich will nicht, dass sie mich definiert.

Vielleicht ist das für mich leichter zu sagen als für meine Schwester, die vor zwei Monaten ein Buch über ihre Geschichte veröffentlicht hat. Sie hat mehr gelitten als ich. In der Schule wurde sie stark gemobbt. Ich glaube, das hat auch damit zu tun, dass das Aussehen bei Mädchen noch stärker bewertet wird. Auch ich hörte Sprüche, aber ich gab ihnen kein Gewicht. Ich hatte genug Selbstvertrauen, um mich von Menschen zu distanzieren, die mir nicht guttaten. Meine Schwester war introvertierter und hatte mehr Angst, allein zu bleiben.

Heute bin ich selbstständig und habe ein Treuhandgeschäft gegründet. Vor zweieinhalb Jahren habe ich zudem einen Podcast gestartet, in dem ich mit spannenden Persönlichkeiten spreche, um neue Blickwinkel auf das Leben kennenzulernen.

Für die Betroffenen von Crans-Montana ist nun vor allem Aufklärung wichtig. Bei uns schrieb die Lehrerin damals einen Brief an alle Eltern: Es würden Kinder zurück in die Schule kommen, die anders aussehen. Eine solche Sensibilisierung durch Schulen, Behörden und Medien ist zentral. Sie hilft, damit sich Betroffene nicht ausgeschlossen fühlen.» (aargauerzeitung.ch)

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22 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Heinzbond
11.01.2026 09:09registriert Dezember 2018
was mich an Isabels Schicksal so erschreckt ist, das es jedes jahr, seitdem ich in der Medizin gearbeitet habe, jedes jahr zur Grillsaison mehrere Verbrennungsopfer gibt.. und zumindest zu meiner Erfahrung nach, jedes mal ungefähr das selbe, feuer brennt nicht, lass uns spiritus reinspritzen und das ergebnis war oft dasselbe...
Sehr bewegende Lebensgeschichten, von allen dreien, das Buch von Mafalda ist schon auf meiner Merkliste...
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123und456
11.01.2026 09:01registriert Juli 2015
Viel, viel Kraft an alle aktuellen und künftigen Brandopfer.

Besonders wenn das Gesicht betroffen ist, sind die psychischen Folgen unvorstellbar hart. Ich kenne es von einer Freundin, die aufgrund eines Tumors eine gelähmte Gesichtshälfte hat. Zusätzlich noch eine Deformation. Und, egal was alle immer sagen, die Menschen schauen dich an und du wirst anders behandelt... Und, das hat zumindest meine Freundin gesagt, du wirst jeden Morgen im Spiegel daran erinnert, wie dein Gesicht aussieht. Unterdessen kann sie damit umgehen(Chapeau!)....
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Butschina
11.01.2026 10:11registriert August 2015
Als Bevölkerung können wir in einem Punkt ohne Anstrengung wertvoll helfen. Und zwar im Umgang mit Personen, die sichtbare Narben oder zum Beispiel Mobilitätseinschränkungen haben. Es ist normal, dass man im ersten Moment hinschaut. Wichtig ist, zu versuchen möglichst zügig wieder wegzuschauen. Wenn wir in Kontakt mit betroffenen Personen kommen, sollten wir sie ganz normal behandeln. In der Regel sagen es Betroffene dann, wenn sie Hilfe benötigen. Hilfe anbieten ist auch ok, wichtig ist, sie nicht aufzuzwingen. Das wirkt zumindest auf mich immer bevormundend auch wenn es nett gemeint ist.
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