Schweiz
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Bundesrat Johann Schneider-Ammann spricht beim Vierertreffen der deutschsprachigen Wirtschaftsminister, am Dienstag, 23. Oktober 2018, in Zuerich. Im Zentrum der Diskussionen an der ETH Zuerich steht die Digitalisierung. (KEYSTONE/Patrick Huerlimann)

Johann Schneider-Ammann sass bis 2018 für die FDP im Bundesrat. Auch nach seinem Rücktritt äussert er sich gerne pointiert. Bild: KEYSTONE

«Verdammte Sauerei»: Johann Schneider-Ammann kritisiert die Swiss wegen Boni

Dass die Swiss trotz Corona-Hilfsgeldern ihrem Management Boni ausbezahlt, ist für alt Bundesrat Johann Schneider-Ammann eine «verdammte Sauerei». Dies erklärte er in einem Interview.



In einem Interview mit dem «Sonntagsblick» fährt alt Bundesrat Johann Schneider-Ammann dem Management der Fluggesellschaft Swiss an den Karren: «Es ist eine verdammte ­Sauerei», sagte er zu den Boni-Bezügen des Swiss-Managements. Dies auch wenn 2019 ein sehr erfolgreiches Jahr gewesen sei. Kritisch äusserte sich der ehemalige Wirtschaftsminister dagegen zur Idee einer Sondersteuer für Unternehmen, die in der Krise grosse Gewinne gemacht hätten.

Erfolgreiche Unternehmen zu bestrafen, sei ein sicheres Rezept für den Abstieg: «Wenn Sie zwei Kinder ­haben, ein ordentliches und ein unordentliches, ­bestrafen Sie ja auch nicht das ordentliche», sagte Schneider-Ammann.

Weiter äusserte er sich zu seiner Kritik am EU-Rahmenvertrag in einem kürzlich erschienenen Gastbeitrag in der NZZ. Er habe damit seinem Parteikollegen, Bundesrat Iganzio Cassis, nicht in die Parade fahren wollen, so Schneider-Ammann. «Es hilft, wenn die Diskussion angefacht wird», sagte er. Gemeinsam hätten die Schweiz und die EU auch schon schwierigere Probleme gelöst. (chmedia/wap)

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