Schweiz
Blaulicht

Luzern: Mehrere Mädchen belästigt – Polize

Er griff mehreren Mädchen zwischen die Beine: Luzerner Polizei verhaftet 14-Jährigen

29.03.2019, 15:2129.03.2019, 15:21

Die Luzerner Polizei hat einen 14-jährigen Jugendlichen festgenommen. Er soll mehrere Mädchen in Kriens und der Stadt Luzern sexuell belästigt und angegangen haben. Er ist geständig.

Von November 2018 bis März 2019 erhielt die Polizei laut einer Mitteilung vom Freitag fünf Meldungen, wonach ein unbekannter Jugendlicher weibliche Jugendliche im Alter von 11 bis 14 Jahren, teilweise massiv tätlich angegangen und über der getragenen Kleidung im Genitalbereich angefasst haben.

Mit Hilfe der Angaben der Opfer konnte der 14-Jährige ermittelt und festgenommen werden. Die Untersuchung führt die Jugendanwaltschaft des Kantons Luzern. (sda)

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Interview mit neuem Uni Zürich-Rektor
«Ja, die Uni hat Fehler gemacht und der nächste Patzer wird folgen»
Mit zwei Problemen haderte die Universität Zürich in den vergangenen Monaten: Dem Fall Mörgeli und dem umstrittenen UBS-Sponsoring. Der neue Rektor Michael Hengartner nimmt Stellung.
Der neue Rektor der Universität Zürich, Michael Hengartner, räumt in den Fällen Mörgeli und UBS-Sponsoring Fehler ein. Einen Vertrag wie jenen mit der UBS werde die Uni künftig sofort veröffentlichen, sagte Hengartner in einem Interview mit der «NZZ am Sonntag». Und die Entlassung der Titularprofessorin Iris Ritzmann «sei nicht gut gelaufen». Bei einer Universität dieser Grösse werde es aber immer Fehler geben, sagte er. «Ich garantiere Ihnen: Der nächste Patzer wird kommen.» Wichtig sei aber, dass Politik und Öffentlichkeit wüssten, dass die Uni Fehler aufgreife und alles tue, damit sie kein zweites Mal passierten. Die Uni wolle sich verbessern. Die Politik werde nicht mehr lange Geduld haben. Durch die Geheimhaltung des Sponsoring-Vertrages mit der UBS habe sich die Uni einen Bärendienst erwiesen, sagte der 47-Jährige weiter. Es sei klar, dass man solche Verträge künftig sofort veröffentlichen werde. «Sollte ein Geldgeber von uns verlangen, dass der Vertrag nicht öffentlich gemacht wird, werden wir das Geld nicht annehmen.»
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