Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Kirche erteilt Mutter mit Kind Kirchenasyl – jetzt wurden sie von der Polizei abgeholt

Seit einem Jahr beherbergt die Luzerner Hof-Pfarrei eine Mutter und ihr Kind, die illegal in der Schweiz sind. Doch am Montagnachmittag wurde das Kirchenasyl von der Polizei beendet. Kirchen-Vertreter protestieren beim Amt für Migration.

Beatrice Vogel und Robert Knobel / ch media



Bild

L.A. aus Tschetschenien und ihre 11-jährige Tochter D. vor der Hofkirche Luzern, wo sie Kirchenasyl erhielten. bild: Pressedienst

Am Montag tauchte die Polizei an der Schule der 11-jährigen D. auf. Das Mädchen aus Tschetschenien wurde abgeholt, um zusammen mit seiner Mutter (53) – die ihrerseits von den Behörden auf offener Strasse aufgegriffen worden war – nach Belgien abgeschoben zu werden. Dort hatten die beiden vor Jahren erstmals ein Asylgesuch gestellt. Gemäss dem Dublin-Abkommen sollen sie nun dorthin zurück geschickt werden.

Genau dies versucht die Pfarrei St. Leodegar, zu der die Luzerner Hofkirche gehört, seit einem Jahr zu verhindern. Die Pfarrei gewährte der Mutter und ihrer Tochter sogenanntes Kirchenasyl, beherbergte und versorgte die beiden auf eigene Kosten. Ziel war es, sie so lange zu betreuen, bis sie in der Schweiz offiziell Asyl erhalten. Die Bearbeitung des Schweizer Asylgesuchs wäre ab dem 14. November möglich gewesen – also in drei Tagen. Doch dazu kommt es wegen der Verhaftung nicht. Dagegen haben am Montagnachmittag Vertreter der Katholischen Kirche am Sitz des Luzerner Migrationsamts protestiert.

Bild

Kirchenvertreter bei ihrem Protest im Wartezimmer des Amts für Migration in Luzern, 11. November 2019. bild: Beatrice Vogel

Vor Ort waren am Montag rund 20 Personen, die ein Gespräch mit Alexander Lieb, Leiter des Amts für Migration, forderten. «Das Kind ist sehr verletzlich und traumatisiert. Insofern ist die Familie besonders schutzbedürftig», sagt Nicola Neider, Bereichsleiterin Migration/Integration des Pastoralraums Luzern. Deshalb versuchten die Kirchenvertreter eine Ausschaffung um jeden Preis zu verhindern. «Wir haben eine einvernehmliche Lösung mit den Behörden gesucht, leider haben diese sich heute dagegen entschieden», so Neider.

Mutter und Tochter seien von den Erlebnissen in Tschetschenien traumatisiert und nun seit sieben Jahren auf der Flucht, heisst es in einer Stellungnahme der Katholischen Kirchgemeinde Luzern. Ein Gutachten der Luzerner Psychiatrie sei zudem zum Schluss gekommen, dass das Mädchen dringend ein stabiles Umfeld brauche. Eine erneute Ausschaffung sei daher «äusserst ungünstig» für die weitere Entwicklung des Mädchens.

Luzerner wollten in Belgien vermitteln – vergeblich

Besonders tragisch sei, so heisst es weiter, dass Mutter und Tochter im April 2018 bereits einmal nach Belgien abgeschoben worden seien. Weil sie dort entgegen der Versprechungen der Behörden keinerlei Unterstützung erhielten und «ohne Unterkunft, Schutz und Geld sich selbst überlassen wurden», kamen sie in die Schweiz zurück. Für die Kirchenvertreter ist klar: Gelangen die beiden nach Belgien, werden sie von dort nach Tschetschenien ausgeschafft.

Vor der ersten Ausweisung hatte die Luzerner Kirchgemeinde noch angeboten, selber für eine sichere Unterkunft in einer kirchlichen Institution in Belgien zu sorgen. Doch das wurde von den dortigen Behörden abgelehnt – und in der Schweiz wollte man sie auch nicht. Ein Wiedererwägungsgesuch scheiterte mit Verweis auf das Dublin-Abkommen.

Im Communiqué der Kirchgemeinde heisst es: «Als sich Justizdirektor Paul Winiker kurz vor Ablauf der Ausreisefrist weigerte, eine Delegation der Katholischen Kirche als Petitionäre zu empfangen, die darum baten, die gewaltsame Ausschaffung zu stoppen, entschieden sich die Verantwortlichen der Pfarrei St. Leodegar in Rücksprache mit dem Kirchenrat für das Kirchenasyl.»

Mahnwache vor dem Polizeigebäude

Bei ihrem Protest im Amt für Migration erhielten die Kirchenvertreter die Möglichkeit mit Alexander Lieb zu sprechen, dies jedoch unter Ausschluss der Presse. Das Gespräch habe keine neuen Erkenntnisse gebracht, heisst es von den Beteiligten auf Nachfrage. Die Stellungnahme seitens des Kantons Luzern steht noch aus. Am Montagabend führten die Kirchenvertreter und Sympathisanten vor dem Polizeigebäude an der Zähringerstrasse in Luzern eine Mahnwache durch.

Ruedi Beck, Pfarrer von St. Leodegar, der die Verantwortung für das Kirchenasyl trägt, war wegen der sich überstürzenden Ereignisse beim Protest nicht vor Ort. Am Telefon sagt er, die äusserst bewegte Vorgeschichte wie auch die Situation des Kindes, das traumatisiert sei, habe den Ausschlag für das Kirchenasyl gegeben. «Ich hoffe, dass es eine positive Zukunft für Mutter und Tochter gibt, und dass diese Ausschaffung keinen riesigen Rückschlag bedeutet.»

Kirche steht zu «zivilem Ungehorsam»

Erst vor einem Jahr hat die Katholische Kirchgemeinde der Stadt Luzern ein Grundsatzpapier zum Thema Kirchenasyl verabschiedet. Dort steht, Kirchenasyl sei «eine Form von zivilem Ungehorsam». Damit jemand von Kirchenasyl profitieren kann, müssen strenge Kriterien erfüllt sein. So müssen die Betroffenen durch eine Ausschaffung an Leib, Leben und Freiheit gefährdet sein. Auch «unzumutbare Härten» wie die Trennung von Eltern und Kindern können ein Asylgrund sein.

Zentral ist gemäss dem Papier, dass sämtliche Alternativen zuvor abgeklärt worden sind. Kirchenasyl sei die Ultima Ratio und dürfe keineswegs zur Regel werden, heisst es. Zudem sei klar, dass diese Form von Asyl nur vorübergehender Natur sein könne. Sie könne aber helfen, Zeit zu gewinnen – und den Behörden die Chance zu geben, die Situation nochmals zu beurteilen. Die Behörden werden von Beginn weg ins Bild gesetzt und wissen auch immer, wo die Person untergebracht ist. Bevor Kirchenasyl gewährt wird, muss der betreffende Fall durch eine juristische Fachperson intern geprüft werden.

Den Entscheid und damit auch die Hauptverantwortung für das Kirchenasyl liegt beim Pfarreileiter. Die Kosten für die Unterbringung der Asylsuchenden wird von der Pfarrei übernommen. Allerdings dürfen dafür keine Kirchensteuer-Gelder verwendet werden. (bzbasel.ch)

Das könnte dich auch interessieren:

Glück vor Geld – Island treibt Wirtschaft der Zukunft voran

Link zum Artikel

Shaqiri erhält nach Traum-Comeback ein Sonderlob von Klopp – und eine Entschuldigung

Link zum Artikel

Ho ho ho! Der Bundesrat schnürt das Budgetpäckli: Dafür gibt er am meisten Geld aus

Link zum Artikel

Das beste Kamera-Handy gibt's jetzt in der Schweiz – wir haben es getestet

Link zum Artikel

Diese Schweizer Organisationen erhalten am meisten Spendengelder

Link zum Artikel

TikTok zensiert Videos von Menschen mit Behinderung – um sie vor Mobbing zu schützen 🤔

Link zum Artikel

Wegen «Wildwest-Modell» von Uber & Co. – warum bald Millionen in den AHV-Kassen fehlen

Link zum Artikel

Alphabet Inc. – das macht der Mega-Konzern hinter Google wirklich

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

Glück vor Geld – Island treibt Wirtschaft der Zukunft voran

101
Link zum Artikel

Shaqiri erhält nach Traum-Comeback ein Sonderlob von Klopp – und eine Entschuldigung

20
Link zum Artikel

Ho ho ho! Der Bundesrat schnürt das Budgetpäckli: Dafür gibt er am meisten Geld aus

58
Link zum Artikel

Das beste Kamera-Handy gibt's jetzt in der Schweiz – wir haben es getestet

31
Link zum Artikel

Diese Schweizer Organisationen erhalten am meisten Spendengelder

13
Link zum Artikel

TikTok zensiert Videos von Menschen mit Behinderung – um sie vor Mobbing zu schützen 🤔

6
Link zum Artikel

Wegen «Wildwest-Modell» von Uber & Co. – warum bald Millionen in den AHV-Kassen fehlen

30
Link zum Artikel

Alphabet Inc. – das macht der Mega-Konzern hinter Google wirklich

0
Link zum Artikel

Das könnte dich auch interessieren:

Glück vor Geld – Island treibt Wirtschaft der Zukunft voran

101
Link zum Artikel

Shaqiri erhält nach Traum-Comeback ein Sonderlob von Klopp – und eine Entschuldigung

20
Link zum Artikel

Ho ho ho! Der Bundesrat schnürt das Budgetpäckli: Dafür gibt er am meisten Geld aus

58
Link zum Artikel

Das beste Kamera-Handy gibt's jetzt in der Schweiz – wir haben es getestet

31
Link zum Artikel

Diese Schweizer Organisationen erhalten am meisten Spendengelder

13
Link zum Artikel

TikTok zensiert Videos von Menschen mit Behinderung – um sie vor Mobbing zu schützen 🤔

6
Link zum Artikel

Wegen «Wildwest-Modell» von Uber & Co. – warum bald Millionen in den AHV-Kassen fehlen

30
Link zum Artikel

Alphabet Inc. – das macht der Mega-Konzern hinter Google wirklich

0
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

20
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
20Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Mad Heidi 12.11.2019 05:20
    Highlight Highlight Ich bin nicht gläubig. Folgender Gedanke ist mir wegen des Artikels gekommen:

    Bald ist Weihnachten. In einem gewissen Märchenbuch steht die Geschichte dazu. Eine Geschichte von einem Paar, das nirgendwo Asyl fand. Diese war über Jahrtausende so herzzerreissend für Millionen Menschen, dass ihr ein (fast) weltweites Fest gewidmet wurde.

    Heute feiern es die einen aus oberflächlicher Konsumwut. Die anderen behaupten, tiefsinniger zu sein. Falls sich die Blitzer und Entrüster in dieser Kommentarspalte zu zweiter Gruppe zählen, kommen beide nicht so gut weg. Und wir steuern bedenkliche Zeiten an.
    • Guten Tag 12.11.2019 09:54
      Highlight Highlight Hier. Ich halt mich durchaus für nicht oberflächlich.
      Genau deshalb muss ich akzeptieren, dass wir uns an die Gesetze halten müssen. Besonders jene die Sinn ergeben.
      Bei der Migration müssen wir auch nein sagen können.
      Und zwar ein nein, in dem durchaus mehr Liebe u Verantwortung steckt, als im „Ihr könnt alle kommen „.
    • Mad Heidi 12.11.2019 16:32
      Highlight Highlight @Gewissen: Ich frage mich, wo du aus dem obigen Artikel ein "Ihr könnt alle kommen" heraus liest. Der Asylgedanke beinhaltet, dass Einzelschicksale geprüft werden. Aus deiner Antwort auf meinen Kommentar als auch aus deinem eigenen Kommentar weiter unten ("krasse Missachtung von Gesetzen") entnehme ich, dass du dich eingehend mit dem vorliegenden Fall beschäftigt hast und darum das Schicksal dieser beiden Kriegsflüchtlinge in- und auswendig kennst. Deswegen ziehe ich hiermit respektvoll den Hut, gestehe meine völlige Fehleinschätzung ein und sage: OK, GEWISSEN!
    • Guten Tag 13.11.2019 07:57
      Highlight Highlight Danke Heidi.
      Es ist aber nicht nötig, Einzelfall-Experte zu sein, um sich eine Meinung zu bilden.
      Weshalb?
      Weil besagter Fall immer wieder auftritt. Gerade die Kirche profiliert sich seit Jahren damit, dass Sie Migranten versteckt. Die Kirche darf sich aber nicht übers Gesetz stellen. Auch nicht aus (falschen) Überzeugung heraus, man sei im moralischen recht.
      Ich verstehe noch die Migranten, aber bei ihren „Rettern“, geht es letztlich immer um das selbe. Um moralische Selbstbereicherung. Nein verdammt, wer Migranten illegal versteckt, ist nicht der bessere Mensch. Aber er glaubt es noch.
  • Walter Sahli 11.11.2019 23:21
    Highlight Highlight Wenn nicht einmal mehr die Schwächsten bei uns Schutz finden...11 Jahre alt, sieben davon auf der Flucht und traumatisiert. Gratuliere, Schweiz! Weit hast Du es gebracht.
  • Gzuz187ers 11.11.2019 21:31
    Highlight Highlight Wo ist denn unsere humanitäre Tradition hin? Ah Moment mal, wir waren gar nicht hilfsbereiter als andere Länder nur holen wir uns gerne einen drauf runter. Grund 453 nicht auf die Schweiz stolz zu sein.
  • Guten Tag 11.11.2019 20:48
    Highlight Highlight So ein Unsinn. Nach Belgien abgeschoben und dort ohne Schutz?

    Hallo Belgien? Jetzt auch ein unsicherer Staat geworden?

    Wer’s glaubt.

    Es ist ein Fall der krassen Missachtung von Gesetzen.

    Wieder ist purer Eigennutz die Motivation.
    Die Kirche sieht hier einen Möglichkeiten, sich zu profilieren. In einer Zeit in der ihr Macht und Einfluss am schwinden ist.

  • Gulasch 11.11.2019 20:35
    Highlight Highlight Ich stehe in diesem Fall mit ganzem zivilem Ungehorsam hinter der katholischen Kirche Luzern!!!
  • Töfflifahrer 11.11.2019 20:15
    Highlight Highlight Behördenwahnsinn!
  • MeinSenf 11.11.2019 19:32
    Highlight Highlight Ruedi Beck ist ein Mensch mit dem Herzen am rechten Flecken...
    • Cédric Wermutstropfen 11.11.2019 20:40
      Highlight Highlight Von wegen. Diesem selbstgerechten Pfaffen gehören die Flügel gestutzt. Was schickt er sich auch an, sich über das Gesetz zu erheben.
  • Stefan Morgenthaler-Müller 11.11.2019 19:06
    Highlight Highlight Ein traumatisiertes unter Kirchenasyl stehendes 11 Jähriges Mädchen, das hier die Schule besucht, zurück nach Belgien zu schicken, wo sie nachweislich kein Heim und kein Geld bekommt, das zählt zur humanitäre Tradition der Schweiz. Die Polizei versteckt sich hinter irgendwelchen Gesetzen, statt Verantwortung fürs eigene Handeln zu übernehmen. Und am Abend geht man dann Heim und nimmt die eigene Tochter in den Arm und hält sich noch für einen tollen Kerl. Das ist zum Kotzen. Wäre die Familie reich, würde man gnomig alles unternehmen, dass sie hier bleiben. Ist eine riesen Heuchelei.
    • Caprice 11.11.2019 21:24
      Highlight Highlight "nachweislich kein Heim und kein Geld" - wo genau ist der Nachweis? Vom Fach kann ich mit Überzeugung berichten, dass auch die Belgier funktionierende Strukturen haben. Das Dublin System halte ich dennoch für widersinnig und grandios gescheitert, Belgien als Drittwelt Land darzustellen ist aber lächerlich und der Sache nicht dienlich...
    • Stefan Morgenthaler-Müller 11.11.2019 21:46
      Highlight Highlight Wenn Sie vom Fach wären, wüssten Sie, dass man seit zwei Jahrzehnten nicht mehr von Drittweltländern spricht. Ausserdem habe ich an keiner Stelle diesen Begriff verwendet. Dass Belgien kein Musterland der Zivilisation ist, können Sie im Kongo nachfragen.

      Zurück zum Thema: Das 11 jährige Mädchen wae hier in der Schule, hatte Kirchenasyl und man schiebt es gegen seinen Willen ab. Sie können es drehen wie Sie wollen, das ist primitive Gewalt versteckt hinter irgendwelchen Paragraphen.

      Die Kirche und alle Menschen haben das Recht, die Abschiebung eines unschuldigen Kindes anzuprangern!
    • Hugo Hugentobler 11.11.2019 22:58
      Highlight Highlight Du weisst schon, dass die Polizei nicht für Ausschaffungen und deren Vollstreckung zuständig ist? Das ist Sache des Amtes für Migration.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lilamanta 11.11.2019 19:06
    Highlight Highlight Ich bin froh, dass sich wenigstens noch die Kirche der christlichen Nächstenliebe verpflichtet sieht. 💖

Grösste Sorge der Schweizer ist die AHV – und das Vertrauen in die Politik schwindet

Laut dem jüngsten Sorgenbarometer der Credit Suisse ist die Altersvorsorge in den Augen der Schweizer das drängendste Problem. Deutlich fällt der Vertrauensverlust in die Politik aus. Die 4 wichtigsten Erkenntnisse.

Bei den von den befragten Schweizer Stimmberechtigten am häufigsten genannten Probleme gibt es auf den Spitzenplätzen keine Veränderungen. Das zeigt der neuste Sorgenbarometer, den das Institut Gfs Bern im Auftrag der Credit Suisse erstellt hat.

Gefragt nach den in ihren Augen fünf wichtigsten Problemen in der Schweiz nannten 47 Prozent das Thema AHV/Altersvorsorge, 41 Prozent das Thema Gesundheit/Krankenkassen und 30 Prozent der Befragten nannten das Thema Ausländer. Diese drei Themen …

Artikel lesen
Link zum Artikel