Der portugiesische Präsident Marcelo Rebelo de Sousa hat sich entgegen ersten Mitteilungen doch nicht mit dem Coronavirus infiziert. Das 72 Jahre alte Staatsoberhaupt sei nach dem positiven Test vom Vortag zwei Mal negativ getestet worden, teilte das Präsidialamt am Dienstag in Lissabon mit. Obwohl er keine Symptome hatte, hatte sich Rebelo de Sousa isoliert.
Der als volksnah und beliebt geltende Politiker der konservativen Sozialdemokratischen Partei (PSD) stellt sich am 24. Januar gegen mehrere Rivalen zur Wiederwahl. Nach jüngsten Umfragen wird sich Rebelo de Sousa schon in der ersten Runde mit grossem Vorsprung durchsetzen. Wegen der Zuspitzung der Corona-Lage fordern allerdings immer mehr Politiker eine Verlegung der Abstimmung. Von den insgesamt sieben Kandidaten haben wegen der Pandemie bereits drei den Wahlkampf aus Sicherheitsgründen unterbrochen.
Die Abstimmung am 24. Januar wird die zehnte Präsidentenwahl seit der sogenannten Nelkenrevolution sein, bei der linke Militärs 1974 mit grosser Unterstützung der Bevölkerung ein autoritäres Regime stürzten und das Land in der Folge zur Demokratie zurückkehrte. (sda/dpa)
Der als volksnah und beliebt geltende Politiker der konservativen Sozialdemokratischen Partei (PSD) stellt sich am 24. Januar gegen mehrere Rivalen zur Wiederwahl. Nach jüngsten Umfragen wird sich Rebelo de Sousa schon in der ersten Runde mit grossem Vorsprung durchsetzen. Wegen der Zuspitzung der Corona-Lage fordern allerdings immer mehr Politiker eine Verlegung der Abstimmung. Von den insgesamt sieben Kandidaten haben wegen der Pandemie bereits drei den Wahlkampf aus Sicherheitsgründen unterbrochen.
Die Abstimmung am 24. Januar wird die zehnte Präsidentenwahl seit der sogenannten Nelkenrevolution sein, bei der linke Militärs 1974 mit grosser Unterstützung der Bevölkerung ein autoritäres Regime stürzten und das Land in der Folge zur Demokratie zurückkehrte. (sda/dpa)
