Schweiz
ÖV

Stadt Luzern kann Velotunnel beim Bahnhof planen

Stadt Luzern kann Velotunnel beim Bahnhof planen

20.10.2019, 14:1020.10.2019, 14:31
Eine der 10m langen digitalen Anzeigetafeln wird in der Nacht auf Mittwoch, 8. Mai 2019 im Bahnhof Luzern Montiert. In den naechsten Tagen werden im Bahnhof Luzern 10 neue Anzeigetafeln zu einer 100m  ...
Bild: KEYSTONE

Das Stadtluzerner Stimmvolk hat den Kredit von 1,27 Millionen Franken für die Projektierung des Velotunnels mit 61,7 Prozent Ja-Stimmen genehmigt. Bis 2024 soll der ehemalige Posttunnel geöffnet und die Anzahl Veloparkplätze von 420 auf rund 800 ausgebaut werden.

15'776 Personen sagten Ja zum Kredit, 9809 Stimmberechtigte lehnten ihn ab. Die Stimmbeteiligung lag bei 48,63 Prozent.

Die Veloparkplätze in der Luzerner Innenstadt und vor allem rund um den Bahnhof sind sehr gut ausgelastet und zum Teil überlastet. Um genügend und gut erreichbare Veloabstellplätze zur Verfügung zu stellen, braucht es bis 2035 im Gebiet Neustadt und Bahnhof rund 7000 Abstellplätze.

1100 Abstellplätze will der Stadtrat mit einer neuen Velostation unter der Bahnhofstrasse bereitstellen. Weitere insgesamt 800 Plätze sollen im ehemaligen Posttunnel unter dem Bahnhof realisiert werden.

Im Januar 2019 hatte der Grosse Stadtrat einen Sonderkredit von 1,27 Millionen Franken für die Planung einer Veloparkierungsanlage mit Zufahrtsrampe im ehemaligen Posttunnel im Bahnhof Luzern genehmigt. Gegen diesen Kredit ergriff ein Komitee das Referendum.

Die Inbetriebnahme des Velotunnels ist für 2024 vorgesehen. Zum heutigen Zeitpunkt rechnet der Stadtrat mit Realisierungskosten von 7,5 Millionen Franken. Mit 6,7 Millionen Franken wird der grösste Teil davon für die Verlängerung des Posttunnels und die Realisierung der Rampen-, Treppen- und Liftanlage bei der Habsburgerstrasse verwendet. (aeg/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Just Eat will nur noch pro Lieferung zahlen – und könnte über Sexspielzeug stolpern
Der Lieferdienst Just Eat will Hunderte Mitarbeiter entlassen und Lieferaufträge künftig auch an Selbstständige vergeben. Doch die Ausweitung des Sortiments könnte die Umstrukturierung erschweren.
Die Essens-Kuriere haben den Schriftzug «Just Eat» auf ihrem orangenen Rucksack mit einer Spraydose übermalt. «Just starve», einfach hungern, steht nun dort. Vor dem Hauptsitz der Firma, die nach eigenen Angaben  1,5 Millionen Kunden mit Essen versorgt, demonstrierten am Donnerstagabend Personal und Gewerkschaften. Just Eat hat angekündigt, einen grossen Teil seiner rund 700 Essenskuriere zu entlassen.
Zur Story