Schweiz
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«Racial Profiling» ist in der Schweiz alltäglich

Eine Augenzeugin berichtet von einem Erlebnis im Zug, das sie aufhorchen liess: Im fast voll besetzten Waggon seien nur Dunkelhäutige kontrolliert worden – darunter auch sie. Laut Amnesty International Schweiz kommt dies sehr häufig vor.

Benjamin Wieland / bz Basellandschaftliche Zeitung



An einem Vormittag bestieg die Münchensteinerin K. F. (Name der Redaktion bekannt) den Schnellzug von Zürich Hauptbahnhof nach Basel SBB. Kurz nach der Abfahrt betraten zwei Grenzwächter in Zivil den Waggon. Die Beamten kündigten an, dass es nun Personenkontrollen gebe – ihre Ausweise zeigen mussten aber nur vier Passagiere. Sie alle hatten etwas gemeinsam: einen dunkleren Teint als die übrigen Mitreisenden.

«Es kann doch nicht sein, dass als einziges Kriterium das Aussehen herangezogen wird.»

Augenzeugin K.F.

Unter den Kontrollierten waren K. F., zwei weitere Frauen, die zusammen reisten, und ein Mann. «Es machte mich schon stutzig», erzählt die 27-Jährige der bz, «dass sie genau uns herauspickten. Der Waggon war praktisch voll besetzt.»

K. F. wuchs in Brasilien auf, lebt jedoch seit neun Jahren in der Schweiz und spricht Dialekt. Äusserlich falle sie trotzdem auf, sagt die Detailhandelsangestellte. Im Sommer, braun gebrannt, sei sie auch schon für eine Inderin gehalten worden. Sie kritisiert die Praxis der Grenzwache: Es sei stossend, falls diese immer so vorgehen würde bei der Auswahl, wer sich ausweisen müsse und wer nicht. «Es kann doch nicht sein, dass als einziges Kriterium das Aussehen herangezogen wird.»

ZUR ARBEIT DER GRENZWACHE STELLEN WIR IHNEN HEUTE FOLGENDES NEUES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG --- Members of the Swiss Border Guard Corps accompany an asylum seeker who entered Switzerland by train without papers to take his personal data and to question him about his reasons of entry, pictured at the train station at the Swiss-Italian border in Chiasso, Switzerland, on October 23, 2014. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Die Hautfarbe allein gilt nicht als Begründung, von jemandem den Ausweis zu verlangen – doch diese Praxis ist Realität (Bild: Grenzwächter in Chiasso).  Bild: KEYSTONE

Der implizierte Vorwurf: Die Grenzwache betreibe «Racial Profiling», wähle also die Kontrollierten aufgrund von Merkmalen wie Haar- und Hautfarbe aus – und nicht ausschliesslich anhand deren Verhaltens.

Am Ausweis-Foto gekratzt

Die Grenzwache bestätigt die Kontrollen am besagten Tag. Peter Zellweger, Informationsbeauftragter der Grenzwacht-Region II, schreibt: «Die Grenzwächter überprüften bei den kontrollierten Personen, ob sie sich legal in der Schweiz aufhalten.» Die Beamten würden bei der Auswahl der zu Kontrollierenden «nach Erfahrungswerten» handeln. Damit seien, führt Zellweger aus, «eigene Erkenntnisse und Erlebnisse im täglichen Umgang mit Kundinnen und Kunden» gemeint. Auch das Verhalten spiele eine Rolle, ebenso mitgeführte Waren, «die auf deliktische Tätigkeit schliessen lassen können».

K. F. zweifelt an den Erklärungen. Sie sei an jenem Vormittag auf dem Rückweg von einer Weiterbildung gewesen und habe unauffällige, der Witterung angepasste Kleidung getragen. Sie habe auch keinen Koffer oder grosse Taschen mit sich geführt, die auf eine längere Reise hätten hinweisen können. Und sie habe sich «ganz normal» verhalten. «Auch die anderen Kontrollierten stachen – die Hautfarbe ausgenommen – nicht heraus», beteuert sie.

«Das ist eine typische Antwort eines polizeilichen Mediensprechers, in der die Ernsthaftigkeit des Problems verkannt wird.»

Rassismus-Experte Tarek Naguib

Was sie ebenfalls stutzig machte: Der Beamte habe am Foto ihres Ausweises gekratzt. K. F. besitzt den C-Ausweis im Kreditkartenformat.

«Typische Antwort»

Grenzwache-Sprecher Peter Zellweger bleibt dabei: Alter, Geschlecht, Nationalität, Religion oder Hautfarbe spielen keine Rolle beim Entscheid, jemanden zu kontrollieren. Das Kratzen am Ausweis, schreibt er, diene dazu, dessen Echtheit zu überprüfen. Er besitze taktile Merkmale.

Illegale Praxis

Rassismus-Experte Tarek Naguib bezweifelt diese Aussagen. Es handle sich um «eine typische Antwort eines polizeilichen Mediensprechers, in der die Ernsthaftigkeit des Problems verkannt wird», schreibt Naguib. Es werde der Sache nicht auf den Grund gegangen, sondern alles darangesetzt, den Rassismusvorwurf unter den Teppich zu kehren. Dies sei ein «klassisches Distanzierungsmuster».

Der Fall Wa Baile

Der Mann sei ihnen verdächtig vorgekommen, da er den Blick abgewandt habe und ihnen habe ausweichen wollen, heisst es im Polizeirapport. Er sei bloss kontrolliert worden, weil er schwarz sei, sagt hingegen Mohamed Wa Baile, ein 42-jähriger Schweizer mit kenianischen Wurzeln.

Das Zürcher Bezirksgericht stützte gestern die Version der Stadtpolizei Zürich: Sie habe Wa Baile zu recht im Hauptbahnhof an einem Donnerstagmorgen im Februar 2015 kontrolliert. Und da er sich unkooperativ verhalten habe, sei er folgerichtig mit 100 Franken gebüsst worden. Er focht den Strafbefehl an. Somit musste sich zum ersten Mal ein Schweizer Gericht mit der Frage auseinandersetzen, ob eine polizeiliche Personenkontrolle das verfassungsrechtliche Diskriminierungsverbot verletzt hat.

Während der gestrigen Verhandlung sagte Wa Baile, es sei ihm nicht um das Geld gegangen, sondern ums Grundsätzliche. Denn er sei es leid, ständig ins Visier der Polizei zu geraten – und dies unabhängig davon, wie er sich verhalte.

Seine Verteidigerin plädierte auf Freispruch und Aufhebung der Busse. Der Einzelrichter bestätigte sie jedoch. «Wir hatten nur den Strafbefehl zu beurteilen», sagte er in seiner kurzen Urteilsbegründung. Auf den Vorwurf des flächendeckenden «Racial Profilings» bei der Stadtpolizei Zürich ging er nicht ein. Die Verteidigerin kündigte bereits an, den Fall weiterzuziehen. (bwi/SDA)

Ähnlich schätzt Amnesty International den Fall ein. Die Organisation hatte «Racial Profiling» 2007 hierzulande aufs Tapet gebracht. Gäbe es tatsächlich Kontrollen unter Berücksichtigung des Kriteriums Hautfarbe, so wären diese illegal. Angewandt werde die Praxis aber trotzdem, schreibt Beat Gerber, Mediensprecher von Amnesty Schweiz. Die Erfahrung zeige, «dass dunkelhäutige Menschen regelmässig ohne objektive Gründe von der Polizei kontrolliert oder durchsucht werden». Mohamed Wa Baile wehrte sich vor Gericht gegen eine Kontrolle – ohne Erfolg.

«Racial Profiling» ist effizient

Bei den Ombudsstellen in Basel-Stadt und in Baselland sind Meldungen zu «Racial Profiling» selten, wie eine Nachfrage der bz zeigt. Fachleute führen die allgemein tiefen Zahlen von Fällen unter anderem auf Unwissenheit zurück: Die Betroffenen wissen oftmals gar nicht, dass die Methode illegal ist.

Dragan Ilić von der Universität Basel konnte nachweisen: Schwarze Autofahrer werden häufiger von der Polizei angehalten als weisse, zumindest in Florida. Der Ökonom hat sich in seiner Doktorarbeit mit Racial Profiling auseinandergesetzt. Er hält an der Uni Basel unter anderem eine Vorlesung zum Thema Diskriminierung.

Mit dem Fall der Zugkontrolle konfrontiert, sagt Ilić: «Mich würde es nicht wundern, wenn Beamte auch auf visuelle Reize reagieren. Sie müssen sich in kurzer Zeit entscheiden, und da lässt man sich auch von körperlichen Merkmalen leiten.» Dahinter würden jedoch «nicht zwingendermassen boshafte Motive» stecken, glaubt Ilić. Man habe es womöglich mit einem anderen Treiber zu tun: «Die Beamten verspüren einen gewissen Druck, möglichst viele Delinquenten zu erwischen.»

In den USA seien dunkelhäutige Menschen bei bestimmten Delikten tatsächlich häufiger kriminell, dies könne mit dem soziodemografischen Hintergrund erklärt werden. «Racial Profiling» könne somit eine effiziente Methode sein, jedoch keine gerechte, betont Ilić.

Und dann müsse auch dies relativiert werden: «Auf lange Sicht dürfte das Vertrauen und das Ansehen der Polizei bei der Personengruppe, die unter Generalverdacht steht, abnehmen. Der Staat wird als Gegner wahrgenommen.» So gehe Vertrauen verloren, ein hohes Gut.

Pendler tarnte sich als Pöstler

K. F. gibt zu bedenken, dass Profiverbrecher das Muster leicht durchschauen könnten. «Man müsste einfach ältere weisse Frauen als Schmugglerinnen einsetzen. Die fallen durchs Netz.» Die Grenzwache ist sich dieser Gefahr bewusst. Sprecher Zellweger schreibt: «Die Aufgabe des Grenzwächters ist viel komplexer als nur das Beurteilen des Aussehens einer Person.»

In der Praxis durchgedrungen ist das noch nicht überall. Der «Bund» berichtete im August von einem Pendler afrikanischer Abstammung. Er wurde so häufig kontrolliert, bis er sich eine Postuniform kaufte – erst als falschen Pöstler liess man ihn in Ruhe. (bzbasel.ch)

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    Alle Leser-Kommentare
  • stamm 30.11.2016 23:01
    Highlight Highlight Wenn die Hälfte der Schwarzen kriminell sind, verwundert mich das auch nicht! Und daran mach ich auch die Unschuldigen mitverantwortlich. Ihr müsst eure Landsleute aufklären, was hier in der Schweiz gemacht werden darf, und was nicht! Kann doch nicht sein, dass alle Polizisten etwas gegen Unschuldige haben, nur weil sie schwarz sind.

    Das hat seine Gründe! Mich wundert das gar nicht.

    Ich teile ja meinen Kollegen auch mit, wenn mir etwas nicht passt an ihnen. Also, macht das gefälligst auch so mit euren Kollegen und kriegt das selber in den Griff, weil unsere Schweizergesetze tun das nicht.
  • Shabina 11.11.2016 13:37
    Highlight Highlight Um gleiches zu erleben reicht es auch schon Rastas zu haben...BLONDE;-). Bei jeder Kontrolle wurde ich auseinander genommen. Bei jeder Reise ins Ausland musste ich 2 h am Zoll mit einrechnen. In jeder Verkehrskontrolle wollte man mein Auto durchsuchen. (Wollte, da ich dies ohne Durchsuchungsbefehl nicht zuliess). Nun habe ich keine Probleme mehr. Ich habe die Rastas abgeschnitten. Aber die Hautfarbe lässt sich nicht ändern.
    Bedenke: Warscheinlich haben auch 99% der Rastas Gras dabei!? +laufe ich am Rhein entlang und man bietet mir Koks an, dann höchst selten von einem unterpigmentierten!
  • trio 11.11.2016 13:31
    Highlight Highlight Warum werden Polizisten/Zöllner etc. nicht sensibilisiert? Anstatt immer die gleichen Ausreden zu bringen. Ist doch blöd in einem Zugwagon nur die dunkelhäutigen zu kontrollieren, auch sollte die Chance auf einen "Treffer" sogar grösser sein! Kontrolliert doch einfach noch 3-4 hellhäutige und das Problem hat sich erledigt.
  • gnp286 08.11.2016 23:03
    Highlight Highlight Mich stört an der Diskussion, dass Racial Profiling immer sofort mit Rassismus gleichgesetzt wird. Klar, die Hautfarbe kann man nicht einfach ändern, aber es gibt Gründe für das Racial Profiling, auch wenn es bei mancher Polizeikontrolle an Fingerspitzengefühl mangelt.

    Anstatt auf die Polizei/Grenzwache sollten die Betroffenen lieber z.B. auf Chügelidealer wütend sein. Daher kommt das Racial Profiling. Nicht weil Polizisten generell Rassisten sind.
  • Lavamera 08.11.2016 16:41
    Highlight Highlight Mein Freund ist dunkelhäutig und wird meistens bei Grenzkontrollen kontrolliert. Aber er nimmt es gelassen, weil Dunkelhäutige nun mal eher illegale Einreisende sind. Das ist einfach so, ich finde es gibt schlimmer Ungerechtigkeiten um die man sich kümmern muss. Ach ja und ich denke nicht, dass es darum geht wie jemamd aussieht, sondern was hinter dem Aussehen steht.
    • michiOW 08.11.2016 20:32
      Highlight Highlight Ich frage mich, ob die Blitze evtl. Davon herrühren, dass du als Weisse (ich gehe mal davon aus so wie du dies geschrieben hast) einen dunkelhäutigen Freund hast🤔🤔
    • Lavamera 09.11.2016 11:40
      Highlight Highlight Ich hoffe jetzt mal schwer, dass dies nicht der Fall ist.
    • You will not be able to use your remote control. 09.11.2016 15:28
      Highlight Highlight Nein, ich habe geblitzt, weil ich das Argument, 'uns betrifft es, es ist uns aber egal, darum muss es allen anderen Betroffenen auch egal sein', nicht gut finde.
    Weitere Antworten anzeigen
  • mortiferus 08.11.2016 15:40
    Highlight Highlight Es gab Zeiten in denen ich auch kontrolliert wurde. Das lag an meinem Äusseren.Mir ist auch schon passiert das ein Auto vor mir rausgewunken wurde und kaum sah mich die Polizei auf dem Motorrad,hat sie das Auto, kaum angehalten, wieder weitergewunken und mich reingewunken.Am Zoll haben die franz. Beamten meine Freunde und mich(Motorräder)von weitem schon signalisiert das wir das grosse Los gezogen haben. Ohne jegliche Abklärung mussten wir alles Gepäck auslegen und strippen. Der Drogenhund bekam danach ein Läckerli ;).Nie habe ich dumm gefragt oder mich geärgert, einfach cool und nett bleiben.
    • Hexentanz 16.11.2016 08:36
      Highlight Highlight Aber mortiferus, wir haben doch 2016! Wo selbst die Grenzwache 4 weisse kontrollieren soll, wenn 4 dunkelhäutige im Zug kontrolliert werden! Du musst dich wehren! Jedes kontrollierte Motorrad muss auch ein kontrolliertes Fahrzeug zur politischen Korrektheit zur Folge haben!

      Haha. Aber zu deinem Kommentar: Gute Einstellung. Sehe es auch so als Auto Fahrer.. die machen nur ihren Job :-)
  • Skater88 08.11.2016 15:27
    Highlight Highlight Ich bin Mitglied der AluHut&Bananenpartei und finde es diskriminierend wenn mich die Polizei kontrolliert.
    Seltsam das es ständig ein Aufschrei gibt! Liebe Dunkelhäutigen, es ist Fakt, dass viele Straftaten von Dunkelhäutigen begangen werden, sagt lieber der Polizei danke, dass Sie ihren Job macht statt zu kritisieren.
    • You will not be able to use your remote control. 08.11.2016 19:16
      Highlight Highlight AluHut&Bananenpartei: meinem Äusseren+Motorrad; in China einreise; auffälligen Karren; Taschenoszilloskopes ... AluHut&Bananenpartei

      Seltsam ist, dass ihr alle denkt euere Präferenzen sind eine Eigenschaft wie die Hautfarbe. Der Aufschrei kommt, weil diese Menschen keine speziellen Eigenschaften haben, die vergleichbar mit den genannten sind. Wenn sie das täten, würden sie sich vermutlich auch nicht beschweren.
  • wonderwhy 08.11.2016 14:58
    Highlight Highlight Man muss sich bewusst werden dass man diese Problematik schlicht nicht zu Zufriedenheit aller lösen kann. Ob jemand kontrolliert wird oder nicht, ist eine subjektive Entscheidung eines Polizisten oder Grenzwächter. Die Kontrolle kann je nach Sichtweise komplett unterschiedlich beurteilt werden. Der Polizist der, überzeugt davon ist einem berechtigten Verdacht nachzugehen. Der Kontrollierte, der überzeugt davon ist nur wegen seiner Hautfarbe kontrolliert worden zu sein. Beobachter die die Kontrolle nachvollziehen können oder rassistische Motive sehen. Wie soll man da Ordnung schaffen?
    • Hexentanz 16.11.2016 08:38
      Highlight Highlight Ordnung schaffen könnte man sehr einfach. Das Problem an 2016 ist, dass anscheinend selbst von Behörden kontrollierte denken, sie könnten entscheiden, ob sie kontrolliert werden dürfen.

  • Ohniznachtisbett 08.11.2016 14:36
    Highlight Highlight Wenn ein Straftäter gesucht wird, und dieser wurde von Zeugen als blondhaarig oder eben dunkelhäutig beschrieben, dann nützt es halt nichts einen schwarzhaarigen oder einen weissen zu kontrollieren... so einfach ist das.
    • Trouble 08.11.2016 20:44
      Highlight Highlight Dann wird ja in auffallend vielen Zügen ab Basel ein dunkelhäutiger Täter gesucht 🤔 Schon unzählige Male miterlebt. Wenn man die Grenzwächter aber auf ihr Verhalten hinweist oder nachfrägt, wird alles geleugnet.
    • Ohniznachtisbett 09.11.2016 08:43
      Highlight Highlight Die Grenzwache hat den Auftrag illegale Grenzübertritte zu ahnden. Diese werden wohl deutlich häufiger von dunkelhäutigen Menschen als von Weissen begangen. Weshalb sollte die Grenzwache und also jeden Bünzli kontrollieren um festzustellen, ah der ist CH-Bürger und damit aufenthaltsberechtigt... Ist jemand dunkelhäutig und hat nichts zu befürchten, ID zeigen, freundlich einen schönen Tag wünschen und Zugreisli fortführen, auch wenn es mühsam ist. Ich halte mich auch an Verkehrsregeln, werde aber wegen meines Autos realtiv häufig rausgewunken. Habe nichts zu befürchten also, bin ich freundlich.
  • Wehrli 08.11.2016 13:39
    Highlight Highlight Racial profiling ist effizient, basiert aber auf einer Pseudokorrelation. Und da liegt das Problem. Mehr dunkelhäutige sind kriminell, das liegt aber nicht an der dunklen Haut. So wie es in Gegenden mit mehr Störchen auch mehr Geburten gibt, statistisch bewiesen. Nun was tun? Am besten jeweils halt auch noch eine "Langnase" mitkontrollieren, damit ein Gefühl von Fairness aufkommt.
    • Oberlehrer 08.11.2016 14:13
      Highlight Highlight Der Begriff "Pseudokorrelation" ist etwas ungluecklich, da die Korrelation ja real ist. Die Kausalitaet zwischen Hautfarbe und Kriminalitaet ist hingegen nicht gegeben. Fuer Fahndungszwecke ist jedoch lediglich die Korrelation relevant. Analogie: Die Farbe einer Erdbeere ist nicht kausal fuer ihren Geschmack. Da die Farbe mit dem Geschmack bzw. der Reife korreliert, ist es sinnvoll, diese beim Pfluecken zu beruecksichtigen.
    • sansibar 09.11.2016 13:03
      Highlight Highlight Nun ja, es ist insofern eine Pseudokorrelation als es nicht die Hautfarbe sondern der soziale Status (Armut etc.) ist der die Leute gemeinhin zu Kriminellen werden. Viele Ausländer sind arm, fast alle Kriminelle sind arm, ergo viele Ausländer im Gefängnis. Würde auch eher nach "social Profiling" vorgehen! Beispiele wurden hier ja schon zur Genüge genannt - wer wird gesucht? Neonazis, Dealer, illegale Einwanderer? Wenn nach Wirtschaftskriminellen gefahndet wird, kontrolliert man auch nicht die Lehrtochter des Coiffeur-Geschäfts...
    • Oberlehrer 11.11.2016 11:27
      Highlight Highlight Nochmals: Die Korrelation sagt nichts über Kausalitäten aus. Wenn man verdeutlichen will, dass zwar eine Korrelation besteht (Hautfarbe und Kriminalität), nicht jedoch Kausalität (Hautfarbe als Ursache der Kriminalität), dann sind meines Erachtens die Begriffe "Pseudokorrelation" oder "Scheinkorrelation" unglücklich. Die Korrelation besteht ja tatsächlich, bezweifelt wird die Kausalität. Treffender wäre folglich "Scheinkausalität". Für die polizeiliche Arbeit ist jedoch nur die Korrelation relevant, die Kausalität ist für Soziologen und Politik von Interesse.
  • Hoppla! 08.11.2016 13:07
    Highlight Highlight Ist das nicht alles etwas zu emotional?

    Machen wir einen Schritt zurück, betrachten das ganze aus der Helikopterperspektive und schalten, falls vorhanden, den gesunden Menschenverstand ein.

    Gibt es Alternativen zum Profiling (egal ob rassistisch oder sexistisch)? Die Energie würde man besser darauf verwenden.
  • Failai 08.11.2016 12:50
    Highlight Highlight Und es ist einfach zu sagen ist ja nicht schlimm wenn man es nie selbst erlebt hat.Anstatt die Erfahrungen/Gefühle von Betroffenen verstehen zu versuchen oder mind. zuzuhören sehe ich unzählige Kommentare die versuchen diese Erfahrungen runterzuspielen.Mit welchem Recht tut ihr das?Wie könnt ihr über Racial Profiling so sprechen als wäre es nichts?Ihr habt es selbst nicht erlebt also redet nicht gross.Und ich finde es auch witzig dass Leute von Ausländern sprechen ihr wisst schon es gibt auch dunkelhäutige Schweizer?Muss cool sein wenn man in seiner eigenen Heimat non stop kontrolliert wird!
    • Oberlehrer 08.11.2016 13:45
      Highlight Highlight Ich werde regelmässig kontrolliert. Stört mich nicht mehr oder weniger als eine SBB-Billetkontrolle. Wenn die Polizei nach illegal Einreisenden sucht, dann kontrolliert sie Personen, die wie Syrer oder Eritreer aussehen. Wird die Drogenszene von Nigerianern dominiert, dann kontrolliert sie vermehrt Schwarze. Findet ein Neonazi-Konzert statt, dann kontrolliert sie wohl eher kurzhaarige Weisse - und nicht den schwarzen Rastafari oder den orthodoxen Juden. Macht aus statistischen Gründen einfach Sinn. Wer Kontrollen persönlich nimmt, verfügt über wenig Abstraktionsvermögen.
  • Failai 08.11.2016 12:29
    Highlight Highlight Und ihr redet hier von ja aber wenn ich ins Ausland gehe werde ich auch kontrolliert und muss mein visum vorweisen blabla... Mein familienangehöriger ist hier geboren und hat den schweizer pass, wie auch viele andere.
  • Failai 08.11.2016 12:27
    Highlight Highlight Ein familienangehöriger von mir, hat ghanaische wurzeln... Wenn er nachts nach hause läuft wird er meistens von der polizei kontrolliert. Manchmal sogar 2x mal nacheinander. Als er mir erzählt hat wie die grundlos mit ihm geredet haben und umgegangen sind war ich geschockt. Mit mir haben polizisten nie so respektlos geredet....
  • reaper54 08.11.2016 12:18
    Highlight Highlight Man sieht von aussen schon sehr viel und in Fällen wie Grenzkontrollen im Zug (vorallem mit den aktuellen Flüchtlingen) oder der Suche nach einer dunklen Person ist es logisch das halt dunklere Personen Kontrolliert werden. Genauso wie wenn ein Weisser gesucht wird halt weisse kontrolliert werden. Jeder der da Rumheult sollte mal seinen Verstand wieder einschalten.
  • felixJongleur 08.11.2016 12:00
    Highlight Highlight Was nicht vergessen werden sollte: am Bahnhof SG bspw. sind seit vielen Jahren afrikanische Drogendealer unterwegs. Sie gehören zum Bild dazu, ich habe selber schon unzählige Deals miterlebt beim vorbeilaufen. Das ist ein Fakt. Leiden darunter müssen dann andere Personen mit dunkler Hautfarbe, sei es wegen Kontrollen oder weil sie sicher schneller in diese Schublade getan werden von Passanten. Von der Polizei erwarte ich da zumindest, dass gut vorabgeklärt wird bevor Personen kontrolliert werden.
    • Wehrli 08.11.2016 13:40
      Highlight Highlight Und die Kunden sind Weisse. Den Kleindealerjob will je kein Weisser machen, so wie die Müllabführ kein Schweizer. Wo ein Markt da ein Job.
  • bebby 08.11.2016 11:10
    Highlight Highlight Meine Erfahrung ist, dass ich in Ländern, wo der Durchschnitt der Bevölkerung einen dunkleren Teint als ich hat, weniger, und in Ländern wie der Schweiz und nördlich davon, mehr kontrolliert werde.
    Zöllner sind eben auch nur Menschen und heller gilt in fast jeder Kultur als besser oder von einer höheren Kaste.
    Der perfekte Drogenkurier ist somit ein Blonder mit blauen Augen.
    • Wehrli 08.11.2016 13:41
      Highlight Highlight Blondine mit blauen Augen und grossen "Ohren", sind die besten Kurriere. Wurde mal ermittelt.
  • Okabe Rintarou 08.11.2016 10:20
    Highlight Highlight Das sich die Frau drüber aufregt ist ja voll geil :) wer nix zu verbergen hat, dem kann es doch egal sein wenn er kontrolliert wird. Ist doch wie die Polizeikontrolle am Abend wenn in der nähe ein Fest war...
    • JoeyOnewood 08.11.2016 10:54
      Highlight Highlight "wer nix zu verbergen hat, dem kann es doch egal sein wenn er kontrolliert wird" - das ist einfach nur Schwachsinn, du hast wohl auch fürs NDG gestimmt. Wenn du die ganze Zeit kontrolliert wirst, nur weil du dunkelhäutig bist, würdest du dich irgendwann auch dagegen wehren. Auch wenn du nichts zu falsches gemacht hast.
    • Nocciolo 08.11.2016 11:27
      Highlight Highlight Ich glaube, du kannst dir einfach nicht vorstellen, wie es sich anfühlt, wenn man in einem vollen Zugwagen sitzt, die Polizei kommt rein und pickt genau dich raus um zu kontrollieren, obwohl du rein gar nichts getan hast. Wie geht es wohl jemandem dabei? Wie würde es dir dabei gehen? Alle schauen dich an, alle denken, was hat der wohl getan? Der eine oder andere denkt: "ist wohl wieder typisch". Ich bin ziemlich überzeugt, dass dich das auch aufregen würde. Passiert dir aber wahrscheinlich nie, da du ja weiss bist.
    • Oberlehrer 08.11.2016 12:25
      Highlight Highlight @Nocciolo: Ich werde im Zug oder beim Aussteigen aus Flugzeugen in der Schweiz auch oft kontrolliert, da ich anscheinend "syrisch" aussehe. Das ist zwar lästig für mich als Person, aus gesamtgesellschaftlicher Sicht jedoch völlig logisch und effizient. Oder soll die Polizei alibimässig rothaarige Seniorinnen kontrollieren?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Luzi Fair 08.11.2016 10:15
    Highlight Highlight wieso dürfen Zollbeamte überhaupt zivil fanden?
    • Hoppla! 08.11.2016 12:55
      Highlight Highlight Wieso nicht?
    • Luzi Fair 08.11.2016 17:53
      Highlight Highlight weil dies zur Erfüllung der Aufgaben (http://www.ezv.admin.ch/org/04135/04138/04141/index.html?lang=de) schlicht nicht notwendig ist.

      aber anhand der Reaktionen auf meinen Post sehe ich schon, dass hier eindeutig ein Polizeistaat gewünscht wird.
    • Hoppla! 08.11.2016 18:28
      Highlight Highlight Sagtst du? Und wie ist das nun relevant?
    Weitere Antworten anzeigen
  • kliby 08.11.2016 10:12
    Highlight Highlight Männer werden auch deutlich mehr kontrolliert als Frauen. Denk mal!
  • Karl33 08.11.2016 09:20
    Highlight Highlight Gender Profiling ist auch alltäglich. Da störts auch keine Politikerin, dass mehr Männer als Frauen kontrolliert werden.
  • TheMan 08.11.2016 09:04
    Highlight Highlight Also Statistisch werden eh Menschen mit Heller Haut öfters Kontrolliert. Grund: Europäische Menschen sind auf dem Europäischen Kontinent in Überzahl. Das ist Diskriminierung Pur.
    • NP6030 08.11.2016 10:06
      Highlight Highlight Wenn Statistisch die hellhäutige Mehrheit einer Region mehr Kontrolliert wird als die statistische nicht hellhäutige Minderheit nennst du das Diskriminierung?
      Weisst du denn was das Wort bedeutet?
    • JoeyOnewood 08.11.2016 10:59
      Highlight Highlight Ich könnte kotzen - TheMan, dass ist echt unapetlitlich blöde Witze über Diskriminierung zu machen. Und dann noch derart bescheurte.
  • DailyGuy 08.11.2016 08:56
    Highlight Highlight Das Problem von Racial Profiling ist eben wie im Text erwähnt, dass die Leute unter einen Generallverdacht gestellt werden. Diese betroffenen Gruppen erhalten ein feindliches Bild der Polizei.
    • John Carter 08.11.2016 11:03
      Highlight Highlight Das wird ja wohl seinen Grund haben. Wenn halt vor allem der "Nigerianische Clan" in Zürich für die Drogen verantwortlich ist und diese auch regelmässig beobachtet/verhaftet werden, dann wird man eher nicht Frau Bünzli aus Thalwil kontrollieren sondern die Typen wo man erfahrungsgemäss mehr Erfolg hat. Leuchtet doch ein oder! Statistisch gesehen, gibt es nun mal mehr Delinquenten aus dem Ausland bei uns in der Kiste. Also werden die Jungs auch eher kontrolliert.
    • NP6030 08.11.2016 12:23
      Highlight Highlight Ich finde Statistiken SUPER! Du hast ne Million Stutz, ich hab keinen Rappen, Statistisch gesehen sind wir beide mit einer halben Million gesegnet.

    • NP6030 08.11.2016 12:27
      Highlight Highlight Ausserdem, wieso sollte das eine das andere rechtfertigen? Der Grossgrundbesitzer sagt seinen Bauern sie sollen dieses neue Pestizid benützen. Sie tun es. Später stellt sich heraus das diese im höchsten Masse Toxisch sind. Die Bauern werden zur Rechenschaft gezogen. Sollten jetzt in Zukunft alle Bauern öfters kontrolliert werden oder sollten jene Instanzen vielleicht ihren Job machen und den Grossgrundbesitzer mal in die Mangel nehmen?
      Ich behaupte nicht das es keine Nigerianer sind die an der Langen Strasse dealen, ich behaupte aber das jene es von hellhäutigen Anzug Trägern bekommen.
  • Domino 08.11.2016 08:55
    Highlight Highlight Wer in einer multikulturellen Gesellschaft leben will muss sich eben damit abfinden.
    Ich wurde letzhin auch von einem Polizisten mit türkischem Migrationshintergrund kontrolliert. Ging ich deshalb auf die Barrikade? Nein. Habe ich laut "rassismus" geschrien? Oder "er soll gefälligst nur Türken kontrollieren?" Nein.
    Es war eigentlich recht "amüsant" und wir sind uns näher gekommen (wenn man das so sagen kann), was positiv ist.
    Es sind meistens sogenannte "antirassisten" die überall rassismus sehen, die die Menschen danach einteilen und es heraufbeschwören.
    • CarmenMarley 08.11.2016 09:17
      Highlight Highlight teils ist dies sicher richtig, doch auch ich selbst musste schon einige rassistische aktionen der polizei mitmachen.. ist es fair, in einer gruppe von 5 mädchen (alle weiss, ausser ich) nur diejenige zu kontrollieren die ausländisch aussieht? ist mir schon mehrmals passiert und die andern mussten keinen finger rühren während ich grundlos meine gesamtem taschen leeren musste..?!
    • JoeyOnewood 08.11.2016 11:04
      Highlight Highlight Ähm sorry Domino - wie zum Henker kommt es dir auch nur entfernt in den Sinn, es als rassistisch zu betrachten von einem Polizisten mit türkischem Migrationshintergrund kontrolliert zu werden?! Weisst du überhaupt, was Rassismus bedeutet? Es ist nicht rassistisch, wenn ein weisser Beamter Dunkelhäutige kontrolliert. Es ist nur ein Problem, wenn er generell nur Dunkelhäutige kontrolliert. "Antirassisten", haha, ich denke auch, Amnesty International, ein völlig unnützes konstrukt der political correctness.
  • Thomas_v_Meier 08.11.2016 08:55
    Highlight Highlight Mein Gerechtigkeitssinn schlägt aus und meint das kann es doch nicht sein, geht gar nicht.

    Verstehe aber in diesem Fall das die GW in den Zeiten der Flüchtlings Bewegung von IT nach DE eher dunkelhäutige Kontrolliert.

    Fahre dem Tram von Basel nach Weil am Rhein. Seit dem einsetzen des Flüchtlingsstrom von IT nach DE via CH wird am DE Zoll nur dunklere Menschen kontrolliert
    Vor mir sass mal ein arabischer aussehender junger Mann, ohne grosses Tam Tam legte er routiniert seine CH ID aufs Knie. Der Beamte schaute beim Vorbeilaufen kurz drauf, lächelte freundlich - Ende.
  • Blengeli 08.11.2016 08:51
    Highlight Highlight Es ist bekannt, dass die Zollfahndung angehende Zollbeamte auf 'Indizien' geschilt werden! Sozusagen Rasterfahndung. Dies nun abzustreiten ist schlichtweg gelogen!
  • Wilhelm Dingo 08.11.2016 08:29
    Highlight Highlight Wenn die Kriminalitätsrate von Bärtigen Männern höher wäre als von rasierten ist es je nur logisch und sinnvoll wenn dass als Kriterium für Kontrollen heranagezogen wird. Und es ist halt mal so, dass gewisse Ausländergruppen krimineller sind als andere. Ein Racial profiling macht daher absolut Sinn.
    • Louie König 08.11.2016 09:19
      Highlight Highlight Im Text wird ja geschrieben, dass es eine durchaus effektive Methode ist. Aber sie ist nicht mit unserem Rechtsstaat zu vereinbaren! Das ist Diskriminierung aufgrund der Herkunft und das ist nicht legal, punkt.
      Und sorry, aber dein Beispiel ist doch einfach lächerlich. 1. ein Bart ist schnell ab, daher sicher nicht als Kriterium geeignet und 2. besteht bei solchen "Kriterien" meistens eben nicht die Kausalität, die darin gesehen werden will.
      Würdest du das Racial Profiling auch noch so unterstützen, wenn du selbst davon betroffen bist?
    • Ratchet 08.11.2016 09:38
      Highlight Highlight Nur weil ein gewisses Phänomen beobachtet wird, ist noch lange nicht logisch. Man muss zwischen zwschen Kausalität und Korrelation unterscheiden.
      Zum Beispiel hat eine Studie gezeigt, dass Leute, die Markus heissen, seltener Unfälle bauen als die, die Michael heissen. Macht es darum Sinn, dass die Polizei, Michael's automatisch schärfer kontrolliert?
    • Macke 08.11.2016 09:46
      Highlight Highlight Ich erinnere mich an eine Aussage eines Polizisten: "Wir kontrollieren hauptsächlich Junge, ob sie Gras dabei haben. Und wir finden oft etwas. Deswegen werden wir weiter hauptsächlich Junge kontrollieren."
      Wenn nur eine Personengruppe kontrolliert wird, wird nur bei dieser etwas gefunden. Bei allen anderen findet man nichts, da man sie im Vornherein ausschliesst. Somit werden Statistiken verfälscht, die dann wiederum Anlass zum "Profiling" geben.
      Übrigens: Da Männer mit Abstand krimineller als Frauen sind, dürften nach deiner Logik sowieso nur Männer kontrolliert werden.
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  • Prof. Dr. Dr. D. Trump 08.11.2016 08:10
    Highlight Highlight Es ist keine Diskriminierung, wenn Menschen mit bestimmten Merkmalen häufiger kontrolliert werden, weil die Delinquenz einhergeht mit ebendiesen Merkmalen.
    Unter den käsbleichen Zugpassagieren hat es z. B. mindestens 100-fach weniger illegale Immigranten, wie unter kaffeebraunen.
    Im Bestreben die Polizeiarbeit effizient und effektiv zu erledigen und mit der Pflicht verhältnismässig zu handeln, ist es folglich absolut richtig und gut, dass die Polizei z. B. die 3 kaffebraunen Passagiere prüft, statt alle 50 Passagiere im Waggon.
    • Datsyuk * 08.11.2016 08:45
      Highlight Highlight Wenn man nur jemand Bestimmtes kontrolliert, ist man nur bei dieser Gruppe erfolgreich, was dann wieder zur Bestätigung führt, dass diese Gruppe kontrolliert werden muss..
    • Blengeli 08.11.2016 08:52
      Highlight Highlight Anhand welcher Statistik??? Wer sagt das es mehr farbige Illegale gibts als weisse?
    • Macke 08.11.2016 09:34
      Highlight Highlight Naja, die Grenzwache ist ja nicht nur für das Überprüfen der "illegalen ImmigrantInnen" zuständig. Sondern auch z. B. um Schmuggel, Kontrolle von Personen die dem internationalen Verbrechen angehören etc. Und ich habe bis heute noch keine Statistik gesehen, die in diesen Bereichen Dunkelhäutige Menschen als "krimineller" darstellen. Deine Aussage ergibt keinen Sinn.
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