Schweiz
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Beratungskonzerne expandieren ins Asylwesen



Ein Asylanten-Ehepaar aus Aethiopien bezieht ihr Zimmer im neuen Asylzentrum, am Freitag, 31. Oktober 2014, in Schafhausen im Emmental. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Bild: KEYSTONE

Das internationale Prüfung- und Beratungsunternehmen PWC ist nicht das einzige, das das Schweizer Asylwesen als Wachstumsfeld sieht. Konkurrenz erhalten dürften hiesige Anbieter auch von McKinsey, die international Asylmandate hält.

Pricewaterhouse Coopers (PWC) ist seit einigen Monaten mit dem Schweizerischen Roten Kreuz (SRK) im Gespräch, um sich allenfalls für eine Ausschreibung im Asylbereich zu bewerben.

PWC-Sprecherin Eva Oberholzer bestätigte am Montag einen Bericht der «NZZ am Sonntag». Da das Bundesamt für Migration (SEM) die Ausschreibung erst im Juni publiziere, könne PWC aber noch nicht genau sagen, in welcher Form man teilnehmen würde. Konkret geht es um einen Auftrag für unentgeltliche Rechtsberatung und -vertretung in den Asylzentren.

Zusätzlich zu den Erfahrungen im öffentlichen Sektor verfügt PWC laut Oberholzer über eine breite Rechtsberatungs- beziehungsweise Beratungskompetenz. Zu einem fairen und effizienten Asylwesen beigetragen habe PWC etwa, indem es für Regierungen und Gemeinden ein Rahmenwerk für das Management von Flüchtlingsangelegenheiten entworfen habe, so Oberholzer weiter. Damit könnten aktuelle Kapazitäten und Prozesse bewertet werden.

Konkrete Projekte habe PwC in Deutschland und den Niederlanden durchgeführt, so beispielsweise die Initiative «Jobführerschein» in Berlin, um Asylsuchende auf den Arbeitsmarkt vorzubereiten.

McKinsey hat Deutschland beraten

Das SRK seinerseits hat bis heute im Asylbereich noch nicht mit Beratungsfirmen zusammengearbeitet, wie SRK-Sprecherin Sabine Zeilinger der Nachrichtenagentur SDA sagte.

Das SRK als Experte für das Verfahren, die Beratung der Asylsuchenden und die Qualitätssicherung würde sich gut ergänzen mit PWC als Spezialist für die individuelle Rechtsvertretung. Zudem sei das SRK daran interessiert, «mit einer Private Public Partnership humanitäre Inhalte in ein wirtschaftlich geprägtes Umfeld zu tragen».

Sehr aktiv im Asylwesen betätigt sich auch das internationale Beratungsunternehmen McKinsey. Bekannt ist etwa der Auftrag, den McKinsey während der Flüchtlingskrise im Sommer 2016 von der deutschen Regierung erhielt. Für ein Honorar von 1.8 Millionen Euro untersuchte McKinsey, warum nicht genügend ausreisepflichtige Asylbewerber in ihre Herkunftsländer zurückkehren.

Die Berater empfahlen dann unter anderem, den Druck auf abgelehnte Asylbewerber zu erhöhen sowie ein finanzielles Anreizsystems mit höheren Fördersätzen zu schaffen.

Caritas und Heks als Konkurrenz

Laut McKinsey-Schweiz-Sprecher Johannes Berchtold hat McKinsey & Company auch in anderen Ländern bei strategischen und operativen Themen rund um das Flüchtlingswesen mitgearbeitet. «Ein Engagement in der Schweiz wäre folglich denkbar», führte er aus.

Das Beratungsunternehmen investiere ausserdem auf globaler und europäischer Ebene viel in die Forschung im Bereich der Migration und des Asylwesens. Für die Ausschreibung im Bereich Rechtsberatung will sich McKinsey aber nicht bewerben, weil es generell keine Rechtsberatung anbiete, so der Sprecher.

Die wichtigsten Akteure in der Rechtsberatung von Asylsuchen hierzulande sind unter anderem die Hilfswerke Caritas und Heks sowie die Flüchtlingshilfe. Caritas-Sprecher Stefan Gribi wollte sich zum bevorstehenden Vergabeverfahren für die unentgeltliche juristische Beratung in den Bundeszentren nicht äussern. Sobald die Ausschreibung bekannt sei, werde Caritas sich entscheiden, ob sie sich um die Aufträge bewerbe.

Für das Staatssekretariat für Migration (SEM) hatte McKinsey vor drei Jahren eine Wirtschaftlichkeitsberechnung zur Neustrukturierung des Asylbereichs anhand eines Testbundeszentrums in Zürich verfasst. Gemäss SEM-Sprecher Lukas Rieder hat das Staatssekretariat derzeit keine Mandate an grosse Beratungsfirmen vergeben. Nach der Ausschreibung für das Mandat zur Rechtsberatung diesen Sommer würden 2019 die Mandate für die Betreuungsdienstleistungen und die Sicherheitsdienstleistungen ausgeschrieben.

Im Zuge der Revision des Asylgesetzes wurden die Asylprozesse in den letzten Jahren verändert, um die Verfahren zu beschleunigen. Aus Sicht von PWC ist die Asylreform mit der Neustrukturierung des Asylwesens für die Schweiz zentral und könnte laut Oberholzer als Referenzmodell für andere Länder dienen. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Angelo C. 29.05.2018 22:43
    Highlight Highlight Während früher manche Linke den Begriff „Asylindustrie“ eher als überrissene Formulierung von Migrationsgegnern darstellen oder zumindest so empfinden wollten, werden wir nun gut dokumentiert gewahr, dass er zurecht besteht.

    Es wird wacker investiert und wie überall bei wirtschaftiich auf Profit fixierten Unternehmen Gewinnmaximierung angestrebt.

    Fazit : Dieser Industrie wird jeder Migrant, egal ob asylberechtigt oder nur geduldet, hoch willkommen sein.

    Gute Gründe, da immer wieder mal genauer hinzuschauen, denn sonst werden wir in absehbarer Zeit Zustände wie aktuell in Bremen haben 🤔!
  • Factfinder 29.05.2018 19:12
    Highlight Highlight "Schweizer Asylwesen als Wachstumsfeld" - Lustig dass das die "linken Antikapitalisten" vom Platzspitz gleich sehen wie "Top-Wirtschaftsberater"
  • Raphael Stein 29.05.2018 16:34
    Highlight Highlight ...das das Schweizer Asylwesen als Wachstumsfeld sieht.

    Grauenhaft. Geht es um Kohle sind alle da.
    • Enzasa 30.05.2018 11:11
      Highlight Highlight Sollen Behörden schlechte Arbeit abliefern, weil sie dem Bereich Asyl angehören.

      Läuft ja im Sozialwesen auch so.
  • Platon 29.05.2018 14:59
    Highlight Highlight Das ist doch lächerlich. Der Bund hat selbst genügend eigene gute Leute, die das in die Hand nehmen können. Schlimmstenfalls stockt man noch etwas auf, wenn dafür die erwünschten Effizienzgewinne erzielt werden. Aber wieso sollte man unternehmen wie PWC oder McKinsey dazunehmen? Das sind superteuere Raubtierkapitalistenfirmen, die nur am eigenen Profit interessiert sind. Was passiert, wenn sich der Bund von der PWC beraten lässt, konnte man im Übrigen schon bei der USR 3 sehen. Diese Firma hats schon einmal verbockt.
  • dorfne 29.05.2018 12:46
    Highlight Highlight Diese Berater können doch mit ihrer neoliberalen Skrupellosigkeit die Politik dazu bringen, endlich mehr Druck aufzubauen, wenn um die Ausschaffung abgewiesener Asylbewerber geht.
  • dorfne 29.05.2018 12:44
    Highlight Highlight Geld stinkt nicht! Hat PWC nicht die UBS beraten, bevor diese vom Staat gerettet wurde?
  • Snowy 29.05.2018 11:34
    Highlight Highlight Wem die ungesteuerte Migration nach Europa nützt:

    - Menschen, die im Asylbereich arbeiten (Übersetzer, Psychologen, Sozialarbeiter, Anwälte etc)
    - Firmen, die Beratungen im Asylbereich anbieten
    - populistische Rechtsparteien

    Darum: Botschaftsasyl wieder einführen!
    • Snowy 29.05.2018 14:17
      Highlight Highlight Falsch.
      Eben genau das heutige, unfaire System "der stärkere gewinnt" begünstigt die Wirtschaftsmigration.

      Wenn es darum geht, wirklich persönlich an Leib und Leben bedrohten Menschen (s. Begriff "Flüchtling") Schutz zu bieten, dann kommen wir um ein Botschaftsasyl nicht herum.

      Heute schaffen es v.a. diejenigen (Männer) nach Europa, welche physisch und wirtschaftlich (eine Migration kostet ca. 10K) potent sind.
      Also genau diejenigen Menschen, welche nicht primär schutzbedürftig sind.
    • Enzasa 30.05.2018 11:27
      Highlight Highlight HoppCH
      Klar,
      Asyl für Menschen aus Nachbarländern. Westeuropa ist demokratisch und rechtsstaatlich. Wer benötigt Asyl?

      „Ich lebe hier in Sicherheit und was interessiert mich das Unrecht der Welt, das existiert eh nicht, darum ist Asyl unnötig.“ Die Gleichgültigkeit der Menschen ebnen den Weg zum Untergang der Menschheit.
  • Alice36 29.05.2018 10:57
    Highlight Highlight Ja da muss noch viel geforscht werden warum den die Flüchlinge hier sind. Da müssen noch viele Millionen abgeschöpft werden um rauszufinden das die wirtschaftliche Situation in den Herkunftsländern katasrophal ist, Kriege stattfinden, die Bevölkerung unterdrückt wird, Lebenshaltungskosten und Lohn immer weiter auseinandergehen etc, etc,etc. Klar können da Berater wider ein grosses Stück vom Braten abschneiden und sich eine goldene Nase verdienen die die Bevölkerung der reichen Staaten, denen es ja so gut geht, wieder bezahlen können.

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