DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

Chef-Pfadfinder Maximilian Cornelius Maria Frick (Komiker Gabriel Vetter) verkündet den Putsch gegen den Fürsten. Bild: screenshot srf

«SRF Deville» verkündet Pfadi-Putsch in Liechtenstein – diese finden's gar nicht lustig



Anlässlich des 300-jährigen Bestehens des Fürstentums Liechtenstein widmete die Satiresendung «Deville» die ganze Show dem kleinen Ländle.

Der Chef-Pfadfinder Maximilian Cornelius Maria Frick (gespielt von Komiker Gabriel Vetter) ist zu Gast bei der Satireshow und verkündet den Putsch gegen den Fürsten:

«Das isch es Militärputschli! Mir stönd jetzt mit 86 Maa ... aso Wölfli ... vorem fürstliche Schlössli und forderet die unterdrückerische Chräft uf, üses Ländli z verloh!»

Hier ein Ausschnitt davon:

Doch Vetter hatte sich mit den Falschen angelegt. Denn die Pfadi Liechtenstein fand's nicht so lustig und veröffentlichte daraufhin einen Leserbrief, in dem sie sich distanzieren:

«Am Sonntag, 14. April, hat die SRF-Satiresendung ‹Deville› zum 300-Jahr-Jubiläum eine Ausgabe über Liechtenstein ausgestrahlt. Dabei präsentierte sich der Schweizer Kabarettist Gabriel Vetter in einer Pfadfinderuniform und rief dazu auf, den Fürsten zu stürzen. Wir respektieren Satire, möchten aber klarstellen: Die Produzenten haben die Uniform nicht von offiziellen Repräsentanten erhalten, sondern sind über Privatpersonen an diese gelangt. Die Pfadfinder und Pfadfinderinnen Liechtensteins waren nicht an der Sendung beteiligt und distanzieren sich von sämtlichen Inhalten. Wir bedauern sehr, dass darin getätigte Kommentare gegenüber unserem Schirmherrn sowie unserer Heimat fälschlicherweise mit den Pfadfindern in Verbindung gebracht werden.»

Pfadi-Leserbrief im Volksblatt.li

«Deville» reagiert gelassen:

Vielleicht plante die Pfadi ja doch den Putsch?

Oder kommt jetzt die Staatskrise?

Satire hält alles aus ...

(jaw)

Hier kannst du die ganze Sendung schauen:

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

SRF verliert ein Aushängeschild – Jann Billeter wechselt den Sender

Beinahe ein Vierteljahrhundert prägte Jann Billeter als Moderator den Sport im Schweizer Fernsehen. Nun ist damit Schluss: Der Hockey-Liebhaber wechselt zum Bezahlsender MySports.

Für MySports ist dieser Transfer ein veritabler Coup, ähnlich wie bei der Lancierung die Verpflichtung von Steffi Buchli (heute Sportchefin des «Blick»). Schliesslich gilt Jann Billeter als eines der populärsten Gesichter in der Schweizer Sport-TV-Landschaft. Doch nach 24 Jahren verlässt der Bündner das Schweizer Fernsehen. Nach den Olympischen Spielen wechselt er den Sender.

Als Hauptgrund nennt Billeter den Fokus von MySports auf seinen Lieblingssport. «MySports bietet mir etwas, was bisher …

Artikel lesen
Link zum Artikel