Schweiz
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Codename «Säntis»: Rechtes Medienprojekt will hoch hinaus

Markus Somm, Ex-Chefredaktor der «Basler Zeitung», sammelt Geld für ein Newsportal, das sich gegen den «linken Mainstream» richtet.

Francesco Benini / schweiz am wochenende



Die 80x80 Meter grosse Schweizerfahne haengt an einer Felswand unterhalb des Saentis und wird fotografiert, anlaesslich des Nationalfeiertags, am Freitag, 31. Juli 2020, auf der Schwaegalp. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Unter dem Codenamen «Säntis» wird gerade an einem neuen Newsportal getüftelt. Bild: keystone

Die Präsentation umfasst 42 Folien und trägt den Namen «Säntis». Markus Somm will mögliche Investoren dazu bringen, 100'000 Franken zu zahlen – für ein «hochkarätiges publizistisches Produkt», das im ersten Quartal 2021 lanciert werden soll.

Somm ist zurzeit Publizist bei Tamedia, war Chefredaktor der «Basler Zeitung», ist Mitglied der FDP und vertritt in seinen Kommentaren meistens die Positionen der SVP. Somm versucht seit dem vergangenen Frühling, vier Millionen Franken als Startkapital zusammenzubekommen. «In Print und digital» soll der neue Medientitel erscheinen, heisst es in der Präsentation des 55-Jährigen.

40 Personen aus der Schweizer Wirtschaft davon zu überzeugen, 100'000 Franken für ein Medienprodukt zu investieren, ist anspruchsvoll. Somm versucht es so: «In den Medien dominiert der linke Mainstream. Liberale, bürgerliche und pragmatische Positionen sind am Verschwinden.» In der Schweiz seien die Bürgerlichen in der Defensive wie nie seit 1919; damals legten die Sozialdemokraten im Nationalrat wegen des Wechsels von der Majorz- zur Proporzwahl stark zu.

Abhilfe schaffen gegen die heutige Misere soll nun ein Online-Newsportal, das «liberal-konservativ» ausgerichtet ist. Es soll «harte Fakten», «Hintergründe mit überraschenden Perspektiven», «pointierte Meinungen der besten Autoren» bringen und auch Lifestyle-Themen berücksichtigen.

ZUR MELDUNG, DASS CHRISTOPH BLOCHER, MARKUS SOMM UND ROLF BOLLMANN DIE BASLER ZEITUNG BAZ ZU JE EINEM DRITTEL UEBERNEHMEN, STELLEN WIR IHNEN AM MONTAG, 30. JUNI 2014, FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG  -  Markus Somm, neuer Chefredaktor der Basler Zeitung, an der Medienkonferenz der Basler Zeitung Medien am Montag, 30. August 2010 in Basel. (KEYSTONE/Andreas Frossard)

Markus Somm, ehemaliger Chefredaktor der «BaZ», will ein rechtes Newsportal gründen. Bild: KEYSTONE

Die «Weltwoche» gilt laut Somm als «SVP-Blatt»

Somm erwähnt, dass für die «Republik» und «watson» in den vergangenen Jahren viel Geld investiert worden sei – der Publizist bezeichnet die beiden Onlinemedien als «DigitalPublikationen mit linksliberaler bis ausgeprägt linker Ausrichtung». Hier soll nun ein Gegengewicht geschaffen werden – damit die Linke nicht länger «vorgibt, wie wir über unser Land denken».

Somm weist ausserdem darauf hin, dass es in der Schweiz zwar bereits Medien gebe, die eine ähnliche Zielgruppe im Auge hätten wie der geplante neue Titel. Aber die «Neue Zürcher Zeitung» sei «zu spröde, zu verkopft» und bewege sich «im Medien-Mainstream». Und die «Weltwoche» gelte als «SVP-Blatt» und habe zu viele Leute vor den Kopf gestossen.

Wie soll das neue Newsportal einen Gewinn abwerfen? Aus der Präsentation geht hervor, dass Somm – neben dem Startkapital – auf das sogenannte Reichweitenmodell setzt. Mit möglichst hohen Nutzerzahlen sollen die Werbeerlöse des Portals steigen. Da sehr viel Onlinewerbung in der Schweiz aber auf Portalen der amerikanischen Techgiganten wie Google gebucht wird, ist das Reichweitenmodell schwierig.

Braucht die Schweiz ein rechtes Newsportal?

In der Präsentation sind weitere Einnahmequellen wie Native Advertising und Content Commerce aufgeführt. Für diese Aktivitäten – es geht grob gesagt um die Einbettung von Werbetexten in den redaktionellen Teil – ist die Einrichtung einer eigenen Agentur geplant. Insgesamt soll die Gewinnschwelle nach 30 Monaten erreicht werden.

Beim Geschäftsmodell ist aber noch mit Anpassungen zu rechnen. Denn Peter Wälty, der als Online-Chef des Projekts vorgesehen war, ist nach einem Streit mit Markus Somm über die Organisation des Unternehmens abgesprungen. Wälty arbeitete in führenden Positionen für Tamedia und Ringier und ist ein ausgewiesener Experte in Online-Journalismus. Wie Somm nun diesen Verlust an Know-how kompensiert, ist unklar – als Chefredaktor der «Basler Zeitung» kümmerte er sich vor allem um die gedruckte Ausgabe, nicht um den digitalen Auftritt

«Basler Zeitung» geht an Tamedia

Wälty gilt als Verfechter des Reichweitenmodells und wollte von den Nutzern des neuen Portals keine Abonnementsgebühr verlangen. Wältys Ausscheiden könnte jetzt zu einer Änderung am Projekt führen. Unklar ist auch, wie oft und in welchem Umfang eine gedruckte Ausgabe erscheinen soll. Das Onlinemagazin «Republik» kündete bei seinem Start vor zwei Jahren an, eine Auswahl der besten Texte werde wohl bald auch auf Papier erscheinen. Das geschah dann aber nicht. Die Kosten sind beträchtlich.

Zwei Chefs und sechs Stellen für Journalisten

Die Ausgaben im Rahmen halten will Somm, indem er die Redaktion klein hält. Im Businessplan sind neben den beiden «Heads», also Chefs, lediglich sechs Stellen für Journalisten aufgeführt. Sie werden viel schreiben müssen, um ein lebendiges Newsportal zu betreiben.

Wie viel Geld hat Somm bereits gesammelt? «Kein Kommentar» ist alles, was ihm zu entlocken ist. Somm wurde Chefredaktor der «Basler Zeitung», nachdem Christoph Blocher das Basler Medienunternehmen gekauft hatte. Beteiligt sich Blocher nun finanziell am neuen Projekt? «Über ein neues Medienprojekt von Herrn Markus Somm bin ich nicht im Bilde», teilt Blocher mit. Über eine Beteiligung seinerseits an einem solchen Projekt sei ihm nichts bekannt, hält er weiter fest.

Bringt vielleicht Rolf Dörig 100'000 Franken für das Medienprojekt auf? Der Präsident der Unternehmen Swiss Life und Adecco ist Mitglied der Stiftung für bürgerliche Politik, die unter anderem die finanzielle Unterstützung der SVP zum Ziel hat. «Kein Kommentar», sagt Dörig. In wenigen Wochen dürfte man erfahren, ob Markus Somm seinen Plan umsetzen kann.

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167Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Lowend 06.09.2020 15:33
    Highlight Highlight Somm ist der perfekte Mann für dieses Projekt, denn er hat es ja schon mal bei der BloZ, ähm Entschuldigung, der BaZ geschafft, eine Zeitung auf stamme Rechtskurs zu wenden und die Zahl der Abonnenten zu halbieren.

    PS: Wenn es einem so erscheint, dass die ganze Welt nur noch aus „Linken“ besteht, könnte es auch daran liegen, dass man selber extrem weit rechtsaussen steht.
  • insert_brain_here 06.09.2020 15:16
    Highlight Highlight Somm träumt wohl von einem helvetischen Fox News.
  • Knacker 06.09.2020 15:16
    • Balikc 06.09.2020 15:38
      Highlight Highlight Diese Publikation ist von 2013. Somm war damals bereits 3 Jahre Chefredaktor bei der BaZ, welche in der "Mitte" positioniert wird... Adieu Relevanz!
    • Knacker 06.09.2020 15:50
      Highlight Highlight @Balikc

      da sind auch noch andere Medienhäuser, nicht nur die BAZ.

      hier ist etwas Aktuelleres:

      https://www.eurotopics.net/de/149424/schweiz-konzentration-und-rechtsruck
    • Lowend 06.09.2020 17:11
      Highlight Highlight Wenn der Bund, der dauernd die RGM Regierung kritisiert und das Parteiprogramm der FDP als Leitlinie hat, als linksliberal eingestuft wird und die Bernerzeitung, die im Lokalteil die SVP Leserschaft beglückt, als Mitte eingestuft wird, sollte man sich echt fragen, wer diese Einteilungen geschaffen hat, um was zu beweisen. Objektiv geht jedenfalls anders!
  • Rethinking 06.09.2020 14:01
    Highlight Highlight Soweit mir bekannt ist, gab / gibt es bei der Schweizer Presse eher einen Rechtsrutsch... https://www.srf.ch/news/schweiz/schweizer-presse-rueckt-weiter-nach-rechts

    Entsprechend wäre es bitter nötig Geld für eine „linke“ Presse zu sammeln...
  • louie louie 06.09.2020 13:24
    Highlight Highlight Dann mal viel Glück Herr Somm! Ob es zusätzliche Abschreiber von Agenturmeldungen und provokante Meinungen/Thesen zum Weltgeschehen braucht, entscheidet der Markt. Mir persönlich ist Somm zu wenig kritisch ggü. dem Trumpschen Amerika und die wöchentlichen Streitgespräche mit Roger S. haben für meinen Gusto zu wenig Gehalt und leider zu viel altmännisches Geprotze. Ich erwarte also wenig, dass für mich wirklich interessant sein könnte.
  • Knacker 06.09.2020 12:02
    Highlight Highlight Wenn ich richtig gute Reportagen, Journalismus und gut fundierte Meinungen lesen will, dann greife ich zur NZZ. Ich sehe sie nicht als „spröde und zu verkopft“ sondern als nüchtern und sachlich. Die NZZ ist auch eins der weniger Blätter das klar zwischen Bericht und Meinung (des Autors) unterscheidet. Wenn ich mich amüsieren und etwas mehr Emotionslität will zur Abwechslung, lese ich Watson und 20min. Letztere hat an Qualität stark verloren und die Leserschaft wird auch kaum mehr eingebunden, auffällig oft können Artikeln gar nicht mehr kommentiert werden.
    • Hierundjetzt 06.09.2020 13:50
      Highlight Highlight Zum letzten Punkt: das liegt auch an den verlorenen Gerichtsverfahren. Gem. Urteil ist der Herausgeber einer Zeitung iverantwortluch für den Kommentar, nicht die Kommentarschreiberin.

      Darum ist die TX-Gruppe insgesamt auch so streng bei der Kommentaraufschaltung.
    • Knacker 06.09.2020 14:52
      Highlight Highlight @Hierundjetzt

      Es wurden dort auch Kommentare gelöscht die strafrechtlich einwandfrei waren und andererseits kamen Kommentare die zu Hass aufriefen oder zB den Holocaust leugneten, sowas ist strafbar. Die Regulierung des Kommentarbereichs bei 20min macht auf mich einen willkürlichen Eindruck. Unklar ist auch wie bestimmt wird ob ein Artikel kommentiert werden darf. Bei kontroversen Themen ist die Kommentarfunktion auffällig oft von Anfang an abgeschaltet. Es passierte auch oft, dass gleich alle Kommentare nach einiger Zeit verschwanden als wären nie welche da gewesen. Totale Willkür.
    • P. Meier 06.09.2020 17:19
      Highlight Highlight @Hierundjetzt Die Freischaltkriterien sind da aber kaum nachvollziehbar. Das Abschalten der Kommentarfunktion betrifft mehrheitlich immer Berichte zu den gleichen Themen oder Personen.
  • Revan 06.09.2020 12:00
    Highlight Highlight Das kann Herr Somm gerne tun, aber muss er dazu den Namen dieses schönen Berges so belasten?
  • iPlan 06.09.2020 11:58
    Highlight Highlight Für mich hätte eine Online-Publishing-Plattform wie das Amerikanische Medium.com eher eine Chance. Eine hybride Sammlung von Profis und Amateure welche ihre Veröffentlichungen machen können. Kosten sind 5 USD pro Monat abgerechnet wird nach Pageview, das heisst lese ich nur eine Seite pro Monat bekommt der Autor die ganzen 5 USD.
  • Jack Baur 06.09.2020 11:41
    Highlight Highlight Ich hätte da einen Namensvorschlag: Fuchs Nachrichten
  • Maracuja 06.09.2020 11:41
    Highlight Highlight Somm hat ein Projekt, um seinem ehemaligen Arbeitgeber Köppel Leser abzujagen. Ob Blocher, Tettamanti und Co das auch finanzieren werden? Guckt man auf die Abonnentenzahlen der WW, dürfte das Somm-Modell (meine Autokrrektur wollte aus Somm ein Sommerloch machen) nur als Gratismedium funktionieren.
    • Lioness 06.09.2020 12:31
      Highlight Highlight SVP Mitglieder kriegen gratis ein Weltwoche Abonnement. Damit kann man Abonnementszahlen natürlich aufpolieren.
  • Garp 06.09.2020 11:38
    Highlight Highlight Den Namen Säntis zu verwenden, ist ja schon ein Missbrauch. Die Berge gehören allen Einwohnern, ob links, mitte oder rechts.
    • SeboZh 06.09.2020 12:32
      Highlight Highlight Dann auch 20min? Zeit gehört ebenson allen!? 😉
    • Garp 06.09.2020 14:05
      Highlight Highlight 20min hat einen andern Bezug, so lange dauert es das Blättli zu lesen, wenn man denn will.
  • Daniel Caduff 06.09.2020 11:27
    Highlight Highlight Das Geschwätz vom linken Medienmainstream zeigt deutlich Somms Position...

    In der Deutschschweiz haben wir:

    Intellektueller Rechter Rand: Weltwoche, Schweizer Monat


    Rechter Pöbel: 20 Minuten

    Intellektuell Rechts-bürgerlich:
    NZZ

    Bürgerlich-konservativ: BAZ, AZ, Luzerner Tagblatt, Südostschweiz

    Mitte-links: Watson, Tagi

    Links-intellektuell: Republik

    Linker Rand: WOZ

    und das ist nur ein kleiner Aussschnitt aus der Deutschschweiz... (zB. alle ohne alle Blocher-Regionalzeitungen)

    So viel zum Mainstream.... 🤦🤷
    • So oder so 06.09.2020 12:19
      Highlight Highlight Der Blick nicht vergessen !
    • Pool 06.09.2020 12:32
      Highlight Highlight Ja klar, das ist der ultimative Beweis, für die grosse Meinungsvielfalt 😉😂
    • Ueli der Knecht 06.09.2020 12:42
      Highlight Highlight "Intellektuell Rechts-bürgerlich:
      NZZ"

      Zutreffender wäre: rechts-nationalistisch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Toni.Stark 06.09.2020 11:09
    Highlight Highlight Mir ist es egal, ob rechts oder links, solange es Qualitätsjournalismus ist. Dies hatte ich bei Republik gehofft, doch leider haben die einen zu starken links-drall, die NZZ ist noch Qualitativ am Besten, wenn gar ein wenig zu stark bürgerlich geprägt.
    • Froggr 06.09.2020 12:35
      Highlight Highlight Die NZZ ist die wahrscheinlich sachlichste Zeitschrift in der Schweiz.
    • Juliet Bravo 06.09.2020 15:28
      Highlight Highlight “Mir ist es egal, ob rechts oder links”

      Und dann: “... doch leider haben die einen zu starken links-drall” und die anderen sind dir wiederum “... zu stark bürgerlich”.

      Wie passt denn das zusammen?
    • karl_e 06.09.2020 17:22
      Highlight Highlight Froggr: Die NZZ ist nicht sachlich, sondern dezidiert neoliberal.
  • _kokolorix 06.09.2020 10:52
    Highlight Highlight Das Aufbringen des Startkapitals dürfte ein Leichtes sein, wenn Somm es schafft ein glaubwürdiges Geschäftsmodell zu präsentieren. Als Konkurrent von Google, Facebook & Co aufzutreten ist nicht realistisch. Das Einbinden von Werbeinhalten in den redaktionellen Teil ist bestimmt ein guter Gedanke, wenn man sich im eher unkritischen rechten Umfeld bewegen will.
    Eine echte Herausforderung dürfte hingegen die Besetzung der 6 Stellen werden. Welcher Journalist, welche Journalistin, würde sich für so ein Projekt hergeben? Es wäre vermutlich beruflicher Selbstmord ...
    • Hierundjetzt 06.09.2020 11:08
      Highlight Highlight Macht watson ja auch... ist ja per se nicht verwerflich, darum lesen wir ja auch gratis 😉
    • Adam Gretener 06.09.2020 11:28
      Highlight Highlight Köppel will es nicht machen, aber zum Wohle des Landes....
    • Revan 06.09.2020 11:58
      Highlight Highlight Da wird er schon ein paar finden. Er muss ja nur bei seinen ehemaligen BaZ-Kollegen anklopfen. Brüellmann, Wernli, Feusi passen doch genau in Somms Raster.
    Weitere Antworten anzeigen
  • gondwana 06.09.2020 10:50
    Highlight Highlight in der Schweiz von einem linken Mainstream zu reden ist genau gleich absurd wie Joe Biden als Sozialisten zu bezeichnen. Die Einordnungen der politischen Kräfte der Schweiz sind geprägt von populistischen Räubergeschichten der Rechten.
  • FrancoL 06.09.2020 10:50
    Highlight Highlight Wenn es rechts einen grossen Bedarf hätte, so wie es Somm darstellen mag, dann wäre wohl schon lange ein Projekt gestartet worden, die Bürgerlichen hätten ja die nötigen Finanzen. Also scheint das Interesse heute genügend abgedeckt.
    Eine Investition von 5-10 Mio sollte doch beim grossen Bedarf den Somm andeutet doch kein Problem sein. Wenn jeder Bürgerliche Wähler einen Kaffee pro Monat spendet ist das rechte Medienblatt doch mehr als gesichert.
    • Juliet Bravo 06.09.2020 15:31
      Highlight Highlight Schon Blocher lancierte die Idee immer wieder, zuletzt sprach er glaubs von einer rechten Sonntagszeitung. Wurde immer noch nichts davon realisiert.
  • fisk 06.09.2020 10:46
    Highlight Highlight Somm kann sich ja bei Nau bewerben.
    • Daniel Caduff 06.09.2020 12:20
      Highlight Highlight Von NAU wurde ich ziemlich überrascht. Mit angemessenem Ekel habe ich kürzlich erfahren, dass NAU mittlerweile mehr Reichweite hat als Watson und Tagi-online.

      Bei mir war NAU irgendwie unter dem Radar. Plumpster Boulevard, schludrig produziert, mit einer grässlichen Aufmachung. Man unterbietet sogar 20Minuten erfolgreich "Wer tut sich sowas an?" fragte ich mich. - Falsch gedacht, wie sich zeigte...
    • Juliet Bravo 06.09.2020 15:32
      Highlight Highlight NAU ist qualitativ unterste Stufe.
    • insert_brain_here 06.09.2020 17:48
      Highlight Highlight Mit Niveau-Limbo lässt sich ganz prima am rechten Rand fischen, erschreckend ist es immer wieder festzustellen wieviele Menschen da scheinbar rumschwimmen.
  • freakykratos 06.09.2020 10:38
    Highlight Highlight Das ganze mit der undurchsichtigen Mittelbeschaffung und der Personalaufteilung (2 Chefs für 6 MA) tönt für mich mehr nach Geldwäscherei als nach Journalismus.
  • Hierundjetzt 06.09.2020 10:34
    Highlight Highlight Wie jedem Neu-Unternehmer, wünsche ich auch Somm viel Glück und noch mehr Erfolg.

    Jetzt kann er als bisher Angestellter ohne betriebswirtschaftliche Ausbildung zeigen, was er in seinen Artikel jederzeit probagiert.
  • Firefly 06.09.2020 10:32
    Highlight Highlight Der Mainstream ist schon lange rechts.
    • Knacker 06.09.2020 12:06
      Highlight Highlight Etwas mehr Text um Ihre Behauptung zu untermauern und belegen wäre nicht schlecht gewesen.
  • Gardiner 06.09.2020 10:14
    Highlight Highlight Dass Somm davon träumt, ein schweizer Breitbart zu lancieren, überrascht überhaupt nicht. Somm gehört mit zu den gefährlichsten Exponenten dieser Hetzer und Aufwiegler.
  • De-Saint-Ex 06.09.2020 10:12
    Highlight Highlight Und ich dachte, mit der Weltwoche hätte die Schweiz ihr Fox-Breitbart-Medium in einem... scheint immer noch nicht zu reichen. Zeit, ein wirklich linkes Medium auf die Beine zu stellen... sonst sieht die Schweiz in ein paar Jahren politisch wie Ungarn oder die USA aus. Wann lernen „die Linken“ endlich, dass mit „Mainstream“ und political correctnes und v.a. accuracy der rechten Propaganda nicht mehr begegnet werden kann?!
    • Jonas Weber 06.09.2020 11:22
      Highlight Highlight Schreibt der Kerl auf watson...
    • Pisti 06.09.2020 11:47
      Highlight Highlight Gratuliere die Weltwoche noch nie gelesen, aber für einen Kommentar reicht es dann schon.
    • De-Saint-Ex 06.09.2020 12:07
      Highlight Highlight Habe genügend Artikel insbesondere eines Herrn Köppel über Trump, Orban, Putin gelesen, um zu wissen, wie ich dieses Magazin einzuschätzen habe. Danke.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Goldjunge Krater 06.09.2020 10:10
    Highlight Highlight Es wäre sehr begrüssenswert, wenn die Schweizer Medienlandschaft ausgewogener würde 👍
  • Capslock 06.09.2020 10:03
    Highlight Highlight Na ja, der Somm ist ja bereits einmal gescheitert, einmal mehr der weniger kommt auch nicht darauf an
  • Balikc 06.09.2020 09:56
    Highlight Highlight "Über eine Beteiligung seinerseits an einem solchen Projekt sei ihm nichts bekannt, ..."

    Auch bei der BAZ musste damals die Robinvest von Töchterchen Rahel herhalten, damit er behaupten konnte, er sei nicht beteiligt.

    Somm braucht nicht zwingend 40 x 100'000.-...
    ... 1 x 4'000'000.- würden ihm auch reichen.
    • ursus3000 06.09.2020 11:25
      Highlight Highlight 4 Millionen reichen nirgends hin . Darum ist die Geldsuche schwierig
  • Black hat (minus hat) 06.09.2020 09:55
    Highlight Highlight Spannend auch die Umfrage, da zeigt sich wieder einmal wie hoch der politische Diskurs gewichtet wird. Die Mehrheit ist offenbar der Überzeugung, dass es ein linksgerichtetes Newsportal wie Watson selbstverständlich braucht (sonst wären sie vermutlich nicht hier) aber ein rechtsgerichtetes braucht es nicht. Aber dann völlig empört reagieren, wenn rechts-aussen von "gleichgeschalteten Mainstream-Medien" spricht. Schon ein wenig scheinheilig, oder?
    • Magnum 06.09.2020 11:26
      Highlight Highlight Ich würde links nur sehr bedingt mit rechts-aussen gleichsetzen. Und wer den Medien-«Mainstream» in der Schweiz für links hält, der verrät vor allem, dass er oder sie selbst weit rechts steht. Bis hin zu rechts-aussen.
    • Knacker 06.09.2020 12:11
      Highlight Highlight Nichts Neues, dass Linie zwar oft betonen sie seien für Vielfalt und Toleranz, ausser auf dem Feld der Meinungen, da hat alles nach ihrer Pfeife zu tanzen.
    • Daniel Caduff 06.09.2020 12:23
      Highlight Highlight Das mit Abstand grösste und erfolgreiche Onlinemedium der Schweiz bespielt den rechten Pöbel halt schon seit Jahren sehr konsequent und gewinnbringend...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Randy Orton 06.09.2020 09:50
    Highlight Highlight Naja, mit BaZ, NZZ und Weltwoche gibt es schon 3 grosse Zeitungen die am rechten Rand schreiben. Ich denke kaum, dass so ein Projekt wirtschaftlich profitabel umsetzbar ist - wenn, dann wird es den 3 erwähnten Lesern abnehmen.
    • Black hat (minus hat) 06.09.2020 09:58
      Highlight Highlight Es gibt auch diverse Zeitungen im linken Spektrum und trotzdem existiert Watson schon einige Jahre einigermassen erfolgreich. Wieso sollte das rechts nicht auch funktionieren?
    • Pisti 06.09.2020 10:07
      Highlight Highlight Die BaZ wurde von TA Media gekauft, somit linker Mainstream. Die NZZ würde ich jetzt der Mitte zuordnen.
      Ausser der Weltwoche gibt es da nichts.
    • ikbcse 06.09.2020 10:12
      Highlight Highlight BaZ und NZZ am rechten Rand? Ich hoffe, das ist das erste und einzige Mal, dass Dich Deine Sinne derart trügen.

      Bei der Weltwoche ließe sich bestimmt bei gewissen Artikeln und Ausgaben darüber diskutieren, jedoch ist rechter Rand dann schon etwas anderes.
    Weitere Antworten anzeigen
  • derEchteElch 06.09.2020 09:48
    Highlight Highlight „..der Publizist bezeichnet die zwei Medien als «Digital-Publikationen mit linksliberaler bis ausgeprägt linker Ausrichtung»..“

    Da hat Herr Somm nicht unrecht.

    Watson würde sich gut daran tun, eine ausgewogene Mitteposition (oder bspw. abwechselnde links-rechts Auslastung) zu beziehen..

    Klar, Journalisten/-innen wie Serafini und Löpfe prägen das ausgeprägt linke Image..
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 06.09.2020 10:02
      Highlight Highlight Bist du eigentlich nur hier um über alles zu jammern, was aus deiner Sicht links ist?
    • Gustav.s 06.09.2020 10:29
      Highlight Highlight Watson hat sich der Mitte eigentlich schon sehr angenähert.
      Und Löpfe ist nicht links sondern Trump Untergangprophet. In der Hinsicht ist er eine Art runnig Gag. Aber hey, eines Tages wird er recht haben.
    • Hierundjetzt 06.09.2020 10:31
      Highlight Highlight Der Mutterkonzern CH Media ist ja gut eingemittet ☺️
    Weitere Antworten anzeigen
  • leu84 06.09.2020 09:46
    Highlight Highlight Wie definiert Herr Somm "linken Mainstream"? Alles links der SVP? Was soll man unter rechtes Online-Medium vorstellen? Breitbart?
    • Quo Vadis 06.09.2020 10:14
      Highlight Highlight Also in den USA wurde das Bild durch die neutrale Media-Bias-Factcheck wie folgt gezeichnet (siehe Anhang).

      Ich bin sicher dass die Schweizer Medienlandschaft ähnlich gezeichnet werden kann.
      Benutzer Bild
    • Korrektur 06.09.2020 10:26
      Highlight Highlight leu
      Als gutes Beispiel von linkem Mainstream ist ja gerade dieses Blatt zu nennen. 🤔
    • FrancoL 06.09.2020 10:36
      Highlight Highlight Es kann sich nur um etwas ähnliches zu Breitbart handel, doch ob dies die Bürgerlichen wirklich abbildet glaube ich nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ravel 06.09.2020 09:44
    Highlight Highlight Wie sagte doch Stephen Colbert mal so schön? "Reality has a well-known liberal bias." Deswegen wird es auch immer schwierig sein für solche Blätter wie die Weltwoche oder dieses Somm-Projekt (so es denn jemals lanciert wird), objektiv und faktenbasiert zu berichten, gleichzeitig aber ein Gegengewicht zum "linken Mainstream" zu bilden.

    Der Mainstream, lieber Herr Somm, ist nicht links. Die Fakten präsentieren sich aber derzeit einfach so, dass rechte Positionen öfter als nicht halt...wenig intelligent sind. Stichworte Klimawandel, Immigration, Ehe für alle etc.
  • LURCH 06.09.2020 09:41
    Highlight Highlight Der Geldsack von Herrliberg, dem Somm das letze Jahrzehnt nach dem Mund geredet hat, wird wohl auf seine alten Tage noch knauserig.
    Aber es wird sicher schön zu sehen, wenn ein weiteres Medienprojekt der Hetzer grandios scheitert und an die Wand gefahren wird.
    Aber Hauptsache Tamedia wird Somm endlich los.
  • Stefan Morgenthaler-Müller 06.09.2020 09:38
    Highlight Highlight Noch ein weiteres Propagandablatt aus der rechten Ecke. Die haben doch schon 20min, Weltwoche, unzählige Provinzblätter, usw.

    Ja, ja, Somm, ein Gespenst geht um in der Schweiz, das Gespenst der Linken Medien. Empfehle Somm einen Besuch beim Arzt.
    • Korrektur 06.09.2020 10:29
      Highlight Highlight Und ich dir einen beim Optiker.
    • Knacker 06.09.2020 12:23
      Highlight Highlight Sehe ich differenzierter, grad bei 20min, da ist vor allem die Leserschaft stark rechts, nicht aber die Redaktion.
  • Antichrist 06.09.2020 09:36
    Highlight Highlight Endlich. Wenn wir nun noch ein zweites nicht Linkes Bildungssystem erhalten, könnte aus unserem Land wieder etwas werden.
    • ManOnTheMoon 06.09.2020 10:25
      Highlight Highlight Genau. Zurück in die Vergangenheit, wo Schweizer reihenweise wegen Armut aus der Schweiz flüchteten. Hach das waren noch Zeiten.
    • FrancoL 06.09.2020 10:40
      Highlight Highlight Lieber eine gehobene Mitte, als eine undifferenzierte Rechte. Viele Antichristen beederben die gute Mischung.
    • karl_e 06.09.2020 17:36
      Highlight Highlight Das Bildungssystem, das ich in den 50ern und 60ern erleben durfte, war ziemlich rechts. Da gabs noch Körperstrafen, militärischen Drill im Turnen, und Arbeiterkinder hatten nichts in Mittelschulen zu suchen, was man mit geschickter Notengebung leicht verhindern konnte. Willst du das zurück?
  • Prolonomics 06.09.2020 09:33
    Highlight Highlight Wie wärs mit Schoggibart? Liberal und konservativ? Sind nicht alle populären Zeitungen und News Portale der Schweiz genau das, manchmal mehr liberal (Tagesanzeiger, Watson, 20min), manchmal mehr konservativ (Blick, NZZ)? Von den Blättern, die man an einem Bahnhofskiosk bekommt, fällt mir nur die WOZ ein, die tatsächlich "links" ist, allerdings ebenfalls liberal.
    • Korrektur 06.09.2020 10:30
      Highlight Highlight Ach so? Und das Blatt in dem du gerade kommentierst ist nicht links? Oder wie jetzt?
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 06.09.2020 11:19
      Highlight Highlight Nun, bei all den rassistischen und gewaltverherrlichenden Kommentare, die aufgeschaltet werden, würde ich 20 min unzweifelhaft als rechts einstufen. Die Community sogar als rechts nationalistisch.
  • Sharkdiver 06.09.2020 09:31
    Highlight Highlight In der Schweizer Medienlandschaft dominiert links?😂😂😂😂😂😂😂😂 20min und Blick sind ja das Sprachrohr der Antifa 😂😂😂😂😂😂
    • Korrektur 06.09.2020 10:32
      Highlight Highlight Wenn du etwas politischen Verstand hättest wüsstest du, dass gerade der Blick, seit Jahrzehnten einen strammen anti-SVP Kurs fährt. Und 20 Min. ist nich ansatzweise rechts.
    • sägsäuber 06.09.2020 10:37
      Highlight Highlight Angeführt von NZZ, Weltwoche, BAZ und und ...
    • Keller Baron 06.09.2020 11:54
      Highlight Highlight @Hollands Hope, 20 Min möchte eventuell selber nicht Rechts sein, aber die meisten Kommentatoren sind es definitiv.
    Weitere Antworten anzeigen
  • sägsäuber 06.09.2020 09:31
    Highlight Highlight Auf 3 Journalisten 1 Chef.
    Aber sie wissen nicht wie oft, wie teuer und wer bezahlt.
    Herr Somm war schon immer ein Mann der grossen Worte, jetzt hat er auch den passenden Businessplan.
  • GetReal 06.09.2020 09:30
    Highlight Highlight Angebotsvielfalt ist zu begrüssen. Es regt die Leute an, zu denken und sich selbst ein Urteil zu bilden.
  • neutrino 06.09.2020 09:27
    Highlight Highlight In der Tat muss man sagen, dass wohl die aktuelle politische Ausrichtung der Medien nicht ganz das Parlament (und somit Volk) abdeckt. Auch wenn es mir passt: ganz links ist mit Woz und Republik etwas übervertreten, ebenso Mitte-links mit Tagi, Watson, etc. Mitte-rechts ist durch NZZ gerade so gut abgedeckt. Der ganze (leider ziemlich grosse) SVP-Kuchen rechts dagegen nur durch die WW de facto.
    • bokl 06.09.2020 10:05
      Highlight Highlight Die Mitte findet man bei der NZZ nur in der gedruckten Ausgabe...
    • ursus3000 06.09.2020 10:13
      Highlight Highlight Immerhin kann jeder lesen was er will . Übrigens Besitzt Blocher 24 Wochenblätter ( Zeitungen ) .
      Wäre ja fast ein Monopol , wenn sie denn gelesen würden
    • karl_e 06.09.2020 17:41
      Highlight Highlight @ursus: Ich als alter Linker lese in der "Winterthurer Woche" immer die lustigen Beiträge des Verlegers CB. Das fördert die Blutzirkulation.
    Weitere Antworten anzeigen
  • just sayin' (haters will be ignored) 06.09.2020 09:27
    Highlight Highlight ich denke, dass dies für die konsumenten von gratis-news nötig und sinnvoll ist.
  • Jacques #23 06.09.2020 09:14
    Highlight Highlight Es ist unglaublich einfach. Es gibt rechts nichts Attraktives zu berichten. Die Tendenz geht zu braun und / oder primitiv, verzweifelt und dumm oder zu provokativ. Es ist alt, verstaubt und hat einfach gar keinen Grip in aktuellen Sorgen. Klimaproblem gibt es nicht. Landwirtschaftsproblem auch nicht. Krankenkasse und Gesundheit ist kein Thema. Grenzen zu und Jodelchörli ne funz pas ! Armee ? Auch nicht.

    Allesamt rechtsbürgerliche Geldmaschinen. Drum bewegt sich nix.

    Erst nach viel frischem Wind und etlichen Beerdigungen kann wieder spannender Inhalt kommuniziert werden.
  • glass9876 06.09.2020 09:11
    Highlight Highlight Dafür gibt es doch schon das hochstehende Extrablatt!?
  • Töfflifahrer 06.09.2020 09:07
    Highlight Highlight Interessante Frage, hat es zwischen NZZ und Weltwoche noch Platz?
    Nun es wird sich zeigen einerseits ob genügend Investitionskapital zusammenkommt und andererseits ob das Portal danach lebensfähig ist.
    Es wäre sicher interessant zu sehen ob die Abgrenzung zwischen den anderen Medien gelingt.
    Ich durfte bzw. musste mich schon mit einigen (sog.) Journalisten "rumschlagen" und die Mehrheit wollte die Aussagen jeweils in deren Denkschema pressen, auch wenn diese für eher neutrale Blätter tätig waren. Was ich vermisse ist seriöse Recherche und neutrale Berichterstattung.
  • bokl 06.09.2020 09:03
    Highlight Highlight Jetzt ist klar, warum CB plötzlich seine BR-Rente anfordert...
    • Heb dä Latz! 06.09.2020 09:17
      Highlight Highlight Verbrännti Zeine! Die für die tadellose Imprägnierung zuständigen "Wissenschaftler" in seinem Clan, werden wohl wieder zünftig zusammengestaucht und in die Schranken gewiesen...
  • HerrCoolS. 06.09.2020 09:01
    Highlight Highlight Ist die Domain breitbart.ch noch verfügbar?

    (OK, der war böse 😉)
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 06.09.2020 11:23
      Highlight Highlight Zumindest kommt nichts, wenn man die Adresse eingibt.
      Könnte er also durchaus verwenden.
  • Qui-Gon 06.09.2020 08:56
    Highlight Highlight Die Rechten mit ihrer Paranoia vor dem "linken Mainstream". Die meisten Kantone und Kommunen sind bürgerlich dominiert, aber Somm und Co. sehen immer noch die sozialistische Revolution kommen. Die meisten Fake News kommen immer noch von rechts.
  • Fred Power 06.09.2020 08:53
    Highlight Highlight Für was brauchen wir "Säntis"? Wir haben doch schon 20min und ihre ultrarechten Kommentarschreiber.
  • Kruk 06.09.2020 08:52
    Highlight Highlight Was mich ein bisschen zum nachdenken bringt ist dieses gegen den dominierenden linken Mainstream, denn diese Sprache lässt eher den Verdacht aufkommen, dass es ein Pegida-Blatt sein soll.

    Den diesen linken Mainstream gibt es nur für Leute die selber sehr, sehr weit rechts stehen. Eigentlich schon nahe am Abgrund.

    Zu sagen man wolle die schweizer Medienlandschaft mit einer weiteren bürgerlichen Stimme bereichern, ohne auf die Konkurrenz zu zeigen, wäre schöner gewesen.
  • Zeit_Genosse 06.09.2020 08:48
    Highlight Highlight Das was ich bisher in Erfahrung gebracht habe zeigt mir, dass das Projekt nicht innovativ genug für die neue Medienzukunft ist. Die Betriebsfinanzierung über das Reichweitenmodell schein mehr vom gleichen, statt etwas neues zu sein. Sie funktioniert mehr schlecht als recht. Online hat andere Gesetze. Die liberal und kapitalorientierte Postille müsste da ganz anders aufgesetzt werden. Die vermeintliche Nische könnte leicht von den bestehenden Medien geschlossen werden. Mit dem Kopf an der Spitze, die für sich selbst eine Rolle sucht (Motivlage?) und dann vorsieht, wird es zusätzlich schwierig.
    • Stefan Morgenthaler-Müller 06.09.2020 09:41
      Highlight Highlight @ZG. Diese von Ihnen als Niesche identifizierte Nachfrage wird von der NZZ schon abgedeckt.
  • Bananenrepublikaner 06.09.2020 08:42
    Highlight Highlight «liberal-konservativ» ausgerichtet. ja was denn nun? liberal oder konservativ? 😂
    • Fünf 06.09.2020 10:38
      Highlight Highlight Somm meint wohl wirtschaftlich liberal und kaum gesellschaftlich liberal. Sonst wäre das wirklich ein Widerspruch.
  • Nate Smith 06.09.2020 08:24
    Highlight Highlight Sollen sie's versuchen. Jeder in den Sand gesetzte rechte Franken nervt dann weniger bei Kampagnen. Somm's Erfolg bei der BAZ war ja mässig.

    Ich glaube zwar dass Leute die sich für bürgerlichen und neoliberalen Journalismus einer gewissen Qualität interessieren eher die NZZ lesen werden. Für Leute die es noch rechter und undifferenzierter wollen gibt es schon die Weltwoche.

    Ich erlebe die klassischen Medienhäuser in der Schweiz auch nicht als links sondern ausgewogen und relativ neutral. Manchmal gibt es linke Kommentare der Redaktion, aber die sind dann auch als solche gekennzeichnet sind.
    • Madison Pierce 06.09.2020 08:58
      Highlight Highlight Die Artikel in den seriösen Medien sind empfinde ich auch als ausgewogen und neutral. Die Themenwahl ist jedoch bei den meisten Medien links oder links-liberal ausgerichtet.

      Auf Papier hat man die NZZ, aber (kostenlos) online gibt es kein Portal mit liberaler oder gar konservativer Ausrichtung. Da könnte Somm tatsächlich eine Lücke füllen. Wobei ich aber starke Zweifel bei der Finanzierbarkeit habe.
    • -thomi- 06.09.2020 09:32
      Highlight Highlight Was bitte ist an der NZZ rechts und undifferenziert? Im Gegenteil. Die alte Tante ist eine der am besten recherchierten Zeitungen im deutschsprachigen Raum. Ich empfehle insbesondere die Reportagen. Sie ist manchmal etwas langsamer als watson, aber wesentlich genauer und fundierter. Wenn sie der FDP Anstrich stört, hänu. Trotzdem eine Qualitätszeitung und sie hat nichts mit der Weltwoche gemeinsam. Das eine ist guter Journalismus auf höchstem Niveau, das andere ist eine Parteipostille.
    • Ritiker K. 06.09.2020 09:34
      Highlight Highlight Die Txmedia aka Tamedia mit 20min.ch ist dir zuwenig konservativ?

      (Liberal-konservativ erachte ich als Oxymoron)
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. 06.09.2020 08:19
    Highlight Highlight Ein Gegenstück zu watson ?

    Ja, wieso nicht.

    Das bringt Schwung in die Küche.


    @Markus,
    gibt es bei dir dann auch ein Chefsache ? Die Latte liegt aber sehr hoch.

    Oder Cute News für bürgerlich, konservative Leser ? Da würden wohl deren Kravatten senkrecht hoch stehen.

    Oder eine Emma ? So als Casual - Variante für die Herren von Welt ? Kid Cleo wäre bald frei.

    Oder einen Sektenblog ? Einen Hugo Stamm für die Eliten.

    Oder einen Zaugg ? Nein, Eishockey interessiert in diesen Kreisen wohl niemanden.
    • ikbcse 06.09.2020 10:26
      Highlight Highlight Was für ein enges Weltbild Du doch hast.
    • kettcar #lina4weindoch 06.09.2020 12:14
      Highlight Highlight Cute News wäre dann einfach ein Jagdblog mit den süßesten Trophäen...
  • Bambusbjörn aka Planet Escoria 06.09.2020 08:06
    Highlight Highlight Nichts gegen Meinungsvielfalt, aber sobald jemand von Mainstream schwafelt ist eigentlich ziemlich klar, dass er in one gewisse Art von Menschen ansprechen will.
    Die unkritischen Querfröntler.
  • Gzdt 06.09.2020 08:03
    Highlight Highlight «harte Fakten»
    «Hintergründe mit überraschenden Perspektiven»
    «pointierte Meinungen der besten Autoren»

    Oje - das sagt wohl alles - ein Käseblatt mehr für den Mülleimer! Reine und unötige Umweltbelastung!
    Gegen linken "Mainstream" gibt es doch Militär, Kugeln, Gummischrot, Panzer, Gift, Polizeigewalt, Schlägertrupps aus faschisdoide Rocker und Nazis.
    Habe ich etwas vergessen?
  • Benjamin Goodreign 06.09.2020 08:01
    Highlight Highlight Ich hätte nichts gegen ein neues Medium, das den politischen und gesellschaftlichen Diskurs vielfältiger machen würde - mehr Beeinflussung und Misinformation im Internet braucht es dagegen nicht.

    Ich wünsche Herrn Somm trotzdem viel Erfolg bei der Stellenbesetzung mit hochkarätigen Journalistinnen und Journalisten.
    • Laracroft/ 06.09.2020 08:20
      Highlight Highlight Die sind alle bei der Republik
    • wasps 06.09.2020 10:22
      Highlight Highlight Den hochkarätigsten unter allen Genies, den Markus nämlich, hat er ja bereits an Bord. Vielleicht kann er ab Neujahr sein grosses Vorbild, den Donald, für eine wöchentliche Glosse gewinnen.
    • Korrektur 06.09.2020 10:41
    Weitere Antworten anzeigen
  • Benjamin Goodreign 06.09.2020 08:01
    Highlight Highlight Intransparente Mittelbeschaffung und wohl doch Geld von den reichen Übervätern des Schweizer Populismus. Unklare Positonierung und dann doch „Verkopfung“ als Abwertung der kritischen Auseinandersetzung. Im Unterschied dazu ist die Republik von den Leserinnen finanziert und die Website ist keine Werbe-Datenkrake.

    Wann merkt der einfache Mann, die einfache Frau endlich, dass diese mehrheitlich alten, weissen, reichen Männer NICHTS tun, was ihren Zielen zuwiderläuft und NICHTS, was die Lage der Ersteren verbessern würde?
    • Tiefseetaucher 06.09.2020 08:11
      Highlight Highlight Ah und schon wieder die alten weissen reifhen männer
      Ich kanns langsam nicht mehr hören
      Lieber selber mal was schlaues machen als sich über die anderen zu beschweren? 🙄🙄🙄
    • Benjamin Goodreign 06.09.2020 13:21
      Highlight Highlight Du hast ja keine Vorstellung davon, wie sehr ich mich beruflich, politisch, familiär und ehrenamtlich einsetze, lieber Tiefseetaucher.

      Das Bild des selbstgefälligen, linken Idealisten ist nun mal ähnlich abgelutscht wie dasjenige des alten, weissen Mannes.
  • Nelson Muntz 06.09.2020 07:55
    Highlight Highlight So viel Text zu einem möglichen Mitbewerber? Konkurrenz belebt das Geschäft und dank Meinungsfreiheit darf man sich politisch positionieren wie man will.

    Schade einfach, dass dies zu Ami-Verhältnissen führen wird. Trumpfans haben Fox, seine Gegner CNN. Eine ausgewogene und sachliche Möglichkeit, sich ohne Ideologie und politisch geprägten Inhalten zu informieren, schwindet.
    • ikbcse 06.09.2020 10:29
      Highlight Highlight Danke, Nelson. Doch noch ein Kommentar hier, dem ich voll und ganz zustimmen kann. Das letzte, was wir hier brauchen, ist weitere Zersetzung und Polarisierung der Gesellschaft.
    • Juliet Bravo 06.09.2020 12:15
      Highlight Highlight Das war früher aber noch extremer. Jede Strömung hatte ihre Zeitung.
  • ingmarbergman 06.09.2020 07:54
    Highlight Highlight Watson: Könnt ihr bitte aufhören „rechts“ mit Schweizerfanen zu illustrieren?
    Ein Schweizer Patriot, der zu unserer Demokratie steht, kann niemals rechts wählen.
    • Korrektur 06.09.2020 10:41
      Highlight Highlight Oh je...🙈
    • Magnum 06.09.2020 11:47
      Highlight Highlight @ Hollands Hope

      Kleiner Tipp an Dich: Lies mal die Präambel der Bundesverfassung. Und frag Dich dann, inwiefern sich diese mit Sozialdetektiven und der Gängelei von Hilfsbedürftigen verträgt. Oder mit eiskaltem Ellbogen-Egoismus. Insbesondere beim Passus «und dass die Stärke des Volkes sich misst am Wohl der Schwachen».

      Sogar die Eidgenossen hatten was im Namen, was auf genossenschaftliche Organisation zu kollektivem Vorgehen verweist. Nein: neoliberales Ellbogen-Denken und Ausländerhass sind keine Schweizer Qualitäten. Sie sind vielmehr Gesellschaften zersetzend.
    • Lioness 06.09.2020 13:06
      Highlight Highlight Das ist ein Bild des Säntis. Somms Projekt hat den Übernamen Säntis. Hat also eher nebensächlich mit der CH Fahne (die dort immer am 1.8. gehisst wird) zu tun.
  • dho 06.09.2020 07:43
    Highlight Highlight "In den Medien dominiert der linke Mainstream..."

    You need Somm money? I can offer you Somm (some) brain 🤣🤣🤣
    • ikbcse 06.09.2020 10:30
      Highlight Highlight Ein wahrer Schenkelklopfer, Dein Kommentar. 😏
    • dho 06.09.2020 11:17
      Highlight Highlight @ikbcse die Blitzer klopfen sich wohl eher an ihre Birne (die eigene hoffentlich...)
  • paddyh 06.09.2020 07:30
    Highlight Highlight Ich wunder mich zum Teil, wie die Rechte es immer wieder schaffe, Zeitungen als links zu betiteln. Welche Zeitung in der Schweiz soll den genau so links sein? Und wenn die linke so dominant ist, wieso sieht es denn im Parlament so ausgeglichen aus? Die Schweiz ist mMn sehr wirtschaftsfreundlich und auch recht konservativ. Siehe zB prognosen beim Papiurlaub.
    • balzercomp 06.09.2020 12:34
      Highlight Highlight Überregional dürfte die WOZ die einzige linke Zeitung Von Bedeutung sein. Der Tagi ist tendenziell eher linksliberal, die NZZ rechtsliberal. Natürlich kenne ich nicht alle Publikationen. Wie Du sagst, ist die politische Schweiz eher konservativ. Der Mainstream der SP wäre in Deutschland eher auf dem Arbeitnehmerflügel der CDU (Blühm-Linie) zu verorten, als bei der SPD. Natürlich gibt es in den meisten Parteien Flügel, die weiter links oder rechts stehen.
    • Knacker 06.09.2020 12:38
      Highlight Highlight „wenn die linke so dominant ist, wieso sieht es denn im Parlament so ausgeglichen aus?“

      Die Medienlandschaft widerspiegelt nicht die Verteilung und Vielfalt im Parlament.

Kommentar

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