Schweiz
Migros

Ammoniak in Migros-Betrieb in Gossau SG ausgelaufen

Ammoniak in Migros-Betrieb in Gossau SG ausgelaufen – zehn Menschen im Spital

31.08.2023, 11:1631.08.2023, 12:57

In einem Betrieb der Migros in Gossau SG ist in der Nacht auf Donnerstag Ammoniak aus einer Kühlanlage ausgetreten. 70 Personen wurden evakuiert. Zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind gemäss einer Mitteilung für Abklärungen ins Spital gebracht worden.

Ammoniak-Austritt bei Gossau SG.
Bild: KaPo St Gallen

Kurz nach 03.00 Uhr erreichte eine automatische Alarmmeldung aus dem Lebensmittelbetrieb die kantonale Notrufzentrale. Aus einer Kühlanlage im Untergeschoss des Industriebetriebs war Ammoniak ausgelaufen.

Die ausgerückte Chemie- und Feuerwehr habe die Anlage abschalten können, schrieb die Kantonspolizei St. Gallen am Donnerstag in einer Mitteilung. «Die Einsatzkräfte begannen anschliessend damit, die Chemikalie zu binden und für den sicheren Abtransport und die Entsorgung in entsprechende Behälter zu verladen.»

Nebst der Feuer- und Chemiewehr standen auch mehrere Rettungsdienste im Einsatz. Diese überprüften gemäss Mitteilung mehrere Dutzend Menschen und brachten zehn von ihnen ins Spital.

Die Ursache des Chemieaustritts werde durch die Kantonspolizei untersucht. Für die Bevölkerung habe keine Gefahr bestanden, schreibt die Polizei weiter. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Fast 4000 Personen in den Schweizer Bergen gerettet – viele davon waren unverletzt
In den Schweizer Bergen gab es 2025 weniger tödliche Unfälle, dafür mussten mehr unverletzte Menschen aus einer Gefahrensituation geborgen werden. Im letzten Jahr gerieten fast 4000 Menschen beim Bergsport in Not.
Erschöpft, verirrt, blockiert: Fast 4000 Personen mussten im letzten Jahr insgesamt beim Bergsport in der Schweiz gerettet werden. Das sind rund 11 Prozent mehr als im Durchschnitt der Jahre 2020 bis 2024, teilte der Schweizer Alpen-Club (SAC) in seiner Bergnotfallstatstik 2025 am Freitag mit.
Zur Story