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Migration

Zahl der Asylgesuche um rund ein Drittel tiefer als vor einem Jahr

Zahl der Asylgesuche um rund ein Drittel tiefer als vor einem Jahr

22.02.2021, 10:5322.02.2021, 10:53
ZUR MELDUNG, DASS DIE ASYLGESUCHE IN DER SCHWEIZ IM ERSTEN QUARTAL DIESES JAHRES UM 45 PROZENT ZURUECKGEGANGEN SIND, STELLEN WIR IHNEN AM DONNERSTAG 14. APRIL 2016 FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG. ...
Weniger Asylgesuche: Corona hat auch Auswirkungen auf die MigrationBild: KEYSTONE

Im Januar sind in der Schweiz rund ein Drittel weniger Asylgesuche eingereicht worden als im Januar 2020, als noch kaum Reisebeschränkungen wegen der Coronavirus-Pandemie galten. Laut Staatssekretariat für Migration (SEM) baten im Januar 832 Personen um Asyl.

Die Zahl der Asylgesuche war im vergangenen Januar auch tiefer als im Dezember 2020, nämlich um 16 Prozent, wie es in der Mitteilung vom Montag hiess. Wichtigste Herkunftsländer der Menschen, die im Januar in der Schweiz um Asyl baten, sind Eritrea mit 147 Gesuchen, Afghanistan (119), Türkei (88), Algerien (81) und Syrien (65).

Das SEM erledigte im Januar 1216 Asylgesuche. 433 Menschen erhielten Asyl, und 292 wurden vorläufig aufgenommen. Ausserdem gab es 257 Nichteintretensentscheide - 217 davon aufgrund des Dublin-Abkommens. Erstinstanzlich hängig waren 3579 Dossiers, 273 weniger als im Dezember. 138 Personen reisten kontrolliert aus oder wurden in ihr Herkunftsland oder in einen Drittstaat zurückgeführt.

Im Januar kamen zudem 53 Geflüchtete im Rahmen des Resettlement-Programms in die Schweiz. Das Im Mai 2019 vom Bundesrat verabschiedete Konzept sieht die Aufnahme von bis 1600 besonders Schutzbedürftigen in den Jahren 2020 und 2021 vor. (aeg/sda)

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