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Liveticker

«Querdenker»-Demo eskaliert – Polizei stoppt Gegendemonstranten mit Wasserwerfer



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Team watson
21:10
Protest in Genf gegen Schliessung von Läden und Gastronomie
Mehrere Hundert Personen sind am Samstag in Genf auf die Strasse gegangen, um gegen die Schliessung von Läden und Restaurants als Massnahme gegen das Coronavirus zu protestieren. Die Polizei schätzte die Teilnehmer bei der unbewilligten Demonstration auf 600 bis 700.

Zwar sei der Verkehr in der Innenstadt behindert worden, es sei aber zu keinen Zwischenfällen gekommen, sagte der Genfer Polizeisprecher Alexandre Brahier gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

Bereits am Freitagabend hatte eine Mehrheit der Commission Législative im Genfer Grossen Rat an den Staatsrat appelliert, die Anordnung zur vorübergehenden Schliessung der meisten Geschäfte zu überdenken sowie der Restaurants und Bars.

(sda)
20:46
Weihnachtsbaum am Rockefeller Center steht – trotz Corona
Am Samstag haben Arbeiter den traditionellen Weihnachtsbaum vor dem Rockefeller Center im Herzen New Yorks aufgestellt. Ein Kran hob den 23 Meter langen Stamm von der Ladefläche eines Schwerlasttransporters und platzierte ihn auf einer grossen Plattform, wie Bilder des Fernsehsenders ABC zeigten. Die Fichte war in der Nacht zuvor aus der Kleinstadt Oneonta, die 270 Kilometer nördlich von New York liegt, angeliefert worden.
IMAGE DISTRIBUTED FOR TISHMAN SPEYER - The 2020 Rockefeller Center Christmas tree, a 75-foot tall, 11-ton Norway Spruce from Oneonta, N.Y., is craned into place, Saturday, Nov. 14, 2020, in New York. The tree is presented to New York and the world by Tishman Speyer, the owners of Rockefeller Center. (Diane Bondareff/AP Images for Tishman Speyer)
Wie das Anschalten der Lichter ablaufen wird, normalerweise ein Spektakel vor grossem Publikum, ist noch nicht bekannt. New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio kündigte angesichts der Coronavirus-Pandemie bisher lediglich «zusätzliche Vorkehrungen» an. Mit der seit den 1930er Jahren zelebrierten Show startet New York traditionell in die Weihnachtssaison.

«Wir haben das Gefühl, dass der Baum in diesem Jahr lebenswichtig ist», schrieben die Besitzer des Rockefeller Centers in einer Mitteilung. «Er ist ein Symbol der Hoffnung und Widerstandsfähigkeit.» In den kommenden Tagen werden die Zweige mit Zehntausenden Lichtern dekoriert. Ab dem 2. Dezember sollen sie leuchten.

(sda)
20:29
«Querdenken»-Demo in Frankfurt eskaliert
Mit Wasserwerfern ist die deutsche Polizei bei einer «Querdenker»-Demo am Samstagnachmittag in Frankfurt am Main gegen linke Gegendemonstranten vorgegangen. Dies berichtet der watson-Medienparter T-Online. Zudem hätten Polizisten vereinzelt Schlagstöcke gegen die Aktivisten eingesetzt. Laut Polizeimitteilung wurden Beamte angegriffen. Auch gegen die «Querdenker» selbst seien später Wasserwerfer eingesetzt worden.
epa08820521 A police water cannon fires against left-wing protesters who try to stop a demonstration against the coronavirus restrictions, in Frankfurt am Main, Germany, 14 November 2020. The protests organized by the Third Position movement 'Querdenken' were held against government-imposed semi-lockdown measures aimed at curbing the spread of the coronavirus pandemic. Starting 02 November, all restaurants, bars, cultural venues, fitness studious, cinemas and sports halls will be forced to close for four weeks as a lockdown measure to rein in skyrocketing coronavirus infection rates.  EPA/RONALD WITTEK
Ein Wasserwerfer der Polizei feuert gegen linke Demonstranten, die versuchen, eine Demonstration gegen die Coronavirus-Beschränkungen zu stoppen.

Wie in der hessischen Metropole hätten auch in anderen deutschen Städten Protestaktionen von «Querdenken»-Anhängern stattgefunden. In Regensburg seien am Samstag rund 800 Anhänger gegen staatlich vorgeschriebene Corona-Massnahmen auf die Strasse gegangen.

In Karlsruhe hätten sich am Samstag rund 900 Menschen versammelt. Bei sonnigem Wetter demonstrierten sie der Polizei zufolge friedlich gegen die derzeit geltenden Corona-Massnahmen. «Ohne Maske, aber mit Abstand.»

(dsc, via t-online.de)
18:24
In Italien gibts wohl keine Corona-Ausnahmen für Weihnachten
Angesichts der aktuellen Corona-Lage haben Experten des italienischen Gesundheitsministeriums die Hoffnung auf Ausnahmen von den Corona-Regelungen für das Weihnachtsfest gebremst. Man könne nicht denken, dass Weihnachten eine Ausnahme darstellt, sagte der Präsident des Gesundheitsrates, Franco Locatelli, am Samstag.

Natürlich sei daran gelegen, den Reproduktionswert (R-Wert) so niedrig wie möglich zu bekommen, aber es sei nicht daran zu denken, dann zu den gewohnten Festlichkeiten überzugehen.

Der R-Wert gibt an, wie viele Menschen ein Infizierter im Durchschnitt ansteckt – und gibt damit Auskunft darüber, ob das Infektionsgeschehen zunimmt oder abflaut. Dem jüngsten Ministeriumsbericht zufolge war er auf 1,43 gesunken. Die durchschnittliche Zahl der Neuinfektionen pro 100'000 Einwohner binnen einer Woche lag demnach für den Zeitraum 2. bis 8. November bei 330.
epa08820265 Police forces close via del Corso to regulate the social distancing of people out for a walk, during the Coronavirus Covid-19 pandemic emergency in Rome, Italy, 14 November 2020.  EPA/ANGELO CARCONI
Polizeikräfte schliessen die Via del Corso in Rom. (Bild: Keystone)

Die italienischen Behörden meldeten am Samstag rund 37'000 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Tags zuvor wurde mit knapp 41'000 ein neuer Höchstwert erreicht. Ebenso wurden weitere Verschärfungen für einige Regionen beschlossen. Der Grossteil der Menschen in Italien ist damit von strengen Ausgangsbeschränkungen betroffen.

(sda/dpa)
18:01
Griechenland verschärft Lockdown
Angesichts steigender Corona-Infektionszahlen hat Griechenland die Schliessung von Grundschulen, Kindergärten und Krippen angekündigt, wie T-Online berichtet. «Die griechische Regierung hat beschlossen, den Schulbetrieb bis zum 30. November auszusetzen», erklärte der Gesundheitsminister Vassilis Kikilias am Samstag.

Bisher habe die Regierung versucht, die Schliessung der Grundschulen zu vermeiden. Die Entscheidung, dies doch zu tun, zeige, «wie ernst die Situation ist», erklärte der Minister weiter. In Griechenland seien die Mittel- und Oberstufen bereits seit Montag geschlossen, der Unterricht findet digital statt.

Die griechische Regierung verhängte laut Bericht am 7. November zum zweiten Mal seit Ausbruch der Pandemie einen Lockdown. Seitdem dürften nur noch Geschäfte öffnen, die der Grundversorgung dienen. Dazu zählen etwa Apotheken und Lebensmittelläden. Seit Freitagabend gelte zudem eine landesweite Ausgangssperre zwischen 21 Uhr und 5 Uhr.

(dsc, via t-online.de)
16:55
Österreichs Regierung beschliesst radikale Massnahmen
Österreich geht am Dienstag zum zweiten Mal in der Corona-Krise für drei Wochen in den sogenannten Lockdown. Die Regierung um Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) verkündete die Massnahmen am Samstag bei einer Pressekonferenz in Wien. Geschäfte und Schulen müssen dann schliessen, das Verlassen des privaten Wohnraums ist nur aus triftigen Gründen wie Grundbedürfnissen, der Arbeit, der Hilfe etwa für Angehörige und zur Erholung im Freien erlaubt. «Treffen Sie niemanden! Jeder soziale Kontakt ist einer zu viel», sagte Kurz.

«Auch wenn sich niemand einen zweiten Lockdown wünscht, so ist der zweite Lockdown das einzige Mittel, von dem wir verlässlich wissen, dass es funktioniert», sagte der österreichische Bundeskanzler. Die Beschränkungen gelten ab Dienstag, 0.00 Uhr, und bis zum 6. Dezember. Die Ausgangsregeln müssen alle zehn Tage vom Hauptausschuss des Parlaments neu genehmigt werden.
epa08820090 Austrian Chancellor Sebastian Kurz (C) attends a press conference at the Austrian Chancellery in Vienna, Austria, 14 November 2020. The Austrian government announces to tighten and extend the current lockdown to slow down the ongoing pandemic of the COVID-19 disease caused by the SARS-CoV-2 coronavirus. Stricter measures include restrictions concerning the movement of individuals and the closing of all non essential businesses and educational institutions.  EPA/CHRISTIAN BRUNA
Bundeskanzler Sebastian Kurz an der Medienkonferenz. (Bild: Keystone)

Offen bleiben Geschäfte für die Deckung des täglichen Bedarfs, etwa Supermärkte, Drogerien, Apotheken und Banken. Schulen stellen auf Fernunterricht um und bieten wie auch Kindergärten Betreuung bei Bedarf. Private Treffen sind auf einzelne engste Angehörige oder Bezugspersonen beschränkt. «Meine eindringliche Bitte für die nächsten Wochen ist: Treffen sie niemanden! Jeder soziale Kontakt ist einer zu viel», sagte Kurz. Das Ziel sei, am 7. Dezember Schulen und Handel wieder öffnen zu können.

Schon seit dem 3. November sind in Österreich die Gastronomie, der Tourismus sowie Kulturbetriebe und Freizeiteinrichtungen geschlossen. Ausgangsbeschränkungen galten bisher von 20.00 bis 6.00 Uhr. Die Infektionszahlen sind seit Anfang November zunächst weiter gestiegen, am Freitag lag die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen bei 554,2. Mediziner befürchten einen Zusammenbruch der Intensivversorgung.

(sda/dpa)
13:45
Neuer Höchststand bei Corona-Toten in Polen
Polen hat am Samstag so viele Corona-Tote gemeldet wie noch nie seit Beginn der Pandemie im Frühjahr. Innerhalb von 24 Stunden seien 548 Menschen mit dem Virus gestorben, teilte das Gesundheitsministerium in der Hauptstadt Warschau mit. Damit gibt es in Polen inzwischen mehr als 10'000 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Innerhalb eines Tages kamen zudem fast 25 600 Neuinfektionen hinzu. Damit sei die Gesamtzahl der gemeldeten Fälle in den vergangenen Monaten auf mehr als 691 000 gestiegen. (sar/sda/dpa)
13:01
Österreich will vollen Lockdown bis zum 6. Dezember
Die österreichische Regierung will zur Eindämmung der Corona-Krise für drei Wochen Geschäfte und Schulen schliessen und Ausgangsbegrenzungen rund um die Uhr verordnen. Das ging am Samstag aus einem Verordnungsentwurf hervor, der der Deutschen Presse-Agentur in Wien vorlag.
epa08789066 Austrian Chancellor Sebastian Kurz speaks during a press conference at the Austrian Chancellery in Vienna, Austria, 31 October 2020. Austrian government introduces further strict measures to slow down the ongoing pandemic of the COVID-19 disease caused by the SARS-CoV-2 coronavirus.  EPA/FLORIAN WIESER
Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP), Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) und weitere Regierungsmitglieder sollen den Plan am Nachmittag bei einer Pressekonferenz verkünden. Gelten sollen die Massnahmen ab Dienstag und bis einschliesslich Sonntag, dem 6. Dezember.

Geplant sind demnach weitreichende Eingriffe wie im sogenannten strengen Lockdown im Frühjahr, als erstmals wegen der Pandemie ein völliger Stillstand des öffentlichen Lebens inklusive Ausgangsregeln galt. Schon seit dem 3. November sind Gastronomie, Tourismus, Kulturbetrieb und Freizeiteinrichtungen geschlossen. Ausserdem gelten Ausgangsbeschränkungen von 20 bis 6 Uhr, die das Verlassen des «privaten Wohnraums» nur für mehrere konkrete Gründe wie etwa die Erfüllung von Grundbedürfnissen, Arbeit und Ausbildung, die Betreuung Hilfsbedürftiger sowie zur Erholung im Freien zulassen. (sar/sda/dpa)
10:37
Taskforce empfiehlt strengere Massnahmen
Auf dem Kurznachrichtendienst Twitter kommuniziert die Swiss Covid-Taskforce weitere Empfehlungen an den Bundesrat. Sie schreiben, Bars und Restaurants seien zu schliessen, private Kontakte auf zwei Haushalte zu beschränken, sowie Homeoffice und Fernunterricht durchzusetzen. Die Zahl der täglichen Neuansteckungen solle innert 8 Wochen auf unter 500 gebracht werden.

In ihrem Papier schreiben die Experten, dass eine Trendwende bei den Infektionszahlen noch nicht erreicht wurden. Einige Zahlen würden darauf hindeuten, dass sich die Epidemie stabilisiere. Entscheidend sei es aber, die Zahl der neuen Fälle rasch und nachhaltig zu senken. (sar)
10:14
Täglicher Rekord in den USA
Die USA verzeichnen derzeit täglich immer neue Höchstwerte der Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Die Anzahl der registrierten Fälle binnen 24 Stunden erreichte am Freitag 184'514, wie aus Daten der Johns-Hopkins-Universität (JHU) vom Samstagmorgen hervorgeht. Das ist der bisher höchste Tageswert der Neuinfektionen seit Beginn der Pandemie.

Insgesamt wurden nach jüngsten JHU-Angaben in den USA mit ihren rund 330 Millionen Einwohnern seit Beginn der Pandemie rund 10,7 Millionen Coronavirus-Infektionen bestätigt. Mehr als 244'300 Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus - mehr als in jedem anderen Land der Welt. (sar/sda/dpa)
7:03
Österreichs Regierung will den Teil-Lockdown verschärfen
Österreichs Regierung plant eine Verschärfung des seit fast zwei Wochen geltenden Teil-Lockdowns in der Corona-Krise. Nach weiter auf Rekordniveau steigenden Neuansteckungen und einer Warnung der Corona-Kommission will die Bundesregierung um Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) am Samstag (16.30 Uhr) neue Massnahmen verkünden. Ob es sich dabei um Schliessungen des Handels und der Schulen handelt, wie Medien spekulierten, blieb davor offen. Auch weitere Ausgangsbeschränkungen ähnlich der strengen Massnahmen im Frühjahr gelten als möglich.
Seit dem 3. November gilt in Österreich ein sogenannter Teil-Lockdown. Gastronomie, Tourismus, Kulturbetrieb und Freizeiteinrichtungen sind zum allergrössten Teil geschlossen. Der Handel, Dienstleister und Schulen mit Ausnahme der Oberstufe blieben zunächst geöffnet - «vorerst», wie Kurz damals betont hatte. Zudem gelten Ausgangsbeschränkungen von 20 bis 6 Uhr, die das Verlassen des «eigenen privaten Wohnraums» nur etwa für Grundbedürfnisse sowie zur Erholung im Freien zulassen. Die Infektionszahlen stiegen seit Einführung der Massnahmen allerdings so gut wie ungebremst weiter. (sda/sar)
6:17
Mehr rote Zonen in Italien – und ein klein bisschen bessere Zahlen
Trotz eines erneuten Höchststandes der Corona- Neuinfektionen in Italien scheinen sich die Massnahmen der Regierung gegen die Pandemie bemerkbar zu machen. Nach Darstellung des Gesundheitsministeriums war der Reproduktionswert von 1,7 auf 1,4 gesunken, teilte der Experte der Behörde, Giovanni Rezza, am Freitagabend mit. Der R-Wert zeigt an, wie viele Menschen eine mit dem Virus infizierte Person im Schnitt ansteckt.

Unterdessen verzeichnete Italien am Freitag einen neuen Höchstwert von knapp 41 000 Corona-Neuinfektionen binnen 24 Stunden. In dieser Zeit starben 550 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19. Insgesamt wurden in Italien damit etwas mehr 1,1 Millionen Fälle nachgewiesen. Mehr als 44 000 Menschen starben bereits mit dem Coronavirus. Aktuell liegen etwa 3200 Corona-Patienten den Angaben zufolge auf der Intensivstation.
epa08818662 People stroll in via del Corso during the Coronavirus Covid-19 pandemic emergency in Rome, Italy, 13 November 2020. Italy authorities adopted new form of restrictions to curb the spread, in the second wave of the coronavirus pandemic  EPA/ANGELO CARCONI
Am Abend wurde bekannt, dass Kampanien in Süditalien und die Toskana zu Roten Zonen werden, wie Italiens Gesundheitsminister Roberto Speranza auf Facebook schrieb. Zudem würden die nördlicher gelegenen Regionen Emilia-Romagna und Friaul-Julisch Venetien sowie Marche im Osten des Landes in die Kategorie der mittleren Risiko-Zonen (orange) eingeteilt. «Es gibt keinen anderen Weg, um die Zahl der Todesfälle zu reduzieren und die Ansteckungen zu verringern», schrieb Speranza in seinem Post.

In der mittleren Risikozone (orange), zu der die Insel Sizilien oder Umbrien in Mittelitalien gehören, sind Einkaufszentren, Bars und Museen geschlossen. Die Menschen dürfen ihre Region nur unter Angabe von bestimmten Gründen verlassen. Die Hauptstadt Rom, die zu Latium gehört, zählt zur Gelben Zone. Hier sind Bars und Geschäfte noch mit Einschränkungen geöffnet. Es herrscht jedoch eine Ausgangssperre von 22 bis 5 Uhr. (sda/dpa)
23:01
Trump: Biontech-Impfstoff soll «sehr, sehr schnell» zugelassen werden
ARCHIV - ILLUSTRATION - Eine Flüssigkeit tropft aus der Kanüle einer Spritze. Das Kollegium der EU-Kommissare soll den fertig ausgehandelten Vertrag zum Bezug des aussichtsreichen Impfstoffs von Biontech/Pfizer billigen. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Der von Pfizer und Biontech entwickelte Corona-Impfstoff soll nach Worten des amtierenden Präsidenten Donald Trump in den USA «sehr, sehr schnell» zugelassen werden. Die jüngst von den Herstellern berichtete Wirksamkeit des Impfstoffs «übertrifft bei Weitem alle Erwartungen», sagte Trump am Freitag im Rosengarten des Weissen Hauses. Die US-Regierung habe sich vertraglich bereits die Lieferung von 100 Millionen Impfdosen gesichert und habe die Option, schnell Millionen weitere Dosen zu bekommen, sagte Trump.

Das deutsche Biotech-Unternehmen und der US-Pharmakonzern wollen dem Vernehmen nach noch im Lauf des Monats bei der Lebens- und Arzneimittelbehörde FDA eine Notfallzulassung für den Impfstoff beantragen. Biontech und Pfizer hatten jüngst mitgeteilt, dass ihr Impfstoff nach ersten Erkenntnissen einen mehr als 90-prozentigen Schutz vor einer Coronavirus-Infektion biete. Sie wollen in diesem Jahr 50 Millionen und 2021 rund 1,3 Milliarden Impfdosen zur Verfügung stellen - weltweit. Jede Person muss mit dem Impfstoff, der auch besonders gekühlt werden muss, zwei Mal geimpft werden.

Die Kriterien für eine Notfallzulassung der FDA sind nicht sehr anspruchsvoll. Grob gesagt muss dafür nachgewiesen werden, dass ein Medikament oder eine Impfung mehr hilft als schadet. Für eine volle Zulassung der FDA hingegen gelten deutlich höhere Hürden - dies dürfte daher noch deutlich länger dauern. Ein Regierungsvertreter, Moncef Slaoui, sagte am Freitag, falls eine Notfallzulassung erteilt werde, könnten erste Impfungen noch im Dezember beginnen.

Die US-Regierung hat Verträge mit Herstellen von sechs Impfstoffen, darunter auch Pfizer. Weltweit befinden sich mehrere experimentelle Impfstoffe in klinischen Studien mit je Zehntausenden Teilnehmern, um deren Wirksamkeit nachzuweisen. (sda/dpa)
21:39
Steigende Corona-Zahlen: Sechs US-Gouverneure planen Notfall-Gipfel
FILE - Bartender Cassandra Paris takes a farewell shot at an early closing time at 169 Bar with patrons, Monday, March 16, 2020, in New York.  Restaurants, bars and gyms will have to close at 10 p.m. across New York state in the latest effort to curb the spread of the coronavirus, Gov. Andrew Cuomo announced Wednesday, Nov. 11. Cuomo said the new restrictions, which go into effect Friday, are necessary because new coronavirus infections have been traced to those types of activities.  (AP Photo/John Minchillo)
Angesichts steigender Corona-Zahlen wollen die Gouverneure der nordöstlichen US-Bundesstaaten New York, New Jersey, Connecticut, Pennsylvania, Massachusetts, Rhode Island und Delaware am Wochenende bei einem «Notfall-Gipfel» über neue Massnahmen beratschlagen. «Wir wollen sicherstellen, dass unsere Massnahmen auf gleicher Linie sind, oder wir zumindest wissen, was die anderen Staaten für Massnahmen haben», sagte New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo am Freitag US-Medienberichten zufolge. «Wir glauben, dass wir zusätzliche Schritte gehen müssen.»

Erst am Mittwoch hatte Cuomo für seinen Bundesstaat neue Massnahmen angekündigt. Restaurants, Bars und Fitnessstudios müssen demnach seit Freitag um 22 Uhr schliessen. Treffen in Privathäusern sind auf maximal zehn Personen beschränkt. Eine baldige Schliessung der Schulen sowie der Innenräume von Bars, Restaurants und Cafés sei nicht ausgeschlossen.

Der Bundesstaat New York und die darin gelegene gleichnamige Metropole an der US-Ostküste waren im Frühjahr zum Epizentrum der Pandemie in den USA geworden. Über den Sommer hatte sich das Infektionsgeschehen dort stabilisiert, zuletzt hatte sich die Lage aber wieder angespannt. Auch in mehreren anderen Bundesstaaten im Nordosten hatte sich das Infektionsgeschehen zuletzt wieder intensiviert. (sda/dpa)
18:54
Dänische Regierung lockert mehrere Corona-Massnahmen für Nerzregion
In den USA sind 15'000 Nerze am Coronavirus gestorben. (Archivbild)
Die Corona-Massnahmen in der dänischen Nerzregion Nordjütland werden teils wieder gelockert. Ab Montag dürfen die rund 280 000 Einwohner der sieben betroffenen Kommunen wieder über die kommunalen Grenzen fahren, nicht aber in andere Landesteile reisen. Fünft- bis Achtklässler, die in den vergangenen Tagen aus der Ferne unterrichtet wurden, dürfen zum Start der neuen Woche zurück in die Schule. Auch der öffentliche Nahverkehr zwischen den Kommunen wird wiederaufgenommen, wie Gesundheitsminister Magnus Heunicke am Freitagabend auf einer Pressekonferenz in Kopenhagen bekanntgab.

Die Zahl der Coronavirus-Infektionen in den sieben Kommunen sei ebenso gefallen wie diejenige der von Nerzen stammenden Infektionen in der Region, sagte Heunicke. Von der als besorgniserregend eingestuften Cluster-5-Variante sei in den letzten beiden Wochen des Oktobers kein neuer Fall gefunden worden. Darüber hinaus werde damit gerechnet, dass der letzte Nerz in den Kommunen bereits an diesem Montag gekeult werde.

Eigentlich hätten diese wie andere Beschränkungen bis zum 3. Dezember gelten sollen. Sie waren vor gut einer Woche eingeführt worden, darunter auch die Schliessung von Restaurants, Kneipen, Schwimmbädern, Fitnessstudios, Museen, Kinos und weiteren Einrichtungen.

Grund für die Beschränkungen war eine Virus-Mutation bei Nerzen - besagte Cluster-5-Variante. Sie ist bislang bei zwölf Menschen in Nordjütland nachgewiesen worden und könnte nach Angaben des dänischen Gesundheitsinstituts SSI Auswirkungen auf mögliche künftige Corona- Impfstoffe haben. Aus diesem Grund hat die Regierung die Tötung des gesamten Nerzbestandes im Land angeordnet - es geht um Millionen Tiere.

Mehrere Experten zweifeln allerdings an, ob die Mutation wirklich kommende Impfmittel schwächen könnte. In Dänemark wird nun intensiv über die Massenkeulung der Pelztiere und das politische Vorgehen diskutiert. Das Land ist Weltmarktführer bei der Produktion von Nerzfellen, die vor allem für Pelzmäntel verwendet werden. Die meisten der mehr als 1100 dänischen Nerzfarmen befinden sich in den Kommunen, für die die Corona-Massnahmen eingeführt worden sind. (sda/dpa)
18:12
Widerstand im Wallis gegen fixe Teilnehmerzahlen bei Messen
Glaeubige stehen schlange vor der Kirche und halten sich an die Corona-Pandemie Sicherheitsregeln des Bundes waehrend einer Pfingstmesse in der Klosterkirche von Einsiedeln am Pfingstsonntag 31. Mai 2020 in Einsiedeln. (KEYSTONE/Urs Flueeler).
Im Kanton Wallis wird die wegen der Coronavirus-Pandemie verhängte Obergrenze von zehn Personen bei Gottesdiensten künftig flexibler gehandhabt. Der Grosse Rat hat am Freitag zwei entsprechende dringliche Postulate nach einer umkämpften Debatte knapp gutgeheissen.

Die Verfasser der Postulate aus den Reihen der CVP und der SVP forderten vom Staatsrat, je nach Gottesdienstort von der Zehner-Beschränkung abzuweichen. «Wir wollen so bald wie möglich zu einem Prinzip der Verhältnismässigkeit zurückkehren», argumentierte CVP-Grossrat Benoît Bender. Es mache keinen Sinn, eine Kapelle und eine Kirche mit einer Kapazität von 400 Personen gleich zu behandeln.

Der zuständige Walliser Staatsrat Frédéric Favre (FDP) sagte, dass die Kantonsregierung die Situation am 1. Dezember neu einschätzen werde. Er bat um Geduld und Vertrauen bis zu diesem Datum.

Ohne Erfolg: Das Postulat der CVP wurde mit 58 zu 54 Stimmen bei 2 Enthaltungen angenommen. Dasjenige der SVP passierte mit 56 zu 54 Stimmen bei 3 Enthaltungen. (sda)
18:08
Genfer Gesundheitsbehörden sehen Anzeichen einer Stabilisierung
Im Kanton Genf sehen die Gesundheitsbehörden Anzeichen für eine Stabilisierung der Coronavirus-Pandemie. Ein düsteres Bild zeichnen sie jedoch von der Situation in den Pflegeheimen. Ein Zehntel aller Pflegeheimbewohner im Kanton haben sich angesteckt.

«Die Situation verschlechtert sich zumindest nicht mehr», sagte der Generaldirektor für Gesundheit, Adrien Bron, am Freitag vor den Medien. Es gelte nun, sich den Herausforderungen zu stellen. Denn mit 629 Covid-19 Patienten, die im Universitätsspital HUG und den anderen Kliniken hospitalisiert sind, sei die Lage sehr angespannt.

Von diesen Patienten befinden sich 54 in der intermediären Versorgung und 29 auf der Intensivstation des HUG, wie Kantonsärztin Aglaé Tardin sagte.

Besorgniserregend ist laut den Behörden allerdings die Situation in den Pflegeheimen. Dort seien die Fälle von Covid-19 in den vergangenen zwei Wochen regelrecht explodiert. 400 Personen, das entspricht einem Zehntel aller Heimbewohner im Kanton, sind an Covid-19 erkrankt.

In einigen Heimen haben sich sogar mehr als 40 Prozent der Bewohnerinnen und Bewohner mit dem Virus angesteckt. Jede Woche melden die Institutionen mehr als ein Dutzend Todesfälle. Der Kanton Genf will die Besuche jedoch nicht einschränken. (sda)
16:23
Österreich plant Verschärfung des Teil-Lockdowns
epa08247224 A men wears a mask at a hotel, where one of the women who were tested positive on the Covid-19 Corona virus works, in Innsbruck, Austria, 25 February 2020.Two 24 years old Italians were tested positive on the Covid-19 Corona virus earlier this day and stay in quarantine at the University Hospital in Innsbruck.  EPA/CHRISTIAN BRUNA
Wegen steigender Corona-Zahlen nach anderthalb Wochen Teil-Lockdown plant Österreich eine Verschärfung der Massnahmen. Details will die Regierung an diesem Samstag verkünden, wie das Bundeskanzleramt am Freitag der Deutschen Presse-Agentur bestätigte.

Die Zahl der gemeldeten Ansteckungen erreichte am Freitag einen Höchstwert von 9586 binnen 24 Stunden, darunter aber auch Nachmeldungen aufgrund technischer Probleme.

Der Schnitt in den vergangenen sieben Tagen liegt österreichweit bei 554,2 Fällen pro 100 000 Einwohner, regional aber bei bis zu 850. Seit Donnerstag wurden 53 neue Todesfälle gezählt. 3922 Covid-19-Erkrankte lagen im Krankenhaus, 567 von ihnen auf Intensivstationen - ein zunehmend kritischer Wert für das österreichische Gesundheitssystem.

Die Corona-Kommission der Regierung empfahl nach einer Beratung am Donnerstagabend das Treffen weiterer Massnahmen, um einen Zusammenbruch des Gesundheitssystems zu verhindern. Ob Teile des Handels oder Schulen tatsächlich geschlossen werden sollen, war zunächst noch offen. Auch Ausgangsbeschränkungen ähnlich der strengen Massnahmen im Frühjahr gelten als möglich.

Schon seit dem 3. November gilt in Österreich ein sogenannter Teil-Lockdown. Gastronomie, Tourismus, Kulturbetrieb und Freizeiteinrichtungen sind zum allergrössten Teil geschlossen, der Handel, Dienstleister und Schulen bis zur Mittelstufe blieben geöffnet. Zudem gelten Ausgangsbeschränkungen von 20 bis 6 Uhr, die das Verlassen des «eigenen privaten Wohnraums» nur etwa für Grundbedürfnisse sowie zur Erholung im Freien zulassen. (sda/dpa)
16:19
Conte erwartet Verbesserung der Corona-Lage in Italien
epa08818085 A health worker collects swab samples for a polymerase chain reaction (PCR) test at the drive through coronavirus testing facility set up at the Genoa Fair during the coronavirus disease COVID-19 outbreak, in Genoa, Italy, 13 November 2020.  EPA/LUCA ZENNARO
Der italienische Ministerpräsident Giuseppe Conte sieht Fortschritte bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie.

«Ich vertraue darauf, dass sich der landesweite Reproduktionswert (...) heute vermindert haben wird», sagte Conte bei einer Veranstaltung des italienischen Gewerkschaftsbundes (CGIL) vor der Vorstellung eines Corona-Lageberichts seines Gesundheitsministers. Das würde bedeuten, dass die Massnahmen, die im Kampf gegen die Pandemie getroffen wurden, Wirkung gezeigt hätten.

Der R-Wert in Italien hatte zuletzt bei 1,7 gelegen, was bedeutet, dass ein Infizierter etwa 1,7 weitere Menschen ansteckt. Für einige wenige Gebiete griff daher schon das sogenannte Szenario vier, wie das Gesundheitsministerium vergangene Woche geschrieben hatte. In diesem Szenario mit einem deutlich und systematisch über 1,5 liegenden R-Wert erfolgt die Übertragung unkontrolliert und wirkt destabilisierend auf das Gesundheitssystem. (sda/dpa)
15:29
Schweden wieder mit höchsten Corona-Zahlen in Skandinavien
epa08816082 Customers enjoy their meal at a fast food restaurant in Stockholm, Sweden, amid the continous spread of the corona (Covid-19) pandemic.  EPA/Fredrik Sandberg/TT SWEDEN OUT
Das in der Corona-Krise mit recht freizügigen Massnahmen vorgehende Schweden verzeichnet mittlerweile wieder die mit Abstand höchsten Neuinfektionszahlen in Nordeuropa.

Wie am Freitag aus den Vergleichswerten der EU-Gesundheitsbehörde ECDC hervorging, lag die Zahl der bestätigten Corona-Fälle in Schweden in den vergangenen 14 Tagen bei knapp 485 pro 100 000 Einwohner. Das sind auf die Bevölkerung heruntergerechnet neunmal so viele Fälle wie in Finnland (54) und auch deutlich mehr als in Island (124), Norwegen (140) und Dänemark (257).

Europaweit hat Finnland demnach auf die vergangenen 14 Tage gerechnet die mit Abstand niedrigsten Neuinfektionswerte. Auch in Island, Irland und Norwegen sieht es im europäischen Vergleich gut aus. Schweden liegt aber noch weit hinter besonders stark betroffenen EU-Ländern wie Tschechien, Österreich und Slowenien.

Schweden hatte zu Herbstbeginn relativ wenige Neuinfektionen registriert, die Zahlen nehmen aber seit Mitte Oktober wieder stark zu. Am Freitag kamen im Vergleich zum Vortag 5990 Neuinfektionen und 42 neue Todesfälle hinzu, womit das EU-Land mit seinen etwa 10,3 Millionen Einwohnern mittlerweile auf mehr als 177 000 bestätigte Infektionen sowie 6164 Todesfälle kommt. Seit dem Beginn der Pandemie im Frühjahr ist Schweden im Vergleich zu den meisten anderen Ländern Europas mit relativ lockeren Massnahmen und Appellen an die Vernunft der Bürger gegen die Ausbreitung des Coronavirus vorgegangen. (sda/dpa)
13:44
Zulassungsgesuch eingereicht: Swissmedic prüft Impfstoff von Moderna.
Die Zulassungsbehörde Swissmedic nimmt einen dritten potenziellen Corona-Impfstoff unter die Lupe. Geprüft wird eine Substanz des Herstellers Moderna, die teilweise aus der Schweiz kommen soll.

Der Hersteller Moderna habe sein Zulassungsgesuch für den potentiellen Corona-Impfstoff «mRNA-1273» erfolgreich eingereicht, meldete die Zulassungs- und Kontrollbehörde für Heilmittel Swissmedic am Freitag. Es handle sich um ein rollendes Zulassungsverfahren. In diesem werden Daten bereits vor den eigentlichen Zulassungsstudien von Swissmedic geprüft, was die Zulassung beschleunigt. In dem Verfahren würden alle Anforderungen «zur Sicherheit, Wirksamkeit und Qualität» gleichbleibend sorfgältig geprüft, schreibt Swissmedic.

Das Gesuch von Moderna ist das dritte Zulassungsgesuch für einen Corona-Impfstoff, der von Swissmedic geprüft wird. Die beiden anderen Gesuche stammen von AstraZeneca und Pfizer/BioNTech. Der Impfstoff von Moderna soll teilweise in den Lonza-Werken in Visp/VS produziert werden. (wap/ch media)
13:23
Mehr als zehn Millionen Corona-Infektionen in Europa
Die Anzahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen in der EU und ihren wichtigsten europäischen Partnerstaaten hat sich innerhalb von nur dreieinhalb Wochen auf mehr als zehn Millionen verdoppelt.

Bis zum Freitag wurden im Europäischen Wirtschaftsraum einschliesslich Grossbritannien insgesamt 10'124'110 Fälle gemeldet, wie aus einer täglich aktualisierten Übersicht des Europäischen Zentrums für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) hervorgeht.

Die meisten Infektionen sind der Übersicht zufolge mittlerweile in Frankreich (1'898'710) registriert worden. Auch Spanien (1'437'220), Grossbritannien (1'290'195) und Italien (1'066'401) kommen auf siebenstellige Werte. In der gesamten Region hat es bislang rund 258'000 Todesfälle in Verbindung mit Covid-19-Erkrankungen gegeben.

Zum Wirtschaftsraum zählen neben den 27 EU-Staaten auch Norwegen, Island und Liechtenstein. Das ECDC schliesst auch das frühere EU-Mitglied Grossbritannien mit ein. Die Schweiz mit ihren bislang rund 250'000 bestätigten Corona-Fällen wird nicht einbezogen. (sda/dpa)
Sars-Cov-2, Covid-19, Coronavirus – die wichtigsten Begriffe
Coronaviren sind eine Virusfamilie, die bei verschiedenen Wirbeltieren wie Säugetieren, Vögeln und Fischen sehr unterschiedliche Erkrankungen verursachen.

Sars-Cov-2 ist ein neues Coronavirus, das im Januar 2020 in der chinesischen Stadt Wuhan identifiziert wurde. Zu Beginn trug es auch die Namen 2019-nCoV, neuartiges Coronavirus 2019 sowie Wuhan-Coronavirus.

Covid-19 ist die Atemwegserkrankung, die durch eine Infektion mit Sars-Cov-2 verursacht werden kann. Die Zahl 19 bezieht sich auf den Dezember 2019, in dem die Krankheit erstmals diagnostiziert wurde.

News zum Coronavirus in der Schweiz und International. Die wichtigsten Fakten zum Coronavirus: Symptome, Übertragung, Schutz.

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